Stammdaten

Register
Amtsgericht Leipzig HRB 605
Eingetragen
7.8.1990
Branche
Großhandel mit chemischen ErzeugnissenForschung und Entwicklung im Bereich BiotechnologieHerstellung von Schädlingsbekämpfungs-, Pflanzenschutz- und Desinfektionsmitteln
Gegenstand
ist der Handel mit und die Erforschung, Entwicklung und Produktion von chemischen, pharmazeutischen und biologischen Erzeugnissen einschließlich Futtermitteln für Agrar-, Haus- und Garten und ähnliche Bereiche und für die allgemeine Landschaftspflege, ferner die Erbringung von dazugehörigen Dienstleistungen und Fachberatung im Inund Ausland.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Jürgen Friedel
seit 25.6.2002
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

100.00% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (1)

NameAnteil
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Vollenberg 21, 58739 Wickede-Wiehagen
100.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

frunol delicia GmbH

Delitzsch

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Bilanz zum 31. Dezember 2023

AKTIVA

31.12.2023
31.12.2022
A. ANLAGEVERMÖGEN 5.229.937,85 5.169.059,09
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 24.392,00 43.115,00
II. Sachanlagen 5.179.981,26 5.100.379,50
III. Finanzanlagen 25.564,59 25.564,59
B. UMLAUFVERMÖGEN 20.352.248,37 18.155.391,53
I. Vorräte 3.712.288,49 4.239.192,61
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 900.134,62 1.525.282,26
- davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr: € 0,00 (Vorjahr: € 0,00)
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 15.739.825,26 12.390.916,66
C. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 65.003,13 49.424,99
25.647.189,35 23.373.875,61

PASSIVA

31.12.2023
31.12.2022
A. EIGENKAPITAL 21.131.109,34 18.954.145,95
I. Gezeichnetes Kapital 100.000,00 100.000,00
II. Kapitalrücklage 3.159.739,75 3.159.739,75
III. Gewinnrücklagen 6.727.963,22 6.727.963,22
IV. Bilanzgewinn 11.143.406,37 8.966.442,98
B. RÜCKSTELLUNGEN 3.550.237,17 3.255.526,05
C. VERBINDLICHKEITEN 965.842,84 1.164.203,61
- davon gegenüber verbundenen Unternehmen: € 102.944,19 (Vorjahr: € 0,00)
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr: € 965.842,84 (Vorjahr: € 1.164.203,61)
25.647.189,35 23.373.875,61

Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr 2023

2023
2022
1. Rohergebnis 10.421.878,36 10.349.501,41
2. Personalaufwand 2.742.621,58 2.718.742,15
a) Löhne und Gehälter 2.282.039,78 2.264.540,98
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 460.581,80 454.201,17
- davon für Altersversorgung: € 18.141,43 (Vorjahr: € 17.158,10)
3. Abschreibungen 768.600,65 762.476,93
4. Sonstige betriebliche Aufwendungen 3.340.777,84 3.845.455,37
5. Betriebsergebnis 3.569.878,29 3.022.826,96
6. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 316.903,41 32.957,24
- davon aus Aufzinsung: € 72.000,00 (Vorjahr: € 13.000,00)
7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 20.971,19 35.442,00
- davon aus Abzinsung: € 17.822,00 (Vorjahr: € 35.442,00)
8. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 1.165.966,37 880.422,11
9. Ergebnis nach Steuern 2.699.844,14 2.139.920,09
10. Sonstige Steuern 22.880,75 22.876,57
11. Jahresüberschuss 2.676.963,39 2.117.043,52
12. Gewinnvortrag 8.466.442,98 6.849.399,46
13. Bilanzgewinn 11.143.406,37 8.966.442,98

Entwicklung des Anlagevermögens 2023

Anschaffungs- und Herstellungskosten
1. Jan. 2023
Zugänge
Umbuchungen
Abgänge
31. Dez. 2023
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Rechte und Werte/Software 1.561.632,48 0,00 0,00 0,00 1.561.632,48
Geschäfts- oder Firmenwert 50.751,00 0,00 0,00 0,00 50.751,00
1.612.383,48 0,00 0,00 0,00 1.612.383,48
II. Sachanlagen
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 9.474.213,73 0,00 0,00 0,00 9.474.213,73
Technische Anlagen und Maschinen 14.134.650,84 612.214,78 30.173,46 0,00 14.777.039,08
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.348.641,63 310.916,10 0,00 268.737,69 2.390.820,04
Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 30.173,46 25.861,52 -30.173,46 0,00 25.861,52
25.987.679,66 948.992,40 0,00 268.737,69 26.667.934,37
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 25.564,59 0,00 0,00 0,00 25.564,59
27.625.627,73 948.992,40 0,00 268.737,69 28.305.882,44
Aufgelaufene Abschreibungen
1. Jan. 2023
Zugänge
Abgänge
31. Dez. 2023
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Rechte und Werte/Software 1.518.518,48 18.723,00 0,00 1.537.241,48
Geschäfts- oder Firmenwert 50.750,00 0,00 0,00 50.750,00
1.569.268,48 18.723,00 0,00 1.587.991,48
II. Sachanlagen
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 7.579.969,99 91.423,00 0,00 7.671.392,99
Technische Anlagen und Maschinen 11.370.798,84 540.471,24 0,00 11.911.270,08
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.936.531,33 117.983,41 149.224,70 1.905.290,04
Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
20.887.300,16 749.877,65 149.224,70 21.487.953,11
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00
22.456.568,64 768.600,65 149.224,70 23.075.944,59
Nettobuchwerte
31. Dez. 2023
31. Dez. 2022
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Rechte und Werte/Software 24.391,00 43.114,00
Geschäfts- oder Firmenwert 1,00 1,00
24.392,00 43.115,00
II. Sachanlagen
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 1.802.820,74 1.894.243,74
Technische Anlagen und Maschinen 2.865.769,00 2.763.852,00
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 485.530,00 412.110,30
Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 25.861,52 30.173,46
5.179.981,26 5.100.379,50
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 25.564,59 25.564,59
5.229.937,85 5.169.059,09

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

I. Allgemeine Angaben, Registergericht und Handelsregisternummer

Die frunol delicia GmbH mit Sitz in Delitzsch ist unter der Nummer HR B 605 in das Handelsregister des Amtsgerichtes Leipzig eingetragen. Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff und §§ 264 ff HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften. Die Bilanz wurde gemäß § 266 Abs. 2 und 3 HGB gegliedert. Die Gliederung der Gewinn- und Verlustrechnung entspricht dem Gesamtkostenverfahren. Es werden ein Anhang und ein Lagebericht entsprechend der §§ 284 ff HGB bzw. § 289 HGB erstellt.

II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Bilanzierungsmethoden

Die Gewinn- und Verlustrechnung wird aufgestellt nach dem Gesamtkostenverfahren.

Die Form der Darstellung und die angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze wurden gegenüber dem Vorjahr nicht verändert. Bei der Darstellung wurde die vorgeschriebene Reihenfolge der einzelnen Posten der Bilanz oder der Gewinn- und Verlustrechnung beachtet (§ 284 Abs. 1 S.1, 2. HS HGB).

Bewertungsmethoden

Das Anlagevermögen ist zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten vermindert um lineare Abschreibungen angesetzt. Die Nutzungsdauer orientiert sich an den steuerlichen Vorgaben. Im Jahr des Zugangs werden die Abschreibungen zeitanteilig vorgenommen.

Der entgeltlich erworbene Geschäfts- oder Firmenwert wird über einen Zeitraum von zehn Jahren abgeschrieben. Steuerlich sogenannte geringwertige Wirtschaftsgüter werden im Zugangszeitpunkt sofort vollständig abgeschrieben.

Finanzanlagen, die dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogen sind und ausschließlich der Erfüllung von Altersversorgungsverpflichtungen dienen, werden zum beizulegenden Zeitwert bewertet und mit den Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen saldiert. Die Anteile an verbundenen Unternehmen werden mit den Anschaffungskosten bilanziert.

Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe wurden zu Einstandspreisen oder niedrigeren beizulegenden Werten angesetzt. Angemessene Abschläge wurden berücksichtigt. Die unfertigen Erzeugnisse und unfertigen Leistungen sowie die fertigen Erzeugnisse und Waren sind mit den Herstellungskosten bewertet. Insgesamt sind die Vorräte verlustfrei bewertet.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert bilanziert. Soweit erforderlich, wurden Einzelwertberichtigungen vorgenommen. Dem allgemeinen Kreditrisiko bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wird zusätzlich durch eine ausreichend bemessene Pauschalwertberichtigung Rechnung getragen.

Bestände auf Fremdwährungskonten sind zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. Es handelt sich um Forderungen mit einer Restlaufzeit von weniger als einem Jahr. Geschäftsvorfälle in fremder Währung werden zum jeweiligen Tageskurs eingebucht.

Kassenbestände und Bankguthaben wurden mit dem Nennbetrag bewertet.

Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten werden Zahlungen vor dem Bilanzstichtag angesetzt, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach dem Bilanzstichtag darstellen.

Die Bilanzierung der Pensionsrückstellung erfolgte nach der versicherungsmathematischen "Projected-Unit-Credit-Methode" entsprechend einem versicherungsmathematischen Gutachten. Als biometrische Rechnungsgrundlagen wurden die "Richttafeln 2018 G" von Prof. Dr. Klaus Heubeck zugrunde gelegt. Weitere Grundlagen waren ein Anwartschaftstrend von 2,00 % und ein erwarteter Rententrend von 2,00 %.

Für die Abzinsung wurde pauschal eine durchschnittliche Restlaufzeit von 15 Jahren unterstellt und dafür der von der Deutschen Bundesbank auf den Bilanzstichtag ermittelte durchschnittliche Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre von 1,82 % angesetzt. Die Erfüllungsbeträge der Pensionsrückstellungen ergeben sich vor Verrechnung von an den Pensionsberechtigten verpfändeten Guthaben nach § 246 Abs. 2 HGB mit T€ 1.272. Das verrechnete Guthaben beläuft sich auf T€ 777.

Die Steuerrückstellungen sowie die sonstigen Rückstellungen werden für alle ungewissen Verbindlichkeiten und Risiken auf der Grundlage vorsichtiger Schätzungen nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung in angemessenem Umfang zu notwendigen Erfüllungsbeträgen gebildet. Bei einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden die Rückstellungen mit dem der Laufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der letzten sieben Geschäftsjahre gemäß § 253 Abs. 2 HGB abgezinst.

Die Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

III. Erläuterungen zu den Posten der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung

Anlagevermögen

Die Aufgliederung der Anlageposten und ihre Entwicklung im Geschäftsjahr 2023 ist in der Anlage 3 dargestellt.

Eigenkapital

Die Kapitalrücklage resultiert in Höhe von T€ 2.873 aus der Umgliederung gemäß § 27 Abs. 2 Satz 4 DMBilG der bis 2002 ausgewiesenen Sonderrücklage nach § 27 Abs. 2 DMBilG.

Im Bilanzgewinn ist der Gewinnvortrag des Vorjahres in Höhe von T€ 8.466 enthalten. Die Geschäftsführung schlägt vor, den Gewinn des Geschäftsjahres auf neue Rechnung vorzutragen.

Pensionsrückstellung

Aus der Abzinsung der Pensionsrückstellung mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre ergibt sich im Vergleich zur Abzinsung mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre ein Unterschiedsbetrag von € 9.030,00. Dieser Unterschiedsbetrag ist für die Ausschüttung gesperrt.

Sonstige Rückstellungen

In den sonstigen Rückstellungen sind im Wesentlichen Rückstellungen für Rechtstreitigkeiten, Verpflichtungen aus Altlasten sowie Rückstellungen für den Personalbereich enthalten.

Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr sowie mehr als 5 Jahren bestehen nicht. Zudem bestehen zum Bilanzstichtag keine durch Grundpfandrechte besicherten Verbindlichkeiten.

Außerordentliche Erträge

Durch Ausgleichszahlungen aufgrund von Minderabnahmen von Vertriebspartnern konnte die frunol delicia GmbH im Geschäftsjahr einen außerordentlichen Ertrag in Höhe von T€ 893 verbuchen. Dieser ist unter den sonstigen betrieblichen Erträgen ausgewiesen.

IV. Ergänzende Angaben

Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen resultieren aus Leasingverträgen und belaufen sich auf T€ 57.

Die durchschnittliche Anzahl der Beschäftigten betrug 48 Mitarbeiter, darin enthalten sind 19 Angestellte und 29 gewerbliche Mitarbeiter.

Zum Geschäftsführer ist bestellt:

Herr Jürgen Friedel

Auf die Angabe der Geschäftsführerbezüge wurde verzichtet (§ 286 Abs. 4 HGB).

Die Entwicklung der Konflikte in der Ukraine und in Isreal und deren Auswirkungen auf Inflation und Lieferketten sind derzeit nicht abschließend zu beurteilen. Die Geschäftsführung geht von einem planmäßigen Verlauf des Geschäftsjahres 2024 aus.

 

Delitzsch, den 30. März 2024

Die Geschäftsführung

Lagebericht zum Jahresabschluss per 31. Dezember 2023

1. Grundlagen des Unternehmens

Das Unternehmen ist im Bereich der Produktion und des Vertriebs von Rodentiziden, Molluskiziden, Pflanzenschutzmitteln sowie Gartenvogelfutter tätig. Im Rahmen der Forschung & Entwicklung werden die Produkte, insbesondere auch im Bereich Gartenvogelfutter weiter ausgebaut, um die Marktanteile mittel- und langfristig zu steigern.

Zu den Hauptabnehmern unserer Produktgruppen zählen der hierfür selektierte Fach-, Einzel- und Großhandel sowie Industrieabnehmer. Die Entwicklung und Produktion erfolgen am Standort in Delitzsch. In Unna unterhält die Gesellschaft einen Verwaltungsstandort.

2. Wirtschaftsbericht

Unsere Umsätze im Rodentizid-Bereich mit den Marken "frunax®" und "Ratron®" haben sich erwartungsgemäß aufgrund des Anstiegs der Schadnager-Populationen, insb. in Osteuropa, positiv entwickelt. Der Consumer-Bereich "Ganzjahres GartenVogelfutter" unter der Handels-Marke "DELICIA®" entwickelte sich inflationsbedingt leicht rückläufig. Zufriedenstellend entwickelte sich der Absatz im Produktkreis "ETISSO® " Haus + Garten. Ebenso entwickelte sich in diesem Jahr der Umsatz im Bereich der Molluskizide insbesondere in Deutschland, Dänemark/Schweden und Australien/Neuseeland erfreulich.

Das gesteckte Umsatzziel für das Geschäftsjahr 2023 konnte erfreulich mit einem deutlichen Umsatzplus abgeschlossen werden.

3. Wirtschaftliches Branchen-Umfeld 2023

Der Umsatz im Jahr 2023 (Pflanzenschutz "Großpackungen" gesamt) hat sich im Vergleich zum Vorjahr um -6,0 % verringert, wobei der Bereich der Insektizide einen deutlichen Rückgang um -11,4 % verzeichnete. Die Umsätze im Bereich Sonstige gingen um ca. -3,1 % zurück. Herbizide (-9,1 %) und Fungizide (-1,5 %) waren ebenfalls rückläufig. 1)

4. Geschäftsentwicklungen nach Regionen

In den Vertriebsgebieten Deutschland, Dänemark und Australien konnte der Umsatz mit unseren molluskiziden Produkten erfreulich gegenüber dem Vorjahr aufgrund günstigerer Witterungsverhältnis gesteigert werden. Gleiches gilt für unsere agraischen Rodentizide mit den Vertriebsgebieten in den osteuropäischen Ländern.

Unsere Umsatz- und Ergebnis-Prognose konnten wir deutlich übertreffen.

Um den Ausbau weiterer Märkte innerhalb und außerhalb Europas ist unsere Gesellschaft fortlaufend bemüht. Im Geschäftsjahr 2023 kamen Zulassungen für unsere Zinkphosphid-haltigen Pflanzenschutzmittel zur agrarischen Feld- und Wühlmausbekämpfung in Rumänien hinzu.

5. Investitionen

Erhaltungs-Investitionen erfolgten im erforderlichen Umfang sowohl am Standort Delitzsch als auch in Unna.

Darüber hinaus erfolgten am Produktionsstandort in Delitzsch umfangreiche technologische Umbau- und Erweiterungsinvestitionen.

(Re-)Registrierungs-Investitionen für unsere Produktlinien "Molluskizide / Rodentizide" in Europa erfolgen im betriebswirtschaftlich sinnvollen Rahmen fortlaufend.

6. Beschaffung und Vertrieb

Die Preise für einige Rohstoffe hängen von in der Regel schwankenden Öl-, Energie- und Getreidekosten ab. Auch wenn sich in 2023 die Situation der kriegsbedingte Rohstoffverknappung des Vorjahres etwas entspannt hat, so hat in 2023 die hohe Inflation die beschaffungsseitige Preissituation kaum verändert. Hier sind insbesondere erhöhte Transportkosten zu nennen. Für das Geschäftsjahr 2024 wird hier keine wesentliche Besserung erwartet, eher eine Stagnation auch wegen der anhaltend gehobenen Inflation.

Da über 90 % unseres Geschäftes auf der nördlichen Hemisphäre abgewickelt wird, ist unser Unternehmen stark von der Saisonalität, der witterungsbedingten Schädlingspopulation und den entsprechenden Vertriebszyklen abhängig.

Die Pflanzenschutzprodukte werden in Abhängigkeit von lokalen Marktbedingungen über ein zwei- oder dreistufiges Vertriebssystem vermarktet und entweder an Großhändler, an den Einzelhandel und/oder über industrielle Mit-Vertriebswege gehandelt.

7. Finanzierungsmaßnahmen und -vorhaben

Über die im erforderlichen Umfang notwendigen Erhaltungsinvestitionen hinaus sind für das Geschäftsjahr 2024 am Produktionsstandort Delitzsch vorerst keine größeren Investitionen geplant.

Die Mittel für Investitionen werden aus dem erwirtschafteten Cashflow zur Verfügung gestellt.

8. Personalentwicklung

Die Beschäftigtenanzahl betrug im Geschäftsjahr 2023 im Durchschnitt 49 Mitarbeiter/innen. Der Personalbestand hat sich damit im Vergleich zum Vorjahr um zwei Mitarbeiter verringert.

Da unsere Gesellschaft hohen Wert auf qualifizierte Mitarbeiter legt, erfolgen fortlaufende Schulungen im Unternehmen.

9. Vermögens-, Finanz- und Ertragslage

Die Geschäftsentwicklung in 2023 gegenüber dem Vorjahr ist insbesondere geprägt durch eine Umsatzzunahme um ca.+56,2 % im Rodentizid-Bereich.

Das Rohergebnis von T€ 10.422 liegt weiterhin auf einem hohen Niveau. Die Bilanzsumme der Berichtsgesellschaft stieg um T€ 2.274 auf T€ 25.647. Mit einer Eigenkapitalquote von 82,3 % liegt das Unternehmen deutlich oberhalb des Branchendurchschnitts. Gegenüber dem Vorjahr ist die Eigenkapitalquote um 1,2 Prozentpunkte angestiegen.

Die Liquiditätsausstattung des Unternehmens ist hervorragend. Das Unternehmen konnte seinen Zahlungsverpflichtungen zu jeder Zeit nachkommen.

Der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit (T€ 4.501) macht es möglich Investitionen in das Anlagevermögen sowie Auszahlungen an den Gesellschafter zu finanzieren.

10. Chancen- und Risikobericht

Die Gesellschaft misst der Sicherheit ihrer Produkte sowie deren sachgemäßer Nutzung durch die Abnehmer große Bedeutung bei. Produkt- und Umweltschutzrisiken wird durch die Aktivitäten nach nationalen Normen, die ständige Verbesserung von Anlagen und Verfahren sowie die Neu- und Weiterentwicklung von Produkten Rechnung getragen.

Weiterhin wird auf das Engagement der Gesellschaft und ihre Leitlinien für Produktverantwortung, Arbeitssicherheit und Umweltschutz, verwiesen, die kompetentes und verantwortungsbewusstes Handeln aller Mitarbeiter sicherstellen.

Für Haftungsrisiken und Schadensfälle hat die Gesellschaft Versicherungen abgeschlossen, um die möglichen Folgen von im Unternehmen verbleibenden Risiken in Grenzen zu halten bzw. diese ganz auszuschließen. Der Umfang dieser Versicherungen wird laufend überprüft.

Entwicklungen, die den Bestand der Firma gefährden, sieht die Geschäftsführung gegenwärtig nicht.

11. Risiken in der Verkehrsfähigkeit zugelassener Pflanzenschutz- sowie Biozid-Produkte

Hinsichtlich der durch Zeitablauf fortlaufend endenden Produktzulassungen wurden und werden von der Gesellschaft frühzeitig die notwendigen Anträge im Rahmen einer betriebswirtschaftlichen Verträglichkeit auf Re-Registrierung und / oder Neu-Registrierungen gestellt, um die Produkte im Markt verkehrsfähig zu halten.

Im Rahmen der europäischen Struktur mit so genannte "zonalen Zulassungen" mit Deutschland (zentrale Zone) bzw. Frankreich (südliche Zone) als jeweiligen zonalen Rapporteur, wurden zudem Zulassungsanträge in vielen weiteren europäischen Ländern gestellt, die teilweise bereits erteilt wurden bzw. fortlaufend erwartet werden.

Unter anderem wurden auf Basis der Ende 2018 erhaltenen Zulassungen für das biologische Schneckenbekämpfungsmittel unter der Marke "FERREX®" für Deutschland und Frankreich Zulassungen in weiteren europäischen Ländern beantragt welche zum Teil bereits erteilt wurden. Weitere werden erwartet.

Gleiches gilt für die Zinkphosphid-haltigen Pflanzenschutzmittel zur agrarischen Feld- und Wühlmausbekämpfung. Hier kamen, wie bereits erwähnt, im Geschäftsjahr 2023 Zulassungen für Rumänien hinzu.

12. Vorgänge von besonderer Bedeutung

Rückstellungen für weitere bestehende Risiken sind in hinreichendem Maße gebildet.

13. Ausblick zur Unternehmensentwicklung

In der Einschätzung für 2024 geht die Gesellschaft mit ihren operativen Geschäftsfeldern von einer weitestgehend stabilen Umsatz- und Ergebnis-Entwicklung aus.

Den Prognosen liegt die Annahme zugrunde, dass sich die Lage am Beschaffungsmarkt, der Inflationsentwicklung und die derzeitigen Krisen in der Ukraine sowie in Israel nicht weiter verschärfen und dies die Gesellschaft nicht wesentlich negativ beeinträchtigen wird.

1) Lt. Industrieverband Agrar

 

Delitzsch, den 30. März 2024

frunol delicia® GmbH

Die Geschäftsführung

Der Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers bezieht sich auf den Jahresabschluss in der aufgestellten Form. Die Offenlegung erfolgt in verkürzter Form gemäß §§ 325 ff. HGB.

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die frunol delicia GmbH, Delitzsch

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der frunol delicia GmbH, Delitzsch, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der frunol delicia GmbH, Delitzsch, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 S. 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil über die Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Münster, den 2. April 2024

DR. VON DER HARDT & PARTNER mbB
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Michael Huth, Wirtschaftsprüfer

Der Jahresabschluss zum 31.12.2023 der frunol delicia GmbH wurde am 25.10.2024 festgestellt.

Mit Gesellschafterbeschluss vom 25.10.2024 wurde der Jahresüberschuss auf neue Rechnung vorgetragen.

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