Beteiligungsgesellschaften
Oberhessengas Netz GmbH
Schulze-Delitzsch-Straße 1, 61169 Friedberg (Hessen), DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Markus Summ seit 4.1.2010 | Geschäftsführer |
Roger Kai Friedrich seit 28.5.2008 | Prokura |
Wirtschaftlich BerechtigteBeta
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
Oberhessische Gasversorgung Gesellschaft mit beschränkter Haftung | 100.00% |
GesellschafterBeta
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Oberhessengas Netz GmbHFriedbergJahres- und Tätigkeitsabschluss nach EnWG zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023BILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2023OBERHESSENGAS NETZ GMBH, FRIEDBERG (HESSEN)A K T I V A
P A S S I V A
GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023
OBERHESSENGAS NETZ GMBH, FRIEDBERG (HESSEN) ANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023 Allgemeines Die Gesellschaft ist eine kleine Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 1 HGB. Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 der Oberhessengas Netz GmbH, Friedberg (Hessen), (Friedberg, HRB 6411) ist unter Beachtung der gesellschaftsrechtlichen Vorgaben nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuchs (HGB) für große Kapitalgesellschaften, des GmbH-Gesetzes und des Energiewirtschaftsgesetzes (EnWG) in den aktuell gültigen Fassungen aufgestellt. Um die Klarheit der Darstellung zu verbessern, sind gesetzlich vorgesehene Posten der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung zusammengefasst. Der Anhang enthält die erforderlichen Einzelangaben und Erläuterungen. Für die Gewinn- und Verlustrechnung haben wir das Gesamtkostenverfahren angewandt. Davon-Vermerke sind grundsätzlich im Anhang gemacht. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden sind gegenüber dem Vorjahr beibehalten worden (§ 252 I Nr. 6 HGB). Im Jahresabschluss sind sämtliche Vermögensgegenstände, Schulden, Aufwendungen und Erträge enthalten, soweit sie wirtschaftlich oder rechtlich der Gesellschaft zuzurechnen sind. Die immateriellen Vermögensgegenstände und die Sachanlagen werden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten und unter Berücksichtigung planmäßiger Abschreibungen bewertet. Planmäßige Abschreibungen werden pro rata temporis und linear vorgenommen. Die betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauern der immateriellen Vermögensgegenstände beträgt drei Jahre, die der Sachanlagen liegen zwischen drei und 25 Jahren. Direkt einer Anlage zurechenbare erhaltene Kapitalzuschüsse werden aktivisch von den Anschaffungs- oder Herstellungskosten abgesetzt. Geringwertige Anlagegüter mit Anschaffungskosten bis 800,- € werden im Zugangsjahr voll abgeschrieben. Die unter Vorräte erfassten Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und der Gasbestand werden zu fortgeschriebenen durchschnittlichen Einstandspreisen unter Beachtung des Niederstwertprinzips bewertet. Grundlage für die Bewertung der unfertigen Leistungen sind die aktivierungspflichtigen Herstellungskosten nach § 255 Abs. 2 HGB. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind mit ihrem Nennwert aktiviert. Erkennbare Einzelrisiken werden durch entsprechende Wertabschläge berücksichtigt, für das allgemeine Ausfallrisiko besteht eine Pauschalwertberichtigung. Die Guthaben bei Kreditinstituten sind mit dem Nennwert angesetzt. Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten sind Auszahlungen vor dem Abschlussstichtag angesetzt, soweit sie Aufwand für einen bestimmten Zeitraum nach diesem Zeitpunkt darstellen. Das gezeichnete Kapital wird zum Nennwert bilanziert. Bei der Bemessung der Rückstellungen sind alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten berücksichtigt worden. Sie wurden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Die Rückstellungen werden grundsätzlich auf Vollkostenbasis ermittelt. Künftige Preis- und Kostensteigerungen wurden bei der Ermittlung der Rückstellungen berücksichtigt. Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag passiviert. Alleinige Steuerschuldnerin ist die Gesellschafterin Oberhessen-Gas als Muttergesellschaft und Organträgerin, d.h. auch tatsächliche und latente Steuern der Oberhessengas Netz als Organgesellschaft sind vollständig im Jahresabschluss der Organträgerin auszuweisen. Dementsprechend werden die temporären Differenzen der Oberhessengas Netz im Abschluss der Organträgerin erfasst. Auf die Oberhessengas Netz anteilig entfallende Steuerbe- bzw. -entlastungen werden im Rahmen einer Konzernumlage an diese weiterbelastet bzw. vergütet. Erläuterungen zur Bilanz 1 Anlagevermögen Die Aufgliederung sowie die Entwicklung der in der Bilanz zusammengefassten Posten zeigt der als Anlage zum Anhang angefügte Anlagenspiegel. 2 Vorräte
Als Vorräte werden neben dem zur Brennwertkonditionierung der Biogaseinspeiseanlage verwendeten Flüssiggas Lagerbestände sowie noch nicht fertiggestellte Leistungen bilanziert. 3 Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
Die Forderungen gegen die Gesellschafterin Oberhessen-Gas resultieren mit 670 T€ (Vorjahr 432 T€) aus der Verlustübernahme, 286 T€ aus Steuerumlagen (Vorjahr 180 T€), 116 T€ (Vorjahr 66 T€) aus Netzentgelten sowie mit 15 T€ (Vorjahr 336 T€) aus laufenden Leistungsabrechnungen. Die sonstigen Vermögensgegenstände bestehen im Wesentlichen aus Ansprüchen aus der Wälzung von Biogasaufwand (852 T€; Vorjahr 829 T€) und Umsatzsteuer (278 T€; im Vorjahr 42 T€). Sämtliche Forderungen haben, wie im Vorjahr, eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. 4 Eigenkapital Das gezeichnete Kapital der Gesellschaft beträgt 50.000,- €, die Kapitalrücklage 2.250.000,- €. Alleinige Gesellschafterin ist die Oberhessen-Gas. Die Gesellschaft hat am 5. Juli 2007 einen seit dem 1. Januar 2007 geltenden Gewinnabführungsvertrag mit der Oberhessen-Gas abgeschlossen. 5 Rückstellungen
Die sonstigen Rückstellungen sind u.a. für den aktuell in Umsetzung befindlichen Armaturentausch in einer Gemeinde (413 T€, Vorjahr 412 T€), für mitarbeiterbezogene Verpflichtungen (131 T€; Vorjahr 100 T€), ausstehende Rechnungen (5 T€, Vorjahr 50 T€), die Jahresabschlussprüfung 2023 (12 T€, Vorjahr 12 T€) sowie die erzielten Mehrerlöse (181 T€, Vorjahr 215 T€) gebildet. 6 Verbindlichkeiten
Sämtliche Verbindlichkeiten haben, wie im Vorjahr, eine Fristigkeit von bis zu einem Jahr. Der Anstieg der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen resultiert stichtagsbedingt überwiegend aus dem Bezug von Dienstleistungen, während die rückläufigen sonstigen Verbindlichkeiten im Wesentlichen auf niedrigere Überzahlungen fremder Vertriebe von 247 T€ beruhen. Sonstige finanzielle Verpflichtungen, Vorteile und Risiken aus nicht bilanzierten Geschäften Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen ergeben sich jährlich jeweils mit der Oberhessen-Gas hauptsächlich aus dem Pachtvertrag in Höhe von ca. 2,3 Mio. € sowie dem Dienstleistungsvertrag von rd. 0,3 Mio. €. Eine weitere Verpflichtung stellt die Zahlung von Netzentgelten an die vorgelagerten Netzbetreiber Open Grid Europe GmbH (Netzkopplungspunkte Lich und Ober-Mörlen) und Terranetz BW GmbH (Netzkopplungspunkt Büdingen) von ca. 1.249 T€ pro Jahr dar. Zudem werden von der OVAG erbrachte kaufmännische Dienstleistungen von 686 T€ und Mieten von 18 T€ sowie von ovag Netz GmbH erbrachte Dienstleistungen mit rd. 52 T€ jährlich ausgezahlt. Daneben besteht ein Bestellobligo u.a. für Baumaßnahmen von 51 T€. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung 7 Umsatzerlöse Die Umsatzerlöse wurden ausschließlich im Inland erzielt und bestehen überwiegend aus Erlösen aus der Netznutzung (6.036 T€; Vorjahr 6.032 T€), technischen Dienstleistungen (326 T€; Vorjahr 630 T€) sowie Erstattungen umlagefähiger Biogas- und Marktraumumstellungsaufwendungen (704 T€; Vorjahr 1.114 T€). 8 Sonstige betriebliche Erträge Es handelt sich um erstattete Aufwendungen (66 T€), Schadensersatz (12 T€) sowie Erträge aus der Rückstellungsauflösung (2 T€). 9 Materialaufwand
Der Rückgang der Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe resultiert aus den Netzkonten- und Mehr-/Mindermengenabrechnung (84 T€; Vorjahr 400 T€). Die Aufwendungen für bezogene Leistungen betreffen hauptsächlich an die Gesellschafterin bezahlte Pachtaufwendungen für das Gasnetz (2,3 Mio. €; Vorjahr 2,4 Mio. €), stark gestiegene Netznutzungskosten für das vorgelagerte Netz (1,5 Mio. €; Vorjahr 1,0 Mio. €) sowie rückläufige bezogene Dienst- (1,6 Mio. €; Vorjahr 2,0 Mio. €) und Bauleistungen (0,3 Mio. €; Vorjahr 0,4 Mio. €), während im Vorjahr vermiedene Netznutzungsentgelte (0,2 Mio. €) anfielen. 10 Personalaufwand
Im Durchschnitt des Geschäftsjahres waren 16 Mitarbeiter (Vorjahr 15), davon eine Teilzeitkraft, und eine Mitarbeiterin (Vorjahr 1) beschäftigt. 11 Abschreibungen Im Einzelnen sind die Abschreibungen auf Sachanlagen im Anlagenspiegel dargestellt. 12 Sonstige betriebliche Aufwendungen Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen umfassen neben Konzessionsabgaben von 157 T€ (Vorjahr 164 T€) überwiegend Mieten, Gebühren und Beiträge von 45 T€ (Vorjahr 43 T€). Die Aufwendungen für die stark gestiegenen anderen Dienst- und Fremdleistungen betragen 56 T€ (Vorjahr 25 T€), für Bildungsmaßnahme 25 T€ ( Vorjahr 11 T€) und für Versicherungen 24 T€ (Vorjahr 22 T€). 13 Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge Innerhalb der sonstigen Zinsen wurden Verzugszinsen von 1 T€ ausgewiesen. 14 Steuern vom Einkommen und vom Ertrag Hierunter wird die von der Oberhessen-Gas für 2023 erstattete Konzernumlage in Höhe von 151 T€ für Körperschaftsteuer und Solidaritätszuschlag sowie 135 T€ für Gewerbesteuer (Vorjahr insgesamt 179 T€) ausgewiesen. 15 Erträge aus Verlustübernahme / Aufwendungen aus der Ergebnisabführung (-) Unter Berücksichtigung der von der Oberhessen-Gas zu erstattenden Steuerumlage von 285.939,49 € beläuft sich das Ergebnis nach Steuern auf -667.870,02 €. Bei sonstigen Steuern von 2.201,04 € verbleibt ein Fehlbetrag in Höhe von -670.071,06 €, der vom Alleingesellschafter Oberhessen-Gas aufgrund des Gewinnabführungsvertrages übernommen wird. Sonstige Angaben Honorar Abschlussprüfer Das im Geschäftsjahr 2023 für den Jahresabschlussprüfer RGT Treuhand Revisionsgesellschaft GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft erfasste Honorar für die Jahresabschlussprüfung 2023 beträgt 11.075,- € . Organe der Gesellschaft Geschäftsführer der Gesellschaft ist Markus Summ, Diplom-Ingenieur, Niddatal. Da nur ein Geschäftsführer von der Gesellschaft Bezüge erhält, wird von der Schutzklausel des § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch gemacht. Nachtragsbericht Wesentliche, sich auf die Finanz-, Vermögens- und Ertragslage auswirkende Geschäftsvorfälle nach dem Bilanzstichtag liegen nicht vor. Der Ukrainekrieg hat unverändert Folgen auf das Energiepreisniveau, die Inflation und konjunkturelle Entwicklung und beeinflusst neben der Klimadebatte die Akzeptanz von Erdgas als Wärmelieferanten. Dies kann sich negativ auf die Entwicklung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage auswirken. Ferner konnte durch erfolgte Maßnahmen die in der Vergangenheit aufgetretenen technischen Probleme von Gasheizungen in Wölfersheim weitgehend geklärt werden. Konzernverhältnis Die Alleingesellschafterin Oberhessische Gasversorgung GmbH wird als assoziiertes Unternehmen nach § 311 Abs. 1 HGB "at equity" in die Konzernabschlüsse der Stadtwerke Frankfurt am Main Holding GmbH, Frankfurt am Main, und der Oberhessische Versorgungs- und Verkehrsgesellschaft mbH, Friedberg, einbezogen. Angaben zu Geschäften mit nahestehenden Unternehmen und Personen nach § 6b Abs. 2 EnWG Folgende Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und Personen wurden zu marktüblichen Bedingungen im Rahmen der Gasverteilungstätigkeit abgeschlossen:
Vorschlag für die Verwendung des Jahresergebnisses Der Geschäftsführer schlägt vor, das Jahresergebnis nach Ergebnisabführung von 0,00 € festzustellen.
Friedberg (Hessen), den 16. April 2024 Oberhessengas Netz GmbH Markus Summ (Geschäftsführer) Der Jahresabschluss zum 31.12.2023 wurde am 16. Mai 2024 festgestellt. Anlagenspiegel zum 31. Dezember 2023
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