Bioeton Kyritz GmbHLiquidiert
16866 Kyritz, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Ralf Schmidt seit 17.8.2012 | Prokura |
Przemyslaw Aussenberg seit 1.11.2011 | Geschäftsführer |
Alfred Moggert seit 16.9.2009 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (2)
| Name | Anteil |
|---|---|
BIOETON S.A. | 75.00% |
Random Holding Sp. z o.o. | 25.00% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
2 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Bioeton Kyritz GmbHKyritzJahresabschluss zum 31. Dezember 2010Bilanz zum 31. Dezember 2010AKTIVA
Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr 2010
Anhang für das Geschäftsjahr 2010I. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Der vorliegende Jahresabschluss zum 31.12.2010 ist gemäß den §§ 242 ff., 264 ff. HGB sowie den einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Die Gesellschaft ist eine kleine Kapitalgesellschaft im Sinne von § 267 Abs. 1 HGB. Von den Erleichterungsvorschriften für kleine Kapitalgesellschaften hinsichtlich der Aufstellung des Anhangs wurde teilweise Gebrauch gemacht. Die Gliederung der Bilanz erfolgte nach den für große Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften (§§265 ff. HGB). Die Gewinn- und Verlustrechnung wird nach § 275 Abs. 2 HGB nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Im Geschäftsjahr 2010 wurden erstmals geleistete und erhaltene Anzahlungen ausgewiesen. Eine Anpassung der Vorjahreszahlen erfolgte nicht.
II. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften maßgebend. Immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen sind zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen, bewertet. Die Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden nach Maßgabe der voraussichtlichen Nutzungsdauer unter Beachtung der steuerlich anerkannten Sätze abgeschrieben. Die Abschreibungen auf Zu- und Abgänge erfolgte für alle Vermögensgegenstände zeitanteilig. Gegenstände des beweglichen Anlagevermögens mit Anschaffungskosten bis EUR 150,00 (geringwertige Wirtschaftsgüter) werden im Jahr der Anschaffung in voller Höhe abgeschrieben und als Abgang berücksichtigt. Gegenstände des beweglichen Anlagevermögens mit Anschaffungskosten ab 150,00 EUR bis EUR 1.000,00 werden in einem Sammelposten eingestellt und über 5 Jahre abgeschrieben. Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe wurden zu Anschaffungskosten nach dem Grundsatz der Einzelbewertung oder zu niedrigeren Tagespreisen am Bilanzstichtag bewertet. Die unfertigen und fertigen Erzeugnisse wurden mit den Herstellungskosten angesetzt. Dabei wurden neben den Materialeinzel- und Fertigungseinzelkosten auch Gemeinkostenanteile berücksichtigt. Fremdkapitalkosten blieben bei der Bewertung außer Ansatz. Im Rahmen der verpflichtenden erstmaligen Anwendung des Bilanzrechtsmodernisierungsgesetztes erfolgte die Anpassung der Bewertung der unfertigen und fertigen Erzeugnisse. Die Anpassung der Vorjahreszahlen erfolgte nicht. Forderungen, sonstige Vermögensgegenstände und flüssige Mittel sind mit ihren Nominalwerten angesetzt. Einzelrisiken wurden bei Bedarf durch Wertberichtigungen berücksichtigt. Rechnungsabgrenzungsposten wurden zeitanteilig gebildet. Latente Steuern werden für ungenutzte steuerliche Verlustvorträge, die sich nach aller Voraussicht in den nächsten 3 Jahren abbauen, berücksichtigt. Zur Bestimmung der latenten Ertragsteuern wird grundsätzlich der am Bilanzstichtag für den jeweiligen Zeitpunkt gültige unternehmensindividuelle Steuersatz herangezogen, in dem die Umkehrung der zeitlichen Bewertungsunterschiede eintreten. Der Effekt aus den bilanzierten latenten Steuern, der aus der erstmaligen Anwendung des Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes resultiert, wird erfolgsneutral in die Gewinnrücklage eingestellt. Die laufenden Steuererstattungsansprüche und Steuerschulden werden mit dem Betrag bewertet, in dessen Höhe eine Erstattung von bzw. Zahlung an die Steuerbehörden erwartet wird. Dabei werden die Steuersätze und Steuergesetze zugrunde gelegt, die am Bilanzstichtag gelten. Das gezeichnete Kapital wurde zum Nennbetrag angesetzt. Die sonstigen Rückstellungen werden nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung ermittelt und berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewisse Verpflichtungen. Verbindlichkeiten sind mit ihren Rückzahlungsbeträgen ausgewiesen.
III. Angaben zur Bilanz 1. Finanzanlagen Die Bioeton Kyritz GmbH hat mit notariellem Kaufvertrag vom 26. März 2010 Anteile an der PWG-Anlagen GmbH-Kyritz Prozeßenergie- und Wärmegewinnung (PWG), eingetragen im Handelsregister des AG Osnabrück unter HRB 131952, übernommen. Der Anteil an der Gesellschaft beträgt zum Bilanzstichtag 100 % und ist mit dem Zeitwert angesetzt. Im Rahmen des Unternehmenserwerbs hat die Bioeton Kyritz GmbH ein Darlehen der ehemaligen Gesellschafter in Höhe von TEUR 527 übernommen. Das Darlehen ist unbesichert.
2. Weitere Aktivposten Die ausgewiesenen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 991 sind innerhalb eines Jahres fällig. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von TEUR 829 bestehen gegenüber der PWG GmbH und enthalten ein unbefristetes Darlehen über TEUR 527 und laufende Forderungen über TEUR 302. Die sonstigen Vermögensgegenstände in Höhe von TEUR 187 enthalten im Wesentlichen in Höhe von TEUR 123 debitorische Kreditoren und Kautionen (TEUR 32). Die Kautionen haben eine Restlaufzeit von über einem Jahr.
3. Kassenbestand/Bankguthaben Der Kassenbestand zum 31.12.2010 beträgt TEUR 722, davon sind TEUR 160 auf einem Termingeldkonto als Sicherheit für Avalgeschäfte verpfändet.
4. Aktive Rechungsabgrenzungsposten Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten beinhalten abgegrenzte Avalkosten sowie Leasingfinanzierungen, welche auf die Laufzeit der Verträge verteilt werden.
5. Aktive Latente Steuern Die aktiven latenten Steuern (TEUR 904) resultieren ausschließlich aus der künftigen Nutzung von Verlustvorträgen in Höhe von TEUR 3.016. Zur Berechnung wurde ein Steuersatz von 30 % berücksichtigt.
6. Eigenkapital Das gezeichnete Kapital der Bioeton Kyritz GmbH, Kyritz, beträgt zum Bilanzstichtag EUR 58.000,00 und ist voll einbezahlt. Die Kapitalrücklage beinhaltet die Einzahlung eines Gesellschafters zur Finanzierung des Anlagevermögens. Ein Teilbetrag der Einzahlung wurde gemäß Gesellschaftervertrag vom 26.03.2010 in Höhe von TEUR 2.000 in ein Darlehen umgewandelt.
7. Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen in Höhe von TEUR 260 beinhalten als wesentliche Posten Rückstellungen für Personal (TEUR 161), ausstehenden Rechnungen (TEUR 71), Kosten der Wirtschaftsprüfung und Jahresabschlusserstellung (TEUR 19) und Abraum- und Abfallbeseitigung (TEUR 9).
8. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 1.048 haben eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr. In den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von TEUR 7.191 sind Darlehen gegenüber der Bioeton S.A. in Höhe von TEUR 7.073 sowie Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen von TEUR 73 gegenüber der Bioeton S.A. enthalten. Weiterhin bestehen gegenüber der Werkstätten GmbH Verpflichtungen aus Lieferung und Leistungen in Höhe TEUR 44. In den sonstigen Verbindlichkeiten in Höhe TEUR 473 sind unter anderem Verbindlichkeiten aus Umsatzsteuer (TEUR 246) und Lohnsteuer (TEUR 53) sowie aus Mietkauf (TEUR 74), Verbindlichkeiten aus Lohn und Gehalt (TEUR 69) enthalten. Die Restlaufzeiten der sonstigen Verbindlichkeiten betragen bis auf Verbindlichkeiten aus Mietkaufvertrag in Höhe von TEUR 48 maximal ein Jahr. Die Verbindlichkeiten aus dem Mietkaufvertrag haben eine Restlaufzweit zwischen einem und fünf Jahren. Die Gesellschaft hat zum Bilanzstichtag sonstige Finanzielle Verpflichtungen. Diese stellen sich wie folgt dar:
9. Passive Rechnungsabgrenzungsposten Die passiven Rechnungsabgrenzungsposten (TEUR 150) beinhalten Preisnachlässe für Gaslieferungen für die Jahre 2011 und 2012 und haben eine Restlaufzeit von maximal 2 Jahren
IV. Sonstige Angaben 1. Die Gesellschaft beschäftigt zum Bilanzstichtag insgesamt 41 Arbeitnehmer, davon - 3 Geschäftsführer, - 36 Arbeitnehmer, - 2 Auszubildende.
2. Gesellschaftsorgane Die Gesellschaft hat einen Beirat. Dem Beirat gehören folgende Personen an: - Jan Stanislaw Rynkiewicz (Vorsitzender) - Alfred Moggert (stellvertretender Vorsitzender) - Przemyslaw Aussenberg - Helmut Harms-Ensink - Jacek Krzeminski
Gesamtvertretungsberechtigte Geschäftsführer waren im Geschäftsjahr 2010: - Andreas Nischik, Falkensee - Adrian Kus, Krakow/Polen (vom 01.01.2010 - 22.11.2010) - Jaroslaw Piotr Gorzko, Warschau/Polen - Krzysztof Florczak, Warschau/Polen
3. Ergebnisverwendungsvorschlag Den Gesellschaftern wird vorgeschlagen, den aus dem Jahr 2010 resultierenden Verlust in Höhe von TEUR 718 Euro auf neue Rechnung vorzutragen.
4. Konzernzugehörigkeit Die Gesellschaft gehört zu 75 % der Bioeton S.A., einer Aktiengesellschaft polnischen Rechts, ansässig ul Bukowinska 22 B, 02-0703 Warschau, eingetragen im Landesgerichtsregister der Stadt Warschau, 13. Wirtschaftsabt. unter Nr. 0000 321 764.
5. Beteiligungen Die Bioeton Kyritz GmbH hat im Mai 2010 Anteile an dem Unternehmen PWG-Anlagen GmbH-Kyritz übernommen und ist bis heute zu 100 % beteiligt. Die PWG hat ein Eigen-kapital in Höhe TEUR 100 und weist zum 30.06.2010 ein Ergebnis von TEUR 635 aus.
Kyritz, den 25. Februar 2011 Bioeton Kyritz GmbH
Geschäftsführer Bestätigungsvermerk des AbschlußprüfersWir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung und Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung der Bioeton Kyritz GmbH, Kyritz, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2010 bis 31. Dezember 2010 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung des Jahresabschlusses nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung und Jahresabschluss überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft.
Berlin, den 8. März 2011
MSW Mantay Schulz GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Steuerberatungsgesellschaft
Mantay Wulff Wirtschaftsprüfer Wirtschaftsprüferin
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