Guntram Voitel Kfz-Handel e. K.
Selbe AdresseTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Kraftwagen
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Maria Monika Voitel seit 4.3.2026 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Autohaus Voitel GmbHPlauenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.10.2022 bis zum 30.09.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2022 bis zum 30. September 2023Grundlagen des Unternehmens Geschäftsmodell des Unternehmens Die Autohaus Voitel GmbH, mit Sitz in Plauen, ist im Bereich Handel und Reparatur von Neu- und Gebrauchtwagen tätig. Die Vertragsbindung betreffen den FORD-Haupthändler-Vertrag sowie Mitsubishi- und FORD-Service-Vertrag. Hierbei werden die Hauptumsätze mit den Produkten des Herstellers Ford generiert. Der Anteil hier liegt analog zum Vorjahr bei über 90,0% vom Gesamtumsatz. Die Produkte des Herstellers Mitsubishi betragen ca. 3 % vom Gesamtumsatz. Weitere Umsätze werden mit Servicedienstleistungen und dem Vertrieb von Ersatzteilen erzielt. Forschung und Entwicklung Bei der Autohaus Voitel GmbH handelt es sich um einen Handelsbetrieb und es werden keine Forschungs- und Entwicklungstätigkeiten getätigt. Wirtschaftsbericht Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen Die wirtschaftliche Entwicklung und Lage des Geschäftsjahres vom 1. Oktober 2022 bis zum 30. September 2023 war geprägt von Lieferengpässen, Kaufzurückhaltung der Kunden und Strategieänderungen der Hersteller. Die Hersteller haben viele Modelle ersatzlos aus dem Angebot gestrichen bzw. wurden deren Produktionen eingestellt, zudem gab es eine deutliche Preissteigerung bei den Fahrzeugen, deren Produktion fortgeführt wird. Neben den Preisanstiegen kamen höhere Zinsbelastungen bei den Kunden hinzu, welche das Kaufverhalten der Kunden ebenso eintrübten und eine Planung der Geschäftsabläufe fast unmöglich machte. Die auslaufenden Nachwirkungen der Corona-Pandemie sowie der fortwährende Angriffskrieg in der Ukraine und den damit verbundenen Verunsicherungen der Bevölkerung, u.a. in Bezug auf Energiepreise und Energieknappheit, sorgten für noch größere Bedenken und Ungewissheiten. Der deutsche Automobilmarkt erlebte im Kalenderjahr 2023 ein Jahr mit Höhen und Tiefen. Während Anfang 2023 die Neuzulassungen von Personenkraftwagen im Vergleich zum Vorjahr noch deutlich anstiegen, sanken sie Endes des Jahres 2023 auf Grund dessen, dass die Förderung der Bundesregierung für den Kauf neuer Elektroautos im Dezember 2023 kurzfristig gestoppt wurde. Im Jahr 2023 wurden 2.844.609 Personenkraftwagen (Pkw) neu zugelassen. Dies entsprach einer Zunahme um 7,3 % im Vergleich zum Vorjahr. Von diesen waren 1.379.260 Pkw, und damit knapp die Hälfte, mit einem alternativen Antrieb ausgestattet. (Quelle: Statistisches Bundesamt, Jahresbilanz 2023: Kraftfahrt-Bundesamt - Jahresbilanz (kba.de). Ende 2022 war der Kauf reiner Elektroautos noch stärker vom Staat gefördert worden, weshalb viele Interessenten ihre Käufe vorzogen und so Ende 2022 bis Anfang 2023 für außergewöhnlich hohe Neuzulassungszahlen sorgten. Geschäftsverlauf Die Autohaus Voitel GmbH hat sich den veränderten Marktbedingungen trotz aller Umstände entsprechend rechtzeitig angepasst. Der Personalbestand wurde den neuen Umsatz- und Ertragsgegebenheiten angepasst. Die Geschäftslage war auch im Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2022 bis zum 30. September 2023 durch die auslaufenden Nachwirkungen der Corona-Pandemie und des fortbestehenden Ukraine-Krieges nur schwer einzuschätzen und die Prozesse kaum planbar. Obgleich dies sehr zeit- und ressourcenintensiv war, ist es uns in der Regel sehr gut gelungen, auf die geänderten Anforderungen zu reagieren. Durch die sehr guten Einkaufskonditionen, die wir bereits in der Vergangenheit im Ausland erzielt haben, konnten wir auch während der Zeit der Schließungen aktiv bleiben. Teilweise konnten wir Verträge nur via E-Mail und telefonisch schließen. Die Umorientierung auf die digitale Abarbeitung von Bestell- und Liefervorgängen verlangte uns viel ab und wurde im abgelaufenen Geschäftsjahr fortentwickelt. Wir befinden uns weiterhin in einem ständigen Anpassungsprozess, um uns an den zukünftigen differenzierten Kundenbedürfnissen und den unterschiedlichsten Angeboten der Hersteller auszurichten. Die vorhandenen Netzwerke zu Lieferanten wurden genutzt, um wenigstens geringe Mengen an Fahrzeugen vorzuhalten. Rückblickend müssen wir feststellen, dass sich das Berichtsjahr auf Grund der genannten Umstände nicht so positiv entwickelt hat wie geplant. Es wurde ein Jahresüberschuss zum 30. September 2023 in Höhe von 56.430,29 EUR (Vorjahr 2.284 TEUR) erzielt. Der Jahresüberschuss ist somit gegenüber dem Vorjahr um -97,5% gesunken. Das Rohergebnis beträgt 4.187.175,48 EUR (Vorjahr 8.095 TEUR) und beträgt nur noch knapp die Hälfte vom Vorjahr. Das rückläufige Nachfrageverhalten unserer Kundschaft hat sich somit deutlich auf das Ergebnis niedergeschlagen. VFE-Lage: Darstellung, Analyse, Beurteilung Die wirtschaftliche Lage des Unternehmens ist neben den Folgen der Corona-Pandemie und des Ausbruchs des Ukraninekrieges nach wie vor geprägt vom operativen Geschäft, den ständig stattfindenden Schulungen und Qualifizierungen, den motivierten Mitarbeitern sowie der Strategie der Hersteller. Ertragslage: Die wesentlichste Ertragsquelle des Unternehmens stellt der Handel mit Fahrzeugen im Neu- und Gebrauchtwagengeschäft dar. Ein hervorragendes Netzwerk, das in den vergangenen Jahren durch die Geschäftsleitung aufgebaut und auch im Geschäftsjahr ständig erweitert wurde, ist Voraussetzung für diese Entwicklung. Der Auftragsvorlauf im Neu- und Gebrauchtwagenvertrieb ist im Berichtsjahr positiv zu bezeichnen. Das Gleiche gilt für unsere Serviceabteilung. Die Personalkosten sind im Vergleich zum Vorjahr durch deutlich geringere Verkaufsprovisionen und weniger Mitarbeitern um -21,1% auf 1.809.911,60 EUR (Vorjahr 2.294 TEUR) gesunken. Die Abschreibungen haben sich um 56,0% auf 384.173,27 EUR (Vorjahr 246 TEUR) erhöht. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind um -13,1% auf 1.798.055,96 EUR (Vorjahr 2.068 TEUR) gesunken. Die Zinsaufwendungen sind durch den allgemeinen Anstieg der Zinssätze leicht um 15,6% auf 165.620,75 EUR (Vorjahr 143 TEUR) gestiegen. Finanzlage: Das vorhandene Finanz-Management ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen. Im abgelaufenen Geschäftsjahr konnten alle Verbindlichkeiten innerhalb der Zahlungsfristen beglichen werden. Es bestehen weiterhin Kreditlinien, die deutlich höher ausgestattet sind, als die durchschnittliche Inanspruchnahme. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen betragen zum Stichtag 1,8% der Bilanzsumme. Absatzgeschäfte werden zum größten Teil über die eingeräumten Kreditlinien der Hausbanken und der Banken der Hersteller abgewickelt. Eine Inanspruchnahme der Kreditlinien erfolgt grundsätzlich nur kurzfristig. Sämtliche Verbindlichkeiten können stets innerhalb der Zahlungsziele beglichen werden. Langfristige Anlagen sind durch das Eigenkapital abgedeckt. Die Liquidität 2. Grades liegt zum Stichtag bei 24%, resultierend aus kurzfristigen Zwischenfinanzierungen. Zum Stichtag beträgt der Stand der liquiden Mittel 33.564,44 EUR (Vorjahr 1.530 TEUR). Auf Grund von Zwischenfinanzierungen beim Einkauf von Fahrzeugen kann es zu größeren Schwankungen der liquiden Mittel kommen. Vermögenslage: Die Bilanzsumme ist im Vergleich zum Vorjahr um 15,2% auf 10.844 TEUR gestiegen. Während beim Anlagevermögen lediglich ein Anstieg von 1,4% auf 2.015 TEUR (Vorjahr 1.988 TEUR) zu verzeichnen war, hat sich das Umlaufvermögen durch den höheren Bestand an Vorräten um 17,9% auf 8.741 TEUR (Vorjahr 7.414 TEUR) erhöht. Die Fertigen Erzeugnisse und Waren, welche vor allem den Neuwagen- und Gebrauchtwagenbestand beinhalten, haben sich um 45,9% auf 6.462 TEUR erhöht. Die geleisteten Anzahlungen haben sich deutlich um 1.024,9% auf 1.153 TEUR erhöht. Die Vorräte sind somit insgesamt um 68,0% auf 7.616 TEUR (Vorjahr 4.532 TEUR) gestiegen. Die wirtschaftliche Eigenkapitalquote ist auf 38,5% (Vorjahr 58,3%) gesunken. Auf der Passivseite werden bedingt durch die entsprechenden kurzfristigen Fahrzeugzwischenfinanzierungen Bank- sowie Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen als auch Darlehen gegenüber Gesellschaftern ausgewiesen. Die Bankverbindlichkeiten haben sich um 155,5% auf 3.660 TEUR und die Lieferantenverbindlichkeiten um 43,7% auf 192 TEUR erhöht. Ein kurzfristiges Darlehen gegenüber dem Gesellschafter ist im laufenden Geschäftsjahr in Höhe von 578 TEUR neu hinzugekommen. Finanzielle Leistungsindikatoren: Für die Unternehmenssteuerung werden die Kennzahlen Umsatz pro Mitarbeiter, Produktivitätsgrad, Leistungsgrad, Rentabilität pro Mitarbeiter, die Umsatzrendite, Deckungsbeitrag 1 pro Mitarbeiter, der Cash-Flow sowie die Liquidität 2. Grades verwendet. Die Bewertung der Kennzahlen erfolgt monatlich, entsprechende Maßnahmen werden aus den Ergebnissen abgeleitet und bei Bedarf umgehend und konsequent umgesetzt. Bei den Mitarbeitern ist 1 Geschäftsführer mitgezählt. Die Umsatzrendite wird mit dem EBIT im Verhältnis zu den Umsatzerlösen, der Cash-Flow aus der Summe aus Jahresergebnis, Abschreibung und Dotierung längerfristiger Rückstellungen berechnet. Die wirtschaftliche Lage des Unternehmens Autohaus Voitel GmbH kann insgesamt als gut bezeichnet werden. Prognosebericht Für das neue Geschäftsjahr 1. Oktober 2023 bis 30. September 2024 rechnen wir mit vergleichbaren Zahlen wie im abgelaufenen Geschäftsjahr. Der anhaltende Krieg in der Ukraine hatte in der gesamtwirtschaftlichen Betrachtung erhebliche Steigerungen von Rohstoff- und Energiepreisen zur Folge. Die Europäische Zentralbank (EZB) hat als Reaktion auf den drastischen Anstieg der Inflation die Leitzinsen innerhalb kürzester Zeit von null auf vier Prozent angehoben. Für das Jahr 2024 wird für Deutschland mittlerweile ein Nullwachstum prognostiziert. Die Prognosen sind daher derzeit mit einer vergleichsweise hohen Unsicherheit behaftet. Der Verband der Automobilindustrie (VDA) rechnet in 2024 mit einem Rückgang der Neuzulassungen um 1% auf 2,8 Millionen Fahrzeuge. (Quelle: Pressemitteilung des VDA vom 30. Januar 2024). Für die Autohaus Voitel GmbH sind indes bei der bisherigen erfolgreichen Geschäftspolitik mit einem aktiven Risikomanagement keine wesentlichen Änderungen geplant. Wir erwarten für das Geschäftsjahr 2023/2024 eine vergleichbare Umsatzentwicklung und ein ausgeglichenes Geschäftsergebnis. Wir sehen unsere eher verhaltene Planung daher als realistisch an. Durch schlanke Prozesse sind wir in der Lage auch auf unplanbare Änderungen und Einflüsse zu reagieren. Das Unternehmen Autohaus Voitel GmbH wird auch zukünftig in der Lage sein, seinen Zahlungsverpflichtungen fristgerecht nachzukommen. Seitens der Ford-Werke GmbH wurden allen Vertragspartnern zum 31. Dezember 2024 die Händler- und Serviceverträge gekündigt. Das Geschäftsmodell von Ford sollte schrittweise umgestellt und voraussichtlich ab 2025 als sogenanntes Agentursystem fortgeführt werden. Der genaue Zeitplan für die Umstellung liegt zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht vor und wird von Ford stetig angepasst. Momentan wird die Umstellung auf das Agentursystem jedoch gestoppt bzw. verzögert sich diese weiter (Quelle: autohaus.de - Ford Deutschland: "Agentursystem nicht gänzlich vom Tisch"). Chancen- und Risikobericht Risikobericht Trotz der Verunsicherung, die momentan in der gesamten Wirtschaft in Folge der anhaltend schwierigen Rahmenbedingungen vorherrscht, rechnen wir im kommenden Geschäftsjahr mit einem leicht steigenden Absatz und einem vergleichbarem positiven Jahresergebnis. Im Zusammenhang mit der Kündigung der FORD-Händler- und Serviceverträge und der eventuellen Umstellung auf das Agentursystem kann es bei Kunden zu Verunsicherungen hinsichtlich des Agenturübergangs, der Implementierung und Akzeptanz kommen. Informationskampagnen wie es mit der Autohaus Voitel GmbH weitergeht und Schulungen von Mitarbeitern sind unumgänglich. Zukünftig wird es zu einem Anstieg von Reimporten von Fahrzeugen kommen. Hierbei sind die Preisschwankungen und Marktbedingungen in den jeweiligen Herkunftsländern stetig zu beobachten und bewerten, weil sich Veränderungen in diesen Bereichen auf die Kalkulation beim Verkauf und die Finanzierung beim Einkauf auswirken können. Reimporte werden weiterhin im Wesentlichen aus EU-Ländern generiert, die Absicherung der Risiken wird über Devisengeschäfte mit einem gleitenden Zeitraum, welche zeitangepasst abgerufen werden können, erfolgen. Zusammen mit den bestehenden Risikomanagementmaßnahmen können Ertragseinbußen aufwandsseitig kompensiert werden. Zudem haben wir bereits in Vorbereitung auf neue Verhaltensweisen unserer Kunden sowie für eventuell weitere anstehende Veränderungen am Markt gute Voraussetzungen geschaffen, um in jeder Situation konkurrenzfähig zu sein. Im Geschäftsjahr 2022/2023 hat das Unternehmen unter der stichtagsbezogenen Betrachtungsweise eine Reduktion der Liquidität erfahren. Die Liquidität 2. Grades liegt zum Stichtag bei 24%. Bei der Veränderung der Liquidität handelt es sich jedoch im Wesentlichen um die Eigenheit der Zwischenfinanzierungen von neuen Fahrzeugen. Um die Liquiditätssituation nachhaltig zu verbessern, hat das Unternehmen verschiedene Maßnahmen ergriffen. Beispielsweise wurden die Anstrengungen im Forderungsmanagement verstärkt, um Forderungen schneller zu realisieren. Weiterhin werden alternative Finanzierungsquellen geprüft, um die kurzfristige Liquiditätsreserve zu stärken. Diese Maßnahmen sollen sicherstellen, dass das Unternehmen kurzfristig in der Lage ist, seinen finanziellen Verpflichtungen nachzukommen und langfristig seine stabile Liquiditätslage aufrechtzuerhalten. Für das bisher genehmigte Antragsvolumen für Überbrückungshilfen ist noch nicht abschätzbar, ob bei der Schlussabrechnung mit Rückzahlungen zu rechnen ist. Vorsorglich wurde eine Rückstellung in Höhe von 10% des Bewilligungsvolumens gebildet. Potentielle Währungsrisiken, die die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft beeinflussen könnten, werden bei Bedarf durch Sicherungsgeschäfte kompensiert. Chancenbericht Auf der Beschaffungs- und Einkaufseite kann auf ein breites Angebot von Lieferanten neben den Herstellern zurückgegriffen werden. Es zeichnet sich bereits eine Wende in der Lieferbarkeit von Fahrzeugen ab. Die Produktionen der Hersteller fließen nicht mehr zu deren Zufriedenheit ab und davon wird die Autohaus Voitel GmbH profitieren. Es kommt teilweise zu einer Überproduktion und somit entsteht die Chance, zeitnah Ware aus vorhandenen Beständen zu ordern. Durch die Kündigung als Ford-Vertragshändler wurde eine Zukunftsanalyse beim Unternehmen durchgeführt und erfolgreich bestanden, so dass ein Servicevertrag für Ford-Fahrzeuge abgeschlossen werden kann. Zukünftig wird es eine Zusammenarbeit mit einem weiteren großen Fahrzeughändler geben, welche den Bestand an Fahrzeugen sicherstellen wird. Eine Zielvereinbarung über eine Mindestabnahme an Fahrzeugen wird es voraussichtlich nicht geben. Wir gehen davon aus, dass Zulieferprobleme im Laufe des Jahres 2024 gelöst werden. Dem Wettbewerb am Markt wird weiter durch Erfahrung, Innovationen, Zuverlässigkeit, maximaler Kundenzufriedenheit und durch ein hohes Maß an Qualität begegnet werden können. Um die Entwicklung des Unternehmens positiv zu unterstützen und zu festigen, wird auch weiterhin verstärkt im Vertrieb die Kundenakquise forciert sowie die Veränderungen in das digitale Zeitalter konsequent dem Unternehmen angepasst. Durch konsequente Weiterbildung und Qualifizierung der Mitarbeiter in den Strukturen der außenwirtschaftlichen Beziehungen, Digitalisierung und Vernetzung werden die Voraussetzungen für eine maximale Kundenzufriedenheit und somit für langfristige Kundenbindung geschaffen. Gesamtaussage Unter Abwägung aller Chancen und Risiken sind derzeit keine Faktoren erkennbar, die den Fortbestand der Gesellschaft gefährden. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Flüssige Mittel, Stille Beteiligung, Forderungen sowie Verbindlichkeiten. Die Gesellschaft verfügt über einen solventen Kundenstamm. Forderungsausfälle sind die absolute Ausnahme. Zudem besteht eine langjährige Zusammenarbeit mit einem Großteil unserer Kunden. Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen beglichen. Im kurzfristigen Bereich finanziert sich die Gesellschaft überwiegend mittels Krediten der Herstellerbanken und über die Kreditlinie der Hausbanken. Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Sicherung des Unternehmenserfolgs gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Beim Management der Finanzpositionen verfolgt das Unternehmen eine konservative Risikopolitik. Zur Absicherung gegen das Liquiditätsrisiko wird für jedes nennenswerte Handelsgeschäft ein Liquiditätsplan erstellt. Es besteht dadurch ein kontinuierlicher Überblick über die Geldaus- und -eingänge. Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Zur Minimierung der Ausfallrisiken verfügt das Unternehmen über ein adäquates Debitorenmanagement. Darüber hinaus wird die Bonität der Kunden bei Finanzierungs- und Leasinggeschäften geprüft. Bei der Beschaffung von ausländischen Lieferanten sind wir teilweise Wechselkursschwankungen zwischen dem Euro und ausländischen Währungen (HUF, CZK) ausgesetzt. Die Absicherung der hieraus resultierenden Wechselkursrisiken ist wesentlicher Bestandteil unseres Risikomanagements und erfolgt durch Devisentermingeschäfte. Fremdwährungspositionen werden bei Einsatz von Devisentermingeschäften zum Zeitpunkt ihrer Entstehung auf der Basis von Sicherungskursen festgeschrieben. Die Sicherungszeiträume richten sich grundsätzlich nach der Laufzeit des Grundgeschäfts und betragen in der Regel nicht mehr als 3 Monate, können aber in Ausnahmefällen auch darüber hinausgehen. Derivative Finanzinstrumente sind grundsätzlich einem Ausfallrisiko aus der möglichen Nichterfüllung seitens der anderen Vertragspartei ausgesetzt. Um das Ausfallrisiko zu minimieren, schließen wir derartige Verträge ausschließlich mit unseren Hausbanken ab. Bericht über Zweigniederlassungen Zweigniederlassungen werden von der Gesellschaft nicht unterhalten. Unterschrift der Geschäftsführung
Plauen, 9. August 2024 Guntram Voitel BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Anhang für das Geschäftsjahr 2022/2023Für den offenzulegenden Jahresabschluss der Gesellschaft wurde von den Offenlegungserleichterungen und der Möglichkeit der Nachholung von Aufstellungserleichterungen nach § 327 i.V.m. § 325 Absatz 1 bis 2 und § 328 HGB für mittelgroße Kapitalgesellschaften (§ 267 Absatz 2 HGB) Gebrauch gemacht. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter der Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften aufgestellt. Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht
Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Der Jahresabschluss wurde auf der Grundlage der Gliederungs-, Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften wurden die Regelungen des GmbH-Gesetzes/ AktG beachtet. Das Geschäftsjahr hat den Zeitraum vom 1. Oktober bis 30. September. Die Gliederung der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung änderte sich nicht gegenüber dem Vorjahr. Die Posten der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung sind mit denen des Vorjahres vergleichbar. Im Jahresabschluss sind sämtliche Vermögensgegenstände, Schulden, Rechnungsabgrenzungsposten, Aufwendungen und Erträge enthalten, soweit gesetzlich nichts anderes bestimmt ist. Die Posten der Aktivseite sind nicht mit Posten der Passivseite, Aufwendungen nicht mit Erträgen, Grundstücksrechte nicht mit Grundstückslasten verrechnet worden. Das Anlage- und Umlaufvermögen, das Eigenkapital, die Schulden sowie die Rechnungsabgrenzungsposten wurden in der Bilanz gesondert ausgewiesen und hinreichend aufgegliedert. Das Anlagevermögen weist nur Gegenstände aus, die bestimmt sind, dem Geschäftsbetrieb dauernd zu dienen. Rückstellungen wurden nur im Rahmen des § 249 HGB und Rechnungsabgrenzungsposten wurden nach den Vorschriften des § 250 HGB gebildet. Haftungsverhältnisse i.S. von § 251 HGB sind ggf. nachfolgend gesondert angegeben. Die Wertansätze der Eröffnungsbilanz des Geschäftsjahres stimmen mit denen der Schlussbilanz des vorangegangenen Geschäftsjahres überein. Bei der Bewertung wurde von der Fortführung des Unternehmens ausgegangen. Die Vermögensgegenstände und Schulden wurden einzeln bewertet. Es ist vorsichtig bewertet worden, namentlich sind alle vorhersehbaren Risiken und Verluste, die bis zum Abschlussstichtag entstanden sind, berücksichtigt worden, selbst wenn diese erst zwischen dem Abschlussstichtag und der Aufstellung des Jahresabschlusses bekannt geworden sind. Gewinne sind nur berücksichtigt worden, wenn sie bis zum Abschlussstichtag realisiert wurden. Aufwendungen und Erträge des Geschäftsjahres sind unabhängig vom Zeitpunkt der Zahlung berücksichtigt worden. Einzelne Positionen wurden wie folgt bewertet: Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses wurde von den größenabhängigen Erleichterungen der §§ 267, 276, 288 HGB teilweise Gebrauch gemacht. Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten bis 800,00 EUR wurden aus Vereinfachungsgründen entsprechend § 6 Abs. 2 EStG im Erwerbsjahr voll abgeschrieben. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände vorgenommen. Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt. Forderungen wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern. Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden. Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt. Angaben zur Bilanz Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens Die Entwicklung und Gliederung der einzelnen Posten des Anlagevermögens, ist aus dem Anlagenspiegel (Anlage 5: Anlagenspiegel zum 30. September 2023) ersichtlich, ebenso die Abschreibungen des Geschäftsjahres. Angaben zu Forderungen Der Betrag der Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr beträgt EUR 20.508,13 (Vorjahr: EUR 20.430,00). Forderungen gegen Gesellschafter (§ 42 Abs. 3 GmbHG) bestehen am Abschlussstichtag in Höhe von 47.529,23 EUR (Vorjahr: 1.041.982,56 EUR) und betreffen sonstige Vermögensgegenstände. Die Sonstigen Vermögensgegenständen setzen sich im Wesentlichen aus Steuerrückforderungen und Rückdeckungsversicherungen zusammen. Im Vorjahr handelte es sich im Wesentlichen um Durchlaufende Posten und Rückdeckungsversicherungen. Eigenkapital Das Gezeichnete Kapital beträgt DEM 100.000,00 (Vorjahr TDEM 100) und wurde noch nicht auf EUR umgestellt. Stille Beteiligungen
Die stille Beteiligung des Herrn Guntram Voitel in Höhe von EUR 250.000,00 hat eine Laufzeit bis 30. Juni 2027. Es handelt sich um Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern (Vorjahr EUR 250.000,00). Die stille Beteiligung der BSV Beteiligungsgesellschaft der Sparkasse Vogtland (BSV), in Höhe von EUR 500.000,00 hat eine Laufzeit bis 30. September 2027. Die stille Beteiligung der Mittelständischen Beteiligungsgesellschaft Sachsen mbH, Dresden (MBG) in Höhe von EUR 1.000.000,00 hat eine Laufzeit bis 30. Juni 2027. Angaben und Erläuterungen zu Rückstellungen Im Posten sonstige Rückstellungen sind die nachfolgenden nicht unerheblichen Rückstellungsarten enthalten.
Verbindlichkeiten Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten und deren Besicherung ergeben sich aus der nachfolgenden Übersicht:
Als Sicherheiten für die Verbindlichkeiten dienen Buchgrundschulden, Sicherungsübereignung von Gegenständen des Anlage- und Umlaufvermögens, Bürgschaften von Herrn Guntram Voitel sowie die Globalabtretung aller Forderungen gegen Drittschuldner von A-Z. Der Posten "Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern" in Höhe von EUR 612.349,38 (Vorjahr TEUR 0) betrifft im Wesentlichen ein Darlehen von Herrn Guntram Voitel (TEUR 578). Latente Steuern Von der Möglichkeit, auf den Ausweis eines Aktiv-Posten für latente Steuern zu verzichten wurde Gebrauch gemacht. Währungsumrechnung Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Schulden werden grundsätzlich zum Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag umgerechnet. Bei einer Restlaufzeit von einem Jahr oder weniger finden das Anschaffungskostenprinzip und das Realisationsprinzip keine Anwendung. Betriebsaufspaltung Damit die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage zutreffend eingeschätzt werden kann, sind folgende Angaben zu beachten: Das von der Gesellschaft pachtweise genutzte Anlagevermögen ist Eigentum von Guntram Voitel VuV e.K.. Steuerrechtlich besteht deshalb eine so genannte Betriebsaufspaltung zwischen der Gesellschaft als so genanntes Betriebsunternehmen und Guntram Voitel VuV e.K. als so genannte Besitzgesellschaft. Umsatzsteuerlich besteht außerdem ein Organschaftsverhältnis mit der Gesellschaft als Organtochter und Guntram Voitel VuV e.K. als Organträger (= Umsatzsteuerschuldner). Nicht bilanzierte sonstige finanzielle Verpflichtungen Sonstige finanzielle Verpflichtungen, die nicht in der Bilanz auszuweisen und auch keine Haftungsverhältnisse i. S. von § 251 HGB sind, die aber für die Beurteilung der Lage des Unternehmens von Bedeutung sind, sind nachfolgend gesondert erläutert:
Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Erläuterung der Erträge und Aufwendungen von außergewöhnlicher Größenordnung oder außergewöhnlicher Bedeutung Bei den Erträgen von außergewöhnlicher Größenordnung oder außergewöhnlicher Bedeutung handelt es sich in Betrag und Art im Einzelnen um:
Auf Grund des schweren Sommergewitters im August 2023 wurden viele Fahrzeuge auf dem Betriebsgelände der Autohaus Voitel GmbH durch große Hagelkörner beschädigt. Für die Fahrzeuge, welche erst in den ersten drei Monaten nach dem Bilanzstichtag repariert werden konnten, wurde eine Rückstellung in Höhe von 215.900,00 EUR gebildet. Von der Versicherung wurde eine Entschädigung von 402.065,05 EUR ausgezahlt. Sonstige Angaben Derivative Finanzinstrumente Zum Abschlussstichtag bestehen kurzlaufende Devisentermingeschäfte mit einer Restlaufzeit von unter 3 Monaten zur Absicherung von schwebenden Einkaufsgeschäften im ungarischen Forint (HUF) in einem Gesamtvolumen von 77 TEUR. Der beizulegende Wert der Geschäfte war zum Bilanzstichtag negativ. Berechnet zum Kurswert am 30. September 2023 ergeben sich Währungsverluste von 0,2 TEUR. Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer Im Geschäftsjahr wurden durchschnittlich 38 (Vorjahr: 42) Arbeitnehmer beschäftigt. Die Auszubildenden und ein Geschäftsführer wurden nicht berücksichtigt (§ 285 Nr. 7 HGB). Namen der Geschäftsführer Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:
Der Geschäftsführer ist alleinvertretungsberechtigt und befugt, im Namen der Gesellschaft mit sich im eigenen Namen oder als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte vorzunehmen. Auf die Angabe der Geschäftsführerbezüge wird gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. Kredite an Organmitglieder An Mitglieder der Geschäftsführung sind Darlehen in Höhe von insgesamt EUR 1.170.000,00 gewährt worden. Im Vorjahr wurden davon EUR 500.000,00 und im Geschäftsjahr EUR 670.000,00 getilgt. Zum 30. September des Geschäftsjahres haben die Darlehen einen Stand von EUR 5.806,03, bestehend aus noch nicht gezahlten Zinsen. Die Darlehen sind mit 0,99 % zu verzinsen; die vereinbarte Laufzeit beträgt bis zu zwei Jahren. Neben den Darlehen bestehen noch Forderungen gegen den Gesellschafter aus sonstigen Forderungen in Höhe von 41,7 TEUR. Nachtragsbericht: Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Schluss des Geschäftsjahres haben sich nicht ergeben. Vorschlag bzw. Beschluss zur ErgebnisverwendungDie Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende Ergebnisverwendung vor:
Unterschrift der Geschäftsführung
Plauen, 9. August 2024 Guntram Voitel
sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 23.09.2024 festgestellt. Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Autohaus Voitel GmbH, Plauen Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Autohaus Voitel GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 30. September 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2022 bis zum 30. September 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Autohaus Voitel GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2022 bis zum 30. September 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 30. September 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2022 bis zum 30. September 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung des gesetzlichen Vertreters für den Jahresabschluss und den Lagebericht Der gesetzliche Vertreter ist verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses ist der gesetzliche Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren hat er die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus ist er dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner ist der gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von dem gesetzlichen Vertreter angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von dem gesetzlichen Vertreter dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von dem gesetzlichen Vertreter angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrundeliegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von dem gesetzlichen Vertreter dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrundeliegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Chemnitz, den 18. September 2024 AuditConsultWestsachsen
GmbH
Erik Starec, Wirtschaftsprüfer |
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