Polytan Beteiligungs GmbH
Selbe AdresseBeteiligungsgesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Marko Pöschel seit 21.2.2024 | Prokura |
Benjamin Souharce seit 5.7.2022 | Prokura |
Thomas Richard Hackenberg seit 19.6.2015 | Geschäftsführer |
Johannes Leibl seit 4.11.2014 | Prokura |
Thomas Baur seit 4.11.2014 | Prokura |
Timm Rolf Wiegmann seit 16.1.2012 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 2.60% | |
M***** Z****** | 2.43% |
| 1.08% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
46 Gesellschafter
GmbH-Struktur
5 von 46 angezeigt
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Alberdingk Boley GmbHKrefeld-UerdingenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht1. Darstellung der Geschäfts- und Rahmenbedingungen 1.1 Wirtschaftliche Entwicklung in Deutschland Im Jahr 2023 betrug das Bruttoinlandsprodukt Deutschlands (BIP) rund 4,12 Billionen Euro, nominal ist das BIP also kräftig gestiegen. Allerdings liegt dies begründet in der Inflation - preisbereinigt ist die deutsche Wirtschaft im letzten Jahr in eine Rezession gerutscht und das reale Bruttoinlandsprodukt sank gegenüber dem Vorjahr um 0,3 Prozent. Ursprünglich hatte sich die deutsche Wirtschaft nach der Corona-Krise und dem damit verbundenen wirtschaftlichen Einbruch eine Regenerationer hofft. Durch den Krieg in der Ukraine, die steigenden Energiepreise und die Rekordinflation fiel die ökonomische Regeneration im Jahr 2022 jedoch geringer aus, im Jahr 2023 kam es nun sogar zu einer Rezession. 1.2 Entwicklung der Branche 2023 war ein schwieriges Jahr Die gesamte deutsche Wirtschaft leidet unter der schwachen Konjunktur und strukturellen Problemen. Für die Branche war 2023 ein schlechtes Jahr. Markus Steilemann, der Präsident des Verbandes der Chemischen Industrie (VCI), stellte die Bilanz der chemisch-pharmazeutischen Industrie auf der Jahrespressekonferenz vor: "Wir befinden uns mitten in einem tiefen, langen Tal. Und noch ist unklar, wie lange wir es durchschreiten müssen." Ein schneller Aufschwung sei nicht in Sicht.
Insgesamt ging die Chemie- und Pharmaproduktion um 8 Prozent zurück. Rechnet man das Pharmageschäft heraus, liegt der Rückgang bei 11 Prozent. Den Unternehmen fehlten zunehmend die Aufträge. Die Kapazitäten der Branche waren mit durchschnittlich rund 77 Prozent nicht ausgelastet. Damit liegt die Produktion seit neun Quartalen unterhalb der wirtschaftlich notwendigen Grundauslastung von 82 Prozent. 1.3 Entwicklung von Alberdingk Boley nach Geschäftsbereichen Geschäftsbereich Chemie Der Geschäftsbereich Chemie entwickelt, produziert und vertreibt wasserbasierte Bindemittel. Auch wir bei Alberdingk Boley haben die gesunkene Nachfrage über die verschiedenen Anwendungsbereiche hinweg deutlich zu spüren bekommen, insbesondere im Markt für Farben und Anstrichmittel. Der weggebrochene Bedarf führte zur deutlichen Unterauslastung unserer Produktion in Deutschland. An allen Standorten in Deutschland mussten wir zu Beginn des Jahres in Teilbereichen Kurzarbeit für sechs Wochen einrichten. Obwohl sich die Nachfrage ab März wieder etwas erholte, blieb sie das ganze Jahr über mehr oder weniger schwach. Auch bei einer schwächeren Nachfrage gibt es Wettbewerb. Durchgängig standen die Preise unter Druck. Mit Flexibilität ist es uns gelungen, unsere Position im Markt zu behaupten Geschäftsbereich Öle Der Geschäftsbereich Öle handelt, veredelt, produziert und vertreibt Rizinusöl und Leinöl sowie deren Derivate. Insgesamt hatten wir im Ölbereich ein einigermaßen gutes Jahr, wenngleich wir einen etwas schwächeren Absatz erzielt haben. Im Leinölbereich konnte trotz nicht immer reibungsloser Verfügbarkeit eine Versorgungssicherheit gewährleistet werden. Im Rizinusölbereich spüren wir die Auswirkungen der Rezession weniger dank unseres breiten Produktportfolios. Insbesondere im Segment der pharmazeutischen Anwendungen konnten wir mehr Aufträge abschließen. 1.4 Personalentwicklung Zusammenhalt, Kollegialität, geballte Power, Expertenwissen und kreative Ideen zeichnen unsere Mitarbeitenden aus. Am Hauptstandort Krefeld und im Werk in Kerpen sind 359 Menschen beschäftigt. Diese setzen sich zusammen aus 197 Angestellten und 161 gewerblichen Mitarbeitenden. Darunter wurden 42 Azubis in verschiedenen Berufsfeldern ausgebildet, Weltweit beschäftigt der Konsolidierungskreis 499 Mitarbeitende. Im November 2023 wurde Alberdingk Boley als TOP-ARBEITGEBER MITTELSTAND 2024 ausgezeichnet durch Focus Business. Zum siebten Mal in Folge wurde die Marke "FOCUS Deutschlands Top-Arbeitgeber Mittelstand" präsentiert. Dabei wurden von dem Wirtschaftsmagazin Unternehmen des Mittelstandes identifiziert, die von ihren Mitarbeitenden besonders positiv bewertet wurden. Für die Erhebung wurde ein neutraler Recherchepartner beauftragt.
1.5 Beteiligungsgesellschaften Darstellung der Beteiligungen im In- und Ausland Darstellung der Beteiligungen im In- und Ausland
1.5.1 Alberdingk Boley Leuna GmbH An unserem Produktionsstandort in Sachsen-Anhalt arbeiten 43 Mitarbeitende. Die Produktionsleistung lag mit ca. 4 % leicht unter den Erwartungen und mit ca. 2 % nur minimal über der Produktionsleistung des Vorjahres. Speziell im 2. Halbjahr war ein deutlicher Absatzrückgang spürbar. Auch in 2023 konnten weitere Produkte der Marke ALBERDINGK® qualifiziert werden. 1.5.2 Alberdingk Boley, Inc. Bei unserem amerikanischen Tochterunternehmen sind 54 Menschen beschäftigt. Eine hohe Inflation, hohe Zinsen und eine hohe Verschuldungsquote unter den Amerikanern - nicht die beste Basis für ein gutes Geschäft. Tatsächlich starteten viele der Kunden von Alberdingk Boley, Inc. nach eigener Aussage in das Jahr 2023 mit noch hohen Lagerbeständen. Aufgrund der äußeren Rahmenbedingungen blieb die Nachfrage ganzjährig schwach, und dies über die gesamte Bandbreite aller Anwendungsgebiete. Einen positiven Ausgleich konnten wir durch die Gewinnung von Neukunden erreichen, dank ihrer Aufträge konnten wir die ausbleibenden Bestellungen unserer Stammkunden ausgleichen. 1.5.3 Alberdingk Resins (Shenzhen) Co., Ltd. und Alberdingk Resins (Zhuhai) Co., Ltd. Bei Alberdingk Resins arbeiten 38 Mitarbeitende in Shenzhen und am neuen Standort im Chemiepark Zhuhai. Der Wettbewerb in China ist immens, größtenteils wird Neugeschäft über Kampfpreise und guten Service generiert. Alberdingk Resins hat ab dem 2. Quartal 2023 verschiedene Marketing-Aktionen durchgeführt, um die neuerdings in Zhuhai produzierte Ware gezielt zu bewerben. 1.5.4 Alberdingk UK Unsere jüngste Beteiligung wurde im September 2023 in Wetherby nr.Lear gegründet. Aktuell sind fünf Mitarbeitende vor Ort aktiv, um den britischen Markt direkt zu bedienen. Inflation, die allgemeine Verunsicherung durch den Krieg in der Ukraine, hohe Lebenshaltungskosten und gestiegene Energiepreise haben im Vereinigten Königreich zu einer deutlich schwächeren Auftragslage geführt. Dennoch konnte Alberdingk UK in den ersten Monaten der Geschäftstätigkeit bereit sein gutes Ergebnis erzielen. 1.5.5 Alberdingk Italia S.R.L. Die gesunkene Nachfrage des Marktes wäre für unsere noch junge Beteiligung mit Sitz in Treviso sicher schwer ins Gewicht gefallen, wenn da nicht eine Maßnahme der italienischen Regierung gewesen wäre: Ein Incentive-Programm für Gebäudesanierungen brachte frischen Wind in die Branche der Bausanierer. Alberdingk Italia ist unser Ansprechpartner vor Ort und punktet durch außergewöhnlichen Service, Knowhow und Unterstützung. Das Geschäftsjahr konnte mit einer leichten Steigerung zum Vorjahr abgeschlossen werden. 1.5.6 KRos Die KRos GmbH ist Dienstleister im Bereich der Lagerlogistik und verfügt über 10.000 m 2 Hallenfläche und mehr als 12.000 Stellplätze für Waren. Darüber hinaus gibt es ein Außenlager für weitere 1.500 Paletten. KRos steht für Krefeld on stock und ist im Krefelder Rheinhafen, also in unmittelbarer Nähe von unserem Produktionsstandort. Wirtschaftlich betrachtet verlief das Geschäftsjahr für KRos sehr erfolgreich. 1.5.7 Thai Castor Oil / TK WAX Trotz des rückläufigen Trends bei den Preisen für Rizinusöl hat sich das Geschäft für unsere thailändische Beteiligung im Wirtschaftsjahr stabil und profitabel entwickelt. Wir gehen davon aus, dass das Ergebnis von Thai Castor Oil (TCO) das Vorjahr leicht übersteigt. 1.5.8 Uzin Utz SE Als börsennotierter Mittelständler aus der Bauchemie und nachhaltig wirtschaftendes Familienunternehmen prägt die Uzin Utz SE seit mehr als 112 Jahren den Markt. Wachstum und Nachhaltigkeit gehen bei unserer Beteiligung Hand in Hand. Über 1.400 Mitarbeiter unterstützen das bodenlegende Handwerk, Planer und Architekten in ihren Aufgabenbereichen, und das in mittlerweile 50 Ländern, davon 20 mit eigenen Produktions- und/oder Vertriebsgesellschaften. Die Anteilsquote der Alberdingk Boley GmbH an der Uzin Utz SE beträgt 26,03 Prozent.
Nach der allgemeinen Abkühlung der Nachfrage ab Mitte 2022 war auch das Geschäftsjahr 2023 von einer schwachen Nachfrage geprägt. Der geplante Absatz konnte nicht erreicht werden. Die Betriebsaufwendungen sind um 4,9 Mio. EUR auf 36,6 Mio. EUR gesunken. Trotz der gesunkenen Absätze verschlechterte sich der Rohertrag nach Vertriebskosten nur leicht auf 54,8 Mio. EUR, was einem Rückgang von 0,7 Mio. EUR entspricht. Dies liegt im Wesentlichen an den guten Margen, die wiederum auf die gesunkenen Rohstoffpreisezurückzuführen sind. Der Rohertrag wäre sogar gestiegen, allerdings wurde die Verrechnungspreismethode gegenüber dem Tochterunternehmen in Leuna geändert, so dass statt einer Fixkostenübernahmein den Betriebsaufwendungen nunmehr bereits höhere Verrechnungspreisedirekt in den Rohertrag fließen. Das Beteiligungsergebnis beruht auf der Ausschüttung der Tochtergesellschaft Alberdingk Boley, Inc. sowie den Dividenden der Beteiligungen Uzin Utz SE, Alberdingk Italia S.R.L. und Thai Castor Oil Industries Company Ltd. Der Anstieg ist überwiegend auf die Ausschüttung aus Italien zurückzuführen. Das Ergebnis vor Abschreibungen, Steuern und Zinsen (EBITDA) steigt um 4,8 Mio. EUR auf 24,0 Mio. EUR und hat damit die Vorjahresprognose deutlich übertroffen. Der Jahresüberschuss erhöht sich um 3,9 Mio. EUR. 3. Finanzlage
Die Passivseite der Bilanz stellt sich wie folgt dar: Die Bilanzsumme hat sich um 11,8 Mio. EUR im Vergleich zum Vorjahrreduziert, was im Wesentlichen auf den Rückgang der Bankverbindlichkeiten zurückzuführen ist. Die Eigenkapitalquote steigt von 56,3 auf 64,9 Prozent. 4. Vermögenslage
Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und die Vorräte haben sich aufgrund gesunkener Rohstoffpreise deutlich reduziert. Im Berichtsjahr kam es zu einem Anstieg im Anlagevermögen von 3,7 Mio. EUR. 5. Risikobericht Die Alberdingk Boley GmbH verfügt über ein Risikomanagementsystem. Dieses stellt sicher, dass Risiken über alle Funktionen hinweg frühzeitig erkannt und bewertet werden. Auf dieser Basis werden vorhandene Risikopositionen kontrolliert und gegebenenfalls abgesichert. Das Risikomanagementsystem wird regelmäßig überprüft und bei Bedarf angepasst. Durch ihre breite Kunden- und Länderbasis vermeidet die Alberdingk Boley GmbH Konzentrationsrisiken auf der Absatzseite. Bei den Rohstoffen verfolgt die Gesellschaft neben den Einkaufspreisen die Verfügbarkeiten und sichert wichtige Bezugsquellen durch Rahmenverträge bzw. mehrere Lieferanten. In Fremdwährungen getätigte Geschäfte werden täglich erfasst und bewertet. Positionen in US-Dollar und britischen Pfund werden zunächst über natürliches Hedging abgesichert, darüber hinaus gehende offene Positionen werden durch Termingeschäfte abgedeckt. Offene Positionen in chinesischen Renminbi werden ebenfalls systematisch verfolgt. Gegen wirtschaftlich bedeutende Schäden ist das Unternehmen durch verschiedene Sach-, Haftpflicht-, Rechtsschutz- und Ausfallversicherungen geschützt. Das Risikomanagementsystem von Alberdingk Boley wird kontinuierlich fortentwickelt und hat sich auch in 2023 wieder bewährt. Die jährliche Risikoberichtsabfrage hat keine spezifischen Handlungsbedarfe ergeben. Der Bestand des Unternehmens war im vergangenen Jahr zu keinem Zeitpunkt gefährdet. 6. Forschung und Entwicklung Unsere umweltfreundlichen Bindemittel veredeln, verbinden, verschönern und schützen Oberflächen. Herausforderungen begeistern uns. Auch in 2023 haben wir innovative, vielversprechende Produkte entwickelt. 7. Prognose und Chancen Die deutsche Wirtschaft müht sich nur langsam aus der Stagnation. Das Kiel Institut für Weltwirtschaft (IfW) geht im Dezember 2023 von einem Wirtschaftswachstum für 2024 von 0,9 Prozent aus. Ab dem Jahreswechsel stünden die Zeichen langsam wieder auf Wachstum. Verantwortlich dafür seien vor allem private Haushalte, die deutlich mehrkonsumieren. Steigende Löhne und staatliche Transfers wie die Bürgergeld-Erhöhung begünstigten die Trendwende. Das IfW erwartet zudem, dass die Europäische Zentralbank (EZB) schon im Juni angesichts der zurückgehenden Inflation die Leitzinsen wiedersenkt. Das könnte den Bausektor aus der Krise befreien. Tatsächlich schloss EZB-Direktoriumsmitglied Isabel Schnabel Zinssenkungen zuletzt nicht aus. Die Bauzinsen haben die erwartete Entwicklung bereits vorweggenommen. Für Immobilienkäufer sei das gegenwärtige Zinsumfeld weiter eine gute Kaufgelegenheit: Bei der Finanzierung könnten im Vergleich zu den Vorquartalen immer noch fünfstellige Beträge gespart werden. Auch das Preisniveau ist niedrig: Dieser Trend dürfte bis Ende 2024 drehen. Ausblick der Branche Wird sich die wirtschaftliche Situation in 2024 stabilisieren? Traditionell startet das Fachmagazin der Branche, FARBE + LACK, zum Jahreswechsel eine Umfrage. Diesmal beteiligten sich 33 Unternehmen aus der deutschsprachigen Farben- und Lackindustrie daran. Viele Herausforderungen lassen die Befragten skeptisch in die Zukunft blicken, insbesondere die zunehmende Bürokratie und die steigenden Kosten an verschiedensten Stellen setzten den Unternehmen zu, so das Ergebnis. Eine deutliche Mehrheit der befragten Unternehmerinnen und Unternehmer erwartet eine Erholung der wirtschaftlichen Lage nicht für 2024, sondern erst ab 2025.
Auch die Umfrage des VCI bestätigt eine eher verhaltene Erwartung im Hinblick auf eine Erholung des Chemiegeschäfts. In der Branche herrscht weiterhin Rezessionsstimmung und die Aussicht für die kommenden Monate sei eher negativ geprägt. 45 % der befragten Mitgliedsunternehmen rechnen frühestens ab 2025 mit einer Verbesserung der Lage.
7.1 Alberdingk Boley GmbH, Deutschland Geopolitische Unruhen und wirtschaftliche Herausforderungen, verschärft durch die Inflation, bestimmen unsere Erwartung für das Jahr 2024. Umweltfreundliche Bindemittel Marke ALBERDINGK® bedienen zahlreiche Anwendungsbereiche - und das ist gut für uns. Diversifikation hilft, wenn einzelne Marktbereiche schwächeln. Wir haben eine gute Positionierung und werden auch weiterhin proaktiv auf neue Potentiale reagieren. Die Auswirkung der hohen Energiekosten können wir nicht absehen, ebenso wenig lässt sich die weitere Entwicklung der Verfügbarkeit und Preise für Rohstoffe vorhersagen. Wir werden auch weiterhin vorausschauend planen und sind zuversichtlich, dass wir mit viel Teampower auch in 2024 sämtliche Herausforderungen meistern werden. Bei unserer Planung gehen wir von einem leichten Anstieg der Umsatzerlöse bei rückläufiger Marge aus. Beim Jahresergebnis 2024 erwarten wir einen deutlichen Rückgang gegenüber dem Berichtsjahr. 7.2 Alberdingk Boley, Inc., USA Für 2024 wird ein leichtes Wachstum des US-Bruttoinlandsproduktes erwartet. Wir gehen von einer entsprechenden Entwicklung für den Anwendungsbereich Lacke und Farben aus. Unmittelbaren Einfluss auf den Immobilien- und Konsumsektor wird haben, ob das Federal Reserve System (Fed) angesichts hartnäckiger Inflation zu einer gemäßigteren Zinspolitik zurückkehren kann. Dank einiger Neugeschäfte und auf Basiseiner breit gefächerten, kundenseitigen Aufstellung gehen wir von einer robusten Geschäftsentwicklung für 2024 aus. 7.3 Alberdingk Resins, China Angesichts einer düsteren Wirtschaftslage in Kombination mit einemheftigen Preiskampf und einem scharfen Wettbewerb sind die Aussichten getrübt. Wir konzentrieren uns auf die Entwicklung des Marktes für Druckfarben, Folien und Klebstoffe, um weiteres Wachstum zu generieren. Darüber hinaus arbeiten wir an der Entwicklung neuer Produkte für den chinesischen Markt. Unser Erfolgsrezept ist die Kombination ausinnovativen, umweltfreundlichen Bindemitteln, proaktivem Engagement und herausragendem Service. Wir sind davon überzeugt, dass unsere Bemühungen auch künftig Früchte tragen werden. 7.4 Alberdingk Italia S.r.l., Italien Auf der Grundlage von unsicheren Marktbedingungen und erhöhtem Druck auf die Rohstoffpreise gehen wir von einer schwächeren Auftragslage aus. Die Nutzung unseres diversifizierten Produktportfolios und unserer Expertise wird entscheidend dazu beitragen, sowohl unsere Marktposition zu behaupten als auch in neue Bereiche und Anwendungen zu expandieren.
Krefeld, im Februar 2024 BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangI. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss 1. Generalklausel Der Jahresabschluss der Gesellschaft vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsgemäßer Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Es wurden die Bilanzierungs-, Bewertungs- und Gliederungsvorschriften des deutschen Handelsgesetzbuches (HGB) angewendet. 2. Gliederungsgrundsätze Die Vorschriften für die Gliederung der Bilanz (§ 266 HGB) und für die Gliederung der Gewinn- und Verlustrechnung nach dem Gesamtkostenverfahren (§ 275 Abs. 2 HGB) wurden unter Anwendung des BilRUG beachtet. 3. Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften Der Jahresabschluss enthält sämtliche Vermögensgegenstände, Schulden, Rechnungsabgrenzungen, Aufwendungen und Erträge. Die Bewertung des Anlagevermögens erfolgte grundsätzlich zu Anschaffungskosten bzw. Herstellungskosten. Sowohl bei den immateriellen Vermögensgegenständen als auch bei den Sachanlagen werden planmäßige Abschreibungen bei Neuzugängen linear über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer vorgenommen. Soweit im Ausnahmefall der beizulegende Wert niedriger war als der sich danach ergebende Wert, wurde der beizulegende Wert angesetzt. Bei den geringwertigen Wirtschaftsgütern des Anlagevermögens wird von der Sofortabschreibung Gebrauch gemacht. Gegenstände des Vorratsvermögens sind mit den durchschnittlichen Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten bewertet. Ergibt sich durch gesunkene Preise am Beschaffungsmarkt oder am Absatzmarkt ein niedrigerer beizulegender Wert, so wird dieser angesetzt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind mit den Nennbeträgen bewertet und haben eine Restlaufzeit von unter einem Jahr. Erkennbare Risiken sind durch Wertberichtigungen berücksichtigt. Die Bewertung der Währungsforderungen mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr erfolgte zum Stichtagskurs. Länger laufende Forderungen wurden zu Anschaffungskosten, ggf. mit dem niedrigeren Stichtagskurs angesetzt. Die Pensionsrückstellungen wurden nach der PUC-Methode gemäß BilMoG unter Ansatz eines zehnjährigen Durchschnittszinssatzes (Rechnungszinsfuß) von 1,82 % gebildet. Dabei wurden künftige Gehaltssteigerungen von 2,85 % per anno und Rentensteigerungen von 1,8 % per anno unterstellt. Die Rückstellungsermittlungen erfolgten aufgrund eines versicherungsmathematischen Gutachtens von der Heubeck AG unter Zugrundelegung der Richttafeln 2018 G von Klaus Heubeck. Rückstellungen wurden im Rahmen vernünftiger kaufmännischer Beurteilung unter Berücksichtigung der erkennbaren Risiken gebildet und in den Jahresabschluss eingestellt. Rückstellungen mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr wurden mit fristenkongruenten Zinssätzen abgezinst. Verbindlichkeiten wurden in entsprechender Anwendung der für Forderungen geltenden Grundsätze bilanziert. Latente Steuern werden für Differenzen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen gebildet, die sich in späteren Geschäftsjahren voraussichtlich auflösen. Soweit sich insgesamt eine Steuerentlastung (Aktivübergang) ergibt, wird das Aktivierungswahlrecht nach § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB nicht ausgeübt. II. Erläuterungen zur Bilanz Die Entwicklung des Anlagevermögens ist in einem Anlagenspiegel dargestellt (Anlage A zum Anhang). Bei den unter Finanzanlagen ausgewiesenen Anteilen handelt es sich um folgende: - 26,5 % an Thai Castor Oil Industries Company Ltd., Bangkok/Thailand - 50,0 % an der Alberdingk Italia S.r.l., Treviso/Italien - 50,0 % an der KRos GmbH, Krefeld - 50,0 % an der Alberdingk UK Ltd., Congleton/England - 100,0 % an der Polytan Beteiligungs GmbH, Krefeld - 100,0 % an der Alberdingk Resins (Shenzhen) Co. Ltd., Shenzhen/China - 100,0 % an der Alberdingk Boley Leuna GmbH - 100,0 % an der Alberdingk Resins (Zhuhai) Co. Ltd., Zhuhai/China Bezüglich der Angaben über die Höhe des Eigenkapitals und das Ergebnis des letzten Geschäftsjahres für die genannten Unternehmen mit einem Beteiligungsumfang von mehr als 20 % wird auf Anlage C zum Anhang verwiesen. Neben den genannten Beteiligungen hält die Gesellschaft Anteile an einem Beteiligungsunternehmen von nachrangiger Bedeutung, das gemäß § 286 Abs. 3 S. 4 HGB nicht genannt wird. In den Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von 29.305.692,99 € sind Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 3.952.028,78 € enthalten. Die gem. Art. 67 Abs. 2 EGHGB (Übergangsregelung nach BilMoG) nicht ausgewiesenen Pensionsrückstellungen belaufen sich auf 120.757 EUR. Aufgrund der Anwendung des zehnjährigen Durchschnittszinssatzes und nicht mehr des siebenjährigen Durchschnittszinssatzes (1,73 %) ergibt sich ein Unterschiedsbetrag in Höhe von EUR 496.363. Dieser Unterschiedsbetrag ist ausschüttungsgesperrt. Aus der Differenz zwischen dem Verpflichtungsumfang und dem tatsächlichen Kassenvermögen der Unterstützungskasse zum 31.12.2023 ergibt sich ein Unterschiedsbetrag in Höhe von 2.583.260 EUR. Bei den sonstigen Rückstellungen handelt es sich im Wesentlichen um Rückstellungen für Tantiemen, Garantieverpflichtungen, Jubiläumszuwendungen, Verpflichtungen aus Urlaub und Gleitzeit sowie Mitarbeitervergütungen, Altersteilzeit, Fracht, ausstehende Rechnungen, Abschluss- und Prüfungskosten und variable Sondergratifikationen. Die Fälligkeiten der Verbindlichkeiten sowie die Sicherung der Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten ergeben sich aus dem Verbindlichkeitenspiegel in Anlage B zum Anhang. Eventualverbindlichkeiten aus Wechselobligo bestanden am Abschlussstichtag nicht. Einkaufsgeschäfte, Verkaufsgeschäfte sowie Bestände an gleichartigen Handelswaren werden zu einer Bewertungseinheit betreffend das Risiko der Marktpreisschwankung zusammengefasst. Dementsprechend werden Marktpreisschwankungen insoweit nicht ausgewiesen. Es handelt sich um:
Alle zu Bewertungseinheiten zusammengefassten Geschäfte werden sich bei ihrer Abwicklung ausgleichen. III. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Aufgliederung der Umsatzerlöse:
Sonstige Angaben: In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind periodenfremde Erträge in Höhe von ca. TEUR 467 enthalten. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen beinhalten gemäß BilRUG die Zuführung von 1/15 des Unterschiedsbetrages aus der Anwendung des BilMOG bei den Pensionsrückstellungen in Höhe von 121 TEUR. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen beinhalten periodenfremde Aufwendungen in Höhe von 176 TEUR. Aus der Stichtagsbewertung von Fremdwährungsforderungen/-verbindlichkeiten resultieren Aufwendungen in Höhe von 61 TEUR. Außerplanmäßige Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert gem. § 253 Abs. 2 S. 3 HGB sind in der Position "Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen" nicht enthalten. IV. Sonstige Angaben Rechtliche Verhältnisse:
Im Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis 31.12.2023 waren durchschnittlich 326 Mitarbeiter (ohne Geschäftsführer, Auszubildende, Elternzeit und Aushilfen) beschäftigt davon: 174 Angestellte 152 gewerbliche Mitarbeiter Die Mitglieder des Verwaltungsrates hatten im Geschäftsjahr vom 01.01. bis 31.12.2023 Gesamtbezüge in Höhe von 326.216,72 EUR. An frühere Mitglieder der Geschäftsführung und deren Hinterbliebene wurden Renten in Höhe von 188.043 EUR gezahlt. Die Pensionsrückstellungen betrugen am 31.12.2023 für ehemalige Mitglieder der Geschäftsführung und deren Hinterbliebene 1.972.640,00 EUR. Im Geschäftsjahr 2023 erfolgten zu diesen Pensionsrückstellungen Zuführungen in Höhe von 25.811,00 EUR und Auflösungen in Höhe von 1.772,00 EUR. Kredite an Organmitglieder und Haftungsverhältnisse an Organmitglieder bestanden am Bilanzstichtag nicht. Finanzielle Verpflichtungen für Tankmieten, Leasingverbindlichkeiten und Wartungsverträge für Hardware bestanden am Bilanzstichtag in Höhe von 412 TEUR. Haftungsverhältnisse gegenüber verbundenen Unternehmen: Es bestehen zwei Bürgschaften zur Besicherung der Verbindlichkeiten zweier verbundener Unternehmen, die zum Bilanzstichtag 3.320.902 € betragen. Aufgrund der sich aus dem Businessplan ergebenden Erwartungen geht die Gesellschaft davon aus, dass die Bürgschaften nicht in Anspruch genommen werden. Die Honorare des Abschlussprüfers setzen sich für das Geschäftsjahr wie folgt zusammen:
V. Mitglieder von Organen der Gesellschaft:
Krefeld, den 08.02.2024 gez. Timm Wiegmann, Vorsitzender der Geschäftsführung gez. Thomas Hackenberg, Geschäftsführung Anlage A zum Anhang Anlagenspiegel
Anlage B zum Anhang Verbindlichkeitenspiegel zum 31. Dezember 2023
Anlage C zum Anhang Aufstellung des Anteilsbesitzes
Mittelkurs am 31.12.2023: € 1,00/ THB 37,973 Mittelkurs am 31.12.2023: € 1,00/ RMB 7,8509 Mittelkurs am 31.12.2023: € 1,00/ GBP 0,86540 Feststellung des Jahresabschlusses: Der Jahresabschluss wurde vom Gesellschafterausschuss der Alberdingk Boley GmbH am 18. April 2024 festgestellt. BestätigungsvermerkAn die Alberdingk Boley GmbH: Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Alberdingk Boley GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Alberdingk Boley GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweiseausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Verwaltungsrates für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegen stehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Der Verwaltungsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Krefeld, den 3. April 2024 dhpg
GmbH
gez. Sebastian Welling, Wirtschaftsprüfer gez. Guntram Teichgräber, Wirtschaftsprüfer |
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