Andreas Luftfahrt GmbH
Selbe AdresseBetrieb von Flughäfen und Landeplätzen für Luftfahrzeuge
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Ulrich Scherrer seit 18.2.2021 | Geschäftsführer |
Holger Alder seit 30.7.2019 | Geschäftsführer |
Manuela Dietrich seit 17.1.2019 | Prokura |
Thomas Fittkau seit 17.1.2019 | Prokura |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
Photon Immobilien GmbHAufgelöst | 10.00% |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Photon Laser Manufacturing GmbHBerlinJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Bilanz zum 31. Dezember 2023AKTIVA
Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr 2023
Anhang für das Geschäftsjahr 2023A. Grundsätzliche Angaben und Erläuterungen Der Jahresabschluss der Photon Laser Manufacturing GmbH zum 31. Dezember 2023 wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches sowie unter Beachtung geltender Vorschriften des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gem. § 275 Abs. 2 HGB gewählt. Der Unternehmenssitz befindet sich in Berlin. Die Gesellschaft ist in das Handelsregister beim Amtsgericht Charlottenburg HRB 202985 B eingetragen. Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr. Nach § 267 HGB ist die Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft. B. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Immaterielle Vermögensgegenstände werden, soweit gegen Entgelt erworben, zu Anschaffungskosten aktiviert und in längstens fünf Jahren linear abgeschrieben. Sachanlagen werden zu Anschaffungskosten oder Herstellungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen bewertet. Die planmäßigen Abschreibungen werden nach der linearen Abschreibungsmethode unter Berücksichtigung der voraussichtlichen Nutzungendauern ermittelt.
Bei Anlagegütern, die mehrschichtig genutzt werden, wird eine kürzere Nutzungsdauer zugrunde gelegt. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten bis € 800 werden ab dem Zugangsjahr voll abgeschrieben und als Abgang behandelt. Die Vorräte werden zu Anschaffungskosten bzw. Herstellungskosten oder zu niedrigeren Werten am Bilanzstichtag angesetzt. Die Herstellungskosten umfassen neben den direkt zurechenbaren Kosten auch notwendige Material- und Fertigungsgemeinkosten einschließlich der Abschreibungen. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, gegen verbundene Unternehmen und gegen Gesellschafter werden unter Berücksichtigung von Wertberichtigungen mit dem Nennwert bewertet. Im Übrigen werden Vermögensgegenstände mit den Anschaffungskosten oder dem niedrigeren Wert, der ihnen am Abschlussstichtag beizulegen ist, bewertet. Der Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten werden zum Nennwert bewertet. Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten enthält Auszahlungen und fällige Ausgaben, die Aufwendungen für eine bestimmte Zeit nach dem Bilanzstichtag darstellen. Der Sonderposten für Investitionszuschüsse enthält Fördermittel für Investitionen in das Anlagevermögen und ist auf der Passivseite ausgewiesen. Entsprechend der Stellungnahme 1/1984 des Hauptfachausschusses des Instituts der Wirtschaftsprüfer in Deutschland e.V. erfolgt die ertragswirksame Auflösung des Sonderpostens entsprechend der Nutzungsdauer der geförderten Anlagengegenstände ab Beginn der wirtschaftlichen Nutzung. Die Steuer- und sonstigen Rückstellungen sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt und berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und Verpflichtungen. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden, von der Deutschen Bundesbank veröffentlichten, durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst. Die Verbindlichkeiten werden mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. C. Erläuterung der Bilanz 1. Anlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens (Anlagenspiegel) ergibt sich aus Anlage zum Anhang, ebenso die Abschreibungen des Geschäftsjahres 2023 auf die Posten des Anlagevermögens. 2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Sämtliche Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände haben wie im Vorjahr Restlaufzeiten bis zu einem Jahr. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen enthalten T€ 15 (Vorjahr: T€ 64) Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und T€ 0 (Vorjahr: T€ 150) Forderungen aus kurzfristigen Darlehen. Die Forderungen gegen Gesellschafter enthalten T€ 7 (Vorjahr: T€ 6) Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und T€ 106 (Vorjahr: T€ 400) Forderungen aus kurzfristigen Darlehen. 3. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten haben folgende Restlaufzeiten (Vorjahreswerte in Klammern):
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind besichert mit Sicherungsübereignungen von Maschinen und Vorratsvermögen. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen enthalten T€ 15 (Vorjahr: T€ 25) Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und T€ 130 (Vorjahr: T€ 0) Verbindlichkeiten aus kurzfristigen Darlehen. Die Verbindlichkeiten gegenüber dem Gesellschafter enthalten, vollumfänglich wie im Vorjahr, Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen. Von den sonstigen Verbindlichkeiten entfallen auf:
D. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten Erträge aus der Auflösung des Sonderpostens in Höhe von T€ 28 (Vorjahr: T€ 28). E. Sonstige Pflichtangaben 1. Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen Für den Rahmenvertrag über ein unechtes Pensionsgeschäft mit einem Kreditinstitut besteht eine gesamtschuldnerische Haftung gegenüber verbundenen Unternehmen bis zu einer Höhe von € 2,5 Mio. Aufgrund der aktuellen Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Schuldner ist mit einer Inanspruchnahme nicht zu rechnen. Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen aus vertraglichen Vereinbarungen zum Bilanzstichtag bestehen in Höhe von:
2. Geschäftsführung Der Geschäftsführung gehörte im Geschäftsjahr 2023 an: - Herr Ulrich Scherrer, Dipl.-Ingenieur, als alleinvertretungsberechtigter Geschäftsführer - Herr Holger Alder, Dipl. Physiker, als alleinvertretungsberechtigter Geschäftsführer Auf die Angabe des Geschäftsführerbezugs wird gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. 3. Angabe der Zahl der beschäftigten Arbeitnehmer Im Jahresdurchschnitt wurden beschäftigt:
4. Ergebnisverwendung Es wird vorgeschlagen, den Jahresfehlbetrag in Höhe von € 820.775,44 auf neue Rechnung vorzutragen. 5. Nachtragsbericht gemäß § 285 Nr. 33 HGB Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Schluss des Geschäftsjahres sind nicht eingetreten.
Berlin, den 4. Juli 2024 Photon Laser Manufacturing GmbH gez. Ulrich Scherrer, Geschäftsführer gez. Holger Alder, Geschäftsführer Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023
Lagebericht für das Geschäftsjahr 20231. Geschäftsmodell und Rahmenbedingungen Die Photon Laser Manufacturing GmbH, Berlin, (PLM) ist ein auf die Herstellung komplexer Metallbaugruppen spezialisiertes Technologieunternehmen. Ein besonderer Fokus liegt dabei auf der Entwicklung und Anwendung von Laserschweißverfahren und komplexer Umformprozesse, mit denen hochbelastbare Leichtbaustrukturen für Schienenfahrzeuge, Kraftfahrzeuge und Schiffe gefertigt werden. Dazu hat sich die PLM in den vergangenen Jahren durch die Zusammenführung verschiedener Vorgängergesellschaften zu einem Systemanbieter entwickelt, der von der Beratung bei der Bauteilauslegung über die Entwicklung der Anwendungsverfahren bis hin zur Produktion die gesamte Wertschöpfungskette für Metallbaugruppen abdeckt. Die PLM beschäftigt heute über 200 Mitarbeiter und verfügt über rund 25.000 m 2 überdachte Produktionsflächen. Durch kontinuierliche Investitionen und stete Weiterentwicklung ist die PLM ausgestattet mit einem modernen Maschinenpark mit hochentwickelten Sensor- und Robotertechnologien zur Herstellung hochpräziser gewichtsoptimierter Bauteile mittels Schneid-, Umform- und Fügeverfahren. Märkte und Kunden sind überwiegend Hersteller von Schienenfahrzeugen, Kraftfahrzeugen und Spezialschiffen in Deutschland und im übrigen Europa. Einzelne Projekte werden zudem für Kunden in den USA und im asiatischen Raum erbracht. Der Schienenfahrzeugsektor generell gewinnt im Rahmen der nachhaltigen Mobilität national und international weiter an Bedeutung und stellt ein attraktives wirtschaftliches Umfeld dar. Gestützt wird dies durch das Regierungsprogramm, die den Bahnverkehr zum "Rückgrat der Mobilität" auserkoren hat und gemäß Koalitionsvertrag die Zahl der Passagiere im Fernverkehr bis 2030 verdoppeln will. In diesem Kontext sind auch die erforderlichen Maßnahmen für das Vorhaben "Deutschlandtakt" vom potenziellen Bedarf in den vordringlichen Bedarf des Bedarfsplans für die Bundesschienenwege aufgerückt. Im Bereich Schiffbau betreibt die Gesellschaft eine exklusive Partnerschaft mit einer einzelnen deutschen Werft. Deshalb sind hier allgemeine Rahmenbedingungen und Marktentwicklungen nur mittelbar für die Gesellschaft relevant. Insgesamt verbucht der Schiffneubau in Deutschland seit 2021 wieder Zuwächse. Die Werft, mit der die genannte Partnerschaft besteht, ist auf Spezialschiffe für zivile und militärische Anwendungen spezialisiert. Ganz allgemein ist im Schiffbau festzustellen, dass aufgrund der verschiedenen geopolitischen Spannungen und Krisen in der Welt die Nachfrage nach Schiffen zur Sicherung und Verteidigung zugenommen hat. Für den Automobilsektor ist die Gesellschaft ausschließlich in sehr speziellen Nischen aktiv, so z.B. in der Anfertigung von Teilen für Kleinserien von Sonderausführungen für PKW oder Hauben für kleine Baustellenfahrzeuge. In beiden Bereichen ist für die Gesellschaft kein signifikanter Trend zu erkennen. Das Geschäftsjahr 2023 war im Wesentlichen durch 2 Aspekte geprägt. Zum einen hat der Krieg in der Ukraine zu neuen Instabilitäten der Lieferketten und Verknappung von Energie, Gütern und Ressourcen geführt. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) Deutschlands ist in 2023 nach Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) zwar von 3,88 Billionen Euro in 2022 auf 4,12 Billionen Euro in 2023 gestiegen; preisbereinigt ist die Wirtschaftsleistung in 2023 jedoch um 0,3 Prozent geschrumpft und in eine Rezession gerutscht. Die erwartete und erhoffte Erholung nach den Jahren der Corona-Krise ist damit ausgeblieben. Die Energiepreise sind in 2023 auf ein Rekordniveau gestiegen, staatliche Maßnahmen haben diesen Anstieg nur anteilig begrenzen können. Diese enorm hohen Energiekosten waren wesentlicher Treiber für steigende Produktions- und Lebenshaltungskosten und haben sich in einer erneut sehr hohen Inflation niedergeschlagen. Im Jahresdurchschnitt 2023 lag die Inflationsrate in Deutschland bei 5,9% nach 6,9% in 2022. Die Inflationsrate in der EU, gemessen am Harmonisierten Verbraucherpreisindex HVPI, lag 2023 im Jahresdurchschnitt bei 6,4 %. Im Vergleich zum Vorjahr (2022: 9,2 %) sanken die Preise, verdeutlichen jedoch eine weiterhin angespannte Preisentwicklung. Finanzielle Leistungsindikatoren Das Unternehmen wird über eine Reihe von Kennzahlen gesteuert. Die wesentlichen wirtschaftlichen Kennzahlen (finanzielle Leistungsindikatoren) sind Gesamtleistung (Umsatz, SbE und Bestandsveränderung) und EBIT. Die Prognosen zu den wesentlichen finanzielle Leistungsindikatoren wurden im Geschäftsjahr 2023 teilweise erreicht. Die geplante Gesamtleistung konnte aufgrund mehrfacher kundenseitiger Projektverschiebungen nicht erreicht werden, in Folge dessen wurde auch das geplante EBIT nicht erreicht. Die Geschäftsentwicklung wurde laufend analysiert, Prognosen aktualisiert und mit steuernden Maßnahmen auf Einflüsse und veränderte Rahmenbedingungen reagiert. 2. Ertragslage Die Auswirkungen der Corona-Pandemie waren auch in 2023 spürbar, wenn auch weniger ausgeprägt als in den Vorjahren. Seit Februar 2022 hat der Krieg in der Ukraine den Geschäftsbetrieb erheblich geprägt. Beide Ereignisse, die Pandemie und der Krieg in der Ukraine, haben zu erheblichen Verunsicherungen in Kundenmärkten und auf der Lieferantenseite geführt und direkte Auswirkungen auf Lieferketten und Geschäftsbeziehungen gehabt. PLM war mit einem Projekt in einer Lieferkette für einen russischen Abnehmer beteiligt, dieses Projekt wurde abgebrochen und vorzeitig beendet. Durch andere Projekte konnte dieser Ausfall jedoch zeitweise kompensiert werden. Zudem wirken sich beide Ereignisse zusätzlich belastend auf die ohnehin schlechte Verfügbarkeit von Arbeitskräften aus, bei gleichzeitig deutlicher Steigerung von Arbeitskosten. Des Weiteren haben sich der Krieg in der Ukraine und die anhaltende Pandemie auf die Verfügbarkeit und Preise insbesondere von Stahllieferungen ausgewirkt. Die Gesellschaft hat deshalb sowohl auf der Kunden- wie auch auf der Lieferantenseite Vereinbarungen getroffen, auf deren Grundlage Termin- und Kostenauswirkungen kurzfristig abgestimmt werden. Zudem nutzt die Gesellschaft Preisgleitklauseln. Im Berichtsjahr wurde eine Gesamtleistung in Höhe von 16 Mio.€ erreicht, diese liegt 6 Mio. € unter dem Vorjahr. Die PLM hat sich im Bereich automatisierter Laserstrahlschweißverfahren spezialisiert und ist damit heute besonders im Schienenfahrzeugrohbau mit der Herstellung großer Bauteile Systempartner führender Hersteller. Die Umsätze in diesem Bereich lagen in 2023 bei 10,5 Mio.€ und repräsentieren rund 66 % des Gesamtumsatzes. Diese strategische Ausrichtung wird durch die langfristigen Perspektiven in der Bahnindustrie gestützt. Das Geschäft mit Projekten im Schiffbau ist Gegenstand einer exklusiven Partnerschaft mit einer deutschen Werft. Das Geschäft aus dieser Partnerschaft war in 2023 gegenüber 2022 stark rückläufig, weil die Schiffe der Lieferumfänge aus 2022 noch in der Ausrüstungsphase sind und durch die Partnerwerft bislang keine neuen Vorhaben für den Scope von PLM gestartet wurden. In 2023 wurden in der Sparte Schiffbau rund 0,8 Mio.€ umgesetzt, dies entspricht einem Umsatzanteil von 5 %. Mit Projekten im allgemeinen Maschinenbau sowie sonstigen Aufträgen wurden 4,2 Mio. € umgesetzt, dies entspricht einem Anteil von 26 % am Gesamtumsatz. Der Auslandsanteil ist wieder gestiegen und beträgt 66 % des Gesamtumsatzes. Der weitaus größte Anteil der Auslandsumsätze wurde, wie in den vergangenen Jahren, mit den Ländern Polen (2,9 Mio. €), Niederlande (1,5 Mio. €) Österreich (2 Mio. €), Slowakei (1,3 Mio. €) und Tschechien (0,8 Mio. €) realisiert. Die PLM ist mit seiner Ausrichtung gegenwärtig weniger von konjunkturellen Schwankungen betroffen. Die bereits akquirierten Aufträge und die Ausrichtung auf hoch spezialisierte Fertigungsverfahren sichern auch weiterhin eine gute Auslastung und Wachstum. Der Auftragseingang lag im Berichtsjahr auf Höhe der Umsätze mit einer book-to-bill Rate von 1,01. Das EBIT beträgt -661 T€ (2022: 367 T€). 3. Finanzlage In die technischen Anlagen und Maschinen wurden im vergangenen Jahr ca. 773 T€ investiert. Diese Investitionen wurden im Wesentlichen durch einen Mietkaufvertrag für eine neue Laserschneidanlage und zum anderem durch Eigenmittel finanziert. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind gegen Ausfälle durch Kreditversicherungen abgesichert. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind zum Stichtag um 706 T€ gesunken und liegen bei 1.718 T€ gegenüber 2.424 T€ zum Vorjahresstichtag. Sie betragen damit ca. 20 % der Bilanzsumme. Die sonstigen Verbindlichkeiten sind von € 329 T€ auf 899 T€ gestiegen. Dies ist in der Nutzung von Mietkauf als Finanzierungsmodel für Investitionen und die daraus resultierenden Raten begründet. Die Liquidität des Unternehmens wird laufend überwacht und Zahlungsströme aktiv gesteuert. Zwischen den verbundenen Unternehmen der Photon AG besteht eine Cashmanagementvereinbarung. Zusätzlich sind freie Sicherheiten verfügbar, die bei Bedarf genutzt werden können. In 2022 wurde zudem unternehmensweit ein unechtes Pensionsgeschäft (UPG-Factoring) eingeführt, was zusätzlich den Zugang zu Cash kurzfristig ermöglicht. Der operative Cashflow im GJ 2023 betrug 1,2 Mio. €. Die Liquidität war jederzeit gesichert und es konnte allen Zins- und Tilgungsverpflichtungen nachgekommen werden. 4. Vermögenslage Im Vergleich zum Vorjahr ist die Bilanzsumme gesunken und beträgt 8.535 T€. Davon entfallen ca. 43 % auf das Anlage- und ca. 55 % auf das Umlaufvermögen. Die Vorräte sind leicht um 566 T€ auf 3.752 T€ gestiegen. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen (vor Berücksichtigung UPG-Factoring) fielen um 832 T€ auf 2.411 T€. 1.922 T€ (Vj: 1.583 T€) der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen unterliegen allerdings dem UPG-Factoring. Die Verbindlichkeiten aus LuL sind um 20 T€ auf 1.128 T€ leicht gestiegen. Durch den Jahresfehlbetrag in Höhe von 821 T€ ist das Eigenkapital auf 2.995 T€ gesunken. Die Eigenkapitalquote beträgt 35,1 %. 5. Gesamtaussage Die Geschäftsführung beurteilt die Perspektive der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage insgesamt als positiv. Nach dem Umsatzrückgang in 2023 aufgrund kundenseitiger Projektverzögerungen laufen diese Projekte nun in 2024 an. Damit einher geht ein Hochlauf der Beschäftigung und der Leistung im Jahr 2024. Zudem konnte die Gesellschaft bis dato einen sehr guten Auftragseingang erreichen sowie neue Kunden gewinnen. 6. Prognose, Chancen- und Risikobericht Die Auftragslage und die mittel- und langfristigen Perspektiven bilden eine solide Basis für die Entwicklung in den nächsten Jahren. Durch die beiden großen Treiber Klimaschutz und Mobilität sieht das Management das Geschäftsmodell bestätigt. Die damit einhergehenden steigenden Anforderungen zu ressourcenschonenden Fahrzeugen und Verfahren bieten gute Chancen für künftige Entwicklungen. Durch die Anwendung des Laserstrahlschweißens werden im Mobilitätssektor Leichtbaukonstruktionen in Stahlblech ermöglicht, die sowohl in der Entstehung durch reduzierten Materialeinsatz erhebliche Ressourceneinsparungen realisieren als auch über den Nutzungszeitraum der Fahrzeuge zu einer signifikanten Reduzierung der Energieverbräuche beitragen. Die Vertriebsschwerpunkte werden deshalb weiterhin in der Festigung und dem Ausbau der bestehenden Kundenbeziehungen im Bereich der Schienenfahrzeuge als auch in der Steigerung des Auftragsbestandes in den Automotive, Maschinen- und Anlagenbau liegen, um eine Branchenübergewichtung bei Schienenfahrzeugen zu reduzieren. Insgesamt sieht die Unternehmensführung gute Chancen aus dem Marktumfeld und sieht das Unternehmen mit den eingeleiteten strukturellen Maßnahmen gut aufgestellt für die weitere positive Entwicklung der Geschäftstätigkeit. In 2022 hatte die Gesellschaft einen Mengenkontrakt für ein neues Großprojekt für lasergeschweißte Baugruppen für ein deutsches Straßenbahnprojekt abschließen können. Mit einem weiteren Hersteller von Schienenfahrzeugen befindet sich die Gesellschaft in gemeinsamer Vorbereitung einer Technologie- und Produktionspartnerschaft. Die operative Zusammenarbeit soll im Sommer 2024 mit der Herstellung aller Seitenwandelemente für ein europäisches Regionalzugprojekt starten. Diese Partnerschaft kann ein deutlicher Baustein für das weitere Wachstum der Gesellschaft sein und gleichzeitig die Basis der Kunden und Partner verbreitern. Risiken sieht die Unternehmensführung in der Konzentration der Geschäfte auf wenige Sektoren und große Projekte. Schwankungen, vor allem kurzfristige, können hier nur schwer ausgeglichen werden und haben unmittelbaren Einfluss auf Umsatz und Ertrag. So ist im Frühjahr 2023 zunächst das größte Projekt der letzten Jahre, die Zulieferung von lasergeschweißten Baugruppen für den ICE 4, ausgelaufen. Die für den Anschluss eingeplanten Arbeiten für ein in 2022 unterschriebenes Projekt haben sich kundenseitig in 2023 deutlich verzögert, so dass die Produktion erster Baugruppen nun erst in 2024 starten wird. Im Sektor Schiffbau betreibt die Gesellschaft eine exklusive Partnerschaft mit einer deutschen Werft. Diese Partnerschaft ist vertraglich bis Ende 2024 vereinbart und schließt eine Bottom Line jährlicher Projektvolumina ein. Ob die Werft bei Ihrer bisherigen Strategie bleibt oder andere Sourcingmodelle für Ihren Stahlschiffbau verfolgt, ist Gegenstand laufender Gespräche. Dem Risiko des Auslaufens dieser Partnerschaft steht die Chance der Öffnung der Märkte im Schiffbau für PLM durch Wegfall der bisher vereinbarten Exklusivität gegenüber. Immer schwieriger gestaltet sich die Beschaffung geeigneten Personals für verschiedene Fachbereiche. Diese Entwicklung hat sich in 2023 fortgesetzt. Durch den Wettbewerb um knappe Arbeitskräfte erhöht sich das Risiko von überproportional steigenden Personalkosten, die nicht unmittelbar weitergegeben werden können. Gegen diese Risiken steuert die Gesellschaft mit einer integrierten Unternehmensplanung, um frühzeitig die Personalbedarfe für das geplante Geschäftsvolumen zu identifizieren. Weiterhin hat die Gesellschaft ein Netzwerk mit Partnern etabliert, um die aufkommenden Bedarfe besetzen zu können. Weiterhin arbeitet die Gesellschaft an weiteren Effizienzverbesserungen. Dafür hat die Gesellschaft in 2023 in leistungsfähigere Maschinentechnik investiert, die nun für den Hochlauf der neuen Projekte in 2024 zur Verfügung steht. Das Risiko von Forderungsausfällen aus Lieferungen und Leistungen wird durch Kreditversicherungen abgesichert. Nicht einzuschätzen sind die weiteren Auswirkungen aus dem Krieg in der Ukraine und aus anderen geopolitischen Krisen und Spannungen. Es ist unklar, wie sich die Gesamtlage mit den damit einhergehenden Unsicherheiten sowie Störungen in den Lieferketten insgesamt auf Entscheidungsprozesse und Planungen in den Zielmärkten auswirken. Unklar ist auch, inwiefern krisenbedingt veränderte Haushaltslagen Einfluss auf geplante Investitionen in die Infrastruktur und Fahrzeugflotten haben werden. In 2023 waren bereits einige Projekte kundenseitig verschoben oder vorerst nicht entschieden worden, weil u.a. Finanzierungen nicht zu Stande gekommen sind. Dieses Risiko besteht weiterhin. Die Gesellschaft überprüft regelmäßig ihre Planung und steuert für derartige Veränderungen die Kapazitäten. Auf die gestörten Lieferketten hat sich die Gesellschaft gemeinsam mit ihren Kunden eingestellt und Abstimmungsroutinen etabliert, mit denen kurzfristig Beschaffungskosten für Material und Zieltermine in Abhängigkeit der Marktverfügbarkeiten gesteuert werden. Die weitere Entwicklung der Energiekosten ist unklar. Die Gesellschaft ist Mieterin der Betriebsstätte. Die Vermieterin plant in 2024 den Abschluss der Erneuerung der Heizungsanlagen in Abstimmung mit der Mieterin. Strom wird ebenfalls über die Vermieterin bezogen. Für 2024 sind die Strompreise durch Beschaffungsverträge der Vermieterin abgesichert. Das Unternehmen ist insgesamt gut aufgestellt und wird sich trotz dieser speziellen Herausforderungen in den nächsten Jahren profitabel wachsen. Für 2024 sieht die Gesellschaft nach den bereits eingetretenen Projektverschiebungen aus 2023 nun gute Chancen, dass Gesamtleistung und EBIT wieder signifikant über das Niveau von 2023 steigen und die Gesellschaft mit dem Hochlauf der neuen Projekte wieder ein positives Ergebnis erreicht. Risiken bestehen darin, dass mögliche neue Verzögerungen von Kundenprojekten sich belastend auf Auslastung, Leistung und Ergebnis auswirken können.
Berlin, den 4. Juli 2024 Photon Laser Manufacturing GmbH gez. Ulrich Scherrer, Geschäftsführer gez. Holger Alder, Geschäftsführer Angabe gemäß § 328 Abs. 1a HGB über die Feststellung des Jahresabschlusses zum 31. Dezember 2023Auf der Gesellschafterversammlung am 9. Juli 2024 wurde der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 festgestellt. Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersIn dem beigefügten, zur Offenlegung bestimmten Jahresabschluss wurden nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse die größenabhängigen Erleichterungen nach § 327 HGB zutreffend in Anspruch genommen. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht haben wir folgenden Bestätigungsvermerk erteilt: BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Photon Laser Manufacturing GmbH, Berlin Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Photon Laser Manufacturing GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Photon Laser Manufacturing GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus: • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir die Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Berlin, den 4. Juli 2024 Baker
Tilly GmbH & Co. KG
gez. Patrick Franke, Wirtschaftsprüfer gez. Dirk Luther, Wirtschaftsprüfer |
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