Esra GmbH
35mGroßhandel mit Uhren und Schmuck
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Steffen Schnitzler seit 18.2.2003 | Geschäftsführer |
Viktor Hülsmann seit 18.11.2002 | Geschäftsführer |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Area & Clavis Wohnungsbau GmbHDuisburgJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023LageberichtA. Grundlagen des Unternehmens Area & Clavis Wohnungsbau GmbH ist ein familiengeführtes Traditionsunternehmen. Das Leistungsspektrum umfasst die Entwicklung von Bauvorhaben und die Übernahme von Erschließungs- sowie Bauträgermaßnahmen in der Region Moers, Duisburg und Mülheim. Das Ziel des Projektentwicklungs- und Bauträgers ist der Verkauf von schlüsselfertigen Einfamilienhäusern, Eigentumswohnungen und Mehrfamilienhäuser. B. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Die deutsche Wirtschaft hat das Jahr im Minus beendet. Nach Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) lag das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) im Jahr 2023 um 0,3% niedriger als im Vorjahr. Wie Ende 2022 waren es zu Beginn des Jahres die privaten Konsumausgaben die stagnierten. Dieser Effekt erholte sich im Laufe des Jahres 2023, womit auch die Inflationsrate leicht sank. Stark rückläufig war aber die Investitionsbereitschaft. "So nahmen die Bauinvestitionen preis-, saison- und kalenderbereinigt um 1,7% ab, nachdem sie bereits in den beiden vorangegangenen Quartalen rückläufig waren. Die Investitionen in Ausrüstungen - also vor allem in Maschinen, Geräte und Fahrzeuge - gingen zum Jahresende mit -3,5% sogar noch deutlicher zurück". Der Im- und Export von Waren und Dienstleistungen war ebenfalls rückläufig, wobei insbesondere die geopolitische Situation und nachhaltig hohe Energiepreise die größten Auswirkungen hatten. Die Entwicklung der letzten zwei Jahre zeigt aktuell deutlich ihre Auswirkungen. Gestiegene Baukosten, gepaart mit hohen Finanzierungskosten haben zu einem deutlichem Nachfrageeinbruch geführt. Dies zeigt sich deutlich im Hochbau und dabei insbesondere im Wohnungsbau. Die von der Bundesregierung gesteckten Ziele für den Wohnungsbau sind drastisch verfehlt worden. Anstatt jährlich 400.000 neue Wohnungen fertigzustellen, waren es in 2023 lediglich rund 245.000 und somit noch einmal deutlich weniger als im Jahr 2022 (295.300). Die Unsicherheit über die Budgetierung der Haushaltsmittel und die anschließenden Ausbesserungen führten durch Stopp und/oder Änderung von Fördermittelprogrammen zu einer schlechten Planbarkeit (und einer damit einhergehenden fehlenden Plansicherheit) und somit zu einem entsprechenden Rückgang von Investitionen im privaten Wohnungsbau.1 Der preisbereinigte Auftragseingang ist im Jahr 2023 um 4,4% gegenüber dem Vorjahr gesunken. Die hohen Preissteigerungen machen sich dadurch bemerkbar, dass der nominale Auftragseingang im Vergleich zum Vorjahr um 3,3% gestiegen ist. Dabei ist die Entwicklung der einzelnen Teilbereiche recht unterschiedlich. Im Hochbau lag der reale Rückgang bei 11,4%, im Wohnungsbau sogar bei 19,8%. Im Tiefbau hingegen konnte der reale Auftragseingang um 3,0% gesteigert werden; nominal sogar um 12,2%. Der Jahresumsatz im Bauhauptgewerbe erreichte im vergangenen Jahr nominal einen Zuwachs um gut 1% auf ca. 162,6 Mrd. Euro, real aber einen Rückgang um 5%. Die Preisentwicklung für Bauleistungen, sowie der Anstieg der Entgelte zeigen sich hier deutlich. Die Zahl der Beschäftigten in den Betrieben konnte im Jahr 2023 auf Vorjahresniveau gehalten werden (927.800).2 2. Geschäftsverlauf Die wirtschaftliche Entwicklung der Gesellschaft im Jahr 2023 kann, unter Berücksichtigung des gesamtwirtschaftlichen Umfeldes, als insgesamt sehr zufriedenstellend bezeichnet werden. Die Auftragslage war gut und der Wachstumskurs konnte schrittweise fortgesetzt werden. Projekte wurden wieder erfolgreich abgeschlossen und akquiriert, wobei sich diese zum Teil noch in der Ausführung befinden oder erst in 2024 starten werden. Die Auslastung im Jahresverlauf war stetig hoch. Die Aufträge wurden stets fristgerecht und mit dem gewohnt hohen Qualitätsstandard durchgeführt. Im Geschäftsjahr 2023 wurden insbesondere größere Baumaßnahmen im Raum Duisburg, Moers und Rheinberg sehr erfolgreich vermarktet. Gerade in den wirtschaftlich schwieriger werdenden Zeiten machen sich dabei die Erfahrungen und die Qualitätsbewusste Umsetzung unserer Gesellschaft in der Entwicklung, Aufbereitung, Planung und Vermarktung solch komplexer Maßnahmen positiv bemerkbar. 3. Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage Ertragslage Im Geschäftsjahr 2023 war die Gesamtleistung (Umsatzerlöse zzgl. Veränderung des Bestandes an Unfertigen Erzeugnissen) mit T€ 23.627 auf Vorjahresniveau. Nach Abzug des Materialaufwandes hat sich der Rohertrag im Vergleich zum Vorjahr leicht verbessert (T€ 5.187; im Vj. T€ 4.808), womit sich die Rohertragsquote von im Vorjahr 20,3% auf jetzt 23,2% verändert hat. Dies ist im Wesentlichen auf den erfolgreichen Abschluss mehrerer größerer Baumaßnahmen zurückzuführen. Der Personalaufwand ist ebenfalls auf Vorjahresniveau (T€ 1.326,7 zu T€ 1.325,4). Die Personalaufwandsquote beträgt 5,9 % der Gesamtleistung und ist somit nahezu unverändert zum Vorjahr (5,6%). Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind nominell von T€ 920,7 auf T€ 797,5 gesunken. Dies entspricht einer Minderung von 13,39 %. Das Betriebsergebnis (Ergebnis vor Finanzergebnis und Steuern) ist insgesamt von T€ 1.776,8 auf T€ 2.305 gestiegen. Unter Berücksichtigung des Finanzergebnisses (T€ 12) und der Steuern vom Einkommen und Ertrag (T€ 770,8) konnte der Jahresüberschuss um 33,04% auf T€ 1.546,8 erhöht werden. Das entspricht 6,9% (im Vj. 4,9%) der Gesamtleistung und liegt damit innerhalb unserer Vorjahresplanung. Finanzlage Die Liquidität beträgt zum Bilanzstichtag T€ 3.645,0. Es bestehen keine finanziellen Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten. Dadurch ist es uns auch weiterhin möglich Investitionsentscheidungen aus den Rücklagen ohne Inanspruchnahme von Fremdkapital vorzunehmen. Die Gesellschaft verfügt mit einem Eigenkapital von T€ 4.698,8 (im Vj. T€ 5.586,0) über eine Eigenkapitalquote von guten 37%, die allerdings im Vergleich zum Vorjahr (48,7%) leicht vermindert ist. Das kurzfristige Fremdkapital entfällt mit T€ 6.259,8 auf sonstige Rückstellungen, mit T€ 1.075,1 auf Steuerrückstellungen und mit T€ 204,8 auf sonstige Verbindlichkeiten und Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern. Die Verbindlichkeiten aus Lieferung und Leistungen sind um T€ 56,8 stichtagsbedingt auf T€ 291,7 gesunken. Die Liquiditätssituation des Unternehmens war das ganze Geschäftsjahr über solide, so dass das Unternehmen seinen Zahlungsverpflichtungen stets nachgekommen ist. Vermögenslage Die Gesellschaft verfügt über eine Bilanzsumme von T€ 12.530 (im Vj. T€ 11.454). Die Gesellschaft verfügt über einen modernen Fuhrpark. Um diesen Stand aufrechtzuerhalten, wurden in 2023 Ersatz- und Erweiterungsinvestitionen getätigt. Auf das Umlaufvermögen entfallen T€ 12.422, was 99,1% der Bilanzsumme entspricht. In den Vorräten sind unfertige Bauaufträge mit T€ 1.288 (im Vj. T€ 161) enthalten. Dies ist zum einen stichtagsbedingt, zum anderen bedingt durch die höhere Anzahl von Großprojekten, die eine längere Bauzeit haben. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind um T€ 877 auf T€ 908 gestiegen. Die flüssigen Mittel sind von T€ 5.545 auf T€ 3.645 gesunken. 4. Finanzielle Leistungsindikatoren Wir arbeiten mit verschiedenen Finanzkennzahlen. Die zentrale Größe, die zur Beurteilung des nachhaltigen Erfolges dient ist das Rohergebnis. Das Rohergebnis hat sich im Vorjahresvergleich auf T€ 5.570 (im Vj. T€ 4.920) verbessert. C. Prognose-, Risiko- und Chancenbericht 1. Prognosebericht Für das Geschäftsjahr 2024 rechnet die Gesellschaft aufgrund der allgemeinen Marktlage mit einem Rückgang der Geschäftstätigkeit im Vergleich zum Vorjahr. Allerdings lassen die vorhandenen Projekte positiv in die Zukunft schauen, so dass mit veränderten Rahmenbedingungen die ambitionierten Zukunftsaussichten weiterverfolgt werden und für die Jahre 2025 und 2026 mit einer Stabilisierung des Umsatzes zu rechnen ist. Aufgrund der Marktlage sind die größten Herausforderungen sicherlich die Rohstoffpreise. Diese müssen sukzessive an die Kunden weitergegeben werden. Ein großer Faktor sind weiterhin die hohen Zinsen. Area sollten die guten und langjähriger Kunden- und Lieferantenbeziehungen mit einer seit vielen Jahren erfolgreichen Zusammenarbeit positiv zugutekommen. Durch das breit gestreute und große Kundenportfolio, bestehend aus Eigennutzern und Kapitalanlegern, erfolgt eine breite Risikostreuung. Das Ziel der Akquisition von großen Bauvorhaben wird auch im Jahr 2024 weiter konsequent verfolgt. Grundstücksaufbereitungen auf der Grundlage von notariell gesicherten Grundstücken sind in Vorbereitung. Speziell hier sind die neu zu entwickelnden zukünftige Baugebiete in Duisburg-Baerl, im Duisburger Süden, in Duisburg-Bergheim, Duisburg-Rumeln und Dormagen hervorzuheben, welche in den zukünftigen Geschäftsjahren zur Durchführung gelangen werden. Für das Geschäftsjahr 2024 wird daher mit einem Rohergebnis deutlich unter dem Niveau des Jahres 2023 gerechnet. 2. Risikobericht Die Gesellschaft verfügt über angemessene, an die Unternehmensgröße angepasste Kontrollinstrumente zur Steuerung und Überwachung des Unternehmens. Die Geschäftsführung hat alle erforderlichen Maßnahmen getroffen, um mögliche bestandsgefährdende Risiken frühzeitig zu erkennen. Die zukünftige Entwicklung unseres Unternehmens hängt stark von der Möglichkeit neue Grundstücke zu erwerben, zu entwickeln und für den Markt aufzubereiten ab. Daher werden, wie auch in der Vergangenheit, konsequent Möglichkeiten genutzt, Grundstücke in guten Lagen zu erwerben und für den Markt bereitzustellen. Hierzu zählen in erster Linie die komplexen Risiken der Auftragsauswahl und der Auftragsabwicklung. Für die Bauwirtschaft sind im Wesentlichen die hohen Zinsen eine Belastung, da sie die Investitionsbereitschaft hemmen. Die Prognosen stimmen zumindest dahingehend überein, dass die Höchststände bei den Zinsen vermutlich überwunden sind. Inwiefern dies auch zu Zinssenkungen und positiven Auswirkungen auf die Bauwirtschaft hat, wird sich zeigen. Zudem halten die Einkaufspreise für Baumaterial und Grundstücken insgesamt ein historisches Hoch. Der Vergleich der Jahresmittelwerte der Erzeugerpreisindizies von 2020 mit Mittelwerten von 2023 zeigt bei Einkaufspreisen für Mineralölerzeugnissen, dass sie 60 % darüber liegen, ebenso bei Zement. Bei Bitumen sogar um fast 76% und selbst bei Holzprodukten bei über 30%. Dies hält die Preise für Bauleistungen anhaltend hoch, wobei alle Sparten betroffen sind.3 Dem bestehenden Fachkräftemangel wird durch die Entwicklung und Förderung der eigenen Mitarbeiter entgegengewirkt. Gewährleistungsrisiken werden durch konsequentes Vertragsmanagement sowie das Vorhandensein ständiger Qualitätssicherungsmaßnahmen durch die Bauleitung entgegengewirkt. 3. Chancenbericht Wechselnden Herausforderungen ist das Unternehmen schon in der Vergangenheit ausgesetzt gewesen und hat diese stets gemeistert. Auch den anstehenden Herausforderungen im aktuellen gesamtwirtschaftlichen Umfeld sieht man sich gut gerüstet. Dem Wettbewerb am Markt wird Area weiterhin durch die jahrelange Erfahrung, ein hohes Maß an Zuverlässigkeit und Qualität begegnen. Für die Gesellschaft sind die Themen Umweltschutz und Nachhaltigkeit von großer Bedeutung. Bei der Ausführung von Bauvorhaben wird auf den sparsamen Einsatz von Energie und Rohstoffen geachtet. Durch das Gebäudeenergiegesetz wird sowieso bei den Baumaßnahmen auf ein hohes Maß an Nachhaltigkeit und Energieeffizienz geachtet. 4. Gesamtaussage Der eingeschlagene Weg der letzten Jahre wurde im Jahr 2023 weiter erfolgreich fortgesetzt. Aufgrund der allgemeinen Marktlage im Baugewerbe gehen wir aktuell nicht davon aus, dass sich im Jahr 2024 an den Rahmenbedingungen etwas signifikant ändert. Wegen der angespannten Marktlage liegt der prognostizierte Umsatz unter dem Vorjahresniveau. Erst zum Ende des Jahres 2024 bzw. im laufenden Jahr 2025 erwarten wir Entspannung und somit für 2026 einen positiveren Ausblick.
Moers, 30.05.2024 Gez. Viktor Hülsmann Gez. Steffen Schnitzler 1 Presseinformation des Zentralverband Deutsches Baugewerbe zur Baukonjunktur 2023/2024 vom 06.12.2023 2 Presseinformation des Zentralverband Deutsches Baugewerbe zur Konjunkturentwicklung Bauhauptgewerbe 2023 vom 23.02.2024 3 Presseinformation des Zentralverband Deutsches Baugewerbe zur Baukonjunktur 2023/2024 vom 06.12.2023 BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Anhang für das Geschäftsjahr 2023Area & Clavis Wohnungsbau GmbH, Duisburg1. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Die Gesellschaft wird beim Amtsgericht Duisburg unter der Registernummer HRB 6470 mit der Firmierung Area & Clavis Wohnungsbau GmbH und dem Firmensitz in Duisburg, Von der Mark Str. 64, geführt. Die Area & Clavis Wohnungsbau GmbH weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft gemäß § 267 Abs. 2 HGB aus. Der Jahresabschluss ist nach den Vorschriften des HGB und des GmbHG aufgestellt worden. Die gesetzlichen Gliederungsschemata der §§ 266 und 275 Abs. 2 HGB finden Anwendung. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren gem. § 275 Abs. 2 HGB erstellt. Der Jahresabschluss wurde unter der Annahme der Unternehmensfortführung (Going-Concern) aufgestellt. 2. Angaben zur Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungskosten angesetzt und soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Nutzungsdauer beträgt bei den Grundstücken, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 25 Jahre. Bei den anderen Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung beträgt die Nutzungsdauer zwischen 3 und 13 Jahren. Bei den Abschreibungen kommt die lineare Abschreibungsmethode zur Anwendung. Abnutzbare bewegliche Vermögensgegenstände mit Anschaffungskosten bis zu einem Wert von € 800,00 wurden im Jahre des Zugangs voll abgeschrieben. Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- und Herstellungskosten unter Berücksichtigung des Niederstwertprinzips bewertet. Bei dieser Position wurde von dem Wahlrecht des § 268 Abs. 5 HGB Gebrauch gemacht, die erhaltenen Anzahlungen auf Bestellungen offen von den Vorräten abzusetzen. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden zum Nominalwert und unter Berücksichtigung aller erkennbarer Risiken bewertet. Die Guthaben bei Kreditinstituten wurden mit den Nennbeträgen bewertet. Es wurden aktive Rechnungsabgrenzungsposten gebildet für Zahlungen, die Aufwand für eine bestimmte Periode nach dem Stichtag darstellen. Das Eigenkapital ist zum Nennbetrag bilanziert. Die Steuer- und sonstigen Rückstellungen wurden für alle erkennbaren Risiken, ungewissen Verpflichtungen und drohende Verluste in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages berücksichtigt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden grundsätzlich mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden Zinssatz abgezinst. Die Verbindlichkeiten wurden mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. 3. Angaben zur Bilanz Die Aufgliederung der in der Bilanz zusammengefassten Anlageposten und deren Entwicklung im Geschäftsjahr 2023 sind in dem Anlagenspiegel zu diesem Anhang dargestellt. Die ausgewiesenen Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben jeweils eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr. Die sonstigen Vermögensgegenstände resultieren i. H. v. 62.406,53 EUR (148.288,32 EUR) aus Steuern. Im Geschäftsjahr 2023 wurde eine Ausschüttung in Höhe von 2.434.000,47 EUR vorgenommen. Die Steuerrückstellungen wurden für das Jahr 2023 für laufende Veranlagungssteuern gebildet. Die sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen noch anfallende Kosten für bereits fakturierte Gebäude und verkaufter Grundstücke sowie Gewährleistungsansprüche (5.138 TEUR; VJ: 3.809 TEUR) sowie personalbezogene Rückstellungen (965 TEUR; VJ: 720 TEUR). Zur Verbesserung der Klarheit und Übersichtlichkeit wurden die Angaben im Zusammenhang mit den Verbindlichkeiten in einem Verbindlichkeitenspiegel zusammengefasst dargestellt:
Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern resultieren vollständig aus Steuern. Die sonstigen Verbindlichkeiten bestehen i. H. v. 115.730,94 EUR (Vorjahr 17.416,25 EUR) aus Steuern. 4. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Unter den Abschreibungen werden außerplanmäßige Abschreibungen auf Vermögensgegenstände des Umlaufvermögens in Höhe von TEUR 1.109 (Vorjahr: TEUR 861) ausgewiesen. Diese resultieren aus Wertminderungen bei Grundstücken. 5. Sonstige Angaben Zum 31. Dezember 2023 bestehen Haftungsverhältnisse aus Bürgschaften in Höhe von TEUR 813, vollständig gesichert mit sonstigen Sicherheiten des Umlaufvermögens. Das Risiko der Inanspruchnahme aus den Haftungsverhältnissen wird aufgrund der guten Ertragslage der Gesellschaft als gering eingeschätzt. Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahrs im Unternehmen beschäftigt:
Geschäftsführer in 2023 waren: Herr Steffen Schnitzler, Dipl. - Kaufmann, und Herr Viktor Hülsmann, Dipl. - Ökonom. Die Geschäftsführer üben die Tätigkeit als Geschäftsführer hauptberuflich aus Auf die Nennung der Vergütung der Geschäftsführer wird gem. §286 Abs. 4 HGB verzichtet. Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Geschäftsjahrs eingetreten und weder in der Gewinn- und Verlustrechnung noch in der Bilanz berücksichtigt sind, liegen nicht vor. Ergebnisverwendung: Es wird vorgeschlagen das Jahresergebnis auf neue Rechnung vorzutragen.
Duisburg, den 30.05. 2024 Gez. Steffen Schnitzler, Geschäftsführer Gez. Viktor Hülsmann, Geschäftsführer sonstige Berichtsbestandteile
gez. Viktor Hülsmann gez. Steffen Schnitzler Angaben zur Feststellung:Der Jahresabschluss wurde am 30.05.2024 festgestellt. Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die AREA & CLAVIS Wohnungsbau GmbH, Duisburg Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der AREA & CLAVIS Wohnungsbau GmbH, Duisburg, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der AREA & CLAVIS Wohnungsbau GmbH, Duisburg, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 S. 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Essen, 31. Januar 2025 Kanzlei Volker Blum Gez. Volker Blum, Wirtschaftsprüfer |
||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Neueste Nachrichtenartikel und Medienerwähnungen
Echtzeit-Prüfung auf Insolvenzbekanntmachungen der Registergerichte
Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen
Echtzeit-Dokumentenabruf aus dem Handelsregister
Weitere Unternehmen an oder nahe dieser Geschäftsadresse
8 nahegelegene Organisationen
Großhandel mit Uhren und Schmuck
Einzelhandel mit Telekommunikationsgeräten
Großhandel mit elektrischen Haushaltsgeräten
Großhandel mit medizinischen und orthopädischen Artikeln, Dental- und Laborbedarf
Bauträger für Wohngebäude
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Echtzeit-Dokumentenabruf aus dem Handelsregister
Echtzeit-Prüfung auf Insolvenzbekanntmachungen der Registergerichte
Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen