Reng Ventiltechnik GmbH
Selbe AdresseHerstellung von Rohrform-, Rohrverschluss- und Rohrverbindungsstücken aus Stahl
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Regina Reng seit 12.5.2021 | Geschäftsführer |
Ludwig jun. Reng seit 3.6.2011 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% | |
| 100.00% | |
| 100.00% |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Reng Gruppe GmbHNeustadt/DonauKonzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023LageberichtA. Geschäfts- und Rahmenbedingungen Die Reng Gruppe ist ein überregionales Dienstleistungsunternehmen aus dem Elektrohandwerk, welches überwiegend in den Bereichen Mess-, Steuerungs- und Regeltechnik, Elektroanlagenbau, Automatisierungstechnik sowie Elektroinstallationen tätig ist. Elektrotechnische Lösungen für Industrie und mittelständische Unternehmen zählen zu den Schwerpunkten der Reng Gruppe. Dabei wird ein umfassendes Leistungsspektrum von der Planung über die Montage und von der Inbetriebnahme bis hin zum Service und zur Instandhaltung angeboten. Die Unternehmensgruppe beschäftigt circa 280 eigene Mitarbeiter, welche durch ihre Motivation und Identifikation zum Unternehmen einen entscheidenden Beitrag zum Unternehmenserfolg leisten. Die Reng Gruppe GmbH, Neustadt a.d. Donau, hält zum Stichtag 31. Dezember 2023 folgende 100% Beteiligungen. -Reng Industriesysteme GmbH, Neustadt a.d. Donau -Reng Ventiltechnik GmbH, Neustadt a.d. Donau -Reng Innovative Energien GmbH, Neustadt a.d. Donau -Reng Elektrotechnik GmbH, Regensburg -Reng Elektrotechnik Dresden GmbH, Dresden Diese werden mittels Vollkonsolidierung in den Konzernabschluss einbezogen. Zur Reng Gruppe GmbH besteht jeweils umsatzsteuerliche Organschaft. Die wichtigsten Standorte des operativen Geschäftes befinden sich in Neustadt a.d. Donau sowie in Regensburg. Zum Kundenstamm zählen unter anderem Firmen aus der petrochemischen Industrie, der Halbleiterindustrie, sowie der Automobilbranche. Die Reng Gruppe konzentriert sich auf beste Qualität und optimalen Service für eine maximale Kundenzufriedenheit, getreu dem Motto: " Lösungen rund um die Elektrotechnik". B. Darstellung des Geschäftsverlaufs I. Gesamtwirtschaftliche Entwicklung [Quelle: www.sachverständigenrat-wirtschaft.de; Auszüge und inhaltliche Wiedergabe aus Jahresgutachten 2023/24; WACHSSTUMSSCHWÄCHE ÜBERWINDEN - IN DIE ZUKUNFT INVESTIEREN - Kurzfassung] Für 2023 wird eine fortgesetzte wirtschaftliche Herausforderung vorhergesagt. Die Wirtschaftsleistung ist durch die anhaltenden Auswirkungen der Corona-Pandemie und die Energiekrise beeinträchtigt. Die Energiepreise sind deutlich gestiegen, was zu erhöhten Produktionskosten und sinkender Kaufkraft führt. Die Energieversorgung bleibt unsicher, insbesondere im Hinblick auf Gaslieferungen aus Russland. Ein signifikanter Anstieg der Inflationsrate ist zu beobachten, getrieben durch höhere Energie- und Rohstoffpreise sowie durch Lieferkettenstörungen. Trotz der wirtschaftlichen Herausforderungen bleibt der Arbeitsmarkt relativ stabil, mit einer geringen Arbeitslosenquote. Allerdings gibt es Anzeichen für einen Rückgang der Beschäftigung in bestimmten Sektoren. Die globale Wirtschaftserholung ist schwach, was die deutsche Exportwirtschaft beeinträchtigt. Handelskonflikte und geopolitische Spannungen tragen zur Unsicherheit bei. Die öffentlichen Finanzen sind durch hohe Ausgaben zur Bewältigung der Pandemie und zur Unterstützung der Wirtschaft belastet. Es besteht ein erhöhter Bedarf an fiskalpolitischer Konsolidierung. Investitionen in Digitalisierung und Infrastruktur sind entscheidend, um die Wettbewerbsfähigkeit zu stärken. Es besteht jedoch ein Investitionsrückstand, insbesondere in den Bereichen Digitalisierung und Energieinfrastruktur. Diese Zusammenfassung gibt einen Überblick über die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen in Deutschland für das Jahr 2023, die von Unsicherheit und Herausforderungen, aber auch von Chancen durch Investitionen und Digitalisierung geprägt sind. II. Entwicklung der Branche [Quelle: ZVEI; Auszüge und inhaltliche Wiedergabe] "2023 ist für die deutsche Elektro- und Digitalindustrie insgesamt recht ordentlich gewesen", bilanziert ZVEI-Präsident Dr. Gunther Kegel das vergangene Jahr im Rahmen der ZVEI-Jahresauftaktpressekonferenz. "Zum dritten Mal in Folge konnte die reale, preisbereinigte Produktion gesteigert werden - auf Basis der Zahlen bis einschließlich November um 1,4 Prozent." Damit habe sich die Branche in einem schwierigen Umfeld als robust erwiesen. "Zur Wahrheit gehört aber auch, dass die Unternehmen noch historisch hohe Auftragsbestände abarbeiten konnten, als die Neubestellungen spätestens ab dem zweiten Quartal bereits zurückgingen." Die nominalen Erlöse der Branche erreichten im vergangenen Jahr mit 242 Milliarden Euro erneut eine Rekordmarke (+ 8 %). Abermals hat sich die in ihrer Zusammensetzung heterogene Branche uneinheitlich entwickelt. Den stärksten Produktionszuwachs verzeichneten Batterien (+ 7 %), gefolgt von elektronischen Bauelementen (+ 6 %), Energietechnik (+ 4 %) und Automation (+ 3 %). Die Gebrauchsgüter dagegen verzeichneten einen deutlichen Rückgang (- 13 %). "Erfreulich ist, dass bei der Beschäftigung nochmals zugelegt werden konnte", sagt Kegel. Allein in Deutschland beschäftigte die Branche zuletzt 910.000 Menschen (+ 12.000 gegenüber 2022). Die Elektro- und Digitalindustrie ist so global aufgestellt wie kaum eine andere Branche. Auch 2023 konnten die Ausfuhren (einschließlich der Re-Exporte) nochmals gesteigert werden, und zwar um vier Prozent auf 256 Milliarden Euro. Mehr als die Hälfte - 133 Milliarden Euro - verblieb in der Europäischen Union. Angesichts des aktuell schwierigen konjunkturellen Umfelds mit Inflation, vergleichsweise noch hohen Zinsen und hohen Energiepreisen zeigt sich der ZVEI für 2024 zurückhaltend. Dr. Kegel: "Die Branche steht vor einer Wachstumsdelle. Auf Jahressicht erwarten wir, dass die reale Produktion um zwei Prozent nachgeben wird." Dass die Unternehmen der Elektro- und Digitalindustrie weiterhin fest zum Industriestandort Deutschland und Europa stehen, zeigt eine aktuelle ZVEI-Mitgliederbefragung. Vier von fünf Unternehmen geben an, vorzugsweise im eigenen Land investieren zu wollen. Für mehr als die Hälfte ist Europa, aber - gleichauf - auch China ein attraktiver Investitionsstandort. Insgesamt wollen 60 Prozent der Unternehmen ihre Investitionstätigkeit weltweit erhöhen, obwohl alle Firmen die aktuelle geopolitische und politische Lage als unsicher bewerten. "Die Unternehmen wollen weiter die Chancen nutzen, die sich in dieser Phase der industriellen Transformation ergeben", erklärt Kegel und verweist darauf, dass die Megatrends Elektrifizierung, Digitalisierung und Automatisierung weiterhin intakt seien. "Als einzige große Branche des Verarbeitenden Gewerbes ist die reale Produktion bei uns heute höher als vor Corona." Auch die Aufwendungen der Elektro- und Digitalindustrie für Forschung und Entwicklung (22,1 Mrd. €) und Investitionen (9 Mrd. €) sind auf Rekordniveau und oberhalb des Vor-Corona-Niveaus. Viele von den jährlich angemeldeten mehr als 13.000 Patenten zahlen auf die drei Megatrends ein. "Unsere Branche ist bei Patenten für grüne Technologien gut aufgestellt, sieht sich aber immer stärkerer Konkurrenz aus China ausgesetzt", sagt Wolfgang Weber, Vorsitzender der ZVEI-Geschäftsführung. "Industriepolitisch genießt 'Green Tech' in China höchste Wertschätzung und wird vom Staat stark gefördert." In einer immer stärker von geopolitischen Erwägungen geprägten Welt müssten sich Europa und Deutschland auf ein raueres wirtschaftspolitisches Klima einstellen. Von der EU fordert der ZVEI mehr Mut und eine insgesamt deutlich innovationsoffenere Haltung. "Unser Eindruck ist, dass die EU aktuell beim Einsatz von künstlicher Intelligenz vor allem regulatorisch vorprescht und dabei viel zu wenig präzise ist. Die vorliegende KI-Verordnung droht so zu einer massiven Innovationsbremse zu werden, die mit unnötigen bürokratischen Kosten und einem hohen Maß an Rechtsunsicherheit für die Industrie einhergeht." Positiv bewertet der Verband, dass die EU zur Stärkung ihrer technologischen Souveränität die strategische Bedeutung von Schlüsseltechnologien herausstellt. Es sei wichtig, stärker in Ökosystemen zu handeln. "Eine leistungsstarke Chipindustrie etwa braucht Verbindungstechnik und Elektronikfertigung", so Weber. Der Weltmarktanteil dieser Technologien ist seit 2000 stark zurückgegangen und beträgt bei der Verbindungstechnik nur noch drei Prozent. "Es bestehen mittlerweile zu große Abhängigkeiten. Die Produktion solcher Komponenten muss als förderfähig unter dem "Net-Zero Industry Act" eingestuft werden. III. Entwicklung der Reng Gruppe Die Geschäftsentwicklung im Jahr 2023 ist insgesamt positiv verlaufen und übertraf die Planzahlen. Der Konzernjahresüberschuss stellt sich wie folgt dar.
Die Entwicklung der RENG Gruppe stellt sich wie folgt dar: Das Jahr 2023 war nach Jahren der Pandemie nach wie vor dominiert vom russischen Angriffskrieg auf die Ukraine, was insbesondere unsere Kunden in der Öl- und Gas Branche getroffen hat. Wegfall der stabilen politischen Rahmenbedingungen, hohe Energiepreise, Sanktionen gegen Russland und Produktionsausfälle in der Ukraine, Budgeteinsparungen, verschobene oder eingestellte Projekte waren Herausforderungen, welche es zu bewältigten galt. Allen Schwierigkeiten zum Trotz war das Projektgeschäft zufriedenstellend. Hierzu zählten unter anderem Reinvestitionsprojekte, mit welchen ein großer Schritt in die Modernisierung der Prozessanlagen zur fossilen Energiegewinnung gemacht wurde. Ebenso zählten Austauschprojekte zu einem nennenswerten Projektvolumen. Weitere Modernisierungs- und Energieeinsparprojekte rundeten das Projektgeschäft ab. Das erfolgreiche Weiterführen der Rahmenverträge bei unseren Stammkunden sowie die Vorbereitung der geplanten Anlagenrevision im Geschäftsjahr 2024/2025 trugen ebenfalls zum positiven Betriebsergebnis bei. Die Instandhaltung mit all ihren Facetten über die Bereiche der Elektro,- Mess,- Steuer,- und Regelungstechnik war ein festes Standbein. Die hohen Sicherheits- und Qualitätsstandards von Reng wurden mit der Zertifizierung in den Bereichen SCC, DIN ISO 9001, und MARC wiederholt durch externe Auditoren bestätigt. Zudem wurde die Reng Gruppe durch einen Kunden für die Sicherheits- und Qualitätsleistung, S&Q Award, ausgezeichnet. Die Transformation der Reng Gruppe hin zu einem nachhaltigen Unternehmen schreitet weiter voran; es wurden diverse Vorbereitungen bzgl. der Zertifizierung nach DIN ISO 14001 getroffen. Der Fachkräftemangel ist und bleibt ein zentrales Thema. Die eigene Ausbildung in verschiedenen Bereichen als auch die Rekrutierung von ausländischen Facharbeitern sowie deren weitere Qualifizierung sind probate Mittel, diesem entgegenzuwirken. Das Ziel, unsere Mitarbeiter und Führungskräfte stetig weiterzuentwickeln und langfristig zu binden, ist mehr denn je präsent. Die Reng Gruppe als überregionaler Dienstleister war bestrebt, die Kundenbeziehungen weiter auszubauen sowie das Leistungsangebot breiter aufzustellen. Geplante Revisionsarbeiten, Rahmenverträge, Vertrieb von Ventilen sowie Geschäfte unter der Überschrift "Elektromobilität" haben entscheidend zum Umsatz beigetragen. C. Darstellung der Vermögens-, Ertrags- und Finanzlage des Konzerns I. Vermögenslage Nachfolgend werden wesentliche Veränderungen von Vermögenskomponenten dargestellt:
Die Sachanlagen verringerten sich im Vergleich zum Vorjahr deutlich um T€ 347. Nach dem Kauf einer Gewerbeimmobilie inklusive Werkstatt, Lager- und Freiflächen im Vorjahr überstiegen im aktuellen Geschäftsjahr die Abschreibungen die Neuinvestitionen. Die Verwaltungs- und Lagergebäude sowie Werkstatthallen befinden sich weitgehend im Eigentum von Konzerngesellschaften. Die flüssigen Mittel erhöhten sich im Berichtsjahr deutlich. An dieser Stelle sei auf die weiteren Ausführungen unter III. Finanzlage verwiesen. II. Ertragslage Nachfolgend werden wesentliche Ergebniskomponenten dargestellt:
Die Betriebsleistung im Berichtsjahr setzt sich aus den Umsatzerlösen in Höhe von T€ 36.562 (Vj. T€ 31.602), einer Bestandsveränderung in Höhe von T€ 427 (Vj. T€ 363) und sonstigen betrieblichen Erträgen in Höhe von T€ 391 (Vj. T€ 416) zusammen. Die Segmentumsätze wie unter A. gegliedert setzen sich wie folgt zusammen: Mess-, Steuerungs- und Regeltechnik: T€ 10.280, Elektroanlagenbau: T€ 13.071, Automatisierung: T€ 3.513, Elektroinstallation: T€ 9.698. Die Materialaufwandsquote beträgt in Bezug auf die Betriebsleistung 30,7% (Vj. 29,6%). Die Personalaufwandsquote beträgt in Bezug auf die Betriebsleistung 51,1% (Vj. 53,9%). III. Finanzlage Die Eigenkapitalquote des Konzerns liegt zum Stichtag bei 70,1% (Vj. 67,5%). Die in den Konzernabschluss einbezogenen Gesellschaften waren im Berichtsjahr und auch bis zur Aufstellung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts jederzeit in der Lage, ihre fälligen Zahlungsverpflichtungen zu erfüllen. Als finanzieller Leistungsindikator betreffend die Finanzlage wird nachfolgend die Entwicklung des Finanzmittelfonds dargestellt:
Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit: In Anwendung des Deutschen Rechnungslegungsstandards Nr. 21 ergibt sich ein Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit in Höhe von T€ 2.092 (Vj. T€ 2.513). Cashflow aus Investitionstätigkeit: Im Berichtsjahr werden Zugänge zum Anlagevermögen in Höhe von T€ 402 (Vj. T€ 2.193) sowie Einzahlungen aus Abgängen von Gegenständen des Anlagevermögens in Höhe von T€ 150 (Vj. T€ 43) ausgewiesen. Die erhaltenen Zinsen belaufen sich auf T€ 136 (Vj. T€ 56). Der Cashflow aus der Investitionstätigkeit liegt somit bei T€ -116 (Vj. T€ -2.094). Cashflow aus Finanzierungstätigkeit: Die Auszahlungen an Gesellschafter betrugen im Berichtsjahr T€ 0 (Vj. T€ 2.900). Nach Berücksichtigung der gezahlten Zinsen in Höhe von T€ 103 (Vj. T€ 132), der Einzahlungen aus der Aufnahme von Finanzkrediten in Höhe von T€ 0 (Vj. T€ 1.200) und der Tilgungsleistungen in Höhe von T€ 588 (Vj. T€ 613) beläuft sich der Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit auf T€ -691 (Vj. T€ -2.445). IV. Gesamtaussage zur wirtschaftlichen Lage Unter Berücksichtigung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage kann festgestellt werden, dass zum Zeitpunkt der Aufstellung des Lageberichts die wirtschaftliche Lage des Unternehmens als gut anzusehen ist. D. Chancen- und Risikobericht I. Allgemeine Risikoberichterstattung Hinweise auf wesentliche Risiken, die einen bestandsgefährdenden Einfluss auf die Fortführung der Unternehmenstätigkeit haben, sind derzeit nicht bekannt. Zu einzelnen Risiken, welche sich gegenüber dem Vorjahr nicht verändert haben, nehmen wir wie folgt Stellung: Arbeitsmarkt Hohe Inflation, steigende Zinsen und eine schwache Nachfrage nach deutschen Produkten aus dem Ausland haben die wirtschaftliche Entwicklung in Deutschland im vergangenen Jahr gedämpft. Doch trotz einer schwachen Konjunktur sind Erwerbstätigkeit und sozialversicherungspflichtige Beschäftigung im Jahr 2023 leicht gestiegen. Im Jahresdurchschnitt lag die Zahl der Erwerbstätigen bei rund 45,93 Millionen Menschen. Das waren 333.000 oder 0,7 Prozent mehr als im Jahresdurchschnitt 2022. Mit Blick auf die verschiedenen Arten der Beschäftigung zeigt sich, dass die sozialversicherungspflichtige Beschäftigung zugenommen hat. Laut der Statistik der Bundesagentur für Arbeit stieg sie von Juni 2022 auf Juni 2023 um 264.000 auf 34,71 Millionen. Der Anstieg fällt damit deutlich geringer aus als im Vorjahr. Das Plus bei der Beschäftigung geht ausschließlich auf die Zunahme der Erwerbstätigkeit von Ausländerinnen und Ausländern zurück. Durchschnittlich 2,61 Millionen Menschen waren 2023 in Deutschland arbeitslos gemeldet; 191.000 oder acht Prozent mehr als im Jahr zuvor. Die Arbeitslosenquote lag im Jahresdurchschnitt bei 5,7 Prozent und damit 0,4 Prozent höher als der Vorjahresdurchschnitt. Qualitätsmanagement Unter Qualitätsmanagement verstehen sich alle Maßnahmen organisatorischer Art, die die Qualität von Prozessen verbessert. Mit regelmäßig anberaumten Konferenzen, extern wie intern, setzt sich die Firmengruppe Reng zum Ziel, Arbeitsprozesse zu optimieren, zu standardisieren, um diese effektiver, wirtschaftlicher und rechtssicher zu gestalten. Die hohen Sicherheits- und Qualitätsstandards von Reng wurden mit der Zertifizierung in den Bereichen SCC, DIN ISO 9001, sowie Hersteller-, und Kundenaudits wiederholt durch externe Auditoren bestätigt. Forderungsausfallrisiko Bonität und Unternehmensstruktur potenzieller Auftraggeber werden vor Vertragsabschluss geprüft. Einem möglichen Zahlungsausfallrisiko der Kunden wird durch zeitnahe Anforderung von Abschlagszahlungen entgegengewirkt. Des Weiteren betreibt die Gesellschaft ein konsequent geführtes Forderungsmanagement. Weiterhin bestehende Ausfallrisiken wurden mittels Einzelwertberichtigung ausreichend berücksichtigt. Nennenswerte Forderungsausfälle hatte die Gesellschaft nicht zu verzeichnen. Liquidität war zu jedem Zeitpunkt gegeben. Verbindlichkeiten Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen beglichen. Die Zahlung von Rechnungen der beim Einkaufsverbund gelisteten Lieferanten erfolgt automatisiert und mit Hilfe des Lastschrifteinzugsverfahren. Zahlungsverpflichtungen werden unter weitgehender Ausnutzung von Skonto erfüllt. Währungsrisiko Die Reng Gruppe generiert ihre Umsätze und Wareneinkäufe nahezu ausschließlich im Euroraum, weshalb Risiken aus Währungsschwankungen ausgeschlossen werden können. II. Berichterstattung über das Risikomanagement betreffend Finanzinstrumente Die Risikobereitschaft der Gesellschaft ist als risikoavers einzustufen. In diesem Zusammenhang wird die Erfassung von Risiken die Finanzinstrumente betreffend, ab einer Wesentlichkeitsgrenze durchgeführt. Generell wird auf den Einsatz von risikobehafteten Finanzinstrumenten verzichtet. III. Chancenbericht Für den Standort in Neustadt a.d. Donau ergab sich die Möglichkeit eine angrenzende Gewerbeimmobilie, bestehend aus einer Werkstatt, Lagerhalle und Freiflächen zu erwerben. Durch eine Erweiterung der Verkehrswege wird es gelingen das Nachbargrundstück direkt in das bereits bestehende Verkehrskonzept einzubinden. Auch die dadurch geschaffene weitere Zufahrt zum Gelände stärkt die vorhandene Infrastruktur. Das Nutzungskonzept der hinzugewonnenen Flächen sieht ab Ende 2024, Anfang 2025 unter anderem ein zentrales Lager mit folglich logischer Schaffung einer zentralen Anlieferung vor. Die Entwicklung des Standortes wird mit der Erweiterung der Werkstattflächen, den Anforderungen unserer Kunden entsprechen. In Dresden, im sogenannten "Silicon Saxony" investieren derzeit einige Großkonzerne mehrere Milliarden Euro in den Bau neuer Chipfabriken. Durch unsere im Geschäftsjahr 2021 neu gegründete Reng Elektrotechnik Dresden GmbH mit Sitz in Dresden sehen wir für die Zukunft ein deutliches Potential an Umsatzwachstum. Wachstum sehen wir auch durch den möglichen Bau einer H 2 O Anlage sowie durch geplante Stillstandsarbeiten, beides am Standort Neustadt an der Donau. E. Forschung und Entwicklung Forschung und Entwicklung wird derzeit nicht aktiv betrieben. F. Prognosebericht Wir weisen darauf hin, dass es sich um zukunftsbezogene Aussagen handelt mit der Konsequenz, dass die tatsächlichen Ergebnisse wesentlich von den Erwartungen über die voraussichtliche Entwicklung abweichen können. Dem nachfolgenden Prognosebericht liegt ein Zeitraum von zwei Jahren (Ausnahme Prognose der Rahmenbedingungen) zugrunde. I. Rahmenbedingungen [Quelle: www.sachverständigenrat-wirtschaft.de; Auszüge und inhaltliche Wiedergabe aus Jahresgutachten 2023/24; WACHSSTUMSSCHWÄCHE ÜBERWINDEN - IN DIE ZUKUNFT INVESTIEREN - Kurzfassung] Die Prognose weist auf ein anhaltend niedriges Potenzialwachstum hin, bedingt durch demografische Herausforderungen und einen rückläufigen Modernitätsgrad des Kapitalstocks. Das Wachstum des Produktionspotenzials wird in den kommenden Jahrzehnten voraussichtlich auf einem niedrigen Niveau verbleiben, wenn keine Gegenmaßnahmen ergriffen werden. Die demografische Alterung wird das Arbeitsvolumen und das Wirtschaftswachstum weiterhin dämpfen. Ein Rückgang des Arbeitsvolumens und eine Verknappung des Arbeitskräfteangebots sind zu erwarten, was sich negativ auf das Produktivitätswachstum auswirken könnte. Um den Rückgang des Arbeitsvolumens zu kompensieren, werden Verbesserungen der Erwerbsanreize und eine erleichterte Erwerbszuwanderung empfohlen. Diese Maßnahmen sollen dazu beitragen, die Anzahl der inländischen Erwerbspersonen auszuweiten. Zur Stärkung des Kapitalstocks sind gut entwickelte und liquide Kapitalmärkte essenziell. Die Finanzierung der digitalen und grünen Transformation sowie die Stärkung von Start-ups erfordern verbesserte Kapitalmarktbedingungen und eine erhöhte Bereitstellung von Wagniskapital. Es wird eine Zunahme der Armutsgefährdung und stagnierende untere Einkommen prognostiziert. Reformen im Steuer-Transfer-System sind notwendig, um Armutsgefährdung zu reduzieren und Erwerbsanreize zu stärken. Angesichts der demografischen Alterung wird eine Reform der gesetzlichen Rentenversicherung empfohlen, um deren Finanzierung langfristig zu sichern und Altersarmut zu reduzieren. Vorgeschlagen wird unter anderem die Kopplung des Renteneintrittsalters an die Lebenserwartung und die Einführung einer kapitalgedeckten Altersvorsorge. Die Verbesserung der Dateninfrastruktur wird als wichtig für fundierte politische Entscheidungen und effiziente Verwaltung angesehen. Es wird eine Modernisierung der amtlichen Statistik empfohlen, um flexiblere und datengestützte Politikentscheidungen zu ermöglichen. Diese Zusammenfassung bietet einen Ausblick auf die wirtschaftlichen Herausforderungen und Chancen, die Deutschland in den kommenden Jahren erwarten, und skizziert die vorgeschlagenen Maßnahmen zur Bewältigung dieser Herausforderungen. II. Branchenentwicklung [Quelle: ZVEI; Auszüge und inhaltliche Wiedergaben] Im September 2024 sind die Auftragseingänge der deutschen Elektro- und Digitalindustrie noch um 5,3% hinter ihrem Vorjahreswert zurückgeblieben. Immerhin war der jüngste Rückgang nur noch etwa halb so hoch wie im Durchschnitt der vorherigen ersten acht Monate. Die Bestellungen aus dem Inland fielen im September um 11,1% niedriger aus als im Jahr davor. Dagegen gaben die Auslandsorders nur um 1,3% nach. Während Kunden aus dem Euroraum hier 14,9% weniger bestellt haben als im September 2023, konnten die Aufträge von Geschäftspartnern außerhalb des gemeinsamen Währungsraums um 6,7% zulegen. In den gesamten ersten drei Quartalen d.J. verfehlten die Auftragseingänge ihren entsprechenden Vorjahreswert um 10,2%. Dabei fiel das Minus bei den Inlandsorders mit 11,9% höher aus als bei den Aufträgen aus dem Ausland (-8,8%). Die Bestellungen aus der Eurozone gingen zwischen Januar und September um 9,4% zurück und die aus Drittländern um 8,5%. Die preisbereinigte Produktion von elektrotechnischen und elektronischen Gütern in Deutschland hat ihr Vorjahreslevel im September 2024 um 9,6% verfehlt. In den ersten neun Monaten d.J. ging der Branchenoutput ebenfalls in dieser Größenordnung zurück (-9,8%). Die branchenweite Kapazitätsauslastung lag zu Beginn des vierten Quartals d.J. bei 74,4% (der betriebsüblichen Vollauslastung). Damit hat sie sich in den letzten drei Monaten erneut um mehr als einen Prozentpunkt abgeschwächt. Die Auftragsreichweite sank ebenfalls, und zwar auf 3,8 (Produktions-) Monate. Was die aktuellen Produktionsbehinderungen anbelangt, so manifestieren sich die nachfrageseitigen Hemmnisse. 57% der Elektrounternehmen berichteten im Oktober über Auftragsmangel. Angebotsseitige Engpässe wie Arbeits- bzw. Fachkräftemangel (bei 19% der Firmen) und Materialknappheit (bei 7%) verloren dagegen weiter an Gewicht. Mit 19,8 Mrd. € lagen die nominalen Erlöse der heimischen Elektro- und Digitalindustrie im September 2024 um 3,7% niedriger als ein Jahr zuvor. Der Inlandsumsatz reduzierte sich im September um 6,2% auf 9,3 Mrd. €, wohingegen der Auslandsumsatz nur um 1,5% auf 10,5 Mrd. € nachgab. Die Erlöse mit ausländischen Kunden verteilten sich dabei zu 3,6 Mrd. € (-5,2%) auf das Geschäft mit dem Euroraum und 6,9 Mrd. € (+0,6%) mit Partnern aus Drittländern. In den gesamten ersten drei Quartalen d.J. belief sich der aggregierte Elektroumsatz auf 166,3 Mrd. €. Damit blieb er um 7,1% hinter dem Vorjahreswert zurück. Die branchenweiten Erzeugerpreise übertrafen ihr 2023er Level in dieser Periode um 1,7%. Auf das Inlandsgeschäft entfielen zwischen Januar und September 79,6 Mrd. € (-7,5%) und auf das Auslandsgeschäft 86,7 Mrd. € (-6,7%). Mit der Eurozone wurden hier 31,0 Mrd. € bzw. 6,7% weniger als im Vorjahr umgesetzt. Die Erlöse mit Ländern aus anderen Währungsgebieten kamen schließlich auf 55,7 Mrd. € (ebenfalls -6,7%). Das Geschäftsklima in der deutschen Elektro- und Digitalindustrie ist im Oktober 2024 weiter gesunken. Sowohl die Beurteilung der aktuellen Geschäftslage als auch die allgemeinen Geschäftserwartungen fielen gegenüber September zurück. Insgesamt rutschte der Klimaindikator damit nochmals tiefer ins Minus. 16% der Branchenunternehmen beschrieben ihre wirtschaftliche Situation im Oktober als gut. Für 41% war sie stabil und für 43% schlecht. Mit Blick auf die kommenden sechs Monate erwarten gerade einmal noch 7% der Elektrofirmen anziehende Geschäfte. 62% gehen von gleichbleibenden und 31% von rückläufigen Aktivitäten aus. Immerhin die Exporterwartungen änderten sich im Oktober kaum. Hier reduzierte sich der Saldo aus Unternehmen, die in den nächsten drei Monaten mit mehr bzw. weniger Lieferungen ins Ausland rechnen, lediglich leicht von -5 auf -6 %-Punkte. III. Entwicklung Geschäftsbereiche Der Ausblick für das Geschäftsjahr 2024 stellt sich wie folgt dar: Die Auftragslage im Jahr 2023 war durchwegs gut. Die positive Auftragslage setzt sich im Jahr 2024 fort, sodass auch im laufenden Geschäftsjahr mit einem positiven Gesamtergebnis gerechnet werden kann. Die ersten Quartale des Jahres 2024, liefen insgesamt zufriedenstellend, wenngleich man zu den geplanten Umsätzen und Ergebnissen Abstriche vornehmen musste. Im Jahr 2024 liefen mehrere Rahmenverträge aus, diese konnten durch umfangreiche Angebotsausarbeitung und mehrere Verhandlungsrunden neu abgeschlossen, beziehungsweise verlängert werden. Die Kundenakquise, insbesondere im Automobilsektor, wurde weiter ausgebaut. Auch weiterhin sehen wir aufgrund der von der Politik proklamierten Mobilitäts- und Energiewende Wachstumschancen. Lieferschwierigkeiten für elektronische Bauteile, hohe Krankheitsquoten sowie das Gefühl der Unsicherheit aufgrund des russischen Angriffskrieges waren Herausforderungen, welche es zu bewältigen gilt. Die Fachkräftesicherung stellt sich als ein latentes Risiko für die Geschäftsentwicklung der nächsten Jahre dar. Nach den Bemühungen der letzten Jahre ist der Bestand an Fachkräften und Auszubildenden zufriedenstellend gedeckt. Nicht ganz einfach ist der Spagat zwischen einer ausreichenden, qualitativ hochwertigen Personaldecke und der gebotenen Vorsicht bei dauerhaften Kostenbelastungen im Hinblick darauf, dass sich die Auftragslage auch wieder verschlechtern könnte. Die Reng Gruppe arbeitet daher eng mit mehreren Nachunternehmen zusammen, um Auftragsspitzen abzudecken. Die Reng Gruppe kalkuliert für das laufende Geschäftsjahr 2024 als auch für das Geschäftsjahr 2025 mit einer Gesamtleistung als auch mit einem positiven Ergebnis vor Steuern vorsichtig unter Vorjahresniveau. Unter Berücksichtigung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage kann festgestellt werden, dass zum Zeitpunkt der Aufstellung des Lageberichts die wirtschaftliche Lage des Unternehmens als gut anzusehen ist.
Neustadt a.d. Donau, den 17. Oktober 2024 Ludwig Reng, Geschäftsführer Regina Reng, Geschäftsführerin KonzernbilanzAktiva
Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung
Konzernkapitalflussrechnung nach DRS 21Über die Liquiditätssituation und die finanzielle Entwicklung gibt die folgende Konzern-Kapitalflussrechnung entsprechend dem Standard zur Kapitalflussrechnung (DRS 21) des Deutschen Rechnungslegungs Standards Committees e.V., Berlin (DRSC e.V.), Aufschluss.
Die Veränderung des Finanzmittelfonds im Geschäftsjahr ergibt sich aufgrund der ermittelten Cash-flows wie folgt:
Der Finanzmittelfonds am Ende der Periode setzt sich bilanziell wie folgt zusammen:
Ergänzende Angaben zur Konzern-Kapitalflussrechnung: Gemäß der Definition des DRS 21 setzt sich der Finanzmittelfonds aus dem Bestand an Zahlungsmitteln und Zahlungsmitteläquivalenten zusammen. Dabei sind Barmittel und täglich fällige Sichteinlagen unter den Begriff der Zahlungsmittel einzuordnen, während als Liquiditätsreserve gehaltene, kurzfristige, äußerst liquide Finanzmittel, die jederzeit in Zahlungsmittel umgewandelt werden können und nur unwesentlichen Wertschwankungen unterliegen, als Zahlungsmitteläquivalente zu verstehen sind. Zahlungsmitteläquivalente dürfen daher nur eine Restlaufzeit im Erwerbszeitpunkt von maximal drei Monaten haben. Der Finanzmittelfonds des Konzerns der Reng Gruppe GmbH entspricht der Konzernbilanzposition der flüssigen Mittel, bestehend aus Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten. Konzerneigenkapitalspiegel
Konzernanhang1. Konsolidierungsgrundsätze 1.1 Allgemeines 1.2 Konsolidierungskreis 1.3 Veränderung des Konsolidierungskreises 1.4 Geschäftsjahr 1.5 Konzerneinheitliche Bilanzierung und Bewertung 1.6 Kapitalkonsolidierung 1.7 Schuldenkonsolidierung 1.8 Aufwand- und Ertragskonsolidierung 1.9 Zwischenergebniseliminierung 1.10 Umrechnung von Fremdwährungsabschlüssen 2. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze 3. Erläuterungen zur Konzernbilanz 3.1 Entwicklung des Konzern-Anlagevermögens 3.2 Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 3.3 Konzerneigenkapital 3.4 Ausschüttungssperre 3.5 Rückstellungen für Pensionen 3.6 Steuerrückstellungen 3.7 sonstige Rückstellungen 3.8 Verbindlichkeiten 3.9 Haftungsverhältnisse 3.10 sonstige finanzielle Verpflichtungen 4. Erläuterungen zur Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung 4.1 Aufwendungen für Altersversorgung 5. Angaben zur Konzern-Kapitalflussrechnung 6. Ergänzende Angaben 6.1 Gesamthonorar des Abschlussprüfers 6.2 Arbeitnehmer im Jahresdurchschnitt 6.3 Nachtragsbericht 6.4 Ergebnisverwendungsvorschlag des Mutterunternehmens 6.5 Inanspruchnahme der Befreiungsvorschriften nach § 264 Abs. 3 HGB 6.6 Geschäftsführung 1. Konsolidierungsgrundsätze 1.1 Allgemeines Die Gesellschaft ist als Kapitalgesellschaft mit Sitz im Inland gem. den § 290 ff. HGB zur Aufstellung eines Konzernabschlusses verpflichtet. Die Muttergesellschaft gilt zum Abschlussstichtag gemäß § 267 Abs. 1 HGB als kleine Kapitalgesellschaft. Die Muttergesellschaft ist beim Amtsgericht Regensburg im Register B unter der Nummer 12580 eingetragen. Die Konzern-Gewinn-und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren gem. § 275 Abs. 2 i.V.m. § 298 Abs. 1 HGB aufgestellt. Die Erstkonsolidierung erfolgte zum 1. Januar 2019. 1.2 Konsolidierungskreis In den Konzernabschluss der Reng Gruppe GmbH, Neustadt a.d. Donau, werden sämtliche Unternehmen, die Tochterunternehmen i.S.d. § 290 HGB sind, einbezogen. Bei den Tochtergesellschaften handelt es sich um die Reng Industriesysteme GmbH mit Sitz in Neustadt a.d. Donau, die Reng Elektrotechnik GmbH mit Sitz in Regensburg, die Reng Innovative Energien GmbH mit Sitz in Neustadt a.d. Donau, die Reng Ventiltechnik GmbH mit Sitz in Neustadt a.d. Donau sowie die Reng Elektrotechnik Dresden GmbH mit Sitz in Dresden. Alle Gesellschaften werden im Rahmen der Vollkonsolidierung in den Konzern einbezogen. Die unmittelbar gehaltenen Beteiligungen des Mutterunternehmens an den Tochtergesellschaften betragen jeweils 100 %. 1.3 Veränderung des Konsolidierungskreises Im Geschäftsjahr ergaben sich keine Änderungen des Konsolidierungskreises. 1.4 Geschäftsjahr Das Geschäftsjahr bezieht sich auf den Zeitraum vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023. Alle konsolidierten Tochterunternehmen haben ein mit dem Kalenderjahr übereinstimmendes Geschäftsjahr. 1.5 Konzerneinheitliche Bilanzierung und Bewertung Der Grundsatz der konzerneinheitlichen Bilanzierung und Bewertung wurde beachtet. 1.6 Kapitalkonsolidierung Die Kapitalkonsolidierung für die vollkonsolidierten Unternehmen erfolgt durch Verrechnung der Anschaffungskosten mit dem anteiligen Eigenkapital der Tochterunternehmen zum Zeitpunkt der erstmaligen Einbeziehung in den Konzernabschluss. Bei der Erstkonsolidierung der Reng Innovative Energien GmbH, Neustadt a.d. Donau, ergab sich ein aktiver Unterschiedsbetrag aus der Kapitalkonsolidierung in Höhe von T€ 17. Weiterhin ergab sich bei der Erstkonsolidierung ein passiver Unterschiedsbetrag aus der Kapitalkonsolidierung bei der Reng Elektrotechnik GmbH, Regensburg, in Höhe von T€ 1.581 sowie bei der Reng Industriesysteme GmbH, Neustadt a.d. Donau, in Höhe von T€ 12.700. Die Unterschiedsbeträge aus der Kapitalkonsolidierung wurden in Anwendung des Standards zur Kapitalkonsolidierung (DRS 23) des Deutschen Rechnungslegungs Standards Committees e.V., Berlin (DRSC e.V.) jeweils im Konzern-Gewinnvortrag erfasst. 1.7 Schuldenkonsolidierung Forderungen und Verbindlichkeiten der in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen werden in Anwendung von § 303 Abs. 1 HGB gegeneinander aufgerechnet. 1.8 Aufwand- und Ertragskonsolidierung Umsatzerlöse und andere Erträge aus Lieferungen und Leistungen sowie Zinsen zwischen den in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen werden in Anwendung von § 305 Abs. 1 HGB mit den auf sie entfallenden Aufwendungen verrechnet. Aufwendungen und Erträge aus sonstigen Geschäftsvorfällen der einbezogenen Unternehmen werden ebenfalls aufgerechnet. 1.9 Zwischenergebniseliminierung Eine Zwischenergebniseliminierung aus Liefer- und Leistungsverkehr der in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen in Anwendung von § 304 Abs. 1 HGB war nicht notwendig. 1.10 Umrechnung von Fremdwährungsabschlüssen Eine Währungsumrechnung von Fremdwährungen gem. § 308a HGB war für die Konsolidierung nicht erforderlich. 2. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Der Konzernabschluss wurde unter Beachtung der allgemeinen Ansatz- und Bewertungsvorschriften sowie der besonderen Ansatz- und Bewertungsvorschriften für Kapitalgesellschaften erstellt: Immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen (Nutzungsdauer zwischen drei und fünf Jahre), bewertet. Entgeltlich erworbene Konzessionen werden über eine betriebliche Nutzungsdauer von drei Jahren abgeschrieben. Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens sind mit ihren Anschaffungs- oder Herstellungskosten bewertet. Abschreibungen auf abnutzbare Anlagegegenstände werden nach dem tatsächlichen Wertverzehr linear vorgenommen. Bei beweglichen Anlagegütern erfolgt die Abschreibung im Jahr des Zugangs pro rata temporis. Geringwertige Anlagegüter mit Einzelanschaffungskosten bis zu € 800,00 werden im Zugangsjahr aufwandswirksam erfasst. Die Finanzanlagen werden mit ihren Anschaffungskosten bzw. bei voraussichtlich dauernder Wertminderung mit dem niedrigeren beizulegenden Wert am Bilanzstichtag angesetzt. Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sind zu Anschaffungskosten bzw. mit dem niedrigeren beizulegenden Wert bilanziert. Bedingt verwendungsfähige Vermögensgegenstände bleiben außer Ansatz. Die unfertigen Leistungen werden entsprechend dem Fertigstellungsgrad mit den Herstellungskosten oder dem niedrigeren beizulegenden Wert bewertet. Dazu werden auf den Stichtag der bis dahin angefallene Materialeinsatz und die geleisteten Arbeitsstunden für jeden Auftrag ermittelt und Gemeinkostenzuschläge berücksichtigt. Zinsen für Fremdkapital werden nicht in die Herstellungskosten einbezogen. Erhaltene Anzahlungen werden offen von den unfertigen Leistungen abgesetzt. Die geleisteten Anzahlungen sind mit dem Nennwert aktiviert. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden zum Nennwert angesetzt. Die flüssigen Mittel werden zum Nennwert angesetzt. Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen werden auf der Grundlage versicherungsmathematischer Berechnungen nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren unter Berücksichtigung der Richttafeln 2018 G von Prof. Dr. Heubeck und unter Zugrundelegung eines Zinssatzes von 1,62 % bewertet. Weiterhin wird eine dynamische Entwicklung der Renten in Höhe von 1,0 % p.a. zugrunde gelegt. Die Steuerrückstellungen berücksichtigen die zu erwartenden Abschlusszahlungen. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten. Die Bewertung erfolgte in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags. Die Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. 3. Erläuterungen zur Konzernbilanz 3.1 Entwicklung des Konzern-Anlagevermögens Die Entwicklung des Konzern-Anlagevermögens ist in der Beilage zu diesem Anhang dargestellt. 3.2 Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Alle Forderungen sind vereinbarungsgemäß innerhalb eines Jahres fällig. Unter den sonstigen Vermögensgegenständen werden ebenfalls keine Forderungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr ausgewiesen. Unter den sonstigen Vermögensgegenständen sind Forderungen gegen den Gesellschafter des Mutterunternehmens in Höhe von T€ 5.024 (Vj. T€ 3.189) enthalten. 3.3 Konzerneigenkapital Die Entwicklung des Konzerneigenkapitals ist in der Anlage dieses Berichts dargestellt. Der Posten "Erwirtschaftetes Konzerneigenkapital" setzt sich aus den Ergebnisvorträgen der einbezogenen Gesellschaften sowie dem Konzernjahresüberschuss unter Abzug der vorgenommenen Ausschüttungen des Mutterunternehmens zusammen. 3.4 Ausschüttungssperre Ein Gesamtbetrag in Höhe von T€ 3 unterliegt der Ausschüttungssperre des § 268 Abs. 8 HGB. Dieser Gesamtbetrag resultiert aus dem Unterschiedsbetrag zwischen dem Wertansatz der Pensionsrückstellung unter Anwendung des 10-Jahresdurchschnittszinssatzes und des 7-Jahresdurchschnittszinssatzes gemäß § 253 Abs. 6 Satz 1 HGB. 3.5 Rückstellungen für Pensionen Es wurden gem. § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB Vermögensgegenstände und Schulden verrechnet. Der Nennwert der verrechneten Vermögensgegenstände beträgt T€ 250. Dieser Betrag entspricht auch dem beizulegenden Zeitwert. Der Erfüllungsbetrag der verrechneten Schulden beträgt T€ 250. 3.6 Steuerrückstellungen Die Steuerrückstellungen berücksichtigen die zu erwartenden Abschlusszahlungen. 3.7 sonstige Rückstellungen In den sonstigen Rückstellungen sind im Wesentlichen Personalkosten sowie Gewährleistungskosten enthalten. Es wurden gem. § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB Vermögensgegenstände und Schulden verrechnet. Der Nennwert der verrechneten Vermögensgegenstände (Ansprüche aus Kapitalisierungsverträge) beträgt T€ 319. Dieser Betrag entspricht auch dem beizulegenden Zeitwert. Der Erfüllungsbetrag der verrechneten Schulden beträgt T€ 319. 3.8 Verbindlichkeiten
Zum Bilanzstichtag sind Verbindlichkeiten in Höhe von T€ 3.965 (Vj. T€ 4.553) durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte gesichert. In den sonstigen Verbindlichkeiten sind Verbindlichkeiten aus Steuern in Höhe von T€ 1.093 (Vj. 941) sowie Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit in Höhe von T€ 10 (Vj. T€12) enthalten. 3.9 Haftungsverhältnisse Haftungsverhältnisse gemäß § 251 HGB bestehen zum Bilanzstichtag nicht. 3.10 sonstige finanzielle Verpflichtungen Sonstige finanzielle Verpflichtungen von wesentlicher Bedeutung für die Vermögen-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns bestehen zum Bilanzstichtag nicht. 4. Erläuterungen zur Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung 4.1 Aufwendungen für Altersversorgung Im Personalaufwand sind Aufwendungen für Altersversorgung in Höhe von T€ 232 (Vj. T€ 216) enthalten. 5. Angaben zur Konzern-Kapitalflussrechnung Die Konzern-Kapitalflussrechnung ist in der Anlage dieses Berichts dargestellt. Der Finanzmittelfonds besteht aus dem Kassenbestand und den Guthaben bei Kreditinstituten abzüglich jederzeit fälliger Bankverbindlichkeiten. 6. Ergänzende Angaben 6.1 Gesamthonorar des Abschlussprüfers Das berechnete Gesamthonorar des Abschlussprüfers für das Mutterunternehmen teilt sich für das abgeschlossene Geschäftsjahr wie folgt auf:
6.2 Arbeitnehmer im Jahresdurchschnitt Die Anzahl der Arbeitnehmer im Jahresdurchschnitt ergibt sich entsprechend der Ermittlung nach § 267 Abs. 5 HGB wie folgt:
6.3 Nachtragsbericht Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Ende des Geschäftsjahres sind nicht eingetreten. 6.4 Ergebnisverwendungsvorschlag des MutterunternehmensDie Gesellschafterversammlung des Mutterunternehmens hat folgende Verwendung des Ergebnisses beschlossen: Der im Geschäftsjahr in der Gewinn- und Verlustrechnung des Mutterunternehmens ausgewiesene Jahresüberschuss in Höhe von € 212.993,23 soll auf neue Rechnung vorgetragen werden. 6.5 Inanspruchnahme der Befreiungsvorschriften nach § 264 Abs. 3 HGB Als inländische Tochtergesellschaften der Reng Gruppe GmbH, Neustadt a.d. Donau, haben die Reng Industriesysteme GmbH, Neustadt a.d. Donau, die Reng Elektrotechnik GmbH, Regensburg, die Reng Innovative Energien GmbH, Neustadt a.d. Donau, die Reng Ventiltechnik GmbH, Neustadt a.d. Donau, sowie die Reng Elektrotechnik Dresden GmbH, Dresden, jeweils die Erleichterungen betreffend die Aufstellung des Jahresabschlusses sowie die Offenlegung des Jahresabschlusses gemäß § 264 Abs. 3 HGB zulässigerweise in Anspruch genommen. Die Voraussetzungen der § 264 Abs. 3 Nr. 1 bis Nr. 5 HGB für die Inanspruchnahme der Erleichterungen wurden im Geschäftsjahr jeweils vollumfänglich erfüllt. Die genannten Gesellschaften werden als Tochtergesellschaften in diesen Konzernabschluss einbezogen. Er wird im elektronischen Bundesanzeiger veröffentlicht. 6.6 Geschäftsführung Ludwig Reng, Dipl.-Ing. (FH), Dipl.-Wirtsch.-Ing. (FH) Regina Reng, Betriebswirtin (M.Sc.) In Anlehnung an § 286 Abs. 4 HGB wird auf die Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführer verzichtet.
Neustadt a.d. Donau, 17. Oktober 2024 Reng Gruppe GmbH, Neustadt a.d. Donau Die Geschäftsführer Ludwig Reng Regina Reng Datum der Billigung Der Konzernabschluss zum 31. Dezember 2023 wurde am 31. Oktober 2024 gebilligt.
BestätigungsvermerkAn die Reng Gruppe GmbH, Neustadt a.d. Donau: Prüfungsurteile Wir haben den Konzernabschluss der Reng Gruppe GmbH, Neustadt a.d. Donau, und ihrer Tochtergesellschaften (der Konzern) - bestehend aus der Konzernbilanz zum 31. Dezember 2023, der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung, dem Konzerneigenkapitalspiegel und der Konzernkapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Konzernanhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Konzernlagebericht der Reng Gruppe GmbH, Neustadt a.d. Donau, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von den Konzernunternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Konzernlageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Konzernlagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses und Konzernlageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Kelheim, den 18. Oktober 2024 MTG
Karl Ferstl, Wirtschaftsprüfer Stefan Schwindl, Wirtschaftsprüfer |
|||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Neueste Nachrichtenartikel und Medienerwähnungen
Echtzeit-Prüfung auf Insolvenzbekanntmachungen der Registergerichte
Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen
Echtzeit-Dokumentenabruf aus dem Handelsregister
Weitere Unternehmen an oder nahe dieser Geschäftsadresse
4 nahegelegene Organisationen
Herstellung von Rohrform-, Rohrverschluss- und Rohrverbindungsstücken aus Stahl
Herstellung von Prüfmaschinen
Beteiligungsgesellschaften
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Echtzeit-Dokumentenabruf aus dem Handelsregister
Echtzeit-Prüfung auf Insolvenzbekanntmachungen der Registergerichte
Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen