Stammdaten

Register
Amtsgericht Steinfurt HRB 5039
Eingetragen
7.1.1998
Branche
Herstellung von Baubedarfsartikeln aus KunststoffenHerstellung von Verpackungsmitteln aus KunststoffenHerstellung von Kautschuk, Kautschukmischungen und Halbzeug daraus
Gegenstand
Vertrieb unter Einschluß des Ex- und Imports von Gummi- und Kunststofferzeugnissen und Waren aller Art für den industriellen Bereich und den Konsumbereich sowie deren Herstellung.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Klaus Struffert
seit 11.9.2019
Prokura
Carl Nils Nolte
seit 5.3.2004
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Germany
2.100.000 €
100.00%

Beteiligungen

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Carl Nolte Technik GmbH

Greven

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

BILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2023

AKTIVA

31.12.2023
31.12.2022
T€
A. ANLAGEVERMÖGEN 4.360.262,66 4.628
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 69,53 0
II. Sachanlagen 1.557.167,59 1.847
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 4.837,00 8
2. Technische Anlagen und Maschinen 703.592,32 909
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 317.838,24 422
4. Geschäftsfahrzeuge 495.944,51 508
5. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 34.955,52 0
III. Finanzanlagen 2.803.025,54 2.781
- davon Anteile an verbundenen Unternehmen: € 1.600.000,00 (Vorjahr: T€ 1.600)
- davon Beteiligungen: € 106.434,08 (Vorjahr: T€ 106)
B. UMLAUFVERMÖGEN 10.432.290,93 9.092
I. Vorräte 4.324.421,83 4.200
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 4.326.125,62 4.137
- davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr: € 0,00 (Vorjahr: T€ 0)
- davon Forderungen gegen verbundene Unernehmen: € 2.403.797,07 (Vorjahr: T€ 2.730)
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 1.781.743,48 755
C. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 105.280,22 168
14.897.833,81 13.888

PASSIVA

31.12.2023
31.12.2022
T€
A. EIGENKAPITAL 12.336.988,76 10.724
I. Gezeichnetes Kapital 2.100.000,00 2.100
II. Gewinnrücklagen 8.478.649,00 7.344
III. Bilanzgewinn 1.758.339,76 1.280
B. RÜCKSTELLUNGEN 1.399.600,00 787
C. VERBINDLICHKEITEN 1.161.245,05 2.377
- davon gegenüber Kreditinstituten: € 112.375,00 (Vorjahr: T€ 1.228)
- davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr: € 96.875,00 (Vorjahr: T€ 112)
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr: € 1.064.370,05 (Vorjahr: T€ 2.265)
- davon gegenüber verbundenen Unternehmen: € 110.436,12 (Vorjahr: T€ 301)
14.897.833,81 13.888

GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023

2023
2022
T€
1. Rohergebnis 10.313.388,85 9.352
2. Personalaufwand 5.359.370,72 4.862
a) Löhne und Gehälter 4.523.021,10 4.084
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 836.349,62 778
- davon für Altersversorgung: € 25.333,72 (Vorjahr: T€ 28)
3. Abschreibungen 697.750,66 633
4. Sonstige betriebliche Aufwendungen 2.688.042,14 2.641
5. Betriebsergebnis 1.568.225,33 1.216
6. Erträge aus Beteiligungen 1.102.213,20 770
- davon aus verbundenen Unternehmen: € 1.085.443,64 (Vorjahr: T€ 754)
7. Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 21.502,00 21
- davon aus verbundenen Unternehmen: € 21.502,00 (Vorjahr: T€ 21)
8. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 91.574,27 22
- davon aus verbundenen Unternehmen: € 86.314,00 (Vorjahr: T€ 22)
9. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 22.620,06 27
10. Finanzergebnis 1.192.669,41 786
11. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 689.532,31 552
12. Ergebnis nach Steuern 2.071.362,43 1.450
13. Sonstige Steuern 8.967,15 10
14. Jahresüberschuss 2.062.395,28 1.440
15. Gewinnvortrag 1.280.261,48 932
16. Zuführung Gewinnrücklagen -1.134.317,00 -792
17. Ausschüttungen -450.000,00 -300
18. Bilanzgewinn 1.758.339,76 1.280

ENTWICKLUNG DES ANLAGEVERMÖGENS 2023

Anschaffungs- und Herstellungskosten
1. Jan. 2023
Zugänge
Abgänge
31. Dez. 2023
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 780.173,59 51.438,66 0,00 831.612,25
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 60.085,65 0,00 0,00 60.085,65
2. Technische Anlagen und Maschinen 3.055.494,71 50.781,25 0,00 3.106.275,96
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.240.922,71 112.641,06 15.226,01 2.338.337,76
4. Geschäftsfahrzeuge 1.194.250,59 160.228,69 131.971,40 1.222.507,88
5. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 34.955,52 0,00 34.955,52
6.550.753,66 358.606,52 147.197,41 6.762.162,77
III. Finanzanlagen 2.976.022,54 21.502,00 0,00 2.997.524,54
10.306.949,79 431.547,18 147.197,41 10.591.299,56
Kumulierte Abschreibungen
1. Jan. 2023
Zugänge
Abgänge
31. Dez. 2023
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 780.105,06 51.437,66 0,00 831.542,72
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 52.023,65 3.225,00 0,00 55.248,65
2. Technische Anlagen und Maschinen 2.146.166,39 256.517,25 0,00 2.402.683,64
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.818.492,47 217.232,06 15.225,01 2.020.499,52
4. Geschäftsfahrzeuge 685.773,08 169.338,69 128.548,40 726.563,37
5. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
4.702.455,59 646.313,00 143.773,41 5.204.995,18
III. Finanzanlagen 194.499,00 0,00 0,00 194.499,00
5.677.059,65 697.750,66 143.773,41 6.231.036,90
Nettobuchwerte
31. Dez. 2023
31. Dez. 2022
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 69,53 68,53
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 4.837,00 8.062,00
2. Technische Anlagen und Maschinen 703.592,32 909.328,32
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 317.838,24 422.430,24
4. Geschäftsfahrzeuge 495.944,51 508.477,51
5. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 34.955,52 0,00
1.557.167,59 1.848.298,07
III. Finanzanlagen 2.803.025,54 2.781.523,54
4.360.262,66 4.629.890,14

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

Carl Nolte Technik GmbH Greven

I. Allgemeine Angaben, Registergericht und Handelsregisternummer

Die Gesellschaft ist unter der Firma Carl Nolte Technik GmbH mit Sitz in Greven beim Amtsgericht Steinfurt unter der Handelsregisternummer HRB 5039 eingetragen.

Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft im Sinne von § 267 Abs. 1 HGB auf. Der vorliegende Jahresabschluss zum 31.10.2023 wurde nach den Vorschriften der §§ 238 ff HGB aufgestellt. Die Bilanz und gewinn- und Verlustrechnung wurden in Anlehnung an die gesetzlichen Bestimmungen der § 266 ff. sowie § 275 ff HGB gegliedert.

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

II. Erläuterungen zu den Posten der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung

Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden im Vergleich zum Vorjahr nicht geändert. Die Wertansätze aus der Bilanz zum 31.12.2022 wurden unverändert zum 1.1.2023 übernommen.

Im Einzelnen wurde wie folgt bewertet:

Die immateriellen Vermögensgegenstände und das Sachanlagevermögen werden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten abzüglich im Geschäftsjahr 2023 abgesetzten planmäßig fortgeführten Abschreibungen bewertet. Die Abschreibungen werden linear und für bewegliche Anlagegüter degressiv vorgenommen. Im Jahr des Zugangs erfolgen die Abschreibungen zeitanteilig. Die Nutzungsdauer orientiert sich an steuerlichen Vorgaben.

Geringwertige Anlagegüter mit Anschaffungskosten von jeweils bis zu € 800,00 werden im Zugangsjahr analog § 6 Abs. 2 EStG vollständig abgeschrieben.

Die Finanzanlagen sind mit den Anschaffungskosten oder den niedrigeren beizulegenden Werten bewertet.

Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sowie die bezogenen Waren werden zu durchschnittlichen Anschaffungskosten oder mit den niedrigeren beizulegenden Werten bewertet. Abwertungen für Bestandsrisiken, die sich aus der Lagerdauer und der eingeschränkten Verwendbarkeit ergeben, wurden in ausreichendem Umfang vorgenommen; insgesamt sind die Vorräte verlustfrei bewertet.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind mit den Nennwerten oder mit den niedrigeren beizulegenden Werten bewertet. Erkennbaren Einzelrisiken wurde durch die Bildung von Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen; für das allgemeine Delkredere wurden Pauschalwertberichtigungen in Abzug gebracht. Unverzinsliche Forderungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden abgezinst.

Der Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten sind mit den Nennwerten angesetzt.

In dem Rechnungsabgrenzungsposten sind ausschließlich Ausgaben vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. Der Rechnungsabgrenzungsposten ist mit den Anschaffungskosten abzüglich zeitanteiliger Auflösungen bewertet.

Die sonstigen Rückstellungen umfassen alle bis zur Bilanzerstellung bekannt gewordenen ungewissen Verpflichtungen und Risiken, die das abgelaufene Geschäftsjahr betreffen; sie werden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages dotiert. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit den von der Deutschen Bundesbank festgesetzten fristenkongruenten Zinssätzen nach § 253 Abs. 2 HGB abgezinst.

Die Verbindlichkeiten sind mit ihrem jeweiligen Erfüllungsbetrag angesetzt.

III. Erläuterungen zur Bilanz

Anlagevermögen

Die Aufgliederung des Anlagevermögens und dessen Entwicklung ergeben sich aus dem Anlagenspiegel, der als Anlage nach der Gewinn- und Verlustrechnung dargestellt ist. Der Anlagenspiegel enthält auch die Abschreibungen des Geschäftsjahres 2023.

Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen wurden insbesondere für Verpflichtungen und Risiken aus dem Personalbereich (T€ 725) und für Risiken aus dem Absatzbereich (T€ 160) gebildet.

Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten

Von den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten haebn T€ 35 (Vorjahr: T€ 50) eine Restlaufzeit von mehr als fünf Jahren.

IV. Sonstige Angaben

Arbeitnehmer

Während des Geschäftsjahres 2023 waren durchschnittlich 107 Mitarbeiter ohne Auszubildende (Vorjahr: 73) beschäftigt.

Geschäftsführung

Im Geschäftsjahr war zum Geschäftsführer bestellt:

Kaufmann Carl-Nils Nolte, Münster

Abteilsbesitz

Der wesentliche Anteilsbesitz nach § 285 Nr. 11 HGB beinhaltet die Anteile an der noltewerk GmbH & Co. KG, Greven. Die Carl Nolte Technik GmbH ist am Kommanditkapital der Gesellschaft zu 90 % beteiligt. Das Eigenkapital der Gesellschaft beträgt zum 31.12.2023 T€ 1.812 und der Jahresüberschuss 2023 T€ 1.280.

Die Angaben zu den übrigen Beteiligungen nach § 285 Nr. 11 HGB können nach § 286 Abs. 3 Nr. 1 HGB unterbleiben.

Sonstiges

Die Angabe des Honorars des Abschlussprüfers entfällt nach § 288 Abs. 2 Satz 3 HGB.

Die Angabe der Organbezüge kann nach § 286 Abs. 4 HGB entfallen.

 

Greven, den 13. Juni 2024

Die Geschäftsführung

LAGEBERICHT FÜR DAS Geschäftsjahr 2023

A. Grundlagen des Unternehmens

1. Geschäftstätigkeit

Die Carl Nolte Technik GmbH mit Sitz in Greven ist Systempartner im technischen Handel in den Kompetenzbereichen Arbeitsschutz, Schläuche und Armaturen, Druckluft-, Oberflächen und Pumpentechnik sowie Industrietechnik und Betriebsausstattung mit Dienstleistungen und Services, innovativen Konzepten sowie einem hochwertigen Produktsortiment für Industrie, Handwerk und Kommunen. Ergänzt werden die Kompetenzbereiche des Handels durch die Fertigungskompetenzbereiche Kunststoff, Elastomertechnik sowie Antriebe und Fördertechnik, die auftragsbezogen als Hersteller mit modernstem Maschinenpark und Fertigungstechnik für die Kunden ihre Produkte fertigen. Die Produkte der Fertigungskompetenzbereiche werden nicht von der Carl Nolte Technik GmbH direkt, sondern indirekt über das Tochterunternehmen noltewerk GmbH & Co. KG produziert und vertrieben.

Mit der Erfahrung aus über 135 Jahren Firmentradition und Innovationsgeist ist die Carl Nolte Technik GmbH der Partner für den Erfolg.

2. Geschäfts- und Rahmenbedingungen sowie konjunkturelles Umfeld

Die gesamtwirtschaftliche Lage war auch im Jahr 2023 geprägt von den Folgen des Kriegs in der Ukraine und den extremen Energiepreiserhöhungen. Hinzu kamen weiterhin verschärfte Material- und Lieferengpässe, massiv steigende Preise und der Fachkräftemangel. Diese Punkte beeinträchtigten 2023 die konjunkturelle Entwicklung Deutschlands.

Das Bruttoinlandprodukte sank in 2023 um 0,3 %. Im Jahr 2022 betrug der Anstieg noch preisbereinigt 1,9 %. Die Inflationsrate verminderte sich im Vergleich zum Vorjahr zwar von 6,9 % im Jahresdurchschnitt 2022 auf 5,9 % im Jahr 2023, aber der Preisauftrieb blieb damit weiterhin ausgesprochen hoch.

Nach einem durch die Erholung von der Coronakrise kräftigen Zuwachs um 3,9 % im Jahr 2022 gingen die privaten Konsumausgaben 2023 preisbereinigt um 0,7 % zurück. Hauptgrund war der kräftige Anstieg der Verbraucherpreise.

B. Wirtschaftsbericht

Die Umsatzerlöse der Carl Nolte Technik GmbH haben sich gegenüber dem Vorjahr um 7,3 % und der Tochtergesellschaft noltewerk GmbH & Co. KG um 3,8 % erhöht.

C. Ertragslage

Die Gesellschaft hat im Geschäftsjahr 2023 eine positive Geschäftsentwicklung zu verzeichnen. Die gute Ertragslage spiegelt sich im Jahresüberschuss von T€ 2.062 zu T€ 1.440 im Vorjahr wider.

Zum Jahresüberschuss trugen folgende Ergebniskomponenten bei (in T€):

2023 2022
Rohergebnis 10.313 9.351
Betriebsergebnis 1.559 1.205
Finanzergebnis 1.193 787

Der Anstieg des absoluten Rohergebnisses resultiert im Wesentlichen aus den höheren Umsatzerlösen bei verbesserter Marge.

Die Personalaufwendungen sind um T€ 497 und damit um rd. 10,2 % gestiegen.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen betragen T€ 2.648 und sind somit marginal um T€47 gestiegen, dies entspricht rd. 1,7 %.

Das verbesserte Finanzergebnis resultiert aus einem höheren Beteiligungsertrag aus der Tochtergesellschaft.

Die wirtschaftliche Lage ist aufgrund des Eigenkapitals und der Ergebnisentwicklung gut; die Aussichten für das Geschäftsjahr 2024 sind aber insgesamt, aufgrund der weiterhin negativen Wirtschaftslage, eher verhalten.

D. Finanzlage

Der Finanzbedarf der Gesellschaft wurde im Geschäftsjahr im Wesentlichen durch das Eigenkapital der Gesellschaft von rd. 82,8 % sowie durch Kreditinstitute und Lieferanten zur Verfügung gestellt.

Kreditlinien der Kreditinstitute standen im Geschäftsjahr in ausreichender Höhe zur Verfügung.

Der negative Cashflow aus der Investitionstätigkeit 2023 von € 0,4 Mio. und aus der Finanzierungstätigkeit von € 1,6 Mio. wurden aus dem Cashflow der laufenden Geschäftstätigkeit von € 3,0 Mio. finanziert.

Die Kapitalflussrechnung für das Berichtsjahr weist im Vergleich zum Vorjahr folgende Kennziffern aus in T€:

2023 2022
Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit 2.981 1.715
Cashflow aus der Investitionstätigkeit -388 -705
Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit -1.566 -846
Zahlungswirksame Veränderung des Finanzmittelfonds 1.027 164

Zum Vergleich zum Vorjahresstichtag ergibt sich folgender statischer Liquiditätsstatus (in T€):

2023 2022
Liquidität 1. Grades = (liquide Mittel und kurzfristige Forderungen abzüglich kurzfristiges Fremdkapital) 3.643 1.840
Liquidität 2. Grades = (Liquidität 1. Grades zuzüglich Vorräte) 7.968 6.040

Die statische Liquidität hat sich um € 1,9 Mio. verbessert.

E. Vermögenslage

Das Eigenkapital der Gesellschaft beträgt zum Bilanzstichtag € 12,3 Mio. oder 82,8 % der Bilanzsumme zu € 10,7 Mio. oder 77,2 % zum vorherigen Bilanzstichtag bei einer um T€ 1.010 gestiegene Bilanzsumme.

Die Anlageintensität verminderte sich im Geschäftsjahr um 5,8 Prozentpunkte auf 29,3 % (Vorjahr: 33,3 %).

Das Anlagevermögen ist zu 100 % durch Eigenkapital finanziert.

Den im Berichtsjahr getätigten Investitionen von € 0,4 Mio. stehen Abschreibungen von € 0,7 Mio. gegenüber.

Die betrieblich genutzten Immobilien sind von einer Schwestergesellschaft angemietet.

F. Prognose-, Chancen- und Risikobericht

1. Allgemeines Risikomanagement

Die Carl Nolte Technik GmbH ist im Rahmen ihrer Aktivitäten und aufgrund der fortschreitenden Intensivierung des Wettbewerbs einer Vielzahl von Risiken ausgesetzt. Zur frühzeitigen Erkennung zur Bewertung und zur Bewältigung von Risiken sind Steuerungs- und Kontrollsysteme eingesetzt, die auch im Hinblick auf die Erfüllung gesetzlicher Vorschriften zu einem Managementinformationssystem zusammengefasst sind und weiterentwickelt werden.

Die Angebotsabgabe, die Auftragsannahme sowie Auftragsabwicklung sind ein wesentlicher Bestandteil des Risikomanagementsystems. Die Geschäftsführung wird durch ein entsprechendes Informationsmanagementsystem regelmäßig und zeitnah über alle finanz- und auftragsbezogenen Kennzahlen informiert, so dass auf Veränderungen schnell reagiert werden kann.

Mit unseren Planungs-, Kontroll- und Informationssystemen ist es möglich, Risiken frühzeitig und differenziert zu erkennen und die erforderlichen Maßnahmen zur Risikosteuerung und Minimierung zu ergreifen. Die monatlichen Ergebnisse unserer Kompetenzbereiche werden kostenstellenbezogen ermittelt und die Abweichungen zum aufgestellten Budget analysiert, um auf negative Planabweichungen sofort reagieren zu können.

Die Liquiditätsplanung gewährleistet die jederzeitige Zahlungsfähigkeit unserer Gesellschaft.

Ein wesentliches Element des Risikomanagements bildet die systematische Schulung und Qualifizierung unserer Mitarbeiter.

Das Risikomanagement wird planmäßig weiterentwickelt.

Die bestehenden Versicherungen gegen betriebliche Risiken werden regelmäßig hinsichtlich ihrer Angemessenheit und Deckungsumfang überprüft und angepasst. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind im Wesentlichen durch eine Kreditversicherung abgesichert. Bei wesentlichen Veränderungen wird der jeweilige Deckungsumfang entsprechend angepasst.

Besondere Risiken, insbesondere auch aus dem Fertigungsbereich, hinsichtlich Umwelt und Haftung sind - mit Ausnahme der allgemeinen konjunkturellen Risiken - nicht erkennbar.

Alle bekannten zum Bilanzstichtag bestehenden Risiken sind durch Rückstellungen ausreichend abgedeckt.

2. Volkswirtschaftliche Risiken

Die wirtschaftliche Entwicklung in der Vergangenheit hat gezeigt, wie schnell sich die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen verändern können, die nicht vorhersehbar sind.

Die deutsche Wirtschaft kämpft mit einer anhaltenden Stagflation, was das Wachstumspotenzial schwächt. Seit der COVID-19-Pandemie hat Deutschland kein signifikantes Wachstum erlebt, und die Aussichten für einen durchgreifenden Aufschwung sind gering. Die Belastungen durch den Ukraine-Krieg, notwendige Investitionen in die Infrastruktur und die grüne Transformation stellen weitere Herausforderungen dar.

Cybervorfälle, einschließlich Ransomware-Angriffen und Datenschutzverletzungen, werden als eines der größten Risiken für Unternehmen angesehen. Die Zunahme von Cyberangriffen und die damit verbundenen Kosten können erhebliche Betriebsunterbrechungen verursachen.

Hohe Energiekosten und potenzielle Energieengpässe stellen ein bedeutendes Risiko dar, insbesondere für energieintensive Industrien. Dies könnte zu Produktionsunterbrechungen und weitergehenden wirtschaftlichen Schäden führen. Hohe Inflation und volatile Finanzmärkte stellen ebenfalls ein erhebliches Risiko dar. Die steigenden Preise beeinflussen die Kaufkraft der Verbraucher und können das Wirtschaftswachstum weiter dämpfen?.

3. Branchen- und unternehmensspezifische Risiken

Die Carl Nolte Technik GmbH verfügt als zuverlässiger System- und Servicepartner im technischen Handel und die noltewerk GmbH & Co. KG in den Fertigungskompetenzbereichen Kunststoff sowie Antriebe und Fördertechnik über langjährige Erfahrungen und partnerschaftliche Beziehungen zu ihren Kunden und Lieferanten. Durch die breite und ausgewogene Kundenstruktur in allen Branchen ist unser Unternehmen wirtschaftlich nicht von Einzelkunden und besonderen Branchenentwicklungen abhängig.

Die Diversifizierung unseres Produktprogrammes ermöglicht es, Nachfragerückgänge in einzelnen Bereichen durch Umsatzzuwächse in anderen Bereichen zu kompensieren.

Die variablen Kosten werden permanent auf Kostensenkungspotentiale geprüft. Konjunkturelle und saisonale Arbeitsspitzen werden durch Zeitarbeitnehmer abgedeckt. Hierdurch ist die Flexibilität bei konjunkturellen Nachfragerückgängen gewährleistet, die variablen Kosten kurzfristig bei Bedarf senken zu können.

Im Bereich der Logistik werden den Kunden verbesserte effektive Logistiklösungen zur Sicherstellung unserer Lieferantenposition angeboten.

Die Marktrisiken ergeben sich aus der konjunkturellen Entwicklung und der nicht zyklischen Nachfrage der Kunden. Den Risiken aus dem veränderten Nachfrageverhalten der Kunden begegnet unsere Gesellschaft mit einer kundenorientierten Unternehmensausrichtung.

4. Finanzwirtschaftliche Risiken

Durch die gute Ertragslage der Gesellschaft in den vergangenen Jahren konnte das Eigenkapital der Gesellschaft bei planmäßigen jährlichen Dotierungen zu den Gewinnrücklagen auf rd. 82,8 % der Bilanzsumme zum Bilanzstichtag erhöht werden. Ein wesentlicher Teil des Wachstums der letzten Geschäftsjahre konnte aus dem Cashflow aus der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit finanziert werden.

Die Liquiditätsplanung sichert die jederzeitige Zahlungsfähigkeit des Unternehmens. Kreditlinien stehen in ausreichendem Umfang zur Verfügung.

5. Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung

Unternehmen sind in Folge der stetigen Intensivierung des Wettbewerbs einer Vielzahl von Risiken ausgesetzt, die untrennbar mit dem unternehmerischen Handeln verbunden sind. Dieses unternehmerische Handeln besteht nicht zuletzt auch in der Erschließung und Nutzung von Chancen, die der Sicherung und dem Ausbau der Wettbewerbsfähigkeit dienen. Wer erfolgreich sein will, muss sich auf seine Kernkompetenzen konzentrieren.

Ein Bereich zur Nutzung unserer zukünftigen Chancen am Markt sind die gebildeten Kompetenzbereiche im technischen Handel und in den Fertigungsbereichen, die mit hochqualifizierten Mitarbeitern das Ziel haben, die eingegangenen Aufträge zur Zufriedenheit der Kunden abzuwickeln.

Eines haben alle Kompetenzbereiche gemeinsam: Unsere Kunden können auf eine umfassende Betreuung, reibungslose Abläufe, höchste Sicherheit und optimale Wirtschaftlichkeit setzen. Wir sind Wertschöpfungspartner und Wegbereiter für den Erfolg unserer Kunden.

Fokus ist es, in den Kompetenzbereichen stetig neue Kunden zu gewinnen bzw. den Absatz mit bestehenden Kunden durch eine Verbreiterung des Sortiments zu erhöhen. Durch intensive Marktbeobachtung, Potentialanalyse und Nutzung der IT-Technik erfolgt eine stete Festigung der Marktposition nebst Neukundengewinnung. Aus dieser Strategie resultiert ein wesentlicher Teil des Umsatzwachstums in den letzten Jahren.

Durch den Internetauftritt bzw. den virtuellen Shop werden wir unsere Marktposition festigen und neue Kunden im Direktgeschäft gewinnen.

Durch den Einsatz von Automatisierung und KI können wir unsere Betriebsabläufe optimieren, Kosten senken und die Effizienz steigern.

Dem verstärkten Wettbewerbsdruck begegnen wir mit unseren Dienstleistungen und Beratungskonzepten, einer effektiveren Organisation der Arbeitsabläufe, sowie hohen Qualitätsstandards.

Die permanente Qualitätssicherung, auch durch das eigene Labor und die stetige Entwicklung neuer Produkte, sichert und baut die Marktstellung aus.

Das erweiterte Angebot von Dienstleistungen für Kunden beim Absatzprozess von Handelswaren hat zu einer Verbesserung der Roherträge und einer höheren Kundenbindung im Geschäftsjahr geführt.

6. Prognosebericht

Die Folgen des Ukraine Krieges und die extremen Energiepreiserhöhungen, aber auch der Fachkräftemangel belasten die Aussichten für das Gesamtjahr 2024. Hinzu kommt eine große Verunsicherung in der Landwirtschaft durch die momentane politische Lage. Dadurch bedingt ergibt sich eine niedrige Nachfrage nach Investitionsgütern in diesem Bereich. Lieferengpässe und Transportengpässe haben sich aber nicht weiter verschärft. Die Unsicherheiten bei der Entwicklung der Preise und der Inflationsrate belasten aber weiterhin massiv das Tagesgeschäft.

Auf Basis der guten Ertragslage des abgelaufenen Geschäftsjahres und der sehr guten Eigenkapitalausstattung der Gruppe wird sich die Unternehmensgruppe auch trotz dieser genannten Punkte positiv entwickeln.

Das erste Quartal des neuen Geschäftsjahres hat sich planmäßig gemäßigt entwickelt.

G. Sonstige Anlagen

Nichtfinanzielle Leistungsindikatoren, Umwelt- und Arbeitnehmerbelange

Eine Vielzahl von Firmenkunden mit langjährigen Geschäftsbeziehungen gehört zum Kreis der Geschäftspartner. Darunter sind Großkunden, mit denen Rahmenverträge bestehen.

Die Carl Nolte Technik GmbH unterhält gute Kundenbeziehungen zu einer Vielzahl von Lieferanten in ihren Tätigkeitsbereichen; Abhängigkeiten von Großlieferanten bestehen nicht. Die enge Zusammenarbeit mit strategischen Partnern garantiert den Kunden konzentriertes Knowhow und einen umfassenden Service.

Die Altersstruktur der Mitarbeiter ist gleichmäßig verteilt. Überproportionale altersbedingte Abgänge werden in den nächsten Jahren nicht zu verzeichnen sein. Im Geschäftsjahr 2023 wurden durchschnittlich 183 Mitarbeiter in der Gruppe beschäftigt. Davon waren 21 junge Mitarbeiter, die für ihren Beruf ausgebildet werden.

Saisonale und konjunkturelle Arbeitsspitzen werden durch Mitarbeiter verschiedener Zeitarbeitsgesellschaften nach dem Arbeitnehmerüberlassungsgesetz und durch Teilzeitbeschäftigte abgedeckt.

 

Greven, den 28. Juni 2024

Die Geschäftsführung

Der Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers bezieht sich auf den Jahresabschluss in der aufgestellten Form. Die Offenlegung erfolgt in verkürzter Form gemäß §§ 325 ff. HGB.

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Carl Nolte Technik GmbH, Greven

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Carl Nolte Technik GmbH, Greven, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Carl Nolte Technik GmbH, Greven, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 S. 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil über die Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Münster, den 28. Juni 2024

Dr. von der Hardt & Partner mbB
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Dr. Andreas Hadamitzky, Wirtschaftsprüfer

Feststellung des Jahresabschlusses

Der Jahresabschluss zum 31.12.2023 der Carl Nolte Technik GmbH, Greven, wurde mit Gesellschafterbeschluss vom 19. August 2024 festgestellt.

 

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