Kaiser Immobilien GmbH
Selbe AdresseVermietung, Verpachtung von eigenen oder geleasten Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Kati Kaiser-Unger seit 11.9.2003 | Geschäftsführer |
Erika Kaiser seit 11.9.2003 | Geschäftsführer |
Gunter Kaiser seit 11.9.2003 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Giovanni Gunter Kaiser | 48.00% |
Kati Kaiser-Unger | 26.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
3 Gesellschafter
GmbH-Struktur
2 von 3 angezeigt
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Reisedienst Gerhart Kaiser GmbHZwickauJahresabschluss zum 31. Dezember 2022Lagebericht für Offenlegungszwecke1. Grundlagen des Unternehmens 1.1. Geschäftsmodell des Unternehmens Bei unserem im Jahr 1957 gegründeten Familienunternehmen handelt es sich um einen Spezialanbieter innerhalb der Reisebranche. Wir haben uns v.a. auf das Geschäftsfeld Reiseveranstalter spezialisiert und bieten zusätzlich in diesem Segment an: - Reiseveranstaltung von Bus- und Flugreisen - Reiseverkehr mit eigenen Reisebussen - Linienverkehr / Nahverkehr - Schülerbeförderung Unser Unternehmen betreibt dafür neun eigene Reisebüros in Sachsen und ein Reisebüro in Thüringen. Den Hauptanteil unserer Umsatzerlöse erzielen wir mit dem Veranstalten von Bus- und Flugreisen. 2. Wirtschaftsbericht 2.1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen Die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen im Jahr 2022 waren geprägt von erheblichen Unsicherheiten durch neue Herausforderungen. Während die Auswirkungen der Corona-Krise im Vergleich zu den Vorjahren deutlich abnahmen, wurde die wirtschaftliche Entwicklung maßgeblich durch den Krieg in der Ukraine, hohe Inflationsraten und die anhaltenden globalen Liefer- und Materialengpässe beeinflusst. Dies führte zu weiteren Preisanstiegen und einem wachsenden Druck auf Unternehmen und Verbraucher. Die Wirtschaftsleistung im Euroraum wuchs 2022 um ca. 3,5 % und setzte damit die Erholung nach der Corona-Krise fort, allerdings mit einer deutlichen Verlangsamung im Jahresverlauf. Das deutsche Bruttoinlandsprodukt (BIP) stieg um 1,8 % an. Damit blieb das Wachstum in Deutschland hinter den Erwartungen zurück und die Wirtschaftsleistung lag weiterhin leicht unter dem Vorkrisenniveau von 2019. Die Reisebranche, die in den Jahren 2020 und 2021 erheblich unter den Folgen der Corona-Krise gelitten hatte, konnte sich im Jahr 2022 weiter erholen. Mit der Aufhebung der meisten pandemiebedingten Reisebeschränkungen stieg die Nachfrage nach Reisen im Vergleich zu den Vorjahren deutlich an. Die Zahl der gebuchten Reisen erreichte jedoch weiterhin nicht das Niveau des Vorkrisenjahres 2019, da steigende Lebenshaltungskosten und geopolitische Unsicherheiten das Konsumverhalten beeinflussten. 2.2. Geschäftsverlauf Das Geschäftsjahr 2022 war geprägt von einer deutlichen Erholung des Geschäfts infolge des Wegfalls pandemiebedingter Einschränkungen. Die Umsatzerlöse stiegen im Vergleich zum Vorjahr um 112 % und lagen damit im Rahmen der Erwartungen. Das Jahresergebnis belief sich auf TEUR 302 und entsprach ebenfalls den Prognosen. Die rückläufige Ergebnisentwicklung ist vor allem darauf zurückzuführen, dass das Geschäft im Jahr 2022 nach den pandemiebedingten Einschränkungen zunächst wieder anlaufen musste, was mit erhöhten operativen Aufwendungen einherging. Trotz dieser Herausforderungen ist das Unternehmen mit der Umsatz- und Ergebnisentwicklung zufrieden, da sie eine nachhaltige Rückkehr zu stabilen Geschäftsaktivitäten signalisiert. Die Geschäftstätigkeit war insbesondere in der ersten Jahreshälfte von einer spürbaren Nachfrageerholung geprägt, die sich im weiteren Jahresverlauf stabilisierte. Diese Entwicklung verdeutlicht die schrittweise Rückkehr zu normalen Marktbedingungen nach den Einschränkungen der letzten Jahre. 2.3. Finanzielle Leistungsindikatoren Für unsere interne Unternehmenssteuerung verwenden wir als finanzielle Leistungsindikatoren vor allem die Umsatzentwicklung, die Rohertragsquote, die Personalkostenquote sowie die Entwicklung der flüssigen Mittel. Diese Kennzahlen ermöglichen es uns, die wirtschaftliche Lage des Unternehmens laufend zu bewerten und gegebenenfalls geeignete Maßnahmen einzuleiten. 2.4. Wesentliche Investitionen und Finanzierung Im Geschäftsjahr 2022 wurden Investitionen in Höhe von TEUR 585 (Vorjahr: TEUR 1.037) getätigt. Der Schwerpunkt der Investitionen lag auf der Anschaffung neuer Omnibusse sowie der Fertigstellung der im Vorjahr begonnenen Arbeiten an der betriebseigenen Tankstelle und dem Busterminal. Die Gesellschaft finanziert ihre Investitionen im Wesentlichen aus eigenen Mitteln sowie durch Bankdarlehen. 2.5. Vermögens- und Finanzlage Die Bilanzsumme hat sich gegenüber dem Vorjahr leicht um 2 % auf TEUR 7.052 (Vorjahr: TEUR 7.182) vermindert. Auf der Aktivseite stieg das Anlagevermögen durch die im Geschäftsjahr getätigten Investitionen um 8 % auf TEUR 3.110 (Vorjahr: TEUR 2.876). Im Gegensatz dazu ging das Umlaufvermögen um 8 % auf TEUR 3.920 (Vorjahr: TEUR 4.262) zurück. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände verzeichneten einen Rückgang von 26 % auf TEUR 1.233 (Vorjahr: TEUR 1.666). Gleichzeitig erhöhten sich die flüssigen Mittel um 3 % auf TEUR 2.687 (Vorjahr: TEUR 2.596). Das Eigenkapital stieg im Berichtsjahr um 18 % auf TEUR 1.984 (Vorjahr: TEUR 1.682), wodurch sich die Eigenkapitalquote auf 28 % (Vorjahr: 23 %) verbesserte. Die Rückstellungen sanken um 3 % auf TEUR 1.573 (Vorjahr: TEUR 1.624). Sie beinhalten, wie im Vorjahr, zu einem wesentlichen Teil Rückzahlungsverpflichtungen aus staatlichen Corona-Hilfen. Bei den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten, die überwiegend der Finanzierung des Fuhrparks dienen, konnte durch planmäßige Tilgungen eine Reduktion um 13 % auf TEUR 1.336 (Vorjahr: TEUR 1.539) erreicht werden. Die Gesamtverbindlichkeiten gingen entsprechend um 17 % auf TEUR 2.882 (Vorjahr: TEUR 3.478) zurück. Die Liquidität der Gesellschaft war im gesamten Berichtsjahr jederzeit gewährleistet. 2.6. Ertragslage Das Berichtsjahr ist geprägt von einem Jahresüberschuss in Höhe von TEUR 302 (Vorjahr: TEUR 943). Der Rückgang des Jahresüberschusses ist im Wesentlichen auf die Reduzierung der staatlichen Unterstützungsleistungen zurückzuführen. Gleichzeitig unterstreicht das Ergebnis die schrittweise Rückkehr zu stabilen Geschäftsbedingungen, da die Umsatzerlöse nun wieder überwiegend aus dem operativen Kerngeschäft generiert werden. Das Rohergebnis hat sich trotz der Verdopplung der Umsatzerlöse um 24 % auf TEUR 4.728 (Vorjahr: TEUR 6.251) vermindert. Dieser Rückgang resultiert primär aus dem Wegfall eines Großteils der pandemiebedingten staatlichen Zuschüsse, die im Vorjahr noch einen erheblichen Beitrag zum Rohergebnis geleistet hatten. Die erhebliche Umsatzsteigerung zeigt jedoch die zunehmende Erholung des Marktes, auch wenn dieser Effekt sich noch nicht vollständig im Rohergebnis widerspiegelt. Die Personalkosten sind im Zuge der Normalisierung des Geschäftsbetriebs und des Auslaufens der Kurzarbeit um 25 % auf TEUR 2.438 (Vorjahr: TEUR 1.955) angestiegen. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen haben sich um 43 % auf TEUR 1.448 (Vorjahr: TEUR 2.524) reduziert. Hauptgrund hierfür ist, dass die im Vorjahr gebildete Rückstellung für Rückzahlungsverpflichtungen aus staatlichen Corona-Hilfen die Aufwendungen damals entsprechend erhöht hatte. 2.7. Gesamtaussage Das Unternehmen konnte im Geschäftsjahr 2022 von der schrittweisen Normalisierung der Marktbedingungen profitieren und sich verstärkt auf die Rückkehr zu regulären Geschäftsabläufen konzentrieren. Die Verdopplung der Umsatzerlöse spiegelt die Erholung der Nachfrage wieder, auch wenn das Ergebnis durch den Wegfall pandemiebedingter Unterstützungsleistungen zurückging. Die finanzielle Lage erwies sich im Geschäftsjahr 2022 als stabil, gestützt durch eine solide Eigenkapitalquote von 28 % und eine jederzeit gewährleistete Liquidität. 3. Voraussichtliche zukünftige Entwicklung einschließlich wesentlicher Chancen und Risiken 3.1. Prognosebericht Wir beurteilen die mittelfristige Entwicklung unseres Unternehmens grundsätzlich optimistisch. In den Geschäftsjahren 2023 und 2024 konnten die Umsatzerlöse deutlich gesteigert und positive Ergebnisse erzielt werden. Insbesondere in unserem Kernsegment Touristik liegen die Umsätze seit 2023 mittlerweile deutlich über dem Vor-Corona-Niveau. Für das Jahr 2025 erwarten wir für unser Unternehmen eine weiterhin positive Geschäftsentwicklung und eine stabile Vermögens-, Finanz- und Ertragslage. Wir weisen jedoch darauf hin, dass Prognosen aufgrund der unsicheren weltweiten Rahmenbedingungen weiterhin mit erhöhten Unsicherheiten verbunden sind. 3.2. Risiko- und Chancenbericht Die anhaltende und deutliche Erholung der Reisebranche setzte sich 2023 fort. Mit dem Wegfall der meisten pandemiebedingten Einschränkungen hat sich die Nachfrage nach Urlaubsreisen weiter stabilisiert. Besonders im Sommer 2023 konnten viele Unternehmen der Branche von einer stark erhöhten Buchungslage profitieren. Ein anhaltender Trend im Jahr 2023 war das sogenannte "Revenge Travel" - die verstärkte Bereitschaft der Kunden, verpasste Reiseerlebnisse nachzuholen und dabei mehr Geld für Urlaube auszugeben. Im Jahr 2024 hat sich dieser Trend abgeschwächt, während die Nachfrage nach individuellen und hochwertigen Reiseangeboten weiterhin zunimmt. Kunden legen verstärkt Wert auf besondere Erlebnisse und personalisierte Angebote. Gleichzeitig bleibt das wirtschaftliche Umfeld herausfordernd: Inflation und geopolitische Unsicherheiten könnten sich auf das Buchungsverhalten einzelner Zielgruppen auswirken. Dennoch wird die Branche voraussichtlich auch weiterhin von einer stabilen Nachfrageentwicklung profitieren. Neben der Individualisierung bleibt auch die Nachfrage nach Gruppenreisen und Pauschalangeboten stabil, insbesondere bei Zielgruppen wie Familien oder Senioren. Gleichzeitig zeigt sich eine verstärkte Nachfrage nach nachhaltigen Reiseoptionen, wobei Reisende zunehmend Wert auf umweltfreundliche Transportmittel, Unterkünfte und Aktivitäten legen. Die Digitalisierung prägt den Markt weiterhin stark: Online-Buchungen haben sich endgültig als Standard etabliert, und Kunden erwarten zunehmend digitale Services wie personalisierte Reisevorschläge, Echtzeit-Informationen und flexible Stornierungsoptionen. Der administrative Aufwand stellt die Bustouristik weiterhin vor große Hürden. Insbesondere die sehr unterschiedlichen Mehrwertsteuersysteme innerhalb Europas erschweren die Planung und Abwicklung grenzüberschreitender Reisen. Hinzu kommen länderspezifische Mindestlohn- und Entsenderegelungen, die für Busunternehmen einen erheblichen bürokratischen Mehraufwand bedeuten und die Wettbewerbsfähigkeit einschränken. Eine weitere zentrale Herausforderung ist der seit Jahren anhaltende Fahrermangel in der Busbranche. Die Rekrutierung qualifizierter Fachkräfte bleibt schwierig, da die Attraktivität des Berufs unter anderem durch unregelmäßige Arbeitszeiten und hohe Belastungen eingeschränkt ist. Dies führt in vielen Unternehmen zu Engpässen bei der Kapazitätsplanung und erschwert die Erfüllung der steigenden Nachfrage. Ein wesentlicher Erfolgsfaktor für die Gesellschaft ist die langjährige Branchenerfahrung. Diese ermöglicht es, Kunden ein attraktives und gut abgestimmtes Angebot zu unterbreiten, das auf die spezifischen Bedürfnisse verschiedener Zielgruppen zugeschnitten ist. Entscheidend für den Unternehmenserfolg ist darüber hinaus die Fähigkeit, ein überzeugendes Preis-Leistungs-Verhältnis anzubieten. Gerade im wettbewerbsintensiven Umfeld der Touristikbranche bleibt es unerlässlich, qualitativ hochwertige Dienstleistungen zu fairen Preisen bereitzustellen und so die Kundenzufriedenheit langfristig zu sichern. Ein vorrangiges Ziel des Risikomanagements der Gesellschaft ist es, den langfristigen Bestand des Unternehmens zu sichern und Einzelrisiken angemessen zu begegnen. Dabei verfolgt das Unternehmen eine konservative Risikopolitik, insbesondere im Finanzmanagement. Derivative Finanzinstrumente werden nicht eingesetzt. Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen flüssige Mittel, Forderungen, Verbindlichkeiten und Vorauszahlungen unserer Kunden. Diese Instrumente werden mit der Zielsetzung genutzt, die Liquidität des Unternehmens jederzeit sicherzustellen und eine verlässliche Basis für den laufenden Geschäftsbetrieb zu gewährleisten. 3.3. Gesamtaussage Unter Berücksichtigung aller derzeit bekannten Gegebenheiten und Risiken erwarten wir für unser Unternehmen eine weiterhin stabile Entwicklung. Bestandsgefährdende Risiken sind aus heutiger Sicht nicht erkennbar.
Zwickau, den 10. Dezember 2024 gez. Geschäftsführer Bilanz für OffenlegungszweckeAKTIVA
Gewinn- und Verlustrechnung für Offenlegungszwecke
Anhang für Offenlegungszwecke1. Allgemeine Angaben Der Jahresabschluss der Gesellschaft wurde auf der Grundlage der Gliederungs-, Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften des Handelsgesetzbuchs in der Fassung des Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetz (BilRUG) aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften wurden die Regelungen des GmbH-Gesetzes beachtet. Der Jahresabschluss umfasst die Bilanz, die Gewinn- und Verlustrechnung und den Anhang. Die Bilanz ist gemäß § 266 HGB, die Gewinn- und Verlustrechnung nach § 275 HGB zu gliedern. Da die Gesellschaft nach § 267 Abs. 2 HGB zu den mittelgroßen Kapitalgesellschaften gehört, gelten eingeschränkte Erläuterungspflichten (größenabhängige Erleichterungen). Die nachfolgenden, zusätzlichen Angaben sind bei der Beurteilung der wirtschaftlichen Lage zu beachten: Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht
Abweichungen von der Darstellungsstetigkeit Die Forderungen gegen Gesellschafter sowie die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern werden im Berichtsjahr, abweichend vom Vorjahr, in jeweils einem gesonderten Bilanzposten ausgewiesen. Diese Anpassung wurde vorgenommen, um die Klarheit und Transparenz der Bilanzdarstellung zu verbessern. Im Vorjahr wurden diese Beträge in den sonstigen Vermögensgegenständen und sonstigen Verbindlichkeiten dargestellt. Zur Wahrung der Vergleichbarkeit wurde die Vorjahresspalte entsprechend angepasst. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden erfolgen unter Annahme der Unternehmensfortführung (§ 252 Abs. 1 Nr. 2 HGB). Entgeltlich erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten bis zu € 800 netto werden im Zugangsjahr in voller Höhe aufwandswirksam in Abzug gebracht. Die Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten angesetzt. Die Vorräte werden zu Anschaffungskosten angesetzt. Sofern die beizulegenden Werte am Bilanzstichtag niedriger sind, werden diese angesetzt. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe, die im Gesamtwert von nachrangiger Bedeutung sind, regelmäßig ersetzt werden und deren Bestand sich in Menge, Wert und Zusammensetzung nur gering verändert, werden mit einem Festwert angesetzt; alle drei Jahre erfolgt eine körperliche Bestandsaufnahme. Die geleisteten und erhaltenen Anzahlungen werden mit dem Nennwert bilanziert. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind mit dem Nennwert angesetzt. Erkennbare Einzelrisiken werden durch Einzelwertberichtigungen berücksichtigt. Kassenbestände und Guthaben bei Kreditinstituten werden jeweils zum Nennwert angesetzt. Ausgaben vor dem Abschlussstichtag sind, soweit sie Aufwand für einen bestimmten Zeitraum nach dem Abschlussstichtag darstellen, in den aktiven Rechnungsabgrenzungsposten eingestellt. Das gezeichnete Kapital wird mit dem Nennbetrag angesetzt. Investitionszuschüsse zum Anlagevermögen werden grundsätzlich in einem passivisch gebildeten Sonderposten erfasst. Die Auflösung erfolgt entsprechend der Nutzungsdauer der geförderten Wirtschaftsgüter ab dem Zeitpunkt der Anschaffung. Die Wertansätze der sonstigen Rückstellungen beinhalten alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen auf der Grundlage vorsichtiger kaufmännischer Beurteilung unter Berücksichtigung erwarteter künftiger Preis- und Kostensteigerungen. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem laufzeitabhängigen durchschnittlichen Marktzinssatz, welcher von der Deutschen Bundesbank ermittelt und bekannt gegeben wird, abgezinst (§253 Abs. 2 S. 1 HGB). Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Latente Steuern werden grundsätzlich gemäß § 274 HGB für temporäre und quasi-permanente Differenzen zwischen dem Buchwert der Vermögenswerte und Schulden im handelsrechtlichen Jahresabschluss und den entsprechenden steuerlichen Wertansätzen erfasst. Steuerliche Verlustvorträge werden bei der Berechnung aktiver latenter Steuern in Höhe der innerhalb der nächsten fünf Jahre zu erwartenden Verlustverrechnung berücksichtigt. Der Ausweis der aktiven und passiven latenten Steuern in der Bilanz erfolgt saldiert auf der Passivseite. Angaben zur Bilanz Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens Die Entwicklung der Anlagepositionen im Geschäftsjahr ist dem Anlagespiegel zu entnehmen. Forderungen gegen Gesellschafter Der Posten betrifft analog Vorjahr in voller Höhe sonstige Vermögensgegenstände. Sonstige Vermögensgegenstände Der Betrag der sonstigen Vermögensgegenstände mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr beträgt TEuro 37 (Vorjahr: TEuro 92). Eigenkapital Das gezeichnete Kapital beträgt DM 200.000,00 und wurde noch nicht auf EUR umgestellt. Ausschüttungssperre Der Gesamtbetrag, der gemäß § 268 Abs. 8 HGB der Ausschüttungssperre unterliegt, beträgt TEuro 0 (Vorjahr: TEuro 29). Verbindlichkeiten Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten stellen sich, unter Vergleich der Vorjahreswerte in Klammern, wie folgt dar:
Die Gesellschaft hat für Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten folgende Sicherheiten gestellt: - Grundschulden - Sicherungsübereignung finanzierter Vermögensgegenstände des Anlagevermögens - Sicherungsabtretung Forderungen Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern Der Posten betrifft analog Vorjahr in voller Höhe sonstige Verbindlichkeiten. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Erläuterung der Erträge und Aufwendungen von außergewöhnlicher Größenordnung oder außergewöhnlicher Bedeutung Der Posten sonstige betriebliche Erträge enthält außergewöhnliche Erträge von TEuro 588 aus gewährten Corona-Wirtschaftshilfen. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten außergewöhnliche Aufwendungen in Höhe von TEuro 84 aus der voraussichtlichen Rückzahlung von gewährten Wirtschaftshilfen gemäß der Schlussabrechnungen. Sonstige Angaben Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer Im Durchschnitt beschäftigte die Gesellschaft im abgelaufenen Geschäftsjahr 73 Mitarbeiter, davon 68 Angestellte, 3 Auszubildende sowie 2 Geschäftsführer. Namen der Geschäftsführer - Frau Erika Kaiser, Kauffrau - Frau Kati Kaiser-Unger, Finanzkauffrau - Herr Gunter Kaiser, Karosserie-Fahrzeugbauer Von der Schutzklausel im Hinblick auf die Gesamtbezüge gemäß § 286 Abs. 4 HGB wurde Gebrauch gemacht. Vorschlag bzw. Beschluss zur ErgebnisverwendungDie Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende Ergebnisverwendung vor: Der Jahresüberschuss und der Gewinnvortrag in Höhe von insgesamt Euro 1.881.245,89 werden auf neue Rechnung vorgetragen. Unterschrift der Geschäftsführung
Zwickau, 10.12.2024 gez. Geschäftsführer Anlagenspiegel für OffenlegungszweckeAnschaffungs- und Herstellungskosten
Abschreibungen
Buchwerte
Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers für OffenlegungszweckeFür die Offenlegung wurden die Offenlegungserleichterungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften in Anspruch genommen. Nachstehender Bestätigungsvermerk bezieht sich auf den vollständigen Jahresabschluss: An die Reisedienst Gerhart Kaiser GmbH, Zwickau Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Reisedienst Gerhart Kaiser GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2022 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Reisedienst Gerhart Kaiser GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse - entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2022 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022 und - vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus - identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. - gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. - beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. - ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. - beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrundeliegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. - beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens. - führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrundeliegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Chemnitz, den 22. Januar 2025 AuditConsult Westsachsen GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Erik Starec, Wirtschaftsprüfer Entsprechenserklärung Der Jahresabschluss wurde in der Gesellschafterversammlung vom 22.01.2025 festgestellt. |
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