LYB CLCS Sales DE GmbH
Selbe AdresseHerstellung von Verpackungsmitteln aus Kunststoffen
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Alfred Westrik seit 20.7.2023 | Geschäftsführer |
Harald Dr. Knies seit 4.12.2019 | Prokura |
Sven Graewe seit 31.1.2011 | Prokura |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
LYB Luxembourg S.à r.l. | 84.51% |
LyondellBasell Industries Holdings B.V. | 9.49% |
LYB Luxembourg S.à r.l. | 5.00% |
Basell North America Inc. | 1.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
3 Gesellschafter
GmbH-Struktur
2 von 3 angezeigt
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Basell Bayreuth Chemie GmbHWesselingJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023I. Geschäftsmodel der Gesellschaft1.1 Strukturen Die Basell Bayreuth Chemie GmbH (kurz BBC), Wesseling, ist eine Produktionsgesellschaft im LyondellBasell Industries (LYB) Konzern und seit Dezember 2005 eine 94%ige Tochter der Basell Polyolefine GmbH (kurz BPO), Wesseling. Konzernobergesellschaft ist die LyondellBasell Industries N.V. (Rotterdam). Diese Gesellschaft ist unter dem Kürzel LYB an der New Yorker Börse NYSE notiert. Die BBC wird bei der LyondellBasell Industries N.V. in die nach US-GAAP und IFRS aufgestellten Konzernabschlüsse einbezogen. Der Konzern steuert die Aktivitäten der deutschen Tochterunternehmen über die Basell Germany Holdings GmbH (BGH). Es besteht ein Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag zwischen der BGH und BPO, welche wiederum einen Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag mit der BBC geschlossen hat. Seit dem 31. Dezember 2019 hält die BBC sämtliche Anteile an der A. Schulman GmbH, Kerpen. Mit Vertrag vom 3. Juni 2020 und mit Wirkung zum 1. Januar 2020 wurde ein Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag mit der A. Schulman GmbH, Kerpen, abgeschlossen. 1.2 Einbindung in den LYB Konzern LyondellBasell Industries N.V. ist ein globales, unabhängiges Chemieunternehmen und wurde am 15. Oktober 2009 nach niederländischem Recht gegründet. Gemessen am Umsatz gehört LyondellBasell zu den weltweit führenden unabhängigen Chemieunternehmen. LyondellBasell nimmt weltweit an der gesamten petrochemischen Wertschöpfungskette teil und ist in vielen Produktlinien branchenführend. Die Kunden von LyondellBasell verwenden die hergestellten Kunststoffe und Chemikalien zur Herstellung einer breiten Palette von Produkten, die die Menschen in ihrem täglichen Leben verwenden, darunter Lebensmittelverpackungen, Einrichtungsgegenstände, Automobilkomponenten, Farben und Lacke. Außerdem entwickelt und lizenziert LyondellBasell chemische & Polyolefin-Verfahrenstechnologien, stellt Polyolefin-Katalysatoren her und verkauft diese. Durch konzerninterne bzw. vertikal integrierte Anlagen bestehen Möglichkeiten, sämtliche Verarbeitungsschritte von Basis-Kohlenwasserstoffen bis hin zu Produkten für komplexere Anwendungen intern durchzuführen. Die Geschäfts- und Produktionstätigkeit von LYB ist aufgeteilt in die Bereiche Olefine & Polyolefine, Zwischenprodukte & Derivate und Raffinerie-Produkte, Zirkuläre und Low-Carbon Produkte, "Advanced Polymer Solutions" ("APS"), sowie Technologie. Die BBC produziert PP Compounds (PPC), die zum Geschäftsbereich APS gehören. Die PPC-Produkte werden in einem eigenen Werk in Bayreuth hergestellt, wobei Polypropylen- und Catalloy-Granulate als Rohstoffe dienen und zusammen mit anderen Stoffen (Farbpigmente, Stabilisatoren und Füllstoffe) in einem Extrusions-Prozess verarbeitet werden, um so dem Endprodukt genau definierte Eigenschaften geben zu können. Die gesamten Fertigprodukte werden an die zentrale europäische Vertriebsgesellschaft der LyondellBasell Gruppe mit Sitz in den Niederlanden verkauft. LYB hat eine fest integrierte Nachhaltigkeitsstrategie definiert, mit dem Ziel, qualitativ hochwertige Kreislaufpolymere zu produzieren und so die Kreislaufwirtschaft zu fördern sowie Sekundärrohstoffe anzubieten. Bis 2030 sollen durch LYB pro Jahr 2 Millionen Tonnen recycelte und erneuerbare Polyolefine produziert und vermarktet werden. Zusätzlich hat LYB die Ziele der 42%igen Reduktion der CO 2-Emissionen des ersten und zweiten Scopes, der 30%igen Reduktion der CO 2 -Emissionen des dritten Scopes im Vergleich zu 2020, der Berücksichtigung von mindestens 50% Elektrizität aus erneuerbaren Energiequellen bis 2030 und der Emissionsneutralität (Scope 1 & 2) bis 2050 formuliert. In dem jährlich von LYB veröffentlichten Nachhaltigkeitsbericht sind Umweltdaten sowie Strategien im Bereich Nachhaltigkeit aufgeführt. Ebenso werden die Gründe und der Einsatz für Investitionen in Recycling und in die Kreislaufwirtschaft erläutert. Hiermit einhergehend hat LYB ein europaweites Programm ins Leben gerufen, das langfristig die Reduzierung von CO 2 -Emissionen anstrebt. II. Forschung- und EntwicklungIm Bereich der Produkt- und Anwendungsentwicklung leistete das Technical Center in Bayreuth auch im Jahr 2023 wichtige Beiträge zur laufenden Verbesserung des Produktsortiments. III. Wirtschaftsbericht1. Wirtschaftliche Rahmenbedingungen a) Allgemeine wirtschaftliche Rahmenbedingungen Im vergangenen Jahr entwickelte sich die Weltwirtschaft aufgrund der Unsicherheiten durch den anhaltenden Krieg gegen die Ukraine und geopolitische Anspannungen weiterhin gedämpft. Die Nachfrage der Konsumenten sank merklich durch die hohe Inflation in vielen Ländern. Dies führte zu einer Drosselung der Produktion. Steigende Zinsen verschlechterten dazu noch die Finanzierungsbedingungen der Unternehmen und bremsten die Investitionen. Die globale Wirtschaft wuchs im Jahr 2023 laut des Verbandes der Chemischen Industrie e.V. (nachfolgend auch "VCI" genannt) insgesamt um 2,5 %. (Quelle: Business Worldwide vom 13. März 2024, VCI). b) Chemische Industrie Die Wachstumsrate der globalen Chemie- und Pharmaproduktion betrug im Jahr 2023 laut VCI vom 15. März 2024 insgesamt 2,3 % und lag damit unterhalb der Wachstumsrate des Vorjahres. Die globale Chemieproduktion konnte aufgrund weniger Länder ausgeweitet werden, zwar gab es keine Probleme in den Lieferketten doch waren die Industriebranchen mit einem zunehmenden Auftragsmangel konfrontiert. Vor allem sank die weltweite Produktion der Pharmaindustrie signifikant, diese Entwicklung ist jedoch auf eine Normalisierung der Nachfrage nach den Pandemiejahren zurückzuführen. Somit konnte insgesamt die Produktion der Chemie- und Pharmaindustrie im vergangenen Jahr noch gesteigert werden. Die Produktion der chemischen Industrie (inkl. Pharmaindustrie) in Deutschland verzeichnete spartenübergreifend einen Rückgang um 7,9 %. Jahresübergreifend belastete der hohe Auftragsmangel und die hohe Produktionskosten die chemische Industrie und ließen die Produktion in allen Sparten einbrechen. Trotz der angespannten Situation der Energie- und Rohstoffkosten zwang der intensive Wettbewerb der Produzenten, die Erzeugerpreise um 0,4 % zu senken. Der deutliche Rückgang der Nachfrage hatte einen erheblichen Rückgang des Umsatzes der deutschen Chemie- und Pharmaindustrie um insgesamt 12,2 % zur Folge. Für das Inlandsgeschäft ergab sich im Jahr 2023 ein Rückgang des Umsatzes von 16,3 %, für das Ausland von 9,6 %. c) Automobilbranche Nach den Krisenjahren 2020 bis 2022 entwickelte sich das Geschäftsjahr 2023 für die europäische Automobilbranche positiver als erwartet. Die Anzahl der produzierten Fahrzeuge wuchs unerwartet mit 9 % auf 17,5 Million Fahrzeuge jedoch ist dies immer noch deutlich niedriger als vor 2020. Knappheiten bei Halbleitern und wichtigen Rohstoffen in 2022 sowie zusätzliche Engpässe aufgrund des Kriegsbeginns in der Ukraine konnten überwunden werden. 2. Lage der Gesellschaft a) Geschäftsverlauf Als Folge der Entwicklung in der Automobilbranche verharrte die Nachfrage nach PP Compounds auf einem verhältnismäßig niedrigen Niveau. Insgesamt lag der Absatz und die Produktionsmenge leicht über dem Niveau des Vorjahres. Die Verkaufsmargen wurden deutlich verbessert, hauptsächlich beeinflusst durch deutlich niedrigere Energie- und Rohstoffkosten, die nicht komplett an die Kunden weitergegeben wurden. b) Ertragslage Die Umsatzerlöse der Gesellschaft sanken von T€ 259.815 in 2022 auf T€ 256.888 oder um 1,1 %. Die Verkäufe von Polypropylen Compounds für das Geschäftsjahr 2023 lagen mit 132.600 Tonnen leicht über den Verkäufen von 2022 mit 125.000 Tonnen. Dieser Zuwachs lässt sich hauptsächlich mit der im Vorjahresvergleich erstarkten Nachfrage der Automobilindustrie in Europa erklären. Gemessen an 2022 sind die durchschnittlichen Verkaufspreise um 6,7 % gesunken. Die Preisbasis für das Polypropylen Compounds Geschäft beruht auf dem Polypropylen-Marktindex. Der Rohertrag der Gesellschaft verbesserte sich deutlich von T€ 15.746 im Jahr 2022 auf T€ 34.012 oder um 116,0 % im Jahr 2023. Ausschlaggebend dafür waren deutlich gesunkene Rohstoff- und Stromkosten, die über die Verkaufspreise nur teilweise an die Kunden weitergegeben wurden. Bei den Beschaffungskosten für Polypropylen war gegenüber 2022 ein Rückgang von 24,2 %, bei Catalloy um 10,3 % zu verzeichnen. Zusätzlich haben sich die Energiekosten verglichen mit dem Vorjahr um 38,6 % reduziert. Der Personalaufwand hat sich bei einer leicht gesunkenen Mitarbeiterzahl um 0,7 % erhöht. Diese Steigerung resultierte vorwiegend aus der deutlich höheren Zuführung zur Pensionsrückstellung. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen, die im Jahr 2023 T€ 8.328 (Vorjahr T€ 7.572) betrugen, bezogen sich weitgehend auf Instandhaltungsleistungen und Aufwendungen für Konzerndienstleistungen speziell die sogenannte "Headquarter Weiterbelastung". Der Ertrag aus der Gewinnabführung aus dem Ergebnisabführungsvertrag mit der A. Schulman GmbH betrug T€ 9.947 gegenüber einer Verlustübernahme von T€ 17.428 im Vorjahr. Die Abschreibung auf Finanzanlagen und auf Wertpapiere des Umlaufvermögens in 2022 resultierte aus der außerplanmäßigen Abschreibung der Anteile an der A. Schulman GmbH mit T€ 51.600. Die Position "Zinsen und ähnliche Aufwendungen" mit T€ 5.196 (Vorjahr T€ 4.107) beinhaltete vor allem den Zinsanteil aus der Zuführung zur Pensionsrückstellung und den Zinsaufwand für das Darlehen zur Finanzierung der Übernahme der A. Schulman GmbH. Der Vertrag zur Gewerbesteuerumlage mit der Basell Germany Holdings wurde in 2023 aufgekündigt. Für das Jahr 2023 ergab sich somit ein Ergebnis nach Steuern (vor Ergebnisabführung) von T€ 13.969 nach T€ -81.842 im Jahr 2022, der an die Gesellschafterin abgeführt wird. c) Vorjahresprognose und tatsächliche Entwicklung Die Umsatzerlöse 2023 lagen 1,1 % unter den Umsatzerlösen von 2022. Das Preisniveau ist im Vorjahresvergleich leicht gesunken. Die geringeren Aufwendungen für Roh- Hilfs- und Betriebsstoffe führten zu deutlich verbesserten Margen. Das Ergebnis nach Steuern ist deutlicher gestiegen als prognostiziert und lag 2023 im zweistelligen Millionenbereich. Aufgrund der wirtschaftlich leicht verbesserten Situation in der Automobilbranche und den zu erwartenden deutlich gesunkenen Energiekosten war von einer moderaten Umsatzsteigerung bei einer gleichzeitigen Verbesserung des Ergebnisses nach Steuern im einstelligen Millionenbereich ausgegangen worden. d) Vermögenslage Anlagevermögen Auf der Aktivseite der Bilanz ist der Wert des Sachanlagevermögens gegenüber dem Vorjahr von T€ 12.603 auf T€ 11.928 gesunken. Die Neuinvestitionen 2023 in das Sachanlagevermögen in Höhe von T€ 1.369 betreffen die Bereiche Produktion, Logistik und Produktabfertigung, Lagerung und Qualitätssicherung. Eine Vielzahl von kleineren Investitionsprojekten wurde initiiert und teilweise im Jahr 2023 schon erfolgreich abgeschlossen. Die Finanzanlagen von T€ 122.500 betreffen die Anteile an der A. Schulman GmbH. Umlaufvermögen Die Vorräte sind stichtagsbezogen im Wesentlichen bedingt durch Preiseffekte von T€ 36.703 um 13,9 % auf T€ 31.586 gesunken. Der überwiegend wertmäßige Bestandsabbau beruhte hauptsächlich auf dem Rückgang der Rohstoffe um T€ 4.952. Die Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen verminderten sich signifikant um T€ 29.066 auf T€ 92.902 (Vorjahr T€ 121.968) und beinhalten in 2023 im Wesentlichen die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen (2023 T€ 39.043; 2022 T€ 40.126) als auch kurzfristige Geldanlagen in Höhe von T€ 43.912 (Vorjahr T€ 0) und Ansprüche aus Ergebnisabführungsverträgen in Höhe von T€ 9.947 (Vorjahr T€ 81.842). Die kurzfristigen Geldanlagen basierten auf dem konzerninternen Cash-Management und Cash-Transfer. Die sonstigen Vermögensgegenstände in Höhe von T€ 3.540 (Vorjahr T€ 3.328) betrafen vorrangig Treuhandkonten im Zusammenhang mit Abfindungen und Langzeitkonten sowie Energiesteuer. Eigenkapital Das Eigenkapital ist mit T€ 12.076 aufgrund des bestehendes Ergebnisabführungsvertrages unverändert zum Vorjahr. Die Eigenkapitalquote beträgt 4.6 % nach 4,1 % im Vorjahr. Rückstellungen Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen haben sich auf T€ 43.373 (Vorjahr T€ 40.462) erhöht. Die sonstigen Rückstellungen in Höhe von T€ 6.198 (Vorjahr T€ 6.089) bezogen sich vor allem auf Rückstellungen für Zeitkonten, Boni, ausstehende Eingangsrechnungen und Jubiläen. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind von T€ 15.684 im Vorjahr auf T€ 14.199 im Jahr 2023 gesunken. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betrugen T€ 186.731 (Vorjahr T€ 222.901) und betreffen mit T€ 156.690 (Vorjahr T€ 156.690) das Darlehen, welches der BBC für den Kauf der A. Schulman GmbH, Kerpen, gewährt wurde. Der Darlehensvertrag ("Long Term Intercompany Loan Agreement") mit (der A. Schulman Europe GmbH & Co. KG) sieht eine Fälligkeit bis spätestens 31. Dezember 2039 vor. Dabei sind vorzeitige Tilgungen jederzeit möglich oder können auch kurzfristig verlangt werden. Die vereinbarte Verzinsung beträgt 2 % p.a. und ist jeweils am 31. Dezember eines Geschäftsjahres fällig. Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern, die sich auf T€ 19.621 (Vorjahr T€ 6.512) beliefen, basierten überwiegend auf der Verpflichtung aus dem Gewinnabführungsvertrag gegenüber der Basell Polyolefine GmbH sowie auf Verbindlichkeiten aus Warenlieferungen. e) Finanzlage Kapitalflussrechnung Der Cash Flow der Gesellschaft ergibt sich im Vergleich zum Vorjahr aus der nachfolgenden Kapitalflussrechnung. Insgesamt sind keine berichtspflichtigen Liquiditätsengpässe eingetreten oder absehbar. Aufgrund der Anbindung an den Konzern-Cash-Pool, der innerhalb des Cash Flow aus Finanzierungstätigkeit ausgewiesen wird, besteht zum Bilanzstichtag kein Zahlungsmittelfonds.
Wie auch in den anderen Bereichen spiegelt sich im operativen Cash Flow die Entwicklung des Jahres 2023 wider. Der Cash Flow aus Investitionstätigkeit beinhaltet die Investitionen in das Sachanlagevermögen (T€ 1.297) sowie die Verlustübernahme gegenüber der A. Schulman GmbH, Kerpen (T€ 17.428). Der Cash Flow aus Finanzierungstätigkeit betrifft den Ausgleich von Forderungen gegenüber der Gesellschafterin im Rahmen der Verlustübernahme aufgrund des bestehenden Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrages und die Veränderung der Cashpool Forderungen. 3. Personal- und Sozialbereich Im Jahr 2023 wurden durchschnittlich 130 (Vorjahr 135) Mitarbeiter beschäftigt. Für die Beschäftigten der Gesellschaft besteht ein betrieblicher Pensionsplan. Fortbildungsmaßnahmen wurden für jeden Mitarbeiter gezielt festgelegt und durchgeführt. 4. Gesundheit, Sicherheit, Umweltschutz und Qualitätsmanagement Das Unternehmen setzt sich für die Sicherheit, die Gesundheit von Mitarbeitern und Nachbarn und einem nachhaltigen Schutz der natürlichen Umgebung ein. Die Mitarbeiter werden durch ein effizientes Gesundheitsmanagement gefördert und geschützt. Die Einhaltung der strengen Sicherheitsrichtlinien wird kontrolliert sowie durch fortlaufende Sicherheitsschulungen gewährleistet. Diese Sicherheitsgrundsätze sind in der sogenannten "Goal Zero" Philosophie verankert. Das Ziel für die TRIR liegt damit grundsätzlich bei 0. Die Rate der berichtspflichtigen Unfälle (TRIR) der Gesellschaft lag 2023 am Standort bei 0,57 nach 0 im Vorjahr. Die Gesellschaft ist in die europäische Gruppenzertifizierungen der LyondellBasell integriert, dementsprechend verfügt der Standort Bayreuth über die Zertifikate gem. ISO 9001 (Qualitätsmanagement) und ISO 14001 (Umweltmanagement). Der Standort Bayreuth ist außerdem zertifiziert gem. IATF 16949 (Qualitätsmanagement für die Automobilindustrie) und seit 2022 nach ISCC+. Das Energiemanagementsystem der Gesellschaft verfügt im Rahmen der deutschen Gruppenzertifizierung über ein Zertifikat gem. ISO 50001 (Energiemanagement). IV. Prognose-, Chancen und Risikobericht1. Prognosebericht Die Zahl der im Jahr 2024 produzierten Fahrzeuge in Europa wird voraussichtlich etwas geringer ausfallen als im Jahr 2023 infolge niedrigerer Nachfrage nach Fahrzeugen aufgrund der hohen Inflation und wirtschaftlichen Unsicherheiten bei den Verbrauchern. Es wird erwartet, dass die Verkaufsmengen im Jahr 2024 im Vergleich zu 2023 stabil bleiben. Nach derzeitiger Einschätzung werden sich die Margen, bei etwas niedrigeren Verkaufspreisen und niedrigeren Rohstoff- und Energiekosten gegenüber 2023 leicht erhöhen. Im Geschäftsjahr 2024 wird ein leicht sinkender Umsatz bei einem gleichbleibenden Ergebnis vor Gewinnabführung erwartet. Für das Jahr 2024 wird weiterhin das Idealziel "keine berichtspflichtigen Unfälle" angestrebt. 2. Chancen der zukünftigen Entwicklung Die Einschätzung der Chancen basiert auf einem Bewertungszeitraum von mindestens einem Jahr. Das Werk Bayreuth stellt im Vergleich zu anderen PPC-Produzenten im Konzernverbund die anspruchsvollsten, d. h. in Bezug auf die Rezepturen komplexesten Produkte her. Darin besteht die Chance mit Hilfe des Technical Centers in ganz besonderem Maße auf Kundenwünsche einzugehen, wodurch sich eine sehr enge Kunden-/ Lieferantenbeziehung bildet bzw. weiter ausgebaut werden kann. 3. Risiken der zukünftigen Entwicklung Die gesamte LYB Gruppe hat sowohl die Geschäftsprozesse als auch die strategische Planung und das Risikomanagementsystem gesellschaftsübergreifend und konzernweit integriert und implementiert. Die einzelnen Konzerngesellschaften sind darauf ausgerichtet, die Erreichung der konzernweiten Ziele sicherzustellen. Auch die Thematik "Compliance" wird konzernweit gehandhabt und überwacht. Die Grundwerte des Konzerns sind in einem Verhaltenskodex festgehalten. Der Konzern hat außerdem weitere Regelungen unter anderem zur Vermeidung von Korruption, Betrug, Bestechung, Wettbewerbsverzerrung bzw. Verletzung des Kartellrechts und Einhaltung allgemeiner Gleichheitsgrundsätze. Die Mitarbeiter werden regelmäßig verpflichtend geschult, um die Einhaltung dieser Werte sicherzustellen und Risiken diesbezüglich zu minimieren. Zusätzlich verfügt der Konzern über eine klar strukturierte webbasierte Dokumentation des internen Kontrollsystems. Das interne Kontrollsystem unterliegt der regelmäßigen Prüfung der internen Revision. Die Strategie des Risikomanagements der Gesellschaft wird in Verbindung mit der Strategie der LYB-Gruppe festgelegt. Das Risikomanagement wird zentral von der LYB-Gruppe in Übereinstimmung mit den geltenden Risikomanagementrichtlinien gesteuert. In der folgenden Beurteilung der Einzelrisiken wird ein Einschätzungszeitraum von mindestens einem Jahr zugrunde gelegt. Um zu messen, welche Risiken am ehesten einen bestandsgefährdenden Einfluss haben, werden diese gemäß ihrer geschätzten Eintrittswahrscheinlichkeiten und Auswirkungen als "hoch", "mittel" oder "gering" eingestuft. Die Verteilung ist bei den unten aufgeführten Einzelrisiken in der Klammer hinterlegt. Kostensteigerungen bei Rohstoffen, Energie oder eine allgemeine Preisinflation erhöhen zusätzlich den Bedarf an Betriebskapital. Dadurch könnte sich die Liquidität und der Cashflow verringern. Selbst wenn es möglich ist, die Kostensteigerung über die Verkaufspreise an den Kunden durchzureichen, besteht das Risiko des Nachfragerückgangs, da die Endverbraucher und Kunden ihren Konsum reduzieren oder Ersatzprodukte verwenden könnten. Dies hätte negative Auswirkungen auf das Betriebsergebnis. (mittleres Risiko). Die Fähigkeit der BBC oder die der Automobilbranche, Rohstoffe zu beziehen, kann durch politische Instabilität, zivile Unruhen oder andere staatliche Maßnahmen beeinträchtigt werden. Politische Instabilität, zivile Unruhen und Maßnahmen von Regierungen können zu einer erheblichen Verteuerung und Verknappung von Rohstoffen führen, die für eine normale Geschäftstätigkeit benötigen werden. Dies könnte erhebliche negative Auswirkungen auf die Ertragslage haben (mittleres Risiko). Grundsätzlich besteht aus Konzernsicht das wesentliche Risiko, Preiserhöhungen bei den Rohstoffen bzw. den Vorprodukten nicht vollumfänglich über die Verkaufspreise abwälzen zu können. Auf die Verkaufspreise hat die BBC als reine Produktionsgesellschaft keinen Einfluss. Da die Rohstoffe bzw. Vorprodukte im Wesentlichen von Unternehmen aus dem Konzernverbund bezogen werden, besteht auch hier keine Möglichkeit der Einflussnahme auf die Einstandspreise, welche sich am Markt orientieren (mittleres Risiko). Langfristig ist davon auszugehen, dass Automobilexporte von Europe nach Asien zurückgehen und durch lokale Produktion in dieser Region ersetzt werden (mittleres Risiko). Ebenfalls langfristig ist die Entwicklung der Gesellschaft auch abhängig von weitere Vorschriften bezüglich der Anwendung von Verbrennungsmotoren in Kraftfahrzeuge und die Akzeptanz von recycelten Kunststoffen als rohes Material für die Verwendung in Kraftfahrzeuge (mittleres Risiko). Das wesentliche Risiko der Gesellschaft besteht in der Abhängigkeit von der BSM, da alle hergestellten Produkte an die BSM zum Kundenendpreis abzüglich eines festen Abschlags verkauft werden sowie in der Abhängigkeit vom Automobilmarkt (mittleres Risiko). Sowohl Chancen als auch Risiken ergeben sich aus den Anteilen an der A. Schulman GmbH (mittleres Risiko). Zunehmende globale Bedrohungen der Informationssicherheit und komplexere, gezielte Computerkriminalität stellen ein Risiko für die Vertraulichkeit, Verfügbarkeit und Integrität von Daten, Abläufen und Infrastruktur dar (mittleres Risiko). Obwohl diese Risiken durch eine Reihe von Sicherheitsmaßnahmen wie Mitarbeiterschulungen, umfassende Überwachung der Netzwerke und Systeme sowie die Aufrechterhaltung von Sicherungs- und Schutzmaßnahmen gemindert werden, bleiben die Mitarbeiter, Systeme, Netzwerke, Produkte, Einrichtungen und Dienstleistungen potenziell anfällig für Industriespionage oder Cyberangriffe. Je nach Art und Umfang könnten solche Bedrohungen zur Kompromittierung vertraulicher Informationen, zur missbräuchlichen Nutzung der Systeme und Netzwerke, zur Manipulation und Zerstörung von Daten, zu fehlerhaften Produkten, Produktionsausfällen sowie Betriebsunterbrechungen führen. Dies würde sich wiederum negativ sowohl auf den Ruf als auch die Wettbewerbsfähigkeit und Ertragslage auswirken. Die vom Konzern identifizierten Währungs-, Preis-, Zins-, Kredit-, Liquiditäts- und sonstigen finanziellen Risiken (geringes Risiko) werden von der Gesellschaft in Übereinstimmung mit den LYB-Konzernrisikomanagement-Richtlinien zentral gelenkt. Zurzeit sind Rechtsstreitigkeiten, die einen wesentlichen Einfluss auf die finanzielle Lage haben könnten, weder anhängig noch angedroht. Entsprechenden Risiken wird durchlaufende Einbindung der Rechtsabteilung der BPO und der Gruppe entgegengewirkt. Weiterhin sind etwaige Risiken durch abgeschlossene Versicherungen wirtschaftlich sinnvoll begrenzt und werden durch entsprechende Rückstellungsbildung in den Abschlüssen reflektiert (geringes Risiko). Insgesamt sind damit zurzeit keine bestandsgefährdenden Risiken erkennbar.
Wesseling, den 17. Juni 2024 Basell Bayreuth Chemie GmbH Die Geschäftsführung Alfred Westrik Günter Sachs-Weingärtner Bilanz zum 31. Dezember 2023Aktiva
Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023
Anhang für das Geschäftsjahr 2023Allgemeine AngabenDie Basell Bayreuth Chemie GmbH hat ihren Sitz in D-50389 Wesseling und ist eingetragen in das Handelsregister beim Amtsgericht Köln (HRB 55766). Die Basell Bayreuth Chemie GmbH, im Folgenden "BBC" oder "Gesellschaft" genannt, ist eine große Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 3 und 4 HGB. Der Jahresabschluss wird nach den Rechnungslegungsvorschriften für Kapitalgesellschaften des Handelsgesetzbuches (HGB) unter Berücksichtigung des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbHG) aufgestellt. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gem. § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt. Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr. Angaben zu den Bilanzierungs-, Bewertungs- und Ausweismethoden1. Allgemeine Angaben Im Interesse einer besseren Klarheit und Übersichtlichkeit werden die nach gesetzlichen Vorschriften bei den Posten der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung anzubringenden Vermerke ebenso wie die Vermerke, die wahlweise in der Bilanz bzw. Gewinn- und Verlustrechnung anzubringen sind, im Anhang aufgeführt. 2. Bilanzierung und Bewertung der Aktivposten Sachanlagevermögen: Die Gegenstände des Sachanlagevermögens werden mit den Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen angesetzt. Zugänge mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten von unter Euro 1.000,00 werden im Jahr des Zugangs aus Wirtschaftlichkeits- und Wesentlichkeitsgründen direkt als Aufwand erfasst. Die Abschreibungen werden nach der linearen Methode auf Basis der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer ermittelt. Folgende Nutzungsdauern werden den einzelnen Sachanlagegruppen zugrunde gelegt:
Die Herstellungskosten der selbst erstellten Anlagen umfassen alle direkt dem Herstellungsprozess zurechenbaren Kosten sowie notwendige Teile der produktionsbezogenen Gemeinkosten. Hierzu zählen die fertigungsbedingten Abschreibungen, anteilige Verwaltungskosten sowie die anteiligen Kosten des sozialen Bereichs. Fremdkapitalkosten werden nicht als Teil der Anschaffungs- oder Herstellungskosten angesetzt. Reparaturkosten werden sofort als Aufwand erfasst. Die Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens erfolgen grundsätzlich zeitanteilig. Soweit die beizulegenden Werte einzelner Vermögensgegenstände ihren Buchwert unterschreiten, werden zusätzlich außerplanmäßige Abschreibungen vorgenommen. Geleistete Anzahlungen sind zum Nennwert angesetzt. Finanzanlagevermögen: Bei den Finanzanlagen sind Anteile an verbundenen Unternehmen zu Anschaffungskosten oder, bei voraussichtlich dauernder Wertminderung, mit den niedrigeren beizulegenden Werten bilanziert. Vorräte: Die Vorräte sind zu Anschaffungskosten bzw. Herstellungskosten und unter Berücksichtigung des Niederstwertprinzips bewertet. Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus der überdurchschnittlichen Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und /oder niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, sind durch angemessene Wertabschläge berücksichtigt. In allen Fällen wurde verlustfrei bewertet, d. h. soweit die voraussichtlichen Verkaufspreise abzüglich der bis zum Verkauf anfallenden Kosten zu einem niedrigeren beizulegenden Wert führen, wurden entsprechende Abwertungen vorgenommen. Abgesehen von handelsüblichen Eigentumsvorbehalten sind die Vorräte frei von Rechten Dritter. Die Ermittlung der Anschaffungskosten der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe erfolgt für die Polypropylen & Catalloy-Granulate anhand von Marktpreisen (Dezemberdurchschnitt). Sämtliche weitere Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe werden anhand von Durchschnittspreisen bewertet. Die fertigen Erzeugnisse sind zu Herstellungskosten bewertet. Die Herstellungskosten enthalten die aktivierungspflichtigen Bestandteile gem. § 255 Abs. 2 HGB. Es werden angemessene Teile der Verwaltungskosten sowie angemessene Aufwendungen für soziale Einrichtungen des Betriebs, für freiwillige soziale Leistungen und für die betriebliche Altersversorgung in die Herstellungskosten einbezogen, soweit sie auf den Zeitraum der Herstellung entfallen. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände: Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden mit dem Nennwert bzw. mit dem am Bilanzstichtag beizulegenden niedrigeren Wert angesetzt. Für zweifelhafte Forderungen bestehen Einzelwertberichtigungen. Aktiver Rechnungsabgrenzungsposten: Als Rechnungsabgrenzungsposten werden auf der Aktivseite Ausgaben vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, sofern sie Aufwand für eine bestimmte Zeit danach darstellen. Diese werden zum Nennwert angesetzt Latente Steuern: Im Rahmen der steuerlichen Organschaft sind die auf temporäre Bewertungs- und Ansatzunterschiede anfallenden latenten Steuern beim Organträger, Basell Germany Holdings GmbH, zu bilanzieren. Die Gesellschaft macht als Organgesellschaft entsprechend DRS 18.35 von dem Wahlrecht Gebrauch, die sich aus temporären Differenzen zwischen Handels- und Steuerbilanz ergebenden latenten Steuern nicht zu bilanzieren. 3. Bilanzierung und Bewertung der Passivposten Gezeichnetes Kapital: Das gezeichnete Kapital wird zum Nennwert bilanziert. Pensionen und ähnliche Verpflichtungen: Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen werden auf der Grundlage versicherungsmathematischer Berechnung nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren (Projected Unit Credit Methode) unter Berücksichtigung der Richttafeln 2018 G von Prof. Dr. Heubeck bewertet. Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen wurden pauschal mit dem von der Deutschen Bundesbank für den Monat Dezember 2023 veröffentlichten Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre abgezinst, der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt (§ 253 Abs. 2 Satz 2 HGB). Dieser Zinssatz beträgt 1,82% (i. Vj. 1,79%). Der Effekt aus der Änderung des Rechnungszinssatzes wird bei den Pensionsaufwendungen und nicht im Finanzergebnis ausgewiesen. Zum 31. Dezember 2023 betragen die Rückstellungen für Pensionen TEUR 43.373. Bei der Ermittlung der Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen wurden jährliche Lohn- und Gehaltssteigerungen von 3,5% (i. Vj. 3,0 %) und Rentensteigerungen von 2,3% (i. Vj. 2,3%) zugrunde gelegt. Es wurde eine alters- und firmenspezifische Fluktuation unterstellt. Sonstige Rückstellungen: Die Rückstellungen werden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Die Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr sind pauschal mit dem von der Deutschen Bundesbank für den Monat Dezember 2023 veröffentlichten durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre und ihrer Restlaufzeit entsprechend abgezinst. Die Bewertung der Rückstellung für Jubiläumsverpflichtungen erfolgt nach versicherungsmathematischen Grundsätzen unter Berücksichtigung der Richttafeln 2018 G von Prof. Dr. Heubeck. Der verwendete Rechnungszins beträgt dabei 1,74% (i. Vj. 1,45%). Der Rückstellungswert wurde auf Basis der "Projected Unit Credit"-Methode mit einem Gehaltstrend von 3,5% p.a. gerechnet sowie eine alters- und firmenspezifische Fluktuation unterstellt. Verbindlichkeiten: Die Verbindlichkeiten sind zu ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Unter den Verbindlichkeiten werden auch ausstehende Rechnungen ausgewiesen, soweit sie zum Abschlussstichtag dem Grunde und der Höhe nach sicher sind. 4. Fremdwährungsumrechnung Geschäftsvorfälle in fremder Währung werden grundsätzlich mit dem historischen Kurs zum Zeitpunkt der Erstverbuchung erfasst. Die Bilanzposten werden zum Stichtag wie folgt bewertet: Langfristige Fremdwährungsforderungen werden zum Devisenbriefkurs bei Entstehung der Forderung oder zum niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt (Imparitätsprinzip). Kurzfristige Fremdwährungsforderungen (Restlaufzeit von einem Jahr oder weniger) sowie liquide Mittel oder andere kurzfristige Vermögensgegengegenstände werden zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag umgerechnet. Langfristige Fremdwährungsverbindlichkeiten werden zum Devisengeldkurs bei Entstehung der Verbindlichkeit oder zum höheren Stichtagskurs bewertet (Imparitätsprinzip). Kurzfristige Fremdwährungsverbindlichkeiten (Restlaufzeit von einem Jahr oder weniger) werden zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag umgerechnet. Erläuterungen zur BilanzAnlagevermögen: Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel dargestellt. Der Anlagenspiegel ist dem Anhang als Anlage beigefügt. 1. Sachanlagen Die Investitionen in Sachanlagen betragen im Geschäftsjahr 2023 Euro 1,4 Mio. (i. Vj. Euro 1,6 Mio.). 2. Finanzanlagen Angabe der wesentlichen Beteiligungen im Sinne des § 285 Nr. 11 HGB
*) vor Ergebnisabführung 2023 **) vor Gutschrift auf die Gesellschafterverrechnungskonten per 31. Dezember 2023. Umlaufvermögen: Sämtliche Forderungen sind soweit nicht gesondert vermerkt, innerhalb eines Jahres fällig. 3. Forderungen gegen verbundene Unternehmen
Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen resultieren aus:
Zum Stichtag besteht gegenüber der A. Schulman eine Forderung aus der Übernahme des Jahresüberschusses aus 2023 in Höhe von Euro 9,9 Mio (i. Vj. Forderung aus Übernahme des Jahresfehlbetrags von Euro 81,8 Mio). Die Forderungen gegenüber der LyondellBasell Finance Company B.V. resultieren aus dem Konzern-Cashpool. 4. Sonstige Vermögensgegenstände
Die Treuhandkonten haben in Höhe von TEUR 3.434 (i. Vj. TEUR 3.042) eine Restlaufzeit von über einem Jahr. 5. Rechnungsabgrenzungsposten Die Rechnungsabgrenzungsposten betreffen überwiegend Versicherungsvorauszahlungen. Eigenkapital: 6. Stammkapital, Kapitalrücklage, andere Gewinnrücklagen Gemäß Beherrschungs- und Ergebnisabführungsvertrag vom 07. Dezember 2006 in der Fassung vom 28. Juli 2009 wird der Gewinn in Höhe von Euro 14,0 Mio. an die Basell Polyolefine GmbH, Wesseling abgeführt. Im Vorjahr wurde der Verlust Höhe von Euro 81,8 Mio. von der BPO übernommen. Somit ist das Eigenkapital gegenüber dem Vorjahr unverändert. Rückstellungen: 7. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen enthalten:
Pensionsrückstellungen Zum 31. Dezember 2023 ergeben sich Rückstellungen für Pensionen in Höhe von TEUR 43.373. Diese liegen um TEUR 618 (i. Vj. TEUR 2.648) unter dem Bewertungsansatz für Pensionsrückstellungen (Unterschiedsbetrag), der sich zum 31. Dezember 2023 bei Anwendung des Sieben-Jahres-Durchschnittszinssatzes von 1,74% ergeben hätte. Der Unterschiedsbetrag unterliegt grundsätzlich einer Ausschüttungssperre nach § 253 Abs. 6 HGB, aber keiner Abführungssperre. 8. Sonstige Rückstellungen
Verbindlichkeiten Sämtliche Verbindlichkeiten sind wie im Vorjahr innerhalb eines Jahres fällig. 9. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen
10. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen
Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen resultieren aus:
Zum Stichtag bestehen gegenüber dem Gesellschafter Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von Euro 4,8 Mio. (i. Vj. Euro 5,7 Mio.) aus der Umsatzsteuer innerhalb der Organschaft in Höhe von Euro 0,9 Mio. (i. Vj. Euro 0,8 Mio.) sowie aus Ergebnisabführungsverträgen in Höhe von Euro 14,0 Mio. (i. Vj. Euro 0,0 Mio.). Die Verbindlichkeiten gegenüber der A. Schulman Europe GmbH & Co. KG betreffen ein Darlehen zur Finanzierung des Erwerbs der Anteile an der A. Schulman GmbH. Das Darlehen ist spätestens am 31. Dezember 2039 fällig, wobei vorzeitige Tilgungen jederzeit möglich sind oder auch kurzfristig verlangt werden können. Der Zinssatz beträgt anfänglich 2%. Die Zinsen sind am 31. Dezember eines jeden Jahres fällig. Sicherheiten wurden nicht gewährt. Das Darlehen ist aufgrund der Tilgungsregelungen als kurzfristig einzustufen. Das langfristig gebundene Anlagevermögen (Unternehmensbeteiligungen) ist daher kurzfristig finanziert. Allen übrigen Verbindlichkeiten liegen Liefer- und Leistungsgeschäfte zu Grunde. 11. Sonstige Verbindlichkeiten
12. Sonstige finanzielle Verpflichtungen / außerbilanzielle Geschäfte
Die Verpflichtungen aus Miet- und Pachtverträgen betreffen mit TEUR 110 das Folgejahr und mit TEUR 327 den Zeitraum 2025-2028. Als für die Beurteilung der Finanzlage notwendig werden vor allem Geschäfte angesehen, aus denen in erheblicher Höhe Verbesserungen oder Verschlechterungen der Finanzsituation zu erwarten sind, oder die im Hinblick auf ihren Zeitpunkt bzw. Zeitraum oder den Geschäftspartner als ungewöhnlich anzusehen sind. Nicht in der Bilanz enthaltene Geschäfte, die für die Beurteilung der Finanzlage notwendig sind, existieren zum Abschlussstichtag nicht. Bewertungseinheiten 13. Bewertungseinheiten Für Verpflichtungen aus Zeitguthaben von Euro 2,8 Mio. (i. Vj. Euro 2,9 Mio.), ausgewiesen unter den sonstigen Rückstellungen, und die entsprechenden Ansprüche aus Treuhandkonten zur Absicherung der Zeitguthaben von Euro 3,4 Mio. (i. Vj. Euro 3,0 Mio.), ausgewiesen unter den sonstigen Vermögensgegenständen, werden Bewertungseinheiten gebildet und die Rückstellungen in Höhe des Wertes der Treuhandkonten bzw. des von den Mitarbeitern eingezahlten Betrages bewertet, da die Erträge aus den Aktivanlagen den Mitarbeitern zustehen. Forderungen aus Zeitguthaben von Euro 0,6 Mio. betreffen die noch nicht erstatteten Beträge aus dem Treuhandvermögen, die bereits an Arbeitnehmer geleistet wurden. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung14. Umsatzerlöse nach Regionen und Tätigkeitsbereichen (§ 285 Nr. 4 HGB)
15. Sonstige betriebliche Erträge Die sonstigen betrieblichen Erträge setzen sich wie folgt zusammen:
16. Personalaufwand Die Aufwendungen für Altersversorgung belaufen sich auf TEUR 2.673 (Vorjahr TEUR 2.164). 17. Sonstige betriebliche Aufwendungen Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten Aufwendungen aus der Währungsumrechnung in Höhe von TEUR 13 (i. Vj. TEUR 0,0). Wesentliche periodenfremde Aufwendungen sind im Berichtsjahr nicht angefallen. 18. Zinsergebnis Die sonstigen Zinsen und ähnlichen Erträge enthalten solche von verbundenen Unternehmen in Höhe von TEUR 275,6 (i. Vj. TEUR 9,4). Die Zinsen und ähnlichen Aufwendungen enthalten solche an verbundene Unternehmen in Höhe von TEUR 4.220,4 (i. Vj. TEUR 3.387,3) und mit TEUR 975,3 (i. Vj. TEUR 721,1) die Aufzinsung von langfristigen Rückstellungen. 19. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag Die ausgewiesenen Ertragsteuern resultieren aus Aufwendungen aus Kapitalertragsteuern. Im Vorjahr waren unter den Steuern vom Einkommen und Ertrag Aufwendungen aus der Gewerbesteuerumlage enthalten. Der Steuerumlagevertrag vom 18. Dezember 2015 mit der Basell Germany Holdings GmbH wurde mit Wirkung zum 1 Januar 2023 gekündigt. Sonstige Erläuterungen und Angaben20. Mitarbeiterzahl (Jahresdurchschnitt)
21. Gesamtbezüge der Geschäftsführung und ehemaliger Organmitglieder Die Gesellschaft übt das Wahlrecht betreffend der Nicht-Angabe gemäß § 286 IV HGB aus, da nur ein Geschäftsführer von der Gesellschaft Bezüge erhält. Aus dem gleichen Grund entfällt die Angabe der Pensionsverpflichtungen gegenüber ehemaligen Geschäftsführern und ihren Hinterbliebenen und der Bezüge dieser Personengruppe. 22. Angabe und Aufgliederung des Gesamthonorars des Abschlussprüfers Das Gesamthonorar des Abschlussprüfers beläuft sich auf TEUR 56 und betrifft Abschlussprüfungsleistungen. 23. Gesellschafter und Konzernverhältnisse Gesellschafter zum 31. Dezember 2023 sind:
Gemäß Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag vom 7. Dezember 2006 in der Fassung vom 28. Juli 2009 wird das Jahresergebnis an die Basell Polyolefine GmbH abgeführt. 24. Einbeziehung in den Konzernabschluss der LyondellBasell Industries N.V., Rotterdam, Niederlande Unsere Gesellschaft stellt keinen eigenen Konzernabschluss und Konzernlagebericht auf, sondern macht von der Möglichkeit Gebrauch, den IFRS Konzernabschluss und Konzernlagebericht auf den 31. Dezember 2023 der LyondellBasell Industries N.V. in Deutschland im Unternehmensregister bekannt zu machen. Die Offenlegung erfolgt durch die Basell Germany Holdings GmbH, Wesseling. Der Konzernabschluss der LyondellBasell Industries N.V., der zugleich den größten und kleinsten Konsolidierungskreis darstellt, wird gemäß den International Financial Reporting Standards (IFRS) aufgestellt und ist am Sitz dieser Gesellschaft erhältlich bzw. kann unter www.lyondellbasell.com eingesehen werden. Zu Geschäftsführern der Gesellschaft sind bestellt:
Nachtragsbericht Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Bilanzstichtagmit mit wesentlicher Auswirkung auf die Darstellung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage sind nicht eingetreten.
Wesseling, den 17. Juni 2024 Basell Bayreuth Chemie GmbH Geschäftsführer Alfred Westrik Günter Sachs-Weingärtner Entwicklung des Anlagevermögens für das Geschäftsjahr 2023
BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Basell Bayreuth Chemie GmbH, Wesseling Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Basell Bayreuth Chemie GmbH, Wesseling, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Basell Bayreuth Chemie GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Düsseldorf, den 17. Juni 2024 PricewaterhouseCoopers
GmbH
Ting Bracht, Wirtschaftsprüferin ppa. Richard Hindmarsh, Wirtschaftsprüfer Der Jahresabschluss zum 31.12.2023 wurde am 27.08.2024 festgestellt. |
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