Mildena GmbHLiquidiert

39624 Kalbe (Milde), DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Stendal HRB 1780
Vorher
Mildena textile Erzeugnisse und Dienstleistungsgesellschaft mit beschränkter Haftung
Eingetragen
28.6.1991
Branche
Großhandel mit Eisenerzen, Eisen, Stahl, Eisen- und StahlhalbzeugHerstellung von Verpackungsmitteln aus KunststoffenEnergetische Verwertung von Abfällen
Gegenstand
Übernahme, Umschlag, Transport, Behandlung, Wiederaufbereitung, Handel, Vertrieb, Verwertung und Beseitigung von Rohstoffen, Wertstoffen, Abfällen und Industriegütern aller Art

Historie

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Management

NameRolle
Geschäftsführer

Konzern- und Jahresabschlüsse

Mildena GmbH

Kalbe/Milde

Jahresabschluss zum 31.12.2008

Bilanz zum 31.12.2008

Aktiva

31.12.08

31.12.07

A. Anlagevermögen 
 I. Immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 0,00
 II. Sachanlagen 1.434.825,43 1.712.616,18
   1.434.825,43 1.712.616,18
B. Umlaufvermögen 
 I. Vorräte 118.740,00 178.015,00
 II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 439.193,53 481.766,62
 III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten  6.558,56 25.823,90
   564.492,09 685.605,52
C. Rechnungsabgrenzungsposten  2.391,96 2.580,96
Summe Aktiva 2.001.709,48 2.400.802,66
  
  
Passiva  

31.12.08

31.12.07

A. Eigenkapital 
 I. Gezeichnetes Kapital 410.000,00 410.000,00
 II. Kapitalrücklage 24.880,68 24.880,68
 III. Gewinnrücklagen 10.574,53 10.574,53
 IV. Gewinnvortrag 711.520,07 610.609,56
 V. Jahresüberschuss 34.933,81 100.910,51
   1.191.909,09 1.156.975,28
B.  Sonderposten für Investitionszuschüsse  15.626,00 17.406,00
C. Rückstellungen  207.656,28 242.446,63
D. Verbindlichkeiten  586.518,11 983.974,75
Summe Passiva 2.001.709,48 2.400.802,66

Anhang

I.          GRUNDLAGEN

Bei der Gesellschaft handelt es sich um eine kleine Kapitalgesellschaft im Sinne des     § 267 Abs. 3 HGB, da die dort aufgeführten Größenkriterien nicht überschritten werden. Der Jahresabschluss ist nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) und des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbHG) aufgestellt.

II.         ANGABEN ZU DEN BILANZIERUNGS-, BEWERTUNGS- UND AUSWEIS-METHODEN

Im Rahmen der Aufstellung des Anhangs werden für das Berichtsjahr 2008 erstmals die größenabhängigen Erleichterungen der §§ 274a und 288 HGB in Anspruch genommen.

Die Bewertung wurde unter der Annahme der Fortführung der Unternehmenstätigkeit vorgenommen. Die Gesellschaft hält sich strikt an die Rethmann-Bilanzierungsrichtlinie.

Folgende Abweichungen von in Vorperioden praktizierten Bilanzierungs- und Bewer-tungsmethoden wurden im Berichtsjahr vorgenommen:

Da aufgrund gesetzlicher Vorschriften ab dem Veranlagungszeitraum 2008 die degressive Abschreibung abgeschafft wurde und die GWG-Abschreibung Änderungen erfuhr, ergeben sich Veränderungen bezüglich der Höhe der Abschreibungsbeträge.

Die Berechnung der Urlaubsrückstellung wurde nach Konzernvorgabe geändert.

Die Abweichungen hatten folgenden Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage:

Durch die Abschaffung der degressiven Abschreibung ergibt sich folgende Verminderung der Abschreibungsbeträge: T€ 12,4.

Bedingt durch die Änderung der GWG-Abschreibung entstand ein geringerer Aufwand in Höhe von  T€ 1,6.

Aus der geänderten Berechnung der Urlaubsrückstellung ergeben sich Mehraufwendungen im Berichtsjahr von T€ 2,7.

Aktiva:

Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten aktiviert und ihrer voraussichtlichen Nutzungsdauer entsprechend linear, im Zugangsjahr zeitanteilig, abgeschrieben. Dabei werden entgeltlich erworbene EDV-Programme über eine betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer von drei Jahren abgeschrieben.

Sachanlagen sind mit den Anschaffungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen bewertet. Die planmäßigen Abschreibungen werden für Altbestände - soweit steuerlich zulässig - degressiv vorgenommen. Sofern die lineare Abschreibung zu höheren Beträgen als die degressive Abschreibung führt, wird ein Wechsel von der degressiven zu der linearen Abschreibung vorgenommen. Auf die Zugänge zum beweglichen Anlagevermögen wird die "Pro rata temporis"-Regelung angewandt. Soweit die beizulegenden Werte einzelner Vermögensgegenstände ihren Buchwert unterschreiten, werden zusätzlich außerplanmäßige Abschreibungen vorgenommen.

Zugänge zu Sachanlagen werden zu Anschaffungskosten/Herstellungskosten aktiviert. Die Anschaffungskosten umfassen auch die Nebenkosten und nachträgliche Anschaffungskosten. Anschaffungspreisminderungen werden abgesetzt. Der Umfang der Anschaffungskosten entspricht § 255 Abs. 1 HGB.

Abgänge von immateriellen Vermögensgegenständen und Sachanlagen werden zu Anschaffungskosten und aufgelaufenen Abschreibungen zum Zeitpunkt ihres Ausscheidens ausgebucht.

Geringwertige Wirtschaftsgüter bis 150 € werden in der Finanzbuchhaltung auf einem Konto erfasst, welches den sonstigen betrieblichen Aufwendungen zugeordnet wird. Als Ausnahme sind die Behälter bis 150 € zu nennen, die weiterhin aktiviert und im selben Jahr voll abgeschrieben werden. Hierbei wird im Anlagengitter weiterhin der Totalabgang nach Ablauf von 5 Jahren unterstellt.

Überschreiten die Nettoanschaffungskosten/-herstellungskosten den Betrag von   150 €, nicht aber den Betrag von 1.000 €, ist für selbständig nutzbare Wirtschaftsgüter eine neue Gruppenbewertung eingeführt worden. Danach ist für diese Wirtschaftsgüter ein Sammelposten zu bilden. Dieser ist im Jahr der Bildung und in den folgenden 4 Wirtschaftsjahren mit jeweils einem Fünftel (entspricht AfA-Satz = 20%) gewinnmindernd aufzulösen. Der Monat des Zugangs des einzelnen Wirtschaftsgutes zu diesem Sammelposten hat auf die Höhe der Jahresabschreibung keine Auswirkung, es zählt alleine das Jahr des Zugangs. Scheidet ein in dem Sammelposten enthaltenes Wirtschaftsgut aus dem Betriebsvermögen aus, wird der Sammelposten nicht vermindert. Im Anlagengitter wird eine Abgangsfiktion am Ende des ersten Jahres nach Ablauf der vorgegebenen Nutzungsdauer von 5 Jahren unterstellt.

Die Vorräte sind zu Anschaffungskosten bzw. Herstellungskosten und unter Berück-sichtigung des Niederstwertprinzips bewertet. Bestandsrisiken, die sich aus der Lagerdauer und geminderter Verwertbarkeit ergeben, wird durch Wertabschläge Rechnung getragen.

Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sind mit den Nettoeinstandspreisen unter Berücksichtigung des strengen Niederstwertprinzips bewertet.

Die fertigen Erzeugnisse sind zu Herstellungskosten unter Einbeziehung sowohl der Einzelkosten als auch der steuerlich aktivierungspflichtigen und angemessenen Teile der Gemeinkosten [ggf. retrograd] bewertet.

Neben den gesetzlichen Pflichtbestandteilen werden innerhalb der RETHMANN-Gruppe die Materialgemeinkosten, die Fertigungsgemeinkosten sowie die auf den Zeitraum der Fertigung entfallenden planmäßigen Abschreibungen auf Fertigungsanlagen in die Herstellungskosten einbezogen. Die Fremdkapitalzinsen werden nicht in die Herstellungskosten einbezogen.

Der Ansatz von Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen erfolgt grundsätzlich zu Nennwerten; alle erkennbaren Einzelrisiken und das allgemeine Kreditrisiko werden durch angemessene Abwertungen berücksichtigt. Einzelrisiken wird durch die Bildung von Einzelwertberichtigung Rechnung getragen. Zur Deckung des allgemeinen Kreditrisikos wird bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen weiterhin eine Pauschalwertberichtigung des Forderungsbestandes (ohne Umsatzsteuer) vorgenommen.  Langfristige Steuererstattungsansprüche i.S.d. § 37 KStG sind zum Barwert angesetzt.

Die Bewertung der liquiden Mittel erfolgt zu Nennwerten.

Die Vorauszahlungen für künftige Zeiträume sind im aktiven Rechnungs-abgrenzungsposten abgegrenzt.

Passiva:

Bei der Bildung der Rückstellungen wurde den erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten angemessen Rechnung getragen. Sie sind in der Höhe bemessen, die nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist.

Alle Verbindlichkeiten sind zu ihren Rückzahlungsbeträgen angesetzt.

Die Wertansätze der Haftungsverhältnisse entsprechen dem am Bilanzstichtag bestehenden Haftungsumfang.

III.        ERLÄUTERUNGEN ZUR BILANZ

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände:

In den Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen sind in Höhe von T€ 2,8 Forderungen gegen die Gesellschafterin enthalten.

Es sind Forderungen aus Körperschaftsteuerguthaben in Höhe von T€ 2,4 mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr enthalten (Vorjahr: T€ 2,7). Die übrigen Forderungen haben eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr.

Verbindlichkeiten:

Die Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von weniger als einem Jahr betragen insgesamt T€ 540,5. Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren bestehen nicht.

Es ergibt sich ein Gesamtbetrag der Verbindlichkeiten in Höhe von T€ 80,5, der durch Sicherheiten in Form von Grundschulden auf den Grundstücken gesichert ist.

In Höhe von T€ 229,3 bestehen Verbindlichkeiten gegenüber der Gesellschafterin.

Haftungsverhältnisse:

Haftungsverhältnisse bestehen in Höhe von T€ 61 aus Bürgschaften.

Weitere Angaben zur Bilanz:

Der Sonderposten für Investitionszuschüsse betrifft Sachanlagen und wurde für vom Land Sachsen-Anhalt gewährte Zuschüsse gebildet.

IV.       BEZIEHUNGEN ZU VERBUNDENEN UNTERNEHMEN UND BETEILIGUNGSUNTERNEHMEN

Mitgliedschaft im Konzern:

Der Jahresabschluss der Gesellschaft wird gemäß §§ 290 ff. HGB in den Konzern-abschluss der REMONDIS AG & Co. KG mit Sitz in Lünen, die den Konzern-abschluss für den kleinsten Kreis von Unternehmen aufstellt, sowie in den Konzern-abschluss der Rethmann AG & Co. KG mit Sitz in Selm, die den Konzernabschluss für den größten Kreis von Unternehmen aufstellt, einbezogen. Der Konzernabschluss der Rethmann AG & Co. KG ist beim Betreiber des elektronischen Bundesanzeigers einzureichen und im elektronischen Bundesanzeiger bekannt machen zu lassen.

V.        ANGABEN ZU GESELLSCHAFTSORGANEN

Der Geschäftsführung der Berichtsgesellschaftgehörten im Berichtsjahr an:

Rainer Zipfel, Jena, Geschäftsführer der Remondis GmbH & Co. KG Kloster Lehnin OT Prützke

Stefan Rist, Magdeburg, Geschäftsführer der Wertstoffzentrum Magdeburg GmbH

Mildena GmbH

Kalbe, den 03. März 2009

(Geschäftsführung)

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