Stammdaten

Register
Amtsgericht Nürnberg HRB 25369
Eingetragen
16.8.2006
Branche
Kauf und Verkauf von eigenen Gewerbegrundstücken und NichtwohngebäudenVermittlung von Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden für DritteBauträger für Wohngebäude
Gegenstand
1. die Vermittlung des Abschlusses oder der Nachweis der Gelegenheit zum Abschluss von Verträgen über Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte, gewerbliche Räume, Wohnräume oder Darlehen; 2. die Vorbereitung oder Durchführung von Bauvorhaben als Bauherr im eigenen Namen für eigene Rechnung oder fremde Rechnung unter Verwendung von Vermögenswerten von Erwerbern, Mietern, Pächtern oder sonstigen Nutzungsberechtigten oder von Bewerbern um Erwerbs- oder Nutzungsrechte; 3. die wirtschaftliche Vorbereitung oder Durchführung von Bauvorhaben als Baubetreuer im fremden Namen für fremde Rechnung. Weiterer Unternehmensgegenstand ist jeweils ausschließlich im eigenen Namen und auf eigene Rechnung - der Erwerb und die Weiterveräußerung von Grundstücken, grundstücksgleichen Rechten, gewerblichen Räumen, Wohnräumen, Eigentumswohnungen einschließlich der Aufteilung von Grundbesitz nach dem WEG sowie von sonstigen Vermögensgegenständen als Kapitalanlage oder zur Weiterveräußerung und die Verwaltung eigenen Vermögens.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Sven Langbein
seit 12.5.2009
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

100.00% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (1)

NameAnteil
Ralph DistlerDV Concept GmbH
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Germany
25.000 €
100.00%

Beteiligungen

NameAnteil
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

IMMOVARIA GmbH

Nürnberg

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht

I. Grundlagen der Gesellschaft

Bei der Gesellschaft handelt es sich um eine GmbH mit dem Sitz in Nürnberg. Gegenstand des Unternehmens ist vorrangig der Verkauf denkmalgeschützter Eigentumswohnungen mit Sanierungsverpflichtung am Standort Leipzig an Privatkunden aus dem Gebiet der Bundesrepublik Deutschland. Seitens der Gesellschaft werden denkmalgeschützte sanierungsbedürftige Mehrfamilienhäuser aufgekauft, diese in Wohnungseigentum aufgeteilt und mit Sanierungsverpflichtung an Dritte veräußert.

Zur Belebung des Neubausektors wurde im Rahmen des Wachstumschancengesetzes die Einführung einer degressiven Abschreibung beschlossen (5 % p. a. ab Anschaffung oder Herstellung des Wirtschaftsguts). Infolgedessen wird die Gesellschaft auch wieder, wie bereits vereinzelt in der Vergangenheit, Neubauvorhaben in der Metropolregion Nürnberg und in Leipzig durchführen. Die sich im Vorrat der Gesellschaft bereits befindlichen Grundstücke wurden zu günstigen Bedingungen zwischenfinanziert und projektiert. Zudem liegen für alle diese Grundstücke zwischenzeitlich die beantragten Baugenehmigungen vor. Mit der Vermarktung eines oder mehrerer Neubauvorhaben soll voraussichtlich noch im Jahr 2024 begonnen werden.

Externe Einflussfaktoren sind u. a.

- die allgemeine Entwicklung des Immobilienmarkts,

- die Entwicklung des Zinsniveaus,

- die steuerlichen Abschreibungsmöglichkeiten (hier insbesondere die Regelungen zu § 7i EStG)

- die volkswirtschaftliche Entwicklung des Wirtschaftsstandorts Deutschland

II. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche Situation in Deutschland

Im Jahr 2023 betrug das Bruttoinlandsprodukt (BIP) Deutschlands rund 4,12 Billionen Euro, nominal ist das BIP also kräftig gestiegen. Dies liegt allerdings in der Inflation begründet. Preisbereinigt ist die deutsche Wirtschaft im letzten Jahr in eine Rezession gerutscht, das reale Bruttoinlandsprodukt sank gegenüber dem Vorjahr um 0,3 Prozent.

Nach der Corona-Krise und dem wirtschaftlichen Einbruch im Jahr 2020 erhoffte sich die deutsche Wirtschaft eine Regeneration in den Folgejahren. Durch den Krieg in der Ukraine, den steigenden Energiepreisen und der Rekordinflation fiel die ökonomische Regeneration im Jahr 2022 jedoch geringer aus, im Jahr 2023 kam es sogar zu einer Rezession.

Laut der Prognose der Bundesregierung wird das BIP im Jahr 2024 lediglich um 0,2 Prozent im Vergleich zum Vorjahr wachsen. Damit befände sich Deutschland in einer Stagnation. Die Regierung rechnet für das Jahr 2024 mit einer erheblich schwächeren Entwicklung der Wirtschaftsleistung als noch im Herbst 2023 und korrigierte die Prognose um 1,1 Prozentpunkte deutlich nach unten. Die Auswirkungen der ansteigenden Preise im Energiesegment, der hohen Inflation sowie die allgemeine weltwirtschaftliche Schwäche, unter anderem bedingt durch die Folgen des Kriegs in der Ukraine, belasten die deutsche Wirtschaft deutlich stärker als noch vor sechs Monaten angenommen. Auch für das kommende Jahr 2025 wurde die Prognose nach unten korrigiert.

2. Branchensituation

In Deutschland wurden im Jahr 2023 229,5 Milliarden Euro in private und gewerbliche Immobilien investiert. Das sind 99,9 Milliarden Euro oder 30,3 Prozent weniger als im Vorjahr. Im zweiten Halbjahr 2023 stabilisierten sich die Investitionen in Immobilien jedoch. Nach Einschätzung des Immobilienverband Deutschland (IVD) sei der Rückgang des Transaktionsvolumens gestoppt und eine Trendwende bei Investitionen in Immobilien absehbar. Nach dem 30-prozentigen Einbruch des Transaktionsvolumens, der sowohl auf die rückläufigen Transaktionszahlen als auch auf die sinkenden Preise zurückzuführen ist, rechnet der Verband mit einer Belebung der Immobilienmärkte. Noch hält die Europäische Zentralbank die Leitzinsen hoch. Durch erwartete Zinssenkungen im Jahresverlauf 2024 werden, so ist zu vermuten, potentielle Käufer zurück in den Markt geholt.

Wettbewerbssituation

Die IMMOVARIA GmbH ist ein mittelgroßer Marktteilnehmer am Leipziger und Nürnberger Immobilienmarkt für den Verkauf von überwiegend denkmalgeschützten Premium-Immobilien sowie von hochwertigen Neubau-Immobilien. Die bestehende Nachfrage an Premium-Immobilien in bevorzugter Lage kann die IMMOVARIA GmbH als Anbieter hochwertiger Immobilien bedienen.

Die Kernsanierung und der Verkauf von Eigentumswohnungen zu Vermietungszwecken in Objekten mit Denkmaleigenschaft ist ein Sondermarkt, für den die Regularien des klassischen Eigennutzermarkts nicht oder nur sehr eingeschränkt gelten. Käufer solcher Immobilien sind von steigenden Finanzierungskosten, diese sind i. d. R. als steuermindernde Werbungskosten absetzbar, deutlich weniger belastet als Käufer einer Immobilie zum Zwecke des Eigennutzes. Das weiterhin stark ansteigende Mietniveau am Standort Leipzig, bedingt durch den dort seit Jahren registrierten Bevölkerungszuwachs, schafft dort weitere Investitionsanreize. Die Einwohnerzahl Leipzigs erhöhte sich allein im Jahr 2023 um rund 4.000 Menschen.

4. Entwicklung der IMMOVARIA GmbH

Im Berichtsjahr wurden insgesamt 101 Wohnungen mit einem Gesamtverkaufsvolumen in Höhe von ca. 41.000.000,00 Euro termingerecht fertiggestellt und erfolgreich an die Käufer übergeben.

Die Arbeiten auf den weiteren Baustellen des Unternehmens schreiten ebenfalls planmäßig voran; Terminüberschreitungen sind nicht zu verzeichnen.

Wie in den Vorjahren haben zufriedene Bestandskunden in nicht unerheblichem Maße erneut bei IMMOVARIA GmbH investiert (sog. "Wiederkäufer).

Die Finanzierung der Objekte (Ankauf, Durchführung der Bauträgermaßnahme, etc.) erfolgte zum Teil aus Eigenmitteln. Zudem wurden der Gesellschaft von verschiedenen Darlehensgebern Kreditlinien in ausreichender Höhe eingeräumt. Dies ermöglicht der Gesellschaft jederzeit auf lukrative Angebote reagieren zu können

Bei einem gesunkenen Bestand sowie einer erhöhten Rohertragsquote hat sich das Ergebnis von TEUR 245 im Vorjahr auf TEUR 3.040 im Berichtsjahr verbessert.

Wie auch in vorangegangenen Geschäftsjahren wurden die langfristigen Bauaufträge unter den unfertigen Erzeugnissen, unfertigen Leistungen nach der sog. Completed Contract Method (CCM) bilanziert. Dabei tritt eine entsprechende Ergebnisminderung erst im jeweiligen Geschäftsjahr der Fertigstellung ein. Umsätze und Gewinnanteile werden erst nach Abschluss des Projekts (Übergabe) ausgewiesen.

5. Personal- und Sachbereich

Zum 31.12.2023 waren acht Mitarbeiter inklusive der Mitarbeiter mit Organstellung und der Teilzeitmitarbeiter beschäftigt. Dazu kamen noch drei geringfügig Beschäftigte.

III. Nachtragsbericht

Vorgänge von besonderer Bedeutung gibt es nicht.

IV. Chancen- und Risikobericht

Wie in den vorangegangenen Berichtszeiträumen ist die Risikopolitik der IMMOVARIA GmbH vom Bestreben nach nachhaltigem Wachstum und der Steigerung des Unternehmenswertes geprägt. Insoweit werden vor dem Abschluss von Neugeschäften die Chancen und Risiken sorgfältig abgewogen. Hierdurch sollen unnötige Risiken vermieden werden oder, sofern möglich, kontrolliert und gesteuert werden. Das Risikomanagement ist integraler Bestandteil der Planung und Ausführung der Geschäftsstrategien der Gesellschaft.

Im Interesse der wesentlichen Interessengruppen Kunden, Mitarbeiter, Handwerker/Lieferanten, Kapitalgeber und der Gesellschaft als solche verfolgt IMMOVARIA GmbH eine konservative, auf Sicherheit und Nachhaltigkeit ausgelegte Strategie.

Als wesentliche Risiken, die in einem besonderen Maße unmittelbar Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage haben können, sind vor allem das Projektauswahlrisiko, die Abhängigkeit von den Vertriebspartnern, der Zinsmarkt und die jeweils geltenden steuerlichen Abschreibungsmöglichkeiten zu nennen.

Eine ausgewogene und solide Finanzierung sowie der jederzeit umfassende Zugang zu Eigen- und Fremdkapitalmärkten sind von hoher Wichtigkeit für die Geschäftsentwicklung der IMMOVARIA GmbH.

Zu den Chancen wird, um Wiederholungen zu vermeiden, auf die Ausführungen weiter oben unter dem Punkt "Wettbewerbssituation" verwiesen.

V. Prognosebericht

Für 2024 bestehen weiterhin große Unsicherheiten, vor allem hinsichtlich der geopolitischen Spannungen und Konflikte. Die sinkende Inflation ist ein Hoffnungsschimmer, und die damit steigenden Realeinkommen dürften die stärksten Treiber der diesjährigen Konjunktur werden. Ebenso entscheidend wird das Timing des Zinssenkungszyklus, dessen Beginn für 2024 wahrscheinlich ist.

Neben der Konjunkturentwicklung dürfte das Jahr 2024 von übergreifenden Makrotrends geprägt werden, die die wirtschaftliche Dynamik im laufenden Jahr und darüber hinaus beeinflussen dürften.

So ist in diesem Jahr weltweit eher politischer Stillstand als frischer Schwung durch neue Reformen zu erwarten. Denn 2024 ist ein globales Superwahljahr mit über 50 nationalen Wahlen weltweit, mehr als die Hälfte der Weltbevölkerung wird an die Urnen gerufen. Zu den wichtigsten Wahlen gehören dabei die Europawahl im Juni, die US-Präsidentschaftswahl im November sowie die Parlamentswahlen in Indien. Daneben gibt es aber auch nationale Abstimmungen in einigen afrikanischen Ländern, in Österreich, Finnland und Belgien. Damit werden in vielen demokratischen Ländern eher Wahlkämpfe und weniger Reformen im Mittelpunkt der Politik stehen.

Desweitern bleibt die Geopolitik ein bestimmender Faktor für die Entwicklung der Wirtschaft. Die Spannungen im Zusammenhang mit dem Anspruch Chinas auf Taiwan werden wahrscheinlich anhalten, und es besteht die Gefahr einer Eskalation. Auch die Kriege in der Ukraine und im Nahen Osten sind zu Beginn des Jahres noch lange nicht vorbei, hier ist ebenfalls eine Zuspitzung der Lage jederzeit möglich. Für die Wirtschaft bedeutet dies, dass Fragen zu geopolitischen Risiken, insbesondere im Hinblick auf Lieferketten, Absatzmärkte und Investitionen, eine erhöhte Aufmerksamkeit erfordern.

Die Ökonomen der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) gehen davon aus, dass die deutsche Wirtschaft im laufenden Jahr um 0,3 Prozent wächst. Die Prognose hat sich damit halbiert. Noch im November des vergangenen Jahres waren die Fachleute davon ausgegangen, dass die deutsche Wirtschaft 2024 um 0,6 Prozent wächst.

Nachdem sich IMMOVARIA GmbH im Jahr 2024 zum überwiegenden Teil auf dem Leipziger Immobilienmarkt engagieren wird, soll sich nachfolgende Prognose auf den dortigen Wohnungsmarkt bzw. Anlegermarkt beschränken.

Leipzig ist mit ca. 629.000 Einwohnern (Stand 31.12.2023) die größte Stadt Sachsens und die achtgrößte Stadt Deutschlands und soll Schätzungen zufolge bis zum Jahr 2035 auf eine Bevölkerungszahl von mehr als 700.000 Einwohnern anwachsen. Einer Studie zufolge ist Leipzig derzeitig die am schnellsten wachsende Stadt in Deutschland.

Laut aktuellen Hochrechnungen benötigt die Stadt Leipzig, um der großen Nachfrage nach Wohnraum gerecht zu werden, pro Jahr mindestens 4.500 neue Wohnungen. Tatsächlich kamen in der Vergangenheit jedoch nur etwas mehr als 2.000 neue Wohnungen pro Jahr auf den Wohnungsmarkt, was zu einer deutlichen Verknappung des Wohnraums geführt hat.

Die Verknappung des Wohnraums hat direkten Einfluss auf das seit Jahren kontinuierlich ansteigende Mietniveau. Eine positive Mietentwicklung gepaart mit steuerlichen Abschreibungsmöglichkeiten im Bereich von Immobilien mit Denkmaleigenschaft und hochwertiger Sanierung schafft auch künftig Anreize für Investoren. Erwartete Zinssenkungen ab der zweiten Jahreshälfte 2024 führen zu einer weiteren Belebung der Nachfragen.

Wie sich die Immobilienpreise 2024 und 2025 insgesamt entwickeln werden, ist nur sehr eingeschränkt schätzbar. Die Expertenmeinung gehen in diesem Punkt weit auseinander. Während einerseits Preissenkungen prognostiziert werden, gehen andere Prognosen von einem Anstieg der Preise oder von "Seitwärtsbewegungen" aus. Allgemeinverbindliche Aussagen zur Entwicklung des gesamtdeutschen Immobilienmarkts sind derzeit kaum möglich und sollen an dieser Stelle unterbleiben.

Im 1. Quartal 2024 wurden zwei Bauvorhaben mit einem Verkaufsvolumen von rund EUR 11.000.000,00 abgeschlossen und übergeben. Die Fertigstellung und Übergabe weiterer vier Bauvorhaben mit einem Verkaufsvolumen in Höhe von rund EUR 18.000.000,00 sind für das 2. Quartal 2024 bereits fest eingeplant. Für das Jahr 2024 geht die Gesellschaft unter Berücksichtigung weiterer Objektübergaben im 3. und 4. Quartal 2024 von Umsatzerlösen aus fertiggestellten Bauvorhaben für das Gesamtjahr 2024 in Höhe von insgesamt rund 45.000.000,00 EUR aus.

Wie in den Vorjahren wird IMMOVARIA GmbH, nunmehr wieder in verstärktem Maße, von dem hohen Potential an Premium-Immobilien (Immobilien mit Denkmaleigenschaft sowie Neubau-Immobilien) in bevorzugten Lagen von Leipzig und Mittelfranken profitieren.

Zum Zeitpunkt der Erstellung dieses Lageberichts verfügt die Gesellschaft

- an den Standorten Leipzig und Nürnberg über ca. 22.000 Quadratmeter noch nicht projektierter denkmalgeschützter Wohnfläche und

- an den Standorten Leipzig und Mittelfranken über Grundstücke, die mit Mehrfamilien-Wohnhäusern bebaut werden.

Ergebnisse lassen sich aufgrund der Abhängigkeit von möglichen Abnahmen nur eingeschränkt prognostizieren. Wir rechnen für das Jahr 2024 unter Berücksichtigung der geplanten Abnahmen derzeitig mit einem Ergebnis in etwa auf Vorjahresniveau.

Noch ein Hinweis in eigener Sache:

Am Markt treten mittlerweile mehrere Unternehmen auf, die unter "IMMOVARIA" / "Immovaria" mit den verschiedensten Zusätzen firmieren.

Zum Firmenverband der IMMOVARIA GmbH, eingetragen im Handelsregister des Amtsgerichts Nürnberg unter HRB 25639, gehören ausschließlich noch die Firmen IMMOVARIA Projektentwicklungsgesellschaft mbH, eingetragen im Handelsregister des Amtsgerichts Nürnberg unter HRB 20877 sowie IMMOVARIA Projekt 1 GmbH, eingetragen im Handelsregister des Amtsgerichts Nürnberg unter HRB 39236.

Zu allen übrigen Gesellschaften mit Namensähnlichkeiten besteht keinerlei rechtlicher, wirtschaftlicher, personeller oder sonst wie gearteter Zusammenhang.

aufgestellt:

 

Nürnberg, den 14.06.2024

IMMOVARIA GmbH

Sven Langbein, Geschäftsführer

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 302.406,36 426.004,00
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 27.153,00 64.322,00
II. Sachanlagen 240.123,36 331.552,00
III. Finanzanlagen 35.130,00 30.130,00
B. Umlaufvermögen 73.179.954,44 80.422.592,51
I. Vorräte 52.581.137,20 63.487.579,16
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 1.207.284,08 530.895,95
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 19.391.533,16 16.404.117,40
C. Rechnungsabgrenzungsposten 71.320,18 99.262,72
Aktiva 73.553.680,98 80.947.859,23

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 6.488.207,00 3.448.686,65
I. Gezeichnetes Kapital 25.000,00 25.000,00
II. Bilanzgewinn 6.463.207,00 3.423.686,65
davon Gewinnvortrag 3.423.686,65 3.178.399,71
B. Rückstellungen 4.174.935,00 1.876.977,08
C. Verbindlichkeiten 62.890.538,98 75.622.195,50
Passiva 73.553.680,98 80.947.859,23

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 11.067.660,97 9.236.443,59
2. Personalaufwand 911.412,85 1.212.021,61
a) Löhne und Gehälter 811.401,83 1.104.135,62
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 100.011,02 107.885,99
3. Abschreibungen 105.399,11 118.305,13
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 105.399,11 118.305,13
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 4.558.808,10 6.617.732,49
5. Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 3,58 2,40
6. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 39.251,12 1.747,02
davon Erträge aus Abzinsung 357,00 142,00
7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 958.840,79 838.523,07
8. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 1.499.413,67 163.105,17
9. Ergebnis nach Steuern 3.073.041,15 288.505,54
10. sonstige Steuern 33.520,80 43.218,60
11. Jahresüberschuss 3.039.520,35 245.286,94

Anhang

Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter der Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften aufgestellt.

Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht

Firmenname laut Registergericht: IMMOVARIA GmbH
Firmensitz laut Registergericht: Nürnberg
Registereintrag: Handelsregister
Registergericht: Nürnberg
Register-Nr.: HRB 25369

Angaben zur Vermittlung eines besseren Einblicks in die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage

Die nachfolgenden, zusätzlichen Angaben sind bei der Beurteilung der wirtschaftlichen Lage zu beachten:

Von den Vertriebskosten des Jahres 2023 beziehen sich 2.172 T€ auf die in Ausführung befindlichen Bauaufträge und nicht auf die Umsatzerlöse für die abgeschlossenen Objekte.

Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen.

Die Finanzanlagen wurden wie folgt angesetzt und bewertet:

- Beteiligungen zu Anschaffungskosten

Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt.

Bei den unfertigen Erzeugnissen, unfertigen Leistungen handelt es sich um langfristige Bauaufträge, deren Bilanzierung nach der sog. Completed Contract Method (CCM) erfolgt. Dabei tritt eine entsprechende Ergebnisminderung erst im jeweiligen Geschäftsjahr der Fertigstellung ein. Umsätze und Gewinnanteile werden erst nach Abschluss des Projekts (Übergabe) ausgewiesen.

Forderungen, sonstige Vermögensgegenstände sowie liquide Mittel wurden zu Nominalwerten angesetzt. Sie wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet.

Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten werden Ausgaben angesetzt, die vor dem Bilanzstichtag angefallen sind, aber erst nach dem Bilanzstichtag zu Aufwand führen.

Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr und Vorjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern.

Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Bei Rückstellungen mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr wurden zur Ermittlung des Erfüllungsbetrages Kostensteigerungen berücksichtigt und Abzinsungen vorgenommen. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst (§ 253 Abs. 2 S. 1 HGB).

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden.

Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt.

Angaben zur Bilanz

Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens

Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen.

Anschaffungs-, Herstellungskosten 01.01.2023
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 79.700,00 0,00 1.200,00
2. geleistete Anzahlungen 18.000,00 0,00 18.000,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 97.700,00 0,00 19.200,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 15.589,28 0,00 15.589,28
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 988.204,73 7.978,11 164.162,60
3. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 1.992,36 0,00
Summe Sachanlagen 1.003.794,01 9.970,47 179.751,88
III. Finanzanlagen
1. Beteiligungen 30.000,00 0,00 0,00
2. Genossenschaftsanteile 130,00 5.000,00 0,00
Summe Finanzanlagen 30.130,00 5.000,00 0,00
Summe Anlagevermögen 1.131.624,01 14.970,47 198.951,88
Umbuchungen
EUR
Anschaffungs-, Herstellungskosten 31.12.2023
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 78.500,00
2. geleistete Anzahlungen 0,00 0,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 78.500,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 0,00 0,00
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 832.020,24
3. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 1.992,36
Summe Sachanlagen 0,00 834.012,60
III. Finanzanlagen
1. Beteiligungen 0,00 30.000,00
2. Genossenschaftsanteile 0,00 5.130,00
Summe Finanzanlagen 0,00 35.130,00
Summe Anlagevermögen 0,00 947.642,60
kumulierte Abschreibung 01.01.2023
EUR
Abschreibung Geschäftsjahr
EUR
Abgänge
EUR
Umbuchungen
EUR
kumulierte Abschreibung 31.12.2023
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 33.378,00 19.167,00 1.198,00 0,00 51.347,00
2. geleistete Anzahlungen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 33.378,00 19.167,00 1.198,00 0,00 51.347,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 14.681,28 907,00 15.588,28 0,00 0,00
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 657.560,73 85.325,11 148.996,60 0,00 593.889,24
3. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Sachanlagen 672.242,01 86.232,11 164.584,88 0,00 593.889,24
III. Finanzanlagen
1. Beteiligungen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
2. Genossenschaftsanteile 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Finanzanlagen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Anlagevermögen 705.620,01 105.399,11 165.782,88 0,00 645.236,24
Zuschreibung Geschäftsjahr
EUR
Buchwert Geschäftsjahr 31.12.2023
EUR
Buchwert Vorjahr 31.12.2022
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 27.153,00 46.322,00
2. geleistete Anzahlungen 0,00 0,00 18.000,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 27.153,00 64.322,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 0,00 0,00 908,00
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 238.131,00 330.644,00
3. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 1.992,36 0,00
Summe Sachanlagen 0,00 240.123,36 331.552,00
III. Finanzanlagen
1. Beteiligungen 0,00 30.000,00 30.000,00
2. Genossenschaftsanteile 0,00 5.130,00 130,00
Summe Finanzanlagen 0,00 35.130,00 30.130,00
Summe Anlagevermögen 0,00 302.406,36 426.004,00

Angaben zu Forderungen gegenüber Gesellschaftern

Der Wert der Forderungen gegenüber Gesellschaftern beläuft sich auf 1.000,00 Euro (Vorjahr: 1.000,00 Euro).

Aktivierte Disagiobeträge

In den Rechnungsabgrenzungsposten wurde ein Disagiobetrag in Höhe von 10,6 TEuro eingestellt.

Angaben und Erläuterungen zu Rückstellungen

Im Posten sonstige Rückstellungen sind die nachfolgenden nicht unerheblichen Rückstellungsarten enthalten.

offener Urlaub 109 T€, Aufbewahrung 15,5 T€, noch ausstehende Baukosten 1.219 T€, Rechtskosten 131 T€, Gewährleistungen 1.100 T€, Abschlusskosten 14,5 T€

Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit > 5 Jahre und der Sicherungsrechte

Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten, die durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte gesichert sind, beträgt 18.726 TEuro. Dies betrifft ausschließlich Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten.

Angabe zu Restlaufzeitvermerken

Art bis 1 Jahr 31.12.2023
Euro
bis 1 Jahr 31.12.2022
Euro
über 1 Jahr 31.12.2023
Euro
über 1 Jahr 31.12.2022
Euro
gegenüber Kreditinstituten 7.342.500,00 3.511.273,25 9.487.000,00 15.294.500,00
aus Lieferungen und Leistungen 2.829.660,81 3.294.872,88 113.100,00 145.500,00
sonstige 2.739.150,86 3.715.507,90 2.061.611,29 3.490.995,22
- davon aus Steuern 349.321,22 328.220,40 0,00 0,00

Nicht bilanzierte sonstige finanzielle Verpflichtungen

Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen in Höhe von 1.167 TEuro sonstige finanzielle Verpflichtungen.

Im Einzelnen beinhalten diese Verpflichtungen folgende Sachverhalte:

Grundstücksgeschäfte 1.100 TEuro, Gebäudemietverträge 39 TEuro, Leasing PKW und Büroausstattung 28 TEuro

Sonstige Angaben

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer

Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:

Arbeitnehmergruppen Zahl
Arbeiter 0,00
Angestellte 11,00
Die Gesamtzahl der durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer beträgt damit 11,00

Namen der Geschäftsführer

Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:

Sven Langbein ausgeübter Beruf: Geschäftsführer

Auf die Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführung wird gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

Beteiligungen

Die Gesellschaft hält eine Beteiligung an der IMMOVARIA Projekt 1 GmbH mit dem Sitz in Nürnberg. Der Anteil am Kapital besteht zu 100%. Das Eigenkapital per 31.12.2022 belief sich auf T€ -12 und das Jahresergebnis 2022 lag bei T€ -34.

Vorschlag bzw. Beschluss zur Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende Ergebnisverwendung vor:

Der Jahresüberschuss beträgt 3.039.520,35 Euro und wird auf neue Rechnung vorgetragen.

sonstige Berichtsbestandteile

Unterschrift der Geschäftsführung

 

Nürnberg, den 13.06.2024

gez. Sven Langbein

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 31.07.2024 festgestellt.

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die IMMOVARIA GmbH

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der IMMOVARIA GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der IMMOVARIA GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Den "Hinweis in eigener Sache" als lageberichtsfremde Angabe am Ende des Lageberichts haben wir in Einklang mit den deutschen gesetzlichen Vorschriften nicht inhaltlich geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Unser Prüfungsurteil zum Lagebericht erstreckt sich nicht auf den Inhalt des "Hinweises in eigener Sache".

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung sowie unter ergänzender Beachtung der International Standards on Auditing (ISA) durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften, Grundsätzen und Standards ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Hinweis auf einen sonstigen Sachverhalt

Ohne diese Beurteilung einschränken zu wollen, weisen wir auf die Angaben im Anhang zur Vermittlung eines besseren Einblicks in die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage hin. Nicht aktivierte und in 2023 aufwandswirksame erfasste Vertriebskosten von T€ 2.172 bei Bestandsobjekten führen zu entsprechenden stillen Reserven, da die Vertriebskosten in die Gesamtkalkulation einbezogen sind.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung sowie unter ergänzender Beachtung der ISA durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Fürth, den 14. Juni 2024

DÜNKEL & KOLLEGEN GmbH
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