Metalcenter Group GmbH
Selbe AdresseGroßhandel mit Eisenerzen, Eisen, Stahl, Eisen- und Stahlhalbzeug
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Per Christiansen seit 26.3.2025 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
ALUMECO ApS | 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Alumeco Service GmbHCoswig (Anhalt)Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.07.2022 bis zum 30.06.2023Inhaltsverzeichnis Bestätigungsvermerk Rechnungslegung Auftragsbedingungen, Haftung und Verwendungsvorbehalt Allgemeine Auftragsbedingungen Hinweise: Den nachfolgenden Bestätigungsvermerk haben wir, unter Beachtung der gesetzlichen und berufsständischen Bestimmungen, nach Maßgabe der in der Anlage "Auftragsbedingungen, Haftung und Verwendungsvorbehalt" beschriebenen Bedingungen erteilt. Falls das vorliegende Dokument in elektronischer Fassung für Zwecke der Offenlegung im elektronischen Bundesanzeiger verwendet wird, sind für diesen Zweck daraus nur die Dateien zur Rechnungslegung und im Falle gesetzlicher Prüfungspflicht der Bestätigungsvermerk resp. die diesbezüglich erteilte Bescheinigung bestimmt. Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Alumeco Service GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Alumeco Service GmbH, Coswig (Anhalt), - bestehend aus der Bilanz zum 30. Juni 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Juli 2022 bis zum 30. Juni 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Alumeco Service GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Juli 2022 bis zum 30. Juni 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Leipzig, 2. Februar 2024 EY
GmbH & Co. KG
Bätz, Wirtschaftsprüfer Kirchheim, Wirtschaftsprüferin Bilanz zum 30. Juni 2023Aktiva
Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr 1. Juli 2022 bis zum 30. Juni 2023
Anhang für 1. Juli 2022 bis 30. Juni 2023I. Allgemeine Hinweise Der Jahresabschluss wurde gem. §§ 242 ff. und 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für große Kapitalgesellschaften. Die Gesellschaft ist unter der Firma Alumeco Service GmbH mit Sitz in Coswig (Anhalt) im Handelsregister des Amtsgerichts Stendal unter der Nummer HRB 17266 eingetragen. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert. Die Erstellung des Jahresabschlusses erfolgt grundsätzlich unter Annahme der Unternehmensfortführung (§ 252 Abs. 1 Nr. 2 HGB). II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend. Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens sind zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten bilanziert und werden, sofern sie der Abnutzung unterliegen, entsprechend ihrer Nutzungsdauer um planmäßige, lineare Abschreibungen vermindert. Die Zugangsbewertung von Vermögensgegenständen des Sachanlagevermögens erfolgt höchstens zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten im Zeitpunkt des Übergangs des wirtschaftlichen bzw. rechtlichen Eigentums. Bei den Anschaffungskosten werden Anschaffungsnebenkosten und Anschaffungskostenminderungen berücksichtigt. Die Folgebewertung des abnutzbaren Sachanlagevermögens ergibt sich aus Anschaffungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen. Im Jahr des Zugangs erfolgte eine zeitanteilige Ermittlung der Abschreibung. Die Abschreibungen erfolgen linear. Bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens bis zu einem Wert von EUR 800 werden in voller Höhe abgeschrieben. Vermögensgegenstände mit einem Wert von mehr als EUR 800 werden einzeln aktiviert. Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe werden zu Anschaffungs- und Herstellungskosten bzw. zu den niedrigeren Tageswerten angesetzt. Als Bewertungsvereinfachungsverfahren wurde die gewogene Durchschnittspreismethode angewendet. Die unfertigen und fertigen Erzeugnisse sind auf der Basis von Einzelkalkulationen, die auf der aktuellen Betriebsabrechnung beruhen, zu Herstellungskosten bewertet, wobei neben den direkt zurechenbaren Materialeinzelkosten, Fertigungslöhnen und Sondereinzelkosten auch Fertigungs- und Materialgemeinkosten sowie Abschreibungen berücksichtigt werden. In allen Fällen wurde verlustfrei bewertet, d.h. es wurden von den voraussichtlichen Verkaufspreisen Abschläge für noch anfallende Kosten vorgenommen. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind zum Nennbetrag angesetzt. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten werden mit dem Nennbetrag angesetzt. Der Ausweis und die Darstellung des Eigenkapitals erfolgten gem. § 272 HGB. Der Sonderposten wurde für Investitionszuschüsse zum Anlagevermögen gebildet. Seine Auflösung wird analog zur Abschreibung der bezuschussten Vermögensgegenstände des Anlagevermögens vorgenommen. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren drohenden Verluste aus schwebenden Geschäften und ungewissen Verbindlichkeiten und werden auf der Grundlage einer vorsichtigen kaufmännischen Beurteilung mit dem notwendigen Erfüllungsbetrag angesetzt. Die Verbindlichkeiten wurden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. Für die Ermittlung latenter Steuern aufgrund von temporären oder quasi-permanenten Differenzen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen oder aufgrund steuerlicher Verlustvorträge werden die Beträge der sich ergebenden Steuerbe- und -entlastung mit den unternehmensindividuellen Steuersätzen im Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen bewertet und nicht abgezinst. Die Aktivierung latenter Steuern unterbleibt in Ausübung des dafür bestehenden Ansatzwahlrechts. Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten wurden grundsätzlich mit dem Devisenkassamittelkurs zum Abschlussstichtag umgerechnet. Bei einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurde dabei das Realisationsprinzip (§ 252 Abs. 1 Nr. 4 Halbsatz 2 HGB) und das Anschaffungskostenprinzip (§ 253 Abs. 1 Satz 1 HGB) beachtet. Die Erträge aus der Währungsumrechnung wurden unter den sonstigen betrieblichen Erträgen ausgewiesen. Die Vorjahreswerte wurden dahingehend angepasst. Daraus ergeben sich sonstige betriebliche Erträge in Höhe von TEUR 1.180 (vor Änderung TEUR 148) und sonstige betriebliche Aufwendungen in Höhe von TEUR 3.465 (vor Änderung TEUR 2.433). Soweit Bewertungseinheiten gemäß § 254 HGB gebildet werden, kommen folgende Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze zur Anwendung: Ökonomische Sicherungsbeziehungen werden durch die Bildung von Bewertungseinheiten bilanziell nachvollzogen. In den Fällen, in denen sowohl die "Einfrierungsmethode", bei der die sich ausgleichenden Wertänderungen aus dem abgesicherten Risiko nicht bilanziert werden, als auch die "Durchbuchungsmethode", wonach die sich ausgleichenden Wertänderungen aus dem abgesicherten Risiko sowohl des Grundgeschäfts als auch des Sicherungsinstruments bilanziert werden, angewandt werden können, wird die Durchbuchungsmethode angewandt. Die sich ausgleichenden positiven und negativen Wertänderungen werden ohne Berührung der Gewinn- und Verlustrechnung erfasst. III. Erläuterungen zur Bilanz Die Zusammensetzung und Entwicklung des Anlagevermögens gemäß § 284 Abs. 3 HGB ist in der Anlage zum Anhang dargestellt. Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind alle analog dem Vorjahr innerhalb eines Jahres fällig. Gegen die Gesellschafterin bestehen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von EUR 1.226.972,76 (Vorjahr: EUR 1.412.909,25). Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen resultieren aus Lieferungen und Leistungen. Die sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen folgende Verpflichtungen und ungewisse Verbindlichkeiten:
Die Restlaufzeiten der ausgewiesenen Verbindlichkeiten stellen sich wie folgt dar:
Die ausgewiesenen Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen beinhalten Verbindlichkeiten gegenüber der Gesellschafterin in Höhe von EUR 27.801.731,98 (Vorjahr: EUR 37.215.983,37) und Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen gegenüber anderen verbundenen Unternehmen in Höhe von EUR 7.604,87 (Vorjahr: EUR 1.108.034,76). IV. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Umsatzerlöse Die Umsatzerlöse werden überwiegend aus der Verarbeitung und dem Großhandel mit Aluminiumprodukten erzielt. Dabei entfallen 85,36 % (Vorjahr 91,66 %) der Umsatzerlöse auf den Verkauf von Aluminiumprodukten. Aufgliederung der Umsatzerlöse nach geografischen Märkten:
Sonstige betriebliche Erträge In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind unter anderem Erträge aus der Auflösung des Sonderpostens in Höhe von TEUR 90 enthalten. V. Sonstige Angaben 1. Anzahl der Arbeitnehmer Während des Geschäftsjahres 2022/2023 wurden durchschnittlich 68 Mitarbeiter (Vorjahr: 63) beschäftigt, hierunter waren 61 Vollzeitkräfte. 2. Haftungsverhältnisse gemäß § 251 HGB Zum Stichtag 30. Juni 2023 existieren folgende Haftungsverhältnisse:
Das Risiko der Inanspruchnahme wird als gering eingestuft. 3. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Aus Miet- und Leasingverträgen resultieren folgende sonstige finanzielle Verpflichtungen:
4. Bewertungseinheiten Entsprechend § 254 HGB wurden Bewertungseinheiten zwischen Grundgeschäften und Finanzinstrumenten (Sicherungsgeschäften) zum Ausgleich gegenläufiger Wertänderungen gebildet. Durch die Bildung dieser Bewertungseinheiten sollen Rohstoffpreisrisiken abgesichert werden.
Die gegenläufigen Wertänderungen/Zahlungsströme von Grund- und Sicherungsgeschäft gleichen sich im Sicherungszeitraum voraussichtlich aus, weil laut Konzernrisikopolitik Risikopositionen (Grundgeschäft) unverzüglich nach Entstehung in betraglich gleicher Höhe in derselben Währung und Laufzeit durch Termingeschäfte abgesichert werden. Zur Messung der Effektivität der Sicherungsbeziehung wird die "Critical-Terms-Match-Methode" verwendet. 5. Derivative Finanzinstrumente Angaben zu Finanzinstrumenten:
Bei den Warentermingeschäften handelt es sich um über die London Metal Exchange erworbene Warenterminkontrakte auf Rohstoffe. Der beizulegende Zeitwert wurde nach der Mark-to-Market Methode zum Stichtagskurs bewertet. 6. Geschäftsführung Geschäftsführer der Alumeco Service GmbH ist Herr Per Thanning Johansen, Silkeborg (Dänemark), Managing director Alumeco ApS. Herr Per Thanning Johansen ist einzelvertretungsberechtigt. Er ist generell befugt, im Namen der Gesellschaft mit sich im eigenen Namen oder als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen. Auf die Angabe der Organbezüge wird verzichtet. Es wird von der Befreiung nach § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch gemacht. 7. Konzernverhältnisse Die Alumeco Service GmbH wird in den Konzernabschluss der Alumeco Holding ApS, Odense/Dänemark, einbezogen. Die Alumeco Holding ApS stellt den Konzernabschluss für den größten Konzernkreis auf. Der offengelegte Konzernabschluss ist in København/Dänemark bei "Erhvervsstyrelsen" unter der Nummer 10035562 erhältlich. 8. Prüfungs- und Beratungsgebühren Das für das Geschäftsjahr berechnete Honorar des Abschlussprüfers muss nicht angegeben werden, da es in die Angaben im Konzernabschluss der Alumeco Holding ApS, Odense/Dänemark, einbezogen wird. 9. Vorschlag zu ErgebnisverwendungDie Geschäftsführung schlägt vor, das Ergebnis des Geschäftsjahres zum 30. Juni 2023 auf neue Rechnung vorzutragen. 10. Nachtragsbericht Es sind keine Ereignisse eingetreten, die einen wesentlichen Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft haben.
Coswig (Anhalt), den 20. November 2023 Alumeco Service GmbH Per Thanning Johansen, Geschäftsführer Entwicklung des Anlagevermögens
Lagebericht für 1. Juli 2022 - 30. Juni 2023Grundlagen der Gesellschaft Geschäftsmodell Das Kerngeschäft der Gesellschaft ist die Herstellung von Metallprodukten und der Großhandel mit Aluminiumprodukten. Die Gesellschaft hat ihren Geschäftssitz in Coswig (Anhalt). Ziele und Strategien Die Alumeco Service GmbH ist Teil der Alumeco Gruppe. Diese verfolgt das Ziel, der bevorzugte Lieferant von Aluminium für die nördlichen und östlichen metallverarbeitenden Industrien in Europa zu sein. Der Vertrieb erfolgt über die Vertriebsgesellschaften der Alumeco Gruppe und ist damit aus unserer Sicht breit in den Märkten vertreten. Um dieses Ziel zu erreichen, ist es erforderlich, dass alle Unternehmen der Alumeco Gruppe effiziente Prozesse gewährleisten und für die Kunden gute Geschäftspartner und kompetente Berater sind. Die Alumeco Service GmbH spielt dabei aus unserer Sicht eine wichtige Rolle in der Alumeco Gruppe, da es dem Konzern in der Funktion des Zentrallagers und Bearbeiters dient und somit dazu beiträgt, die Alumeco Gruppe als zuverlässigen und wettbewerbsfähigen Service- und Logistikpartner zu positionieren. Wirtschaftsbericht Gesamtwirtschaftliche und branchenspezifische Entwicklung Die Alumeco Service GmbH beliefert überwiegend Konzerngesellschaften im Norden und Osten Europas, sodass die Entwicklung dieser Länder bei der Beurteilung der gesamtwirtschaftlichen Lage berücksichtigt werden muss. Für das aktuelle Geschäftsjahr erwartete die Gesellschaft einen stark erhöhten Umsatz im Vergleich zum Geschäftsjahr 2021/2022. Anhaltspunkte hierfür waren die steigenden Metallpreise sowie eine Erwartung auf eine leicht erhöhte Tonnage. Die Erwartungen für das Jahresergebnis waren in etwa auf dem gleichen Niveau wie im Geschäftsjahr 2021/2022. Diese Erwartungen wurden im Geschäftsjahr 2022/2023 nicht erfüllt. Die Entwicklung im aktuellen Geschäftsjahr resultiert aus einem extremen Überschuss von Material in den Lägern der Aluminium verarbeitenden Industrie und des Handels. Aufgrund der Situation im vorangegangenen Geschäftsjahr, das geprägt war von Materialknappheit und extremen Lieferzeiten, hat die Branche reagiert und hohe Bestände aufgebaut. Durch die Verteuerung von Krediten infolge hoher Zinsen ist die Bauwirtschaft fast komplett zum Erliegen gekommen. Neuinvestitionen der Unternehmen werden verschoben oder teils ganz abgesagt. 1 Das Ergebnis resultiert zu einem großen Teil aus einem Auftragsüberhang mit längerfristigen Verträgen aus dem vorangegangenen Geschäftsjahr.
1 Euro area bank interest rate statistics: July
2023 (europa.eu)
Der Geschäftsklimaindex des Ifo Institutes zeigt hier eine ähnliche Entwicklung.
Quellen: ifo-Geschäftsklimaindex Geschäftsverlauf Die Alumeco Service GmbH hat sich im Geschäftsjahr 2022/2023 als Partner in der Strategie des Alumeco-Konzerns, die nach laufendem Wachstum auf allen Märkten des Konzerns strebt, weiterentwickelt. Im Geschäftsjahr 2022/2023 hat die Alumeco Service GmbH darauf hingearbeitet, die Tätigkeit der Gesellschaft als Zentrallager für Konzerngesellschaften zu konsolidieren. Die Gesellschaft hat im Geschäftsjahr 2022/2023 einen Umsatz in Höhe von TEUR 87.431 erwirtschaftet (Vorjahr TEUR 98.531). Dieser ist markant niedriger als von der Gesellschaft im Vorjahr erwartet. Die Nachfrage auf den Absatzmärkten der Gesellschaft war im Geschäftsjahr niedriger als erwartet. Die Metallpreise sind zwar gestiegen aber nicht ganz so hoch wie erwartet. Ertragslage Der Rohgewinn 2 in Höhe von TEUR 8.417 hat sich im Verhältnis zum Vorjahr (TEUR 5.405) in Höhe von TEUR 3.012 positiv entwickelt. Die Erhöhung des Rohgewinns ist im Wesentlichen auf reduzierte Einkaufspreise des Geschäftsjahres zurückzuführen.
2 Rohgewinn = Umsatz ./. Aufwendungen aus Roh-,
Hilfs- und Betriebsstoffen
Das EBIT ist von TEUR 824 im vorigen Geschäftsjahr auf TEUR 1.818 im Jahr 2022/2023 gestiegen. Die Erhöhung des EBITs ist im Wesentlichen auf die Erhöhung des Rohgewinns zurückzuführen. Vermögens- und Finanzlage Die Bilanzsumme am Ende des Geschäftsjahres hat sich erheblich von TEUR 50.078 auf TEUR 37.544 vermindert. Die Verminderung der Bilanzsumme ist durch eine sehr markante Verminderung in den Vorräten entstanden. Diese befanden sich im Vorjahr auf einem sehr hohen Niveau. In diesem Geschäftsjahr lag der Fokus auf einer Reduktion der Vorräte. Die Liquidität war während des gesamten Geschäftsjahres gesichert. Finanzielle Leistungsindikatoren Mit der Überwachung des EBIT und der Kontrolle der Deckungsbeiträge steuert die Geschäftsleitung die Wirtschaftlichkeit des Unternehmens. Das Verrechnungspreissystem der Alumeco Gruppe soll sicherstellen, dass die Alumeco Service GmbH für ihre übernommenen Funktionen fremdüblich vergütet wird. Die Gesellschaft verdient einen Gewinnaufschlag auf ihre operativen Kosten, welcher sich an Gewinnaufschlägen unverbundener Unternehmen orientiert. Gesamtaussage Der Geschäftsverlauf im Berichtsjahr 2022/2023 ist aus Sicht der Geschäftsführung als zufriedenstellend einzustufen. Prognose-, Chancen- und Risikobericht Prognosebericht Für das Geschäftsjahr 2023/2024 wird ein leicht erhöhter Umsatz im Vergleich zum Geschäftsjahr 2022/2023 erwartet. Diese Erhöhung kommt von einer Erhöhung der Tonnage, da die Erwartungen zu den Metallpreise in etwa auf gleichem Niveau wie letztes Geschäftsjahr liegen. Das Jahresergebnis wird auf gleichem Niveau wie im Geschäftsjahr 2022/2023 erwartet. Chancenbericht Durch weiterhin geplante Investitionen und Entwicklungen verbessert die Gesellschaft ihre Prozesse kontinuierlich. Die Gesellschaft ist bestrebt, ein moderner, zuverlässiger, wettbewerbsfähiger und serviceorientierter Partner für die Aluminiumindustrie in Nord- und Osteuropa zu sein. Die Investitionen bauen die Kapazitäten der Gesellschaft weiter aus. Durch die Kapazitätserweiterung ist es der Gesellschaft möglich, Großaufträge zu akquirieren. Risikobericht Vorräte Vom Zeitpunkt der Bestellung bis zum Zeitpunkt des Verkaufs der Ware unterliegt die Preisentwicklung starken Schwankungen der Rohstoffpreisentwicklungen auf dem Weltmarkt. Dies kann dazu führen, dass Vorräte zu teuer eingekauft werden und bei einem Verkauf negative Margen erwirtschaftet werden. Dem Risiko der Rohstoffpreisschwankungen wird zum Teil durch Sicherungsgeschäfte und zum Teil durch Anstrengungen, einen hohen Lagerumschlag aufgrund von Umsatzsteigerungen zu generieren, entgegengewirkt. Da die Rohstoffe in fremden Währungen eingekauft werden, besteht das generelle Risiko, Währungsverluste zu generieren. Diesem Risiko soll durch den Abschluss von Währungskurssicherungsgeschäften entgegengewirkt werden. Wesentliche Fremdwährungsrisiken werden durch entsprechende Sicherungsgeschäfte abgedeckt. Die Überwachung und Durchführung der Sicherungsgeschäfte erfolgt zentral im Konzern und ist durch das vorhandene Informationssystem gewährleistet. Krieg Russland / Ukraine Der Krieg zwischen Russland und der Ukraine hat keine direkten Auswirkungen auf den Betrieb. Wir haben keine Kunden aus Russland und für die wenigen russischen Lieferanten, die wir vor dem Krieg hatten, wurden alternative Lieferanten gefunden. IT Ausfall Die Alumeco Service GmbH ist von mehreren gut funktionierenden IT-Systemen abhängig. Die IT-Systeme werden zentral von der Alumeco A/S in Dänemark zur Verfügung gestellt und deren Funktionsfähigkeit entsprechend garantiert. Das ERP-System wird für die Konzerngesellschaften zentral am Hauptsitz in Odense/ Dänemark zur Verfügung gestellt. Die Verbindungen zu den Tochtergesellschaften erfolgen überwiegend durch Standleitungen. Es existieren tägliche Backup-Routinen auf der zentralen Anlage, die auch vor Feuer geschützt ist. Alle zentralen Systeme sind aus unserer Sicht ausreichend geschützt. Aus derzeitiger Sicht der Geschäftsführung sind keine bestandsgefährdenden oder die Entwicklung wesentlich beeinträchtigenden Risiken erkennbar. Sonstige Angaben Versicherungen Das Unternehmen ist gegen Verluste aus Schäden an Gebäuden und Anlagen ausreichend versichert. Die Gesamtrisiken werden jährlich von der Geschäftsführung überprüft und die Versicherungssummen bei Bedarf entsprechend angepasst. Das Unternehmen ist auch gegen Schäden als Folge der Produkthaftung versichert, wenn kein Rückgriff auf die Lieferanten möglich ist.
Coswig (Anhalt), den 20. November 2023 Alumeco Service GmbH Per Thanning Johansen, Geschäftsführer |
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