humanilog GmbH
Selbe AdresseErbringung von Logistikdienstleistungen
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Uwe Doerfer seit 10.11.2015 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Daten zu wirtschaftlich Berechtigten sind nur für registrierte Nutzer zugänglich.
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
4 Gesellschafter
GmbH-Struktur
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Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
CDE Creative Display Europe GmbHHamburgJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2013 bis zum 31.12.2013Lagebericht für das Geschäftsjahr 2013der CDE Creative Display Europe GmbH, Hamburg nachfolgend "CDE" genanntA. Wirtschaftsbericht I. Geschäft und Rahmenbedingungen 1. Allgemeine wirtschaftliche Lage Die letzten Jahre haben gezeigt, dass die wirtschaftliche Lage der CDE nicht mit allgemeinen veröffentlichten statistischen Wirtschaftsdaten der Öffentlichen Hand oder der Wettbewerber verglichen werden kann, da eine sehr vielfältige Struktur der Wettbewerber besteht. (Papierhersteller mit angegliederter Displayfertigung, teilweise nur faserbasiert, teilweise nur Kunst- oder andere dauerhafte Werkstoffe). CDE hat keine feste Produktionsstruktur. Wir fertigen in allen Materialien nach den Wünschen unserer Kunden, soweit es in unserem Rahmen möglich ist. Es werden diverse Subunternehmer mit speziellen Fertigungsmöglichkeiten beschäftigt. Das Auftragsvolumen von CDE generiert sich in zunehmendem Maße aus größeren Projekten und nicht aus Serienproduktionen. Wir beobachten am Markt Betriebsschließungen, Insolvenzen und Unternehmensverkäufe, bzw. Zusammenschlüsse. 2. Spezielle Analyse des Geschäftsverlaufs CDE hat 2013 mehr einzelne Projekte zu niedrigen Umsätzen und höheren Rüstzeiten abgewickelt. Das führte zu einer geringeren Auslastung der Produktion. Angefragte Mengen sind kurz vor Auftragserteilung vermindert worden. Der Druck, die Fixkosten an die Projektabläufe und Umsatzentwicklung, anzupassen, hat stark zugenommen. Die prozentualen Deckungsbeiträge I (Umsatz abzüglich Produktionskosten abzüglich Material und Fremdkosten) pro Projekt sind im Mix ausreichend. Aufgrund der geringeren Umsatzerlöse reichen diese jedoch zur Fixkostendeckung nicht aus. Das Betriebsergebnis 2013 ist mit einem Jahresfehlbetrag in Höhe von TEUR 1.038 unbefriedigend und hat trotz der Einstellung eines Gesellschafters in die Kapitalrücklage in Höhe von TEUR 200 zu einem fast vollständigen Verzehr des Eigenkapitals geführt. II. Lage des Unternehmens Durch den Verkauf von Forderungen, insbesondere die mit einer Laufzeit von 120 Tagen und mehr, konnte auch in diesem schwierigen Geschäftsjahr das finanzielle Gleichgewicht erreicht werden. Das bilanzielle Eigenkapital ist nahezu vollständig aufgezehrt. Unter Berücksichtigung der Gesellschafterdarlehn weist die Kapitalstruktur eine Eigenkapitalquote in Höhe von 18,3 % aus. Der Nettofinanzmittelfonds (Flüssige Mittel abzgl. Kontokorrentverbindlichkeiten bei Kreditinstituten hat sich im Geschäftsjahr 2013 um TEUR 143 verschlechtert und beträgt TEUR - 455. Im Verhältnis der kurzfristigen Aktiva zu den kurzfristigen Passiva besteht eine geringfügige Unterdeckung in Höhe von TEUR 164. B Bericht über die zukünftige Entwicklung sowie Chancen und Risiken des Unternehmens I Voraussichtliche Entwicklung des Unternehmens Aufgrund der Entwicklung im Jahre 2013 sind einschneidende Maßnahmen zur Anpassung der Kosten an die Umsätze erfolgt, um mindestens ein ausgeglichenes Ergebnis in 2014 zu erreichen. Die Büro- und Produktionsfläche in Hamburg wird zum 30.6.2014 von 6.000 qm auf 3.000 qm, bei entsprechender Mietreduktion, verringert. Ein Vertrag mit einem Subunternehmer konnte zum 30.06.2014 gekündigt werden. Die Lohnarbeiten dieser Firma mit einem Volumen von ca. EUR 0,6 Mio. werden in unserer Produktion in Neustadt-Glewe bei fast gleicher Personalanzahl abgewickelt. Weitere diverse Kostensenkungsmaßnahmen sind eingeleitet worden u.a im Personalkostenbereich bzw. werden bei weiteren Bedarf eingeleitet werden. Die ersten fünf Monate des Geschäftsjahres 2014 sind planmäßg verlaufen. Die Kosteneinsparungen werden im Wesentlichen in der zweiten Jahreshälfte wirksam werden Die Geschäftsführung beobachtet kritisch und zeitnah die weitere Entwicklung, um sofort weitere Maßnahmen einzuleiten. Die CDE führt weiterhin Gespräche mit Investoren, um die Kapitalausstattung zu verstärken. Die Muttergesellschaft von CDE wird zum 1. Juli 2014 die bestehenden Gesellschafterdarlehen auf EUR 1,0 Mio. erhöhen. II Risikobericht 1. Allgemeiner Risikobericht Bei der Auftragsvergabe wird eine Entwicklung zu weiteren Preisanpassungen beobachtet. Aus diesem Grund lassen wir weiterhin in Osteuropa fertigen, möglicherweise müssen wir noch weitere Lieferanten erschließen. Die Krise in Osteuropa kann Auswirkungen auf Produktneueinführungen unserer Großkunden in diesen Märkten haben, die dann zu Umsatzrückgängen führen können. 2. Spezieller Risikobericht Bisher haben wir keine Ausfälle von Forderungen zu verzeichnen, so dass wir davon ausgehen, dass uns der zugesagte Factoringrahmen in Höhe von EUR 2 Mio. weiterhin zur Verfügung steht. Mit einigen Lieferanten haben wir hinsichtlich der Zahlungsziele gesonderte Vereinbarungen. Wir gehen davon aus, dass die Kreditversicherungen unserer Lieferanten, trotz der unbefriedigenden Zahlen, ihre Obligen bestehen lassen. III Prognosebericht Wir planen in 2014 bei rückläufigen Umsätzen ein mindestens ausgeglichenes Ergebnis. Der fest zugesagte Auftragsvorlauf zum Bilanzstichtag beträgt EUR 4,7 Mio. Darin enthalten sind Aufträge in Höhe rd. EUR 1,6 Mio., die wahrscheinlich in 2015 ausgeliefert werden. Die zur Unternehmensfortführung notwendige Liquidität der Gesellschaft ist davon abhängig, dass die Kostensenkungsmaßnahmen sowie ggf. Maßnahmen zur Erlössteigerung sowohl in zeitlicher als auch in finanzieller Hinsicht wie vorgesehen umgesetzt werden. Ein Unterschreiten der in unserer Liquiditätsplanung angesetzten Zahlungsmittelzuflüsse aus laufender Geschäftstätigkeit bzw. ein Überschreiten der angesetzten Zahlungsmittelabflüsse wäre, soweit dies nicht durch anderweitige Maßnahmen kompensiert werden kann, bestandsgefährdend. Mittelfristig wird unsere Gesellschaft auf die bestehenden Kreditmittellinien der finanzierenden Kreditinstitute angewiesen sein.C Nachtragsbericht Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Ende des Geschäftsjahres sind nicht zu erwähnen. D. Forschung- und Entwicklungsbericht Die Gesellschaft tätigt in branchenüblichen Umfang Entwicklungen zur technischen Weiterentwicklung vorhandener Produkte sowie Neueinführungen. Forschung wird nicht betrieben. E. Zweigniederlassungs/Beteiligungsbericht Die Gesellschaft unterhält keine Zweigniederlassung oder Beteiligungen an anderen Unternehmen.
Hamburg, 11. Juni 2014 Olaf Arndt BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Anhang für das Geschäftsjahr 2013CDE Creative Display Europe GmbH, HamburgI. Allgemeines Der Jahresabschluss der CDE Creative Display Europe GmbH ist nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften aufgestellt. Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft gemäß § 267 HGB auf. Die größenabhängigen Erleichterungsvorschriften werden im Rahmen der Aufstellung des Jahresabschlusses teilweise und für die Offenlegung vollumfänglich in Anspruch genommen. Soweit die §§ 266 und 275 HGB den Ausweis von Davon-Vermerken in Bilanz oder Gewinn- und Verlustrechnung vorsehen, werden diese Angaben zur Aufstellung eines klaren und übersichtlichen Jahresabschlusses gemäß § 265 Abs. 6 HGB im Anhang vorgenommen. Gemäß § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB wird auf die Bildung latenter Steuern verzichtet. Abweichend zum Vorjahr werden die Roh-, Hilfs- und Betriebstoffe unter den unfertigen Erzeugnissen, unfertigen Leistungen ausgewiesen, da diese konkreten Aufträgen zurechenbar sind. Der Vorjahresausweis wurde entsprechend angepasst. Abweichend zum Vorjahr werden die Werkzeuge nicht unter den unfertigen Erzeugnissen, unfertigen Leistungen, sondern unter den technischen Anlagen und Maschienen ausgewiesen. Der Vorjahresausweis wurde nicht angepasst. Abweichend zum Vorjahr werden aktivierungsfähige Eigenleistungen im Zusammenhang mit der Entwicklung von Mustertheken unter den anderen Anlagen-, Betriebs- und Geschäftsausstattung ausgewiesen. Im Vorjahr erfolgte der Ausweis unter den unfertigen Erzeugnissen, unfertigen Leistungen. Der Vorjahresausweis wurde nicht angepasst. II. Angaben zur Bilanzierung und Bewertung einschließlich der Vornahme steuerrechtlicher Maßnahmen Die Bilanz und die Gewinn- und Verlustrechnung sind gemäß den §§ 266 und 275 Abs. 2 HGB gegliedert. Entgeltlich erworbene, immaterielle Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten bilanziert und linear abgeschrieben. Der Geschäfts- oder Firmenwert ist im Rahmen einer Verschmelzung im Geschäftsjahr 2012 auf die Gesellschaft übergegangen. Dieser wurde im Geschäftsjahr 2012 außerplanmäßig abgeschrieben. Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen bzw. zum Festwert angesetzt. Die Abschreibungen sind nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände vorgenommen. Die Vermögensgegenstände des Anlagevermögens, deren Anschaffungskosten zwischen EUR 150,00 und EUR 1.000,00 liegen, werden über eine planmäßige Nutzungsdauer von fünf Jahren gemäß § 253 Abs. 3 HGB abgeschrieben. Unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen sowie Waren sind zu Herstellungskosten auf Basis der Einzelkosten unter Berücksichtigung angemessener Gemeinkosten bewertet. Das strenge Niederstwertprinzip wird beachtet. Der Ansatz der übrigen Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände, mit Ausnahme des zum Barwert angesetzten Körperschaftsteuerguthabens, erfolgt zu Nennwerten. Die Kassenbestände und Guthaben bei Kreditinstituten sind mit dem Nominalwert angesetzt. Der Rechnungsabgrenzungsposten ist zum Nennbetrag angesetzt. Das Eigenkapital ist mit dem Nennbetrag angesetzt. Die Kapitalrücklage wurde gemäß § 272 Abs. 2 Nr. 4 HGB gebildet. Die Pensionsrückstellungen wurden für handelsrechtliche Zwecke sowohl nach dem Teilwertverfahren (aktiver Geschäftsführer) als auch nach der sog. PUC-Methode (ehemaliger Geschäftsführer) unter Zugrundelegung der Richttafeln 2005 G von Dr. Klaus Heubeck bewertet. Zukünftig erwartete Entgeltsteigerungen werden bei der Ermittlung der Verpflichtungen nicht berücksichtigt, da wir derzeit von keinen jährlichen Anpassungen ausgehen. Für die Höhe der Rentensteigerungen bei dem aktiven Geschäftsführer wurde 1,0 % berücksichtigt. Der zugrunde gelegte Rechnungszins für die Abzinsung der Pensionsverpflichtungen beläuft sich zum 31. Dezember 2013 auf 4,88 % (Vorjahr: 5,14 %); es handelt sich um den von der Deutschen Bundesbank ermittelten und veröffentlichten durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre für eine angenommene Restlaufzeit von 15 Jahren. Pensionsrückstellungen und die entsprechenden Rückdeckungsversicherungen werden miteinander verrechnet. Dabei ergibt sich für einen Pensionsberechtigten ein aktiver Unterschiedsbetrag, der in der Bilanz als " Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung" ausgewiesen wird. Im Übrigen erfolgt der Ausweis der negativen Unterschiedsbeträge unter den Rückstellungen für Pensions- und ähnliche Verpflichtungen. Die Bemessung der sonstigen Rückstellungen erfolgt unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken und Verpflichtungen. Sie sind in der Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags bemessen. Die Verbindlichkeiten werden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. III. Angaben und Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung Anlagevermögen Die Entwicklung des Anlagevermögens der CDE Creative Display Europe GmbH ist im beiliegenden Anlagenspiegel dargestellt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die sonstigen Vermögensgegenstände beinhalten ein Körperschaftsteuerguthaben (erstmalige Aktivierung in 2006) in Höhe von EUR 18.728,26. Dieses gelangt über einen Zeitraum von 10 Jahren zur Auszahlung. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betreffen abgegrenzte Mietzahlungen für das Geschäftsjahr 2014. Darüber hinaus haben sonstige Vermögensgegenstände in Höhe von EUR 14.102,64 eine Restlaufzeit von über einem Jahr. Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung Die Anschaffungskosten der verrechneten Vermögensgegenstände entsprechen dem beizulegenden Zeitwert und betragen TEUR 372. Der Erfüllungsbetrag der verrechneten Schulden beläuft sich auf TEUR 369. Es wurden folgende Aufwendungen und Erträge verrechnet:
Der Ausweis erfolgt unter den sozialen Abgaben. Zinsaufwendungen in Höhe von TEUR 19 werden mit Zinserträgen in Höhe von TEUR 32 verrechnet. Der Ausweis des Saldos in Höhe von TEUR 13 erfolgt in den sonstigen Zinsen und ähnlichen Erträgen. Der Betrag der nicht in der Bilanz ausgewiesenen Verpflichtungen beträgt TEUR 16. Im Geschäftsjahr wurde 1/15 des Unterschiedsbetrags (TEUR 1) gem. Art. 67 Abs. 1 Satz 1 EGHGB zugeführt. Der Ausweis erfolgt in dem außerordentlichem Aufwand. Pensionsrückstellungen Die Anschaffungskosten der verrechneten Vermögensgegenstände entsprechen dem beizulegenden Zeitwert und betragen TEUR 128. Der Erfüllungsbetrag der verrechneten Schulden beläuft sich auf TEUR 200. Bei der Ermittlung des Erfüllungsbetrags unter erstmaliger Anwendung der Regelungen des BilMoG wurde von der Möglichkeit des Art. 67 Abs. 1 Satz 1 EGHGB Gebrauch gemacht und mind. 1/15 des Unterschiedsbetrags aus der Umstellung der Pensionsrückstellung zugeführt. Der Betrag der nicht in der Bilanz ausgewiesenen Verpflichtungen beträgt TEUR 14. Es wurden folgende Aufwendungen und Erträge verrechnet:
Der Ausweis erfolgt unter den Zinsen und ähnlichen Aufwendungen. Soziale Abgaben in Höhe von TEUR 36 aus der Zuführung zur Pensionsrückstellung werden mit Erträgen aus der Erhöhung der Rückdeckungsversicherungen in Höhe von TEUR 4 und Prämienzahlungen in gleicher Höhe verrechnet. Der Ausweis des Saldos in Höhe von TEUR 36 erfolgt in den sozialen Abgaben. sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen beinhalten im Wesentlichen Rückstellungen für Personalkosten / Berufsgenossenschaft in Höhe von TEUR 101. Verbindlichkeiten Die Fristigkeiten der Verbindlichkeiten sind der nachstehenden Tabelle zu entnehmen:
Bei den Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern handelt es sich gleichzeitig um Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen. In den sonstigen Verbindlichkeiten sind Verbindlichkeiten aus Steuern in Höhe von TEUR 71 (Vorjahr: TEUR 92) und Verbindlichkeiten für soziale Sicherheit in Höhe von TEUR 1 (Vorjahr: TEUR 8) enthalten. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind durch eine Globalzession aller Forderungen besichert. Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern sind durch Abtretung aller Forderungen und der halbfertigen Arbeiten im Range nach der Commerzbank AG besichert. Die in den sonstigen Verbindlichkeiten enthaltenen Verbindlichkeiten aus Mietkaufverträgen in Höhe von TEUR 27 sind durch Sicherungsübereignungen der finanzierten Anlagegüter besichert. Zur Absicherung des Zinsanstiegs eingegangener Kreditverbindlichkeiten in Höhe von TEUR 750 hat die Gesellschaft ein Zinscap erworben. Damit ist der auf dem 3-Monats-EURIBOR basierende Darlehenszins bis zum Laufzeitende des Zinscap am 30. Juni 2015 auf maximal 4,0 % begrenzt. Zur Absicherung des Zinsanstiegs einer Kreditverbindlichkeit in Höhe von EUR 1.000.000,00 hat die Gesellschaft ein Zinsswapgeschäft, das an den EURIBOR gekoppelt ist, abgeschlossen. IV. Angaben und Erläuterungen zu einzelnen Posten der Gewinn- und Verlustrechnung soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung Der Posten enthält Aufwendungen für Altersversorgung in Höhe von EUR 57.523,75 (Vorjahr: EUR 16.174,02). sonstige Zinsen und ähnliche Erträge Die sonstigen Zinsen und ähnlichen Erträge beinhalten Erträge aus der Abzinsung in Höhe von EUR 14.859,73 (Vorjahr: EUR 1.366,69). Zinsen und ähnliche Aufwendungen Die Zinsen und ähnliche Aufwendungen enthalten in Höhe von EUR 64.219,04 (Vorjahr: EUR 86.522,76) Zinszahlungen an verbundene Unternehmen. Die Zinsen und ähnlichen Aufwendungen beinhalten Aufwendungen aus der Aufzinsung in Höhe von EUR 6.636,40 (Vorjahr: EUR 24.687,00). sonstige betriebliche Aufwendungen Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen beinhalten in Höhe von EUR 58.427,92 (Vorjahr: EUR 0,00) periodenfremde Aufwendungen für Mieten einschließlich Mietnebenkosten. V. Sonstige Pflichtangaben Haftungsverhältnisse Zum Bilanzstichtag bestehen folgende Haftungsverhältnisse:
Haftungsverhältnisse in Höhe von TEUR 500 wurden davon zugunsten verbundener Unternehmen eingegangen. Hinsichtlich dieser Haftungsverhältnisse wird das Risiko einer Inanspruchnahme als gering eingeschätzt, da das betroffene Unternehmen seinen Zahlungsverpflichtungen bisher immer fristgerecht nachgekommen ist und davon aufgrund der Liquiditätslage der Gesellschaft auch in Zukunft auszugehen ist. Bei den Verbindlichkeiten aus Avalen wird die fristgerechte Bedienung der Verbindlichkeiten unterstellt, sodass von einer Inanspruchnahme aus den Avalen nicht auszugehen ist. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Es bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Miet-, Leasing- und Beratungsverträgen in Höhe von derzeit rd. EUR 1,1 Mio. p.a. und insgesamt EUR 6,7 Mio. über die Vertragslaufzeit. Gegenüber verbundenen Unternehmen bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Mietverträgen in Höhe von rd. TEUR 276 p.a. Das zur Absicherung des Zinsanstiegs einer Kreditverbindlichkleit eingegangene Swapgeschäft in Höhe von TEUR 1.000 wurde mit Anschlussvertrag vom 24. / 25. September 2013 bis zum 28. Februar 2017 verlängert. Das Swapgeschäft weist für sich allein nach der Mid-Market-Preis-Methode einen Drohverlust (negativen Marktwert) zum Stichtag in Höhe von TEUR 23.847 auf. Darüber hinaus wurde mit Vertrag vom 10. / 13. März 2014 das ursprüngliche Grundgeschäft in ein endfälliges Darlehen in Höhe von TEUR 1.200 mit einer Laufzeit bis zum 31. März 2015 geändert. Damit sind das Grundgeschäft und das Sicherungsgeschäft nicht mehr fristenkongruent. Wir gehen jedoch davon aus, das die Bewertungseinheit und damit die Sicherungsbeziehung über diesen Zeitpunkt hinaus bestehen bleiben wird. Auf Grundlage dieser Annahme ist von einem Drohverlust in Höhe von TEUR 0 auszugehen. Gesamtbezüge der Geschäftsführung Von der Angabe der Gesamtbezüge gemäß § 285 Nr. 9a) und 9b) HGB wurde in entsprechender Anwendung von § 286 Abs. 4 HGB abgesehen. Ergebnisverwendungsvorschlag Die Geschäftsführung schlägt vor, das Jahresergebnis in Höhe von EUR -1.038.008,99 und den Verlustvortrag in Höhe von EUR 121.795,93 auf neue Rechnung vorzutragen. Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Arbeitnehmer Die CDE Creative Display Europe GmbH, Hamburg, beschäftigte im Geschäftsjahr 2013 durchschnittlich 119 (Vorjahr: 121) Mitarbeiter. Zum Stichtag beträgt die Mitarbeiterzahl 118 (Vorjahr: 120).
Die Berechnung erfolgte gemäß § 267 Abs. 5 HGB. VI. Angaben über die Mitglieder der Unternehmensorgane Die Geschäftsführung wird durch folgende Personen ausgeübt: Olaf Arndt, Haseldorf, Geschäftsführer der Arndt'sche Kartonagen Verwaltungsgesellschaft mbH, Hamburg Der Geschäftsführer ist einzelvertretungsberechtigt und von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit.
Hamburg, 27. Mai 2014 CDE Creative Display Europe GmbH Olaf Arndt Anlagespiegel
sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 05.08.2014 festgestellt. BestätigungsvermerkIn dem vorstehenden, zur Offenlegung bestimmten verkürztem Jahresabschluss und Lagebericht wurden die größenabhängigen Erleichterungen nach § 327 HGB in Anspruch genommen. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht wurde der folgende Bestätigungsvermerk erteilt. Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers: Wir haben den Jahresabschluss, bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang, unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der CDE Creative Display Europe GmbH, Hamburg, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2013 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Ohne diese Beurteilung einzuschränken, weisen wir darauf hin, dass die Gesellschaft zur Fortführung der Geschäftstätigkeit auf die bestehenden Kreditlinien angewiesen ist. Darüber hinaus verweisen wir hinsichtlich der kritischen Situation der Gesellschaft auf die Darstellungen im Lagebericht.
Buchholz i.d. Nordheide, den 11. Juni 2014 TRION
Treuhandgesellschaft mbH
Vellguth, Wirtschaftsprüfer Schaudin, Wirtschaftsprüfer |
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