Elektro-Plath Netzbau GmbH

Lütt-Moor 5, 23970 Wismar, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Schwerin HRB 11026
Vorher
Elektro-Plath GmbH
Eingetragen
8.12.2011
Branche
ElektroinstallationHerstellung von elektrischem InstallationsmaterialBau von Versorgungseinrichtungen für Elektrizität und Telekommunikation
Gegenstand
Elektroinstallation und -montage jeder Art, Gebäudetechnik, Kabelnetzbau für Stromund Kommunikationsversorgung.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Martin Clasen
seit 31.1.2024
Geschäftsführer
Bianca Plath
seit 31.1.2024
Prokura
Birger Plath
seit 8.12.2011
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

100.00% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (1)

NameAnteil
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Wismar
25.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Elektro-Plath Netzbau GmbH

Wismar

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Bilanz zum 31.12.2023

AKTIVA

31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 22.972,00 23.752,00
- davon Geschäfts- oder Firmenwert: EUR 0,00; i.Vj.: EUR 0,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 101.487,00 105.671,00
2. technische Anlagen und Maschinen 179.161,00 464.865,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 574850,00 604.165,00
855.498,00 1.174.701,00
III. Finanzanlagen
1. Anteile an Genossenschaften 500,00 500,00
879.970,00 1.198.953,00
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte 4.131.544,10 3.218.052,37
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 1.231.199,56 1.451.725,82
- davon Forderungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr: EUR 0,00; i.Vj.: EUR 0,00
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 3.258.324,70 2.648.380,36
8.621.068,36 7.318.158,55
C. Rechnungsabgrenzungsposten 107.099,19 39.957,57
9.607.137,55 8.557.069,12

PASSIVA

31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 25.000,00 25.000,00
II. Gewinnrücklagen
andere Gewinnrücklagen 2.500.000,00 2.500.000,00
III. Bilanzgewinn 4.527.472,04 3.896.724,55
7.052.472,04 6.421.724,55
B. Rückstellungen 465.026,00 494.487,01
C. Verbindlichkeiten 2.089.639,51 1.640.857,56
- davon Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten: EUR 201.526,30; i.Vj.: EUR 436.036,31
- davon Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr: EUR 2.061.791,84; i.Vj.: EUR 1.483.760,85
- davon aus Steuern: EUR 447.215,42; i.Vj.: EUR 218.996,19
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit: EUR 76.722,58; i.Vj.: EUR 76.543,45
D. Rechnungsabgrenzungsposten 0,00 0,00
9.607.137,55 8.557.069,12

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023

2023 2022
EUR EUR
1. Rohergebnis 6.966.624,59 6.896.527,88
- davon Erträge aus der Währungsumrechnung: EUR 0,00; i.Vj.: EUR 0,00
2. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 2.869.989,94 2.810.270,03
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 615.637,17 608.545,26
- davon für Altersversorgung: EUR 0,00; i.Vj.: EUR 0,00
3.485.627,11 3.418.815,29
3. Abschreibungen
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 505.383,05 563.138,59
4. Sonstige betriebliche Aufwendungen 2.029.977,59 1.753.532,41
- davon Aufwendungen aus der Währungsumrechnung: EUR 0,00; i.Vj.: EUR 0,00
Ordentliches Betriebsergebnis 945.636,84 1.161.041,59
5. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 506,24 113,77
- davon für Aufzinsung: EUR 0,00; i.Vj.: EUR 0,00
- davon aus verbundenen Unternehmen: EUR 0,00; i.Vj.: EUR 0,00
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 11.123,36 36.693,43
- davon für Abzinsung: EUR 0,00; i.Vj.: EUR 0,00
Finanzergebnis -10.617,12 -36.579,66
7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 294.059,23 353.656,08
8. Ergebnis nach Steuern 640.960,49 770.805,85
9. Sonstige Steuern 10.213,00 9.648,00
10. Jahresüberschuss 630.747,49 761.157,85
11. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 3.896.724,55 3.135.566,70
12. Bilanzgewinn 4.527.472,04 3.896.724,55

Anhang für die Zeit vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023

Inhaltsverzeichnis

I. Allgemeine Angaben zum Unternehmen

II. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

III. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

IV. Erläuterungen zur Bilanz

(1) Anlagevermögen

(2) Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

(3) Aktive Rechnungsabgrenzungsposten

(4) Eigenkapital

(5) sonstige Rückstellungen

(6) Verbindlichkeiten

(7) sonstige finanzielle Verpflichtungen

V. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

(8) sonstige betriebliche Erträge

(9) sonstige betriebliche Aufwendungen

(10) Steuern vom Einkommen und Ertrag

VI. Sonstige Angaben

(11) Angaben zu den Mitgliedern und Bezügen der Geschäftsführung (§ 285 Nr. 9 und 10 HGB)

(12) Angaben zur Zahl der Mitarbeiter

(13) Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Stichtag

VII. Ergebnisverwendungsvorschlag

I. Allgemeine Angaben zum Unternehmen

Die Elektro- Plath Netzbau GmbH hat ihren Sitz in Wismar. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Schwerin unter HR B 11026 eingetragen.

II. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften (§§ 264 ff. HGB) erstellt. Ergänzend wurden die Regelungen des GmbH-Gesetzes beachtet.

Größenabhängige Erleichterungen bei der Erstellung (§§ 266 I, 276, 288 HGB) des Jahresabschlusses wurden teilweise in Anspruch genommen.

Der vorliegende Jahresabschluss ist grundsätzlich unter Beibehaltung der für den Vorjahresabschluss angewendeten Gliederungsgrundsätzen nach den für mittelgroße Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt (§§ 265 I 2, 266 ff. HGB). Zudem wurde die Gewinn- und Verlustrechnung um die rechnerischen Größen Rohergebnis, Betriebsergebnis und Finanzergebnis erweitert. Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten wurden zum Vorjahr angepasst.

III. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die immateriellen Vermögensgegenstände wurden linear abgeschrieben. Dabei wird die Nutzungsdauer des jeweiligen immateriellen Vermögensgegenstandes nach dessen Produktlebenszyklus oder dessen erwarteten Synergieeffekten angesetzt, soweit diese verlässlich geschätzt werden können. Die Bewertung erfolgte mit den Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten.

Sachanlagen werden mit den Anschaffungs- und Herstellungskosten abzüglich der planmäßigen linearen Abschreibung bilanziert (§§ 253, 255 I HGB). Außerplanmäßige Abschreibungen (§ 253 III 5 HGB) waren nicht erforderlich.

Die Gegenstände des Sachanlagevermögens werden entsprechend der wirtschaftlichen Nutzungsdauer wie folgt abgeschrieben:

• Betriebs- und Geschäftsausstattung 3 bis 33 Jahre

Die Bewertung der Vorräte erfolgte zu Anschaffungskosten einschließlich Anschaffungsnebenkosten so weit nicht ein niedrigerer Wert beizulegen war. Das Bewertungsvereinfachungsfahren nach § 256 HGB und § 240 Abs. 4 HGB wurden angewendet.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert bilanziert. Wertberichtigungen auf Forderungen wurden soweit notwendig vorgenommen. Dem allgemeinen Kreditrisiko bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurde zusätzlich durch eine ausreichend bemessene Pauschalwertberichtigung Rechnung getragen.

Flüssige Mittel werden zu Nominalwerten angesetzt.

Die Steuerrückstellungen und sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle bis zum Bilanzstichtag bekannt gewordenen Risiken und ungewissen Verpflichtungen, die das abgelaufene Geschäftsjahr betreffen.

Bei der Bewertung von Rückstellungen werden erwartete Preis- und Kostensteigerungen berücksichtigt und Verpflichtungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr mit dem laufzeitadäquaten durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst (§ 253 II HGB). Die Preis- und Kostensteigerungen orientieren sich an der Teuerungsrate und wurden über die jeweilige Laufzeit mit 2% berücksichtigt. Im Zinsergebnis werden ausschließlich die auf das Geschäftsjahr entfallenden Zinsanteile aus der Abzinsung von Rückstellungen ausgewiesen.

Die Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt worden.

IV. Erläuterungen zur Bilanz

(1) Anlagevermögen

historische Anschaffungs- und Herstellungskosten
01.01.2023 Zugänge Abgänge/ Umglie-derung Abschreibung 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR EUR
Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 71.215,18 12.351,49 0,00 0,00 83.566,67
Sachanlagen
Bauten auf fremden Grundstücken 113.889,54 0,00 0,00 0,00 113.889,54
technische Anlagen und Maschinen 1.560.196,87 36.247,66 370.275,45 0,00 1.226.169,08
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.520.372,30 217.507,90 47.182,47 0,00 1.690.697,73
3.194.458,71 253.755,56 417.457,92 0,00 3.030.756,35
Finanzanlagen
Anteile an Genossenschaften 500,00 0,00 0,00 0,00 500,00
3.266.173,89 266.107,05 417.457,92 0,00 3.114.823,02
kumulierte Abschreibungen
01.01.2023 Zugänge Abgänge Abschreibung 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR EUR
Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 47.463,18 13.131,49 0,00 0,00 60.594,67
Sachanlagen
Bauten auf fremden Grundstücken 8.218,54 4.184,00 0,00 0,00 12.402,54
technische Anlagen und Maschinen 1.095.331,87 260.239,66 308.563,45 0,00 1.047.008,08
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 916.207,30 227.827,90 28.187,47 0,00 1.115.847,73
2.019.757,71 492.251,56 336.750,92 0,00 2.175.258,35
Finanzanlagen
Anteile an Genossenschaften 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
2.067.220,89 505.383,05 336.750,92 0,00 2.235.853,02
Restbuchwerte
01.01.2023 Zugänge Abgänge/ Umglie-derung Abschreibung 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR EUR
Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 23.752,00 12.351,49 0,00 13.131,49 22.972,00
Sachanlagen
Bauten auf fremden Grundstücken 105.671,00 0,00 0,00 4.184,00 101.487,00
technische Anlagen und Maschinen 464.865,00 36.247,66 61.712,00 260.239,66 179.161,00
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 604.165,00 217.507,90 18.995,00 227.827,90 574.850,00
1.174.701,00 253.755,56 80.707,00 492.251,56 855.498,00
Finanzanlagen
Anteile an Genossenschaften 500,00 0,00 0,00 0,00 500,00
1.198.953,00 266.107,05 80.707,00 505.383,05 878.970,00

(2) Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr betragen 6,5 TEUR (i.Vj.: 6,2 TEUR).

(3) Aktive Rechnungsabgrenzungsposten

Rechnungsabgrenzungsposten wurden nach den Vorschriften des § 250 HGB für Aufwendungen gebildet, die zukünftigen Abrechnungszeiträumen zuzuordnen sind.

(4) Eigenkapital

Das Stammkapital beträgt 25.000,00 EUR und ist in voller Höh e eingezahlt.

(5) sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen setzen sich wie folgt zusammen:

2023 2022
TEUR TEUR
Personalkosten 270 195
Gewährleistungen 173 194
Jahresabschluss, Prüfung u. Offenlegung 21 24
sonstige 1 38
465 451

(6) Verbindlichkeiten

Am Abschlussstichtag hatten die Verbindlichkeiten der Gesellschaft die nachfolgend dargestellte Restlaufzeiten:

31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR
Restlaufzeit bis zu einem Jahr
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstitute 181.970,43 280.041,70
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.192.502,78 735.987,29
Sonstige Verbindlichkeiten 687.318,63 467.731,86
2.061.791,84 1.483.760,85
Restlaufzeit von mehr als einem bis zu fünf Jahren
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstitute 19.555,87 155.994,61
Sonstige Verbindlichkeiten 8.291,80 1.102,10
27.847,67 157.096,71
Restlaufzeit von mehr als fünf Jahren
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstitute 0,00 0,00
Sonstige Verbindlichkeiten 0,00 0,00
0,00 0,00
2.089.639,51 1.640.857,56

(7) sonstige finanzielle Verpflichtungen

Sonstige finanzielle Verpflichtungen gemäß § 285 Nr. 3a HGB, deren Angabe für die Beurteilung der Finanzlage der Gesellschaft von Bedeutung ist, bestehen wie folgt:

Fälligkeitsjahr 2024 2025 2026 2027
TEUR TEUR TEUR TEUR
Zukünftige Zahlungsverpflichtungen Mietverträgen 313 254 0 0
Zukünftige Zahlungsverpflichtungen Leasingverträgen 105 97 95 33
Zukünftige Serviceverträge 16 0 0 0
434 351 95 33

Insgesamt ergeben sich sonstige finanzielle Verpflichtungen i.H.v. 913 TEUR.

V. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

(8) sonstige betriebliche Erträge

In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind periodenfremde Erträge in Höhe von 0 TEUR (i.Vj.: 2 TEUR) enthalten. Ferner sind in dem Posten Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen 171 TEUR (i.Vj.: 8 TEUR), Erträge aus der Auflösung von Wertberichtigungen auf Forderungen 49 TEUR (i.Vj.: 1 TEUR), Erträge aus der Herabsetzung der Pauschalwertberichtigung auf Forderungen 0 TEUR (i.Vj.: 6 TEUR), Erträge aus Investitionszuschüsse 18 (i.Vj.: 0) und Erträge aus dem Abgang von Gegenständen des Anlagevermögens 87 TEUR (i.Vj.: 6 TEUR) enthalten.

(9) sonstige betriebliche Aufwendungen

In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind periodenfremde Aufwendungen in Höhe von 25 TEUR (i.Vj.: 8 TEUR) erfasst worden. Ferner sind Forderungsverluste i.H.v. 40 TEUR (i.Vj.: 0 TEUR), Einstellung in die Einzelwertberichtigung auf Forderungen von 35 TEUR (i.Vj.: 5 TEUR) und Einstellung in die Pauschalwertberichtigung auf Forderungen von 5 TEUR (i.Vj.: 0 TEUR) enthalten.

(10) Steuern vom Einkommen und Ertrag

Die ausgewiesenen Steuern vom Einkommen und Ertrag enthalten Aufwendungen aus Vorjahren i.H.v. 0 TEUR (i. Vj.: 0 TEUR)

VI. Sonstige Angaben

(11) Angaben zu den Mitgliedern und Bezügen der Geschäftsführung (§ 285 Nr. 9 und 10 HGB)

Die Gesellschaft wurde im Geschäftsjahr 2023 von

Herrn Birger Plath, Kaufmann; Wismar

vertreten.

Die Gesamtbezüge der Geschäftsführer wurden entsprechend der Vorschrift des § 286 Abs. 4 HGB nicht genannt.

(12) Angaben zur Zahl der Mitarbeiter

Im Jahresdurchschnitt waren bei der Gesellschaft 71 (i.Vj.: 74) Personen beschäftigt.

(13) Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Stichtag

Zu gegenwärtigen Zeitpunkt können Dauer und Intensität der staatlichen verhängten Einschränkungen sowie deren Auswirkungen auf die zukünftige Wirtschaftslage nicht qualifiziert prognostiziert werden. Eine Bestandsgefährdung unseres Unternehmens erwarten wir aufgrund des Ukraine-Kriegs nicht.

VII. Ergebnisverwendungsvorschlag

Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss auf neue Rechnung vorzutragen.

 

Wismar, den 18.10.2024

Elektro- Plath Netzbau GmbH

Birger Plath, Geschäftsführer

LAGEBERICHT für das Geschäftsjahr 2023

der Elektro-Plath Netzbau GmbH

Wismar

Inhaltsverzeichnis

I. GRUNDLAGEN DES UNTERNEHMENS

1. Geschäftsmodell des Unternehmens

2. Forschung und Entwicklung

II. WIRTSCHAFTSBERICHT

1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen

2. Geschäftsverlauf

3. Lage

4. Finanzielle Leistungsindikatoren

5. Gesamtaussage

III. ZWEIGNIEDERLASSUNGBERICHT

IV. PROGNOSEBERICHT

V. CHANCEN- UND RISIKOBERICHT

I. GRUNDLAGEN DES UNTERNEHMENS

1. Geschäftsmodell des Unternehmens

Die Elektro-Plath Netzbau GmbH ist 2015 aus der 1982 gegründeten Elektroinstallationsfirma Elektro-Plath entstanden und befasst sich seither ausschließlich mit dem Kabelnetzbau in den Bereichen Energieversorgung und Kommunikation. In der heutigen Elektro-Plath Netzbau GmbH sind aktuell 72 Mitarbeiter aus den Bereichen Tief- und Straßenbau, Kabelmontage bis 30 Kilovolt und Glasfasermontagen beschäftigt.

Zur Verlegung der einzelnen Versorgungs- oder Kommunikationskabel führen wir im Allgemeinen sämtlichen Kabeltiefbau selbst aus. Von der klassischen Verlegung im offenen Kabelgraben über den Freileitungsbau bis hin zur modernen geschlossenen Bauweise mittels Horizontalspülbohrungsverfahren.

Breitbandnetze unterscheiden sich heutzutage hauptsächlich in Glasfaser- und Kupfernetze. Für beide Netzarten halten wir umfangreiches Personal für die Erweiterung, Instandsetzung bzw. Neubau solcher Netze vor.

2. Forschung und Entwicklung

Eine Forschungs- und Entwicklungsabteilung wird von der Gesellschaft nicht unterhalten.

II. WIRTSCHAFTSBERICHT

1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen

Laut Berechnungen des Statistischen Bundesamtes war das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) im Jahr 2023 um 0,3% niedriger als im Vorjahr. Kalenderbereinigt betrug das Wirtschaftswachstum 0,1%. Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung in Deutschland kam im Jahr 2023 im nach wie vor krisengeprägten Umfeld ins Stocken. Die trotz der jüngsten Rückgänge nach wie vor hohen Preise auf allen Wirtschaftsstufen dämpften die Konjunktur. Hinzu kamen ungünstige Finanzierungsbedingungen durch steigende Zinsen und eine geringe Nachfrage aus dem In- und Ausland. Damit setzte sich die Erholung der deutschen Wirtschaft vom tiefen Einbruch im Corona-Jahr 2020 nicht weiter fort DESTATIS; BIP 2023).

Die Bauinvestitionen sanken im Jahr 2023 preisbereinigt um 2,1%.

2. Geschäftsverlauf

Erneut haben wir ein Geschäftsjahr erfolgreich abgeschlossen.

3. Lage

a) Ertragslage

Der Umsatz erhöhte sich um 13,6 Prozent gegenüber dem Vorjahr 2022. Die Prognose aus dem Vorjahr hat sich um rd. 13% erhöht. Ursache hierfür waren eine höhere Abrechnung zum Jahresende 2023.

Das ordentliche Betriebsergebnis hat sich um 216 TEUR (18,6%) vermindert. Ursache hierfür waren die gestiegenen Materialkosten.

Das Steuerergebnis hat sich im Einklang mit dem gesunkenen Betriebsergebnis vermindert.

b) Finanzlage

Unsere Finanzlage wird als gut eingeschätzt. Unsere Kapitalstruktur hat sich gegenüber dem Vorjahr verbessert. Die Eigenkapitalquote beträgt 73,4% (i.Vj.: 75,0%). Die leichte Veränderung resultiert aus der höheren Bilanzsumme zum Vorjahr.

Die kurzfristigen Verbindlichkeiten betragen 21,4 Prozent der Bilanzsumme. Sämtliche Verbindlichkeiten können stets innerhalb der Zahlungsziele beglichen werden.

Langfristige Anlagen sowie der permanente Vorratsbestand sind durch unser Eigenkapital gedeckt. Die kurzfristigen Forderungen und die Bankbestände übersteigen die kurzfristigen Verbindlichkeiten.

c) Vermögenslage

Das Anlagevermögen hat sich um 27,2 Prozent vermindert. Investitionskosten waren geringer als die Abschreibungen.

Das Vorratsvermögen hat sich um 914 TEUR (29,4 %) erhöht.

Die Zunahme der liquiden Mittel um 23 Prozent steht im Zusammenhang mit den höheren Bestand an Verbindlichkeiten zum Bilanzstichtag.

4. Finanzielle Leistungsindikatoren

Wir ziehen für unsere interne Unternehmenssteuerung die Kennzahlen Umsatzrendite und den cash flow heran. Den cash flow berechnen wir aus der Summe aus Jahresergebnis, Abschreibungen und Dotierung (bzw. Auflösung) längerfristiger Rückstellungen.

Die Umsatzrendite beträgt 7,0 % und ist im Vergleich zum Vorjahr um 2,6 % gesunken. Der cash flow beträgt 1.135 TEUR und fällt damit um 189 TEUR geringer als im Vorjahr. Diese Kennzahlen zeigen weiterhin eine konstante und positive Entwicklung zum Vorjahr.

Unsere wirtschaftliche Lage kann nach wie vor insgesamt als gut bezeichnet werden.

5. Gesamtaussage

Unsere Vermögens-, Finanz- und Ertragslage schätzen wir als gut ein. Unsere Umsatz- und Ergebnisentwicklung im Geschäftsjahr 2023 zeigt einen stabilen Verlauf und liegt im positiven Bereich.

Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen.

Die kurzfristigen Verbindlichkeiten sowie die Rückstellungen sind durch liquide Mittel und kurzfristige Forderungen gedeckt.

III. ZWEIGNIEDERLASSUNGBERICHT

Zweigniederlassungen werden von der Gesellschaft nicht unterhalten.

IV. PROGNOSEBERICHT

Aufgrund der derzeitigen Auftragslage erwarten wir im Geschäftsjahr 2024 einen geringeren Umsatz von ca. 20% gegenüber zum Vorjahr. Das Jahresergebnis 2024 wird auf dem Niveau des Vorjahres erwartet.

Die bisherige Umsatz- und Ergebnisentwicklung des Geschäftsjahres 2024 bestätigt unsere Einschätzung.

Änderungen in der Geschäftspolitik sind nicht geplant.

Wir beurteilen die voraussichtliche Entwicklung des Unternehmens positiv.

V. CHANCEN- UND RISIKOBERICHT

Die Gesamtrisikosituation hat sich 2023 gegenüber dem Vorjahr nicht grundlegend verändert.

Nach wie vor können nicht vorhersehbare Vorschriften für Breitbandausbau, auch auf Grund von politischen Entwicklungen und durch gestiegene Bezugskosten, für uns Auswirkungen auf das Ergebnis haben. Dadurch könnte es sein, dass unsere geplante Steigerung von Umsatz und Betriebsergebnis nicht eingehalten werden können. Abgabenerhöhungen und Preissteigerungen können zu einem erhöhten Kostendruck sowie der Reduzierung der Nachfrage führen und sich somit negativ auf die Umsatzentwicklung auswirken.

Mögliche Risiken sehen wir bei starken Schwankungen der Rohstoffpreise und den Risiken aufgrund einer inflationsbedingten Lohn-Preis-Spirale.

Der intensive Wettbewerb am Markt, vor die mögliche Konkurrenz von Anbietern, die nicht die in unserem Segment erforderlichen Standards einhalten, ist eine unserer wesentlichen Herausforderungen.

Dieser Herausforderung begegnen wir weiterhin durch unsere Erfahrung, Zuverlässigkeit und durch ein hohes Maß an Qualität.

Chancen sehen wir darin, dass wir aufgrund der Größe unseres Unternehmens, der Unternehmensstruktur und flachen Entscheidungshierarchien auch bei Großaufträgen schnell und zuverlässig besondere Kundenwünsche umsetzen und bearbeiten können. Mit den vorhandenen betriebseigenen Maschinen und Anlagen sind wir in der Lage, Aufträge in der erforderlichen Produktqualität sowie pünktlich abzuwickeln.

Umfangreiche Bonitätsbeurteilung im Neukundengeschäft sowie laufendes Reporting unserer Stammkunden führen zu einem erheblich reduzierten Risiko von Forderungsausfällen und Bonitätsrisiken.

Vor dem Hintergrund unserer finanziellen Stabilität und Eigenkapitalsituation sehen wir keine Risiken, die unsere Entwicklung beeinträchtigen oder unseren Bestand gefährden.

 

Wismar, den 18.10. 2024

Elektro-Plath Netzbau GmbH

Birger Plath, Geschäftsführer

In dem beigefügten, zur Offenlegung bestimmten verkürzten Jahresabschluss wurden die größenabhängigen Erleichterungen nach §§ 276, 288 und 327 HGB in Anspruch genommen. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht haben wir den folgenden Bestätigungsvermerk erteilt:

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Elektro- Plath Netzbau GmbH, Wismar

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Elektro-Plath Netzbau GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Elektro-Plath Netzbau GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümer ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümer ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümer resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentlich falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrundeliegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrundeliegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Düsseldorf, den 18.10.2024

VHL Vahle & Langholz GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Carl Michael Eichler, Wirtschaftsprüfer

Dr. Hans-Georg Langholz, Wirtschaftsprüfer

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