ZINQ Netzschkau GmbH
Siedlungsstraße 42, 08491 Netzschkau, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Birgitt Dr. Bendiek seit 13.5.2025 | Geschäftsführer |
Jörg Bremenkamp seit 10.4.2025 | Prokura |
Norbert Thanscheidt seit 16.10.2018 | Geschäftsführer |
Harald Kordon seit 3.5.2007 | Prokura |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Daten zu wirtschaftlich Berechtigten sind nur für registrierte Nutzer zugänglich.
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Verzinkerei Netzschkau GmbHNetzschkauJahresabschluss zum 31. Dezember 2006Bilanz zum 31. Dezember 2006AKTIVA
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 01. Januar bis 31. Dezember 2006
ANHANG für das Geschäftsjahr vom 01. Januar bis 31. Dezember 2006A. Allgemeine AngabenDie Verzinkerei Netzschkau GmbH ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft und im Handelsregister des Amtsgerichtes Chemnitz unter HRB 5115 eingetragen. Von den Erleichterungsvorschriften der §§ 286 und 288 HGB wurde Gebrauch gemacht. Die Wertansätze in der Bilanz per 31.12.2005 wurden unverändert übernommen. B. Bilanzierungs- und BewertungsmethodenDie Gegenstände des Anlagevermögens sind zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten vermindert um planmäßige Abschreibungen angesetzt. Die Abschreibungen werden nach der linearen Methode vorgenommen. Geringwertige Wirtschaftsgüter werden im Zugangsjahr voll abgeschrieben und in der Entwicklung der historischen Anschaffungskosten als Abgang ausgewiesen. Der Investitionszuschuss für die Jahre 1999 bis 2002 ist nicht von den Anschaffungskosten der einzelnen Wirtschaftsgüter abgesetzt, sondern ist als Sonderposten passiviert worden. Die Auflösung erfolgt im Verhältnis der Restnutzungsdauer der einzelnen Wirtschaftsgüter. Die Bewertung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe erfolgt zu Durchschnitts- bzw. letzten Einstandspreisen unter Beachtung des Niederstwertprinzips. Abweichend hiervon wurden Zink und Zink-Legierung nach dem Lifo-Verfahren bewertet. Soweit erforderlich, wurde der niedrigere Wert nach § 253 Abs. 3 Satz 1 HGB angesetzt. Die unfertigen Erzeugnisse sind ausgehend vom Verkaufswert, unter Abzug anteiliger Verwaltungs- und Vertriebskosten bewertet. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nominalwert nach Abzug von Wertberichtigungen angesetzt. Dem allgemeinen Kreditrisiko ist durch eine Pauschalwertberichtigung Rechnung getragen, die auch die steuerlichen Vorschriften entsprechend berücksichtigt. Die Rückstellungen für Pensionen sind nach versicherungsmathematischen Grundsätzen mit dem Teilwert unter Berücksichtigung eines Zinsfußes von 6% bei Anwendung der Heubeck-Richttafeln 2005 G angesetzt. Bei den sonstigen Rückstellungen sind die erkennbaren Risiken und die ungewissen Verbindlichkeiten in Höhe der voraussichtlichen Inanspruchnahme angesetzt. Die Rückstellungen für Jubiläumsverpflichtungen sind nach versicherungsmathematischen Grundsätzen mit dem Teilwert unter Berücksichtigung eines Zinsfußes von 5,5% bei Anwendung der Heubeck-Richttafeln 2005 angesetzt. Die Verbindlichkeiten sind mit dem Rückzahlungsbetrag passiviert. C. Erläuterungen zur Bilanz und zur Gewinn- und Verlustrechnung1. Anlagevermögen Die Entwicklung der Posten des Anlagevermögens ist in der Anlage zum Anhang "Entwicklung des Anlagevermögens" dargestellt. 2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen stellen in voller Höhe Forderungen gegen Gesellschafter dar. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen haben eine Laufzeit bis zu einem Jahr. Die darin enthaltenen sonstigen Forderungen werden in der Regel jedoch nicht innerhalb eines Jahres eingefordert. 3. Sonderposten Investitionszuschüsse Ausgewiesen sind Investitionszuschüsse der Sächsischen Aufbaubank GmbH für Investitionen der Jahre 1999 bis 2001 Die Zuschüsse wurden nicht von den entsprechenden Anschaffungskosten abgesetzt sondern in einem Sonderposten passiviert und entsprechend der Nutzungsdauer der geförderten Wirtschaftsgüter aufgelöst. Die Auflösung in 2006 betrug Euro 780,00. 4. Rückstellungen Die Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten. Sie setzen sich im Wesentlichen wie folgt zusammen:
5. Verbindlichkeiten Angaben zu den Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten sind dem folgenden Verbindlichkeitenspiegel zu entnehmen:
Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen sonstige Verbindlichkeiten gegenüber dem Gesellschafter. 6. Abschreibungen Die Abschreibungen des Geschäftsjahres verteilen sich auf folgende Posten des Anlagevermögens:
Die Abschreibung des Firmenwertes erfolgt analog den steuerrechtlichen Vorschriften über 15 Jahre. Auch nach den handelsrechtlichen Vorschriften erscheint dies gerechtfertigt, da mit dem Kauf des Geschäfts der Großverzinkerei Balcke-Dürr GmbH ein komplettes und in seiner Art besonderes Verzinkungskonzept übernommen wurde. 7. Zinsen Von den Zinserträgen berechnen sich Euro 76.638,68 aus verbundenen Unternehmen. Von den Zinsaufwendungen entfallen Euro 206.902,11 an verbundene Unternehmen. D. Anzahl der MitarbeiterDie durchschnittliche Zahl der beschäftigten Arbeitnehmer beträgt:
E. HaftungsverhältnisseZu Lasten der Betriebsgrundstücke besteht eine Grundschuld - ohne Brief - eingetragen im Grundbuch von Netzschkau, zugunsten der BDAG Balcke-Dürr AG, Ratingen, in Höhe von Euro 11.805.218,24. Die Grundschuld dient als Sicherheit für im Rahmen der Übernahme des Geschäftsbetriebs der Verzinkerei Balke Dürr angefallenen Kaufpreisverbindlichkeiten der Gesellschafter der Verzinkerei Netzschkau GmbH und der damit zusammenhängenden Darlehen der Gesellschafter an die Verzinkerei Netzschkau. F. Mitglieder der Geschäftsführung
G. KonzernabschlussDer Jahresabschluss zum 31. Dezember 2006 der Gesellschaft wird in den Konzernabschluss zum 31. Dezember 2006 der Voigt & Schweitzer Markenverbund GmbH, Gelsenkirchen, einbezogen.
Netzschkau, den 02. Mai 2007 Verzinkerei Netzschkau GmbH Die Geschäftsführung Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2006 bis 31. Dezember 2006A. 1. Darstellung des GeschäftsverlaufesKerngeschäft der Verzinkerei Netzschkau GmbH ist das Feuerverzinken von Stahlteilen. Die Gesellschaft ist der Branche Oberflächentechnik (Feritrust Nr. 2851) zuzuordnen. Die Verzinkerei ist als Serienverzinkerei ausgelegt. Die Auslastung mit Verzinkungsmaterial aus dem Maschinen- und Anlagenbau konnte deutlich gesteigert werden, um so die Abhängigkeit von der Baukonjunktur zu vermindern. Die Auslastung konnte hinsichtlich der Tonnage um 12,5 % erhöht werden. 2. Außergewöhnliche Maßnahmen im Geschäftsjahr Es mussten keine außergewöhnlichen Maßnahmen ergriffen werden. 3. Umsatzentwicklung Der Umsatzerlöse erhöhten sich gegenüber dem Vorjahr um 35 %. Die Auslastung der Verzinkerei war gut. Das Ergebnis aus der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit erhöhte sich um 343 T€ auf 1.270 T€ (37 %). 4. Materialaufwand Der Materialaufwand erhöhte sich um 1.620 T€ auf 3.249 T€. Diese Erhöhung beruht auf einer Verdopplung der Zinkeinstandspreise. Der spezifische Zinkverbrauch blieb konstant. 5. Personalaufwand Der Personalaufwand verringerte sich um 24 T€ auf 1.691 T€. Die erhöhte Tonnage wurde unter Einbeziehung von Leiharbeitern mit einem erhöhtem Aufwand von 169 T€ bewältigt. Es konnte gegenüber dem Vorjahr eine höhere Stundenleistung erreicht werden. 6. Investitionen und Umweltschutz Größere Investitionen wurden nicht getätigt. B. Außergewöhnliche Maßnahmen nach Ende des GeschäftsjahresDie überproportionale Entwicklung der Zinkpreise im Übergang 2006/2007 erforderte Preisanpassungen, die weitgehend im Markt durchgesetzt werden konnten. C. Angaben zur zukünftigen EntwicklungAufgrund der derzeitigen Konjunkturentwicklung und Auslastung ist auch im Geschäftsjahr 2007 mit einem positiven Ergebnis in vergleichbarer Größenordnung zu rechnen. D. Wesentliche Chancen und Risiken der zukünftigen EntwicklungDas Unternehmen hat keine Rechtsstreitigkeiten, die eine nennenswerte Belastung erwarten lassen.
Netzschkau, den 02. Mai 2007 Verzinkerei Netzschkau GmbH Die Geschäftsführung BESTÄTIGUNGSVERMERKHinweis: Bei dem vorstehenden Jahresabschluss handelt es sich um die nach § 327 HGB für Offenlegungszwecke verkürzte Fassung. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht wurde der folgende Bestätigungsvermerk erteilt: Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Verzinkerei Netzschkau GmbH, Netzschkau, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2006 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung auf Grund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Stuttgart, den 02. Mai 2007 Wirtschaftstreuhand
GmbH
Krauß, Wirtschaftsprüfer Richter, Wirtschaftsprüfer Entwicklung des Anlagevermögens
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