Bardusch Textil-Mietdienste GmbH
Pforzheimer Straße 48, 76275 Ettlingen, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Anna Steinhilper seit 16.4.2026 | Prokura |
Sebastian Becker seit 16.4.2026 | Prokura |
Esther, geb. Viehmeyer Backhaus seit 28.1.2026 | Geschäftsführer |
Kirsten Kaage seit 16.12.2025 | Geschäftsführer |
Volker Metz seit 16.12.2025 | Geschäftsführer |
Christopher Dräger seit 26.4.2024 | Prokura |
Karl Bingener seit 24.2.2020 | Prokura |
Sascha Strübig seit 24.2.2020 | Prokura |
Andreas Müller seit 15.7.2019 | Prokura |
Udo Kramer seit 15.7.2019 | Prokura |
Heike Lamprecht seit 25.1.2012 | Prokura |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Beteiligungen
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Bardusch Textil-Mietdienste GmbHEttlingenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023ANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023I. ALLGEMEINE ANGABEN ZUM JAHRESABSCHLUSS Die Bardusch Textil-Mietdienste GmbH hat ihren Sitz in Ettlingen. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Mannheim unter HRB 361797 eingetragen. Der Jahresabschluss wurde auf der Grundlage der Gliederungs-, Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften im Sinne des § 267 Abs. 2 HGB. Ergänzend zu diesen Vorschriften wurden die Regelungen des GmbH-Gesetzes beachtet. Die Gliederung entspricht den Vorschriften der §§ 266 ff. HGB. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. II. ANGABEN ZU DEN BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSMETHODEN Im Jahresabschluss sind sämtliche Vermögensgegenstände, Schulden, Rechnungsabgrenzungsposten, Aufwendungen und Erträge enthalten, soweit gesetzlich nichts anderes bestimmt ist. Die Posten der Aktivseite sind nicht mit Posten der Passivseite, Aufwendungen nicht mit Erträgen verrechnet worden, soweit nicht gesetzlich geboten. Die Wertansätze der Eröffnungsbilanz des Geschäftsjahres stimmen mit denen der Schlussbilanz des vorangegangenen Geschäftsjahres überein. Bei der Bewertung wurde von der Fortführung des Unternehmens ausgegangen. Die Vermögensgegenstände und Schulden wurden einzeln bewertet. Es ist vorsichtig bewertet worden, namentlich sind alle vorhersehbaren Risiken und Verluste, die bis zum Abschlussstichtag entstanden sind, berücksichtigt worden, selbst wenn diese erst zwischen Abschlussstichtag und der Aufstellung des Jahresabschlusses bekannt geworden sind. Gewinne sind nur berücksichtigt worden, wenn sie bis zum Abschlussstichtag realisiert wurden. Aufwendungen und Erträge des Geschäftsjahres sind unabhängig vom Zeitpunkt der Zahlung berücksichtigt worden. Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren im Wesentlichen unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend. Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände wurden mit den Anschaffungskosten vermindert um planmäßige Abschreibungen bewertet. Die für Software unterstellte Nutzungsdauer beträgt drei Jahre. Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und wird, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Anlagegüter mit Anschaffungskosten von bis zu EUR 800,00 werden im Jahr des Zugangs vollständig abgeschrieben. Ihr Abgang im Folgejahr wird unterstellt. Die Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens erfolgen zeitanteilig. Die Anteile an verbundenen Unternehmen wurden zu Anschaffungskosten bewertet. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe wurden zu durchschnittlichen Anschaffungskosten unter Beachtung des Niederstwertprinzips bewertet. Für Bestandsrisiken wurden ausreichende Abschläge gebildet. Die Bewertung des Vorratsvermögens erfolgte verlustfrei. Fremdkapitalzinsen wurden nicht in die Bewertung des Vorratsvermögens mit einbezogen. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände wurden grundsätzlich mit dem Nennbetrag angesetzt. Erkennbare Einzelrisiken wurden durch Einzelwertberichtigungen berücksichtigt. Das allgemeine Kreditrisiko bei Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurde durch eine Pauschalwertberichtigung berücksichtigt. Die Rückstellungen wurden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzins der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Die Verbindlichkeiten wurden zu ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Sofern die Tageswerte über den Erfüllungsbeträgen lagen, wurden die Verbindlichkeiten zum höheren Tageswert angesetzt. Die im Jahresabschluss enthaltenen Posten, denen Beträge zugrunde liegen, die auf fremde Währung lauten oder ursprünglich auf fremde Währung lauteten, wurden mit dem Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag in Euro umgerechnet. III. ANGABEN ZU DEN POSTEN DER BILANZ Anlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel dargestellt. Die Anteile an einem verbundenen Unternehmen in Höhe von 100 % betreffen wie im Vorjahr die Wäschereigruppe Südwest GmbH Dienstleistungen-Consulting, Ettlingen, mit einem Eigenkapital von EUR 1.408.890,51. Mit dieser Gesellschaft besteht ein Ergebnisabführungsvertrag, sodass das Jahresergebnis der Gesellschaft wie im Vorjahr EUR 0,00 beträgt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen gliedern sich auf in Personalrückstellungen EUR 466.935,76 (Vorjahr EUR 371.675,49) und übrige Bereiche EUR 1.825.940,86 (Vorjahr EUR 2.957.113,55). Die für ungewisse Verbindlichkeiten gebildete Rückstellung ist in Höhe von EUR 1.468.751,60 (Vorjahr EUR 2.525.692,34) im übrigen Bereich enthalten und steht im Zusammenhang mit Schadenersatzansprüchen aus Umweltmaßnahmen. Verbindlichkeiten Der Gesamtbetrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr beträgt EUR 2.044.012,89 (Vj. EUR 3.058.793,48) und mit einer Restlaufzeit von mehr als fünf Jahren EUR 0,00 (Vj. EUR 0,00). Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind durch Bürgschaften der Bardusch GmbH & Co. KG, Ettlingen sowie der Bardusch Beteiligungen GmbH & Co. KG, Ettlingen und durch eine Grundschuld lastend auf einem Grundstück der Bardusch Immobilien GmbH & Co. KG besichert. In den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von EUR 235.888,72 (Vorjahr EUR 207.018,29) enthalten. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Zum Bilanzstichtag lagen keine Haftungsverhältnisse vor; die sonstigen finanziellen Verpflichtungen betragen:
IV. ANGABEN ZU DEN POSTEN DER GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren (§ 275 Abs. 2 HGB) aufgestellt. V. SONSTIGE ANGABEN Mitarbeiter
Geschäftsführung Die Geschäftsführung setzt sich wie folgt zusammen:
Die Geschäftsführer erhielten im Geschäftsjahr 2023 keine Vergütung von der Gesellschaft. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Stichtag Es ergaben sich keine besonderen Vorgänge nach dem Bilanzstichtag. Gewinnverwendungsvorschlag Die Geschäftsführung schlägt der Gesellschafterversammlung vor, den Bilanzgewinn in Höhe von EUR 6.594.410,57 auf neue Rechnung vorzutragen. Konzernverhältnis Der Jahresabschluss wird in den Konzernabschluss der Bardusch Beteiligungen GmbH & Co. KG, Ettlingen, einbezogen. Daher wird auch auf die Angabe des Abschlussprüferhonorars nach § 285 Nr. 17 HGB verzichtet. Die entsprechenden Angaben sind aus dem Konzernabschluss ersichtlich. Dieser wird beim elektronischen Bundesanzeiger offengelegt.
Ettlingen, den 29. Februar 2024 Bardusch Textil-Mietdienste GmbH - Geschäftsführung - ENTWICKLUNG DES ANLAGEVERMÖGENS IM GESCHÄFTSJAHR 2023
Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Bardusch Textil-Mietdienste GmbH, Ettlingen Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Bardusch Textil-Mietdienste GmbH, Ettlingen, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Bardusch Textil-Mietdienste GmbH, Ettlingen, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 S. 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Stuttgart, den 29. Februar 2024 BSKP
GmbH
Hegmann, Wirtschaftsprüfer BILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2023AKTIVA
PASSIVA
GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023
LAGEBERICHT FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023I. Darstellung des Geschäftsverlaufs einschl. des Geschäftsergebnisses 1. Übersicht Zu den aktuellen Geschäftseinheiten der Bardusch Textil-Mietdienste GmbH (bardusch) zählt hauptsächlich das Gesundheitswesen und die Hotelleriebranche (HoReCa). bardusch als innovatives Textildienstleistungsunternehmen leistet auch im Jahr 2023 einen wichtigen Beitrag für das Wohlbefinden und die Sicherheit der Mitarbeiter unserer Kunden am Arbeitsplatz. Um dies umzusetzen, bieten wir unseren Kunden ein vollumfängliches Produkt- und Dienstleistungsportfolio rund um Textilien und für alle Beschäftigten im Gesundheitswesen und der Hotellerie an. Unsere Wäschereien mit RAL-Gütezeichen 992/4 waschen mit Waschverfahren, die die Wirkungsbereiche A (Bakterizide, Fungizide, Mykobakterizide) sowie B (Viruzide) abdecken. Dadurch stellen wir sicher, dass Krankheitserreger wie auch das immer noch zirkulierende Coronavirus unschädlich gemacht werden. Eines der größten Logistiknetze der Branche stellt sicher, dass wir immer da sind, wo unsere Kunden uns brauchen. bardusch holt die getragene Kleidung im vereinbarten Turnus in Ihrem Unternehmen zuverlässig ab. Auch im Krisenjahr 2023 ist bardusch für viele unserer Kunden systemrelevant. bardusch ist sich seiner Verantwortung bewusst und stellt täglich sicher, dass auch andere Unternehmen ihren gesellschaftlichen Beitrag zur Bekämpfung der Pandemie leisten können. 2. Entwicklung von Branche und Gesamtwirtschaft Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) war im Jahr 2023 nach ersten Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) um 0,3 % niedriger als im Vorjahr. Kalenderbereinigt betrug der Rückgang der Wirtschaftsleistung 0,1 %. Damit setzte sich die Erholung der deutschen Wirtschaft vom tiefen Einbruch im Corona-Jahr 2020 nicht weiter fort. Zwar lag das BIP im Jahr 2023 preisbereinigt um 0,7 % höher als vor der Corona-Pandemie im Jahr 2019. Allerdings kam die gesamtwirtschaftliche Entwicklung im nach wie vor krisengeprägten Umfeld ins Stocken. Die Energiekrise und geopolitische Spannungen verunsicherten Produzenten, Investoren sowie Konsumentinnen und Konsumenten. Der Welthandel verlor an Dynamik, mit negativen Folgen für die deutsche Exportwirtschaft. Die Energiepreise, die 2022 infolge des russischen Angriffs auf die Ukraine extrem gestiegen waren, stabilisierten sich auf hohem Niveau und belasteten insbesondere die Industrieproduktion. Steigende Zinsen verschlechterten die jahrelang günstigen Finanzierungsbedingungen, was besonders die Bauwirtschaft bremste. Insgesamt dämpften die trotz der jüngsten Rückgänge nach wie vor hohen Preise auf allen Wirtschaftsstufen die Konjunktur. Im Zuge dessen rutschte die deutsche Wirtschaft im Jahr 2023 ins Minus. Die Wirtschaftsleistung wurde im Jahr 2023 von durchschnittlich 45,9 Millionen Erwerbstätigen mit Arbeitsort in Deutschland erbracht. Das waren 0,7 % oder 333.000 Personen mehr als im Jahr zuvor und so viele wie noch nie in Deutschland. Einige für die Branche Gesundheitswesen wichtige Parameter und Kennzahlen werden oft erst zeitversetzt veröffentlicht, dennoch sind diese in der Rückbetrachtung für die Einschätzung der Lage bedeutend. Die folgenden für das Segment Gesundheitswesen relevanten Daten hat das statistische Bundesamt im Juni 2023 für 2021 ff. (aktuelle Zahlen) veröffentlicht. Die Gesundheitsausgaben in Deutschland sind im zweiten Corona-Jahr 2021 auf 474,1 Milliarden Euro gestiegen. Das waren 5.699 Euro je Einwohnerin und Einwohner. Die Gesundheitsausgaben pro Kopf und die Gesundheitsausgaben insgesamt stiegen gegenüber dem Vorjahr um 7,5 % und damit am stärksten seit Beginn der Berechnungen im Jahr 1992. Der Trend der Privatisierung - Liberalisierung - Regulierung und Konturen des Umbaus des Gesundheitssystems üben auf allen Segmenten einen Kostendruck aus und stellen somit für bardusch einen preissensiblen Markt dar. Das Wettbewerbsumfeld entwickelte sich 2023, wie es im Vorjahr bereits abzusehen war. Je nach Kunden und Branchen-Mix sind unsere Wettbewerber unterschiedlich hart von der immer noch bestehenden Corona Pandemie und den geopolitischen Entwicklungen in Osteuropa und Nahen Osten getroffen worden. Die weiterhin hohe Inflation sowie die Sorge um Energiekosten und Energieversorgungssicherheit haben einen massiven Einfluss auf die Gesamtsituation. Auch aus dem Gesundheitswesen wird das Thema Nachhaltigkeit nicht mehr wegzudenken sein. Das Bewusstsein, dass die durch Gesundheitseinrichtungen ausgestoßenen Treibhausgase negative Auswirkungen sowohl auf die Umwelt als auch auf die Gesundheit der Menschen haben, wächst. Und dabei handelt es sich um beachtliche Mengen, denn weltweit stößt das Gesundheitswesen ungefähr doppelt so viele Treibhausgase aus wie der gesamte Flugverkehr. Versorgungssicherheit und Nachhaltigkeit wiegen in den nächsten Jahren schwerer als der Preis - dies ist heute schon an verschiedenen öffentlichen Ausschreibungen im Entscheidungsschlüssel zu sehen. 3. Umsatz- und Auftragsentwicklung Der Auftragseingang und die Bestandskundenentwicklung haben sich im Jahr 2023 noch einmal stärker als bereits in 2022 entwickelt. Dies wurde trotz neuer Herausforderungen in Bezug auf die Lieferketten oder die Verunsicherung durch die Kriege in der Ukraine oder im Gaza-Streifen erreicht. Es konnten neben Gewinnen bei kleinen und mittelständischen Einrichtungen auch wieder bedeutende Kunden im Bereich Gesundheitswesen gewonnen werden. Der Umsatz im Jahr 2023 lag signifikant über dem Vorjahr und auch über den Planungen für 2023. Dies wurde im Wesentlich auch durch eine erfolgreiche Durchsetzung aufgrund massiver Kostensteigerungen im den Bereichen Personal, Textilien, Chemikalien und Energie notwendigen Preisanpassungen realisiert. 4. Geschäftsergebnis Mit einem Jahresüberschuss in Höhe von 2,1 Mio. EUR (Vorjahr: 2,4 Mio. EUR) konnte erneut auf ein weiteres erfolgreiches Geschäftsjahr zurückgeblickt werden. In dem die Produktivität weiter verbessert wurde, konnte auch das Tochterunternehmen, die Wäschereigruppe Südwest GmbH, das Vorjahresergebnis übertreffen. 5. Produktion An beiden Standorten gab es keine wesentlichen Veränderungen zum Vorjahr. Die Kapazitäten mussten für beide Standorte nicht erweitert werden. 6. Beschaffung Bedingt durch die Krise in der Ukraine, sind Lieferketten der Produzenten weiterhin gestört. Produzenten der zivilen wie auch militärischen Textilindustrie versuchen in den Produktionsstätten unserer Lieferanten Marktanteile zu erlangen. Dieses führt zu Kapazitätsengpässen, sowie Preiserhöhungen, überwiegend verursacht durch steigende Personalkosten. Die Dispositionsparameter wurden den vorherrschenden Bedingungen angepasst. Weitere Lagerbevorratungen für neu integrierte Key Account Projekte, führten zu einem wesentlich höheren Lagerbestandswert. Für das Jahr 2024 stehen weitere Prozessoptimierungen in der Disposition und dem Lieferantenmanagement im Fokus. Diese dienen der Optimierung der Lieferfähigkeit, sowie des Lagerumschlags. Das 2023 eingeführte Managementsystem, bezüglich des Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz, wird weiter ausgebaut. Der Roll-Out von Lieferantenrahmenverträgen wird in Zusammenarbeit mit den Schweizer Kollegen weiterhin durchgeführt. 7. Investitionen Im abgelaufenen Geschäftsjahr wurden EUR 0,3 Mio. in Maschinen und technischen Anlagen investiert. Auch in den Folgejahren plant die Gesellschaft Investitionen zur Erhaltung des Maschinenparks. 8. Finanzierungsmaßnahmen bzw. -vorhaben Vertragskonform und planungsgemäß wurden die Fremddarlehen in Höhe von TEUR 63 (Vorjahr TEUR 63) weiter zurückgeführt. Den hohen Cash Flow nutzte die Gesellschaft zur Rückführung der Darlehensverbindlichkeiten gegenüber dem Gesellschafter-Unternehmen in Höhe von EUR 1,1 Mio.. Im Geschäftsjahr 2023 standen aus dem Cashflow im engeren Sinne EUR 5,0 Mio. (2022: EUR 5,1 Mio.) für Investitionstätigkeiten, Kredittilgungen und Rückführung von Verbindlichkeiten gegenüber dem Gesellschafter zur Verfügung. Die Leasingzahlungen für Maschinen und Sachmittel sowie Kraftfahrzeuge haben sich nur geringfügig erhöht. 9. Personal- und Sozialbereich Im Jahr 2023 waren durchschnittlich 273 Mitarbeiter/innen (Vorjahr 269) beschäftigt, verteilt auf die Niederlassungen Augsburg und Erfurt. Darin enthalten sind 19 kaufmännische Mitarbeiter/innen (Vorjahr 16), 243 gewerbliche Mitarbeiter/innen (Vorjahr 242) und 11 Geringfügig Beschäftigte (Vorjahr 11). Das Bundesarbeitsgericht hat am 22. Juni 2021 entschieden, dass die DHV - Die Berufsgewerkschaft e.V. nicht tariffähig ist. Damit sind die von der DHV mit der Arbeitgebervereinigung TATEX abgeschlossenen Tarifverträge ungültig. Auch in 2023 hat sich das Unternehmen an die bisher geltenden Arbeitsverträge gehalten und den Mitarbeitern dies auch so entlohnt. 10. Sonstige wichtige Ereignisse und Entwicklungen im Geschäftsjahr Das Gesundheitswesen ist Wachstumssegment, Jobmotor und Umsatztreiber für die deutsche Wirtschaft. Doch es ist auch unter Druck geraten. Zu den Herausforderungen zählen der demographische Wandel, der Fachkräftemangel und die Kostenexplosion. Hinzu kommt, dass Unternehmen im Gesundheitswesen den Sprung in die digitale Ära bewältigen müssen, die ihnen zwar Chancen bietet, aber auch eine Strategie erfordert. Viele Unternehmen schenken diesen Themen noch zu wenig Beachtung und riskieren damit einen schleichenden Qualitätsverlust - den die Bürger bemerken. Jährliche Bevölkerungsbefragungen zeigen, dass Versicherte das Vertrauen in das deutsche Gesundheitssystem verlieren. Sie kritisieren, dass Ärzte sich zu wenig Zeit nehmen und die Wartezeiten auf einen Facharzttermin zu lang sind. Der Wettbewerb um Fachkräfte im Gesundheitswesen verschärft sich dramatisch. Nach Prognosen von PwC werden bis zum Jahr 2030 mindestens 400.000 Vollzeitkräfte fehlen, davon etwa 330.000 in der Kranken- und Altenpflege, wenn die Politik nicht entschieden gegensteuert. Ein erster Schritt ist mit dem Gesetz zur Stärkung des Pflegepersonals getan, doch das reicht nicht aus, um den tatsächlichen Bedarf zu decken. Digitale Technologien bergen große Chancen für das Gesundheitswesen. Sie können dazu beitragen, Therapien zu verbessern, Gesundheit bezahlbar zu halten und eine Versorgung auch in ländlichen Regionen zu gewährleisten. Doch während in anderen europäischen Ländern die Digitalisierung des Gesundheitswesens weit vorangeschritten ist, dominiert in Deutschland noch der Austausch auf Papier. Das Bundesministerium für Gesundheit treibt die Digitalisierung des deutschen Gesundheitssystems voran. Kernstück ist die elektronische Patientenakte, die seit 2021 zum Einsatz kommt. Sie soll es Medizinern ermöglichen, sich einen schnellen Überblick über die Krankengeschichte eines Patienten zu verschaffen. II. DARSTELLUNG DER LAGE 1. Vermögenslage Die Ergebnisübernahme der Wäschereigruppe Südwest GmbH (TEUR 606) ist im Jahresüberschuss in Höhe von EUR 2,1 Mio. enthalten. Die Eigenkapitalquote beträgt 60,3% (Vj. 40,1%). Die Bilanzsumme hat eine Veränderung in Höhe von EUR -0,5 Mio. zum Vorjahr. 2. Finanzlage Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten wurden in Höhe von TEUR 63 getilgt. Der Cashflow i. e. S. beläuft sich auf EUR 5,0 Mio. (Vj. EUR 5,1 Mio.). Der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit beträgt EUR 1,8 Mio. (Vj. EUR -1,5 Mio.). 3. Ertragslage Im abgelaufenen Geschäftsjahr standen Maßnahmen für die Steigerung der operativen Profitabilität an beiden Standorten sowie der Wäschereigruppe Südwest GmbH im Vordergrund. Die Tochtergesellschaft Wäschereigruppe Südwest GmbH hat das abgelaufene Geschäftsjahr mit einem Gewinn von TEUR 606 abgeschlossen, welcher eine erneute Verbesserung darstellt. Wesentlicher Grund dafür waren der Umsatzzuwachs im Zuge der Gewinnung von Neukunden, die Erhöhung der Preise als Folge der inflationsbedingt gestiegenen Kosten sowie die Steigerung der Produktivität. III. VORAUSSICHTLICHE ENTWICKLUNG MIT HINWEISEN AUF WESENTLICHE CHANCEN UND RISIKEN DER KÜNFTIGEN ENTWICKLUNG 1. Voraussichtliche Entwicklung Zu Beginn des Jahres erwarteten die Experten für das Jahr 2023 eine Erholung der Wirtschaftslage in Deutschland und damit ungefähr ein Niveau von vor der Pandemie. Die aktuell bestehenden, weltwirtschaftlichen Krisen lassen jedoch eine seriöse Vorausschau kaum zu. Auch im Jahr 2024 wird es auf ein vorausschauendes, aber auch konsequentes Markt- und Kostenmanagement ankommen. Die Flexibilisierung der Kosten aber auch unternehmerisches Handeln in Bezug auf die bestehenden Märkte werden für die Branche und damit auch für bardusch zum Erfolgsfaktor. Die jederzeitige Leistungs- und Lieferfähigkeit im Vergleich zum Wettbewerb runden die Erfolgsfaktoren weiter ab. Bei bardusch ist die Umsatzentwicklung getrieben durch ein ausgewogenes Verhältnis von mittelständischen Unternehmen und Großkunden. Die meisten Großkunden, speziell auch im öffentlichen Sektor, führen regelmäßig Ausschreibungen durch. Gerade diese Ausschreibungen erfordern ein gutes Chancen- und Risikomanagementsystem, das durch Planungs- und Controllingprozesse unterstützt wird. 2. Hinweise auf Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung bardusch ist regelmäßig wirtschaftlichen Risiken ausgesetzt, die eine Änderung von kurzfristigen Zielen erfordern oder die Umsetzung langfristiger Strategien verzögern können. Manche Risiken müssen eingegangen werden, selbstverständlich nach einer gründlichen Abwägung der Chancen und Risiken. Gerade die Unwägbarkeiten der politischen Entwicklung oder der globalen Finanzlage müssen in Betracht gezogen werden, ohne sie vorhersagen zu können. Ebenso die aktuell immer noch bestehenden Probleme in den unterschiedlichen Lieferketten, die mittlerweile überdurchschnittlich hohe Inflation sowie nicht zuletzt der Angriffskrieg Russlands gegenüber der Ukraine führen zu einem sehr herausfordernden Marktumfeld. Das daraufhin abgestimmte Risikomanagement beinhaltet unter anderem die Planung, Identifikation, Analyse, Behandlung und Überwachung dieser externen Risiken ohne dabei die daraus entstehenden internen Risiken außer Acht zu lassen. Inwieweit die aktuell vorherrschenden weltwirtschaftlichen Einflüsse kurze, aber auch langfristige Auswirkungen auf das Geschäftsmodell haben wird, bleibt abzuwarten. Die bisherige Entwicklung zeigt jedoch, dass sowohl das Geschäftsmodell als auch das Risikomanagement als funktionsfähig einzustufen ist. Die Vorteile, die bardusch seinen Kunden bietet sind das breite Portfolio, attraktive Kollektionen, Knowhow der Vorschriften im Hygiene- und Arbeitsschutzbereich und Standorte, die eine zuverlässige Belieferung des Kunden vor Ort sicherstellen. IV. SONSTIGE ANGABEN Bestehende Zweigniederlassungen Die bardusch Textil-Mietdienste GmbH und ihre Tochtergesellschaft Wäschereigruppe Südwest GmbH unterhalten Niederlassungen an den Standorten Augsburg, Erfurt und Ludwigshafen.
Ettlingen, den 29. Februar 2024 Bardusch Textil-Mietdienste GmbH - Geschäftsführung - |
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