CS Verwaltungsgesellschaft mbH
Rudolf-Diesel-Straße 3, 85356 Freising, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Marco Cervoni seit 11.8.2011 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
CS Verwaltungsgesellschaft mbHFreisingKonzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.09.2015 bis zum 31.08.2016Konzernbilanz 31.08.2016Aktivseite
Konzerngewinn- und -verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.09.2015 bis 31.08.2016
Konzernanhang für das Geschäftsjahr 2015/2016der Firma CS Verwaltungsgesellschaft mbH, FreisingDie Firma CS Verwaltungsgesellschaft mbH, Freising, wird unter der Handelsregister-Nummer HRB 193587 im Handelsregister beim Amtsgericht München geführt. I. Vorbemerkung Der Konzernabschluss für das Geschäftsjahr vom 01.09.2015 bis zum 31.08.2016 wurde nach den Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt. Die Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung wurden beachtet. Konzerngeschäftsjahr und Geschäftsjahr der einzelnen Gesellschaften sind jeweils der Zeitraum vom 01.09. bis zum 31.08. Der Konzernabschluss ist gemäß § 299 Abs. 1 HGB auf den gleichlautenden Stichtag aller in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen, den 31. August 2016, aufgestellt. Für die Gewinn- und Verlustrechnung kam das Gesamtkostenverfahren zur Anwendung. Aufgrund der Überschreitung der relevanten Kriterien des § 293 HGB bestand zum 31.08.2014 erstmals die Verpflichtung zur Aufstellung eines Konzernabschlusses. Die Erstkonsolidierung erfolgte zum 01.09.2012 (§ 301 Abs. 2 Satz 3 HGB). Der Konzernabschluss und der Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr vom 01.09.2015 bis zum 31.08.2016 wurden gemäß § 290 ff. HGB aufgestellt und werden beim elektronischen Bundesanzeiger eingereicht und veröffentlicht. II. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Die Bilanzierung und Bewertung erfolgte nach den allgemeinen Bestimmungen der §§ 290 ff. HGB, der §§ 242 bis 256a HGB und den Sondervorschriften für Kapitalgesellschaften nach §§ 264 ff. HGB. Sämtliche Konzerngesellschaften haben ihren Sitz in Deutschland, so dass Anpassungen aufgrund abweichender landesrechtlicher Vorschriften nicht einschlägig sind. Die Jahresabschlüsse der Muttergesellschaft und der Tochtergesellschaften folgen einheitlichen Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätzen; eine gesonderte Aufstellung von sog. Handelsbilanzen II war insofern nicht erforderlich. Im Einzelnen wurden folgende Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze angewendet: Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Bei einer voraussichtlich dauernden Wertminderung wurde entsprechend § 253 Abs. 3 HGB eine außerplanmäßige Abschreibung vorgenommen. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten bis Euro 410,00 wurden aus Vereinfachungsgründen entsprechend § 6 Abs. 2a EStG im Erwerbsjahr voll abgeschrieben. Die Finanzanlagen wurden wie folgt angesetzt und bewertet:
Soweit erforderlich, wurde der am Bilanzstichtag vorliegende niedrigere Wert angesetzt. Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind ausgehend vom Nennwert angesetzt. Alle erkennbaren Risiken werden bei der Bewertung berücksichtigt. Die Kassenbestände und Guthaben bei Kreditinstituten entsprechen den Nominalwerten. Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen werden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Sie berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr und Vorjahre betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern. Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Währungsumrechnung: In den Einzelabschlüssen werden Forderungen und Verbindlichkeiten in Fremdwährung mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr mit dem Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag umgerechnet. Die Aufwendungen und Erträge werden mit den Tageskursen umgerechnet. Im Berichtsjahr sind keine (wesentlichen) Fremdwährungsgeschäfte angefallen. Sämtliche Konzerngesellschaften haben ihren Sitz in Deutschland, so dass eine Umrechnung von Bilanzen in ausländischer Währung nicht relevant und insofern § 308a HGB nicht einschlägig ist. III. Konsolidierungskreis/Befreiungen nach § 264 b HGB In den Konzernabschluss werden neben dem Mutterunternehmen die Tochtergesellschaften einbezogen, auf die die CS Verwaltungsgesellschaft mbH mittel- oder unmittelbar beherrschenden Einfluss ausüben kann. Folgende Tochterunternehmen werden neben dem Mutterunternehmen (CS Verwaltungsgesellschaft mbH, Freising) in den Konzernabschluss einbezogen:
Assoziierte Unternehmen und Gemeinschaftsunternehmen liegen nicht vor. Der Konsolidierungskreis hat sich weder im Berichtsjahr noch im Vorjahr geändert. Die Muttergesellschaft hält keine Anteile an den in den Konzernabschluss einbezogenen Tochterunternehmen. Da die Muttergesellschaft alleinige und unbeschränkte Geschäftsführerin der beiden Tochtergesellschaften ist, besteht beherrschender Einfluss auf diese Gesellschaften. Aufgrund der Einbeziehung in den Konzernabschluss sind die CS Beteiligungs GmbH & Co. KG, Freising, und die Spaett GmbH & Co. KG, Freising, unter den Voraussetzungen des § 264 b HGB von der Pflicht zur Aufstellung und Offenlegung eines Jahresabschlusses nach den für Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften befreit. IV. Konsolidierungsgrundsätze Kapitalkonsolidierung Im Jahr 2013/2014 wurde erstmals aufgrund der Überschreitung der relevanten Größenkriterien des § 293 HGB ein Konzernabschluss aufgestellt. Die Erstkonsolidierung der Tochtergesellschaften erfolgte gemäß § 301 Abs. 2 Satz 3 HGB zum 01.09.2012. Die Kapitalkonsolidierung erfolgt nach der Neubewertungsmethode gemäß § 301 HGB; der Wertansatz der dem Mutterunternehmen gehörenden Anteile an einem in den Konzernabschluss einbezogenen Tochterunternehmen wird mit dem auf diese Anteile entfallenden Betrag des Eigenkapitals des Tochterunternehmens (bewertet nach § 301 Abs. 1 HGB) verrechnet. Aktive oder passive Unterschiedsbeträge nach § 301 Abs. 3 HGB sind nicht entstanden. Da die Konzernmuttergesellschaft nicht am Kapital ihrer Tochterunternehmen beteiligt ist, ist als Primäreigenkapital des Konzerns nur das Eigenkapital der CS Verwaltungsgesellschaft mbH, Freising, ausgewiesen. Nach § 301 Abs. 4 HGB sind Anteile an dem Mutterunternehmen, die einem in den Konzernabschluss einbezogenen Tochterunternehmen gehören, in der Konzernbilanz als eigene Anteile des Mutterunternehmens mit ihrem Nennwert oder, falls ein solcher nicht vorhanden ist, mit ihrem rechnerischen Wert, in der Vorspalte offen von dem Posten "Gezeichnetes Kapital" abzusetzen. Sämtliche Anteile (d.h. 100 % des gezeichneten Kapitals in Höhe von TEUR 25) an der CS Verwaltungsgesellschaft mbH, Freising, werden von der CS Beteiligungs GmbH & Co. KG, Freising, gehalten. Da die Muttergesellschaft wiederum nicht am Kapital dieses Tochterunternehmens beteiligt ist (es besteht Beherrschungsmöglichkeit ohne vermögensmäßige Beteiligung), erfolgt (abweichend vom Wortlaut des § 301 Abs. 4 HGB) ein Abzug in Höhe von TEUR 25 nicht vom gezeichneten Kapital, sondern vom Ausgleichsposten für Anteile anderer Gesellschafter ("nicht beherrschende Anteile"). Die Eigenkapitalanteile der Kommanditisten der CS Beteiligungs GmbH & Co. KG, Freising, rechnen zu den Anteilen anderer Gesellschafter im Sinne des § 307 HGB, da es sich um Anteile an einbezogenen Gesellschaften handelt, die nicht der den Konzernabschluss aufstellenden Komplementärin gehören. Der Ausgleichsposten für Anteile anderer Gesellschafter bzw. die Position "nicht beherrschende Anteile" (§ 307 HGB) enthält die Kapital- und Ergebnisanteile der Kommanditisten der CS Beteiligungs GmbH & Co. KG bzw. an den in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen. Schuldenkonsolidierung Bei der Schuldenkonsolidierung (§ 303 HGB) sind die Forderungen und Verbindlichkeiten zwischen Konzernunternehmen des Konsolidierungskreises gegeneinander aufgerechnet worden. Eine Aufrechnung von Rückstellungen war nicht erforderlich. Zwischenergebniseliminierung Zu eliminierende Zwischengewinne sind nicht entstanden. Aufwands- und Ertragskonsolidierung In der Gewinn- und Verlustrechnung werden die konzerninternen Umsätze und sonstigen Erträge mit den entsprechenden Aufwendungen der empfangenden Gesellschaften saldiert (entsprechend § 305 HGB). Im Berichtsjahr und im Vorjahr war die Eliminierung von Beteiligungserträgen, der Haftungsvergütung sowie von Zinserträgen und Zinsaufwendungen erforderlich. Latente Steuern Latente Steuern resultieren aus den von den steuerlichen Grundsätzen abweichenden Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätzen sowie aus Konsolidierungsmaßnahmen (vgl. §§ 274,306 HGB). Weder im Berichts- noch im Vorjahr ergaben sich entsprechende Anwendungsfälle für latente Steuern. V. Erläuterungen zur Bilanz 1. Anlagevermögen Zur Verbesserung der Klarheit und Übersichtlichkeit verweisen wir auf den als Anlage dem Konzernanhang beigefügten Anlagenspiegel des Konzerns. Geschäftsjahresabschreibung Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Konzernanlagenspiegel zu entnehmen. 2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Sämtliche Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. 3. Eigenkapital Der Bilanzgewinn im Konzernabschluss zum 31.08.2016 resultiert aus dem Ergebnisvortrag des Konzerns (EUR 4.591,47) sowie aus dem Anteil der CS Verwaltungsgesellschaft mbH am Konzernjahresüberschuss (EUR 885,45). Im Detail sei auf den Konzerneigenkapitalspiegel verwiesen. 4. Rückstellungen Im Posten sonstige Rückstellungen mit EUR 601.206,33 sind die nachfolgenden nicht unerheblichen Rückstellungsarten enthalten:
In den Steuerrückstellungen ist neben den Steuern für das laufende Jahr eine Gewerbesteuerrückstellung in Höhe von Euro 114.052,24 für noch nicht veranlagte Steuern des Vorjahres enthalten. 5. Verbindlichkeiten Aufgliederung der Verbindlichkeiten und Sicherungsrechte nach deren Restlaufzeit Die nachfolgende Darstellung zeigt die Restlaufzeiten der in der Bilanz aufgeführten Verbindlichkeiten sowie die Sicherheiten:
Die Nummern der Sicherungsvermerke bedeuten: 1= Pfandrecht an unbeweglichen Sachen 2 = Pfandrecht an beweglichen Sachen 3 = Pfandrecht an übertragbaren Rechten 4 = Sicherungsübereignung Vorräte 5 = Sicherheitsabtretung Forderungen 6 = Eigentumsvorbehalt 6. Latente Steuern Weder im Berichts- noch im Vorjahr waren latente Steuern nach § 274 HGB bzw. § 306 HGB anzusetzen. Der Steuersatz würde sich auf Ebene der Muttergesellschaft auf rd. 29 % und auf Ebene der Tochterpersonengesellschaften auf rd. 13 % belaufen. VI. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung 1. Umsatzerlöse Aufgliederung der Umsatzerlöse Die Umsatzerlöse werden gemäß § 314 Abs. 1 Nr. 3 HGB wie folgt aufgegliedert:
Eine Differenzierung nach geographischen Regionen ist nicht einschlägig. 2. Periodenfremde Aufwendungen und Erträge Angabepflichtige wesentliche periodenfremde Aufwendungen und Erträge sind nicht angefallen. VII. Sonstige Angaben 1. Haftungsverhältnisse, außerbilanzielle Geschäfte und sonstige finanzielle Verpflichtungen Es besteht ein Pachtvertrag, welcher vorerst bis zum 31.12.2019 läuft. Monatlich werden EUR 13.376,57 an den Vertragspartner abgeführt. Mit einer derzeitigen Restlaufzeit von drei Jahren und vier Monaten besteht eine Gesamtschuld in Höhe von EUR 535062,80. 2. Mitarbeiteranzahl Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Konzern beschäftigt:
3. Gesamthonorar des Abschlussprüfers Die Honorare des Abschlussprüfers gemäß § 314 Abs. 1 Nr. 9 HGB setzen sich wie folgt zusammen: Abschlussprüferleistung TEUR 25, Steuerberatung TEUR 10, sonstige Leistungen TEUR 10 4. Angaben zu Geschäftsführungsorganen Im abgelaufenen Geschäftsjahr war Herr Marco Cervoni, Kaufmann, Garching als Geschäftsführer tätig. Auf die Angabe der Gesamtbezüge des Geschäftsführers wird in Anwendung des § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. 5. Angabe gemäß § 313 Abs. 2 Nr. 6 HGB Die CS Verwaltungsgesellschaft mbH ist unbeschränkt haftende Gesellschafterin der
6. Ergebnisverwendung Das Jahresergebnis des Mutterunternehmens soll auf neue Rechnung vorgetragen werden (bzw. ist auf neue Rechnung vorgetragen worden).
Freising, 28. September 2018 Geschäftsführung der CS Verwaltungsgesellschaft mbH: Marco Cervoni Konzernanlagenspiegel- Entwicklung des Anlagevermögens 2015/2016
Konzernkapitalflussrechnung 31.08.2016
KONZERNEIGENKAPITALSPIEGEL- Entwicklung des Konzerneigenkapitals 2015/2016
Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr 2015/2016der Firma CS Verwaltungsgesellschaft mbH, Freising1. Grundlagen des Unternehmens 1.1. Organisationsstruktur und Vorbemerkung In den Konzernabschluss werden neben dem Mutterunternehmen die Tochtergesellschaften einbezogen, auf die die CS Verwaltungsgesellschaft mbH mittel- oder unmittelbar beherrschenden Einfluss ausüben kann. Folgende Tochterunternehmen werden neben dem Mutterunternehmen (CS Verwaltungsgesellschaft mbH, Freising) in den Konzernabschluss einbezogen:
Die Muttergesellschaft hält keine Kommanditanteile an den in den Konzernabschluss einbezogenen Tochterunternehmen. Da die Muttergesellschaft alleinige Geschäftsführerin der beiden Tochtergesellschaften ist, besteht beherrschender Einfluss auf diese Gesellschaften. Die wirtschaftliche Entwicklung des Konzerns wird letztendlich bestimmt von der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der operativen Gesellschaft, der Spaett GmbH & Co. KG, Freising. Die nachfolgenden Erläuterungen zu Geschäft, Rahmenbedingungen sowie zur Vermögens-, Finanz- und Ertragslage beziehen sich insofern in erster Linie auf die operative Gesellschaft (nachfolgend "Gesellschaft" oder "Unternehmen"). Der Konzernlagebericht wurde im September 2018 fertiggestellt. Nachfolgend wird das Geschäftsjahr 2015/2016 erläutert; in erster Linie auf der Grundlage des Lageberichts der Spaett GmbH & Co. KG, Freising, für dieses Geschäftsjahr. Ergänzt wird dies um die Konzernsicht sowie um Erkenntnisse bis zum Zeitpunkt der Fertigstellung des Konzernlageberichts (vgl. hierzu den Prognosebericht). 1.2. Geschäftsmodell, Ziele und Strategien Die Spaett GmbH & Co. KG ist Vertragshändler der BMW AG mit 3 Betrieben. Ismaning hat einen Händlervertrag für BMW und MINI, zusätzlich ist die Filiale M-zertifiziert. Erding und Freising haben jeweils einen Händlervertrag für BMW und für MINI Serviceverträge. Zusätzlich liegen für alle drei Betriebe BMW Premium Selection Verträge vor, in Ismaning zusätzlich ein MINI Next Vertrag. Die Hauptgeschäftstätigkeiten erstrecken sich auf den Verkauf von Neu-, Vorführ- und Gebrauchtwagen von BMW und MINI Automobilien sowie die Vermittlung von Finanzierungs- und Leasingverträgen. Ebenso werden in allen drei Betrieben der Spaett KG Werkstätten mit Teilevertrieb betrieben, um das After Sales Geschäft zu generieren. Ziel und langfristige Strategie des Konzerns ist ein gesundes Wachstum in sinnvollem Maße, das sich vorrangig dem Ertrag und der Kundenzufriedenheit widmet. Forschung und Entwicklung betreibt der Konzern nicht. 2. Wirtschaftsbericht 2.1. Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen in 2016 Die konjunkturelle Lage in Deutschland war im Jahr 2016 gekennzeichnet durch ein solides und stetiges Wirtschaftswachstum. Die Wirtschaftsleistung wurde im Jahresdurchschnitt 2016 von rund 43,5 Millionen Erwerbstätigen mit Arbeitsort in Deutschland erbracht. Damit setzte sich der seit über zehn Jahren anhaltende Aufwärtstrend fort. Nach ersten Berechnungen des Statistischen Bundesamtes konnte die deutsche Wirtschaft im Laufe des Jahres 2016 den Wachstumskurs weiter fortsetzen. Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt war im Jahresdurchschnitt 2016 um 1,9 % höher als im Vorjahr, kalenderbereinigt lag die Wachstumsrate bei 1,8 %. Die konjunkturelle Lage in Deutschland war auch im Jahr 2016 gekennzeichnet durch ein solides und stetiges Wirtschaftswachstum. Getragen wurde das Wachstum im Jahr 2016 ebenso wie im Vorjahr vor allem von einer robusten Binnennachfrage. Die Ergebnisse zeigen, dass zum wirtschaftlichen Wachstum im Jahr 2016 sowohl das Produzierende Gewerbe als auch die Dienstleistungsbereiche insgesamt mit einer Zunahme der preisbereinigten Bruttowertschöpfung um jeweils 1,8 % beigetragen haben. Auf der Verwendungsseite des Bruttoinlandsprodukts war die inländische Verwendung für die positive Entwicklung der deutschen Wirtschaft im Jahr 2016 ausschlaggebend: Die privaten Konsumausgaben waren preisbereinigt um 2,0 % höher als ein Jahr zuvor. Die staatlichen Konsumausgaben stiegen mit + 4,2 % sogar noch deutlich stärker. 1 2.2. Entwicklung der Branche Im Berichtsjahr 2015 erzielte die BMW Group zum fünften Mal in Folge einen Bestwert im Automobilabsatz. Mit 2.247.485 Fahrzeugen der Marken BMW, MINI und Rolls-Royce konnte der Absatz um 6,1 % gesteigert werden. (2014: 2.117.965 Automobile). Bei der Kernmarke BMW erhöhte sich die Zahl der Auslieferungen in 2015 um 5,2 % auf 1.905.234 Fahrzeuge. (2014: 1.811.719). Bei MINI konnte der Absatz um deutliche 12,0 % auf 338.466 Automobile gesteigert werden (2014: 302.183 Automobile). 2 Der positive Verlauf konnte auch in 2016 fortgeführt und die Absätze weiter gesteigert werden. Die BMW Group erreichte im August 2016 mit 165.431 weltweit ausgelieferten Fahrzeugen den besten August-Absatz aller Zeiten (+ 5,7%). Die Marke BMW konnte hierbei den Absatz um 5,0 % auf 142.554 Fahrzeuge steigern, die Marke MINI erreichte mit einem Absatz von 22.575 Fahrzeugen eine Steigerung von 10,3 %. 3 Insbesondere im Raum München ist die Entwicklung bei den BMW Vertragshändlern nach wie vor von einem hohen Preis- und Nachlassdruck geprägt. In unserem Einzugsgebiet konnte sich die Marke BMW gegenüber unseren direkten Mitbewerbern Audi und Mercedes wiederholt mit Erfolg behaupten. Per August 2016 lag bei den Zulassungsdaten der Segmentmarktanteil der Marke BMW bei 14,5 % und damit vor Audi mit einem Segmentmarktanteil von 12,1 % und Mercedes mit 7,6 %. 4 2.3. Geschäftsverlauf und Ertragslage Wie oben dargestellt ist Ziel und langfristige Strategie unseres Unternehmens ein gesundes Wachstum in sinnvollem Maße, das sich vorrangig dem Ertrag und der Kundenzufriedenheit widmet. Im Geschäftsjahr 01.09.2015 bis 31.08.2016 konnte im Bereich Umsatzerlöse eine deutliche Steigerung erreicht werden, der Konzernjahresüberschuss liegt leicht über dem Wert des Vorjahres. Die Auftragseingänge verliefen im vergangenen Geschäftsjahr konstant. Im Bereich Neue Automobile BMW Detail konnte das Unternehmen eine leichte Steigerung von 2,3 % verzeichnen, im Bereich Neue Automobile MINI eine deutliche Steigerung von 14,6 %. Im Großkundenbereich NA war ein geringer Rückgang in den Auftragseingängen von - 3,9 % zu verzeichnen. Bei den Gebrauchten Automobilen konnte im Geschäftsjahr eine Steigerung von 2,0 % in den Auftragseingängen verzeichnet werden. 5 Im After Sales konnten im vergangenen Geschäftsjahr deutliche Umsatzsteigerungen erreicht werden. Der Umsatz im Teilevertrieb konnte um 5,6 % gegenüber dem Vorjahr auf T€ 7.643 gesteigert werden. Auch im Service wurde eine Umsatzsteigerung von 3,1 % auf einen Gesamtumsatz von T€ 5.627 erzielt.
1 Quelle: Statistisches Bundesamt, Wirtschaft
und Statistik, Januar 2017
Die Umsatzerlöse betrugen im Berichtszeitraum Euro 60.233.759,01, bei einem Konzernjahresüberschuss von Euro 1.185.402,22 lag die Umsatzrentabilität somit bei rd. 2 %. Die Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren in 2015/2016 betrugen Euro 47.439.194,34. An Aufwendungen für bezogene Leistungen fielen im Berichtsjahr Euro 1.004.944,69 an. Bei einem gesamten Materialaufwand von somit Euro 48.444.139,03 beträgt die Handelsspanne 19,57 %. Der Personalaufwand betrug im Berichtsjahr Euro 4.558.595,09, hiervon entfielen auf Löhne und Gehälter Euro 3.653.011,03 und auf soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung Euro 905.584,06. Die Personalaufwandsquote betrug 7,57 %. Die erzielten Ergebnisse sind für die Branche überdurchschnittlich. Das Unternehmen legt sehr großen Wert auf die kontinuierliche Aus- und Weiterbildung aller Mitarbeiter - im vergangenen Geschäftsjahr wurden 140 T€ in Schulungen investiert. Die Ausgaben für Werbemaßnahmen betrugen 294 T€. Die durchschnittliche Umsatz- und DB III-Struktur setzt sich im vergangenen Geschäftsjahr wie folgt zusammen: 6
Es wurde ein Konzernjahresüberschuss von T€ 1.185 erwirtschaftet, der damit trotz des deutlichen Umsatzanstiegs (Zunahme um T€ 4.226) lediglich um T€ 22 über dem Vorjahresbetrag liegt. Die Umsatzrentabilität beträgt 2,0 % (Vorjahr 2,1 %); die Materialaufwandsquote (rd. 80 %) hat sich gegenüber dem Vorjahr (rd. 79 %) etwas verschlechtert.
6 Quelle: BMW Händlerbetriebsvergleich
2.4. Finanzlage Das Unternehmen war im vergangenen Wirtschaftsjahr jederzeit in der Lage, den finanziellen Verpflichtungen fristgerecht nachzukommen. Die Finanzlage ist im Detail aus der Konzernkapitalflussrechnung zu erkennen. Im operativen Cashflow war ein deutlicher Rückgang zu verzeichnen, Grund hierfür war im Wesentlichen die Bestandserhöhung der Vorräte (Neu- und Gebrauchtfahrzeuge). Der Cashflow aus Finanzierungstätigkeiten war aufgrund einer Rückführung von Bankverbindlichkeiten in Höhe von EUR 1,6 Mio. negativ und somit deutlich geringer als im Vorjahr. Der Finanzmittelbestand zum Ende des Geschäftsjahres beträgt T€ 2.764. Die liquiden Mittel haben im Konzern gegenüber dem Vorjahr um T€ 1.057 abgenommen. 2.5. Vermögenslage Per 31.08.2016 beträgt die Bilanzsumme im Konzern T€ 26.508 (Vorjahr: T€ 26.959). Die Eigenkapitalquote liegt mit 16,0 % um 4,1 % über dem Vorjahreswert (11,9 %). Vom Konzerneigenkapital entfallen T€ 4.224 auf nicht beherrschende Anteile (Vorjahr: T€ 3.168). Die Anlagenintensität beträgt 46 % (im Vorjahr 48 %). Das Anlagevermögen ist zu 35 % (Vorjahr 25 %) durch das Eigenkapital bzw. zu 96 % (Vorjahr 93 %) durch Eigenkapital sowie langfristiges Fremdkapital gedeckt. 2.6. Zusammenfassende Beurteilung In der Gesamtbetrachtung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage kann festgestellt werden, dass die wirtschaftliche Entwicklung im Geschäftsjahr zufriedenstellend verlaufen ist. Auch zum Zeitpunkt der Aufstellung des Konzernlageberichts ist die wirtschaftliche Lage als gut anzusehen. Mit der geordneten Vermögens- und Finanzlage sehen wir eine wesentliche Voraussetzung erfüllt, um auch zukünftig erfolgreich arbeiten zu können. 3. Chancen- und Risikobericht 3.1. Forderungen Durch einen seit Jahren stabil eingeführten Prozess zum Umgang mit Kundenrechnungen sowie konsequentes Forderungsmanagement und ein regelmäßiges Mahnwesen werden die Ausfallrisiken bei Kundenforderungen wiederholt möglichst gering gehalten. 3.2. Leasing Die Restwerte der Leasingrückläufer standen im vergangenen Geschäftsjahr in einem akzeptablen Verhältnis zu den tatsächlichen Marktwerten. 3.3. Preissystem Neue Automobile und Händlerverträge Auch im Jahr 2016 gab es von der BMW AG eine Neuauflage des Preissystems Neue Automobile. 3.4. IT-Risiken Aufgrund des technologischen Fortschritts ändern sich die externen und internen Anforderungen an die IT rasant. Potenzielle Risiken werden deshalb fortlaufend untersucht. Trotz regelmäßiger Überprüfung und aller vorbeugenden Sicherheitsmaßnahmen können Risiken in diesem Umfeld nicht vollständig ausgeschlossen werden. 3.5. Sonstige Risiken Der Umsatz des Unternehmens wird durch eine breite Kundenschicht generiert, eine direkte Abhängigkeit von einzelnen Kunden besteht nicht. Dennoch können wirtschaftliche Stimmungen Auswirkungen haben. Unser Unternehmen unterliegt der Personalfluktuation in normalem Verhältnis zur Betriebsgröße. Weitere wesentliche Risiken sehen wir für unsere Gesellschaft nicht. 3.6. Chancen Durch die ständige Erweiterung unserer Mitarbeiter-Programme ist eine noch stetigere und nachhaltigere Sicherung und weitere Verbesserung der Qualitätsstandards möglich. Die Mitarbeiter werden im Hinblick auf deren Qualifizierung einer noch stärkeren Einzelbetrachtung unterzogen. Das Unternehmen beschäftigt eine Vielzahl an langjährigen, loyalen und sehr erfahrenen Mitarbeitern - insbesondere die Führungspositionen sind fast ausschließlich durch solche besetzt. Die umfangreiche Produkt- und Modellpalette bei BMW und MINI wird ständig weiter ausgebaut, dadurch kann eine breit gestreute Käuferschicht angesprochen und bedient werden. Mit dieser stetigen Weiterentwicklung sehen wir eine gute Chance, uns im lokalen Markt nachhaltig zu positionieren. Seitens der BMW Group wird durch den Einsatz hocheffizienter Motoren und elektrifizierter Antriebssysteme kontinuierlich an der Reduzierung der CO 2-Emissionen gearbeitet. Durch den Einsatz von 'EfficientDynamics' kann so vollumfänglich auf die Bedürfnisse und die Nachfrage der Käufer eingegangen werden. Mit intelligentem Energiemanagement und Leichtbau sowie Aerodynamik- und Motoreneffizienzmaßnahmen ist nachhaltige Mobilität schon heute serienmäßig in jedem BMW. Im Frühjahr 2016 präsentierte BMW mit der Plug-in-Hybrid-Variante der 3er Reihe das erste iPerformance-Modell. Im Juli folge eine Plug-in-Hybrid-Version der aktuellen 7er-Reihe und setzte mit einem Emissionswert von 45 g CO 2/km neue Maßstäbe im Segment der Luxusklasse. Generell etabliert sich die Marke BMW i weiter am Markt. Eine große Chance wird in den aktuell bereits neu gewonnenen, wichtigen Großkunden gesehen. 3.7. Zusammenfassende Risikobeurteilung Aus Sicht der Geschäftsführung sind auch zum Zeitpunkt der Aufstellung des Konzernlageberichts keine bestandsgefährdenden Risiken ersichtlich. Alle oben genannten Risiken - aber auch Risiken aus dem politischen, rechtlichen und konjunkturellen Umfeld, Absatz- und Beschaffungsrisiken, leistungs- und finanzwirtschaftliche Risiken, sonstige personelle Risiken und IT-Risiken - werden sorgfältig verfolgt und überwacht. 4. Investitionen Für das kommende Geschäftsjahr sind größere Investitionen in den Standorten Ismaning und Freising geplant. Der Umbau auf die neue CI sowie die Implementierung von Future Retail ist in Ismaning für BMW und MINI sowie in Freising für BMW und MINI Service notwendig. Das Konzept von Future Retail besteht aus vier ineinandergreifenden Säulen: neu definierte Prozesse, eine ganzheitliche Kommunikationsstrategie, markentypisches Verhalten aller Mitarbeiter sowie ein einheitliches Erscheinungsbild der BMW Handelsbetriebe in Architektur und Einrichtung. Neben baulichen Anpassungen sind hierzu auch IT-Investitionen sowie dazugehörige IT-Schulungen für die Mitarbeiter notwendig. Die Umbaukosten für MINI Ismaning belaufen sich nach aktuellen Schätzungen auf ca. T€ 80, für BMW auf ca. T€ 300. Für Freising beläuft sich die Kostenschätzung auf ca. T€ 200. Darüber hinaus sind kleinere Investitionen zur allgemeinen Erhaltung der Standorte geplant. Die Pflege und Instandhaltung des Bestandes ist dem Unternehmen sehr wichtig. 5. Nachtragsbericht Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Abschluss des Geschäftsjahres haben sich bis zum heutigen Tage nicht ereignet. 6. Prognosebericht Da der Konzernlagebericht im September 2018 fertiggestellt wurde konnten sich Entwicklungen und Zahlen für das Folgejahre 2016/2017 aus den einzelnen Jahresabschlüssen der Konzerngesellschaften ableiten lassen. Die Abschlüsse für das Rumwirtschaftsjahr 09-12/2017 befinden sich derzeit noch in Bearbeitung, können aber aussagekräftige Tendenzen aufzeigen. Diese Werte sind im Konzernlagebericht angegeben. Die Automobilmärkte befinden sich weiterhin auf Wachstumskurs. Auch die deutsche Automobilindustrie wird als weiterhin wirtschaftlich gesund angesehen. Durch den Ausbau der Elektromobilität, welcher auch von BMW weiterhin intensiv betrieben wird lassen sich weitere attraktive Modeleinführung generieren, welche den Automobilabsatz positiv beeinflussen sollten. Die Geschäftsstrategie ist aufgrund des positiven Verlaufs der Geschäftslage, welche sich auch bei den finanziellen Leistungsindikatoren wiederspiegelt, weiterhin unverändert. Im Geschäftsjahr 2016/2017 sanken die Umsatzerlöse auf T€ 57.708 wobei der Konzernjahresüberschuss anstieg (T€1.853). Der Konzernabschluss für das Rumpfwirtschaftsjahr 09-12/2017 befindet sich derzeit noch in Bearbeitung kann aber aussagekräftige Tendenzen aufzeigen. In diesen vier Monaten wird mit einem negativen Ergebnis im sechsstelligen Bereich gerechnet. Das Geschäftsjahr 2018 verläuft bisher nach Einschätzung der Gesellschafter mit zufriedenstellendem Ergebnis und wird zu Umsatzerlösen sowie einem Konzernjahresüberschuss in Höhe des Geschäftsjahres 2016/2017 führen. Für das Geschäftsjahr 2019 rechnet das Unternehmen mit einer stabilen Entwicklung im Privat- sowie Firmenkundengeschäft. Durch neue Vertragsverhandlungen und damit einhergehenden geänderten Konditionen mit der BMW AG, wird ein leichter Rückgang des Jahresüberschusses bei gleichbleibendem bzw. leicht steigendem Absatz erwartet.
Freising, 28. September 2018 Geschäftsführung der CS Verwaltungsgesellschaft mbH: Marco Cervoni BestätigungsvermerkNach dem abschließenden Ergebnis unserer Prüfung habe ich der CS Verwaltungsgesellschaft mbH, Freising, für den als Anlagen 1 bis 5 beigefügten Konzernabschluss zum 31. August 2016 sowie den in Anlage 6 wiedergegebenen Konzernlagebericht folgenden uneingeschränkten Bestätigungsvermerk erteilt: Ich habe den von der CS Verwaltungsgesellschaft mbH., Freising, aufgestellten Konzernabschluss - bestehend aus Konzernbilanz, Konzerngewinn- und Verlustrechnung, Konzernanhang, Kapitalflussrechnung und Eigenkapitalspiegel - und den Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. September 2015 bis 31. August 2016 geprüft. Die Aufstellung von Konzernabschluss und Konzernlagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Meine Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von mir durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Konzernabschluss und über den Konzernlagebericht abzugeben. Ich habe meine Konzernabschlussprüfung gemäß § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Konzernabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Konzernlagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld des Konzerns sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Konzernabschluss und Konzernlagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der Jahresabschlüsse der in den Konzernabschluss eibezogenen Unternehmen, der Abgrenzung des Konsolidierungskreises, der angewandten Bilanzierungs- und Konsolidierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts. Ich bin der Auffassung, dass meine Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für meine Beurteilung bildet. Meine Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach meiner Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Konzernabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns. Der Konzernlagebericht steht in Einklang mit dem Konzernabschluss, entspricht den gesetzlichen Vorschriften, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns und stellt die Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung zutreffend dar. Den vorstehenden Bericht über die Prüfung des Konzernabschlusses zum 31. August 2016 (Konzernbilanzsumme TEUR 26.508; Konzernjahresüberschuss TEUR 1.185) und des Konzernlageberichts für das Geschäftsjahr 2015/2016 der CS Verwaltungsgesellschaft mbH habe ich in Übereinstimmung mit den gesetzlichen Vorschriften und den Grundsätzen ordnungsmäßiger Berichterstattung bei Abschlussprüfung (IDW PS 450) erstattet.
München, 28.09.2018 Alexander Halmburger, Wirtschaftsprüfer |
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