Stammdaten

Register
Amtsgericht Steinfurt HRB 10533
Eingetragen
27.6.2014
Branche
Großhandel mit Mehl und GetreideproduktenHerstellung von sonstigen Nahrungsmitteln a. n. g.Sonstige Verarbeitung von Obst und Gemüse
Gegenstand
Die Verarbeitung und Verpackung von Lebensmitteln sowie der Handel mit Lebensmitteln aller Art.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Özlem Tekinalp
seit 21.10.2024
Prokura
Kemal Cengiz Tekinalp
seit 21.10.2024
Geschäftsführer
Can Tekinalp
seit 21.10.2024
Prokura

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
TADIM Gida Maddeleri Sanayi ve Ticaret A.S.TUR
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

TADIM GIDA MADDELERI SANAYI VE TICARET A.S.
Turkey
3.500.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

TADIM GmbH

Emsdetten

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Bilanz zum 31. Dezember 2023

AKTIVA

Vorjahr
EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 46.720,00 26.381,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 9.953.300,47 10.229.544,47
2. Technische Anlagen und Maschinen 6.472.887,00 7.347.933,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 343.377,00 334.872,47
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 899.746,08 855.266,38
17.669.310,55 18.767.621,32
17.716.030,55 18.794.002,32
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 1.480.345,69 1.528.155,46
2. Fertige Erzeugnisse und Waren 289.097,86 180.020,71
1.769.443,55 1.708.176,17
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 1.983.992,46 1.838.079,90
2. Sonstige Vermögensgegenstände 395.634,18 260.020,01
2.379.626,64 2.098.099,91
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 1.415.150,27 398.814,43
5.564.220,46 4.205.090,51
C. Rechnungsabgrenzungsposten 75.283,25 65.481,29
23.355.534,26 23.064.574,12

PASSIVA

Vorjahr
EUR EUR
A. Eigenkapital
1. Gezeichnetes Kapital 16.000.000,00 16.000.000,00
II. Bilanzgewinn 1.861.308,25 1.473.479,50
- davon Gewinnvortrag: 1.473.479,50 EUR (Vorjahr: 1.218.480,10 EUR)
17.861.308,25 17.473.479,50
B. Rückstellungen
1. Steuerrückstellungen 51.149,97 0,00
2. sonstige Rückstellungen 130.940,14 111.390,27
182.090,11 111.390,27
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinsituten 2.962.800,00 3.791.120,00
2. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 0,00 12.141,10
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 605.482,96 1.022.985,31
4. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 1.713.863,57 401.336,51
5. Sonstige Verbindlichkeiten 29.989,37 252.121,43
- davon aus Steuern: 18.567,51 EUR (Vorjahr: 241.690,25 EUR)
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit 942,65 EUR (Vorjahr: 1.378,45 EUR)
5.312.135,90 5.479.704,35
23.355.534,26 23.064.574,12

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023

Vorjahr
EUR EUR
1. Rohergebnis 7.218.966,49 6.521.569,55
2. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 1.771.232,70 1.546.287,57
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 328.362,45 295.757,45
- davon für Altersversorgung: 720,00EUR (Vorjahr: 720,00EUR)
2.099.595,15 1.842.045,02
3. Abschreibungen auf immaterialle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 1.295.121,35 1.300.243,10
4. Sonstige betriebliche Aufwendungen 3.246.321,96 2.875.958,23
5. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 438,00 0,00
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 37.769,37 125.182,24
- davon an Gesellschafter 0,00 EUR (Vorjahr: 76.319,44 EUR)
7. Steuern vom Einkommen und Ertrag 147.738,87 117.678,47
8. Ergebnis nach Steuern 392.857,79 260.462,49
9. Sonstige Steuern 5.029,04 5.463,09
10. Jahresüberschuss 387.828,75 254.999,40
11. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 1.473.479,50 1.218.480,10
12. Bilanzgewinn 1.861.308,25 1.473.479,50

Anhang

I. Allgemeine Angaben

Die TADIM GmbH mit Sitz in Emsdetten wird beim Amtsgericht Steinfurt unter der Handelsregisternummer HRB 10533 geführt.

Der Jahresabschluss der TADIM GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar - 31. Dezember 2023 wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für Kapitalgesellschaften in den §§ 264 ff. HGB sowie des GmbHG aufgestellt. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren angewandt.

Von der Möglichkeit, Berichtspflichten im Anhang anstatt in der Bilanz oder Gewinn- und Verlustrechnung zu erfüllen, wurde teilweise Gebrauch gemacht.

Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 2 und 4 HGB.

Größenabhängige Erleichterungen des § 288 und § 276 HGB wurden in Anspruch genommen.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses wurde von der Fortführung der Unternehmenstätigkeit ("going conern") ausgegangen. Das Vorliegen der Voraussetzungen zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit wurde von der Geschäftsführung der Gesellschaft geprüft.

Die auf den vorhergehenden Jahresabschluss angewendeten Ansatz- und Bewertungsmethoden wurden stetig angewendet.

II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Das Anlagevermögen ist zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten vermindert um planmäßige Abschreibungen nach der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer (zwischen drei und 25-33 Jahren) angesetzt. Soweit notwendig, erfolgen außerplanmäßige Abschreibungen. Abnutzbare bewegliche Vermögensgegenstände des Anlagevermögens, deren Anschaffungskosten € 800,00 nicht übersteigen, werden im Zugangsjahr in voller Höhe abgeschrieben.

Die Bewertung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und Waren erfolgte zu Anschaffungskosten auf Basis der Einstandspreise.

Die fertigen Erzeugnisse werden mit den Herstellungskosten bewertet. Diese enthalten neben den direkt zurechenbaren Materialeinzelkosten, Fertigungslöhnen und Sondereinzelkosten der Fertigung auch Fertigungs- und Materialgemeinkosten sowie Abschreibungen. Kosten der allgemeinen Verwaltung wurden nicht aktiviert.

Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer und geminderter Verwertbarkeit ergeben, sind durch angemessene Abwertungen berücksichtigt.

Die Forderungen, liquiden Mittel und sonstigen Vermögensgegenstände sind mit dem Nominalwert bilanziert.

Kurzfristige Fremdwährungsforderungen werden zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet.

Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten sind Auszahlungen vor dem Stichtag angesetzt, soweit sie Aufwand für einen bestimmten Zeitraum nach dem Stichtag darstellen.

Das Eigenkapital ist zum Nennwert bewertet; das gezeichnete Kapital wurde vollständig erbracht.

Die sonstigen Rückstellungen sind in Höhe des voraussichtlichen Erfüllungsbetrags ausgewiesen. Sämtlichen erkennbaren Risiken wurde Rechnung getragen.

Die Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag passiviert.

Kurzfristige Fremdwährungsverbindlichkeiten werden zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet.

III. Erläuterungen zur Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung

Die Entwicklung und Zusammensetzung des Anlagevermögens sowie der Abschreibung im Jahr 2023 ergeben sich aus dem als Anlage beigefügten Anlagenspiegel.

Anlagenspiegel gem. § 284 Abs. 3 HGB

Anschaffungskosten
01.01.2023 Zugang Umbuchung Abgang 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 53.329,34 31.039,28 0,00 0,00 84.368,62
II. Sachanlapen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 10.958.795,75 39.75,00 0,00 0,00 10.998.545,75
2. Technische Anlagen und Maschinen 11.613.965,18 7.639,73 0,00 0,00 11.621.604,91
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 880.331,12 94.241,87 0,00 13.949,58 960.623,41
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 855.266,38 44.479,70 0,00 0,00 899.746,08
24.308.358,43 186.111,30 0,00 13.949,58 24.480.520,15
24.361.687,77 217.150,58 0,00 13.949,58 24.564.888,77
Abschreibungen
01.01.2023 Zugang Abgang 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 26.948,34 10.700,28 0,00 37.648,62
II. Sachanlapen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 729.251,28 315.994,00 0,00 1.045.245,28
2. Technische Anlagen und Maschinen 4.266.027,18 882.690,73 0,00 5.148.717,91
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 545.458,65 85.736,34 13.948,58 617.246,41
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
5.540.737,11 1.284.421,07 13.948,58 6.811.209,60
5.567.685,45 1.295.121,35 13.948,58 6.848.858,22
Buchwerte
31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 46.720,00 26.381,00
II. Sachanlapen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 9.953.300,47 10.229.544,47
2. Technische Anlagen und Maschinen 6.472.887,00 7.347.938,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 343.377,00 334.872,47
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 899.746,08 855.266,38
17.669.310,55 18.767.621,32
17.716.030,55 18.794.002,32

Im Vorjahr wurde das gezeichnete Kapital um EUR 12,5 Mio. auf EUR 16,0 Mio. erhöht.

Die sonstigen Rückstellungen betreffen insbesondere Rückstellungen für ausstehende Eingangsrechnungen im Zusammenhang mit der Jahresabschlusserstellung und -prüfung TEUR 42 (Vorjahr TEUR 45) und Personalkosten TEUR 50 (Vorjahr TEUR 41).

Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten stellen sich wie folgt dar:

bis 1 Jahr 1 bis 5 Jahre
31.12.2023 31.12.2022 31.12.2023 31.12.2022
TEUR TEUR TEUR TEUR
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 556 828 2.222 2.223
Erhaltene Anzahlungen 0 12 0 0
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 605 1.023 0 0
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 1.714 401 0 0
Sonstige Verbindlich-keiten 30 252 0 0
2.905 2.516 2.222 2.223
größer 5 Jahre
31.12.2023 31.12.2022
TEUR TEUR
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 185 740
Erhaltene Anzahlungen 0 0
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 0 0
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 0 0
Sonstige Verbindlich-keiten 0 0
185 740

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen bestehen gegenüber der Gesellschafterin und betreffen mit TEUR 1.714 (Vorjahr TEUR 401) Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen.

Das Rohergebnis beinhaltet Währungskursgewinne in Höhe von TEUR 21 (Vorjahr TEUR 55).

In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind Währungskursverluste in Höhe von TEUR 35 (Vorjahr TEUR 21) enthalten.

IV.Sonstige Angaben

Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen aus Leasingverträgen belaufen sich auf TEUR 84 (Vorjahr TEUR 56).

Da nur ein Geschäftsführer bestellt ist, wurde auf die Angabe seiner Bezüge gem. § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

Als Geschäftsführer war im Geschäftsjahr Herr Mehmet Er (Kaufmann) bestellt.

Im Geschäftsjahr wurden im Durchschnitt 36 Mitarbeiter beschäftigt. Davon sind in der Produktion 27 (i. Vj. 28) und in der Verwaltung 9 (i. Vj. 8) Mitarbeiter beschäftigt.

Die TADIM GmbH ist ein Konzernunternehmen der TADIM Gida Mad. San. Ve Tic. A.S. (Kocaeli/Türkei). Sie wird jedoch nicht in den Konzernabschluss der Muttergesellschaft einbezogen.

Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Geschäftsjahres eingetreten und weder in der Gewinn- und Verlustrechnung noch in der Bilanz berücksichtigt sind, haben sich nicht ereignet.

Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss in Höhe von TEUR 388 zu thesaurieren und den Bilanzgewinn in Höhe von TEUR 1.861 auf neue Rechnung vorzutragen.

 

Emsdetten, den 18.06.2024

TADIM GmbH

Mehmet Er

Lagebericht

1. Geschäftsmodell des Unternehmens

Die Geschäftstätigkeit der TADIM GmbH umfasst die Verarbeitung und Verpackung von Sonnenblumen-, Kürbiskernen, Nüssen und Trockenfrüchten. Hierzu werden die Lebensmittel von dem Mutterunternehmen in der Türkei bezogen und größtenteils vor dem Verkauf in unserer eigenen Rösterei veredelt.

Die direkten Handelspartner sind Großhändler, die unsere Waren insbesondere in Europa und in den Vereinigten Staaten von Amerika auf eigenen Namen und Rechnung ein- und verkaufen.

2. Wirtschaftsbericht

Branchenbezogene Rahmenbedingungen

Der Gesamtmarkt für unsere Produkte weist insgesamt einen positiven Wachstumstrend auf. Dies ist insbesondere in einem Trend zur bewussten und gesunden Ernährung begründet.

Geschäftsverlauf und Gesamtaussage

Das Rohergebnis als Saldo aus Umsatz/Erträgen und Wareneinsatz beträgt im Geschäftsjahr TEUR 7.219 und liegt damit TEUR 697 über dem Vorjahreswert (TEUR 6.522)

Auch das Jahr 2023 wurde für weitere Investitionen in das Anlagevermögen und damit in den Ausbau der Produktionskapazitäten genutzt. Der Personalaufwand ist trotz sinken der Arbeitnehmeranzahl von TEUR 1.842 auf TEUR 2.100 gestiegen. Der Jahresüberschuss liegt mit TEUR 388 über dem Vorjahr.

Mit dem Geschäftsverlauf im Jahr 2023 sind wir insgesamt zufrieden. Wir konnten aufgrund der allgemeinen wirtschaftlichen Situation unseren prognostizierten Umsatzzuwachs von 20% überschreiten. Im Jahresverlauf gab es eine starke Nachfrageerhöhung unserer Produkte, so dass die Umsatzerlösedeutlich stärker als prognostiziert gestiegen sind.

Finanzielle und nicht finanzielle Leistungsindikatoren

Wesentliche finanzielle Leistungsindikatoren sind die Umsatzerlöse und der Jahresüberschuss.

Nicht finanzielle Leistungsindikatoren werden zur Steuerung des Unternehmens nicht herangezogen.

Ertragslage

Das Rohergebnis (Umsatzerlöse unter Beachtung der Bestandsveränderung zzgl. sonstige betriebliche Erträge abzgl. Materialaufwand) ist auf TEUR 7.129 gestiegen. Das verbesserte Rohergebnis ergibt sich aus einer Umsatzsteigerung bei nahezu allen Produkte und ist im Wesentlichen durch die erhöhte Absatzmenge an Produkten bedingt.

Der Inlandsanteil vom Gesamtumsatz betrug somit 32,2 % (Vj. 33,9%) und der Auslandsanteil lag bei 67,8 % (Vj. 66,1%)

Der Personalaufwand ist durch Gehaltsanpassungen von rd. EUR 1,8 Mio. auf EUR 2,1 Mio. gestiegen. Trotz Erhöhung des Geschäftsvolumens konnte die Arbeitnehmeranzahl gesenkt werden.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind um EUR 0,3 Mio. auf EUR 3,3 Mio. gestiegen. Der wesentliche Zuwachs ist auf gesteigerte Ausgangsfrachten (TEUR +317) aufgrund des Umsatzanstiegs zurückzuführen. Die weiteren Veränderungen glichen sich nahezu aus. Wesentliche Änderungen waren der Anstieg der Energiekosten um rund TEUR 246 und der Rückgang des Aufwands für Verpackungsmaterial (TEUR -121) und Reparaturen (TEUR -75).

Der Jahresüberschuss liegt mit TEUR 388 über dem Vorjahreswert von TEUR 255.

Vermögens- und Finanzlage

Die Bilanzsumme der Gesellschaft belief sich zum Bilanzstichtag auf EUR 23,4 Mio. Sie ist sich gegenüber dem Vorjahr um EUR 0,3 Mio. gestiegen.

Die Verringerung des Sachanlagevermögens um EUR 1,1 Mio. ist vor allem auf die Abschreibung der Produktion und Lagerhalle zurückzuführen. Daneben wurden weitere Maschinen zur Kapazitätserweiterung angeschafft.

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind geringfügig um EUR 0,1 Mio. auf EUR 2,0 Mio. gestiegen.

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind zum Stichtag im Vergleich zum Vorjahr um EUR 0,4 Mio. gesunken. Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern haben sich von EUR 0,4 Mio. auf EUR 1,7 Mio. erhöht. Dies begründet sich im Wesentlichen aus der Steigerung des Materialeinkaufes um den Stichtag herum bei der Muttergesellschaft.

Die Zahlungsfähigkeit der Gesellschaft war im Geschäftsjahr 2023 und ist auch bislang im Jahr 2024 stets gewährleistet. Die Gesellschaft erwirtschaftet einen positiven operativen Cash flow und die Investitionstätigkeiten sind durch Eigenkapital in Höhe von EUR 17,9 Mio. und Bankdarlehen i. H. v. EUR 3,0 Mio. gedeckt.

Die Eigenkapitalquote liegt durch Gutschrift des Jahresergebnisses 2023 mit 76,5% leicht über dem Vorjahresniveau (Vj. 75,8%).

Fazit

Die Nachfrage und folglich die Umsätze sind im Jahr 2023 aufgrund der gesamtwirtschaftlichen Situation gestiegen. Das Sachanlagevermögen ist durch die Abschreibung der neuen Produktions- und Lagerhalle gesunken. Die Finanzlage ist durch Erhöhung des Eigenkapitals in 2022 sowie Bankdarlehen stabil.

3. Prognose-, Chancen- und Risikobericht

Prognose

Für 2024 gehen wir davon aus, dass eine Verbesserung des allgemeinen wirtschaftlichen Klimas wiederum einen positiven Einfluss auf die Entwicklung unseres Absatzvolumens haben wird. Um die positive Entwicklung des Unternehmens zu unterstützen, werden wir zukünftig weiterhin die Kundenakquise durch Verstärkung unseres Vertriebs forcieren. Dabei werden wir uns insbesondere auf unsere Auslandsaktivitäten konzentrieren. Da der Handel mit Nüssen und Trockenfrüchten ein sehr großes Wachstumspotenzial bietet, schätzen wir die Entwicklungsmöglichkeiten des Unternehmens als gut ein. Gegenstand unserer Entwicklungstätigkeit ist ferner die stetige Weiterentwicklung im Hinblick auf Geschmack und Haltbarkeit unserer bestehenden Produkte, Neueinführung von Produkten sowie die Optimierung unserer Verpackungen.

Wir halten daher für das kommende Geschäftsjahr eine Steigerung der Umsatzerlöse von ca. 20 % für realistisch. Für den Jahresüberschuss halten wir eine vergleichbare Steigerung für möglich.

Chancen

Chancen für eine weitere positive Geschäftsentwicklung ergeben sich in erster Linie aus den in 2023 weitestgehend abgeschlossenen Investitionen in den Ausbau der Produktionskapazitäten in Verbindung mit einer Forcierung der Vertriebs- und Marketingaktivitäten.

Auf der Basis bereits durchgeführter Markstudien und der Entwicklung neuer Produkte bestehen Chancen zur Erschließung neuer Kundenstrukturen.

Durch unsere hohen Qualitätsstandards im Zusammenhang mit dem Produktionsverfahren und der Frische unserer Produkte sehen wir hier auch einen Marktvorteil gegenüber unseren Mitbewerbern.

Risiken

Risiken der künftigen Entwicklung sehen wir in einem schwieriger werdenden Wettbewerbsumfeld, steigenden Rohstoffpreisen und einem stagnierenden Preisniveau für unsere Produkte. Vor dem Hintergrund unserer langjährigen Vertragspartner sehen wir uns für die Bewältigung der künftigen Risiken gut gerüstet. Risiken, die den Fortbestand der Gesellschaft gefährden könnten, sind derzeit nicht erkennbar.

Um das Risiko von Forderungsausfällen zu begrenzen, werden Sicherheiten (Bankbürgschaften) von Kunden eingeholt. Ferner werden im Rahmen des Debitorenmanagements fällige Rechnungen regelmäßig angemahnt und gegebenenfalls gerichtlich eingefordert.

Die Risikolage des Unternehmens beurteilen wir zusammengefasst als überschaubar und im Verhältnis zum Geschäftszweck als angemessen.

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

NBH GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

An die TADIM GmbH, Emsdetten

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der TADIM GmbH, Emsdetten - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der TADIM GmbH für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31.12.2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung ("Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung" i.S. von Anlage D.1 zu ISA (DE) 200) durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften, Grundsätzen und Standards ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung.

Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei dolosen Handlungen höher als bei Irrtümern, da dolose Handlungen betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können;

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme abzugeben;

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben;

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann;

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt;

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft;

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Emsdetten, den 24. Juni 2024

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