BCB GmbH
Selbe AdresseVerwaltung von Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden für Dritte
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Frank Bittighofer seit 17.6.2019 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Finvest GmbHKarlsruheKonzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.10.2023 bis zum 30.09.2024Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr 2023 / 2024I. Grundlagen des KonzernsDie Finvest Gruppe ist ein Full-Service-Partner rund um die Elektronikproduktion sowie ein Logistikdienstleister. Das Dienstleistungsportfolio umfasst:
Zur Unternehmensgruppe gehören die ROB GmbH und deren Tochtergesellschaft ROB-SYSTEMS SRL (Sibiu), die ROB Logistik GmbH, die FinImmo GmbH und die FinImmo East Europe SRL (Sibiu). II. Marktsituation und Geschäftsverlauf1. Entwicklung von Gesamtwirtschaft und BrancheDas Bruttoinlandsprodukt (BIP) ist im 3. Quartal 2024 gegenüber dem 2. Quartal 2024 preis-, saison- und kalenderbereinigt um 0,2 % gewachsen. Wie das Statistische Bundesamt weiter mitteilt, nahmen im 3. Quartal 2024 vor allem die staatlichen und die privaten Konsumausgaben zu. Im 2. Quartal 2024 ging die Wirtschaftsleistung nach den neuesten Berechnungen um 0,3 % zurück (bisher -0,1 %), nach einem Plus zum Jahresbeginn (+0,2 %). Im Vorjahresvergleich war das BIP im 3. Quartal 2024 preisbereinigt um 0,2 % höher als im 3. Quartal 2023. Preis- und kalenderbereinigt ergab sich hingegen ein Rückgang (-0,2 %), da ein Arbeitstag mehr zur Verfügung stand als im Vorjahreszeitraum. Quelle: Destatis ElektronikdienstleistungenAuftragseingangNach dem zwischenzeitlichen Anstieg im Juli waren die Auftragseingänge in der deutschen Elektro- und Digitalindustrie im August 2024 wieder rückläufig. Insgesamt verfehlten sie ihren Vorjahreswert um 16,1%. Sowohl die Inlands- als auch die Auslandsbestellungen gaben nach erstere um 18,9% und letztere um 13,5%. Dabei sanken die Orders von Kunden aus dem Euroraum im August mit minus 9,4% fast doppelt so stark wie die Bestellungen aus Drittländern (-10,7%). In den zusammengenommenen ersten acht Monaten d.J. sind die Auftragseingänge in unserer Branche um 10,9% hinter dem entsprechenden Vorjahreswert zurückgeblieben. Hier nahmen die Inlandsorders um 12,0% und die Auslandsaufträge um 10,0% ab. Von Geschäftspartnern aus der Eurozone gingen zwischen Januar und August 9,0% weniger neue Bestellungen ein als im Vorjahr. Kunden außerhalb des gemeinsamen Währungsraums reduzierten ihre Orders um 10,6%. Produktion und BeschäftigungDie reale, d.h. preisbereinigte Produktion elektrotechnischer und elektronischer Güter in Deutschland fiel im August 2024 nochmals um 13,0% geringer aus als im gleichen Vorjahresmonat. Für die gesamten ersten acht Monate des Jahres ergibt sich damit ein Rückgang des Branchenoutputs um 9,7% gegenüber Vorjahr. Nach ihrer leichten Erholung im August haben sich sowohl die Produktions- als auch die Beschäftigungspläne der Elektrounternehmen im September 2024 wieder merklich verschlechtert. So fiel der Saldo aus Firmen, die ihren Output in den nächsten drei Monaten erhöhen bzw. reduzieren wollen, von +1 auf -8 %-Punkte. Bei den Einstellungsabsichten sackte der entsprechende Saldo von -12 auf -19 Zähler ab. Zuletzt waren weiterhin 895.000 Beschäftigte in der deutschen Elektro- und Digitalindustrie tätig, wovon derzeit 34.800 kurz arbeiten. UmsatzMit 18,0 Mrd. € haben die nominalen Erlöse der heimischen Elektro- und Digitalindustrie ihren Vorjahreswert im August 2024 um 8,9% verfehlt. Der Inlandsumsatz gab um 7,6% auf 8,8 Mrd. € nach und der Auslandsumsatz um 10,0% auf 9,2 Mrd. €. Mit Kunden aus der Eurozone wurden im August 3,1 Mrd. € (-10,9%) erlöst und mit Geschäftspartnern aus Drittländern doppelt so hohe 6,1 Mrd. € (9,6%). Im Gesamtzeitraum von Januar bis einschließlich August d.J. belief sich der aggregierte Elektroumsatz auf 146,4 Mrd. € und lag damit um 7,6% tiefer als noch im Vorjahr. Dabei fielen die branchenweiten Erzeugerpreise in den ersten acht Monaten um 1,7% höher aus als vor einem Jahr. 70,2 Mrd. € entfielen zwischen Januar und August auf die inländischen Erlöse. Das waren 7,8% weniger als im gleichen Vorjahreszeitraum. Der Auslandsumsatz reduzierte sich hier in mehr oder weniger gleicher Größenordnung, nämlich um 7,4% auf 76,2 Mrd. €. Schließlich wurden mit dem Euroraum Erlöse von 27,3 Mrd. € (-7,1%) erzielt und mit Ländern aus anderen Währungsgebieten 48,9 Mrd. € (-7,6%). GeschäftsklimaDas Geschäftsklima in der deutschen Elektro- und Digitalindustrie hat im September 2024 einen deutlichen Rückschlag erlitten. Insbesondere die allgemeinen Geschäftserwartungen fielen stark zurück. Aber auch die Beurteilung der aktuellen Lage war schlechter als noch im August. Insgesamt rutschte der Klimawert damit wieder tiefer ins Minus. 17% der Branchenunternehmen beschrieben ihre wirtschaftliche Situation im September als gut. Für 43% war sie stabil und für 40% schlecht. Mit Blick auf die kommenden sechs Monate erwarten nur noch 9% der Elektrofirmen anziehende Geschäfte. 61% gehen von gleichbleibenden und 30% von rückläufigen Aktivitäten aus. Auch die Exporterwartungen gaben im September wieder nach. Hier reduzierte sich der Saldo aus Unternehmen, die in den nächsten drei Monaten mit mehr bzw. weniger Lieferungen ins Ausland rechnen, von -2 auf -5 %-Punkte. Quelle: ZVEI-Konjunkturbarometer (Oktober 2024) LogistikdienstleistungenIn der deutschen Logistikwirtschaft verschlechterte sich das Geschäftsklima im dritten Quartal des Jahres nach der Besserung im Vorquartal wieder. Der zugehörige Index fiel von 85,3 Punkten auf 84,4. Dies geht aus den monatlichen Erhebungen zum Logistik-Indikator hervor, die das ifo Institut im Auftrag der Bundesvereinigung Logistik e.V. (BVL) im Rahmen seiner Konjunkturumfragen durchführt. Die Geschäftslage erhielt ebenfalls einen Dämpfer und wurde von den Teilnehmenden schlechter eingeschätzt als noch im Vorquartal. Die Teilnehmenden zeigten sich damit weitverbreitet unzufrieden mit ihrer Geschäftssituation. Der Erwartungsindikator sank ebenfalls - die Betriebe der Logistikwirtschaft blickten somit pessimistisch auf das kommende halbe Jahr. Auch das Geschäftsklima der Logistikdienstleister trübte sich nach der deutlichen Verbesserung im Vorquartal nun wieder ein. Der Klimaindikator sank von 84,1 Indexpunkten auf 82,6. Die Dienstleister schätzten sowohl ihre Geschäftslage (83,3 aktuell, 84,7 zuletzt), als auch ihre Geschäftserwartungen (81,9 aktuell, 83,4 zuletzt) schlechter ein als noch im Vorquartal. Die Betriebe rechneten für das kommende halbe Jahr nicht mit einer Besserung ihrer Geschäftssituation. Weitverbreitet - und damit deutlich häufiger als im Vorquartal - wurde eine rückläufige Nachfrage gemeldet. Bei den Nachfrageerwartungen überwogen die negativen Stimmen allerdings nur leicht. Die Auftragsbestände sanken im Vergleich zum Vorquartal nochmals deutlich. Sehr weitverbreitet zeigten sich die Teilnehmenden unzufrieden mit ihren Auftragsbeständen, noch unzufriedener waren sie das letzte Mal im dritten Quartal 2020. Beschäftigungsabbau in den kommenden drei Monaten war aber nur noch punktuell geplant. Quelle: ifo-BVL-Logistikindikator Ergebnisse der ifo Konjunkturumfragen im 3. Quartal 2024 2. GeschäftsverlaufDas Geschäftsergebnis (Jahresüberschuss) lag bei rd. T€ 1.144. Im Vergleich zum Vorjahresergebnis liegt eine Ergebnisschmälerung von rd. T€ 318 vor. Der Umsatz lag mit T€ 48.434 im Geschäftsjahr 2023-24 um rd. 8,4% unter dem Vorjahr. Rd. 86,2% der Umsätze wurden 2023-24 im Inland und rd. 13,8% im Ausland erzielt. Der Umsatz entfällt mit T€ 36.362 auf den Bereich Elektrotechnik und mit T€ 12.072 auf Logistikdienstleistungen. Insgesamt lag die Gesamtleistung mit T€ 50.071 um rd. 7,34% unter dem Vorjahr. Der Auftragsbestand im Bereich der Elektronikdienstleistung betrug zum 30.09.24 rd. € 56,50 Mio. und lag damit rd. 3,8% unter demjenigen zum Geschäftsjahresende 2022-23. Es handelt sich hierbei im Wesentlichen um Rahmenaufträge mit Laufzeiten von 6 - 24 Monaten. Die Materialeinsatzquote lag mit rd. 58,4% um rd. 2,0 Prozentpunkte unter dem Vorjahr bezogen auf die Gesamtleistung. Die Personalkosten, welche rd. 26,3%, bezogen auf die Gesamtleistung betrugen, erhöhten sich um rd. 3,0 Prozentpunkte. Hier musste der hohen Inflation und dem Arbeitnehmermarkt Rechnung getragen werden. Trotz schwierigen Rahmenbedingungen, bedingt durch diverse weltweite Krisen konnte somit im aktuellen Geschäftsjahr ein EBIT von T€ 2.722 und ein EBITDA von T€ 3.794 erzielt werden. Diese liegen jeweils rund T€ 205 beim EBIT und rd. T€ 92 beim EBITDA unter dem Vorjahr. Damit wurden sowohl beim EBIT wie auch beim EBITDA die prognostizierten Bandbreiten nicht erreicht. Ausschlaggebend hierfür war die schwächelnde Nachfrage und der damit verbundene Umsatzrückgang, während im Vorjahr noch mit einer deutlichen Umsatzsteigerung geplant wurde. Insoweit liegen auch die Leistungsindikatoren Eigenkapitalrentabilität, Gesamtkapitalrentabilität und Umsatzrentabilität unter den geplanten Zielwerten, vgl. Abschnitt III Nr. 4. Entgegen der Vorjahresplanung sind die Rentabilitätskennzahlen, außer bei der Umsatzrentabilität, jeweils rückläufig und konnten nicht wesentlich verbessert werden. III. Darstellung der Lage des Unternehmens1. ErtragslageDie Gesamtleistung des Unternehmens hat sich um rd. 7,3% von rd. T€ 54.038 auf rd. T€ 50.071 reduziert. Hierbei lag der Umsatzrückgang im Bereich der Elektronikdienstleistungen bei rd. 6,1% und in den Logistikdienstleistungen bei rd. 11,3%. Die sonstigen betrieblichen Erträge reduzierten sich ebenso um rd. T€ 154 in 2023-24 auf rd. T€ 360. Diese Reduzierung ist im Wesentlichen auf geringere Erträge aus Währungsumrechnung zurückzuführen. Die Materialaufwandsquote lag in 2023-24 bei rd. 58,4% und somit um rd. 2,0 Prozentpunkte geringer als im Vorjahr. Hierfür waren im Wesentlichen Änderungen im Produktportfolio sowie der Abbau von Leihabarbeitskräften verantwortlich. Im Verlauf des Geschäftsjahres 2023-24 wurde der Personalbestand (insbesondere in Rumänien) an die nachlassende Nachfrage angepasst. Dennoch stiegen die Kosten an, mitunter durch die Übernahme von Leiharbeitskräften in Deutschland und inflationsbedingte Lohn- & Gehaltsanpassungen. Die Personalkosten lagen damit in 2023-24 um rd. 4,38% höher als im Jahr zuvor. In der Relation zur Gesamtleistung stieg die Personalaufwandquote um rd. 3,0 Prozentpunkte. Die Abschreibungen erhöhten sich infolge der getätigten Investitionen um rd. T€ 146 auf rd. T€ 1.105. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen hingegen reduzierten sich in 2023-24 um rd. 21,9%, insbesondere aufgrund der deutlich geringeren Aufwendungen für Ausgangsfrachten im Logistikbereich, welche um rd. T€ 869 abgenommen haben. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen lagen in 2023-24 bei rd. € 4.218. Die Zinsen und ähnlichen Aufwendungen lagen mit rd. T€ 962 um rd. 13,3% höher als im Geschäftsjahr 2022-23. Dies ist im Wesentlichen auf die gestiegenen Zinssätze zurückzuführen. Das EBIT der Unternehmensgruppe lag bei rd. T€ 2.722. Verglichen mit dem Vorjahr ergibt sich eine leichte Minderung von rd. 7,0%. Mit rd. T€ 1.144 reduzierte sich das Ergebnis 2023-24 um rd. 21,8% gegenüber dem Vorjahr. Die Eigenkapitalrentabilität (auf Basis EBIT und bezogen auf das Eigenkapital unter Berücksichtigung der Einlagen stiller Gesellschafter) hat sich von 35,8% im Vorjahr auf 29,2% im aktuellen Geschäftsjahr verringert. Die Umsatzrentabilität (auf Basis EBIT) blieb im Vergleich zum Vorjahr mit rd. 5,6% nahezu unverändert. 2. FinanzlageDie Finanzierung des laufenden Geschäftsbetriebs und der Investitionen erfolgte durch Bankdarlehen. Daneben erfolgt die Finanzierung insbesondere auch durch stille Gesellschafter. Hinzu kommt Factoring als weiteres Finanzierungsmittel. Darüber hinaus haben die Lieferanten Zahlungsziele eingeräumt, die im Gros zwischen 30 und 60 Tagen netto liegen. Sämtliche Zahlungsverpflichtungen konnten fristgerecht erfüllt werden. Sofern Skontierungen angeboten wurden, wurden auch diese genutzt. 3. VermögenslageDas Anlagevermögen liegt mit rd. T€ 7.745 um rd. T€ 3185 (rd. 2,4%) höher als im Vorjahr. Ursächlich hierfür ist die Investition in eine neues ICT System. Der weitere wesentliche Vermögensteil findet sich in den Vorräten mit T€ 15.640 (Vorjahr: T€ 14.982) wieder. Hier sind rd. 82,7% des Umlaufvermögens abgebildet. Auf Grund der anhaltend schwierigen Lage des Beschaffungsmarktes sowie durch den Anstieg der Anzahl an Neuprodukten im Bereich der Elektronikdienstleistung, wurden die Vorräte nochmals erhöht. Darüber hinaus ist die Vermögenslage gekennzeichnet durch Forderungen in Höhe von rd. T€ 2.344 (Vorjahr: rd. T€ 3.899). Die Reduzierung ist im Wesentlichen auf geänderte Zahlungsziele zurückzuführen. Das operative Ergebnis war wiederholt positiv und führt zu einem buchmäßigen Eigenkapital von rd. T€ 6.827. Zum bilanziellen Eigenkapital hinzuzurechnen sind T€ 2.500 aus Einlagen eines stillen Gesellschafters. Daraus folgt ein wirtschaftliches Eigenkapital von rd. T€ 9.327. 4. LeistungsindikatorenFinanzielle LeistungsindikatorenUnsere wesentlichen finanziellen Leistungsindikatoren haben sich wie folgt entwickelt: EBIT T€ 2.722 nach T€ 2.927 im Vorjahr EBITDA T€ 3.794 nach T€ 3.885 im Vorjahr Eigenkapitalrentabilität 29,2 % nach 35,8 % im Vorjahr Gesamtkapitalrentabilität 4,3 % nach 5,2 % im Vorjahr Umsatzrentabilität 5,6 % nach 5,5 % im Vorjahr (Ermittlung auf Basis des EBIT) 5. ZusammenfassungIn 2023-24 konnte die Umsatzplanung bedingt durch das Abnahmeverhalten des Gros der Kunden nicht erreicht werden. Ein Teil des Leistungsdefizites wurde durch den Aufbau von den Fertigwaren kompensiert, was wiederum einen Anstieg der Bestände zur Folge hatte und damit zu einer höheren Zinslast führte. Dennoch wurden hierdurch die Rentabilitätskennzahlen verbessert. Somit konnten zumindest die Rentabilitätskennzahlen des Vorjahres nahezu erreicht werden. Trotz der anhaltend schwierigen Rahmenbedingungen, bedingt durch diverse Krisen und anhaltenden Lieferengpässen in vielen Beschaffungsbereichen ist das Ergebnis nicht plankonform, aber zufriedenstellend. Die Erwartungen der Geschäftsführung an Ertrag und Vermögenslage konnten zwar nicht erfüllt werden aber durch die dennoch positive Ertragslage verbesserte sich die Finanzlage wiederholt wesentlich. IV. Wesentliche Risiken und Chancen der künftigen Entwicklung1. Risiken mit Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und ErtragslageFinanzrisiko - Die aktuellen Zinsen belasten die Konjunktur weiterhin. Aufgrund des hohen Finanzierungsbedarfs durch Bankdarlehen und Factoring wirken sich diese wesentlich auf das Ergebnis des Konzerns aus. Insbesondere die Factoringzinsen schwanken hierbei stark mit dem kurzfristigen Zinsniveau und können insofern den Kapitaldienst stark beeinflussen. Ein weiterer Anstieg der Kapitalmarktzinsen, würde insoweit trotz laufender Optimierungen die Rentabilität wieder verringern. Beschaffungsrisiko - Hierbei liegt der Fokus auf den von der Gruppe erbrachten Elektronikdienstleistungen. Der Elektronikbauteilemarkt ist aktuell mit durchschnittlichen Beschaffungszeiten zwischen 12 bis 24 Wochen berechenbar. Dennoch ist weiterhin mit Preissteigerungen zu rechnen. Diese werden, sofern wesentlich, von den Kunden übernommen. Bei Erhalt eines Kundenauftrages wird mit all unseren Lieferanten innerhalb des vereinbarten Lieferzeitraumes ein Preis vereinbart, der derzeit zumindest für 12 Monate stabil ist. Infolge des im abgelaufenen Geschäftsjahr noch schwierigen Beschaffungsmarktes und der vielen Produktneuanläufen konnten die Bestände der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe als auch der Halb- & Fertigerzeugnisse zum Bilanzstichtag noch nicht reduziert werden. Eine Bestandsanpassung wird nun im Laufe des neuen Geschäftsjahres angestrebt. Ein funktionierendes Beschaffungsmanagement sowie langjährige enge Geschäftsverbindungen zu unseren Lieferpartnern trugen und tragen auch zukünftig zu einem kalkulierbaren Beschaffungsrisiko bei. 2. Risikomanagementziele und -methodenAlle Aktivitäten bergen grundsätzlich Risiken. Ziel des Konzerns ist es insbesondere, vermeidbare Risiken zu erkennen und rechtzeitig gegenzusteuern. Deshalb wird versucht, durch eine systematische Erfassung und aktive Steuerung die Wahrscheinlichkeit einer Realisierung von Risiken zu reduzieren und nicht vermeidbare Schäden so gering wie möglich zu halten. Die Geschäftsleitung hat geeignete Maßnahmen zu treffen, insbesondere ein Überwachungssystem einzurichten, damit den Fortbestand des Konzerns gefährdende Entwicklungen früh erkannt werden. Neben Markt- und Konjunkturrisiken werden auch Betriebsrisiken (z. B. Ausfall der IT) anhand verschiedener Parameter quantifiziert. Die Marktentwicklung wird laufend verfolgt, um zeitnah gegensteuern zu können. Eine weitere Komponente stellt das Berichtswesen dar. Im monatlichen Rhythmus wird durch eine eingerichtete Berichtsroutine über die Entwicklung des abgelaufenen Monats und des laufenden Geschäftsjahres berichtet. Alle Berichte werden einer kritischen Soll/Ist-Analyse unterzogen. Das Controlling ermittelt zudem Kennzahlen zur Überwachung risikobehafteter Bereiche. 3. Gesamtaussage zur RisikosituationGrundsätzlich können nicht alle Risiken erfasst werden. Mit einer etablierten Systematik werden gewisse Risiken in regelmäßigen Abständen fokussiert. Darüber hinaus sind alle Mitarbeiter angewiesen, Risiken grundsätzlich zu vermeiden und immer den Weg der äußersten Sorgfalt zu beschreiten. In der Summe betrachtet, ist das Risiko des eigentlichen Unternehmensgegenstandes am Größten. Die Fehlermöglichkeiten im Bereich der Elektronik sind sehr vielfältig und in Summe hoch. Hier müssen die Prozesse permanent in Frage gestellt werden, um ein Maximum an Prozesssicherheit zu erhalten. Darüber hinaus ist das System weiterhin zu erweitern und zu verbessern, um eine 100%-ige Rückverfolgbarkeit von eventuellen Fehlern zu gewährleisten. Aufgrund der uns heute bekannten Informationen und den uns bisher bekannten geopolitischen Einflüssen, sind keine anderen Risiken erkennbar, die den Fortbestand gefährden würden. 4. ChancenDie zu Verfügung stehenden Maschinenkapazitäten im Geschäftsbereich EMS können bei weiterem Wachstum insbesondere durch Diversifikation auf der Kundenebene besser genutzt werden. Eine Umsatzverdopplung ist ohne weitere Maschineninvestition möglich. Hierdurch steigt mit steigenden Umsätzen die Ertragskraft überproportional im Vergleich zum Umsatzwachstum an. Für die Zukunft bleibt das Wachstum und die weitere Diversifikation im Focus der Unternehmensgruppe mit dem Ziel die Kapazitäten optimaler zu nutzen und die Unabhängigkeit weiter auszubauen. Mit dem überdurchschnittlichen Engagement unserer Mitarbeiter wird es gelingen auch in Zukunft die Marktposition weiter auszubauen und die gesetzten Ziele zu realisieren. Durch die im Geschäftsjahr getätigten Investitionen wird sowohl die Produktqualität gewährleistet als auch die Kapazitätsmöglichkeiten ausgeweitet. Wir sehen insoweit Chancen durch unsere Qualitätsmerkmale bestehende Kunden zu binden und begonnene Beziehungen noch weiter auszubauen. Zudem ist es uns möglich hierdurch weitere Neukunden zu akquirieren und unsere Kundenbasis zu diversifizieren. V. PrognoseberichtDie aktuellen Rahmenbedingungen, immer noch geprägt von diversen weltweiten Krisen, führen zur Verunsicherung der Absatzmärkte in nahezu allen Branchen. Hinzu kommt die zu erwartende Politik der USA sowie die politische Verunsicherung in Deutschland. Alles zusammen führt nicht zu einer belastbaren Basis für eine konjunkturelle Erholung. Dennoch sind wir zuversichtlich, dass wir mit all den getroffenen Maßnahmen, hier im Besonderen der weiteren Diversifizierung, unserer Planung für das Geschäftsjahr 2024-25 Rechnung tragen können. Die Auftragseingänge sowohl aus dem Inland als auch aus dem Ausland lagen im Laufe des Geschäftsjahres 2023-24 um rd. 11,7 % unter dem Vorjahr. Hierbei wurden aber wiederholt sehr viele Neuprojekte platziert, welche im Laufe des aktuellen Geschäftsjahres zu zusätzlichen Umsätzen führen werden. Die Unternehmensgruppe kann immer noch auf einen stabilen hohen Auftragsbestand zurückgreifen, der wesentlich über der aktuellen Jahresplanung liegt. Zum Ende des Geschäftsjahres, war der Auftragsbestand im Bereich der Elektronikdienstleistung mit € 56,5 Mio. nur um rd. 3,5% geringer als zum Vorjahresende. Für die EMS-Branche (EMS = Electronics Manufacturing Services ist weiterhin mittel- und langfristig eine positive Entwicklung von Experten prognostiziert. Kapitalintensive Investitionen in Produktionseinrichtungen, die Notwendigkeit einer immer höheren Flexibilität der Kapazitäten und Themen wie Kapitalbindung führen die Kunden zu Dienstleistungsunternehmen. Die Kunden können von professionellen EMS-Unternehmen komplette Systeme beziehen und damit ihre Durchlaufzeiten auf ein Minimum reduzieren. Ein Großteil der Supply Chain wird auf den Dienstleister übertragen. Basierend auf dem stabilen hohen Auftragsbestand im Elektronikdienstleistungsbereich haben wir ein Umsatzwachstum für den Geschäftsbereich EMS von ca. 9,2% geplant. Im Geschäftsbereich Logistik liegt die Planung hingegen, bedingt durch die konjunkturelle Situation und strategische Neuausrichtung eines Großkunden bei einem Umsatzrückgang von mehr als 33,3%. Zusammengefasst ist damit kein Umsatzwachstum für 2024-25 geplant. Oberstes Ziel für 2024-25 ist weiterhin die Ertragslage und nicht das Wachstum. Die Ergebniserwartungen liegen bei einem EBIT zwischen T€ 2.100 - T€ 2.500, sowie einem EBITDA zwischen T€ 3.000 - T€ 3.500 und somit unter dem Ergebnis des aktuellen Jahres. Auf Basis dieser Planung rechnen wir entsprechend mit einer weiteren leichten Reduzierung der Leistungsindikatoren Eigenkapitalrentabilität, Gesamtkapitalrentabilität und Umsatzrentabilität im Vergleich zum Vorjahr. Zuverlässigkeit des unternehmensinternen Planungssystems sowie der zugrunde gelegten Daten und AnnahmenGrundsätzlich wurde versucht in allen Bereichen der Planung, von der Umsatzplanung ausgegangen, einen maximalen Grad an Realität zu erreichen. Die Umsatzplanung basiert auf der Planung einzelner Produkte und bildet somit eine ausgezeichnete Grundlage sowohl für die Materialkostenplanung als auch für die Fertigungskapazitätsplanung. Hiervon abgeleitet wurde die Personalplanung durchgeführt. In der Kostenplanung basieren alle Kosten auf realen Vergangenheitswerten, welche mit einem Risikofaktor zusätzlich belegt sind. Alle Punkte, seien es externe oder interne Faktoren wurden auf ihre Plausibilität mehrfach überprüft.
Karlsruhe, den 16. Januar 2025 Frank Bittighofer, Geschäftsführer Konzernbilanz zum 30. September 2024Aktiva
Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2023 bis 30. September 2024
Konzernanhang für das Geschäftsjahr 2023/2024I. Allgemeine AngabenDer Konzernabschluss der Finvest GmbH wurde auf der Grundlage der Konzernrechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt. Der Konzernabschluss besteht aus der Konzernbilanz, der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung, dem Konzernanhang, der Konzern-Kapitalflussrechnung und dem Konzern-Eigenkapitalspiegel. Angaben, die wahlweise in der Konzernbilanz, in der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung oder im Konzernanhang gemacht werden können, sind weitestgehend im Konzernanhang aufgeführt. Für die Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt. 1. Angaben zur Identifikation der Muttergesellschaft laut Registergericht
II. Konsolidierungskreis1. Angaben zu allen KonzernunternehmenDer Konzernabschluss umfasst neben der Finvest GmbH alle Tochtergesellschaften, an denen die Finvest GmbH direkt oder indirekt zu mehr als der Hälfte am stimmberechtigten Kapital beteiligt ist. In den Konzernabschluss wurden neben der Finvest GmbH folgende Unternehmen nach den Vorschriften über die Vollkonsolidierung einbezogen:
2. Angabe der Befreiung von TochterunternehmenVon den Befreiungsvorschriften des § 264 Abs. 3 HGB wird für die ROB GmbH, ROB Logistik GmbH und FinImmo GmbH für das Geschäftsjahr 2023/2024 Gebrauch gemacht. III. KonsolidierungsgrundsätzeDie in die Konsolidierung einbezogenen Abschlüsse der in- und ausländischen Tochterunternehmen wurden entsprechend den gesetzlichen Vorschriften einheitlich nach den bei der Finvest GmbH geltenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden aufgestellt. 1. Angaben zum KonsolidierungsstichtagDer Konzernabschluss wird auf den Stichtag des Jahresabschlusses des Mutterunternehmens aufgestellt. Der Bilanzstichtag aller in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen ist der 30. September 2024. 2. KapitalkonsolidierungDie Kapitalkonsolidierung für die vollkonsolidierten Unternehmen erfolgt nach der Neubewertungsmethode gemäß § 301 Abs. 1 HGB durch Verrechnung der Anschaffungskosten mit dem anteiligen Eigenkapital der Unternehmen zum Zeitpunkt der erstmaligen Einbeziehung in den Konzernabschluss. Der sich aus der erstmaligen Kapitalkonsolidierung 2020/2021 ergebende aktivische Unterschiedsbetrag von T€ 1.504 wurde als Geschäfts- oder Firmenwert ausgewiesen und wird über die voraussichtliche Nutzungsdauer von zehn Jahren linear abgeschrieben. 3. SchuldenkonsolidierungBei der Schuldenkonsolidierung werden wechselseitige Forderungen und Verbindlichkeiten der einbezogenen Unternehmen gegeneinander aufgerechnet und eliminiert. Bei den Pflichtangaben zu sonstigen finanziellen Verpflichtungen sind die Positionen gegenüber einbezogenen Unternehmen eliminiert. 4. Aufwands- und ErtragskonsolidierungKonzerninterne Umsätze werden mit den entsprechenden konzerninternen Aufwendungen verrechnet. Aufwendungen und Erträge aus sonstigen Geschäftsvorfällen zwischen den einbezogenen Unternehmen werden ebenfalls aufgerechnet. 5. ZwischenergebniseliminierungZwischengewinne aus dem konzerninternen Lieferungs- und Leistungsverkehr werden für das Umlaufvermögen unter Berücksichtigung von Steuerabgrenzungen eliminiert, soweit sie nicht von untergeordneter Bedeutung sind. IV. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden1. Bilanzierungs- und BewertungsgrundsätzeDie für den Konzernabschluss geltenden Vorschriften des § 298 HGB wurden beachtet. AnlagevermögenDas Aktivierungswahlrecht für selbst geschaffene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens gem. § 248 Abs. 2 HGB wird in Anspruch genommen. Diese werden gem. § 255 Abs. 2a HGB mit den bei deren Entwicklung anfallenden Herstellungskosten bewertet. Die Herstellungskosten umfassen Material- und Fertigungseinzelkosten, Material- und Fertigungsgemeinkosten. Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt. Die immateriellen Vermögensgegenstände wurden linear über die voraussichtliche Nutzungsdauer von drei Jahren abgeschrieben. Der Geschäfts- und Firmenwert wird über 10 Jahre abgeschrieben. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Herstellungskosten umfassen Material- und Fertigungseinzelkosten, Material- und Fertigungsgemeinkosten. Für selbstgeschaffene Werkzeuge wurde ein Festwert gebildet. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Für Gebäude beträgt die Abschreibung 33 bzw. 40 Jahre und für das übrige Sachanlagevermögen zwischen 3 bis 15 Jahren. Im Zugangsjahr erfolgt die Abschreibung zeitanteilig. Geringwertige bewegliche Anlagegüter mit einem Einzelanschaffungspreis bis zu € 800 werden im Zugangsjahr voll abgeschrieben. Die Finanzanlagen wurden wie folgt angesetzt und bewertet:
VorräteDie Bewertung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sowie Handelswaren erfolgt zu Anschaffungskosten bzw. zum niedrigeren beizulegenden Wert. Die unfertigen Erzeugnisse und die fertigen Erzeugnisse werden zu Herstellungskosten (Material- und Fertigungseinzelkosten, Material- und Fertigungsgemeinkosten sowie Verwaltungsgemeinkosten) bewertet. Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlich langer Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, wird bei der Bewertung Rechnung getragen. Vermögensgegenstände des UmlaufvermögensForderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden zum Nominalwert bzw. unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Gegen den Ausfall einzelner Forderungen hat die Gesellschaft eine Kreditausfallversicherung abgeschlossen. RückstellungenRückstellungen wurden für alle ungewissen Verbindlichkeiten und erkennbaren Risiken in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags gebildet. Unverzinsliche Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von über einem Jahr wurden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden Marktzinssatz gemäß § 253 Abs. 2 S.1 HGB abgezinst. VerbindlichkeitenVerbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. 2. WährungsumrechnungGeschäftsvorfälle in fremder Währung wurden zum jeweiligen Tageskurs eingebucht. Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung sind mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. Beträgt die Restlaufzeit mehr als ein Jahr, wurden (nur) eventuelle Kursverluste am Bilanzstichtag berücksichtigt. Die Bilanzen ausländischer Tochterunternehmen mit Ausnahme des Eigenkapitals werden mit den Mittelkursen am Bilanzstichtag und die Gewinn- und Verlustrechnungen mit dem Jahresdurchschnittskurs umgerechnet. Das Eigenkapital wird mit historischen Kursen umgerechnet. Bilanzielle Umrechnungsdifferenzen werden ergebnisneutral im Eigenkapital nach den Rücklagen unter dem Posten "Eigenkapitaldifferenz aus Währungsumrechnung erfasst. V. Erläuterungen zur Konzernbilanz1. MitzugehörigkeitsvermerkeEinzelne Sachverhalte können im vorliegenden Gliederungsschema mehreren Bilanzposten zugeordnet werden. Aus Gründen der Klarheit und Übersichtlichkeit wird dazu folgende Erläuterung gegeben: In den sonstigen Verbindlichkeiten sind Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern in Höhe von T€ 0 (Vorjahr: T€ 430) enthalten. 2. Anlagespiegel für die einzelnen Posten des AnlagevermögensDie Aufgliederung und Entwicklung der Anlagenwerte ist aus dem Konzernanlagenspiegel zu entnehmen. Im aktuellen Geschäftsjahr sind keine Entwicklungskosten angefallen. 3. AusschüttungssperreDer Gesamtbetrag, der gem. § 268 Abs. 8 HGB der Ausschüttungssperre unterliegt, beträgt T€ 20. Im Einzelnen gliedert sich der Gesamtbetrag wie folgt: 4. Angabe zu Restlaufzeitvermerken von Verbindlichkeiten
Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind in Höhe von T€ 8.966 besichert durch: Grundschulden sowie Sicherungsübereignung von Warenlagern, Inventar und Forderungsbeständen. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten unterliegen in Höhe von T€ 3.907 (Vorjahr T€ 4.402) einer Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren. Von den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen haben TEUR 23 (Vorjahr T€ 98) eine Restlaufzeit von mehr als fünf Jahre. 5. Latente SteuernDie Bewertung der latenten Steuern erfolgt mit dem unternehmensindividuellen Steuersatz in Höhe von 30 %. Folgende Sachverhalte haben zur Entstehung von Steuerlatenzen geführt: Differenzen zwischen Handels- und Steuerbilanz auf Jahresabschlussebene betreffend den Bilanzposten "Selbst geschaffene immaterielle Vermögensgegenstände". Differenzen zwischen Handels- und Steuerbilanz betreffend den Bilanzposten "sonstige Rückstellungen" aus den Urlaubsrückstellungen der ROB GmbH.
Differenzen aus abweichendem Bilanzansatz zwischen Einzel- und Konzernabschlussebene betreffend den Bilanzposten "Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen" aufgrund der Neubewertung im Rahmen der Kapitalkonsolidierung gemäß § 301 Abs. 1 S. 2 HGB (sekundäre Steuerlatenzen aus HB II). Zu den in der Konzernbilanz angesetzten Steuerschulden wird im Hinblick § 314 Abs. 1 Nr. 22 HGB folgendes erläutert: Im Geschäftsjahr erfolgte ein Abgang in Höhe von T€ 16 (bezogen auf einen Steuersatz von 30 %).
6. Außerbilanzielle Geschäfte und sonstige finanzielle VerpflichtungenZur Finanzierung der operativen Geschäftstätigkeit werden im Geschäftsjahr laufende Forderungen aus Lieferungen und Leistungen verkauft. Zum Stichtag war ein Forderungsbestand von T€ 3.420 verkauft, der noch nicht fällig war. Risiken aus dem Factoring bestehen nicht. Diese Maßnahme bietet eine verbesserte Liquiditätslage und -planung. Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen in Höhe von T€ 473 sonstige finanzielle Verpflichtungen (insb. aus Wartungsverträgen). VI. Angaben zur Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung1. Aufgliederung der UmsatzerlöseDie Umsatzerlöse werden gemäß § 314 Abs. 1 Nr. 3 HGB wie folgt aufgegliedert:
2. Gewinne bzw. Verluste aus WährungsumrechnungenDie sonstigen betrieblichen Erträge bzw. Aufwendungen beinhalten Gewinne aus Währungsumrechnungen i.H.v. T€ 55 (Vorjahr T€ 148) bzw. Verluste aus Währungsumrechnungen i.H.v. T€ 55 (Vorjahr T€ 139). VII. Sonstige Angaben1. Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten ArbeitnehmerDie nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres durchschnittlich im Unternehmen beschäftigt:
2. Namen der GeschäftsführerWährend des abgelaufenen Geschäftsjahres wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt: Frank Bittighofer 3. Vergütungen des GeschäftsführersHinsichtlich der Angaben zu den Gesamtbezügen des Geschäftsführers gemäß § 314 Nr. 6 HGB wird von der Schutzklausel gemäß § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch gemacht. 4. Honorar des AbschlussprüfersDas vom Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr berechnete Gesamthonorar beträgt T€ 87 und gliedert sich wie folgt:
5. Vorgänge von besonderer BedeutungVorgänge von besonderer Bedeutung nach Schluss des Geschäftsjahrs haben sich aus Sicht der Gruppe nicht ergeben. 6. Vorschlag bzw. Beschluss zur Ergebnisverwendung des MutterunternehmensAuf neue Rechnung werden der Jahresüberschuss in Höhe von € 1.143.880,35 und der Gewinnvortrag in Höhe von € 5.620.477,86 vorgetragen. 7. Unterschrift der Geschäftsführung
Karlsruhe, den 16. Januar 2025 gez. Frank Bittighofer -Geschäftsführer- Entwicklung des Konzernanlagevermögens im Geschäftsjahr vom 1.10.2023 bis zum 30.09.2024
Konzernkapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2023 bis 30. September 2024
Konzerneigenkapitalspiegel zum 30. September 2024
BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Finvest GmbHPrüfungsurteileWir haben den Konzernabschluss der Finvest GmbH und ihrer Tochtergesellschaften (der Konzern) - bestehend aus der Konzernbilanz zum 30. September 2024, der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung, dem Konzerneigenkapitalspiegel und der Konzernkapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2023 bis zum 30. September 2024 sowie dem Konzernanhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Konzernlagebericht der Finvest GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2023 bis zum 30. September 2024 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts geführt hat. Grundlage für die PrüfungsurteileWir haben unsere Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von den Konzernunternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Konzernabschluss und den KonzernlageberichtDie gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten -falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Konzernlageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Konzernlagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des KonzernlageberichtsUnsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten -falschen Darstellungen ist, und ob der Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses und Konzernlageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Pforzheim, 17. Januar 2025 dhmp
NEXT GmbH & Co. KG
Tobias Nellinger, Wirtschaftsprüfer Benedikt Weber, Wirtschaftsprüfer ROB Logsitik GmbHPaderbornMitteilung gemäß § 264 Abs. 3 HGBDas Mutterunternehmen der Gesellschaft, die Finvest GmbH, Karlsruhe, hat als Alleingesellschafterin am 17. Januar 2025 folgenden Beschluss gefasst: "Der Befreiung der ROB Logistik GmbH von der Offenlegung der in § 325 HGB bezeichneten Jahresabschlussunterlagen für das Geschäftsjahr 2023/2024 nach § 264 Abs. 3 HGB wird zugestimmt" Das Mutterunternehmen hat sich zur Verlustübernahme entsprechend den Vorschriften des § 302 AktG für die von dem Tochterunternehmen bis zum Abschlussstichtag eingegangenen Verpflichtungen verpflichtet. Die Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der Finvest GmbH, Karlsruhe, einbezogen, welcher im elektronischen Bundesanzeiger veröffentlicht wird. Die Befreiung der Gesellschaft nach § 264 Abs. 3 HGB für das Geschäftsjahr 2023/2024 wird mitgeteilt.
Karlsruhe, den 17.01.2025 Die Geschäftsleitung gez. Frank Bittighofer ROB GmbHNeulingenMitteilung gemäß § 264 Abs. 3 HGBDas Mutterunternehmen der Gesellschaft, die Finvest GmbH, Karlsruhe, hat als Alleingesellschafterin am 17. Januar 2025 folgenden Beschluss gefasst: "Der Befreiung der ROB GmbH von der Offenlegung der in § 325 HGB bezeichneten Jahresabschlussunterlagen für das Geschäftsjahr 2023/2024 nach § 264 Abs. 3 HGB wird zugestimmt" Das Mutterunternehmen hat sich zur Verlustübernahme entsprechend den Vorschriften des § 302 AktG für die von dem Tochterunternehmen bis zum Abschlussstichtag eingegangenen Verpflichtungen verpflichtet. Die Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der Finvest GmbH, Karlsruhe, einbezogen, welcher im elektronischen Bundesanzeiger veröffentlicht wird. Die Befreiung der Gesellschaft nach § 264 Abs. 3 HGB für das Geschäftsjahr 2023/2024 wird mitgeteilt.
Karlsruhe, den 17.01.2025 Die Geschäftsleitung gez. Frank Bittighofer Finimmo GmbHKarlsruheMitteilung gemäß § 264 Abs. 3 HGBDas Mutterunternehmen der Gesellschaft, die Finvest GmbH, Karlsruhe, hat als Alleingesellschafterin am 17. Januar 2025 folgenden Beschluss gefasst: "Der Befreiung der Finimmo GmbH von der Offenlegung der in § 325 HGB bezeichneten Jahresabschlussunterlagen für das Geschäftsjahr 2023/2024 nach § 264 Abs. 3 HGB wird zugestimmt" Das Mutterunternehmen hat sich zur Verlustübernahme entsprechend den Vorschriften des § 302 AktG für die von dem Tochterunternehmen bis zum Abschlussstichtag eingegangenen Verpflichtungen verpflichtet. Die Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der Finvest GmbH, Karlsruhe, einbezogen, welcher im elektronischen Bundesanzeiger veröffentlicht wird. Die Befreiung der Gesellschaft nach § 264 Abs. 3 HGB für das Geschäftsjahr 2023/2024 wird mitgeteilt.
Karlsruhe, den 17.01.2025 Die Geschäftsleitung gez. Frank Bittighofer |
|||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Neueste Nachrichtenartikel und Medienerwähnungen
Echtzeit-Prüfung auf Insolvenzbekanntmachungen der Registergerichte
Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen
Echtzeit-Dokumentenabruf aus dem Handelsregister
Weitere Unternehmen an oder nahe dieser Geschäftsadresse
5 nahegelegene Organisationen
Verwaltung von Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden für Dritte
Herstellung von Lampen und Leuchten
Vermietung, Verpachtung von eigenen oder geleasten Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der Informationstechnologie
Graugießereien
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Echtzeit-Dokumentenabruf aus dem Handelsregister
Echtzeit-Prüfung auf Insolvenzbekanntmachungen der Registergerichte
Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen