Stammdaten

Register
Amtsgericht Ulm HRB 722653
Eingetragen
18.9.2008
Branche
Herstellung von elektronischen Bauelementen a. n. g.Herstellung von Geräten der UnterhaltungselektronikHerstellung von elektrischem Installationsmaterial
Gegenstand
Gegenstand geändert; nun: Herstellung und Vertrieb von Komponenten für elektronische Systeme, insbesondere für industriell genutzte Funkfernwirksysteme

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Prokura
Geschäftsführer
Dorothee Helene Roels
seit 13.3.2019
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

Gesellschafter
Beta

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
Brendel Holding GmbH & Co. KG
Germany
50.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

HBC-components GmbH

Crailsheim

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

HBC-components GmbH

A. Geschäfts- und Rahmenbedingungen

1. Unternehmensstruktur, Geschäftstätigkeit

Die HBC-components GmbH wurde am 29.07.2008 gegründet und hat ihren Sitz in Crailsheim.

Die rechtliche Unternehmensstruktur hat sich im Geschäftsjahr 2023 nicht verändert.

Der Schwerpunkt der Geschäftstätigkeit der HBC-components GmbH liegt in der Herstellung und dem Vertrieb von Komponenten für elektronische Systeme, insbesondere für industriell genutzte Funksysteme. Hauptkunden der HBC-components GmbH sind die HBC-radiomatic GmbH, Crailsheim und die HBC-radiomatic, Inc. mit Sitz in den Vereinigten Staaten von Amerika.

2. Gesamtwirtschaft und Branche

Die deutsche Wirtschaft ist im Jahr 2023 geschrumpft. Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt fiel auf den Wert von -0,3% gegenüber dem Vorjahr (Quelle: Statistisches Bundesamt, Bericht zum Bruttoinlandsprodukt 2023 vom 15.01.2024). Gebremst wurde die Wirtschaft in allen Bereichen durch hohe Preise, hohen Kosten für Finanzierung und geringere Nachfrage aus dem In- und Ausland.

Als strategischer Zulieferer der HBC-radiomatic GmbH teilt das Unternehmen grundsätzlich deren Einschätzung zur Entwicklung der Geschäftstätigkeit. Da es für die Herstellung von Komponenten für industriell genutzte Funksysteme keine eigenständige Branche gibt, dienen die Entwicklungen der Bauinvestitionen und Ausrüstungsinvestitionen als beste Indikatoren. Ebenso ist für den Hauptkunden als stark vom Export abhängiges Unternehmen der Blick auf den Außenhandelsbericht wichtig.

Im Baugewerbe führten Material- und Fachkräftemangel, hohe Baukosten und zunehmend schlechtere Finanzierungsbedingungen ggü. den Vorjahren im Hochbau zu einem deutlichen Rückgang. Preisbereinigt konnte das Jahr 2023 u.a. aufgrund der Steigerung der Produktion im Tiefbau und Ausbaugewerbe mit einem leichten Plus von 0,2% abgeschlossen werden, wobei Bauinvestitionen im Jahr 2023 weiterhin deutlich sanken.

In Ausrüstungen - das sind vor allem Investitionen in Maschinen und Geräte sowie Fahrzeuge - wurde preisbereinigt um 3% mehr investiert als im Vorjahr, jedoch führt man dies v.a. auf Effekte der geförderten Elektromobilität zurück. Das verarbeitende Gewerbe hingegen schließt das Jahr mit einem Rückgang von 0,4%. Gestiegene Energiekosten werden oftmals als einer der entscheidenden Gründe angeführt. Zwar zählt sich HBC nicht zu den energieintensiven Unternehmen und, bedient aber einige (Groß-)Kunden aus diesen Industriezweigen, die mit Investitionszurückhaltung reagieren.

Der Außenhandelsbericht zeigt, dass das Handelsvolumen im Jahr 2023 insgesamt geschrumpft ist. Gegenüber dem Vorjahr 2022 haben sich preisbereinigt die Warenexporte mit -1,8% negativ entwickelt.

B. Geschäftsverlauf und Darstellung der Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage

1. Geschäftsverlauf und Geschäftsergebnis

Das Jahr 2023 war zu Beginn des Jahres gekennzeichnet von einer nach wie vor hohen Auftragslast bei sich gleichzeitig stabilisierender Materialverfügbarkeit.

Die Materialverfügbarkeit war in den Vorjahren zu einer der Hauptrisiken geworden. Aufgrund weltweit instabiler Lieferketten und allgemeiner Materialverknappung planten vor allem größere Kunden und Händler ihre Bedarfe frühzeitig und platzierten Rahmenbestellungen in höheren Volumina, um ihre eigene Planungs- und Lieferfähigkeit zu erhöhen, in vielen Fällen über die eigentlich erkennbare Marktnachfrage hinaus. Dieser Trend schwenkte im Jahr 2023 aufgrund der schwächelnden Wirtschaft in Deutschland und europäischen Ausland deutlich um.

Aufgrund des größeren Kostendruck hat die HBC-components entschieden, die Verkaufspreise an ihre Kunden zum Jahresende 2023 anzupassen.

Trotz stark rezessiver Entwicklungen am Markt blieben die Bedarfe seitens der Hauptkunden auf hohem Niveau und das Geschäftsjahr 2023 konnte mit zufriedenstellenden Ergebnissen abgeschlossen werden. Dem Unternehmen war es auch bei teilweise erheblichen (Fix-)Kostensteigerungen möglich, zukunftsweisende Projekte anzustoßen.

Der Unternehmenserfolg wird dabei am Rohertrag und Jahresergebnis gemessen.

2. Ertragslage

Die Ertragslage des Unternehmens wurde in 2023 von zwei wesentlichen Entwicklungen beeinflusst: zum Einen wurden Materiallieferungen von großen Distributoren, die für das Jahr 2022 bestätigt waren, das ganze Jahr über mit deutlicher Verspätung nachgeliefert. Zum Anderen übernahm die HBC-components GmbH ein Lager ihres Hauptkunden, um die Organisation rund um die Materialbeschaffung, -lagerung und -bereitstellung in eigens dafür neu geschaffenen Räumlichkeiten neu und effizient zu gestalten.

Der Rohertrag, ermittelt aus Umsatzerlösen, Bestandsveränderung und Materialaufwand, erhöhte sich um 958 T€ auf 16.840 T€. Er liegt damit im prognostizierten Bereich, da eine Umsatzsteigerung sowohl aufgrund von gestiegenen Mengen möglich war als auch auf angepasste Verkaufspreise zurückzuführen ist. Die Materialeinsatzquote in Bezug auf die Gesamtleistung beträgt ca. 60% und befindet sich auf einem ähnlich hohen Niveau wie in den Vorjahren.

Das Ergebnis vor Steuern liegt unverändert bei 25% des Rohertrags und hat sich trotz gestiegener Personalkosten und höheren betrieblichen Aufwendungen gegenüber dem Vorjahr um 6% verbessert. Die Anzahl der beschäftigten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter betrug zum Ende des Geschäftsjahrs 145 (Vorjahr: 144). Unter Berücksichtigung von Steuern und Abgaben verbleibt ein Jahresüberschuss von 2.986 T€ (Vorjahr 2.277 T€). Dieser moderate Anstieg entspricht der Prognose.

3. Finanzlage

Die Liquiditätslage des Unternehmens war im Berichtsjahr 2023 gut, da ein hoher Bestand an liquiden Mitteln und Wertpapieren ohne Verbindlichkeiten bei Kreditinstituten vorlag.

Der Finanzmittelbestand, bestehend aus liquiden Mitteln, hat sich gegenüber dem Vorjahr im Wesentlichen aufgrund eines leicht negativen operativen Cashflows, insbesondere bedingt durch Steuerzahlungen und einer Erhöhung der Vorräte, um 252 T€ verringert.

4. Vermögenslage

Die Bilanzsumme der HBC-components GmbH belief sich zum Abschlussstichtag auf 27.626 T€. Sie hat sich somit gegenüber dem Vorjahr um 11% (2.841 T€) erhöht. Die Erhöhung erklärt sich hauptsächlich durch eine Zunahme der Vorräte im Bereich der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und der fertigen Erzeugnisse.

Das Anlagevermögen hat sich hingegen kaum verändert.

Die Struktur des Vermögens hat sich gegenüber dem Vorjahr so gut wie nicht verändert. Vom Gesamtvermögen entfielen 2023 wie im Vorjahr 99,9% auf das Umlaufvermögen und Abgrenzungsposten sowie 0,1% auf das Anlagevermögen.

Die wesentlichen Teile des Umlaufvermögens bilden die Vorräte mit 16.416 T€ sowie Wertpapiere und die liquiden Mittel mit 9.488 T€.

Das Eigenkapital der Gesellschaft beläuft sich auf 26.457 T€. Die Eigenkapitalquote beträgt 96% (Vorjahr: 95%).

In der Gesamtbetrachtung wird die Entwicklung der Lage der Gesellschaft als weiterhin gut eingeschätzt.

C. Bericht zur voraussichtlichen Entwicklung mit ihren wesentlichen Chancen und Risiken

Im Laufe des Jahres 2023 war der ifo-Geschäftsklimaindex deutlich gesunden und stagnierte bis Beginn des Jahres 2024 auf niedrigem Niveau. Seit dem Frühjahr 2024 scheinen sich die Aussichten zu bessern, jedoch wird vielerorts betont, dass Aufträge bislang weiterhin ausblieben (Quelle: ifo Geschäftsklima Deutschland Bericht Mai 2024). Der Konjunkturbarometer des Verbands der Elektro- und Digitalindustrie ZVEI e.V. dokumentiert ebenfalls ein Auftragseinbruch im zweistelligen Minusbereichs gegenüber dem Vorjahr, getrieben durch einen Rückgang der Aufträge von inländischen Kunden (Quelle: ZVEI Konjunkturbarometer Juli 2024).

Insgesamt zeichnet sich in 2024 ein gemischtes Bild ab: die Auftragseingänge der Hauptkunden der Gesellschaft sind für ausgewählte Branchen und v.a. im deutschen Markt stark rückläufig. Im Auslandsgeschäft sind in Teilen umgekehrte Trends erkennbar. Insgesamt liegt die Auftragslage derzeit unter Vorjahresniveau, der Effekt auf den Umsatz fällt aber durch eine in 2024 notwendig gewordene Preisanpassung bislang weniger deutlich aus.

Dennoch ist davon auszugehen, dass die fehlende Investitionsbereitschaft aufgrund von höheren Finanzierungskosten und fehlender staatlicher Förderung Grund für den Abschwung in der klassischen Baumaschinenbranche, aber auch in verwandten Industriezweigen, in Deutschland ist und von länger anhaltender Dauer sein könnte. Der daraus resultierenden Schwankung der Marktnachfrage und dem damit einhergehenden Risiko rückläufiger Umsätze begegnet das Unternehmen daher mit Investitionen in einige Strukturprojekte, die eine schlanke und verbesserte Produktionsplanung und -organisation ermöglichen. Dies soll eine bedarfsgerechte Reaktion auf schwankende Marktnachfragen ermöglichen.

Die ausreichende und termingerechte Materialverfügbarkeit ist nach wie vor ein Risikofaktor, der sich gegenüber den Vorjahren zwar abgeschwächt hat, aber nicht ausgeschlossen werden kann. Daher wurde im Bereich der Beschaffung ein globales Einkaufswesen etabliert und weiter ausgebaut, deren Ziel es ist, mit Hilfe von verbundenen Unternehmen v.a. den Bezug über globale Lieferketten zu verbessern.

Aufgrund der guten Eigenkapitalsituation sind zum gegenwärtigen Zeitpunkt keine bestandsgefährdenden Risiken erkennbar. Insgesamt hängt die Entwicklung des Rohertrags sowie des Jahresergebnisses stark von der wirtschaftlichen Entwicklung der Hauptkunden ab. Weiterhin hat die HBC-components GmbH im 2. Halbjahr 2023 zusätzliche Flächen für die produzierenden Bereiche und Logistik angemietet, um das Unternehmenswachstum langfristig zu sichern.

Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Forderungen, Verbindlichkeiten, Guthaben bei Kreditinstituten sowie Wertpapiere.

Im Debitorenbereich besteht derzeit kein Ausfallrisiko. Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen gezahlt. Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen.

Die HBC-components GmbH nimmt permanente Analysen der aktuellen Marktverhältnisse vor. Es erfolgt in Abstimmung mit dem Hauptkunden eine Beobachtung der Entwicklung des Auftragseingangs, der Kosten und der Erträge. Diese Beobachtung gewährleistet eine schnellstmögliche Anpassung an die sich ändernden Marktverhältnisse. Aufgrund der guten Eigenkapitalsituation werden derzeit keine Liquiditätsrisiken für die Zukunft gesehen.

Der positiven Umsatzentwicklung aufgrund von angepassten Preisen und einer geringer ausfallenden Materialeinsatzquote ist es geschuldet, dass für das Jahr 2024 ein zum Vorjahr deutlich gestiegener Rohertrag prognostiziert wird. Trotz höherer Betriebsausgaben und Lohnanpassungen kann daher gegenüber dem Vorjahr von einem deutlich höheren Jahresüberschuss ausgegangen werden, sofern sich die aktuelle konjunkturelle Situation stabilisiert.

 

Crailsheim, 11.07.2024

Die Geschäftsführung der HBC-components GmbH

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 22.900,00 24.077,00
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 4,00 141,00
II. Sachanlagen 22.896,00 23.936,00
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 22.896,00 23.936,00
B. Umlaufvermögen 27.600.916,08 24.759.220,74
I. Vorräte 16.416.111,00 14.098.744,50
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 1.696.828,09 1.073.234,89
1. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 929.650,25 550.025,57
2. sonstige Vermögensgegenstände 767.177,84 523.209,32
III. Wertpapiere 4.842.667,20 4.690.056,15
IV. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 4.645.309,79 4.897.185,20
C. Rechnungsabgrenzungsposten 2.072,16 2.065,80
Summe Aktiva 27.625.888,24 24.785.363,54

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 26.456.721,30 23.470.351,20
I. Gezeichnetes Kapital 50.000,00 50.000,00
II. Kapitalrücklage 1.925.957,00 1.925.957,00
III. Gewinnrücklagen 24.480.764,30 21.494.394,20
IV. Bilanzgewinn / Bilanzverlust 0,00 0,00
B. Rückstellungen 435.700,00 878.630,00
C. Verbindlichkeiten 733.466,94 436.382,34
1. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 81.137,57
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 81.137,57
2. sonstige Verbindlichkeiten 733.466,94 355.244,77
davon mit Restlaufzeit bis zu einem Jahr 733.466,94 355.244,77
Summe Passiva 27.625.888,24 24.785.363,54

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 17.048.498,17 16.074.949,45
2. Personalaufwand 8.090.699,74 7.482.974,04
a) Löhne und Gehälter 6.425.277,03 5.978.611,00
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 1.665.422,71 1.504.363,04
davon für Altersversorgung 72.446,19 58.310,69
3. Abschreibungen 95.430,53 44.377,83
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 95.430,53 44.377,83
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 4.610.832,51 4.487.841,83
davon Aufwendungen aus der Währungsumrechnung 24.538,35 19.919,66
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 40.398,14
6. Abschreibungen auf Finanzanlagen und auf Wertpapiere des Umlaufvermögens 2.282,39
7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 5.828,00 29.523,00
8. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 1.289.188,63 1.740.470,41
davon Erträge aus der Zuführung und Auflösung von latenten Steuern 3.456,00 3.234,00
9. Ergebnis nach Steuern 2.996.916,90 2.287.479,95
10. sonstige Steuern 10.546,80 10.624,80
11. Jahresüberschuss 2.986.370,10 2.276.855,15
12. Einstellungen in Gewinnrücklagen 2.986.370,10 2.276.855,15
a) in andere Gewinnrücklagen 2.986.370,10 2.276.855,15
13. Bilanzgewinn / Bilanzverlust 0,00 0,00

Anhang

Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Sitz der HBC-components GmbH ist Crailsheim. Die Gesellschaft ist im Handelsregister des Amtsgerichts Ulm unter der Nummer HRB 722653 eingetragen.

Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 2 HGB auf.

Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB aufgestellt.

Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten.

Angaben zu den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Im Einzelnen werden folgende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden angewendet:

Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten angesetzt und um planmäßige, nutzungsbedingte lineare Abschreibungen vermindert.

Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige, nutzungsbedingte lineare Abschreibungen vermindert.

Die planmäßigen Abschreibungen werden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände (3 bis 10 Jahre) entsprechend vorgenommen.

Seit dem Geschäftsjahr 2018 werden die geringwertigen Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten bis 800,00 Euro im Anlagenspiegel ausgewiesen und in voller Höhe abgeschrieben. Die Anschaffungs- und Herstellungskosten werden im Jahr der Anschaffung als Abgang erfasst.

Die Bewertung der Gegenstände des Vorratsvermögens erfolgt zu Anschaffungs- und Herstellungskosten unter Beachtung des Niederstwertprinzips.

Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe werden zu Anschaffungskosten angesetzt. Sofern Wertminderungen zum Bilanzstichtag eingetreten sind, werden diese berücksichtigt.

Die Herstellungskosten der unfertigen und fertigen Erzeugnisse enthalten neben den Einzelkosten angemessene Teile der Material- und Fertigungsgemeinkosten sowie den Werteverzehr des Anlagevermögens, soweit dieser durch die Fertigung veranlasst ist. Die Bewertung erfolgt hierbei retrograd. Ausgehend von den Verkaufspreisen wird durch Abzug eines Gewinnaufschlages von 20% der Bewertungspreis abgeleitet.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zum Nennwert angesetzt. Einzelwertberichtigungen werden für erkennbare Einzelrisiken gebildet. Das allgemeine Kreditrisiko wird durch Bildung einer Pauschalwertberichtigung angemessen berücksichtigt.

Die sonstigen Wertpapiere des Umlaufvermögens sind mit dem Börsenwert am Bilanzstichtag, jedoch höchstens mit den Anschaffungskosten, bewertet.

Der Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nennwert angesetzt.

Guthaben bei Kreditinstituten in ausländischer Währung wurden mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet.

Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen.

Die Bewertung der Rückstellungen erfolgt jeweils in Höhe des notwendigen Erfüllungsbetrags, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung erforderlich ist, um zukünftige Zahlungsverpflichtungen abzudecken. Zukünftige Preis- und Kostensteigerungen werden berücksichtigt, sofern ausreichende objektive Hinweise für deren Eintritt vorliegen.

Die Verbindlichkeiten werden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Latente Steuern werden für zeitliche Unterschiede zwischen den handelsrechtlichen und steuerlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten ermittelt. Eine sich insgesamt ergebende Steuerbelastung würde in der Bilanz als passive latente Steuer, eine Steuerentlastung als aktive latente Steuer angesetzt werden. Im Falle einer Steuerentlastung würde vom entsprechenden Aktivierungswahlrecht kein Gebrauch gemacht werden.

Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von weniger als einem Jahr werden zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag umgerechnet.

Angaben zur Bilanz

Anlagevermögen

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel (Anlage zum Anhang) dargestellt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

In den Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind Forderungen gegen Gesellschafter in Höhe von 275 T€ (Vj. 272 T€) enthalten.

In den Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 655 T€ (Vj. 278 T€) enthalten.

In den sonstigen Vermögensgegenständen sind Forderungen, die erst nach dem Abschlussstichtag rechtlich entstehen, in Höhe von 78 T€ (Vj. 25 T€) enthalten.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben alle eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

Eigenkapital

Die Bilanz wird gemäß § 268 Abs. 1 HGB unter Berücksichtigung der vollständigen Verwendung des Jahresergebnisses aufgestellt.

Mit Gesellschafterbeschluss vom 27. Mai 2024 wurde die Zuführung des Jahresüberschusses zu den anderen Gewinnrücklagen beschlossen. Auf der Grundlage dieses Beschlusses ergibt sich folgende Entwicklung der Gewinnrücklage:

Stand zum 01. Januar 2023 21.494 T€
Zuführung 2023 2.986 T€
Stand zum 31. Dezember 2023 24.480 T€

Die Gewinnrücklagen betreffen andere Gewinnrücklagen.

Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen bestehen im Wesentlichen aus Verpflichtungen gegenüber Mitarbeitern.

Verbindlichkeiten

Die ausgewiesenen Verbindlichkeiten haben alle eine Laufzeit von bis zu einem Jahr.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen beinhalten verschiedene Miet- und Leasingverträge für Gebäude und Produktionsanlagen, Fahrzeuge, Telefonanlagen und Büromaschinen, deren Kündigungstermine bzw. Laufzeitende im Zeitraum der Wirtschaftsjahre 2024 bis 2026 liegen. Die Zahlungsverpflichtungen aus den Verträgen betragen 15.843 T€, wovon 2.069 T€ innerhalb des Jahres 2024 und 13.774 T€ innerhalb 2 bis 10 Jahre fällig sind.

Des Weiteren besteht ein Bestellobligo für zum Stichtag eingegangene Bezugsverpflichtungen in Höhe von 9.451 T€ (Vj. 15.324 T€).

Nicht in der Bilanz enthaltene Geschäfte

Es bestehen diverse Miet- und Leasingverträge für Gebäude, Fahrzeuge, Telefonanlagen und Produktions- und Büromaschinen, die zu einer Verbesserung der Liquiditätssituation führen. Risiken bestehen in den höheren Finanzierungskosten.

Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

Sonstige betriebliche Erträge

Von den sonstigen betrieblichen Erträgen betreffen 8 T€ (Vj. 26 T€) Erträge aus Währungsumrechnung und 186 T€ (Vj. 140 T€) Erträge aus dem Abgang von Wertpapieren des Umlaufvermögens.

Sonstige betriebliche Aufwendungen

Von den sonstigen betrieblichen Aufwendungen betreffen 10 T€ (Vj. 1 T€) periodenfremde Aufwendungen, 25 T€ (Vj. 20 T€) Aufwendungen aus Währungsumrechnungen und 2 T€ (Vj. 0 T€) Spenden.

Sonstige Angaben

Personal

Im Geschäftsjahr wurden durchschnittlich 143 (Vj. 139) Arbeitnehmer beschäftigt. Hiervon entfielen 23 (Vj. 19) auf Angestellte und 120 (Vj. 120) auf gewerbliche Arbeitnehmer.

Geschäftsführung

Geschäftsführer der Gesellschaft waren im Geschäftsjahr:

• Frau Dorothee Roels, Diplom-Kauffrau

• Frau Dr.-Ing. Friederike Brendel, Diplom-Ingenieurin

Die Angaben nach § 285 Nr. 9a HGB werden unter Bezug auf § 286 Abs. 4 HGB unterlassen.

Konzernverhältnisse

Die Brendel Verwaltungs GmbH, Crailsheim, ist oberstes Mutterunternehmen der Gesellschaft und stellt den Konzernabschluss für den größten Kreis von Unternehmen auf. Die Gesellschaft wird in diesen Konzernabschluss einbezogen. Der Konzernabschluss wird im Bundesanzeiger veröffentlicht.

 

Crailsheim, den 18. Juli 2024

Dorothee Roels, Geschäftsführerin

Dr.-Ing. Friederike Brendel, Geschäftsführerin

sonstige Berichtsbestandteile

ANLAGENSPIEGEL zum 31. Dezember 2023

HBC-components GmbH, Crailsheim

Anschaffungs-, Herstellungskosten 01.01.2023
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Umbuchungen
EUR
Anschaffungs-, Herstellungskosten 31.12.2023
EUR
kumulierte Abschreibungen 01.01.2023
EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 26.744,83 0,00 0,00 0,00 26.744,83 26.603,83
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 26.744,83 0,00 0,00 0,00 26.744,83 26.603,83
II. Sachanlagen
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 302.763,70 94.253,53 70.823,82 0,00 326.193,41 278.827,70
Summe Sachanlagen 302.763,70 94.253,53 70.823,82 0,00 326.193,41 278.827,70
Summe Anlagevermögen 329.508,53 94.253,53 70.823,82 0,00 352.938,24 305.431,53
Abschreibungen Geschäftsjahr
EUR
Abgänge
EUR
Umbuchungen
EUR
kumulierte Abschreibungen 31.12.2023
EUR
Zuschreibungen Geschäftsjahr
EUR
Buchwert 31.12.2023
EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 137,00 0,00 0,00 26.740,83 0,00 4,00
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 137,00 0,00 0,00 26.740,83 0,00 4,00
II. Sachanlagen
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 95.293,53 70.823,82 0,00 303.297,41 0,00 22.896,00
Summe Sachanlagen 95.293,53 70.823,82 0,00 303.297,41 0,00 22.896,00
Summe Anlagevermögen 95.430,53 70.823,82 0,00 330.038,24 0,00 22.900,00

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 18.07.2024 festgestellt.

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die HBC-components GmbH, Crailsheim

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der HBC-components GmbH, Crailsheim - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der HBC-components GmbH, Crailsheim, für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlagen für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet hat, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir die Darstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Stuttgart, den 31. Juli 2024

RWT Crowe GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Steuerberatungsgesellschaft

gez. Tilman Just, Wirtschaftsprüfer

gez. Cornelia Schütze, Wirtschaftsprüferin

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