Stammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Özlem Tekinalp seit 21.10.2024 | Prokura |
Kemal Cengiz Tekinalp seit 21.10.2024 | Geschäftsführer |
Can Tekinalp seit 21.10.2024 | Prokura |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
TADIM Gida Maddeleri Sanayi ve Ticaret A.S. | 100.00% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
TADIM GmbHEmsdettenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Bilanz zum 31. Dezember 2023AKTIVA
PASSIVA
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023
AnhangI. Allgemeine Angaben Die TADIM GmbH mit Sitz in Emsdetten wird beim Amtsgericht Steinfurt unter der Handelsregisternummer HRB 10533 geführt. Der Jahresabschluss der TADIM GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar - 31. Dezember 2023 wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für Kapitalgesellschaften in den §§ 264 ff. HGB sowie des GmbHG aufgestellt. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren angewandt. Von der Möglichkeit, Berichtspflichten im Anhang anstatt in der Bilanz oder Gewinn- und Verlustrechnung zu erfüllen, wurde teilweise Gebrauch gemacht. Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 2 und 4 HGB. Größenabhängige Erleichterungen des § 288 und § 276 HGB wurden in Anspruch genommen. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses wurde von der Fortführung der Unternehmenstätigkeit ("going conern") ausgegangen. Das Vorliegen der Voraussetzungen zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit wurde von der Geschäftsführung der Gesellschaft geprüft. Die auf den vorhergehenden Jahresabschluss angewendeten Ansatz- und Bewertungsmethoden wurden stetig angewendet. II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Das Anlagevermögen ist zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten vermindert um planmäßige Abschreibungen nach der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer (zwischen drei und 25-33 Jahren) angesetzt. Soweit notwendig, erfolgen außerplanmäßige Abschreibungen. Abnutzbare bewegliche Vermögensgegenstände des Anlagevermögens, deren Anschaffungskosten € 800,00 nicht übersteigen, werden im Zugangsjahr in voller Höhe abgeschrieben. Die Bewertung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und Waren erfolgte zu Anschaffungskosten auf Basis der Einstandspreise. Die fertigen Erzeugnisse werden mit den Herstellungskosten bewertet. Diese enthalten neben den direkt zurechenbaren Materialeinzelkosten, Fertigungslöhnen und Sondereinzelkosten der Fertigung auch Fertigungs- und Materialgemeinkosten sowie Abschreibungen. Kosten der allgemeinen Verwaltung wurden nicht aktiviert. Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer und geminderter Verwertbarkeit ergeben, sind durch angemessene Abwertungen berücksichtigt. Die Forderungen, liquiden Mittel und sonstigen Vermögensgegenstände sind mit dem Nominalwert bilanziert. Kurzfristige Fremdwährungsforderungen werden zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten sind Auszahlungen vor dem Stichtag angesetzt, soweit sie Aufwand für einen bestimmten Zeitraum nach dem Stichtag darstellen. Das Eigenkapital ist zum Nennwert bewertet; das gezeichnete Kapital wurde vollständig erbracht. Die sonstigen Rückstellungen sind in Höhe des voraussichtlichen Erfüllungsbetrags ausgewiesen. Sämtlichen erkennbaren Risiken wurde Rechnung getragen. Die Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag passiviert. Kurzfristige Fremdwährungsverbindlichkeiten werden zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. III. Erläuterungen zur Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung Die Entwicklung und Zusammensetzung des Anlagevermögens sowie der Abschreibung im Jahr 2023 ergeben sich aus dem als Anlage beigefügten Anlagenspiegel. Anlagenspiegel gem. § 284 Abs. 3 HGB
Im Vorjahr wurde das gezeichnete Kapital um EUR 12,5 Mio. auf EUR 16,0 Mio. erhöht. Die sonstigen Rückstellungen betreffen insbesondere Rückstellungen für ausstehende Eingangsrechnungen im Zusammenhang mit der Jahresabschlusserstellung und -prüfung TEUR 42 (Vorjahr TEUR 45) und Personalkosten TEUR 50 (Vorjahr TEUR 41). Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten stellen sich wie folgt dar:
Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen bestehen gegenüber der Gesellschafterin und betreffen mit TEUR 1.714 (Vorjahr TEUR 401) Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen. Das Rohergebnis beinhaltet Währungskursgewinne in Höhe von TEUR 21 (Vorjahr TEUR 55). In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind Währungskursverluste in Höhe von TEUR 35 (Vorjahr TEUR 21) enthalten. IV.Sonstige Angaben Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen aus Leasingverträgen belaufen sich auf TEUR 84 (Vorjahr TEUR 56). Da nur ein Geschäftsführer bestellt ist, wurde auf die Angabe seiner Bezüge gem. § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. Als Geschäftsführer war im Geschäftsjahr Herr Mehmet Er (Kaufmann) bestellt. Im Geschäftsjahr wurden im Durchschnitt 36 Mitarbeiter beschäftigt. Davon sind in der Produktion 27 (i. Vj. 28) und in der Verwaltung 9 (i. Vj. 8) Mitarbeiter beschäftigt. Die TADIM GmbH ist ein Konzernunternehmen der TADIM Gida Mad. San. Ve Tic. A.S. (Kocaeli/Türkei). Sie wird jedoch nicht in den Konzernabschluss der Muttergesellschaft einbezogen. Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Geschäftsjahres eingetreten und weder in der Gewinn- und Verlustrechnung noch in der Bilanz berücksichtigt sind, haben sich nicht ereignet. Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss in Höhe von TEUR 388 zu thesaurieren und den Bilanzgewinn in Höhe von TEUR 1.861 auf neue Rechnung vorzutragen.
Emsdetten, den 18.06.2024 TADIM GmbH Mehmet Er Lagebericht1. Geschäftsmodell des Unternehmens Die Geschäftstätigkeit der TADIM GmbH umfasst die Verarbeitung und Verpackung von Sonnenblumen-, Kürbiskernen, Nüssen und Trockenfrüchten. Hierzu werden die Lebensmittel von dem Mutterunternehmen in der Türkei bezogen und größtenteils vor dem Verkauf in unserer eigenen Rösterei veredelt. Die direkten Handelspartner sind Großhändler, die unsere Waren insbesondere in Europa und in den Vereinigten Staaten von Amerika auf eigenen Namen und Rechnung ein- und verkaufen. 2. Wirtschaftsbericht Branchenbezogene Rahmenbedingungen Der Gesamtmarkt für unsere Produkte weist insgesamt einen positiven Wachstumstrend auf. Dies ist insbesondere in einem Trend zur bewussten und gesunden Ernährung begründet. Geschäftsverlauf und Gesamtaussage Das Rohergebnis als Saldo aus Umsatz/Erträgen und Wareneinsatz beträgt im Geschäftsjahr TEUR 7.219 und liegt damit TEUR 697 über dem Vorjahreswert (TEUR 6.522) Auch das Jahr 2023 wurde für weitere Investitionen in das Anlagevermögen und damit in den Ausbau der Produktionskapazitäten genutzt. Der Personalaufwand ist trotz sinken der Arbeitnehmeranzahl von TEUR 1.842 auf TEUR 2.100 gestiegen. Der Jahresüberschuss liegt mit TEUR 388 über dem Vorjahr. Mit dem Geschäftsverlauf im Jahr 2023 sind wir insgesamt zufrieden. Wir konnten aufgrund der allgemeinen wirtschaftlichen Situation unseren prognostizierten Umsatzzuwachs von 20% überschreiten. Im Jahresverlauf gab es eine starke Nachfrageerhöhung unserer Produkte, so dass die Umsatzerlösedeutlich stärker als prognostiziert gestiegen sind. Finanzielle und nicht finanzielle Leistungsindikatoren Wesentliche finanzielle Leistungsindikatoren sind die Umsatzerlöse und der Jahresüberschuss. Nicht finanzielle Leistungsindikatoren werden zur Steuerung des Unternehmens nicht herangezogen. Ertragslage Das Rohergebnis (Umsatzerlöse unter Beachtung der Bestandsveränderung zzgl. sonstige betriebliche Erträge abzgl. Materialaufwand) ist auf TEUR 7.129 gestiegen. Das verbesserte Rohergebnis ergibt sich aus einer Umsatzsteigerung bei nahezu allen Produkte und ist im Wesentlichen durch die erhöhte Absatzmenge an Produkten bedingt. Der Inlandsanteil vom Gesamtumsatz betrug somit 32,2 % (Vj. 33,9%) und der Auslandsanteil lag bei 67,8 % (Vj. 66,1%) Der Personalaufwand ist durch Gehaltsanpassungen von rd. EUR 1,8 Mio. auf EUR 2,1 Mio. gestiegen. Trotz Erhöhung des Geschäftsvolumens konnte die Arbeitnehmeranzahl gesenkt werden. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind um EUR 0,3 Mio. auf EUR 3,3 Mio. gestiegen. Der wesentliche Zuwachs ist auf gesteigerte Ausgangsfrachten (TEUR +317) aufgrund des Umsatzanstiegs zurückzuführen. Die weiteren Veränderungen glichen sich nahezu aus. Wesentliche Änderungen waren der Anstieg der Energiekosten um rund TEUR 246 und der Rückgang des Aufwands für Verpackungsmaterial (TEUR -121) und Reparaturen (TEUR -75). Der Jahresüberschuss liegt mit TEUR 388 über dem Vorjahreswert von TEUR 255. Vermögens- und Finanzlage Die Bilanzsumme der Gesellschaft belief sich zum Bilanzstichtag auf EUR 23,4 Mio. Sie ist sich gegenüber dem Vorjahr um EUR 0,3 Mio. gestiegen. Die Verringerung des Sachanlagevermögens um EUR 1,1 Mio. ist vor allem auf die Abschreibung der Produktion und Lagerhalle zurückzuführen. Daneben wurden weitere Maschinen zur Kapazitätserweiterung angeschafft. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind geringfügig um EUR 0,1 Mio. auf EUR 2,0 Mio. gestiegen. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind zum Stichtag im Vergleich zum Vorjahr um EUR 0,4 Mio. gesunken. Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern haben sich von EUR 0,4 Mio. auf EUR 1,7 Mio. erhöht. Dies begründet sich im Wesentlichen aus der Steigerung des Materialeinkaufes um den Stichtag herum bei der Muttergesellschaft. Die Zahlungsfähigkeit der Gesellschaft war im Geschäftsjahr 2023 und ist auch bislang im Jahr 2024 stets gewährleistet. Die Gesellschaft erwirtschaftet einen positiven operativen Cash flow und die Investitionstätigkeiten sind durch Eigenkapital in Höhe von EUR 17,9 Mio. und Bankdarlehen i. H. v. EUR 3,0 Mio. gedeckt. Die Eigenkapitalquote liegt durch Gutschrift des Jahresergebnisses 2023 mit 76,5% leicht über dem Vorjahresniveau (Vj. 75,8%). Fazit Die Nachfrage und folglich die Umsätze sind im Jahr 2023 aufgrund der gesamtwirtschaftlichen Situation gestiegen. Das Sachanlagevermögen ist durch die Abschreibung der neuen Produktions- und Lagerhalle gesunken. Die Finanzlage ist durch Erhöhung des Eigenkapitals in 2022 sowie Bankdarlehen stabil. 3. Prognose-, Chancen- und Risikobericht Prognose Für 2024 gehen wir davon aus, dass eine Verbesserung des allgemeinen wirtschaftlichen Klimas wiederum einen positiven Einfluss auf die Entwicklung unseres Absatzvolumens haben wird. Um die positive Entwicklung des Unternehmens zu unterstützen, werden wir zukünftig weiterhin die Kundenakquise durch Verstärkung unseres Vertriebs forcieren. Dabei werden wir uns insbesondere auf unsere Auslandsaktivitäten konzentrieren. Da der Handel mit Nüssen und Trockenfrüchten ein sehr großes Wachstumspotenzial bietet, schätzen wir die Entwicklungsmöglichkeiten des Unternehmens als gut ein. Gegenstand unserer Entwicklungstätigkeit ist ferner die stetige Weiterentwicklung im Hinblick auf Geschmack und Haltbarkeit unserer bestehenden Produkte, Neueinführung von Produkten sowie die Optimierung unserer Verpackungen. Wir halten daher für das kommende Geschäftsjahr eine Steigerung der Umsatzerlöse von ca. 20 % für realistisch. Für den Jahresüberschuss halten wir eine vergleichbare Steigerung für möglich. Chancen Chancen für eine weitere positive Geschäftsentwicklung ergeben sich in erster Linie aus den in 2023 weitestgehend abgeschlossenen Investitionen in den Ausbau der Produktionskapazitäten in Verbindung mit einer Forcierung der Vertriebs- und Marketingaktivitäten. Auf der Basis bereits durchgeführter Markstudien und der Entwicklung neuer Produkte bestehen Chancen zur Erschließung neuer Kundenstrukturen. Durch unsere hohen Qualitätsstandards im Zusammenhang mit dem Produktionsverfahren und der Frische unserer Produkte sehen wir hier auch einen Marktvorteil gegenüber unseren Mitbewerbern. Risiken Risiken der künftigen Entwicklung sehen wir in einem schwieriger werdenden Wettbewerbsumfeld, steigenden Rohstoffpreisen und einem stagnierenden Preisniveau für unsere Produkte. Vor dem Hintergrund unserer langjährigen Vertragspartner sehen wir uns für die Bewältigung der künftigen Risiken gut gerüstet. Risiken, die den Fortbestand der Gesellschaft gefährden könnten, sind derzeit nicht erkennbar. Um das Risiko von Forderungsausfällen zu begrenzen, werden Sicherheiten (Bankbürgschaften) von Kunden eingeholt. Ferner werden im Rahmen des Debitorenmanagements fällige Rechnungen regelmäßig angemahnt und gegebenenfalls gerichtlich eingefordert. Die Risikolage des Unternehmens beurteilen wir zusammengefasst als überschaubar und im Verhältnis zum Geschäftszweck als angemessen. Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersNBH GmbH WirtschaftsprüfungsgesellschaftAn die TADIM GmbH, Emsdetten Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der TADIM GmbH, Emsdetten - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der TADIM GmbH für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung ("Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung" i.S. von Anlage D.1 zu ISA (DE) 200) durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften, Grundsätzen und Standards ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Emsdetten, den 24. Juni 2024 NBH
GmbH
Nottbeck, Wirtschaftsprüfer Hoof, Wirtschaftsprüfer |
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