Stammdaten

Register
Amtsgericht Frankfurt am Main HRB 97346
Eingetragen
30.8.2013
Branche
Herstellung von MilcherzeugnissenBeteiligungsgesellschaftenTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Möbeln
Gegenstand
Der Gegenstand der Gesellschaft umfasst in Deutschland sowie im Ausland: - alle industriellen und kaufmännischen Maßnahmen, die in Zusammenhang stehen mit dem Ankauf, der Weiterverarbeitung und dem Verkauf von Milch, Milchprodukten, und Folgeprodukten aus Milch und Unterprodukten aller Art ; - sowie allgemein sämtliche Maßnahmen kaufmännischer, industrieller Art, betreffend Mobilien und Immobilien, die direkt oder indirekt mit dem vorstehend genannten Unternehmensgegenstand zusammen hängen.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Rémy Benoit
seit 8.12.2025
Geschäftsführer
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
UNION LAITIERE VITELLOISE – FROMAGERIE DE L’ERMITAGE SCAFRA
100.00%

Gesellschafter
Beta

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
UNION LAITIERE VITELLOISE – FROMAGERIE DE L’ERMITAGE SCA
France
25.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

ERMITAGE GmbH

Frankfurt am Main

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Zu dem Jahresabschluss und dem Lagebericht haben wir folgenden Bestätigungsvermerk erteilt:

"Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die ERMITAGE GmbH

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der ERMITAGE GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der ERMITAGE GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Nr. 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung unter Anwendung der IDW Prüfungsstandards für weniger komplexe Einheiten durchgeführt.

Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben.

Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt.

Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt.

Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung unter Anwendung der IDW Prüfungsstandards für weniger komplexe Einheiten durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt.

Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können;

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren.

Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrundeliegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrundeliegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Frankfurt am Main, den 18. November 2024

TUF-Treuhand-Union Frankfurt GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Graf, Wirtschaftsprüfer"

BILANZ zur Offenlegung zum 31. Dezember 2023

AKTIVA

Geschäftsjahr Vorjahr
EUR EUR TEUR
A. Umlaufvermögen
I. Vorräte 186.180,00 164
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 13.364.331,03 11.960
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 1.741.644,40 1.152
B. Rechnungsabgrenzungsposten 7.735,00 8
15.299.890,43 13.284

PASSIVA

Geschäftsjahr Vorjahr
EUR EUR TEUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 25.000,00 25
II. Gewinnvortrag 57.662,13 33
III. Jahresüberschuss 71.025,12 25
153.687,25 83
B. Rückstellungen 566.097,20 642
C. Verbindlichkeiten 14.580.105,98 12.559
15.299.890,43 13.284

GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG vom 01. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023

Geschäftsjahr Vorjahr
EUR EUR TEUR
1. Rohergebnis 2.873.636,05 4.180
2. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 108.955,33 120
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 18.037,32 19
126.992,65 139
3. Abschreibungen auf Sachanlagen 513,57 0
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 2.641.798,77 4.004
5. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 33.305,94 12
6. Ergebnis nach Steuern 71.025,12 25
7. sonstige Steuern 0,00 0
8. Jahresüberschuss 71.025,12 25

ANHANG zum 31. Dezember 2023

Ermitage GmbH, Frankfurt am Main

Allgemeine Angaben zum Unternehmen

Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht

Firmenname laut Registergericht: Ermitage GmbH
Firmensitz laut Registergericht: Frankfurt am Main
Registereintrag: Handelsregister
Registergericht: Frankfurt am Main
Register-Nr.: HRB 97346

Allgemeine Angaben zu Inhalt und Gliederung des Jahresabschlusses

Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften (§§ 264 ff. HGB) sowie des GmbHG aufgestellt.

Der vorliegende Jahresabschluss ist grundsätzlich unter Beibehaltung der für den Vorjahresabschluss angewendeten Gliederungsgrundsätze nach den für mittelgroße Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt (§§ 265 I 2, 266 ff. HGB).

Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear und degressiv vorgenommen.

Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt.

Forderungen und Wertpapiere wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet.

Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten von TEUR 8 betrifft Vorauszahlungen für das Geschäftsjahr 2024.

Die Steuerrückstellungen beinhalten die noch nicht veranlagten Steuern.

Die sonstigen Rückstellungen wurden für sämtliche ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen beibehalten werden.

Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt.

Angaben zur Bilanz

Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens

Die Abschreibung des Geschäftsjahres ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen.

Die kumulierten Abschreibungen betrugen zum Beginn des Geschäftsjahres: EUR 0,00

Die kumulierten Abschreibungen betrugen am Ende des Geschäftsjahres: EUR 0,00

Angabe zu Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr

Der Betrag der Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr beträgt EUR 0,00 (Vorjahr: EUR 0,00 ).

Angaben zu Forderungen gegenüber Gesellschaftern

Der Wert der Forderungen L+L gegenüber Gesellschaftern beläuft sich auf EUR 0 (Vorjahr: TEUR 280).

Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen setzen sich wie folgt zusammen:

31.12.2023 31.12.2022
TEUR TEUR
Steuerrückstellungen 22 1
Sonstige Rückstellungen:
Werbekostenzuschüsse 482 519
Transportkosten und Verpackungsmaterial 45 60
Erstellung Jahresabschluss und Steuererklärungen, Jahresabschlussprüfung 16 28
Übrige 1 34
566 642

Verbindlichkeiten

Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten sind im Verbindlichkeiten-Spiegel dargestellt.

Verbindlichkeiten-Spiegel in TEUR

Restlaufzeit
bis 1 Jahr 1 bis 5 Jahre über 5 Jahre gesichert
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 12.718 0 0 0
(Vorjahr) (11.851) (0) (0) (0)
2. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaften aus Lieferungen und Leistungen 1.033 0 0 0
(Vorjahr) (0) (0) (0) (0)
3. Sonstige Verbindlichkeiten 829 0 0 0
(Vorjahr) (709) (0) (0) (0)
- davon aus Steuern 807 0 0 0
(Vorjahr) (641) (0) (0) (0)
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit 1 0 0 0
(Vorjahr) (0) (0) (0) (0)
Gesamt
31.12.2023 31.12.2022
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 12.718
(Vorjahr) 11.851
2. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaften aus Lieferungen und Leistungen 1.033
(Vorjahr) 0
3. Sonstige Verbindlichkeiten 829
(Vorjahr) 709
- davon aus Steuern 807
(Vorjahr) 641
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit 1
(Vorjahr) 0

Inanspruchnahme aus Haftungsverhältnissen

Mit einer Inanspruchnahme aus Haftungsverhältnissen ist nicht zu rechnen.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Es bestanden finanzielle Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen in geschäftsüblichem Umfang.

Sonstige Angaben

Arbeitnehmergruppen Zahl
Angestellte 2,00
davon vollzeitbeschäftigte Mitarbeiter 2,00

Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Mitarbeiter beträgt 2 Mitarbeiter.

Namen der Geschäftsführer

Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:

Gremillet, Daniel Michel, Geschäftsführer

Picard, Delphine Anne Marie, Geschäftsführer

Die Geschäftsführer sind einzelvertretungsberechtigt und von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit.

Gesamtbezüge der Geschäftsführer

Bezüglich der Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführung wurde die Schutzklausel des § 286 IV HGB in Anspruch genommen.

Honorar des Wirtschaftsprüfers

Für die Dienstleistungen der TUF-Treuhand-Union Frankfurt GmbH, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Frankfurt am Main, waren für das Geschäftsjahr die folgenden Honorare berechnet worden:

TEUR
Abschlussprüfungsleistungen 10
Andere Bestätigungsleistungen 0
Steuerberatungsleistungen 0
Sonstige Leistungen 0
10

Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und Personen

Es lagen keine Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und Personen im Sinne von § 285 Nr. 21 HGB vor, die nicht zu marktüblichen Bedingungen zustande gekommen waren.

Angaben zum Anteilsbesitz

UNION LAITIERE VITELLOISE FROMAGERIE DE L'ERMITAGE SCA

250 Geschäftsanteile im Nennbetrag von jeweils EUR 100,00.

Konzernzugehörigkeit

Die Ermitage GmbH wurde in den Konzernabschluss der UNION LAITIERE VITELLOISE-FROMAGERIE DE L'ERMITAGE SCA, 718, rue Division Leclerc, 88140 Bulgneville, Frankreich. einbezogen.

Der Konzernabschluss ist nicht veröffentlicht.

Vorschlag bzw. Beschluss zur Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende Ergebnisverwendung vor:

Der Jahresüberschuss beträgt EUR 71.025,12.

Einschließlich des zu berücksichtigenden Gewinnvortrags ergibt sich ein Betrag von EUR 128.687,25, der zu verwenden ist.

In die Rücklagen werden EUR 0,00 eingestellt.

Zur Ausschüttung ist ein Betrag von EUR 0,00 vorgesehen.

Auf neue Rechnung werden EUR 128.687,25 vorgetragen.

Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Stichtag

Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Abschlussstichtag waren nicht zu verzeichnen.

 

Frankfurt am Main, den 11. November 2024

Unterschrift der Geschäftsführung

gez. Delphine Anne Marie Picard

gez. Daniel Michel Gremillet

Der Jahresabschluss wurde am 25. November 2024 festgestellt.

Anlagenspiegel zum 31. Dezember 2023

Ermitage GmbH, Frankfurt am Main

Anschaffungs- und Herstellungskosten
1.1.2023 Zugänge Umbuchungen Abgänge 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR EUR
Anlagevermögen
Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung
Geringwertige Wirtschaftsgüter 0,00 513,57 0,00 513,57 0,00
0,00 513,57 0,00 513,57 0,00
Kumulierte Abschreibungen
1.1.2023 Zugänge Abgänge 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR
Anlagevermögen
Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung
Geringwertige Wirtschaftsgüter 0,00 513,57 513,57 0,00
0,00 513,57 513,57 0,00
Buchwerte
31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR
Anlagevermögen
Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung
Geringwertige Wirtschaftsgüter 0,00 0,00
0,00 0,00

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

I. Grundlagen des Unternehmens

1. Geschäftsmodell

Das Geschäftsmodell der Ermitage GmbH umfasst sämtliche kaufmännischen Maßnahmen im Zusammenhang mit dem Ankauf und dem Verkauf von Milch, Milchprodukten sowie Folgeprodukten und Unterprodukten jeglicher Art.

Die Ermitage GmbH positioniert sich als Vertriebsgesellschaft auf dem deutschen Markt, das sämtliche Milch- und Käseprodukte der Unternehmen innerhalb der französischen Unternehmensgruppe Ermitage vermarktet.

Seit ihrer Gründung konnte die Ermitage GmbH bedeutende Verträge mit wichtigen Einzel- und Großhandelsunternehmen in Deutschland abschließen, was zu erheblichen Umsatzzuwächsen führte. Unser Unternehmen bietet unseren Kunden ein breites Spektrum an Produkten und ermöglicht es ihnen somit, anerkannte Markenprodukte in ihrem Sortiment anzubieten.

Im vergangenen Geschäftsjahr haben wir unsere Vertriebsaktivitäten in Deutschland vorangetrieben, was am Ende zum umsatzstärksten Jahr seit Gründung der Gesellschaft führte. Die Anzahl unserer Kunden ist dabei kontinuierlich gewachsen.

II. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Das im Jahr 2013 gegründete Unternehmen ist seit nunmehr 11 Jahren aktiv auf dem deutschen Markt tätig und konnte in dieser Zeit hohe Umsätze mit namhaften Einzelhändlern und Discountern in Deutschland erzielen, insbesondere durch das breite Produktsortiment sowie die hohe Kapazität der Lieferanten der Gruppe Ermitage.

Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) war im Jahr 2023 um 0,3 % niedriger als im Vorjahr. Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung in Deutschland kam im Jahr 2023 im nach wie vor krisengeprägten Umfeld ins Stocken. Die hohen Preise auf allen Wirtschaftsstufen dämpften die Konjunktur. Hinzu kamen ungünstige Finanzierungsbedingungen durch steigende Zinsen und eine geringere Nachfrage aus dem In- und Ausland.

Im Jahr 2023 lag der Pro-Kopf-Verbrauch von Roh- und Konsummilch, Joghurt und Sauermilchgetränken bei 76 kg. Das bedeutet einen Rückgang von 3 kg im Vergleich zu 2022. Die nur langsam sinkenden Preise für Milch und Milchprodukte sowie der zunehmende Absatz an pflanzlichen Milchalternativen könnten zu diesem Ergebnis beigetragen haben.

Das Jahr 2023 zeichnete sich duch größere Herausforderungen. Knappheit der Rohstoffe, große Schwankungen der Preise aus, aber auch die großen Logistik-Herausforderungen haben den Markt bestimmt. Es gelang dem Unternehmen trotzdem, die Umsatzerlöse zu steigern. Die Strategie, Margen stabil zu halten, zeugt von einer effizienten Geschäftsführung und einer erfolgreichen Anpassung an die Marktbedingungen. Die positive Entwicklung des Umsatzes war aber auch teilweise auf die Preisentwicklung zurückzuführen.

Die Käsebranche befindet sich weiterhin in einem sehr dynamischen Umfeld. Das Unternehmen konnte im Jahr 20222 von seiner Strategie profitieren und das Betriebsergebnis mehr als verdoppeln.

2. Geschäftsverlauf und Lage

Die Gesellschaft schloss das Geschäftsjahr 2023 mit einem positiven Jahresergebnis von 71.025,12 Euro ab. Der Jahresüberschuss konnte im Vergleich zum Vorjahr deutlich verbessert werden.

Das (um die Werbekostenzuschüsse bereinigte) Rohergebnis betrug im Berichtszeitraum 1.778.577,49 Euro nach 1.682.048,63 Euro im Vorjahr. Dies entspricht einem Anstieg gegenüber dem Vorjahr um 5,74 %.

Die Personalkosten 2023 wurden im Vergleich zum Vorjahr um 19,26 % auf 112.562,65 Euro reduziert.

a) Ertragslage

Ergebnisquellen Geschäftsjahr Vorjahr Veränderung
T€ T€ T€ %
Betriebsergebnis 71 25 +46 +>100
Zinsergebnis 0 0 0 0
Ergebnis von Steuern 104 37 +67 +>100
Jahresergebnis 71 25 +46 +>100

Das zu versteuernde Einkommen beträgt im Geschäftsjahr ca. 71T€.

b) Finanzlage

Die Finanzlage der Gesellschaft hat sich infolge des Jahresüberschusses weiter verbessert. Es besteht ein positives Eigenkapital in Höhe von 153.687,25 Euro.

Die kurzfristigen Forderungen und liquiden Mittel übersteigen die kurzfristigen Verbindlichkeiten und Rückstellungen.

Langfristige Verbindlichkeiten bestehen nicht.

c) Vermögenslage

wesentliche Bilanzposten Geschäftsjahr Vorjahr Veränderung
Aktiva T€ T€ T€ %
Anlagevermögen 0 0 0 0
kurzfristige Vermögenswerte 13.558 12.131 +1.427 +11,8
liquide Mittel 1.742 1.153 +589 +51,1
Passiva
Eigenkapital 154 83 +71 +85,5
Rückstellungen 566 642 -76 -11,8
Verbindlichkeiten 14.580 12.559 +2.021 +16,1
Bilanzsumme 15.300 13.284 +2.016 +15,2

3. Finanzielle Leistungsindikatoren

Im Hinblick auf finanzielle Leistungsindikatoren konzentrieren wir uns in erster Linie auf:

die Entwicklung des Rohergebnisses und

die Umsatzrendite.

Für die interne Steuerung unseres Unternehmens verwenden wir die Kennzahlen Umsatz, Rohergebnis, Umsatzrendite und Betriebsergebnis.

Das Rohergebnis des Unternehmens hat sich im Verlauf dieses Geschäftsjahres positiv entwickelt. Auch das Betriebsergebnis verzeichnet eine positive Entwicklung im Vergleich zur vorherigen Periode.

4. Gesamtaussage

Unsere Vermögens-, Finanz- und Ertragslage bewerten wir weiterhin als sehr positiv. Das Gesamtergebnis im Jahr 2023 hat sich erneut erfreulich entwickelt. Unsere Produkte wurden von mehr Kunden nachgefragt, was sich ebenfalls positiv auf unser Geschäft auswirkt. Zudem sind die Gesamtkosten im Jahr 2023 deutlich gesunken, insbesondere die Kosten für Werbekampagnen (WKZ), die in der Berichtsperiode deutlich zurückgegangen sind. An unserer Strategie, die operativen Margen stabil zu halten, halten wir fest. Obwohl unsere Umsatzrendite derzeit noch niedrig ist, zeigt sie im Vergleich zum Vorjahr eine positive Tendenz.

Unser Finanzmanagement sorgt dafür, dass wir Verbindlichkeiten stets innerhalb der vereinbarten Fristen begleichen und Forderungen termingerecht eintreiben. Dieser Lagebericht verdeutlicht, dass die Ermitage GmbH trotz wirtschaftlicher Unsicherheiten eine solide Leistung erbracht hat - sowohl in finanzieller Hinsicht als auch bei der operativen Entwicklung. Das Unternehmen hat sich erfolgreich an die aktuellen Marktbedingungen angepasst und blickt optimistisch in die Zukunft.

III. Prognosebericht

Die Lebensmittelbranche steht zunehmend unter Druck: Der Wettbewerbsdruck nimmt weiter zu, insbesondere im Einzelhandel, wo der Preiskampf unvermindert anhält. Gleichzeitig wirken sich die stark gestiegenen Kosten für Rohstoffe und Energie massiv negativ auf unsere Ertragslage und Profitabilität aus.

Auf der Verbraucherseite zeichnet sich jedoch ein klarer Trend ab: Das Interesse an gesunder Ernährung wächst spürbar. Diese Entwicklung eröffnet Chancen für qualitativ hochwertige Produkte, insbesondere im Bereich von Bio-, nachhaltigen Milch- und Käsesortimenten, deren Nachfrage tendenziell steigt.

Nach den massiven Einbrüchen im Einzelhandel durch die Corona-Pandemie in den Jahren 2020 und 2021 und einer leichten Erholung in 2022 zeigen die Lebensmittelmärkte in 2023 eine deutliche Besserung - belegt durch ein Umsatzwachstum von 11 %.

Für das Jahr 2024 ist ein moderates Wachstum von 2-3 % im Gesamtmarkt für Milchprodukte zu erwarten, wobei die steigende Beliebtheit pflanzlicher Alternativen teilweise das Wachstum der traditionellen Milchprodukte verlangsamen könnte. Eine moderate Reduzierung der Rohstoffpreise um 2-3% könnte zu einer Verbesserung der Bruttomargen führen. Eine kontinuierliche Überwachung der Logistikkosten bleibt jedoch notwendig. Es wird erwartet, dass die Anzahl der Kunden weiterhin steigt, insbesondere durch die Gewinnung von Einzelhandels- und Discounterketten. Eine Wachstumsrate von etwa 5-8% bei der Kundenanzahl ist realistisch. Das Betriebsergebnis dürfte weiter wachsen. Es wird ein Anstieg von 5-10 % im Jahresüberschuss für 2024 prognostiziert, abhängig von den Entwicklungen auf den Rohstoffmärkten und den Vertriebserfolgen. Die Ermitage GmbH hat sich in den letzten Jahren solide entwickelt und konnte auch 2023 trotz herausfordernder Marktbedingungen ein zufriedenstellendes Ergebnis erzielen. Mit einer klaren Strategie zur Marktentwicklung, Effizienzsteigerung und Kundenakquise sind die Aussichten für die kommenden Jahre positiv.

IV. Chancen- und Risikobericht

Die wesentlichen Markt- und Absatzrisiken bestehen aufgrund der starken Wettbewerbssituation sowie der zunehmenden Marktkonzentration auf Kundenseite im Einzelhandel. Darüber hinaus sind Veränderungen im Konsumverhalten von Endkunden zugunsten von Milchersatzprodukten zu beobachten. Außerdem könnten Rohstoffpreisschwankungen, insbesondere bei Milch die Margen beeinflussen und erfordern daher eine sorgfältige Preisgestaltung und Kontrolle.

Die jeweiligen Trends zur steigenden Nachfrage nach hochwertigen und nachhaltigen Produkten bieten dagegen die Chance, durch Produktinnovation und entsprechende Vermarktung die Marktposition zu stärken. Ein Ziel der Vertriebsgesellschaft ist es, damit die Margen zu erhalten und das Absatzvolumen stabil zu halten.

Risiken in der Lieferkette durch Grenzschliesungen und -Kontrollen als Auswikungen des Ukrainekrieges halten wir in 2023 für unwahrscheinlich, da sie den Handel zwischen Frankreich und Deutschland nicht beeinflussen.

Da wir als Vertriebsgesellschaft für Lebensmittel eng mit dem Einzelhandel verknüpft sind, müssen Inflation und das dementsprechende Ausweichen auf günstigere Alternativprodukte beachtet werden, können aber durch das breite Sortimentsspektrum der Ermitage GmbH aufgefangen werden.

Der Absatz an Großmärkten ist gleichermaßen den Preissteigerungen ausgesetzt.

Etwaige Preisänderungen nach Vertragsabschluss werden vollständig an die französische Ermitage Gruppe weitergereicht und belasten somit nicht unser Unternehmen. Ein Lagerrisiko besteht nicht, da unser Unternehmen keine eigenen Lagerbestände führt. Produktbezogene Risiken liegen im Verantwortungsbereich der französischen Ermitage Gruppe, die deren Überwachung und Steuerung übernimmt. Aufgrund der stabilen Struktur innerhalb der genossenschaftlich organisierten Ermitage Gruppe sind Engpässe in der Beschaffung nicht zu erwarten. Da sämtliche Transaktionen in Euro erfolgen, ergibt sich kein Risiko aus Wechselkursschwankungen.

V. Nachhaltigkeit

Nachhaltigkeit in der Käsebranche ist längst kein Randthema mehr, sondern ein zentrales Element der Unternehmensstrategie. Die Branche reagiert auf steigende Umwelt- und Sozialanforderungen, indem sie in umweltfreundliche Produktionsmethoden investiert, die Tierwohlpraktiken verbessert und innovative Verpackungslösungen verfolgt. Die Verbraucher spielen dabei eine entscheidende Rolle, da ihre Präferenzen für nachhaltige Produkte den Wandel in der Branche weiter vorantreiben. Unternehmen, die Nachhaltigkeit ernst nehmen und in zukunftsfähige, ressourcenschonende Produktionsmethoden investieren, werden in den kommenden Jahren erfolgreich sein und einen wichtigen Beitrag zur Verringerung der Umweltauswirkungen der Käseproduktion leisten. Bei der Ermitage GmbH legen wir großen Wert auf nachhaltiges Handeln und verantwortungsbewusste Unternehmensführung. Unser Ziel ist es, ökologische, soziale und wirtschaftliche Aspekte in all unseren Geschäftsprozessen zu integrieren. Wir setzen uns dafür ein, umweltfreundliche Produkte und Dienstleistungen anzubieten, Ressourcen effizient zu nutzen und unseren CO 2 -Fußabdruck zu minimieren. Zudem fördern wir eine nachhaltige Unternehmenskultur, die auf Fairness, Vielfalt und soziale Verantwortung basiert. Durch kontinuierliche Verbesserungen und innovative Ansätze möchten wir einen positiven Beitrag für die Gesellschaft leisten und gleichzeitig langfristigen Erfolg sichern. Nachhaltigkeit ist für uns nicht nur ein Trend, sondern ein zentraler Bestandteil unserer Unternehmensphilosophie.

 

Frankfurt am Main, den 11. November 2024

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