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United Arts GmbHLiquidiert
50823 Köln, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Daniel Erhard Philipp Mühlbauer seit 8.1.2018 | Geschäftsführer |
Philipp Ernst Peter Mühlbauer seit 31.7.2012 | Geschäftsführer |
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
United Arts GmbHKölnJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2016 bis zum 31.12.2016Lagebericht 2016I. Vorbemerkungen Die United Arts GmbH (nachfolgend auch United Arts, die Gesellschaft oder das Unternehmen genannt) ist zum Bilanzstichtag 31.12.2016 eine mittelgroße Kapitalgesellschaft i.S.d. § 267 Abs. 2 HGB. Die Aufstellung des Lageberichts erfolgte nach den Vorschriften des § 289 HGB. II. Geschäftstätigkeit und Grundlagen des Unternehmens Die United Arts verkauft individuelle Fotoprodukte, wobei Leinwanddrucke verschiedener Größen und Formate den größten Teil des Produktportfolios darstellen. Das Portfolio wurde um die Produkte Decken, Bilderrahmen, Magnete ergänzt. Der Vertrieb erfolgt vorrangig über Online-Shops und zielt auf Kunden im In- und Ausland ab. Im Geschäftsjahr belieferte die Gesellschaft Privat- und Geschäftskunden in knapp 25 Ländern vorrangig über eigene Webshops. Der Sitz des Unternehmens befindet sich in Köln. III. Wirtschaftsbericht 1. Wirtschaftliche Rahmenbedingungen Konjunkturelles Umfeld Der Internationale Währungsfonds (IWF) beziffert das Weltwirtschaftswachstum 2016 mit 3,1% gegenüber 3,4% im Vorjahr. Dies ist größtenteils auf den Rückgang der Exporte aus den Entwicklungs- und Schwellenländern zurückzuführen. Für Deutschland entwickelte sich laut IWF das Wirtschaftswachstum mit 1,8% stabil. Dies ist vor allem auf den expandierenden Konsum in Zusammenhang mit der Flüchtlingswelle zurückzuführen. Dem steigenden Konsum stand die Teuerungsrate von 0,5% (gem. Statistischem Bundesamt) gegenüber. Das konjunkturelle Umfeld wurde zum Teil durch die monetäre Politik der EZB geprägt. Dabei stieg der EURO gegenüber den wichtigsten Handelswährungen im Laufe des Jahres 2016. So nahm der Kurs gegenüber dem USD um ca. 3,2% zu. Mögliche Gründe hierfür sind die Negativzinsen auf die EZB-Einlagen der europäischen Banken, ein niedriger Leitzins (0,00%) sowie der Ankauf von Anleihen europäischer Staaten. Branchenspezifisches Umfeld Der Markt für individuelle Fotoprodukte wächst global erheblich. Einen deutlichen Wachstumsmarkt stellen die Fotomehrwertprodukte mit Vergrößerungen, Grußkarten sowie Tassen und Co. dar. Insgesamt ist zu beobachten, dass das Foto- und Imaging-Segment der Fotomehrwertprodukte weiter an Breite gewinnt. Die hohen Markteintrittsbarrieren in den Online-Druck, wie z. B. notwendige Investitionen und Werbeaufwendungen sowie das mittlerweile übliche, sehr kompetitive Preisniveau und damit der Druck zur Nutzung von Größenvorteilen, stellen weiterhin wirksame Hemmnisse für neue Marktteilnehmer dar. Im abgelaufenen Geschäftsjahr wurden vereinzelt von relevanten Marktteilnehmern Preisanpassungen vorgenommen. Trotz der weiterhin hohen Markt- bzw. Wachstumspotenziale für alle relevanten Marktteilnehmer ist für die Zukunft dennoch weiterhin davon auszugehen, dass Preisbewegungen im Markt zu verzeichnen sein werden. Dies gilt insbesondere in den Auslandsmärkten aufgrund des dortigen, teilweise höheren Preisniveaus. Die günstige Branchenentwicklung wirkte sich positiv auf den Geschäftsverlauf von United Art aus. 2. Geschäftsverlauf Das Geschäftsjahr 2016 ist durch einen erfolgreichen und wachstumsorientierten Geschäftsverlauf gekennzeichnet. Im Laufe des Geschäftsjahres wurden die Positionen auf den bestehenden Märkten gefestigt. Der Umsatz ist um 35,5 % gestiegen. Zudem wurden mit Decken, Bilderrahmen und Magneten neue Produkte in das Portfolio aufgenommen. 3. Ertragslage Die Umsatzerlöse beliefen sich im Geschäftsjahr 2016 auf TEUR 38.693 nach TEUR 28.565 im Geschäftsjahr 2015. Der Umsatzanstieg von 35,5% wurde insbesondere begünstigt durch eine stärkere Marktpräsenz, welche im Wesentlichen aufgrund höherer Marketinginvestitionen erreicht werden konnte. Sonstige betriebliche Erträge entstanden in Höhe von TEUR 135 im Vergleich zu TEUR 64 im Vorjahr. Darin enthalten sind vor allem Erträge aus Währungsumrechnungen. Der Materialaufwand belief sich im Geschäftsjahr 2016 insgesamt auf TEUR 36.022 nach TEUR 18.453 im Geschäftsjahr 2015. Die entsprechende Aufwandsquote im Verhältnis zu den Umsatzerlösen hat sich von 64,6 % auf 93,1 erhöht. Einer der drei wesentlichen Gründe für diese Veränderung ist der steigende Anteil an materialaufwendigen Produkten. Zweitens wurde technisch ab dem Geschäftsjahr 2016 der verrechnete Materialaufwand der Picanova GmbH vollständig innerhalb des Postens Materialaufwand ausgewiesen. Im Vorjahr erfolgte der Ausweis teilweise unter den sonstigen betrieblichen Aufwendungen. Drittens zählte dazu auch die Verrechnung des Aufwands für das operative Personal. Der Personalaufwand belief sich im Geschäftsjahr 2016 auf TEUR 914 nach TEUR 861 im Geschäftsjahr 2015. Die Personalaufwandsquote bezogen auf die Umsatzerlöse zeigte sich mit 2,4% in 2016 geringfügig rückgängig (Vorjahr: 3,0%). Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind im Geschäftsjahr 2016 auf TEUR 1.862 nach TEUR 8.586 im Geschäftsjahr 2015 gesunken. Darin enthalten sind vor allem Aufwendungen für Versandlogistik, Zahlungsverkehr und Marketing. Im Geschäftsjahr 2016 sind unter den sonstigen betrieblichen Aufwendungen die von der Picanova GmbH vorgenommenen Verrechnungen von Materialaufwendungen nicht mehr enthalten. Das Ergebnis vor Steuern vom Einkommen und vom Ertrag belief sich im Geschäftsjahr 2016 auf TEUR 32, nach TEUR 722 im Vorjahr. Das geringere Ergebnis ist insbesondere auf höhere Marketinginvestitionen zurückzuführen, welche im abgeschlossenen Geschäftsjahr zu den erheblich gestiegenen Umsatzerlösen führten und die Gesellschaft zukünftig weiterhin profitabel entwickeln lassen sollten. 4. Finanzlage Zum 31. 12. 2016 beläuft sich die Eigenkapitalquote auf 10,2% (im Vorjahr: 12,9%). Der Rückgang der Eigenkapitalquote ist insbesondere auf die erhöhte Bilanzsumme zurückzuführen. Im Vergleich zum Vorjahresstichtag haben sich dabei insbesondere die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen erhöht. Die Gesellschaft verfügt über ausreichend finanzielle Mittel und war im Geschäftsjahr jederzeit in der Lage, ihre Zahlungsverpflichtungen fristgerecht zu erfüllen. Die Aufwendungen des operativen Geschäfts wurden grundsätzlich aus dem Finanzmittelzufluss aus der laufenden Geschäftstätigkeit sowie den vorhandenen liquiden Mitteln finanziert. Zum Stichtag verfügte die Gesellschaft über liquide Mittel i.H.v. TEUR 3.712, nach TEUR 2.138 im Vorjahr. 5. Vermögenslage Das Bilanzsumme der Gesellschaft betrug zum Stichtag TEUR 4.866 (Vorjahr: TEUR 3.655). Auf der Aktivseite liegt der Zuwachs vor allem in höherer Liquidität. Die Forderungen aus Lieferung und Leistung betragen TEUR 1.139 nach TEUR 1.476 im Vorjahr und sind damit um 22% gesunken. Dies beruht auf der Optimierung in der Struktur der Zahlungsdienstleister. Die sonstigen Vermögensgegenstände betragen TEUR 15 (Vorjahr: TEUR 40). Die Veränderung betrifft hauptsächlich die beglichenen Steuerforderungen. Auf der Kapitalseite erhöhte sich das Eigenkapital aufgrund des Jahresüberschusses auf TEUR 495 (im Vorjahr: TEUR 473). Die Rückstellungen haben sich um TEUR 72 auf TEUR 483 gemindert. Dabei haben sich die Steuerrückstellungen um TEUR 9 auf TEUR 232 gemindert. Die sonstigen Rückstellungen haben sich um TEUR 63 auf TEUR 251 nach TEUR 314 gemindert. Der Rückgang betrifft größtenteils ausstehende Rechnungen i.H.v. TEUR 52. Die Verbindlichkeiten betragen TEUR 3.585 (Vorjahr: TEUR 2.390). Die Erhöhung von TEUR 1.195 resultiert hauptsächlich aus den um TEUR 348 gestiegenen Verbindlichkeiten gegenüber der Picanova GmbH, den um TEUR 326 gestiegenen Verbindlichkeiten gegenüber der Best Canvas Inc., sowie den um TEUR 380 gestiegenen Umsatzsteuerverbindlichkeiten. Der Anstieg der Verbindlichkeiten steht im Zusammenhang mit dem gestiegenen Geschäftsvolumen der Gesellschaft. 6. Finanzielle Leistungsindikatoren Wesentliche Kennzahlen für die Unternehmenssteuerung sind neben dem Umsatz (TEUR 38.693, im Vorjahr TEUR 28.565) die Materialaufwands- (93,1%, im Vorjahr 64,6%) sowie die Personalaufwandsquote (2,4%, im Vorjahr 3,0%) sowie das EBITDA (TEUR 30, im Vorjahr TEUR 730). IV. Nachtragsbericht Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Ende des Geschäftsjahres sind nicht eingetreten. V. Chancen- und Risikobericht 1. Chancen Die Gesellschaft sieht Wachstumschancen in der weiteren Festigung einer preisführenden Position in den relevanten Märkten. Chancen bieten sich ebenfalls durch Ausweitung der Vertriebsaktivitäten in weitere Länder und durch die Aufnahme neuer Fotoprodukte in das Sortiment. Ebenfalls bieten sich Wachstumschancen durch Investitionen in innovative Vertriebs- und Marketingkanäle. Dazu bedient sich die United Arts externen auf Vertrieb und Marketing spezialisierten Beratungsgesellschaften. Zudem werden die unternehmensinternen Abläufe kontinuierlich verbessert, um die Führungsposition auf dem stetig wachsenden Markt behaupten zu können. Darüber hinaus sieht United Arts Chancen in der Entwicklung sowohl eigener mobiler Applikationen als auch von mobil responsiven Websites, um sowohl dem Trend als auch dem Konsumentenverhalten Rechnung zu tragen. 2. Risiken Turbulenzen an den Finanzmärkten, Konjunkturschwankungen und besondere Ereignisse wie z.B. erhöhte Terrorgefahr können die Nachfrage nach Produkten der Gesellschaft beeinflussen und sind damit als Risikofaktor zu berücksichtigen. Branchenspezifische und ertragsorientierte Risiken Das Geschäftsrisiko ergibt sich auch aus dem potentiellen Markteintritt großer Handelskonzerne. Es besteht die Möglichkeit, dass dies den Preisdruck im Markt erhöhen wird und ggf. höhere Investitionen in die Akquisition von Neukunden notwendig werden. Dem zunehmenden Wettbewerb in der Branche begegnen wir mit gezielten Maßnahmen und Investitionen innerhalb der Gruppe insbesondere in den Bereichen Produkt- und Prozessinnovation sowie Marketing und Vertrieb. Durch ständige Entwicklung neuer Top-Seller-Produkte bzw. durch die Erschließung neuer Märkte in verschiedenen Ländern wirken wir dem hohen Preisdruck entgegen und können so die hohen Wachstumsraten der letzten Jahre halten. Finanzwirtschaftliche Risiken Das finanzwirtschaftliche Risikomanagement der Gesellschaft zielt auf die Absicherung des Geschäfts gegen wesentliche Risiken ab, welche geeignet sind die Einnahmen und Ausgaben des Unternehmens negativ zu beeinflussen. Kernbestandteile des finanzwirtschaftlichen Risikomanagements sind das interne Kontrollsystem sowie laufende und fallbezogene Überwachung wesentlicher Indikatoren im Liquiditätsbereich, wie z.B. der Bestand an liquiden Mitteln sowie die Entwicklung von Forderungen, Vorräten und Verbindlichkeiten. Das Risiko von Forderungsausfällen wurde für den überwiegenden Teil der Umsätze durch den gezielten Einsatz geeigneter Zahlungswege und Zahlungsdienstleister eliminiert. Im Bereich der Beschaffung von Material und Dienstleistungen werden regelmäßig angemessene Zahlungsziele und Skonto-Optionen vereinbart, so dass Zahlungsverpflichtungen regelmäßig und günstig bedient werden können. Es bestanden im Geschäftsjahr keine signifikanten Währungsrisiken, die spezifische Sicherungsgeschäfte erfordert hätten. Gleichwohl beobachten wir, ob im Rahmen der geographischen Ausweitung des Geschäfts neue Währungsrisiken entstehen könnten, die Absicherungsmaßnahmen erforderlich machen. Rechtliche Risiken Im Rahmen der Geschäftsfelder und Tätigkeiten kann die United Arts nicht vollständig ausschließen, dass in Einzelfällen die unternehmensinternen Richtlinien und ethischen Grundsätze der Gesellschaft durch Führungskräfte oder auch Angestellte vereinzelt nicht eingehalten werden. Es besteht daher die abstrakte Möglichkeit, dass - sei es aus bloßer Unwissenheit oder gar aufgrund bewusster Handlungen - Dritte zivil,- ordnungs- oder strafrechtliche Forderungen gegen die United Arts und deren Führungskräfte bzw. Angestellte geltend machen könnten. Um den damit verbunden finanziellen und ideellen Verlust zu vermeiden, hat die United Arts aus Gründen der Compliance verschiedene interne Kontrollmechanismen implementiert sowie entsprechende Versicherungen abgeschlossen. 3. Zusammenfassende Bewertung Wachstumschancen kann die Gesellschaft insbesondere durch die weitere Festigung einer preisführenden Position in den relevanten Märkten sowie durch Ausweitung der Vertriebsaktivitäten in weitere Länder und durch die Aufnahme neuer Fotoprodukte in das Sortiment realisieren. Den Risiken aus einem zunehmend intensiven Wettbewerbsumfeld begegnen wir mit gezielten Maßnahmen und Investitionen, insbesondere in den Bereichen Produkt- und Prozessinnovation sowie Marketing und Vertrieb. VI. Prognosebericht Die im Lagebericht 2015 vorgenommene Prognose, dass sich die Umsatzerlöse im Geschäftsjahr 2016 auf über EUR 35 Mio. erhöhen werden, konnte erreicht werden. Ebenfalls wurde für das Geschäftsjahr 2016 ein positives EBITDA erreicht, das aufgrund der oben vorgenommenen Erläuterungen im Vergleich zum Geschäftsjahr 2015 geringer ausgefallen ist. Die Erwartungen für das Jahr 2017 werden von einem profitablen Wachstumspfad und einer deutlichen Steigerung des Geschäftsvolumens im mittleren zweistelligen Prozentbereich geprägt. Demnach wird erwartet, dass sich die Umsatzerlöse auf über EUR 40 Mio. erhöhen. Für die Sicherung des zukünftig weiterhin profitablen Wachstums wurden Investitionen in Märkte, Kunden, Produkte und Organisation beabsichtigt. Insofern sollte das weiterhin positive EBITDA sich stabil zeigen.
Köln, den 15. Dezember 2017 Philipp Mühlbauer, Geschäftsführer Bilanz zum 31. Dezember 2016AKTIVSEITE
Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2016
Anhang für das Geschäftsjahr 2016I. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Die United Arts GmbH (eingetragen im Handelsregister Köln, HRB 76098) weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft i. S. des § 267 Abs. 2 HGB auf. Der Jahresabschluss für das Geschäftsjahr vom 01. Januar bis 31. Dezember 201 6 ist nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches unter Berücksichtigung der Vorschriften des Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetzes (BilRUG) sowie der ergänzenden Vorschriften des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung aufgestellt worden. Von der Erleichterungsvorschrift des § 288 Abs. 2 HGB wurde Gebrauch gemacht. Bei der Gliederung der Posten der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung wurde mit Ausnahme des unter IV. dargestellten Sachverhaltes die bisherige Form der Darstellung beibehalten. Die Bilanzierungs- und Bewertungsstetigkeit erfolgte nach § 246 Abs. 3 HGB. Die Bilanz ist gemäß § 266 HGB gegliedert. Die Gliederung der Gewinn- und Verlustrechnung erfolgte nach dem Gesamtkostenverfahren gem. § 275 Abs. 2 HGB. Aus der Neufassung des § 277 Abs. 1 HGB ergaben sich keine Auswirkungen auf die Umsatzerlöse und auf die Materialaufwendungen. Die angewandten Bilanzierungs-, Bewertungs- und Abschreibungsmethoden berücksichtigen alle erkennbaren Risiken; sie sind im Einzelnen bei der Erläuterung der Bilanzposten dargestellt. II. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden mit den Nominalwerten bewertet. Bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurde den Ausfallrisiken durch Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen. Flüssige Mittel in EURO wurden mit dem Nominalwert angesetzt. Liquide Mittel in Fremdwährungen werden zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag umgerechnet. Das gezeichnete Kapital wurde mit dem Nennbetrag angesetzt. Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewisse Verpflichtungen. Die Rückstellungen wurden nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung in Höhe der zu erwartenden Erfüllungsbeträge bewertet. Rückstellungen mit einer Laufzeit von über einem Jahr bestehen nicht. Die Verbindlichkeiten wurden mit ihren Erfüllungsbeträgen passiviert. Als passive Rechnungsabgrenzungsposten werden Einnahmen vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, die Ertrag nach dem Stichtag darstellen. Die Währungsumrechnung erfolgte unter Beachtung der Grundsätze gem. § 256a HGB. Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Schulden mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr wurden am Abschlussstichtag mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag umgerechnet. III. Angaben zur Bilanz Alle Forderungen und Verbindlichkeiten haben analog zum Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie sonstige Verbindlichkeiten. Die hier drin enthaltenen Verbindlichkeiten gegenüber der Gesellschafterin belaufen sich auf EUR 537.697,45 (Vorjahr: EUR 189.682,82). Die sonstigen Rückstellungen beinhalten im Wesentlichen Verpflichtungen aus ausstehenden Rechnungen, Boni für Mitarbeiter sowie Rückstellungen für Umsatzsteuernachzahlungen. IV. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Die sonstigen betrieblichen Erträge beinhalten im Wesentlichen Erträge aus der Währungsumrechnung in Höhe von EUR 127.900,63 (Vorjahr: EUR 49.346,32). Im Vorjahr wurden Weiterbelastungen in Höhe von TEUR 5.610 der Picanova GmbH in den sonstigen betrieblichen Aufwendungen erfasst. In 2016 werden sämtliche Weiterbelastungen im Materialaufwand erfasst. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen beinhalten Aufwendungen aus der Währungsumrechnung in Höhe von EUR 193.278,75 (Vor- fahr: EUR 100.162,96) sowie periodenfremde Aufwendungen in Höhe von EUR 252.500,32 (Vorjahr: EUR 230.284,94). V. Sonstige Angaben Die Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der Picanova GmbH, Köln, (kleinster und größter Konsolidierungskreis) einbezogen. Der Konzernabschluss wird im Bundesanzeiger veröffentlicht. Im Jahresdurchschnitt des Geschäftsjahres 2016 wurden 117 Mitarbeiter beschäftigt, davon 42 Angestellte und 75 gewerbliche Arbeitnehmer. Bezüglich der Angabe der Bezüge des Geschäftsführers wurde von der Anwendung der Schutzklausel gemäß § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch gemacht. Im Geschäftsjahr 2016 erfolgte die Geschäftsführung der Gesellschaft unverändert durch Herrn Philipp Mühlbauer, Kaufmann, Köln Der Geschäftsführer war alleinvertretungsberechtigt und von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. VI. Ergebnisverwendungsvorschlag Der Geschäftsführer schlägt vor, den Jahresüberschuss von EUR 22.212,61 auf neue Rechnung vorzutragen. VII. Ereignisse nach dem Bilanzstichtag Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Ende des Geschäftsjahres sind nicht eingetreten.
Köln, den 15. Dezember 2017 United Arts GmbH Geschäftsführung gez. Philipp Mühlbauer Bestätigungsvermerk des AbschlussprüfersWir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der United Arts GmbH, Köln, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2016 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung des gesetzlichen Vertreters der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslagewesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den gesetzlichen Vorschriften, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Köln, den 15. Dezember 2017 Rödl
& Partner GmbH
Stramitzer, Wirtschaftsprüfer Schönhals, Wirtschaftsprüfer Picanova GmbH Hohenzollernring 25 50672 Köln Gesellschafterbeschluss der United Arts GmbHFeststellung Jahresabschluss 2016Unter Verzicht auf alle Fristen und Formen der Ankündigung, Einberufung und Abhaltung einer Gesellschafterversammlung hält die Picanova GmbH, vertreten durch ihren alleinvertretungsberechtigten Geschäftsführer, Herrn Daniel Mühlbauer, hiermit eine Gesellschaftsversammlung der Gesellschaft ab und beschließt folgendes:
Es werden keine weiteren Beschlüsse gefasst. Damit ist die Gesellschafterversammlung beendet.
Köln, den 24. Januar 2018 Picanova GmbH gez. Daniel Mühlbauer |
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