Stammdaten

Register
Amtsgericht Düsseldorf HRB 73007
Vorher
SUPERAPPS UG (haftungsbeschränkt)GLOTECH UG (haftungsbeschränkt)
Eingetragen
28.7.2014
Branche
Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der InformationstechnologieErbringung von sonstigen Dienstleistungen der InformationstechnologieGroßhandel mit Datenverarbeitungsgeräten, peripheren Geräten und Software
Gegenstand
Die Entwicklung von IT-Programmen sowie der Export und Import von Waren aller Art, insbesondere Ersatzteile, Geräte und Maschinen; die Managementberatung und die Übernahme von Unternehmensbeteiligungen.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Evgeni Schukin
seit 28.7.2014
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

50.00% identifiziert50.00% ungelöst

Identifizierte Personen (2)

NameAnteil
40.00%
10.00%

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
Superfin Invest ABSWE
50.00%

Gesellschafter
Beta

2 von 3 Anteilseignern sichtbar

Name
Ort
Anteil
Superfin Invest AB
Sweden
50.00%
Evgeny Superfin
Düsseldorf
40.00%

Beteiligungen
Beta

NameAnteil
No data available

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

GLOTECH GmbH

Düsseldorf

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2020 bis zum 31.12.2020

Lagebericht

I. GRUNDLAGEN DES UNTERNEHMENS

Geschäftsmodell des Unternehmens

Wir sind im Import- und Exportgeschäft mit Waren aller Art, insbesondere mit speziellen Hard- und Softwareprodukten tätig. Wir haben uns auf Übernahme und Organisation von Einkäufen mit anschließenden Speditionsdienstleistungen in und außerhalb von Europa spezialisiert. Die Konsolidierung der Einkaufsprozesse in der ganzen Welt gehören zu unseren Hauptaktivitäten. Wir erbringen auch Service- und Beratungsleistungen auf diesem Gebiet. Wir verstehen uns als Fullservice-Dienstleister und bieten unseren Kunden durchdachte und effiziente Komplettlösungen aus einer Hand. Zu unseren Hauptkunden zählen überwiegend Großbetriebe im osteuropäischen Raum.

II. WIRTSCHAFTSBERICHT

1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen

Die IWF-Prognose des Wachstums des realen Bruttoinlandsprodukts (BIP) schätzt für die Weltwirtschaft im Jahr 2020 einen realen negativen Zuwachs von - 3,5 % (Statista 2021 v. 26.01.2021). Die globale Pandemie des Coronavirus Sars-CoV2 bedeutete eine extreme Belastung für die Weltwirtschaft. Für die Kernmärkte Ukraine und Russland werden ebenfalls negative Zuwachsraten geschätzt: -4,4 % für Ukraine und -2,7 % für Russland.

Die Ukraine ist besser durch das Coronajahr 2020 gekommen als ursprünglich erwartet. Nach Schätzungen der Nationalbank ist das Bruttoinlandsprodukt (BIP) 2020 real um 4,4 % gesunken. Im Frühjahr 2020 hatte der Internationale Währungsfonds (IWF) für 2020 noch mit einem BIP-Einbruch von rund 8 % gerechnet. Gründe für den milderen Verlauf der Krise liegen an der Lockerung der meisten Corona-Beschränkungen seit Mitte Mai 2020 und der für die Ukraine günstigen Preisentwicklung für Energieträger, Agrargüter und Metalle. Positive Impulse kamen von der Lockerung der Geld- und Fiskalpolitik, darunter mehr Investitionen in den Straßenbau. In der Coronakrise profitiert die Ukraine von ihrem Branchenmix - der vergleichsweise geringen Abhängigkeit vom Tourismus- und Dienstleistungssektor und dem hohen Anteil konjunkturresistenter Sektoren wie der Landwirtschaft und Nahrungsmittelindustrie (GTAI 19.03.2021).

Die deutschen Exporte nach Russland sind in den ersten neun Monaten 2020 nach den Zahlen des Statistischen Bundesamts um fast 14 % zurückgegangen. Auch die Prognosen der Unternehmen für 2021 sind eher verhalten: 61 % der befragten Unternehmen rechnen für 2021 mit stagnierenden Exporten (Vorjahr 64 %). 23 % der befragten Unternehmen erwarten 2021 steigende Exporte nach Russland (Vorjahr 29 %). 16 % - und damit mehr als doppelt so viele als im Vorjahr - rechnen mit einem Rückgang ihrer Russland-Ausfuhren (Vorjahr 7 %) (Ostausschuss der Deutschen Wirtschaft 2021).

Die Nachfrage nach den von uns angebotenen Produkten und Dienstleistungen bleibt unabhängig von der Corona-Pandemie auch in den Folgejahren grundsätzlich anhaltend hoch. Der im Jahr 2022 begonnene Ukrainekrieg hat zu wesentlichen, aber nicht existenzbedrohlichen Umsatzeinbrüchen geführt.

2. Kernaussagen des Geschäftsverlaufs

Der Umsatz lag im Jahr 2020 mit 78.577 TEUR deutlich über dem Vorjahreswert mit 47.802 TEUR, was einem Zuwachs von rd. 64 % entspricht.

Das Ergebnis vor Ertragsteuern ist i.H.v. 1.979 TEUR erwirtschaftet worden.

3. Lage

Die Lage des Unternehmens ist trotz Umsatzeinbrüchen nach dem Ukrainekrieg weiterhin als gut zu bezeichnen.

a) Ertragslage

Unsere Ergebnisquellen stellen fast ausschließlich konsolidierte Lieferungen von diversen Produkten im Auftrag der Kunden dar. Rund 72 % unserer Umsätze wurden mit den vier größten Kunden der Gesellschaft erzielt.

Im Geschäftsjahr wurde eine Umsatzrendite vor Steuern i.H.v. 2,5 % erzielt, was auf Grund der Auswirkungen der Coronakrise ein sehr gutes Ergebnis für uns darstellt.

b) Finanzlage

Unsere Finanzlage ist als stabil zu bezeichnen. Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen.

Die Eigenkapitalquote liegt leicht unter dem Vorjahreswert 2,96 % (i.Vj.: 3,27 %).

Zwecks Finanzierung unserer Absatzgeschäfte nutzen wir die vertraglich vereinbarten Zahlungsziele bei unseren Lieferanten und vereinbaren Warenanzahlungen mit unseren wichtigsten Kunden.

Kundenforderungen und Lieferantenverbindlichkeiten sind vertraglich aufeinander abgestimmt und korrespondieren miteinander.

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen machen 70,7 % (i.Vj.: 87,8 %) der Bilanzsumme aus.

Sämtliche Verbindlichkeiten können stets innerhalb der Zahlungsziele beglichen werden.

Das Working Capital beträgt 2.162 TEUR. Die Liquiditätslage ist stabil.

c) Vermögenslage

Die Struktur unseres kurz- und langfristig gebundenen Vermögens halten wir aufgrund unserer Erfahrungen im Finanzierungsbereich stabil.

4. Finanzielle Leistungsindikatoren

Bei den finanziellen Leistungsindikatoren liegt unser Fokus auf:

Umsatzentwicklung

Betriebsergebnis und

Branchenentwicklung

Wir ziehen für unsere interne Unternehmenssteuerung die Kennzahlen Eigenkapitalrendite und das EBITDA heran. Die Eigenkapitalrendite ist mit 85,2 % (i.Vj.: 60,3 %) als gut einzustufen. Das EBITDA liegt bei 1.627 TEUR deutlich über dem Vorjahr mit 834 TEUR.

Unsere wirtschaftliche Lage kann insgesamt, unter Berücksichtigung der Krisensituation im osteuropäischen Raum und der langen Projektlaufzeit als gut bezeichnet werden. Die Auswirkungen des Ukrainekrieges werden sich auf der Umsatzentwicklung 2022-2023 auswirken. Die finanzielle Lage der Gesellschaft und vorhandene Liquidität werden die Neuorientierung bei den neuen Absatzmärkten unterstützen.

III. PROGNOSEBERICHT

Auch in 2021 werden die osteuropäischen Firmen Hauptabsatzmarkt für unsere Gesellschaft bleiben.

Für die Ukraine stehen in 2021 die Zeichen auf Erholung. In ihrem Inflationsbericht von Januar 2021 erwartet die Nationalbank für 2021 ein BIP-Wachstum von 4,2 %. Auf eine Verbesserung der Lage deutet auch der Business Outlook Survey von Februar 2021, wenngleich die Stimmung der Unternehmen immer noch verhalten ist.

Gesamtwirtschaftlich ist Russland gut durch das Jahr 2020 gekommen und auch zufriedenstellend ins Jahr 2021 gestartet. Mit einem Rückgang von 3 % ist das Bruttoinlandsprodukt 2020 weniger stark eingebrochen als die Weltwirtschaft und nur etwa halb so stark wie in Westeuropa. Bemerkenswert ist dieses Ergebnis im Lichte einer opportunistischen Zusammenarbeit mit der OPEC im Jahr 2020.

In der Summe ist der geringe Wirtschaftseinbruch vor allem auf Wirtschaftsstrukturen, wirtschaftspolitische Reaktionen und ein besser als erwartetes globales Umfeld zurückzuführen. Die relativ geringe Komplexität der russischen Wirtschaft mit einem geringen Anteil an Dienstleistungen, die empfindlich auf Covid-19-Restriktionen reagieren, hat einen tieferen Wirtschaftseinbruch verhindert. Zudem trugen die Nettoexporte deutlich zum Zuwachs an Wirtschaftsleistung bei. Da die Exporte im Jahr 2020 nur um − 5,1 % im Jahresvergleich zurückgingen und die Importe zugleich um − 13,7 % einbrachen, trugen die Nettoexporte mit + 1,4 % zum BIP-Wachstum bei. Für 2021 scheint sich kurzfristig eine ansehnliche Wirtschaftserholung nach der Pandemie abzuzeichnen, mit einem BIP-Wachstum um 2 - 3 %.

Aufgrund der Erweiterung der Kundenbasis, Diversifizierung der Märkte nach Beginn des Ukrainekrieges und Entwicklung neuer Geschäftsbereiche, plant unsere Gesellschaft, die Fortführung des Unternehmens abzusichern, die finanzielle Lage weiter zu verbessern und in 2021 ff. eine nachhaltige Entwicklung zu erreichen.

Wir beurteilen die voraussichtliche Lage unseres Unternehmens positiv und rechnen mit einem positiven Ergebnis und eine Erhöhung der Umsatzrendite im kommenden Jahr vor Steuern auf 3 %.

Der im Jahr 2022 begonnene Krieg gegen die Ukraine kann zu einer Nicht-Erreichung der geplanten Umsatz- und Ergebnisziele in den Jahren 2022 ff. führen.

Wir werden auch zukünftig stets in der Lage sein, unseren Zahlungsverpflichtungen fristgerecht nachzukommen.

IV. CHANCEN- UND RISIKOBERICHT

1. Risikobericht

Branchenspezifische Risiken

In unseren Kernmärkten ist der Modernisierungs- und Digitalisierungsbedarf in der Gesamtwirtschaft riesig. Hier sehen wir gute Chancen, dass nationale Banken Abhilfe mit Finanzierungsprogrammen und Projektkrediten schaffen werden. Das erhöht die Absatzchancen von ausländischer Technik.

Aufgrund unserer guten Reputation am Markt sehen wir gute Chancen, neue Aufträge in den neuen Absatzländern akquirieren und den Fortbestand des Unternehmens sichern zu können.

Ertragsorientierte Risiken

Die Wettbewerbsrisiken haben aufgrund der Konkurrenzsituation grundsätzlich zugenommen. Da wir durch unsere Erfahrungen, unsere sehr guten Marktkenntnisse und unsere Marktpräsenz - nicht zuletzt durch unser Gruppenunternehmen in Schweden - über echte Wettbewerbsvorteile verfügen, gehen wir davon aus, dass unsere leistungswirtschaftlichen Risiken im Vorjahresvergleich eher gesunken sind. Trotz der schwierigen Marktlage aufgrund des Ukrainekrieges sehen wir positive Entwicklungen, unsere Entwicklung durch neue Märkte beibehalten zu können.

Finanzwirtschaftliche Risiken

Aufgrund der stabilen Liquiditäts- und Eigenkapitalsituation unseres Unternehmens sind Liquiditätsrisiken derzeit nicht erkennbar.

Potentielle Währungsrisiken bestehen nicht, da die Preise weitgehend auf EUR-Basis vereinbart werden. Die Liquiditätslage ist gut; es sind keine Engpässe zu erwarten.

2. Chancenbericht

Auf der Beschaffungsseite können wir auf eine breite Palette von Liefermöglichkeiten zurückgreifen.

Dem Wettbewerb am Markt werden wir weiterhin durch unsere Lieferantenbeziehungen, starke Kundenbindung sowie unsere Zuverlässigkeit und Servicebereitschaft sowie ein hohes Maß an Qualität begegnen.

3. Gesamtaussage

Risiken der künftigen Entwicklung sehen wir in der Erschließung der neuen Märkte nach dem Ukrainekrieg sowie einem stagnierenden Preisniveau.

Vor dem Hintergrund unserer finanziellen Stabilität sehen wir uns für die Bewältigung der künftigen Risiken gut gerüstet.

Risiken, die den Fortbestand der Gesellschaft wesentlich gefährden könnten, sind derzeit trotz Ukrainekrieges nicht erkennbar.

V. RISIKOBERICHTERSTATTUNG ÜBER DIE VERWENDUNG VON FINANZINSTRUMENTEN

Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Forderungen, Verbindlichkeiten und Guthaben bei Kreditinstituten.

Die Gesellschaft verfügt im Wesentlichen über einen solventen Kundenstamm. Zudem besteht eine langjährig orientierte Zusammenarbeit mit einem Großteil der Kunden. Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen gezahlt. Im kurzfristigen Bereich finanziert sich die Gesellschaft über Lieferantenkredite und Guthaben bei Banken.

Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Sicherung des Unternehmenserfolgs gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Beim Management der Finanzpositionen verfolgt das Unternehmen eine konservative Risikopolitik.

Zur Absicherung gegen das Liquiditätsrisiko wird für jedes nennenswerte Handelsgeschäft ein Liquiditätsplan erstellt, der einen Überblick über die Geldaus- und -eingänge vermittelt.

Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden Wertberichtigungen vorgenommen. Zur Minimierung von Ausfallrisiken verfügt das Unternehmen über ein adäquates Debitorenmanagement.

Darüber hinaus informieren wir uns vor Eingehen einer neuen Geschäftsbeziehung stets über die Bonität unserer Kunden.

VI. BERICHT ÜBER ZWEIGNIEDERLASSUNGEN

Zweigniederlassungen werden von der Gesellschaft nicht unterhalten.

 

Düsseldorf, den 01. Dezember 2023

Die Geschäftsführung

Evgeni Schukin

Bilanz

AKTIVA

31.12.2020
EUR
31.12.2019
EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 339,00 397,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 339,00 397,00
II. Sachanlagen
1. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.354,00 439,00
Summe Sachanlagen 1.354,00 439,00
Summe Anlagevermögen 1.693,00 836,00
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. Geleistete Anzahlungen 1.392.815,92 877.951,27
Summe Vorräte 1.392.815,92 877.951,27
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
- davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr: 4.873,19 (Vj: 4.873,19)
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 44.772.912,18 25.277.040,28
2. Forderungen gegen Gesellschafter 0,00 40.245,39
3. Sonstige Vermögensgegenstände 24.892,54 20.866,60
- davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr: 4.873,19 (Vj: 4.873,19)
Summe Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 44.797.804,72 25.338.152,27
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 7.785.627,59 2.401.871,41
Summe Umlaufvermögen 53.976.248,23 28.617.974,95
C. Rechnungsabgrenzungsposten 0,00 20.527,50
D. Bilanzsumme Aktiva 53.977.941,23 28.639.338,45

PASSIVA

31.12.2020
EUR
31.12.2019
EUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 12.550,00 12.550,00
- Gezeichnetes Kapital: 25.000,00 (Vj: 25.000,00)
- Nicht eingeforderte ausstehende Einlagen: -12.450,00 (Vj: -12.450,00)
II. Gewinnvortrag / Verlustvortrag 222.680,26 358.478,72
III. Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag 1.358.477,69 564.200,88
Summe Eigenkapital 1.593.707,95 935.229,60
B. Rückstellungen
1. Steuerrückstellungen 538.183,78 183.218,41
2. Sonstige Rückstellungen 31.900,00 12.550,00
Summe Rückstellungen 570.083,78 195.768,41
C. Verbindlichkeiten
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr: 51.814.149,50 (Vj: 27.508.340,44)
1. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 13.264.750,35 2.031.807,50
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr: 13.264.750,35 (Vj: 2.031.807,50)
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 38.166.857,84 25.130.686,44
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr: 38.166.857,84 (Vj: 25.130.686,44)
3. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 19.043,88 0,00
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr: 19.043,88 (Vj: 0,00)
4. Sonstige Verbindlichkeiten 363.497,43 345.846,50
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr: 363.497,43 (Vj: 345.846,50)
- davon aus Steuern: 285.777,83 (Vj: 242.437,52)
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit: 67,30 (Vj: 6,96)
Summe Verbindlichkeiten 51.814.149,50 27.508.340,44
D. Bilanzsumme Passiva 53.977.941,23 28.639.338,45

Gewinn- und Verlustrechnung

2020
EUR
2019
EUR
1. Umsatzerlöse 78.576.781,43 47.801.940,95
2. Sonstige betriebliche Erträge 725.848,19 295.426,02
- davon aus der Währungsumrechnung: 656.500,69 (Vj: 261.303,84)
3. Materialaufwand
a. Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren -70.546.045,37 -42.928.873,27
b. Aufwendungen für bezogene Leistungen -4.823.653,56 -3.619.238,41
Summe Materialaufwand -75.369.698,93 -46.548.111,68
4. Personalaufwand
a. Löhne und Gehälter -99.487,63 -72.363,61
b. Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -16.355,33 -9.646,83
Summe Personalaufwand -115.842,96 -82.010,44
5. Abschreibungen
a. auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -6.780,15 -6.037,99
Summe Abschreibungen -6.780,15 -6.037,99
6. Sonstige betriebliche Aufwendungen -2.189.970,88 -633.250,88
- davon aus der Währungsumrechnung: -1.056.189,88 (Vj: -300.271,71)
7. Ordentliches Betriebsergebnis 1.620.336,70 827.955,98
8. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 364.005,04 0,00
9. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -5.679,27 -2.841,69
10. Finanzergebnis 358.325,77 -2.841,69
11. Ergebnis vor Steuern 1.978.662,47 825.114,29
12. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -619.908,78 -260.637,41
13. Ergebnis nach Steuern 1.358.753,69 564.476,88
14. Sonstige Steuern -276,00 -276,00
15. Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag 1.358.477,69 564.200,88

Anhang

1. Allgemeine Angaben zum Unternehmen

Die GLOTECH GmbH hat ihren Sitz in Düsseldorf. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Düsseldorf unter HRB 73007 eingetragen.

Der Jahresabschluss der GLOTECH GmbH wurde gemäß der §§ 238 - 256a und 264 - 288 HGB sowie nach den Vorschriften des GmbH-Gesetzes aufgestellt.

Die Gesellschaft ist eine große Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 3 HGB.

Die Gliederung der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung entspricht den Vorschriften der §§ 266 Abs. 2 und Abs. 3 sowie 275 Abs. 2 HGB.

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

Das Geschäftsjahr entspricht dem Kalenderjahr.

Die Gesellschaft ist bei der Bilanzierung von der Fortführung der Unternehmenstätigkeit ausgegangen.

2. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Die Bewertung der Vermögens- und Schuldposten entspricht den Vorschriften der §§ 252 - 256a HGB. Die Bewertung der einzelnen Bilanzposten richtet sich nach folgenden Grundsätzen:

Die immateriellen Vermögensgegenstände des Anlagevermögens sind zu Anschaffungskosten abzüglich planmäßiger, zeitanteiliger linearer Abschreibungen bewertet. Die Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände bemessen.

Die Gegenstände des Sachanlagevermögens sind zu Anschaffungskosten bewertet und - soweit abnutzbar - um planmäßige Abschreibungen vermindert, die nach den voraussichtlichen Nutzungsdauern bemessen wurden. Bei den beweglichen Vermögensgegenständen wurde die lineare Abschreibungsmethode in Ansatz gebracht.

Geringwertige Anlagegüter bis zu netto 800,00 EUR Anschaffungskosten wurden entsprechend dem Bewertungswahlrecht gem. § 6 Abs. 2 EStG im Jahr des Zugangs in voller Höhe abgeschrieben.

Das Vorratsvermögen in Form der geleisteten Anzahlungen wurde mit den Anschaffungskosten bewertet.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind zum Nennwert bewertet. Bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind erkennbare Risiken durch aktivisch abgesetzte Wertberichtigungen berücksichtigt.

Die Guthaben bei Kreditinstituten werden grundsätzlich mit dem Nennwert angesetzt.

Die Steuerrückstellungen sowie die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Sie werden in Höhe desjenigen Betrages gebildet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung und Vorsicht zur Abgeltung der ungewissen Verpflichtungen erforderlich sein wird. Bei der Bewertung der Rückstellungen werden erwartete Preis- und Kostensteigerungen berücksichtigt.

Die Verbindlichkeiten werden mit dem Erfüllungsbetrag ausgewiesen.

Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten wurden zum Kurs ihrer Entstehung eingebucht und zum Bilanzstichtag - soweit erforderlich - an den Devisenkassemittelkurs des Bilanzstichtags angepasst.

3. Erläuterungen zur Bilanz

Die Aufgliederung und Entwicklung des Anlagevermögens ist in der Anlage zum Anhang dargestellt.

Die sonstigen Rückstellungen beinhalten im Wesentlichen die voraussichtlichen Kosten für die Erstellung des Jahresabschlusses und der Steuererklärungen für 2019 und 2020 sowie der Jahresabschlussprüfung 2020.

Am Bilanzstichtag bestanden sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen, die nicht in der Bilanz erscheinen in Höhe von rd. 13 TEUR.

4. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die Umsatzerlöse betragen 78.577 TEUR (Vj. 47.802 TEUR) und resultieren vollständig aus Warenverkäufen und Dienstleistungen. Auf die Aufgliederung der Umsatzerlöse wurde nach § 286 (2) HGB aufgrund eines möglichen erheblichen Nachteils verzichtet.

Die Steuern vom Einkommen und Ertrag betreffen in voller Höhe das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit.

5. Sonstige Angaben

Die durchschnittliche Zahl der im Geschäftsjahr 2020 beschäftigten Arbeitnehmer betrug 5 (Angestellte).

Das im Geschäftsjahr 2020 als Aufwand erfasste Honorar für den Abschlussprüfer umfasst ausschließlich Leistungen für die Abschlussprüfung in Höhe von 14 TEUR.

Während des Geschäftsjahres 2020 wurde die Geschäftsführung von

Herrn Evgeni Schukin, Dipl.-Ing., Düsseldorf

wahrgenommen.

In Bezug auf die Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführung wurde die Schutzklausel des § 286 Abs. 4 HGB in Anspruch genommen.

6. Nachtragsbericht

Da der Russland-Ukraine-Konflikt mit seinen Auswirkungen erst Ende Februar 2022 begann, ergeben sich keine Auswirkungen für die Bewertung der Vermögensgegenstände und Schulden zum Stichtag 31. Dezember 2020. Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft können aufgrund der volatilen Lage zum jetzigen Zeitpunkt nicht vollumfänglich prognostiziert und festgestellt werden. Die bisher konkreten Auswirkungen sind im Lagebericht im Risikobericht sowie im Prognosebericht detailliert geschildert.

Weitere Vorgänge von besonderer Bedeutung sind nach dem Bilanzstichtag nicht eingetreten.

7. Ergebnisverwendungsvorschlag/ Gewinnverwendung

Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss 2020 in voller Höhe auf neue Rechnung vorzutragen.

 

Düsseldorf, den 01. Dezember 2023

Die Geschäftsführung

Evgeni Schukin

Anlagenspiegel

Anschaffungs- und Herstellungskosten

Stand 01.01.2020
EUR
Zugänge
EUR
Stand 31.12.2020
EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 9.215,00 0,00 9.215,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 9.215,00 0,00 9.215,00
II. Sachanlagen
1. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.871,87 1.370,00 4.241,87
Summe Sachanlagen 2.871,87 1.370,00 4.241,87
Summe Anlagevermögen 12.086,87 1.370,00 13.456,87

Abschreibungen

Stand 01.01.2020
EUR
Abschreibungen Berichtsjahr
EUR
Stand 31.12.2020
EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 8.818,00 58,00 8.876,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 8.818,00 58,00 8.876,00
II. Sachanlagen
1. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.432,87 455,00 2.887,87
Summe Sachanlagen 2.432,87 455,00 2.887,87
Summe Anlagevermögen 11.250,87 513,00 11.763,87

Buchwerte

Buchwert 31.12.2020
EUR
Buchwert 31.12.2019
EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 339,00 397,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 339,00 397,00
II. Sachanlagen
1. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.354,00 439,00
Summe Sachanlagen 1.354,00 439,00
Summe Anlagevermögen 1.693,00 836,00

Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

An die GLOTECH GmbH, Düsseldorf

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der GLOTECH GmbH, Düsseldorf, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2020 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01. Januar bis 31. Dezember 2020 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der GLOTECH GmbH, Düsseldorf, für das Geschäftsjahr vom 01. Januar bis 31. Dezember 2020 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2020 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01. Januar bis 31. Dezember 2020 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben.

Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt.

Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrundeliegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrundeliegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Düsseldorf, den 01. Dezember 2023

Klein und Partner mbB
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft

Christian Fissler, Wirtschaftsprüfer

Uwe Klein, Wirtschaftsprüfer

Der Jahresabschluss wurde am 18. Dezember 2023 festgestellt.

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