HRD Holz Recycling Deutschland GmbH
Selbe AdresseGroßhandel mit Roh- und Schnittholz
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Martin Alfons Brinkschmidt seit 8.8.2003 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 0.00% |
Eigentümerstruktur und Kapitalverteilung des Unternehmens
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Kockmann GmbHOchtrupJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht 31.12.2023A. Grundlagen des Unternehmens Die Kockmann GmbH mit Sitz in Ochtrup wurde am 20.12.1983 gegründet und ist für die Wirtschaft und den Verbraucher mit Dienstleistungen und Produkten rund um die Abfallentsorgung und - wiederverwertung im Sinne einer nachhaltigen Kreislaufwirtschaft tätig. Fachliche Kompetenz, Zuverlässigkeit und rückverfolgbare Prozesse sind der Anspruch der Kockmann GmbH beim Sammeln, Befördern, Lagern, Behandeln, Verwerten oder Beseitigen von Abfällen. Die Kockmann GmbH führt Transporte und Entsorgungen von Abfällen oder Sonderabfällen durch, übernimmt Abbrüche und Erdbewegungen, verarbeitet und recycelt Kunststoffe und betreut Aktenvernichtungen. Das Produktangebot der Kockmann GmbH besteht aus der stofflichen Verwertung, umfasst Schotter und Sande für Bau- und Pflasterarbeiten oder Mutterboden, Kompost, Rindenmulch und Holzhackschnitzel für die Gartengestaltung. Das Zerkleinern oder Mahlen von Kunststoffen ist ein weiterer Beitrag zur Schonung wertvoller Rohstoffe. Alle abgegebenen Produkte unterliegen analytischen Kontrollen und entsprechen den gesetzlichen Vorgaben und Bestimmungen. B. Darstellung des Geschäftsverlaufs einschließlich des Geschäftsergebnisses 1 Entwicklung von Branche und Gesamtwirtschaft Der Start des Wirtschaftsjahres 2023 stand unter schlechten Vorzeichen. Aus dem Vorjahr schwappte die Inflation ins laufende Geschäftsjahr herüber. Der anhaltende Krieg in der Ukraine trieb vor allem die Preise für Energie und Lebensmittel an. Die Inflationsrate lag im Januar 2023 bei 8,7 Prozent. Der Anstieg des Preisniveaus und die damit einhergehende Minderung der Kaufkraft bewirkten gesamtwirtschaftlich betrachtet einen starken Konsumrückgang. Aus den Leitzinserhöhungen der EZB, als gegenwirkende Maßnahmen gegen die hohe Inflation, resultierte zusätzlich eine branchenübergreifend schwache Investitionsbereitschaft. Zudem brachten die hohen Bauzinsen und die hohen Baustoffkosten den Wohnungsbau sowohl im privaten als auch im gewerblichen Bereich im Laufe des Jahres nahezu zum Erliegen. Diese negativen Entwicklungen, politische Pannen wie bei der Erstellung des Bundeshaushalts und die allgemein schlechte Prognose schürten gesamtwirtschaftlich eine extreme Unsicherheit. Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt in Deutschland ist im Wirtschaftsjahr 2023 um 0,3 Prozent gesunken. Die Inflationsrate lag hierzulande im Jahresschnitt bei 5,9 Prozent. Auf Kreislaufwirtschaftsebene standen die Vorzeichen fürs Wirtschaftsjahr 2023 nicht ganz so schlecht wie für die meisten restlichen Branchen. Das lag einerseits daran, dass die Kreislaufwirtschaft die Folgen einer gesamtwirtschaftlichen Krise erst als einer der letzten Branchen zu spüren bekommt und andererseits gab es auch Faktoren, die auf die Kreislaufwirtschaft bezogen antizyklische Auswirkungen hatte. Für energieintensive Recyclingbetriebe waren die gestiegen Energiekosten schon eine beträchtliche finanzielle Last und einige Unternehmen haben ihren Betrieb daraufhin auch zeitweise eingestellt, andersherum waren die hohen Energiekosten aber auch Treiber für hohe Vergütungen im Bereich Sekundärbrennstoffe und gesunkene Preise im Bereich der Abfallverbrennung. Abschließend lässt sich sagen, dass 2023 gesamtwirtschaftlich betrachtet ein herausforderndes Wirtschaftsjahr war, welches von Unsicherheit und schwachen Wirtschaftsprognosen geprägt war. Geplante Investitionen wurden zum größten Teil gestoppt, bzw. vorübergehend auf Eis gelegt. Der Industriestandort Deutschland stand und steht zunehmend auf dem Prüfstand. 2 Geschäftsverlauf Der Geschäftsverlauf im Wirtschaftsjahr 2023 war wesentlich anspruchsvoller als im Vorjahr. Steigende Entsorgungspreise und stark schwankende Marktpreise und schleppender Absatz der Wertstoffe waren ein ständiges Risiko, Verluste aus der Entsorgung und Sortierung zu erzielen. Die Personalkosten wurden im Laufe des Jahres spürbar angehoben. Aufgrund der hohen Inflation und der Knappheit an Arbeitskräften ist davon auszugehen, dass die Personalkosten auch im kommenden Geschäftsjahr steigen werden. Zum Ende des Jahres war die Abflachung der Konjunktur deutlich zu spüren. Es ist davon auszugehen, dass sich die Entwicklung der Kosten und der Konjunktur im Geschäftsjahr 2024 fortsetzt. Für das Geschäftsjahr 2024 erwarten wir ein deutlich herausforderndes Jahr. Hohe Personal- und Energiekosten lassen den Produktionsstandort Deutschland immer unattraktiver werden. Hohe Zinsen hemmen weiterhin die Investitionsbereitschaft im privaten als auch gewerblichen Bereich. Ein konjunktureller Aufschwung ist für 2024 nicht in Sicht. C. Darstellung der Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage Die Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage der Kockmann GmbH hat sich im Geschäftsjahr 2023 insgesamt weiter positiv entwickelt. 1 Ertragslage Die Ertragslage der Kockmann GmbH hat sich im Geschäftsjahr 2023 wie folgt entwickelt: Die Umsatzerlöse sind gegenüber dem Vorjahr um ca. 6 % gesunken. Der Materialaufwand hingegen ist um 20,4 % gesunken. Rohergebnis Unser Rohertrag ist um 2,23 % gegenüber dem Vorjahr gestiegen. Personalaufwand Der Personalaufwand ist gegenüber dem Vorjahr 2022 um 11,4 % gestiegen. Im Jahresdurchschnitt waren 73 Arbeiter und 16 Angestellte beschäftigt. Abschreibungen Die Abschreibungen betrugen insgesamt 1.644,3 TEuro. Gegenüber dem Vorjahr ist eine Erhöhung um 63,5 TEuro zu verzeichnen. Zu den Einzelheiten der Zusammensetzung der Abschreibungen verweisen wir auf den Anlagenspiegel. sonstiger betrieblicher Aufwand Die Betriebs- und Verwaltungskosten sind im Geschäftsjahr 2023 gegenüber dem Vorjahr um 6,6 % gesunken. Finanzergebnis Das Finanzergebnis schließt positiv mit 23,9 TEuro im Geschäftsjahr 2023 ab. Steuern vom Einkommen und Ertrag Aufgrund des erwirtschafteten Jahresüberschusses und aufgrund von Erstattungen für Vorjahre ergibt sich für das Kalenderjahr 2023 eine Steuerlast i.H.v. 889,1 TEuro für Steuern vom Einkommen und Ertrag. 2 Finanzlage Durch eine adäquate Kapitalstruktur ist es das Ziel, im Rahmen des Finanzmanagements die Liquidität zu sichern und finanzwirtschaftliche Risiken zu minimieren, sowie Kapitalkosten zu begrenzen. Die Liquiditätslage war im Berichtsjahr zu keiner Zeit angespannt. Die Investitionsmaßnahmen konnten im Berichtsjahr ohne Aufnahme von Fremdmitteln finanziert werden. Kreditverbindlichkeiten wurden im Berichtsjahr planmäßig zurückgeführt. Die Kockmann GmbH rechnet damit, auch künftig ihre finanziellen Verpflichtungen jederzeit erfüllen zu können. Mit einer geordneten Vermögens- und Finanzlage sieht die Kockmann GmbH eine wesentliche Voraussetzung erfüllt, um auch künftig erfolgreich arbeiten zu können 3 Vermögenslage Die Bilanzsumme der Kockmann GmbH belief sich zum Bilanzstichtag auf 15.879,6 TEuro. Sie hat sich gegenüber dem Vorjahr 2022 (14.161,7 TEuro) um 12,1 % erhöht. Der Vorratsbereich betrug zum Bilanzstichtag 252,6 TEuro (Vorjahr: 195,8 TEuro). Es handelt sich in der Hauptsache um Waren aussortierter Wertstoffe. Die Kapitalstruktur ist durch einen Anteil vom Eigenkapital an der Bilanzsumme von 87,8 % gekennzeichnet. Im Geschäftsjahr 2023 wurden Investitionen i.H.v. 4.204,3 TEuro getätigt. Bei den Wirtschaftsgütern handelt es sich im Wesentlichen um Neuinvestitionen. Sämtliche Investitionen wurde durch den lfd. Cash-Flow gedeckt. 7,9 % der Bilanzsumme entfallen auf kurzfristiges Fremdkapital und 0,0 % auf mittelfristiges und langfristiges Fremdkapital. Eigenkapital und langfristiges Fremdkapital decken das Anlagevermögen zu 158,5 %. Rückstellungen waren für alle ungewissen Verbindlichkeiten zu bilden. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen beliefen sich zum Bilanzstichtag auf 950,0 TEuro (Vorjahr: 629,3 TEuro). Die sonstigen Verbindlichkeiten betrugen zum Bilanzstichtag 302,1 TEuro (Vorjahr: 1.123,6 TEuro). D. Gesamtaussage zur wirtschaftlichen Lage Zur voraussichtlichen Entwicklung der Gesellschaft wird im Einzelnen ausgeführt: Das Kerngeschäft im Bereich der Entsorgung und Verwertung konnte durch kontinuierliche Akquise, insbesondere in den Marktsegmenten Abfall zur Verwertung und Rücknahmesysteme stabilisiert werden. Im Geschäftsjahr 2023 ist im Bereich "Abfall zur Verwertung" der Mengenzulauf stabil geblieben. Der Jahresüberschluss konnte um 24,8 % gegenüber dem Vorjahr gesteigert werden. Wir erwarten für das laufende Geschäftsjahr ein leicht rückläufiges Ergebnis gegenüber dem Geschäftsjahr 2023 und gehen von einem nur geringen wirtschaftlichen Wachstum aus. E. Prognosebericht Voraussichtliche Entwicklung mit ihren Chancen und Risiken Auf dem Entsorgungs- und Recyclingmarkt besteht noch immer ein Überangebot. Die Müllverbrennungsanlagen sind mehr als ausgelastet. Unsere Recyclingsysteme sind fast voll ausgelastet. Durch fachliche Kompetenz, Zuverlässigkeit und rückverfolgbare Prozesse ist unser Anspruch beim Sammeln, Befördern, Lagern, Behandeln, Verwerten oder Beseitigen von Abfällen auf höchstem Niveau. Für das Jahr 2024 erwarten wir eine stagnierende konjunkturelle Lage und eine stabile Entwicklung in der Recycling- und Wiederverwertungsbrache. Im Altmetallbereich werden die Preise neben der physischen Nachfrage weiterhin von Spekulanten beeinflusst und sind zunehmend volatil. Alle weiteren Wertstoffmärkte unterliegen einer ähnlichen Entwicklung und werden intensiv beobachtet, um schnell reagieren zu können. Im Entsorgungsbereich rechnen wir mit einem stabilen Markt und konstanten Preisen. Mittelfristig werden die Entwicklungen des Marktes und die Aussichten des Unternehmens weiterhin positiv gesehen. Das Unternehmen ist gut aufgestellt, um auch zukünftig den Anforderungen des Marktes gerecht zu werden. Jedes unternehmerische Handeln ist mit Risiken verbunden. Voraussetzungen für ein wirksames Risikomanagement sind genaue und strukturierte Zuordnungen von Aufgaben und Verantwortungen in der Gesamtorganisation. Vom Unternehmen wurden Maßnahmen getroffen, mit denen die Risikofrüherkennung, Risikoanalyse und die Risikokommunikation sichergestellt werden. Die Risiken der künftigen Unternehmensentwicklung sind analysiert und bewertet worden. Sie werden sich nicht wesentlich auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Unternehmens auswirken. F. Risikobericht Aufgrund unseres Debitorenmanagements ist auch im folgenden Geschäftsjahr mit einer Beeinträchtigung der Zahlungsfähigkeit unserer Kunden nicht zu rechnen. Den aktuellen Bestandsrisiken, vor allem im Umlaufvermögen, haben wir sowohl bei der Bewertung der Vorräte als auch der Forderungen im angemessenen Umfang Rechnung getragen. Das Coronavirus hat immer noch immensen Einfluss auf die weltweite Wirtschaft - auf der einen Seite durch extreme Lieferverzögerungen durch beispielsweise Personalknappheit und auf der anderen Seite durch notwendige staatliche Unterstützungen in diversen Bereichen. Angesichts der geringeren Ausbreitungsdynamik des Viruses ergreifen Regierungen kaum noch behördliche Maßnahmen, die das öffentlichen Leben extrem einschränken und die Wirtschaft stark negativ beeinträchtigen. Die Corona-Pandemie wird nach unserer aktuellen Einschätzung zunächst keine wesentlichen Auswirkungen auf die Finanz- und Ertragslage unserer Gesellschaft haben. Die Organisation im Unternehmen wird weiter optimiert, um auch zukünftig einen reibungslosen Ablauf aller Geschäfte gewährleiten zu können. Die Kockmann GmbH verfügt über einen solventen und breit gestreuten Kundenstamm. Mit einem Großteil der Kunden wird eine langjährige Zusammenarbeit gepflegt. Zur Minimierung von Ausfallrisiken verfügt das Unternehmen über ein adäquates Debitorenmanagement. Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Im kurzfristigen Bereich erfolgt die Finanzierung überwiegend mit Betriebsmittelkrediten der Hausbanken sowie mit Lieferantenkrediten unter Ausnutzung der vereinbarten Zahlungsziele. Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Sicherung des Unternehmenserfolgs gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Beim Management der Finanzpositionen verfolgt das Unternehmen eine konservative Risikopolitik. G. Forschung und Entwicklung Im Bereich Forschung und Entwicklung wurden im Geschäftsjahr keine Ausgaben getätigt. H. Bestehende Zweigniederlassungen Die Kockmann GmbH verfügt neben dem Standort in 48607 Ochtrup noch über eine weitere Wertstoffannahmestelle in 48565 Steinfurt. I. Unterschrift Geschäftsführer
Ochtrup 24.11.2024 Martin Brinkschmidt BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangAllgemeine Angaben zum Jahresabschluss Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht Der Jahresabschluss der Kockmann GmbH, eingetragen im Handelsregister Steinfurt, HRB 1713 wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt. Die Änderungen durch das Bilanzrichtlinien-Umsetzungsgesetz (BilRUG) wurden berücksichtigt. Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes beachten. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibung vermindert. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Die Anschaffungskosten beweglicher Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens bis zu einem Wert von 800 Euro wurden sofort abgeschrieben. Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt. Forderungen, sonstige Vermögensgegenstände und Wertpapiere wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Für ungewisse Verbindlichkeiten aus Pensionsverpflichtungen wurden Rückstellungen gebildet. Die Rückstellungsbildung wurde gem. § 253 Abs. 1 Satz 2 HGB in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags bewertet. Die Pensionsrückstellungen betragen 150,8 TEUR. Der Wert aus der verpfändeten Rückdeckungsversicherung zur Pensionsverpflichtung in Höhe von 123,2 TEUR wurde saldiert mit dem Wert der Pensionszusage in Höhe von 274,0 TEUR nach Handelsrecht. Die Bildung basiert auf der Basis versicherungsmathematischer Berechnungen entsprechend den handelsrechtliche Regelungen nach BilMoG. Der Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung beträgt 150,8 TEURO. Der Aktivwert der nicht verpfändeten Rückdeckungsversicherung in Höhe 84,1 TEUR ist unter den sonstigen Vermögensgegenständen gesondert zu aktivieren. Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern. Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Latente Steuern werden auf die Unterschiede in den Bilanzansätzen der Handelsbilanz und der Steuerbilanz angesetzt, sofern sich diese in späteren Geschäftsjahren voraussichtlich ausgleichen. Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden. Angaben zur Bilanz Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen. Die Sofortabschreibung geringwertiger Wirtschaftsgüter wird als Zugang und Abgang ausgewiesen. Die Geschäftsjahresabschreibung enthält damit diese Beträge nicht. Die kumulierten Abschreibungen betrugen zum Beginn des Geschäftsjahres: TEuro 10.327,5 Die kumulierten Abschreibungen betrugen am Ende des Geschäftsjahres:TEuro 10.560,3
Forschungs- und Entwicklungskosten Forschungs- und Entwicklungskosten sind im Geschäftsjahr nicht angefallen Ausschüttungssperre Der Gesamtbetrag, der gem. § 268 Abs. 8 HGB der Ausschüttungssperre unterliegt, beträgt TEuro 1,0. Im Einzelnen gliedert sich der Gesamtbetrag wie folgt:
Pensionsrückstellungen Zur Ermittlung der Pensionsrückstellung wurde das Anwartschaftsbarwertverfahren angewendet. Für die Berechnungen wurden folgende Annahmen getroffen:
Verrechnung von Vermögensgegenständen und Schulden Für die Saldierung von Schulden aus Altersvorsorgeverpflichtungen mit verrechnungsfähigen Vermögenswerten wurden folgende Werte ermittelt:
Verbindlichkeiten Im Posten sonstige Rückstellungen sind die nachfolgenden nicht unerheblichen Rückstellungsarten enthalten. Für Personalkosten TEuro 255,6, für Aufbewahrungskosten TEuro 7,7, für Verpflichtungen für die Aufbereitung von Abfällen TEuo 132,8, und für Kosten für die Abschlusserstellung und die Prüfung TEuro 22,2. Die nachfolgende Darstellung zeigt Restlaufzeiten und Sicherungrechte der in der Bilanz aufgeführten Verbindlichkeiten.
* davon aus Steuern: 45,4 TEUR davon im Rahmen der soz. Sicherheit 3,8 TEUR Sonstige Angaben Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:
Namen der Geschäftsführer Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:
Vorgänge von besonderer Bedeutung Nach Ablauf des Geschäftsjahres sind keine weiteren Ereignisse eingetreten, die von wesentlicher Bedeutung sind und zu einer veränderten Beurteilung des Unternehmens führen könnten. Vorschlag bzw. Beschluss zur ErgebnisverwendungDer Jahresüberschuss wird auf neue Rechnung vorgetragen. Unterschrift der Geschäftsführung
Ochtrup Martin Brinkschmidt sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 21.11.2024 festgestellt. BestätigungsvermerkVorbemerkung Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 in der nach § 325 ff. HGB offen zu legenden Fassung und der Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023 basiert auf dem von uns geprüften, vollständigen Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 und dem Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023, soweit keine Erleichterungen bezüglich der Offenlegung in Anspruch genommen worden sind. Dem vollständigen, von uns geprüften Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 und dem Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023 haben wir den folgenden Bestätigungsvermerk erteilt. Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Kockmann GmbH, Ochtrup Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Kockmann GmbH, Ochtrup - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Kockmann GmbH, Ochtrup, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse - entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und - vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 S. 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Löhne, den 13. Februar 2025 Vereinigte
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