Stammdaten

Register
Amtsgericht Stuttgart HRB 264303
Vorher
MBtech EMC GmbHAKKA EMC GmbH
Eingetragen
15.5.1996
Branche
Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der InformationstechnologieErbringung von Dienstleistungen der diagnostischen BildgebungIngenieurbüros für Fachplanung von technischer Gebäudeausrüstung
Gegenstand
Durchführung von Untersuchungen auf dem Gebiet der elektromagnetischen Verträglichkeit an Bauteilen, Geräten, Anlagen und Fahrzeugen sowie die damit im Zusammenhang stehenden Dienstleistungen und Beratungen

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Thomas Dr. Klukas
seit 19.1.2026
Geschäftsführer
Florian Spelz
seit 18.7.2024
Prokura
Henrik Obst
seit 18.7.2024
Prokura
Isabell Dapper
seit 18.7.2024
Geschäftsführer
Florian Dr. Zahn
seit 18.7.2024
Prokura
Daniela Duchewitz
seit 6.10.2023
Prokura

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
AKKA Deutschland GmbH künftig Akkodis Germany GmbH
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Akkodis Germany Consulting GmbH
Germany
102.300 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

AKKA EMC GmbH

Waiblingen

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2020 bis zum 31.12.2020

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die AKKA EMC GmbH, Waiblingen

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der AKKA EMC GmbH, Waiblingen, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2020 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2020 bis zum 31. Dezember 2020 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der AKKA EMC GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2020 bis zum 31. Dezember 2020 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2020 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2020 bis zum 31. Dezember 2020 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Berlin, 21. November 2022

Mazars GmbH & Co. KG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft

gez. Pierre Zapp, Wirtschaftsprüfer

gez. Helge Schäfer, Wirtschaftsprüfer

Anhang für das Geschäftsjahr 2020

Allgemeine Angaben

Der Geschäftszweck der AKKA EMC GmbH (kurz: EMC) mit Sitz in Waiblingen (Registergericht Stuttgart, HRB 264303) liegt in der Durchführung von Prüfungen und Beratungen auf dem Gebiet der elektromagnetischen Verträglichkeit.

Alleinige Gesellschafterin ist die AKKA GmbH & Co. KGaA, Sindelfingen (kurz: AKKA Co.). 100 % der Anteile der AKKA Co. werden von AKKA Technologies S.E., Brüssel (Belgien), gehalten.

In 2002 wurde mit der alleinigen Gesellschafterin, der AKKA Co., ein Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag abgeschlossen. Es besteht mit der AKKA Co. eine umsatz-, gewerbe- und körperschaftsteuerliche Organschaft.

Der Jahresabschluss der EMC wurde auf Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches und den ergänzenden Vorschriften des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Die EMC ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 2 HGB. Die Gewinn- und Verlustrechnung wird nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Abweichend zu den Vorjahren werden unter den unfertigen Erzeugnissen noch nicht abgerechnete Leistungen und damit einhergehend Bestandsveränderungen in der GuV ausgewiesen.

Die immateriellen Vermögensgegenstände und die Sachanlagen werden mit den Anschaffungskosten abzüglich Abschreibungen bewertet. Die planmäßigen Abschreibungen erfolgen linear und monatsgenau. Außerplanmäßige Abschreibungen werden bei voraussichtlich dauernder Wertminderung vorgenommen.

Geringwertige Anlagegüter mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten bis zu 250,00 EUR werden im Jahr der Anschaffung voll abgeschrieben. Geringwertige Vermögensgegenstände mit Anschaffungskosten von 250,01 EUR bis zu einem Wert von 1.000,00 EUR werden im Jahr der Anschaffung gemäß § 6 Abs. 2a EstG als Sammelposten erfasst und über fünf Jahre abgeschrieben.

Die Finanzanlagen sind zu Anschaffungskosten beziehungsweise zum niedrigeren beizulegenden Wert bewertet.

Die Forderungen und die sonstigen Vermögensgegenstände sowie die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten sind zu Nominalwerten bilanziert. Bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurde für Drittkundenumsätze eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von 1 % auf die Nettoforderungen gebildet. Falls notwendig, werden Einzelwertberichtigungen vorgenommen.

Der Kassenbestand und das Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nennwert angesetzt.

Die Rückstellungen für Pensionsverpflichtungen werden mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag angesetzt. Die Ermittlung erfolgt nach versicherungsmathematischen Grundsätzen auf Basis des Anwartschaftsbarwertverfahrens. Es liegen die Richttafeln 2018 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck sowie Annahmen über künftige Anwartschafts- und Gehaltssteigerungen und Lebenshaltungskosten zugrunde.

Die sonstigen Rückstellungen sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages gebildet. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit einem der Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst.

Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag bilanziert.

Auf fremde Währung lautende Geschäftsvorfälle werden im Zugangszeitpunkt mit dem Umrechnungskurs (Devisenkassamittelkurs) erfasst. Im Rahmen der Folgebewertung werden auf fremde Währung lautende kurzfristige Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sowie kurzfristige Verbindlichkeiten zum Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag umgerechnet. Bei einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr erfolgt die Bewertung unter Beobachtung des Niederstwertprinzips bzw. Höchstwertprinzips.

Angaben zur Bilanz

(1) Immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen

Die Veränderungen der immateriellen Vermögensgegenstände und Sachanlagen resultieren vor allem aus planmäßigen Abschreibungen. Den linearen Abschreibungen liegen Nutzungsdauern zwischen 3 und 19 Jahren zu Grunde.

(2) Finanzanlagen

Die EMC besitzt 0,01 % der Anteile an der MBtech Mühendislik ve Danismanlik Ltd. Sirketi, Istanbul, Türkei. Das Eigenkapital der Gesellschaft zum 31.12.2020 beträgt 4.897,1 T€ und das Jahresergebnis beläuft sich auf 228,6 T€. Die Umrechnung von Stichtagskurs bzw. Durchschnittskurs lautet 1 € = 8,0547 bzw. 9,1131 TRY. **

**) Umrechnung Stichtagskurs bzw. Durchschnittskurs (2020)

(3) Forderungen aus Lieferungen und Leistungen

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen resultieren aus abgerechneten und aus geleisteten, jedoch noch abzurechnenden Dienstleistungen. Sie haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

(4) Forderungen gegen verbundene Unternehmen

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen resultieren mit 931,6 T€ aus dem Cash-Pooling (i.Vj. 0 T€), mit 1.228,4 T€ aus der Verlustübernahme, mit 106,6 T€ aus der umsatzsteuerlichen Organschaft und mit 787,9 T€ aus dem Lieferungs- und Leistungsverkehr. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

(5) Eigenkapital

Das gezeichnete Kapital beträgt unverändert 102,3 T€ und wird von der alleinigen Gesellschafterin, der AKKA Co. gehalten. Die Kapitalrücklage beläuft sich unverändert zum Vorjahr auf 5.010,8 T€. Die Gewinnrücklage beläuft sich wie im Vorjahr auf 41,1 T€.

Der im Geschäftsjahr verzeichnete Jahresfehlbetrag in Höhe von 1.228,4 T€ wird im Rahmen des Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrages von der AKKA Co. übernommen.

(6) Pensionsverpflichtungen

Die Rückstellungen wurden pauschal mit dem von der Deutschen Bundesbank im Monat Dezember 2020 veröffentlichten durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre abgezinst, der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt (§ 253 Abs. 2 Satz 2 HGB). Der Zinssatz beträgt 2,3 %. Bei der Ermittlung der Rückstellungen wurde eine Tarifsteigerung mit 1,5 % p. a. und eine Rentensteigerung mit 1,4 % p. a. unterstellt. Zudem wurden aus Erfahrungswerten gewonnene Fluktuationswahrscheinlichkeiten eingerechnet. Die Effekte aus der Änderung des Abzinsungssatzes werden - wie im Vorjahr - in den Zinsen und ähnlichen Aufwendungen ausgewiesen. Der Unterschiedsbetrag gemäß § 253 Abs. 6 HGB zur Berechnung auf Basis eines 7-Jahres-Durchschnitts beträgt bei einem Zinssatz von 1,6 % 46,6 T€. Die verbleibenden frei verfügbaren Rücklagen in Höhe von 41 T€ übersteigen diesen Unterschiedsbetrag nicht und unterliegen insofern gemäß § 253 Abs. 6 Satz 2 HGB einer Ausschüttungssperre.

(7) Verbindlichkeiten

Sämtliche Verbindlichkeiten haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr.

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen resultieren mit 245,7 T€ aus dem Lieferungs- und Leistungsverkehr. Weiterer wesentlicher Bestandteil war im Vorjahr die Gewinnabführung (441,7 T€).

Die sonstigen Verbindlichkeiten betreffen im Wesentlichen Verpflichtungen aus Lohn- und Kirchensteuer mit 84,7 T€ (i.Vj. 80,8 T€).

Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

(1) Sonstige betriebliche Erträge

Die sonstigen betrieblichen Erträge beinhalten periodenfremde Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von 6 T€. In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind keine Erträge aus der Währungsumrechnung enthalten.

(2) Sonstige betriebliche Aufwendungen

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen beinhalten im Wesentlichen Raumkosten, Instandhaltungs- und Reparaturkosten, Kfz-Kosten und IT-Kosten. Ferner sind wie bereits im Vorjahr keine Aufwendungen aus der Währungsumrechnung enthalten. Periodenfremde Aufwendungen werden in Höhe von 3 T€ ausgewiesen.

(3) Zinsen und ähnlichen Aufwendungen

In den Zinsen und ähnlichen Aufwendungen sind überwiegend Aufwendungen aus der Aufzinsung von Rückstellungen in Höhe von 39 T€ enthalten.

Sonstige Angaben

(1) Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen

Zum Bilanzstichtag bestanden wie im Vorjahr keine Haftungsverhältnisse.

Die EMC finanziert sich im Wesentlichen durch den Verkauf von Forderungen (Factoring). Der Beitritt zum Factoring Rahmenvertrag zwischen der AKKA Technologies S.E. und der Crédit Mutuel-CIC Factor erfolgte am 17.12.2014.

Darüber hinaus wurde die Unternehmensfinanzierung durch den am 27.12.2018 abgeschlossenen Cash Pool-, Netting- und Finanzierungsvertrag mit der AKKA Finance SARL, Brüssel, Belgien (kurz: AKKA Finance) erweitert. Ergänzt wird diese Finanzierungsstruktur der Business Unit Germany durch bestehende bilaterale Kreditlinien, Aval-Linien und einer Kontokorrentlinie gegenüber Banken in Höhe von 20,0 Mio. EUR.

Das Konzern-Netting ist wichtiger Bestandteil der AKKA Co. Finanzierung. Die Vielzahl interner Forderungen, bzw. Verbindlichkeiten zwischen verbundenen Unternehmen werden nicht einzeln beglichen, sondern "genettet" und zum Ende eines Monats verbleibt eine Endsumme, die dann via internem Kontoübertrag auf die AKKA Finance abgerechnet werden kann.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen bestehen aus einem Mietvertrag mit einem verbundenen Unternehmen. Die Verpflichtung aus diesem Vertrag beträgt 1.296 T€ für 2021, 0 T€ für die Jahre 2022-2025 sowie 0 T€ für die Laufzeit von länger als 5 Jahren.

(2) Angaben zur Geschäftsführung

Geschäftsführungsmitglieder sind und waren im Berichtsjahr

Herr Jean-Franck Ricci (25.11.2020-23.02.2022)

Herr Derrick Karl Michael Zechmair (01.03.-02.07.2021)

Herr Dr. Christoph Schneider (bis 01.03.2021)

Herr Michael Neumann (20.08.-25.11.2020).

Herr Peter Mehrle (bis 20.08.2020, seit 02.07.2021)

Herr Kenneth Ragnvaldsen (seit 25.02.2022)

Die Geschäftsführer beziehen keine Bezüge von der Gesellschaft.

(3) Mitarbeiter

Der durchschnittliche Personalstand betrug 75 Personen (i.Vj. 69 Personen). Es handelt sich ausschließlich um Angestellte.

(4) Honorar des Abschlussprüfers

Die Angabe über das Honorar des Abschlussprüfers entfällt, da diese Angabe im Konzernabschluss der AKKA Technologies S.E., Brüssel, Belgien, enthalten ist.

(5) Angaben zum Konzernunternehmen

Der Jahresabschluss der EMC wird in den Konzernabschluss der AKKA Technologies S.E., Brüssel, Belgien (größter und kleinster Kreis), einbezogen. Dieser Konzernabschluss, der nach den von der EU übernommenen IAS/IFRS aufgestellt wird, ist auf der Homepage (akka-technologies.com) erhältlich. Der Konzernabschluss wird bei der National Bank of Belgium unter der Nummer 0538 473 031 offengelegt und in deutscher Sprache im elektronischen Bundesanzeiger veröffentlicht. Die vom deutschen Recht abweichend angewandten Bilanzierungs-, Bewertungs- und Konsolidierungsmethoden betreffen die Bilanzierung und Bewertung der unfertigen Leistungen (langfristige Fertigung), der Pensionsrückstellungen, der latenten Steuern und der Finanzierungskosten.

(6) Nachtragsbericht

Seit Januar 2020 breitet sich weltweit das sogenannte Coronavirus aus. Vor diesem Hintergrund wird die Wirtschaft nicht nur durch Einschränkungen der wirtschaftlichen Aktivitäten der Gesellschaft und ihrer Kunden stark eingeschränkt. Durch Engpässe in den wesentlichen Lieferketten kann die positive Entwicklung der Auftragslagen nicht vollumfänglich zur wirtschaftlichen Erholung beitragen. Negativ wird sich auch die Entwicklung der Inflationsrate auswirken. Hierdurch werden die Geschäftstätigkeit sowie die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft auch in den Jahren 2021 und 2022 erheblich belastet werden. Wir verweisen diesbezüglich auch auf unsere Ausführungen im Risikobericht und Prognosebericht des Lageberichts.

Seit dem 24. Februar 2022 befindet sich die Ukraine im Krieg. Da die Gesellschaft keine wirtschaftlichen Verbindungen weder nach Russland noch in die Ukraine hat, hat der Konflikt grundsätzlich keine wesentlichen unmittelbaren Auswirkungen auf die EMC GmbH. Basierend hierauf hat die Gesellschaft keine Unsicherheiten identifiziert, die einen Zweifel an der Unternehmensfortführung begründen würden. Allerdings wird die Weltwirtschaft zusätzlich zu den Auswirkungen der Corona-Pandemie negativ durch die aus dem Ukraine-Konflikt resultierenden mittelbaren Auswirkungen beeinflusst. Durch Engpässe in den wesentlichen Lieferketten, starken Preisanstiegen im Energiebereich und die politischen Unsicherheiten kann die positive Entwicklung der Auftragslagen nicht vollumfänglich zur wirtschaftlichen Erholung beitragen. Negativ wird sich auch die Entwicklung der Inflationsrate auswirken. Hierdurch werden die Geschäftstätigkeit sowie die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft auch im Jahr 2022 voraussichtlich belastet werden. Wir verweisen diesbezüglich auch auf unsere Ausführungen im Risikobericht und Prognosebericht des Lageberichts.

Am 24. Februar 2022 hat die Adecco Group bekannt gegeben, dass der Erwerb einer Mehrheitsbeteiligung an AKKA Technologies durch den Kauf aller Anteile von der Familie Ricci und SWILUX S.A., der hundertprozentigen Tochtergesellschaft der Compagnie Nationale à Portefeuille SA, vollzogen wurde. Die Adecco Group wird AKKA und Modis zusammenführen. Durch den Zusammenschluss erhoffen wir uns positive Effekte für das neue Unternehmen.

Die gesamte AKKA Gruppe wurde am 23. Mai 2022 durch einen Cyberangriff getroffen. Aus Vorsichtsgründen wurden alle Systeme und Server abgeschaltet. Eine Wiederherstellung erfolgte schrittweise und wurde Ende Juni erfolgreich abgeschlossen. Eine bestandsgefährdende Auswirkung auf das Unternehmen bestand nicht.

Andere Ereignisse nach Ablauf des Geschäftsjahres 2020, die für die EMC GmbH von besonderer Bedeutung sind, sind nicht eingetreten.

 

Waiblingen, den 21. November 2022

AKKA EMC GmbH

Kenneth Ragnvaldsen, Geschäftsführer

Dr. Peter Mehrle, Geschäftsführer

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2020

I. Grundlagen

A. Geschäftsmodell der AKKA EMC GmbH

AKKA EMC GmbH (kurz: AKKA EMC) - ein Unternehmen der AKKA Technologies Group - hat ihren Hauptsitz in Waiblingen. Alleinige Anteilsinhaberin ist die AKKA GmbH & Co. KGaA, Sindelfingen, (kurz: AKKA Co.). Diese ist über deren Muttergesellschaft Teil der AKKA Technologies S.E. mit Hauptsitz in Brüssel, Belgien (kurz: AKKA).

Die AKKA wurde 1984 gegründet und hat eine stark unternehmerisch geprägte Unternehmenskultur. AKKA ist der führende europäische Anbieter auf dem Gebiet der Ingenieurberatung und F&E-Dienstleistungen für die Mobilitätsindustrie. Als Innovationsbeschleuniger unterstützt AKKA führende Industrieunternehmen aus der Automobil-, Luftfahrt-, Bahn- und Life-Sciences-Branche über den gesamten Lebenszyklus ihrer Produkte mittels modernster digitaler Technologien (KI, ADAS, Internet der Dinge, Big Data, Robotik, Embedded Computing, maschinelles Lernen etc.). Die AKKA EMC GmbH ist Teil der Marke AKKA und wird als eigenes Center of Expertise "EMC Solutions" geführt.

Das Unternehmen ist derzeit organisatorisch in die Bereiche Prüflabor, EMV-Engineering und EMV-Projektmanagement, Verwaltung und Technische IT/Netzwerkadministration gegliedert.

Der Bereich "Prüflabor" führt akkreditierte Messungen auf dem Gebiet der elektromagnetischen Verträglichkeit im Kundenauftrag durch.

Der Bereich "EMV-Engineering und EMV-Projektmanagement" unterstützt insbesondere Kunden der Fahrzeugindustrie und deren Zulieferer, sowie anderer Industriezweige bei deren Entwicklungsprojekten auf dem Gebiet der elektromagnetischen Verträglichkeit.

Alle zentral angesiedelten Verwaltungsbereiche, wie z. B. Einkauf, Vertrieb, IT, Personal, Recht, Finanzen und Controlling sind in den Verwaltungsfunktionen in Zusammenarbeit mit der AKKA Co. und der AKKA Deutschland GmbH (vormals AKKA Management Services GmbH) gebündelt.

Neben dem Firmensitz in Waiblingen haben wir EMV-Labore in Mönsheim und Kösching. Zudem unterstützen wir Kunden vor Ort mit EMV-Messungen bei Industrieanlagen. Des Weiteren betreiben wir ein kundeneigenes EMV-Labor in Schwieberdingen.

B. Steuerungssystem

Die bei der AKKA BU Germany/EMC eingesetzten finanziellen und nicht finanziellen Steuerungsgrößen orientieren sich an den Interessen und Ansprüchen unseres Anteilseigners und stellen die Basis für eine wertorientierte Unternehmensführung dar.

Operative Projekte: Die wesentliche Steuerungsgröße der operativen Projekte ist die "Gross Margin" (Gesamtleistung abzüglich der direkt zugeordneten Projektkosten).

Divisionen/Entity: Die wesentliche Steuerungsgröße der operativen Einheiten, die Divisionen und Entity (Matrixorganisation), ist die "Operational Margin".

Für die Divisionen ist die "Operational Margin (Divisionen)" das Gesamtergebnis vor Zinsen und Ertragsteuern und entspricht der Ergebnisverantwortung auf Ebene der Divisionen.

Für die Entity ist die "Operational Margin (Entity)" das Gesamtergebnis der Gesellschaft mit zusätzlichen Ergebniseffekten, die nicht auf Ebene der Divisionen, sondern auf Ebene der Entity/Gesellschaft zu verantworten sind; diese sind beispielsweise Überleitungsposten (Kosten für den Zentralvertrieb, administrative Kosten der Querschnittsfunktionen).

Zudem sind Kennzahlen wie die Eigenkapitalquote oder die Investitionen in das Sachanlagevermögen weitere Kennzahlen, mit welchen die Gesellschaft aktiv gesteuert wird.

C. Forschung und Entwicklung

Die Forschungs- und Entwicklungsaufwendungen stellen in unserer Branche einen wichtigen Faktor dar. Insbesondere die Automobilindustrie hält die Forschung und Entwicklung auf konstant hohem Niveau, wovon der Engineering-Markt sehr stark profitiert. Auch durch AKKA als Türöffner für weitere Branchen und externe Firmen sehen wir zusätzliche Chancen, unsere Marktanteile außerhalb des Daimler-Konzerns auszubauen und somit noch stärker an diesem Trend zu partizipieren.

Als hochinnovative Branche hält insbesondere die Automobilindustrie die Forschung und Entwicklung auf konstant hohem Niveau, wovon der Markt der Engineering-Services gerade in Deutschland sehr stark profitiert. Denn Innovationen von morgen entstehen durch die Verbindung von Engineering-Kompetenzen, Technologien und neuen Trends. Daher gehören Innovationen auch zum Selbstverständnis der AKKA Technologies Group und zu ihrem Automobilen-Kompetenzzentrum AKKA Co., zu dem die AKKA EMC GmbH gehört.

Mit ihren Innovationen im Mobilitätssektor leisten AKKA und AKKA Co. auch einen Beitrag zu gesellschaftlichen Herausforderungen. So adressieren sie das Thema Nachhaltigkeit im Kontext von Green Technology. Oder sie geben Anstöße für die urbane Mobilität der Zukunft durch autonomes, elektrisches Fahren in Verbindung mit Car Sharing und der Vernetzung von Fahrzeugen mit ihrer Umwelt.

II. Wirtschaftsbericht

A. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Wirtschaftliche Entwicklung

Die Wirtschaftsleistung in Deutschland verringerte sich um 5,0 % in 2020. Pandemiebedingt durchlebte die deutsche Volkswirtschaft eine schwere Rezession. Angesichts der neuen und verschärften Lockdown-Maßnahmen legte die 2020 zu beobachtende Erholung im vierten Quartal eine Pause ein, so die Experten des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie. 1

1 https://www.bmwi.de/Redaktion/DE/Dossier/konjunktur-und-wachstum.html

Die Konjunktur wurde aufgrund der verschlechterten finanziellen Rahmenbedingungen für die Schwellenländer und drohenden Handelskonflikten sowie die anhaltende Corona-Pandemie weiterhin spürbar gedämpft. Die vorausschauenden Konjunkturindikatoren, wie z. B. die Geschäftserwartungen oder die Auftragseingänge des Verarbeitenden Gewerbes, sind zurückhaltend. Wichtige binnenwirtschaftliche Auftriebskräfte wirkten jedoch fort.

Durch die COVID-Pandemie wurde auch die Weltwirtschaft im Geschäftsjahr 2020 stark getroffen und die wirtschaftlichen Folgen sind erheblich. Täglich werden neue Auswirkungen für die Weltwirtschaft und die Staatshaushalte veröffentlicht und namhafte Unternehmen beantragen Staatshilfen und Überbrückungskredite.

Entwicklung Automobilindustrie

Laut Verband der Automobilindustrie e.V. (VDA Pressemitteilung vom 19.01.2021) hat sich weltweit das Automobilgeschäft im Jahr 2020 unter der COVID-Pandemie unterschiedlich entwickelt. In Europa lag der Automobilabsatz mit -24 % unter dem Vorjahr (+1 %). Auch Japan (-11 %, i. Vj. -2 %), Indien (-18 %, i. Vj. -13 %), USA (-15 %, i. Vj. -1 %), Brasilien (-27 %, i. Vj. +8 %) und Russland (-9 %, i. Vj. -2 %) verzeichneten Rückgänge. Im zweiten Jahr in Folge ist bei den Verkäufen in China ein Rückgang (-6 %, i. Vj. -10 %) zu verzeichnen, sie liegen mit 19,8 Mio. Neufahrzeugen aber immer noch auf einem hohen Niveau. 2

2 https://www.vda.de/vda/de/presse/Pressemeldungen/2021/210119-Europ-ischer-Pkw-Markt-bricht-2020-um-ein-Viertel-ein

B. Geschäftsverlauf

Allgemeiner Geschäftsverlauf

Die COVID-Pandemie dämpfte die Geschäftsentwicklung der AKKA EMC. Mit einer gestiegenen Eigenkapitalquote von 68,2 % im Geschäftsjahr 2020 (i. Vj. 61,1 %) steht die AKKA EMC auf einer soliden finanziellen Basis. Für erhaltene Management- und Beratungsleistungen der Muttergesellschaft beliefen sich die Aufwendungen für das Geschäftsjahr auf 0,2 Mio.€ (i. Vj. 0,2 Mio.€).

Im Jahre 2020 erwirtschaftete die Gesellschaft einen Jahresfehlbetrag vor Verlustübernahme von 1,2 Mio.€ (i. Vj. Jahresüberschuss 0,4 Mio.€).

Eine tiefergehende Harmonisierung von Prozessen sowie die Ausnutzung von Synergieeffekten waren ebenfalls Bestandteile des Berichtsjahres und sind integraler Bestandteil der zukünftigen Ausrichtung. Insgesamt ist Deutschland nach wie vor deutlich unser Hauptmarkt und er wird dies auch auf absehbare Zeit bleiben.

C. Darstellung der Lage

Entwicklung der Gesamtleistung

Gesamtleistung (in Mio.€) 2020 2019
Umsatzerlöse 10,8 8,7
Bestandsveränderung -1,5 1,5
Summe 9,3 10,2

Mit einer Gesamtleistung (Umsatzerlöse und Bestandsveränderung) von 9,3 Mio.€ konnte die AKKA EMC, bedingt durch die Auswirkungen der COVID-Pandemie, die Vorjahresgesamtleistung in Höhe von 10,2 Mio.€ nicht erreichen. Der Inlandsumsatz lag im Geschäftsjahr 2020 bei 94,1 % (i. Vj. bei 96,2%).

Beschaffung

Der Materialaufwand ist im Jahr 2020 um 76,1 % gestiegen. Der Aufwand für RHB-Stoffe stieg geringfügig um 2 T€ (17,6 %) und der Aufwand für bezogene Leistungen um 76 T€ (82,7 %). Der Anstieg der bezogenen Leistungen ist auf einen IC Business (Umbrella) mit der AKKA Co. zurückzuführen (EMC Leistungserbringer gegenüber Kunde, AKKA Co. hat Auftrag ausgeführt). Der Materialaufwand ist durch den neuen Standort in Kösching und der damit verbundenen höheren Kalibrierdienstleistungen und Wartungen gegenüber dem Vorjahr deutlich gestiegen.

Vergleich von Vorperiodenprognosen

Die im Rahmen der operativen Planung 2019 verabschiedeten Ziele für die Gesamtleistung wurde leicht untererfüllt, die Operational Margin lag leicht unterhalb der Prognose und auch die Auslastung war leicht unter Plan. Die Unterschreitungen sind auf die äußerst angespannte Marktlage, bedingt durch die anhaltende COVID-Pandemie, zurückzuführen.

Ertragslage

Insgesamt beläuft sich das negative Jahresergebnis vor Ergebnisabführung auf 1,2 Mio.€

(i. Vj. Jahresüberschuss 0,4 Mio.€). Der Rückgang ist im Wesentlichen auf die Auswirkungen der globalen COVID-Pandemie zurückzuführen, die die gesamte wirtschaftliche Entwicklung im Jahr 2020 stark beeinflusst, bzw. ins Negative gedreht hat.

Das Rohergebnis hat sich im Vergleich zum Vorjahr von 10,3 Mio.€ auf 9,2 Mio.€ reduziert, was im Wesentlichen auf kurzfristige Terminabsagen im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie sowie auf den weltweiten Mangel an Halbleitern zurückzuführen ist.

Die Personalaufwendungen sind im Jahr 2020 auf 6,4 Mio.€ gestiegen (i. Vj. 6,0 Mio.€). Die Beantragung von Kurzarbeit erfolgte nur in geringem Umfang.

Die Erhöhung der sonstigen betrieblichen Aufwendungen um 279 T€ entfällt im Wesentlichen auf höhere Verwaltungskostenumlagen der AKKA Gruppe und Instandhaltungskosten.

Liquidität/Kapitalstruktur

Die AKKA EMC finanziert sich durch den abgeschlossenen Cash Pool-, Netting- und Finanzierungsvertrag mit der AKKA Finance SARL, Brüssel, Belgien (kurz: AKKA Finance). Das Konzern-Netting ist wichtiger Bestandteil der AKKA EMC. Die Vielzahl interner Forderungen bzw. Verbindlichkeiten zwischen verbundenen Unternehmen werden nicht einzeln beglichen, sondern saldiert ("genettet"). Zum Ende eines Monats verbleibt eine Endsumme, die dann optional via Bankzahlungen oder internem Kontoübertrag mit der AKKA Finance abgerechnet werden können. Das Guthaben bei Kreditinstituten ist unverändert zum Vorjahr. Die AKKA EMC kann sich aufgrund der vorhandenen Konzernfinanzierung sehr flexibel sowohl intern als auch extern finanzieren. Die Gesellschaft war im Geschäftsjahr jederzeit in der Lage, ihre Zahlungsverpflichtungen pünktlich zu erfüllen.

Investitionen

Die Gesellschaft hat 2020 Investitionen in Höhe von 343 T€ insbesondere im Bereich der Messtechnik vorgenommen.

Vermögenslage

Der Bestand an Vorräten, dies betrifft im Wesentlichen die noch nicht abgeschlossenen Projektleistungen, ist von 2,0 Mio.€ im Vorjahr auf 0,5 Mio.€ im Jahr 2020 gesunken.

Der Forderungsbestand aus dem Liefer- und Leistungsverkehr gegen Dritte betrug zum Abschlussstichtag insgesamt 0,2 Mio.€ (i. Vj. 2,1 Mio.€). Der Rückgang lässt sich u.a. durch die Auswirkungen der COVID-Pandemie auf das operative Geschäft zurückführen. Der Forderungsbestand gegenüber verbundenen Unternehmen erhöhte sich um 2,8 Mio.€ auf 2,8 Mio.€.

Auf Grund der um 879 T€ verringerten Bilanzsumme erhöhte sich bei gleichbleibendem Eigenkapital durch den Ergebnisabführungsvertrag die Eigenkapitalquote im Geschäftsjahr 2020 von 61,1 % auf 68,2 %.

Gesamtaussage zur wirtschaftlichen Lage

Das Geschäftsjahr 2020 war im Wesentlichen geprägt von Umsatzrückgängen im Zusammenhang mit der COVID-Pandemie. Trotz eines konsequenten und schnellen Gegensteuerns (bspw. Einleitung von Kostensenkungsmaßnahmen) sowie der Inanspruchnahme von COVID-Hilfsmaßnahmen (bspw. Beantragung von Kurzarbeitergeld) wurde ein Jahresfehlbetrag vor Ergebnisabführung in Höhe von 1,2 Mio.€ (i. Vj. Jahresüberschuss 0,4 Mio.€) erwirtschaftet.

D. Finanzielle und nichtfinanzielle Leistungsindikatoren

Finanzielle Leistungsindikatoren

Unsere bedeutsamsten finanziellen Leistungsindikatoren sind Gesamtleistung, Gross Margin auf Projektebene, Operational Margin und die Auslastung der Mitarbeitenden. Zusätzlich wenn auch weniger im Fokus zu den genannten operativen Ergebnisgrößen stellen für uns auch die Net Margin, der Auftragseingang, die Arbeitnehmer, der Personalaufwand, Days Sales Outstanding, das Working Capital und die Investitionen sowie die Kundenzufriedenheit finanzielle und nichtfinanzielle Indikatoren/Kennzahlen dar. Die Gross Margin spiegelt dabei die Ergebnisverantwortung der Projektleiter, die Operational Margin die Ergebnisverantwortung der Geschäftsführung wider. Die Auslastung ist zentraler Bestandteil der Departmentanalyse.

Personalkennzahlen/-Entwicklung

Der durchschnittliche Personalstand betrug 75 (i. Vj. 69). Die Personalaufwendungen im Jahr 2020 betrugen 6,4 Mio.€ (i. Vj. 6,0 Mio.€). Dies entspricht einem Anstieg von 6,8 %.

Human Resources (HR)

Die Tätigkeiten im Bereich Personal waren im Jahr 2020 weiterhin geprägt von Prozess- sowie Kostenoptimierungen und Standardisierung/Harmonisierung. Die Integration der AKKA Gruppe am Standort Deutschland, aber auch die Einbindung in die AKKA Gruppe weltweit, wurden kontinuierlich fortgesetzt. Die weitere Transformation und Ausrichtung der HR-Arbeit auf die Anforderungen des Marktes und der AKKA Gruppe werden, insbesondere im Zusammenhang mit der in 2020 eingeleiteten Reorganisation der AKKA in Deutschland, einen wesentlichen Anteil der HR-Kapazitäten auch über den Stichtag hinaus in Anspruch nehmen. Neben der Definition und Bündelung der HR-Rollen innerhalb der AKKA BU Germany wird es weitere strukturelle Maßnahmen geben, um die HR-Arbeit nachhaltig zu optimieren und auf die veränderte Managementorganisation auszurichten.

Reorganisation

Die wirtschaftliche Situation der AKKA in Deutschland erhöhte den Handlungsdruck, eine nachhaltige Reorganisation durchzuführen. Neben notwendigen Anpassungen der Mitarbeitenden an die gesunkenen Umsätze wurde eine Änderung der Organisationsstruktur durchgeführt. Die neue Struktur richtet sich am Center of Expertise (CoE) aus und ermöglicht ein schnelleres Umsetzen von Markt- und Kundenbedürfnissen.

III. Prognose-, Chancen- und Risikobericht

A. Prognosebericht

Für das Gesamtjahr 2021 erwartet die Bundesregierung eine Zunahme des preisbereinigten Bruttoinlandsprodukts (BIP) in Höhe von 3,0 %. Es ist davon auszugehen, dass die Wirtschaftsleistung im ersten Quartal noch deutlich durch die Pandemie beeinträchtigt wird. Im weiteren Verlauf nach Stabilisierung der pandemischen Lage durch die Impfung größerer Bevölkerungsgruppen und der Rücknahme der Einschränkungen des öffentlichen Lebens dürfte die Konjunktur wieder Fahrt aufnehmen. 3

3 https://www.bmwi.de/Redaktion/DE/Publikationen/Wirtschaft/jahreswirtschaftsbericht-2021.pdf?__blob=publicationFile&v=12 (Seite 106-107)

Gemäß Einschätzung des VDA (Pressemitteilung vom 26.01.2021) wird sich der Fahrzeugabsatz in den jeweiligen Märkten - mit Ausnahme Chinas - nur langsam dem jeweiligen Vorkrisenniveau annähern. Für Europa rechnet der VDA im Jahr 2021 mit einem Plus von 12 % auf ca. 13,4 Mio. Pkw. In den USA soll der Absatz 2021 um 9 % auf 15,8 Mio. Light Vehicles zulegen. Der chinesische Pkw-Markt soll dagegen mit 21,4 Mio. Einheiten (+8 %) bereits wieder das Vor-COVID-Niveau übersteigen. Der Pkw-Weltmarkt wird nach Einschätzung des VDA damit - nach einem Einbruch um 15 % im vergangenen Jahr - 2021 um 9 % auf 73,9 Mio. Neuwagen zulegen. Dieses Absatzvolumen liegt damit jedoch noch deutlich unter dem Vor-COVID-Niveau. 4

4 https://www.vda.de/vda/de/presse/Pressemeldungen/2021/210126-2021-entscheidet--ber-die-Zukunft-der-Industrie-in-Deutschland-und-Europa

Das Jahr 2021 (und gegebenenfalls auch darüber hinaus) ist unverändert von der COVID-Pandemie geprägt. Darüber hinaus bedingt die begonnene Transformation zu automatisiertem Fahren, Vernetzung und Elektromobilität weiterhin direkte, starke und nachhaltige Veränderungen im Bereich der Ingenieur- und Beratungsdienstleistungen, insbesondere auch für die Automobilindustrie.

Ausblick der Gesellschaft

Die auch nach dem Bilanzstichtag anhaltende COVID-Pandemie hat einen erheblichen Einfluss auf die Geschäftstätigkeit der Gesellschaft. Diese hat in der Gruppe zu einer Vielzahl von Projektverzögerungen und -verschiebungen, insbesondere bei den Kunden aus der Automobilbranche geführt. Die inzwischen zu erkennenden Auswirkungen der Pandemie für AKKA halten an. Aktuell können die finalen und vollständigen Auswirkungen noch nicht abschließend bewertet und beurteilt werden. Vorübergehend kommt es für die Gruppe insgesamt weiterhin zu einer Reduzierung der monatlichen Umsatzerlöse, im Vergleich zu einem Vor-COVID Niveau. Im Ergebnis der ursprünglichen Prognosen ist für 2021 eine leicht positive operative Marge geplant, durch die eingelegten Kosteneffizienzmaßnahmen und Optimierungen der bestehenden Kunden-, Produkt- und Dienstleistungsportfolios.

Wir erwarten aufgrund dieser derzeitig wirtschaftlichen Prämissen und trotz des unverändert schwierigen Umfelds, insbesondere durch den COVID-bedingten Ausfall von Messen und Events und einen Brand auf dem Firmengelände, für das laufende Geschäftsjahr 2021 eine stagnierende Gesamtleistung, mit geplanten Umsatzerlösen von ca. 10 Mio. €. Auf Grund der geplanten Umsatzerlöse, insbesondere durch die Gewinnung von Neukunden, sowie der Fokussierung auf neue Kundensegmente zur Reduzierung der Abhängigkeiten von den großen OEMs/Messgeschäft und der bereits eingeleiteten Kosteneffizienzmaßnahmen gehen wir von einer leicht positiven Ergebnisentwicklung (Break-Even) im Bereich von 100 T€ bis 500 T€ aus.

Eine verlässliche Schätzung des Gesamteffekts ist aufgrund der zeitlichen Komponenten der Umsetzungsgeschwindigkeit, der außergewöhnlichen Situation und insbesondere der nicht absehbaren zeitlichen Ausdehnung der COVID-Pandemie derzeit nicht abschließend möglich. Es besteht das Risiko, dass sich eine über unsere Erwartungen hinausgehende, längerfristige Beeinträchtigung durch die COVID-Pandemie weiter negativ auswirkt. Zum heutigen Zeitpunkt sind uns - abgesehen von den nicht weiter absehbaren Auswirkungen der COVID-Pandemie - keine weiteren Einflussfaktoren bekannt geworden, die mögliche Abweichungen von der zuvor berichteten Vermögens-, Finanz- und Ertragslage zur Folge haben könnten. Insbesondere die Planung und die zugrunde gelegten Prämissen unterliegen einer gewissen erhöhten Unsicherheit. Essenziell für die Entwicklung der wirtschaftlichen Situation der AKKA EMC wird die Umsatzentwicklung mit unserem Hauptkunden sein.

B. Chancen- und Risikobericht

Durch die in der AKKA BU Germany gelebten kontinuierlichen Prozesse zur Marktbeobachtung, Strategiedefinition und operativen Steuerung ist gewährleistet, dass die AKKA EMC ihre Positionierung im Markt und Wettbewerb finden sowie Chancen und Risiken adäquat abwägen kann.

Die AKKA BU Germany verfügt über einen kontinuierlichen Berichtsprozess zur Erkennung von möglichen Risiken. Im Rahmen von Risikoberichten werden - neben den einzelnen Risiken - die Gegenmaßnahmen zur Risikominimierung oder aber Risikovermeidung aufgezeigt. Die Umsetzung definierter Gegenmaßnahmen und Maßnahmenwirksamkeit werden in den Gremien der AKKA BU Germany und damit auch bei der AKKA EMC kontrolliert.

Das Risikomanagement ist unterteilt in die Kernprozesse "Projekt Risk Management", "Financial Risk Management", und "Tax Risk Management", welcher Bestandteil des "Corporate Risk Managements" der AKKA BU Germany, sind. Speziell die Rolle des "Project Risk Managements" wurde deutlich gestärkt.

Zusätzlich findet ferner ein kontinuierlicher Abwägungsprozess der Chancen und Risiken statt. Dieser wird ergänzt durch eine ständige Überprüfung des Leistungsangebots hinsichtlich Marktfähigkeit und Profitabilität in speziell hierfür eingerichteten Gremien (z. B. Projektreviews).

Weitere Risiken aus der Geschäftstätigkeit und eventuell anfallende Belastungen wurden im Jahresabschluss vollumfänglich berücksichtigt und in der jeweiligen Bilanz- bzw. GuV-Position entsprechend abgebildet.

Gesicherter Unternehmensfortbestand/Finanz- und Liquiditätsrisiken

Die AKKA EMC GmbH ist als international tätiger Dienstleister im Wesentlichen Zins- und Währungsrisiken, Liquiditätsrisiken sowie Ausfallrisiken für Kundenforderungen ausgesetzt.

Zins- und Währungskursrisiken werden bei Bedarf durch den Einsatz von derivativen Finanzinstrumenten begrenzt. Für den Umgang mit Finanzinstrumenten bestehen Regelungen, die sicherstellen, dass außerhalb eines festgelegten Rahmens keine Finanztransaktionen ohne Genehmigung erfolgen. Derivative Finanzinstrumente werden folglich nur zur Sicherungszwecken eingesetzt. Zum Bilanzstichtag erfolgte kein Einsatz von derivativen Finanzinstrumenten.

Zur Finanzierung zukünftiger Investitionen, besonders im IT-Bereich, hat die AKKA Deutschland GmbH (vormals AKKA Management Services GmbH) eine Vereinbarung mit einer Leasinggesellschaft über ein Volumen in Höhe von 9,5 Mio.€ geschlossen. Auf diese Vereinbarung können alle Gesellschaften der Business Unit Deutschland zugreifen.

Die AKKA EMC GmbH finanziert sich im Wesentlichen durch den Verkauf von Forderungen (Factoring). Der Beitritt zum Factoring Rahmenvertrag zwischen der AKKA Technologies S.E. und der Crédit Mutuel-CIC Factor erfolgte am 17. Dezember 2014. Diese ermöglicht eine Zwischenfinanzierung durch Kundenanzahlungen.

Darüber hinaus wurde die Unternehmensfinanzierung durch den am 27. Dezember 2018 abgeschlossenen Cash Pool-, Netting- und Finanzierungsvertrag mit der AKKA Finance SARL, Brüssel, Belgien (kurz: AKKA Finance) erweitert.

In der Betrachtung aller Finanzierungsmöglichkeiten und der vorhandenen Liquiditätsreserven in der AKKA Gruppe sehen wir trotz der Auswirkungen der Corona-Pandemie keine Liquiditätsrisiken, die den Fortbestand des Unternehmens gefährden.

Operative Risiken

Die zukünftigen Ertragspotenziale beurteilen wir insgesamt als positiv. Die Realisierung dieser Potenziale wird jedoch wesentlich davon abhängen, inwieweit es uns gelingt, Best-Cost-Country Anteile zu integrieren.

Mit der Beibehaltung einer gewissen Flexibilität durch den Einsatz von Zeitarbeitskräften und Subunternehmern tragen wir dem Risiko aus möglichen zukünftigen Auftragsschwankungen Rechnung. Unsere etablierten Personalinstrumente tragen zu einer gezielten Nachwuchs- und Know-how-Sicherung bei und stellen gleichzeitig die Transparenz über die Ressourcen sicher.

In der Automobil-Branche finden sich nach wie vor unsere Haupt- und Schlüsselkunden. Hieraus ergeben sich ein Abhängigkeitsverhältnis sowie das Risiko von Preiszugeständnissen. Wir gehen davon aus, dass die Beauftragungen auch mittelfristig auf dem derzeitigen Niveau liegen werden. Wir sehen jedoch zusätzliche Chancen, unsere Marktanteile außerhalb der Automobil-Branche auszubauen und somit das Abhängigkeitsverhältnis sukzessive zu reduzieren.

Von den Rahmenbedingungen der allgemeinen politischen Entwicklung sehen wir derzeit keine besonderen Risiken für unsere weitere Geschäftsentwicklung.

In Abhängigkeit von der Dauer der getroffenen Maßnahmen zur Eindämmung sowie Entwicklung der COVID-Pandemie und der damit einhergehenden geringeren Auftragszahlen ergeben sich entsprechende Risiken für die erzielbaren Umsatzerlöse und die Ertragssituation sowie ggf. ein zusätzlicher Finanzbedarf.

Zur Begrenzung der gesundheitlichen Risiken für die Mitarbeitenden sowie der negativen wirtschaftlichen Auswirkungen wurden im März 2020 umfangreiche Maßnahmen eingeleitet, die auch im Jahr 2021 weiter bestehen. So wurde die Möglichkeit des mobilen Arbeitens deutlich ausgedehnt. Es wurden Kosteneinsparungen durch das Aussetzen der Inanspruchnahme von externen Dienstleistungen (Beratung etc.) und das Verschieben von Investitionen initiiert. Auch wurde ein engmaschigeres Risikomanagement im Rahmen des Cash-Managements erweitert. Zudem wurden Maßnahmen zur Einführung von Kurzarbeit ergriffen, welche sich auch im Jahr 2021 fortsetzen können. Durch die Bundesregierung sowie die Bundesländer sind verschiedene Maßnahmen zur Reduzierung der Auswirkungen der Pandemie vorgesehen. Diese wurden im gesetzlichen Rahmen ausgeschöpft.

Die über das Jahr 2020 weiterhin bestehenden resultierenden Risiken aus der COVID-Pandemie sind zurzeit insgesamt noch nicht final absehbar bzw. quantifizierbar. Die Gesellschaft wird die Entwicklung weiterhin analysieren und bei Bedarf die entsprechenden Maßnahmen anpassen bzw. ausweiten.

Beteiligungsrisiken

Risiken und Chancen können entweder direkt auf die AKKA EMC GmbH oder indirekt über ihre Muttergesellschaft wirken.

Rechtliche Risiken

Als international tätiges Unternehmen unterliegt die AKKA EMC GmbH dem Risiko von Rechtsstreitigkeiten, an denen wir in Zukunft beteiligt sein könnten. Hierzu können insbesondere Risiken aus den Bereichen Produkthaftung, Wettbewerbs- und Patentrecht sowie Steuerrecht gehören. Die Ergebnisse künftiger Verfahren sind in aller Regel nicht vorhersagbar, sodass aufgrund von gerichtlichen oder behördlichen Entscheidungen oder der Vereinbarung von Vergleichen Aufwendungen entstehen können, die nicht oder nicht in vollem Umfang durch Versicherungsleistungen abgedeckt sind und wesentliche Auswirkungen auf unser Geschäft und seine Ergebnisse haben können. Unsere Allgemeinen Geschäftsbedingungen, Vertragsmuster für verschiedene Anwendungsfälle oder Ausführungsbestimmungen in Form von Organisationsrichtlinien werden laufend fortentwickelt und verringern neue rechtliche Risiken für die AKKA EMC GmbH. Für Prozesse, Projekte oder Vertragsabschlüsse, die sich außerhalb der für das Tagesgeschäft entwickelten Standards bewegen, ziehen wir regelmäßig die Rechtsabteilung zu Rate.

Auf Basis unseres derzeitigen Kenntnisstandes bestehen keine rechtlichen Risiken. Es kann nicht ausgeschlossen werden, dass sich bis dato nicht bekannte Sachverhalte ergeben, die eine abweichende Beurteilung erforderlich machen.

Ereignisse nach dem Stichtag

Seit dem 24. Februar 2022 befindet sich die Ukraine im Krieg. Da die Gesellschaft keine wirtschaftlichen Verbindungen weder nach Russland noch in die Ukraine hat, hat der Konflikt grundsätzlich keine wesentlichen unmittelbaren Auswirkungen auf die EMC GmbH. Basierend hierauf hat die Gesellschaft keine Unsicherheiten identifiziert, die einen Zweifel an der Unternehmensfortführung begründen würden. Allerdings wird die Weltwirtschaft zusätzlich zu den Auswirkungen aus der Corona-Pandemie negativ durch die aus dem Ukraine-Konflikt resultierenden mittelbaren Auswirkungen beeinflusst. Durch Engpässe in den wesentlichen Lieferketten, starken Preisanstiegen im Energiebereich und die politischen Unsicherheiten kann die positive Entwicklung der Auftragslagen nicht vollumfänglich zur wirtschaftlichen Erholung beitragen. Negativ wird sich auch die Entwicklung der Inflationsrate auswirken. Hierdurch werden die Geschäftstätigkeit sowie die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft auch im Jahr 2022 voraussichtlich belastet werden.

Am 24. Februar 2022 hat die Adecco Group bekannt gegeben, dass der Erwerb einer Mehrheitsbeteiligung an AKKA Technologies durch den Kauf aller Anteile von der Familie Ricci und SWILUX S.A., der hundertprozentigen Tochtergesellschaft der Compagnie Nationale à Portefeuille SA, vollzogen wurde. Die Adecco Group wird AKKA und Modis zusammenführen. Durch den Zusammenschluss erhoffen wir uns positive Effekte für das neue Unternehmen.

Die gesamte AKKA Gruppe wurde am 23. Mai 2022 durch einen Cyberangriff getroffen. Aus Vorsichtsgründen wurden alle Systeme und Server abgeschaltet. Eine Wiederherstellung erfolgte schrittweise und wurde Ende Juni erfolgreich abgeschlossen. Eine bestandsgefährdende Auswirkung auf das Unternehmen bestand nicht.

Andere Ereignisse nach Ablauf des Geschäftsjahres 2020, die für die EMC GmbH von besonderer Bedeutung sind, sind nicht eingetreten.

IV. Gesamtbeurteilung

Die Chancen und Risiken für die AKKA EMC werden wesentlich von gesamtwirtschaftlichen Einflussfaktoren und deren Effekten auf die Branchenkonjunktur geprägt. Die Risikolage hat sich im Vergleich zum Vorjahr für die AKKA EMC aber auch für die gesamte Branche verschlechtert. Die gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen wurden durch das Auftreten der COVID-Pandemie sehr stark negativ beeinflusst. Es bleibt abzuwarten inwieweit sich diese nachhaltig auf das operative Tagesgeschäft auswirkt, was zum aktuellen Zeitpunkt noch nicht abschließend bewertet werden kann. Die Unterbrechung der weltweiten Wertschöpfungsketten hat sich in schneller Geschwindigkeit auf die Produktivität ausgewirkt, welches auch die OEMs zu einer Konsolidierungsphase bewegt hat.

Der Fokus des Jahres 2021 wird auf dem Umgang mit den Auswirkungen der COVID-Pandemie liegen sowie dem Management der Marktrisiken. Damit wollen wir das angestrebte Wachstum bei gleichzeitig verbesserter Profitabilität sicherstellen.

Gegenwärtig sind wir davon überzeugt, dass im Zuge der vorliegenden Erkenntnisse und eingeleiteten Maßnahmen, wie beispielsweise durch die begonnene Restrukturierung, enge Steuerung der zukünftigen Entwicklung und unveränderte Sicherung der Liquidität innerhalb der Gruppe, keine entwicklungsbeeinträchtigenden und bestandsgefährdenden Risiken existieren.

Dieser Lagebericht enthält Aussagen über Vorgänge, die in der Zukunft liegen und die auf den heutigen Erwartungen und bestimmten Annahmen der Geschäftsführung der Gesellschaft beruhen. Wir weisen darauf hin, dass die tatsächlichen Ergebnisse wesentlich von den Erwartungen über die voraussichtliche Entwicklung abweichen können, wenn eine der genannten oder andere Unsicherheiten eintreten oder sich die den Aussagen zugrundeliegenden Annahmen als unzutreffend herausstellen.

 

Waiblingen, den 21. November 2022

Kenneth Ragnvaldsen

Dr. Peter Mehrle

Anlagenspiegel der AKKA EMC GmbH zum 31. Dezember 2020

Anschaffungskosten / Herstellungskosten
Stand 01.01.2020 Zugänge Umbuchung Abgänge Stand 31.12.2020
EUR EUR EUR EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 76.586,77 0,00 0,00 9.312,85 67.273,92
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 76.586,77 0,00 0,00 9.312,85 67.273,92
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 79.944,34 0,00 0,00 0,00 79.944,34
2. Technische Anlagen und Maschinen 6.668.278,34 31.018,62 285.446,15 523.837,55 6.460.905,56
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 9.709.016,44 283.148,55 1.400,00 154.063,88 9.839.501,11
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen in Bau 266.116,38 28.899,49 -286.846,15 0,00 8.169,72
Summe Sachanlagen 16.723.355,50 343.066,66 0,00 677.901,43 16.388.520,73
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 10,56 0,00 0,00 0,00 10,56
Summe Finanzanlagen 10,56 0,00 0,00 0,00 10,56
Summe Anlagevermögen 16.799.952,83 343.066,66 0,00 687.214,28 16.455.805,21
Abschreibungen
Stand 01.01.2020 Zugänge Abgänge Stand 31.12.2020
EUR EUR EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 63.707,77 3.736,00 9.312,85 58.130,92
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 63.707,77 3.736,00 9.312,85 58.130,92
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 74.679,34 4.231,00 0,00 78.910,34
2. Technische Anlagen und Maschinen 5.944.282,34 233.059,77 523.837,55 5.653.504,56
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 6.615.169,44 610.247,55 151.018,88 7.074.398,11
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen in Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Sachanlagen 12.634.131,12 847.538,32 674.856,43 12.806.813,01
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Finanzanlagen 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Anlagevermögen 12.697.838,89 851.274,32 684.169,28 12.864.943,93
Buchwerte
Stand 31.12.2020 Stand 31.12.2019
EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 9.143,00 12.879,00
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 9.143,00 12.879,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 1.034,00 5.265,00
2. Technische Anlagen und Maschinen 807.401,00 723.996,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.765.103,00 3.093.847,00
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen in Bau 8.169,72 266.116,38
Summe Sachanlagen 3.581.707,72 4.089.224,38
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 10,56 10,56
Summe Finanzanlagen 10,56 10,56
Summe Anlagevermögen 3.590.861,28 4.102.113,94

Bilanz zum 31. Dezember 2020

AKTIVA

31.12.2020 31.12.2019
Euro Euro
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 9.143,00 12.879,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 1.034,00 5.265,00
2. Technische Anlagen und Maschinen 807.401,00 723.996,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.765.103,00 3.093.847,00
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 8.169,72 266.116,38
3.581.707,72 4.089.224,38
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 10,56 10,56
3.590.861,28 4.102.113,94
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. Unfertige Erzeugnisse 540.740,65 2.038.419,70
2. Geleistete Anzahlungen auf Vorräte 0,00 1.924,20
540.740,65 2.040.343,90
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 152.253,02 2.080.197,79
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 2.841.342,43 26.835,27
--davon gegen Gesellschafter: 1.906.933,97 Euro (i.Vj. 0,00 Euro)--
3. Sonstige Vermögensgegenstände 133.378,43 76.277,36
3.126.973,88 2.183.310,42
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 1.125,57 1.122,64
3.668.840,10 4.224.776,96
C. Rechnungsabgrenzungsposten 292.393,34 104.593,37
7.552.094,72 8.431.484,27

PASSIVA

31.12.2020 31.12.2019
Euro Euro
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 102.300,00 102.300,00
II. Kapitalrücklage 5.010.837,19 5.010.837,19
III. Gewinnrücklage 41.123,56 41.123,56
5.154.260,75 5.154.260,75
B. Rückstellungen
1. Rückstellungen für Pensionen 540.859,00 557.418,00
2. Sonstige Rückstellungen 492.377,96 609.196,41
1.033.236,96 1.166.614,41
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 472.111,50 105.508,13
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 245.737,67 982.195,12
--davon gegenüber Gesellschafter: 0,00 Euro (i.Vj. 522.300,87 Euro)--
3. Sonstige Verbindlichkeiten 646.747,84 1.022.905,86
--davon aus Steuern: 84.724,85 Euro (i.Vj. 80.778,95 Euro)-- 1.364.597,01 2.110.609,11
7.552.094,72 8.431.484,27

Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2020

2020 2019
Euro Euro
1. Umsatzerlöse 10.776.318,21 8.733.104,41
2. Bestandsveränderungen -1.497.679,05 1.525.936,87
3. Sonstige betriebliche Erträge 128.684,93 109.897,38
4. Materialaufwand
a) Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe -12.171,34 -10.353,89
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen -167.379,30 -91.620,74
-179.550,64 -101.974,63
5. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter -5.505.588,00 -5.144.551,95
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung -869.528,81 -824.794,19
--davon für Altersversorgung 36.969,36 Euro (i.Vj. 3.145,32 Euro)--
-6.375.116,81 -5.969.346,14
6. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -851.274,32 -935.090,35
7. Sonstige betriebliche Aufwendungen -3.170.030,67 -2.891.280,53
8. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 1.012,99 23.521,93
--davon aus verbundenen Unternehmen: 1.012,99 Euro (i.Vj. 23.521,93 Euro)--
9. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -59.972,71 -51.907,34
--davon aus verbundenen Unternehmen: 14.981,23 Euro (i.Vj. 0,00 Euro)--
10. Ergebnis nach Steuern -1.227.608,07 442.861,60
11. Sonstige Steuern -790,00 -1.166,00
12. Erträge aus Verlustübernahme 1.228.398,07 0,00
13. Aufgrund eines Gewinnabführungsvertrags abgeführte Gewinne 0,00 -441.695,60
14. Jahresergebnis 0,00 0,00

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