Stammdaten

Register
Amtsgericht Mannheim HRB 341814
Vorher
ENGEL Formenbau und Spritzguss GmbH
Eingetragen
4.8.2003
Branche
Bearbeitung und Veredlung von KunststoffwarenHerstellung von Verpackungsmitteln aus KunststoffenHerstellung von Maschinen für die additive Fertigung
Gegenstand
Eintragung lfd. Nr. 12c) von Amts wegen ergänzt Gegenstand geändert; nun: der Formenbau und der Betrieb einer Spritzerei zur Herstellung von Spritzgussartikeln, insbesondere für bewegungstechnische Systeme sowie die Durchführung aller damit in Zusammenhang stehenden Tätigkeiten, beispielsweise die Weiterverarbeitung zu bewegungstechnischen Systemen.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Mike Liphardt
seit 25.7.2019
Geschäftsführer
Geschäftsführer
Marc Kohler
seit 10.1.2011
Prokura

Wirtschaftlich Berechtigte

Daten zu wirtschaftlich Berechtigten sind nur für registrierte Nutzer zugänglich.

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Germany
50.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

H+E Kinematics GmbH

Sinsheim

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht zum 31.12.2023

H+E Kinematics GmbH, Sinsheim

I. Grundlagen des Unternehmens

Die zur H+E Molding Solutions GmbH gehörende Firma H+E Kinematics GmbH (im Folgenden KINEMATICS genannt) ist ein mittelständisches Unternehmen mit durchschnittlich 73 (VJ: 60) Beschäftigten.

KINEMATICS entwickelt, fertigt und montiert hochwertige Spritzgussteile und Baugruppen für namhafte Kunden in den Geschäftsfeldern Automobil, Haustechnik und erneuerbare Energien. In dem Kerngeschäftsfeld Automobil liegt der Fokus auf der Entwicklung und Fertigung von Teilen für den Fahrzeuginnenraum; Referenzprodukte sind insbesondere Dachhalte- und Türzuziehgriffe, die im Gasinnendruckverfahren hergestellt werden

Das Unternehmen verfügt über eine langjährige Erfahrung im Umgang mit thermoplastischen Kunststoffen, treibt seine Aktivitäten im Bereich Forschung und Entwicklung kontinuierlich voran und greift hierbei auf die Entwicklungsressourcen der Unternehmensgruppe zurück. Der Fokus liegt auf dem Bereich Bewegungstechnik in Kunststoff.

Durch Weiterqualifizierung des Personals in zielgerichtete Schulungsmaßnahmen, einer Verbesserung der IT-Infrastruktur und damit verbundenen erhöhten IT-Sicherheit und durch gezielte Investitionen in die Verbesserung der vorhandenen Produktionstechnik wurden für die Voraussetzungen für anhaltendes Wachstum geschaffen.

Dies bietet die Chance, sich als Systemlieferant in einem globalen Markt weiter zu etablieren.

II. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtkonjunktur und Branchenentwicklung

Die konjunkturelle Dynamik der Weltwirtschaft hat gegenüber dem Frühjahr nachgelassen. Stützende Impulse für die Weltkonjunktur kamen lediglich von der starken Binnennachfrage in den USA. In vielen anderen Regionen der Welt, wie im Euro-Raum, in Japan und im Vereinigten Königreich, belasteten die hohen Inflationsraten die privaten Konsumausgaben. Die schwache Binnennachfrage sowie der fragile Immobiliensektor in China dämpfen das Wachstum in der Gruppe der Schwellen- und Entwicklungsländer. Da die Inflationsraten weltweit zurückgehen, dürfte die geldpolitische Straffung durch die Zentralbanken in den USA, im Euro-Raum und im Vereinigten Königreich ihren Höhepunkt nahezu erreicht haben. Trotzdem verbessern sich die Konsumaussichten in vielen fortgeschrittenen Volkswirtschaften lediglich graduell. Insgesamt bleibt der globale konjunkturelle Ausblick verhalten. Für das laufende Jahr erwartet der Sachverständigenrat ein Wachstum des globalen BIP um 2,7 %. Im Jahr 2024 dürfte es um 2,2 % steigen.

Die deutsche Wirtschaft hat sich im europäischen Vergleich besonders stark abgekühlt. So haben die privaten Haushalte und der Staat ihre Konsumausgaben reduziert. Die Industrie und die Bauwirtschaft zehren zwar noch von einem erhöhten Bestand an Aufträgen, allerdings gehen diese und auch die Neuaufträge deutlich zurück. Hinzu kommen Engpässe aufgrund fehlender Arbeitskräfte. Der Sachverständigenrat erwartet, dass die deutsche Volkswirtschaft sich erst im Verlauf des Jahres 2024 allmählich wieder erholt. Das außenwirtschaftliche Umfeld dürfte sich nur langsam verbessern und die Geldpolitik die Kreditvergabe weiterhin bremsen. Der Rückgang der Inflation in Kombination mit den hohen Lohnabschlüssen dürfte aber zu Realeinkommenssteigerungen führen. Hierdurch dürfte sich der private Konsum beleben. Der Sachverständigenrat erwartet für die Jahre 2023 und 2024 ein Wachstum des deutschen BIP von -0,4 % bzw. 0,7 %. Die Prognose ist mit erheblichen Abwärtsrisiken behaftet. So könnten eine ausbleibende Erholung in China, eine Verschärfung der weltpolitischen Lage, ein erneuter Anstieg der Energiepreise eine stärkere Dämpfung der Nachfrage durch die Geldpolitik als erwartet oder ein zurückhaltendes Ausgabeverhalten der Verbraucher das Wachstum bremsen. Die Inflation in Deutschland und im Euro-Raum ist auf dem Weg der Normalisierung. Es ist allerdings zu erwarten, dass stark verzögerte Kostenüberwälzungen und neuer Druck durch die Lohnentwicklung die Kerninflation im Euro-Raum noch bis ins Jahr 2025 hoch halten. Im EuroRaum rechnet der Sachverständigenrat mit Inflationsraten von 5,6 % bzw. 2,9 % in den Jahren 2023 und 2024. In Deutschland ist in diesem Jahr mit einer Inflation von 6,1 % zu rechnen. Im kommenden Jahr dürfte sie auf 2,6 % zurückgehen. Bei der Kerninflation in Deutschland ist mit Raten von 5,2 % im Jahr 2023 und 3,2 % im Jahr 2024 zu rechnen. Das Risiko eines erneuten Inflationsanstiegs ist nicht zu vernachlässigen, sollte die restriktive geldpolitische Ausrichtung nicht ausreichend lange aufrechterhalten werden. (Quelle Sachverständigen Rat)

Der Verband der Automobilindustrie (VDA) bilanziert das Autojahr 2023 mit gemischten Gefühlen. Trotz erneutem Wachstum produzierte die heimische Autoindustrie weiter deutlich weniger Fahrzeuge als im Vorkrisenjahr 2019.

Die Zahl der in Deutschland produzierten Pkw ist 2023 wieder deutlich gestiegen. Wie der Branchenverband VDA mitteilt, erreichte die Pkw-Inlandsproduktion vergangenen Dezember 264.500 Einheiten, was gegenüber dem Vorjahresvergleichsmonat einem Plus von rund 1 Prozent entspricht. Über das Gesamtjahr wurden in Deutschland 4,1 Millionen Pkw gebaut und damit 18 Prozent mehr als im Vorjahr. Allerdings bleibt das vergangene Jahr damit auch 12 Prozent unter dem Produktionsniveau im Vorkrisenjahr 2019.

3,1 der 4,1 Millionen Pkw aus deutschen Werken gingen in den Export. Im Vergleich zum Vorjahr entspricht das einem Zuwachs um 17 Prozent. Gegenüber 2019 mit 3,5 Millionen exportieren Pkw wurden jedoch 11 Prozent weniger Autos ausgeführt.

Für das Inlandsgeschäft ist die Bilanz im Vergleich zum Vorjahr mit gut 2,8 Mio. neuzugelassenen Pkw und einem Plus 7 Prozent ebenfalls positiv. Allerdings war auch dies deutlich unter Vorkrisenniveau: 2023 wurden 21 Prozent weniger Neufahrzeuge als 2019 zugelassen.

Bemerkenswert war nach Ansicht des VDA in Deutschland ein drastischer Rückgang bei den Neuzulassungen von Elektro-Pkw im Dezember. Gegenüber dem Vergleichsmonat 2022 betrug das Minus bei den PHEVs 74 und bei den BEVs 48 Prozent. Laut VDA zeigen sich hier deutlich die Auswirkungen eines veränderten Förderregimes. Über das Gesamtjahr 2023 ist die Zahl neuzugelassener BEVs allerdings um 11 Prozent gestiegen, drastisch rückläufig war hingegen der Markt für PHEVs der sich mit einem Minus von 51 Prozent halbierte.

(Quelle: welt.de/motor/news/article249361714/ VDA-zieht-verhalten-positive-Bilanz-PKW-Markt-2023.html)

2. Geschäftsverlauf 2023

Das Abflachen der Pandemie und der Wiederherstellung der Lieferketten im Jahresverlauf wirkte sich positiv auf den Umsatz von H+E Kinematics des Jahres 2023 aus. Mit 19.517 TEUR (VJ: 15.605 TEUR) lag der Umsatz etwa 25 % über dem des Vorjahres, trotz temporärer Kurzarbeit im 4. Quartal.

Der Anstieg der Gesamtleistung um 21 % im Vergleich zum Vorjahr resultiert wesentlich aus der Erholung der Märkte nach dem Ausbruch des Ukraine Krieges. Aufgrund einer Kompensationszahlung sowie anderer Sondereffekte konnte das prognostizierte Ergebnis für 2023 einer "schwarzen Null" mit 1.321 TEUR deutlich übertroffen werden.

Die wesentlichen Investitionen beziehen sich auf die Bereiche technische Anlagen und Maschinen.

Im Bereich der Maschinen und Anlagen wurde am Jahresende in die Modernisierung und Energieeffizienz von Spritzgießmaschinen und Peripherie investiert.

Die Finanzierung dieser Investitionen erfolgte über Leasing und Darlehen.

3. Lage des Unternehmens

Die Lage des Unternehmens lässt sich anhand der folgenden Aussagen beschreiben:

Die Bilanzsumme hat sich im Berichtszeitraum von 6.985 TEUR auf 8.226 TEUR erhöht.

Das Anlagevermögen machte 18 % (Vorjahr: 18 %) der Bilanzsumme aus.

Die wesentlichen Bestandteile unseres Vermögens waren in den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, Vorräten sowie den Sachanlagen gebunden.

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen erhöhten sich nennenswert. Die Ursache hierfür waren die Verumsatzung von Werkzeugen und Kompensationsvereinbarungen zum Jahresende.

Die erhöhte Eigenkapitalquote von 58 % (Vorjahr: 49 %) stellt nach wie vor eine gute Größenordnung dar und bietet Spielräume für zukünftiges Wachstum bzw. das weitere Abfedern von wirtschaftlichen Schwankungen.

Der Anteil an Verbindlichkeiten ggü. Banken an der Bilanzsumme hat sich mit 6 % im Vergleich zum Vorjahr mit 4 % um 175 TEUR erhöht.

Unter Berücksichtigung des Jahresüberschusses, der Abschreibungen sowie der Veränderungen in den Rückstellungen haben wir einen positiven einfachen Cash-Flow in Höhe von 1.606 TEUR (Vorjahr: 222 TEUR) zu verzeichnen. Gleichzeitig ging der Bestand an liquiden Mitteln um 215 TEUR zurück. Das liegt im Wesentlichen daran, dass wesentliche Teile des Umsatzes zum Jahresende realisiert wurden und der Geldeingang noch aussteht. Die Verbindlichkeiten ggü. verbundenen Unternehmen sind um 303 TEUR gesunken.

Der negative Ergebnistrend der letzten Jahre konnte durchbrochen werden, nach dem Vorjahresfehlbetrag von 535 TEUR stand in 2023 ein Jahresüberschuss in Höhe von 1.321 TEUR zu Buche.

Die Personalkosten haben sich in 2023 ggü. dem Vorjahr um 321 TEUR erhöht. Die Ursache liegt in einer erheblichen Steigerung im Mindestlohn. Wegen des gestiegenen Arbeitsaufkommens und der Übernahme von Leiharbeitskräften ist die Mitarbeiterzahl im Jahresdurchschnitt angestiegen. Im Ergebnis lag die Personalkostenquote (im Verhältnis zur Gesamtleistung) 3,2 Prozentpunkte unterhalb des Vorjahresniveaus von 17,5 %.

Der Zinsaufwand hat sich auch aufgrund gruppeninterner Ausleihungen im Berichtsjahr auf 106 TEUR erhöht (Vorjahr: 62 TEUR).

Die folgenden finanziellen Leistungsindikatoren fassen die Lage zusammen:

Finanzieller Leistungsindikator 2023 2022
Gesamtleistung (Umsatzerlöse zzgl. Bestandsveränderungen zzgl. so. betr. Erträge) 18.904 TEUR 15.591 TEUR
Rohertrag (Gesamtleistung abzgl. Materialaufwand) 9.033 TEUR 6.649 TEUR
EBIT (Jahresergebnis vor Zinsen und Ertragsteuern) 1.460 TEUR -434 TEUR
Eigenkapitalquote (Eigenkapital/Bilanzsumme x 100) 58 % 49 %
Kassenbestand/Liquidität 1. Grades 284 TEUR 499 TEUR
Vorratsintensität
(Vorräte abzgl. erh. Anz./Bilanzsumme) 21 % 43 %

Bei den nicht-finanziellen Leistungsindikatoren konzentrieren wir uns vor allem auf die Kundenzufriedenheit (u. a. gemessen an der Reklamationsquote) und an der Mitarbeiterfluktuation.

III. Prognose und Chancen- und Risikobericht

Die bessere Erholung der Märkte nach Ausbruch Ukraine Krieges sowie Sondereffekte haben dazu geführt, dass die im Vorjahr in diesem Absatz abgegebene Prognose hinsichtlich des Ergebnisses übertroffen werden konnte.

Die deutsche Wirtschaft erholt sich in den kommenden Jahren, wenn auch verzögert. Gegenwärtig bremsen vor allem noch die schwache Auslandsnachfrage in der Industrie, der zögerliche private Konsum und die infolge der geldpolitischen Straffung höheren Finanzierungskosten für Investitionen. Doch ab Beginn des Jahres 2024 dürfte die deutsche Wirtschaft wieder auf einen Expansionspfad einschwenken und nach und nach Fahrt aufnehmen. Die Exporte steigen infolge wieder wachsender ausländischer Absatzmärkte, und die privaten Haushalte weiten ihre Konsumausgaben aus. Denn ihre realen Einkommen erhöhen sich dank eines stabilen Arbeitsmarktes, kräftig steigender Löhne und rückläufiger Inflation deutlich. Die privaten Investitionen sinken hingegen zunächst noch und liefern erst 2026 wieder moderate Impulse. Das reale Bruttoinlandsprodukt (BIP) legt nach dieser Projektion 2024 kalenderbereinigt um 0,4 % zu, nach einem leichten Rückgang um 0,1 % im laufenden Jahr. In den Jahren 2025 und 2026 wächst die Wirtschaft um 1,2 % beziehungsweise 1,3 %. Im Vergleich zur Juni-Projektion wurde die BIP- Rate für 2024 deutlich und für 2025 leicht herabgesetzt. Maßgeblich sind eine schwächere Auslandsnachfrage, der langsamer anziehende Konsum und straffere Finanzierungskonditionen. Die Inflation in Deutschland ist auf dem Rückzug, aber für eine grundsätzliche Entwarnung ist es noch zu früh. Gemessen am harmonisierten Verbraucherpreisindex (HVPI) dürfte die Teuerungsrate im laufenden Jahr auf jahresdurchschnittlich 6,1% zurückgehen und sich im kommenden Jahr mehr als halbieren, auf 2,7 %. Die Teuerung von Energie lässt stark nach und auch bei Nahrungsmitteln ist sie deutlich rückläufig. Die Kernrate (ohne Energie und Nahrungsmittel) erreicht erst im laufenden Jahr ihren Höhepunkt von 5,1 %. Im kommenden Jahr geht auch sie deutlich auf 3,0 % zurück. Dann stellen Lieferengpässe kein so großes Problem mehr dar, und die Gewinnmargen normalisieren sich. Die geldpolitische Straffung entfaltet zunehmend ihre Wirkung. Ab 2025 lässt das starke Lohnwachstum deutlicher nach, wenngleich es weiter hoch bleibt. Daher geht die Kernrate graduell weiter auf 2,3 % im Jahr 2026 zurück. Die Gesamtrate ermäßigt sich auf 2,2 %. Sie liegt damit immer noch auf erhöhtem Niveau. Verglichen mit der Projektion vom Juni wurde die Inflationsrate 2024 spürbar und 2025 leicht abwärtsrevidiert. (Quelle: Deutsche Bundesbank)

Für den deutschen Pkw-Markt gehen wir für 2024 davon aus, dass das Volumen der Neuzulassungen leicht über dem Vorjahresniveau liegen wird. Bei den leichten Nutzfahrzeugen erwarten wir ebenfalls, dass die Zahl der Zulassungen 2024 den Vorjahreswert leicht übertrifft. In Westeuropa rechnen wir für 2024 mit einem Neuzulassungsvolumen von Pkw, das leicht über dem Niveau des Berichtsjahres liegen wird. Versorgungsengpässe bei Vorprodukten sowie Rohstoffen und die daraus resultierende eingeschränkte Fahrzeugverfügbarkeit können das Neuzulassungsvolumen weiter belasten. Für die großen Einzelmärkte Frankreich, Großbritannien, Italien und Spanien rechnen wir in 2024 mit einem Wachstum in unterschiedlich starken Ausprägungen zwischen leicht und spürbar. (Quelle: VW Konzerngeschäftsbericht 2023 Prognose)

Im Vergleich zu 2023 rechnen wir für 2024 mit einem Rückgang der Gesamtleistung von 19.517 TEUR auf 15.865 TEUR; dies entspricht einem Rückgang von 19 % und ist im Wesentlichen getrieben durch ausbleibende Sondereffekte. Für 2025 rechnen wir mit einer Steigerung der Umsätze auf ein Niveau von ca. 17,0 Mio. EUR. Wir prognostizieren eine schwarze Null im Jahr 2024 und in 2025. Dies soll auch erreicht werden durch eine Verschlankung unserer Produktionsflächen.

Die Planung 2024 der Kinematics berücksichtigt, dass Preiserhöhungen gegenüber den Kunden durchgesetzt werden. Durch negative Mengenabweichungen in den nominierten Projekten, bedingt durch die Absatzschwäche der Kunden innerhalb der Fahrzeugplattformen, werden die Projekte wirtschaftlich neu bewertet und Forderungen gegenüber den Kunden aufgemacht. Diese werden entweder als Claims aus Volumendefiziten (Einmal- bzw. Ausgleichszahlung) oder durch neue, nachhaltig höhere Verkaufspreise gefordert.

Bereits in 2023 wurde gegenüber dem Hauptkunden Volkswagen eine Claim-Zahlung durchgesetzt. Würden diese Preisanpassungen nicht oder nicht im gewünschten Umfang vereinbart werden können, würde das Jahresergebnis stark negativ (vergleichbar mit dem Geschäftsjahr 2022).

Das aus der Ukraine Krise nach wie vor gegebene Rohstoff-Preis-Risiko soll zukünftig durch eine Intensivierung der Vertriebs- und Einkaufsleistung kompensiert werden, deren Ziel es ist, eine erfolgreiche Einkaufstrategie zu etablieren bei gleichzeitiger umfänglicher Weitergabe etwaiger Mehrkosten. Dazu wurde der Vertrieb und der Einkauf der Firmengruppe personell in 2023 verstärkt. Das angestrebte Wachstum soll vorrangig organisch durch die Gewinnung von Neuprojekten und durch die Übernahme laufender Projekte von Dritten erreicht werden.

Das Jahr 2024 wird weiterhin geprägt sein durch Risiken am Beschaffungsmarkt. Vor allem die Energiebeschaffung stellt ein großes Problem dar. Die Kunststoffgranulatpreise haben einen Bodensatz erreicht und werden, auch durch geldpolitische Verwerfungen mit Auswirkungen in der Logistikkette, wieder ansteigen. Die wirtschaftlichen Auswirkungen können zum gegenwärtigen Zeitpunkt noch nicht beziffert werden.

Geopolitische Effekte könnten außerdem einen erneuten Anstieg von Material- und Rohstoffpreisen verursachen. Daher erwarten wir harte Auseinandersetzungen mit Kunden, die offenlassen, in welchem Umfang wir diese weiteren Steigerungen weiterberechnen können.

Das Risiko von Zahlungseingangsverzügen über Forderungen aus Lieferungen und Leistungen tragen wir ohne zusätzliche Absicherungsinstrumente. Unsere Schlüsselkunden zahlen innerhalb vereinbarter und abgestimmter Zahlungsziele.

Der Ukraine Krieg und weitere geopolitische Verwerfungen bringt auch negative Auswirkungen auf Wettbewerber mit sich. Daher sehen wir auch Chancen, Übernahmegeschäfte von wirtschaftlich angeschlagenen Marktbegleitern zu übernehmen. Hieran wird auch aktiv im Vertrieb gearbeitet.

Unseren Bedarf an Fachkräften versuchen wir durch die Ausbildung im eigenen Unternehmen zu decken. Die kontinuierliche Qualifizierung soll sicherstellen, dass sich das Unternehmen weiter positiv entwickeln kann. Wir sehen ein Risiko aus überdurchschnittlich steigenden Personalkosten oder -fluktuation durch die Zuspitzung auf dem Arbeitsmarkt. Dennoch sehen wir die Chance durch wettbewerbsfähige Rahmenbedingungen eine Verstärkung im Personalbereich zu erreichen.

Durch die Weiterentwicklung unseres vereinheitlichten QM-Systems versuchen wir für die gesamte Gruppe erfolgreiche Zertifizierungen sicher zu stellen. In 2023 wurde das Projekt zur TISAX (Informationssicherheit VDA ISA 27001) gestartet.

Auf der Produktseite sehen wir uns, ausgelöst durch den fundamentalen Wandel in der Automobilindustrie, mit kürzer werdenden Technologiezyklen und höheren Anforderungen an unsere Innovationskraft konfrontiert.

Der Bereich Forschung und Entwicklung ist im Unternehmen integriert und soll in Zusammenarbeit mit den Produktionsabteilungen sicherstellen, dass eingeführte Fertigungsverfahren weiterentwickelt werden, um Ausschusszahlen und unseren ökologischen Footprint zu reduzieren.

Den Bereich Automation sehen wir weiterhin als Chance und werden diesen stetig weiter in den Vordergrund rücken. Neben geplanten Investitionen in logistischer Infrastruktur, Montageautomaten sowie Messmittel werden wir auch künftig Investitionen tätigen, um die Verfügbarkeit unserer Maschinen und Anlagen zu verbessern sowie die Wettbewerbsfähigkeit sicherzustellen. Das geplante Investitionsvolumen für 2024 beträgt ca. 500 TEUR.

Dem Kapitalentzugs- und Zinsänderungsrisiko planen wir mit einer angemessenen Refinanzierung im Konzernverbund, einer kontinuierlichen Analyse der Finanzierungsbedarfe sowie einer aktiven Kommunikation mit unseren Finanzierungspartnern zu begegnen.

Unter Berücksichtigung der dargestellten Chancen und Risiken sehen wir uns für die Herausforderungen der kommenden Jahre angemessen aufgestellt.

 

Sinsheim, den 26.03.2024

Philipp Bentzinger

Mike Liphardt

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 1.478.677,13 1.273.684,05
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 12.714,00 13.996,00
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 12.714,00 13.996,00
II. Sachanlagen 1.465.963,13 1.259.688,05
1. technische Anlagen und Maschinen 1.122.758,00 882.008,29
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 324.941,50 210.936,53
3. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 18.263,63 166.743,23
B. Umlaufvermögen 6.668.281,88 5.619.396,56
I. Vorräte 1.722.662,27 3.022.775,62
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 341.732,96 438.388,55
2. unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen 204.701,45 1.793.580,60
3. fertige Erzeugnisse und Waren 1.176.227,86 1.370.961,47
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 4.661.592,77 2.089.215,54
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 3.193.040,05 1.719.116,10
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 716.790,83 83.275,22
3. sonstige Vermögensgegenstände 751.761,89 286.824,22
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 110.382,96 103.500,30
III. Wertpapiere 0,00 8.437,80
1. sonstige Wertpapiere 0,00 8.437,80
IV. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 284.026,84 498.967,60
C. Rechnungsabgrenzungsposten 79.383,33 91.814,16
Bilanzsumme, Summe Aktiva 8.226.342,34 6.984.894,77

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 4.744.499,44 3.423.876,80
I. gezeichnetes Kapital 50.000,00 50.000,00
II. Gewinnrücklagen 505.373,89 505.373,89
1. andere Gewinnrücklagen 505.373,89 505.373,89
III. Bilanzgewinn 4.189.125,55 2.868.502,91
B. Rückstellungen 376.783,22 463.305,26
1. Steuerrückstellungen 7.316,75 0,00
2. sonstige Rückstellungen 369.466,47 463.305,26
C. Verbindlichkeiten 3.097.161,25 3.090.108,51
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 454.003,49 278.838,59
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 122.461,10 278.838,59
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 234.327,41 448.606,78
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 234.327,41 448.606,78
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 1.687.535,25 1.990.155,91
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 1.687.271,25 1.990.155,91
4. sonstige Verbindlichkeiten 721.295,10 372.507,23
davon aus Steuern 545.248,92 214.657,54
davon im Rahmen der sozialen Sicherheit 8.351,90 9.487,06
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 721.295,10 372.507,23
D. Rechnungsabgrenzungsposten 7.898,43 7.604,20
Bilanzsumme, Summe Passiva 8.226.342,34 6.984.894,77

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Umsatzerlöse 19.517.294,06 15.605.053,34
2. Erhöhung oder Verminderung des Bestandes an fertigen und unfertigen Erzeugnissen -1.783.612,76 -457.731,55
3. sonstige betriebliche Erträge 1.171.073,85 443.439,88
4. Materialaufwand 9.871.875,06 8.941.972,93
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 7.474.203,27 7.175.429,16
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 2.397.671,79 1.766.543,77
5. Personalaufwand 3.209.853,27 2.889.114,02
a) Löhne und Gehälter 2.501.454,09 2.369.466,27
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 708.399,18 519.647,75
6. Abschreibungen 372.020,45 259.021,71
a) Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 372.020,45 259.021,71
7. sonstige betriebliche Aufwendungen 3.991.066,56 3.933.358,07
8. Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 0,00 37,80
9. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 6.089,15 0,00
10. Abschreibungen auf Finanzanlagen und auf Wertpapiere des Umlaufvermögens 0,00 498,13
11. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 106.475,07 61.935,69
davon an verbundene Unternehmen 76.290,23 30.456,66
12. Steuern vom Einkommen und Ertrag 38.789,25 39.633,46
13. sonstige Steuern 142,00 1.072,00
Jahresüberschuss 1.320.622,64 -535.806,54

Ergebnisverwendung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Jahresüberschuss 1.320.622,64 -535.806,54
2. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 2.868.502,91 3.404.309,45
3. Bilanzgewinn 4.189.125,55 2.868.502,91

Anhang

I. Allgemeine Hinweise

Die H + E Kinematics GmbH mit Sitz in Sinsheim ist im Handelsregister B des Amtsgerichts Mannheim unter der Nummer HRB 341 814 eingetragen.

Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. HGB und §§ 264 ff. HGB nach den deutschen handelsrechtlichen Rechnungslegungsvorschriften sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Nach den in § 267 Abs. 2 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft.

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses haben wir von den größenabhängigen Erleichterungen der §§ 276 und 288 HGB teilweise Gebrauch gemacht.

Die Aufstellung des Jahresabschlusses erfolgte unter der Annahme der positiven Unternehmensfortführung (§ 252 Nr. 2 HGB).

Sofern die gesetzlichen Vorschriften ein Wahlrecht vorgeben, gewisse Angaben sowohl in der Bilanz bzw. Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang zu machen, haben wir dieses Wahlrecht zu Gunsten des Anhangs ausgeübt.

II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten bilanziert und werden, sofern sie der Abnutzung unterliegen, entsprechend ihrer Nutzungsdauer (3 bis 7 Jahre) um planmäßige Abschreibungen nach der linearen Methode vermindert.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungskosten abzüglich Zuschüsse angesetzt und wurde, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear und degressiv vorgenommen.

Geringwertige Wirtschaftsgüter bis zu einem Wert von EUR 250,00 wurden im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben. In den Vorjahren lag die Obergrenze bei 150,00 EUR. Wirtschaftsgüter mit Einzelanschaffungskosten zwischen EUR 250,00 (im Vorjahr EUR 150,00) und EUR 800,00 wurden als geringwertige Wirtschaftsgüter aktiviert und im Jahr der Anschaffung gewinnmindernd berücksichtigt.

Die Vorräte wurden durch eine vorverlegte Stichtagsinventur Ende Oktober, körperlich aufgenommen. Die Menge der Vorräte zum Abschlussstichtag wurde durch eine Mengenfortschreibung im Zeitraum November und Dezember im ERP System sichergestellt. Die Bewertung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe erfolgte zu Anschaffungskosten oder zu niedrigeren Marktpreisen am Abschlussstichtag. Die unfertigen Erzeugnisse wurden zu Herstellungskosten bewertet. Die fertigen Erzeugnisse wurden retrograd mit einem Bewertungsabschlag in Höhe von 20 % bewertet. Die Grundsätze der verlustfreien Bewertung wurden beachtet. Das Materialwirtschaftssystem arbeitet nach dem FIFO-Prinzip.

Die erhaltenen Anzahlungen auf Bestellungen wurden unter Inanspruchnahme des Bilanzierungswahlrechts nach § 268 HGB offen von dem Posten Vorräte abgesetzt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden zum Nennwert ausgewiesen. Das allgemeine Kreditrisiko wurde durch eine Pauschalwertberichtigung von 1,0 % des Nettoforderungsbestandes berücksichtigt.

Die sonstigen Wertpapiere des Umlaufvermögens wurden zu Anschaffungskosten oder dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt.

Der Bestand der Kasse sowie die Bankguthaben wurden mit dem Nominalwert bewertet.

Unter den Aktiven Rechnungsabgrenzungsposten wurden Ausgaben ausgewiesen, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen.

Das Gezeichnete Kapital wurde zum Nominalwert bewertet. Es war vollständig eingezahlt. Die Gewinnrücklagen wurden entsprechend den Gesellschafterbeschlüssen aus den Vorjahresgewinnen gebildet.

Der Ansatz der sonstigen Rückstellungen erfolgte mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag und berücksichtigte alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen.

Die Verbindlichkeiten wurden mit dem Erfüllungsbetrag ausgewiesen.

III. Erläuterungen zur Bilanz

Anlagevermögen

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens nach historischen Werten ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahrs im Anlagespiegel (Anlage 1) dargestellt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die in der Bilanz ausgewiesenen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 3.193.040,05 EUR (i. Vj. 1.719.116,10 EUR) sowie Forderungen gegen verbundene Unternehmen 716.790,83 EUR (i. Vj. 83.275,22 EUR), davon 572.383,92 EUR (i. Vj. 38.580,84 EUR) an die Gesellschafterin, wiesen eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr auf. Die Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen waren ausschließlich solche aus Lieferungen und Leistungen.

Der Maschinenbestand, das Inventar und die Forderungen dienen der Besicherung von Darlehen, die verbundene Unternehmen aufgenommen haben.

Die sonstigen Vermögensgegenstände 751.761,89 EUR (i. Vj. 286.824,22 EUR) unterteilten sich in eine Restlaufzeit von unter einem Jahr 641.378,93 EUR und einer Restlaufzeit von über einem Jahr 110.382,96 EUR. In den sonstigen Vermögensgegenständen sind größere Beträge über Preisanpassungen enthalten, die erst nach dem Stichtag abgerechnet werden.

Eigenkapital

Das im Handelsregister eingetragene Stammkapital betrug 50 TEUR und ist voll eingezahlt. Die Gewinnrücklagen blieben unverändert.

Der Jahresüberschuss 2023 betrug 1.320.622,64 EUR und wird gemäß Vorschlag der Geschäftsführung auf neue Rechnung vorgetragen.

Im Bilanzgewinn 2023 war ein Gewinnvortrag aus dem Vorjahr von 2.868.502,91 EUR enthalten.

Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen beinhalteten im Wesentlichen pauschale Gewährleistungsrückstellungen (84 TEUR), Überstunden, Urlaubsansprüche und Jahressonderzahlungen in Höhe von (72 TEUR), Rückstellungen für ausstehende Rechnungen (91 TEUR) sowie Kosten für die Erstellung des Jahresabschlusses und Steuererklärungen sowie der Prüfung des Jahresabschlusses.

Verbindlichkeiten

Die Restlaufzeiten und die Besicherung der Verbindlichkeiten sind im nachfolgenden Verbindlichkeitenspiegel im Einzelnen dargestellt (Angabe in EUR).

Art der Restlaufzeit 31.12.2023 31.12.2022
Verbindlichkeit bis 1 Jahr 1 bis 5 Jahre Gesamt Gesamt
1. ggü. Kreditinstituten 122.461,10 331.542,39 454.003,49 278.838,59
2. aus Lieferungen und Leistungen 234.327,41 0,00 234.327,41 448.606,78
3. ggü. verbundenen Unternehmen 1.687.535,25 0,00 1.687.535,25 1.990.155,91
4. sonstige Verbindlichkeiten 721.295,10 0,00 721.295,10 372.507,23
2.765.618,86 331.542,39 3.097.161,25 3.090.108,51

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten bestanden aus diversen Investitionsdarlehen. Sicherungsübereignet sind die den Darlehensverträgen zugrundeliegenden Anlagen.

In den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen (1.687.535,25 EUR) handelte es sich in Höhe von 147.323,35 EUR (im Vorjahr 333.557,05 EUR) um Verbindlichkeiten an die Gesellschafterin.

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen mit 147 TEUR resultierten aus Lieferungen und Leistungen. Der übrige Anteil des Postens sind sonstige Verbindlichkeiten mit 1.540 TEUR und waren nicht besichert.

IV. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die Gesellschaft tätigte Erlöse mit inländischen und ausländischen Abnehmern. Die Abnehmerstruktur stellt sich wie folgt dar:

2023
TEUR
% 2022
TEUR
%
Umsatzerlöse
Inland 14.462,00 74 11.484,00 74
Ausland 5.055,00 26 4.121,00 26
19.517,00 100 15.605,00 100

In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind periodenfremde Erträge (479 TEUR) enthalten. Dabei handelte es sich mit 36 TEUR um Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen; da der Grund der Rückstellungsbildung entfallen ist. Darüber hinaus mit 443 TEUR periodenfremde Erträge aus Leistungen der Vorjahre, die in 2023 abgerechnet wurden. Ursächlich ist hier die verspätete Einigung über die Höhe der Erträge mit dem Geschäftspartner.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen beinhalteten im Wesentlichen Leasing- und Mietaufwendungen inklusive Mietnebenkosten 1.779 TEUR (i. Vj. 1.679 TEUR), Verpackungsmaterial 243 TEUR (i. Vj. 313 TEUR), Aufwand für Wartung und Instandhaltung 338 TEUR (i. Vj. 378 TEUR), Transport 395 TEUR (i. Vj. 341 TEUR) sowie für Beratungsleistungen bzw. Fremdmitarbeiter 519 TEUR (i. Vj. 494 TEUR).

V. Sonstige Angaben

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Zum 31.12.2023 bestanden folgende Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen (Angaben in EUR):

Verpflichtung Betrag
Mietverpflichtungen 668.000,00
Leasingverpflichtungen 1.985.000,00

Mitarbeiter

Unsere Gesellschaft Beschäftigte in 2023 durchschnittlich:

2023 2022
Angestellte 17 19
Gewerbliche 56 41
Gesamt 73 60

Haftungsverhältnisse nach § 251 HGB

Grund Betrag
in Euro
davon ggü. verbundenen Unternehmen zu- gunsten Dritter
Aus Bürgschaften 7.889.652,39 7.889.652,39
Aus Gewährleistungsverträgen 250.000,00 250.000,00

In den Bürgschaften sind auch Bestellungen für Sicherheiten für fremde Verbindlichkeiten von 600 TEUR enthalten.

Die Verpflichtungen der Dritten wurden vertragsgemäß erfüllt. Die Bonität wird als gut eingeschätzt. Mit einer Inanspruchnahme ist nicht zu rechnen, da die wirtschaftliche und finanzielle Ausstattung der Schuldner keine Beeinträchtigung der Zahlungsfähigkeit erkennen lassen.

Geschäftsführung

Im Berichtsjahr 2023 wurde die Geschäftsführung wahrgenommen von

Herrn Philipp Bentzinger, Diplom-Wirtschaftsingenieur, Leiter Strategie und Vertrieb und Herrn Mike Liphardt, Diplom-Ingenieur, Leiter Produktion

Die Geschäftsführer sind einzelvertretungsberechtigt und von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit.

Unter Verweis auf § 286 Abs. 4 HGB erfolgen zu den Bezügen der Geschäftsführung keine Angaben.

Konzern

Der größte Konzern, in den die Gesellschaft einbezogen wird, ist die Blue Cap AG, München. Der aufgestellte Konzernabschluss wird im Unternehmensregister veröffentlicht.

 

Sinsheim, den 28.02.2024

Philipp Bentzinger

Mike Liphardt

Anlagespiegel

Anschaffungskosten/Herstellungskosten
Stand 01.01.2023 Zugänge Abgänge Umbuchungen Stand 31.12.2023
A. Anlagevermögen
I Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 358.811,05 5.700,00 0,00 0,00 364.511,05
2. geleistete Anzahlungen 0,00 0,00 0,00 0,00
Summen immaterielle Vermögensgegenstände 358.811,05 5.700,00 0,00 0,00 364.511,05
II. Sachanlagen
1. technische Anlagen und Maschinen 3.537.234,86 574.459,91 1.417.768,83 146.330,00 2.840.255,94
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.017.262,17 195.175,96 130.151,57 0,00 1.082.286,56
3. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 166.743,23 18.263,63 0,00 -166.743,23 18.263,63
Summe Sachanlagen 4.721.240,26 787.899,50 1.547.920,40 -20.413,23 3.940.806,13
Summe Anlagevermögen 5.080.051,31 793.599,50 1.547.920,40 -20.413,23 4.305.317,18
Abschreibungen
Stand 01.01.2023 Zugänge Abgänge BP-Anpassung Stand 31.12.2023
A. Anlagevermögen
I Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 344.815,05 6.982,00 0,00 0,00 351.797,05
2. geleistete Anzahlungen 0,00 0,00 0,00 0,00
Summen immaterielle Vermögensgegenstände 344.815,05 6.982,00 0,00 0,00 351.797,05
II. Sachanlagen
1. technische Anlagen und Maschinen 2.655.226,57 303.350,63 1.241.079,26 0,00 1.717.497,94
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 806.325,64 61.687,82 110.668,40 0,00 757.345,06
3. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Sachanlagen 3.461.552,21 365.038,45 1.351.747,66 0,00 2.474.843,00
Summe Anlagevermögen 3.806.367,26 372.020,45 1.351.747,66 0,00 2.826.640,05
Buchwerte
Stand 31.12.2023 Stand 31.12.2022
A. Anlagevermögen
I Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 12.714,00 13.996,00
2. geleistete Anzahlungen 0,00 0,00
Summen immaterielle Vermögensgegenstände 12.714,00 13.996,00
II. Sachanlagen
1. technische Anlagen und Maschinen 1.122.758,00 882.008,29
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 324.941,50 210.936,53
3. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 18.263,63 166.743,23
Summe Sachanlagen 1.465.963,13 1.259.688,05
Summe Anlagevermögen 1.478.677,13 1.273.684,05

sonstige Berichtsbestandteile

 

am 23.05.2024

gez. Herrn Philipp Bentzinger

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 23.05.2024 festgestellt.

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die H+E Kinematics GmbH

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der H+E Kinematics GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der H+E Kinematics GmbH für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31.12.2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung sowie unter ergänzender Beachtung der International Standards on Auditing (ISA)[DE] durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften, Grundsätzen und Standards ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung sowie unter ergänzender Beachtung der ISA durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bilde der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Bielefeld, den 28.03.2024

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