Beteiligungsgesellschaften
ASWO International Service GmbH
Riesweg 1, 31036 Eime, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Thorsten Ritter seit 3.12.2015 | Prokura |
Sebastian Aschitsch seit 20.7.2010 | Geschäftsführer |
Markus Pastor Pallise seit 22.6.2010 | Geschäftsführer |
Andreas Kuhlmann seit 23.3.2007 | Prokura |
Horst Rudolf seit 14.12.2005 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Identifizierte Personen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
M***** P***** P****** | 0.00% |
Ungelöste Beteiligungen (2)
| Name | Anteil |
|---|---|
ASWO Stiftung | 90.00% |
BDMX International | 10.00% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
2 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Beteiligungen
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
ASWO International Service GmbHEimeJahresabschluss zum 31. Dezember 2007Inhaltsverzeichnis Jahresabschluss
Lagebericht Wiedergabe des Bestätigungsvermerks des Abschlussprüfers Allgemeine Auftragsbedingungen Bilanz zum 31. Dezember 2007ASWO International Service GmbH, EimeAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung vom 01.01.2007 bis 31.12.2007ASWO International Service GmbH, Eime
Anhang zum 31.12.2007ASWO International Service GmbH, Eime1. Allgemeine AngabenDer Jahresabschluss der ASWO International Service GmbH wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuchs aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten. Angaben, die wahlweise in der Bilanz, in der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang gemacht werden können, sind insgesamt im Anhang aufgeführt. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt. Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine große Kapitalgesellschaft. 2. Angaben zur Bilanzierung und Bewertung2.1 Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmässige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmässige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände und entsprechend den steuerlichen Vorschriften linear und degressiv vorgenommen. Bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens bis zu einem Wert von Euro 410,-- wurden im Jahr des Zugangs aktiviert und planmässig abgeschrieben. Die Finanzanlagen wurden wie folgt angesetzt und bewertet:
Soweit erforderlich, wurde der am Bilanzstichtag vorliegende niedrigere Wert angesetzt. Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Dabei wird edv-gestützt aus der historischen Entwicklung der Einkaufspreise ein Durchschnittspreis der Bewertung zugrunde gelegt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt. Forderungen und Wertpapiere wurden unfer Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Verbindlichkeiten wurden zum Rückzahlungsbetrag angesetzt. Sofern die Tageswerte über den Rückzahlungsbeträgen lagen, wurden die Verbindlichkeiten zum höheren Tageswert angesetzt. 2.2 Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt. 2.3 Grundlagen für die Umrechnung von Fremdwährungsposten in Euro Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung sind mit dem Kurs am Bilanzstichtag bewertet. Soweit der Kurs am Tage des Geschäftsvorfalles bei Forderungen darunter bzw. bei Verbindlichkeiten darüber lag, ist dieser angesetzt. 3. Angaben und Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung3.1 Bruttoanlagenspiegel Die Aufgliederung und Entwicklung der Anlagenwerte ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen. 3.2 Geschäftsjahresabschreibung Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen. Die Sofortabschreibung geringwertiger Wirtschaftsgüter wird als Zugang und Abschreibung ausgewiesen. 3.3 Vorräte Die Bewertung der Waren und Ersatzteile erfolgte mit den Anschaffungskosten unter Berücksichtigung voraussichtlich dauernder Wertminderungen. Der Bewertungsabschlag beträgt insgesamt T€ 368 (Vj.: T€ 585). 3.4 Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Bei der Bewertung der Forderungen wurde ein Teilbetrag von T€ 4.742 (Vj.: T€ 4.838) mit 3 % pauschal wertberichtigt. Zweifelhafte Forderungen in Höhe von T€ 136 wurden mit T€ 68 einzelwertberichtigt. Gliederung und Fristigkeit der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände:
3.5 Aktivierte Disagiobeträge In den Rechnungsabgrenzungsposten sind Disagiobeträge in Höhe von T€ 24 (Vj.: T€ 40) enthalten, die nach § 250 Abs. 3 HGB abgeschrieben werden. 3.6 Angaben und Erläuterungen zu Rückstellungen Im Posten sonstige Rückstellungen sind folgende Rückstellungen mit einem nicht unerheblichen Umfang enthalten:
3.7 Verbindlichkeiten Hinsichtlich der Gliederung, Besicherung und Fristigkeit der Verbindlichkeiten wird auf den Verbindlichkeitenspiegel am Schluss des Anhangs verwiesen. 3.8 Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten sonstigen finanziellen Verpflichtungen Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeifen bestehen in Höhe von T€ 1.609 (Vj.: T€ 1.391) sonstige finanzielle Verpflichtungen. Im Einzelnen beinhalten diese Verpflichtungen folgende Sachverhalte:
Darüber hinaus bestehen Verpflichtungen aus einem Unternehmenspachtvertrag mit dem Tochterunternehmen in variabler Höhe (Jahresbetrag 2008 voraussichtlich T€ 120). 3.9 Aufgliederung der Umsatzerlöse Die Umsatzerlöse werden gemäss § 285 Nr. 4 HGB wie folgt aufgegliedert:
3.10 Erläuterung der periodenfremden Erträge In der Erfolgsrechnung sind periodenfremde Erträge in Höhe von TEuro 600 enthalten. Die Erträge wurden im Posten "Sonstige betriebliche Erträge" erfasst, es handelt sich um Erträge aufgrund der durchgeführten steuerlichen Aussenprüfung. 3.11 Erläuterung der periodenfremden Aufwendungen In der Erfolgsrechnung sind periodenfremde Aufwendungen in Höhe von TEuro 222 enthalten. Die Aufwendungen wurden im Posten "Von der Obergesellschaft belastete Steuern" erfasst, sie betreffen die Ertragsteuern auf die Erträge lt. steuerlicher Aussenprüfung (vgl. Tz 3.10). 3.12 Steuern vom Einkommen und Ertrag Die Steuern betreffen ausschliesslich das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit. 3.13 Gewinnvortrag Der Jahresabschluss wurde nach vollständiger Gewinnverwendung aufgestellt. In den Bilanzgewinn wurde ein Gewinnvortrag von Euro 32.815,10 einbezogen. 4. Sonstige Pflichtangaben4.1 Namen der Geschäftsführer Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:
4.2 Vergütungen der Geschäftsführer Im Geschäftsjahr 2007 hat nur ein Geschäftsführer Vergütungen erhalten; auf die Angabe gern. § 285 Nr. 9a HGB wird daher wegen § 286 Abs. 4 HGB zulässigerweise verzichtet. 4.3 Anwendung der Ausnahmeregelung nach § 286 Abs. 3 HGB Auf die Aufstellung des Anteilsbesitzes wurde verzichtet, da diese Aufstellung nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung dem Unternehmen einen erheblichen Nachteil zufügen kann. 4.4 Mutterunternehmen Gesellschafterin mit einer Beteiligung von 100 % ist die ASWO-International Beteiligungsgesellschaft mbH, Eime. 4.5 Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahrs im Unternehmen beschäftigt:
Die Gesamtzahl der durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer beträgt damit 295. 5. Unterschrift der Geschäftsführung
Eime, den 18. März 2008 gez. Karl-Börris Aschitsch, Geschäftsführer gez. Horst Rudolf, Geschäftsführer Anlagenspiegel
Verbindlichkeitenspiegel
BERICHT 2007DER GESCHÄFTSFÜHRUNG ZUR LAGE DER ASWO International Service GmbH, D-Eime1. Geschäftsverlauf1.1 Entwicklung der Gesamtwirtschaft Die deutsche Wirtschaft ist im Jahr 2007 erneut kräftig gewachsen. Um 2,5% war das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) nach Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) höher als im Vorjahr. Bei kalenderbereinigter Betrachtung - im vergangenen Jahr standen 1,6 Arbeitstage weniger zur Verfügung als in 2006 - ergibt sich eine Wachstumsrate von 2,6% für 2007. Die Wachstumsimpulse kamen sowohl aus dem Ausland als auch aus dem Inland. Die preisbereinigten Exporte legten mit einem Plus von 8,3% deutlich stärker zu als die Importe, die um 5,7% zunahmen. Der gestiegene Exportüberschuss (Außenbeitrag) steuerte 1,4%-Punkte zum BIP-Wachstum bei. Der Wachstumsbeitrag der inländischen Verwendung belief sich auf einen Prozentpunkt. Bestimmend dafür waren in erster Linie die Ausrüstungsinvestitionen: Die Unternehmen investierten auch 2007 wieder deutlich mehr (+ 8,4%) in neue Maschinen, Anlagen und Fahrzeuge als im Vorjahr. Die Konsumausgaben trugen 0,2%-Punkte zum Wirtschaftswachstum bei. Positive Impulse gingen allerdings ausschließlich von den Konsumausgaben des Staates aus, die preisbereinigt um 2,0% zulegten. Die realen privaten Konsumausgaben waren demgegenüber um 0,3% niedriger als im Vorjahr. Die Anzahl der Arbeitnehmer hat im vergangenen Jahr um 1,7% zugenommen. Deren durchschnittliche Bruttolöhne und -gehälter (je Arbeitnehmer) stiegen um 1,3%, die durchschnittlichen Nettolöhne und -gehälter um 0,5%. Das verfügbare Einkommen der privaten Haushalte nahm im Jahr 2007 um 1,6% auf 1.518 Milliarden Euro zu. Im Unterschied zum Jahr 2006 zeigten die Haushalte wieder eine stärkere Kaufzurückhaltung, so dass das Wachstum der in jeweiligen Preisen berechneten Konsumausgaben der privaten Haushalte von 1,4% noch hinter dem moderaten Anstieg des verfügbaren Einkommens zurückblieb. Die Sparquote kletterte dementsprechend auf 10,8%, das waren 0,3%-Punkte mehr als im Jahr zuvor. 1.2 Entwicklung der Branche Mit der vierten Umsatzsteigerung in Folge befindet sich der Markt für Consumer-Electronics-Produkte in Deutschland weiter auf Wachstumskurs. 2007 konnte die außergewöhnlich positive Entwicklung der Vorjahre mit einem Umsatzwachstum von 3,7 Prozent auf 23.245 Milliarden Euro (2006: 22.416 Milliarden Euro) fortgesetzt und erstmals die 23-Milliarden-Euro-Marke übertroffen werden. Die CE-Branche - speziell die klassische Unterhaltungselektronik, die traditionell 60 Prozent und damit den größten Anteil am Markt stellt - übertrifft so erneut deutlich das gesamtwirtschaftliche Wachstum. Dominiert wurde das Geschäft im vergangenen Jahr von den innovativen Flachbildschirmen, die sich zu Verkaufsschlagern entwickelten. Beim Umsatz mit Fernsehgeräten entfielen 2007 in Deutschland bereits 93 Prozent auf neue Bildschirmtechnologien, davon allein 76 Prozent (3.883 Millionen Stück) auf LCD-TVs und 15 Prozent (0,528 Millionen Stück) auf Plasma-TVs. Insgesamt wurden 2007 in Deutschland 5.992 Millionen Fernsehgeräte verkauft (inklusive Projektions-TV und mobile TV-Empfänger). Die aktuellen Marktzahlen für das Jahr 2007 zeigen, dass die Konsumenten mehr Geld für neue Fernsehgeräte ausgeben und vermehrt hochwertige Qualitätsprodukte kaufen. Trotz des anhaltenden Preisverfalls blieb der Durchschnittspreis aller verkauften Fernsehgeräte in Deutschland mit 784 Euro (plus zwei Prozent) auf einem hohen Niveau. Bei LCD-Geräten stieg der Durchschnittspreis im zurückliegenden Weihnachtsgeschäft sogar auf 814 Euro an. Ebenfalls im Trend liegen TV-Geräte mit größeren Bilddiagonalen. Geräte mit Bildschirmen von 37 Zoll (94 cm) und größer stellen das Segment mit dem größten Stückzahl- und Umsatzwachstum. Bei den LCD-TVs zeigt sich dieser Trend deutlich in der Umsatzverteilung: Knapp 85 Prozent des Umsatzes bei LCD-TV entfällt 2007 auf Geräte mit Bilddiagonalen größer als 78 cm (31 Zoll). Knapp 39 Prozent des LCD-Umsatzes kommen bereits von Geräten mit über 94 cm (37 Zoll) großem Bild. Plasma-TVs sind generell nur über 32 Zoll erhältlich. HDTV-taugliche Fernsehgeräte, erkennbar am Qualitäts-Signet "HD ready" und "HD ready 1080p" (Full HD) dominieren mit ca. 95 Prozent des Umsatzes bei den Flat-TVs. Ende des Jahres 2007 erreichte der "HD ready"-Gerätebestand in Deutschland bereits über 6,3 Millionen Stück. Auch die digitalen Settop-Boxen für Kabel, Satellit und HDTV verzeichnen für das Jahr 2007 große Zuwachsraten. Empfänger für digitale Satellitensignale wurden 2,3 Millionen Mal (plus zehn Prozent) verkauft, digitale Kabelboxen 404.000 Mal (plus 15 Prozent). Zudem wurden 171.000 HDTV-Receiver abgesetzt. Mit 727.000 Stück wurden 2007 auch die DVD-Recorder mit Festplatte auf hohem Niveau verkauft. Festplatten-Recorder sind verstärkt integrierter Bestandteil von TV-Geräten - serienmäßig oder auch nachrüstbar. Darüber hinaus setzt sich die mobile Mediennutzung mehr und mehr durch. Knapp sechs Millionen MP3-Player und mehr als zwei Millionen portable Videoplayer (Umsatz: 273 Millionen Euro, plus 130 Prozent) wurden 2007 gekauft. 8,55 Millionen (plus neun Prozent) verkaufte Digitalkameras mit einem Umsatz von 2,05 Milliarden Euro (plus drei Prozent) runden das Bild ab. Große Steigerungsraten weisen dabei die digitalen Spiegelreflexkameras auf. Im vergangen Jahr wurden davon bereits 855.000 Stück verkauft. Nach wie vor sehr beliebt sind die portablen Navigationsgeräte: 2007 wurden davon knapp 3,7 Millionen abgesetzt. Dies entspricht einer Steigerung um 77 Prozent und einem Umsatz von mehr als einer Milliarde Euro (plus 34 Prozent). Bei den privat genutzten Telekommunikationsprodukten stehen erneut die Mobiltelefone im Fokus der Kunden. 24 Millionen Stück (plus 16 Prozent) wurden 2007 abgesetzt. Allerdings ging der Umsatz leicht zurück, auf 3,576 Milliarden Euro (minus sieben Prozent). Mit mehr als drei Millionen Stück (plus 32 Prozent) zogen die Notebooks im Jahr 2007 deutlich an den stationären PCs (1,4 Million Stück, minus drei Prozent) vorbei. Auch beim Umsatz liegen die Notebooks mit 2,68 Milliarden Euro deutlich vor den Desktop-Computern mit 930 Millionen Euro. Die Marktzahlen der CE-Branche werden von den Marktforschern der GFU-Gesellschafter und der Mitgliedsfirmen des Fachverbands Consumer Electronics des ZVEI sowie der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) gemeinsam einheitlich für alle Marktteilnehmer in Form des offiziellen Consumer Electronics Markt Index (Cemix) erhoben und in Kooperation mit dem Bundesverband Technik des Einzelhandels (BVT) für jedes Quartal veröffentlicht. 2007 schrumpfte der Umsatz der Hausgeräte-Industrie in Deutschland um 2,5% auf 6,6 Milliarden Euro (zu Endverbraucherpreisen -2,5% auf 10,5 Milliarden Euro). Grund sind vorgezogene Käufe im Jahr 2006 aufgrund der Mehrwertsteuer-Erhöhung, die den Umsatz mit Großgeräten um 4,5% auf rund 4,4 Milliarden Euro schrumpfen ließen. Dagegen legten Kleingeräte beim Umsatz um 5% auf 1,9 Milliarden Euro zu. Renner sind Kaffee-Vollautomaten sowie Geräte zur Körper- und Haarpflege, deren Umsatz sogar zweistellig wuchs. Der Export von Haushalt-Großgeräten steigerte sich um 8% auf 4,9 Milliarden Euro. Zweistellige Zuwächse gibt es in Russland und Polen. Der Umsatz mit Elektro-Hauswärmetechnik schrumpfte 2007 um 5% auf 340 Mio Euro. 1.3 Umsatzentwicklung ASWO Die Umsätze sind in 2007 für alle Geschäftssegmente gegenüber dem Vorjahr gestiegen; über alles ist die Umsatzausweitung auf 6,8% zu beziffern. Hierbei weisen die Export-Verkaufserlöse eine Steigerung von 8,3% auf, während für die Inlands-Verkaufserlöse eine Erhöhung von 6,2% zu verzeichnen ist. Dem Rückgang im klassischen Ersatzteilmarkt (also nicht herstellergebunden) von 6,8% konnten in allen anderen Bereichen Steigerungen entgegengesetzt werden. So wurde der Ersatzteilumsatz im Originalbereich Unterhaltungselektronik um 1,1% und in der Weißen Ware um 27,4% gesteigert. Im Zubehörbereich Unterhaltungselektronik wurden 13,7% und im Bereich Weiße Ware 14,6% Umsatzzuwachs erreicht. 1.4 Beschaffung Preissteigerungen, welche durch Rohstoffpreissteigerungen im Jahr 2007 stattgefunden haben, konnten von uns weitestgehend im Einkauf kompensiert werden. Hierzu hat auch der starke Kurs des Euro gegenüber dem US-Dollar positiv beigetragen. Dieser Trend scheint sich auch in 2008 weiter fortzusetzen. Unsere Position im Beschaffungsmarkt im Bereich der Weißen Ware konnte durch bessere Einkaufspreise weiter gesteigert werden und unsere Position im Bereich der Braunen Ware wurde weiter gefestigt. Der Markt in der Unterhaltungselektronik / Braunen Ware unterliegt zur Zeit aufgrund des Technologiewandels, hin zum LCD-TV, großen Veränderungen. Hierbei ist es uns gelungen, neue Lieferanten im In- und Ausland zu finden. Diese werden wir auch in 2008 strategisch stärker forcieren und auch an die Produzenten von Bauteilen in Fernost herantreten. Im Jahr 2007 hat auch unser Tochterunternehmen in Spanien das Einkaufsprogramm add*ONE erhalten. Die gesamte Lagerplanung für unser Tochterunternehmen in Spanien wird in Deutschland durchgeführt. 1.5 Sachinvestitionen Die Geschäftsausweitung zieht einen erheblichen Bedarf an Lagerkapazität nach sich, der durch den Neubau einer Hochregal-Lagerhalle auf der Betriebsimmobilie in Eime befriedigt wird. Durch die damit einhergehende räumliche Konzentration werden sich günstige Synergieeffekte für die betrieblichen Abläufe ergeben. 1.6 Personal- und Sozialbereich / Umweltschutz Die bestehenden Ausbildungssysteme werden weiter fortgeführt. Seit 2004 wurde der Ausbildungsberuf "Fachkraft für Lagerlogistik" zusätzlich zu den kaufmännischen Ausbildungsmöglichkeiten aufgenommen. 2008 wurde der 5. Ausbildungsplatz im Bereich Logistik vergeben. Insgesamt starten in diesem Jahr acht neue Auszubildende. Als Zusatzqualifikation nehmen die Auszubildenden am Fortbildungsangebot der Firma Gabriela Antczak & Team teil, die auf Grundlage der EKS sechs Seminare mit unterschiedlichsten Persönlichkeitsschwerpunkten speziell für junge Menschen entwickelt hat. Damit stellen wir den Personalnachwuchs im Rahmen unserer unternehmerischen Gesamtphilosophie sicher. Das Projekt wird im Jahre 2008 fortgeführt. Die Weiterbildung der Stammkräfte wird dem individuellen Bedarf entsprechend durchgeführt. Hierzu gehört neben der betriebsinternen Einführung in neue Programmabläufe auch die Teilnahme an Seminaren externer Anbieter sowohl zu Themen der Persönlichkeitsentwicklung als auch zu Sach- und Fachfragen, z.B. Zoll-Bereich, Produktmanagement, MS-Office-Paket, Fremdsprachen. Von 2008 an werden die Unternehmens- und Teamleiter-Umfragen bei unseren Mitarbeitern jährlich durchgeführt. Hierbei wollen wir von unseren Mitarbeitern wissen,
Zur Verbesserung der Kommunikation und Information im Unternehmen sind Gesprächsrunden von Mitarbeiter-Gruppen mit der Unternehmens- und Personalführung eingeführt. Die Kantinenzeiten und das Angebot werden den Bedürfnissen der Mitarbeiter angepasst und erweitert. Seit 2003 wird den Mitarbeitern die Teilnahme an der Betrieblichen Altersvorsorge in Form einer Pensionskasse ermöglicht. 1.7 Sonstiges Seit dem Jahr 2001 besteht ein körperschaftsteuerliches Organschaftsverhältnis mit der Muttergesellschaft ASWO-International Beteiligungsgesellschaft mbH, Eime, auf Basis eines Verlustübernahme-/Ergebnisabführungsvertrages entsprechend §§ 301, 302 AktG. 2. Lage der Gesellschaft2.1 Ertragslage Das Rohergebnis konnte in 2007 nochmals um T€ 857 verbessert werden, wobei die Handelsspanne mit 32,5% gegenüber dem Vorjahr (33,0%) allerdings weiter leicht rückläufig ist. Insbesondere aufgrund von Nachberechnungen von Handlingskosten konnte das Betriebsergebnis gegenüber dem Vorjahr um T€ 540 auf T€ 1.513 verbessert werden. Der Anstieg des Personalaufwandes um 10,7% auf T€ 7.362 ist auf die Einstellung zusätzlicher Mitarbeiter zurückzuführen; die Gesamtzahl der durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer (einschl. Auszubildende) ist von 297 in 2006 auf 313 in 2007 gestiegen. Bedingt durch die größeren Anlagenzugänge ab 2004 haben sich die planmäßigen Abschreibungen von T€ 696 nochmals um T€ 29 auf T€ 725 erhöht. Das Finanzergebnis hat sich gegenüber dem Vorjahr um T€ 116 auf T€ -385 bedingt durch eine höhere Darlehensinanspruchnahme weiter verringert. Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit beträgt im Geschäftsjahr auf T€ 1.129 (Vorjahr T€ 705). Vor Gewinnabführung beträgt der Jahresüberschuss T€ 758 (Vorjahr T€ 448); das Ergebnis vor Ertragsteuern beläuft sich auf T€ 1.098 (Vorjahr T€ 681). 2.2 Finanzlage und Cashflow Der betriebsbedingte Cashflow, definiert als das um die ordentlichen Abschreibungen bereinigte ordentliche Betriebsergebnis, hat sich von T€ 1.144 im Vorjahr um T€ 340 auf T€ 1.484 im lfd. Geschäftsjahr verbessert. Der Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit im Jahr 2007 beträgt - T€ 699 (Vorjahr T€ 925). Der Rückgang um T€ 1.624 ist auf die signifikante Ausweitung von Beständen (T€ 517) sowie Forderungen und Sonstigen Vermögensgegenständen (T€ 2.422) zurückzuführen. Im Rahmen der Investitionstätigkeit wurden in 2007 Auszahlungen für Investitionen in das Sachanlagevermögen in Höhe von T€ 2.146 (Vorjahr T€ 280), in das immaterielle Anlagevermögen von T€ 171 (Vorjahr T€ 442) sowie das Finanzanlagevermögen in Höhe von T€ 186 (Vorjahr T€ 0) getätigt. Eigenkapitalzuführungen in Form von Gesellschaftereinlagen der Muttergesellschaft sind mit T€ 935 (Vorjahr T€ 400) erfolgt; wegen des Ergebnisabführungsvertrages war das gesamte Jahresergebnis mit T€ 758 (Vorjahr T€ 448) an die Gesellschafterin auszukehren. Investitionsdarlehen wurden per Saldo mit T€ 408 getilgt. Die Liquiditätslage im Jahr 2007 war jederzeit zufriedenstellend, Zahlungen erfolgen termingerecht aufgrund der vereinbarten Zahlungsbedingungen. Mögliche Skontoabzüge werden immer in Anspruch genommen. Da die zugesagten Kreditlinien nur teilweise in Anspruch genommen werden mussten, hat es keinerlei Liquiditätsengpässe gegeben. 2.3 Vermögenslage Die Bilanzsumme der Gesellschaft ist von 17,8 Mio. € auf 22,6 Mio. € gestiegen. Dies entspricht einer Erhöhung von 4,8 Mio. € oder 27,1%. Die Ursache für diese Entwicklung ist in der betriebsbedingten Geschäftsausweitung zu sehen. Die mittel- und langfristigen Vermögenswerte hatten einen Anteil von 30,4% am Gesamtvermögen, im Vorjahr betrug der Anteil 28,8%. Der Anteil des Anlagevermögens an den langfristigen Vermögenswerten beträgt 99,2% (Vorjahr 98,4%). Die Anlagenintensität (Anlagevermögen zu Gesamtvermögen) erhöhte sich um 1,9 %-Punkte auf nunmehr 30,2%. Die langfristigen Vermögenswerte waren am Bilanzstichtag zu 131,1%, im Vorjahr zu 157,7% durch Eigenkapital gedeckt. Trotz der ordentlichen Stammkapitalerhöhung um T€ 66 und der freiwilligen Gesellschaftereinlage von T€ 869 ist die Eigenkapitalquote um 5,6 %-Punkte auf 39,8% des Gesamtkapitals gesunken. Der Grund hierfür ist in der außergewöhnlichen Steigerung der Bilanzsumme (s.o.) zu finden. Die erheblichen Investitionen, insbesondere in Immobilien und Vorratsbestände, sind im Wesentlichen bankenfinanziert. Die Verbindlichkeiten bei Kreditinstituten machen daher zum 31. Dezember 2007 rd. 5,7 Mio. € (Vorjahr 2,4 Mio. €) bzw. 25,1% (Vorjahr 13,2%) der Bilanzsumme aus. Zur Bewertung dieser Aussage sei darauf hingewiesen, dass die Verbindlichkeiten bei Kreditinstituten zur Jahrtausend-Wende noch mehr als 5 Mio. € bzw. 41,6% der Bilanzsumme betrugen. Die Eigenkapitalquote belief sich seinerzeit auf 15,4%. 2.4 Gesamtaussage zur wirtschaftlichen Lage Wie dargestellt, hat die Branche auch im letzten Jahr weitere Umsatzzuwächse erfahren, welche aber auch in 2007 mit Margenkürzungen verbunden waren. Dem Margenverlust konnte insbesondere mit vertrieblichen Maßnahmen begegnet werden, womit insgesamt ein über dem Vorjahr liegendes Ergebnis erzielt wurde. 3. Voraussichtliche EntwicklungFür 2008 rechnet die CE-Branche aufgrund der dynamischen technischen Entwicklung sowie der Attraktivität der Produkte mit einer weiterhin positiven Marktentwicklung. Laut der GfU werden neben der Leitmesse für Consumer Electronics, der IFA im Berlin vom 29. August bis 3. September, auch die Sportereignisse wie die Fußball-Europameisterschaft und die Olympischen Sommerspiele dazu beitragen. Die Elektrogeräte-Branche sieht die Entwicklung im laufenden Jahr vorsichtig optimistisch. Sollten die wirtschaftlichen und politischen Rahmenbedingungen gleich bleiben, sei bei Großgeräten mit einem leichten Umsatz-Plus von 3 bis 4% zu rechnen, so der ZVEI. Bei kleinen Elektro-Hausgeräten rechnen die Fachverbände mit einem Umsatz-Wachstum zwischen 1 bis 2%. Der Verbraucher müsse sich auf steigende Preise einstellen, heißt es. Im Vergleich zu anderen Konsumgüterbranchen wird nach wie vor ein beträchtlicher Teil der Hausgeräte in Deutschland gefertigt. Dennoch stieg der Import von Hausgeräten 2007 um rund 4% auf 5,2 Milliarden Euro. Bereits 2007 haben wir damit begonnen, unsere Prozesse so effizient wie möglich zu gestalten, um in Zukunft schnell und qualitativ hochwertig reagieren zu können. Auch im Jahr 2008 werden wir weiterhin sämtliche Prozesse in einem Prozess-Handbuch, das nach der ISO-Norm 9001:2000 aufgebaut ist, erfassen und zum Teil neu gestalten. Auch 2008 werden wir uns auf die Neu- und Weiterentwicklung unserer Logistik konzentrieren. Prof. Dr.-Ing. Joachim Schulte von der Fachhochschule Gelsenkirchen, Lehrgebiet Logistikmanagement, Beschaffung und Distribution, steht uns weiterhin beratend zur Verfügung. Sowohl unsere Lager- wie auch die Fördertechnik sind planmäßig aufgebaut worden. Im Frühjahr 2008 wird hierfür die Software-Anbindung an unser System vorgenommen. Dadurch werden wir ab Mai 2008 mit der neuen Logistik arbeiten. Die dadurch verbesserte Leistung und höhere Effizienz wird sich bereits im zweiten Halbjahr 2008 bemerkbar machen. Aufgrund dessen ist davon auszugehen, dass die erwarteten weiteren Margenverluste kompensiert werden können. Daneben soll auch die konsequente Weiterentwicklung des Franchise-Netzes mit größtmöglicher Unterstützung der Franchisenehmer sowie eine weitere Konzentration auf die Logistik für Consumer Electronic Produkte dazu beitragen, auch in Zukunft das Betriebsergebnis zu verbessern. 4. Sonstige AngabenSeit Beginn des Geschäftsjahres 2008 haben sich keine wesentlichen Änderungen der Unternehmenssituation und des Branchenumfeldes ergeben.
Eime, im März 2008 Die Geschäftsleitung Nach dem abschließenden Ergebnis seiner Prüfung hat der Abschlussprüfer der ASWO International Service GmbH, Eime, zu dem Jahresabschluss zum 31.12.2007 sowie zum Lagebericht 2007 den folgenden uneingeschränkten Bestätigungsvermerk erteilt, der nachstehend wiedergegeben wird: Bestätigungsvermerk des AbschlussprüfersWir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang -unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der ASWO International Service GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2007 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen im Gesellschaftsvertrag liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung zutreffend dar.
Hannover, den 3. April 2008 WWP
Wichmann Waldeck & Partner
gez. Spönemann, Wirtschaftsprüfer" |
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