Stammdaten

Register
Amtsgericht Stuttgart HRB 745973
Vorher
IBS Beteiligungsverwaltungsgesellschaft mbH
Eingetragen
26.1.1998
Branche
Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der InformationstechnologieErbringung von sonstigen Dienstleistungen der InformationstechnologieGroßhandel mit Datenverarbeitungsgeräten, peripheren Geräten und Software
Gegenstand
Die Entwicklung, die Herstellung, der Vertrieb sowie der Handel von und mit Produkten der Computerindustrie (Hardund Software) und lnformationstechnologie und Dienstleistungen aller Art im Zusammenhang mit diesen Produkten.

Historie

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Management

NameRolle
Thomas Halva Labella
seit 1.10.2025
Geschäftsführer
Matthias Otto
seit 1.10.2025
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
Luxoft Global Operations GmbHCHE
100.00%

Gesellschafter
Beta

Name
Ort
Anteil
LUXOFT International Company Limited
VGB
100.00%

Beteiligungen
Beta

NameAnteil
No data available

Konzern- und Jahresabschlüsse

Luxoft GmbH

Stuttgart

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.04.2018 bis zum 31.03.2019

Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. April 2018 bis 31. März 2019

1. Grundlagen der Gesellschaft

Geschäftstätigkeit

Der Gegenstand unseres Unternehmens besteht in der Entwicklung, des Vertriebs und des Handels von und mit Produkten der Computerindustrie (Software) und Informationstechnologie, sowie Dienstleistung aller Art im Zusammenhang mit diesen Produkten. Hierbei spielen die Automobil- und Finanzbranchen die bedeutendsten Rollen in der Bereitstellung unserer Dienstleistungen.

An den Standorten Echterdingen, Böblingen, München, Braunschweig und Berlin werden Softwareentwicklungsdienstleistungen für die Automobilbranche erbracht und anderweitige Softwareprodukte entwickelt und vertrieben. Dies geschieht unter anderem unter Mitwirkung unserer Konzernschwestergesellschaft Symtavision GmbH mit Standort Braunschweig und unserer mittlerweile verschmolzenen Tochtergesellschaft Objective Software GmbH mit Sitz in München. Am Standort Frankfurt am Main werden vor allem Softwareprodukte zum Einsatz in der Finanzbranche entwickelt, hergestellt und vertrieben, wobei diese den kleineren Teil unseres Fokus darstellen.

Die Basis für den langfristigen Erfolg der Gesellschaft bilden die durch hohe Qualität erzielte Kundenzufriedenheit sowie der starke Fokus auf Innovation und ständiger Weiterentwicklung.

Unternehmensstruktur und -strategie

Die Luxoft GmbH ist ein Tochterunternehmen der Luxoft International Company Limited mit Sitz in Zypern, deren Ergebnis wiederum in den Konzernabschluss der Luxoft Holding Inc, einem börsennotierten Unternehmen (NYSE: LXFT) mit Sitz auf den British Virgin Islands, einfließt. Der Luxoft Konzern entstand im April 2000 mit der Umwandlung des 1995 in Moskau als Entwicklungszentrum von IBS gegründeten Unternehmens in eine eigenständige Firma unter der Leitung von Dmitri Loschinin. Seit seiner Gründung ist der Konzern durch starkes Wachstum und kontinuierliche internationale Expansion geprägt. Im Juni 2019 wurde die Luxoft Holding, Inc. von der DXC Technology, einem amerikanischen börsennotierten Unternehmen (NYSE: DXC) mit Sitz in Tysons, VA übernommen.

Der Luxoft Konzern entwickelt innovative Softwareprodukte für eine Reihe großer, multinationaler Konzerne vorwiegend in Europa, den USA und Asien. Seine Softwareentwicklung beinhaltet die Ausarbeitung von kundenspezifischen Gesamtlösungen, deren Planung, Wartung und Weiterentwicklung. Der Konzern gliedert sich in drei Geschäftsbereiche: Financial und Automotive Solutions sowie Digital Engineering. Das starke Wachstum basiert auf der Lieferung von kontinuierlich hoher Qualität, welche die Kunden begeistert und eine lange Zusammenarbeit fördert. Obwohl alle drei Bereiche von Wachstum geprägt sind stellt der Financial Solutions Bereich den umsatzträchtigsten des Luxoft Konzerns dar, wobei der Automotive Solutions Bereich das stärkste Wachstum verzeichnet.

In Deutschland überwiegt der Fokus auf der Automobilbranche. Hier entwickelt die Luxoft GmbH Lösungen angefangen von der Digitalisierung des Fahrerlebnisses, über die Weiterentwicklung von Navigationshilfen bis hin zu hochkomplexen integrierten Gesamtlösungen unter der Motorhaube.

Die Luxoft GmbH wird zum Großteil im Auftrag Ihrer Schwestergesellschaft Luxoft Global Operations GmbH mit Sitz in der Schweiz tätig, und erwirtschaftet ca. 72% ihrer Umsatzerlöse durch Fakturierung ihrer Kosten an die Schweizer Schwestergesellschaft im Kosten-Plus Verfahren (Vorjahr: ca. 88%).

2. Wirtschaftsbericht

Entwicklung der Software Branche (Automotive, Finance und Digital Engineering)

Konnte die Weltwirtschaft im Jahr 2019 mit einem realen Zuwachs von nur noch leicht über 2,5% eine deutlich schwächere Entwicklung als im Vorjahr vorweisen, so ist die Weltwirtschaft im ersten Quartal 2020 aufgrund der Corona-Krise rückläufig. Die Wirtschaft in der Europäischen Währungsunion rutschte aufgrund der Pandemie beziehungsweise den eingeleiteten Maßnahmen in der zweiten Hälfte des Quartals in die Rezession. Das genaue Ausmaß der Rezession lässt sich jedoch derzeit noch kaum beziffern. Als Reaktion auf den wirtschaftlichen Einbruch haben Regierungen und Notenbanken weltweit massive Stützungsmaßnahmen ergriffen, wobei diese Programme im ersten Schritt nur unmittelbare Folgen der Krise etwas abfedern können.

Die Corona-Krise hat noch nicht absehbare Folgen für die Software Branche. Der Automotive Bereich ist unter Umständen stärker als die anderen beiden Bereiche betroffen. Dieser Bereich ist abhängig von der generellen Entwicklung in der Automobilbranche und den Entscheidungen der Automobilhersteller. Weltweit lag beispielsweise die PKW-Nachfrage im ersten Quartal 2020 mit mehr als 20% entsprechend deutlich unter dem Vorjahresniveau. Dies veranlasst die Automobilhersteller weltweit zu einer weitaus vorsichtigeren Vorgehensweise. Investitionen können aufgrund der wirtschaftlichen Entwicklung runtergefahren oder gar ganz gestoppt werden. Die wirtschaftliche Entwicklung auf der einen Seite steht allerdings die nach wie vor anhaltende Nachfrage nach voranschreitender Digitalisierung auf der anderen Seite gegenüber. Die Forderung nach der Umstellung von traditionellen Verbrennungsmotoren auf umweltfreundliche Alternativen beeinflusst weiterhin die Entwicklungen in der Automobilbranche und damit verbunden auf Innovationen im Bereich der Softwareentwicklung.

Die Rahmenbedingen in der Finanzbranche haben sich gegenüber dem Vorjahr kaum verändert. Unsere Kunden in diesem Bereich leiden weiterhin unter den niedrigen Zinsen sowie der Entwicklung an den Kapitalmärkten, die unter dem Einfluss der Corona-Krise steht.

Unsere Kunden der Finanzbranche und im Bereich Digital Engineering setzen vermehrt auf die Digitalisierung sowohl im eigenen Unternehmen als auch in der Kommunikation und im Angebot ihren Kunden gegenüber. Der Luxoft Konzern unterstützt die Kunden vor allem in den Bereichen Security und Cloud Services.

Geschäftsverlauf

Die insgesamt günstigen Rahmenbedingungen im Berichtsjahr sorgten dafür, dass die Luxoft GmbH ihre Umsatzerlöse um 89% von 30.074 T€ im Geschäftsjahr 2017/2018 auf 57.060 T€ im Geschäftsjahr 2018/2019 steigern konnte. Dabei sind die Umsatzerlöse mit den Schwesterunternehmen, darunter hauptsächlich Luxoft Global Operations GmbH, von 26.548 T€ auf 41.224 T€ gestiegen. Der Umsatz mit fremden Unternehmen betrug 14.621 T€ (Vorjahr: 3.526 T€). Der Anstieg bei den Drittkunden ist hauptsächlich bedingt durch den Abschluss neuer Projekte mit Kunden, die in der Vergangenheit über die Symtavision GmbH oder die Objective Software GmbH abgewickelt wurden.

Auch im auf den Bilanzstichtag folgenden Zeitraum blieben die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen weitestgehend dem Geschäftsjahr 2018/2019 gegenüber unverändert. Für das Geschäftsjahr 2019/2020 wurden Umsatzerlöse vorwiegend im Bereich der Automobilindustrie von ca. 64.000 T€ erwartet. Die Erwartungen wurden jedoch um ca. 20% erneut übertroffen. Für das Geschäftsjahr 2020/2021 ist mit keiner weiteren Umsatzsteigerung zu rechnen. Aufgrund der Corona Krise und der daraus resultierenden Unsicherheiten wird die Luxoft GmbH das Niveau des Geschäftsjahres 2019/2020 nicht halten können. Das bedeutet, dass für das Geschäftsjahr 2020/2021 ein Gesamtumsatz von ca. 62.000 T€ prognostiziert wird.

Die Umsatzsteigerung im Geschäftsjahr 2019/2020 im Vergleich zum Berichtsjahr wird durch einen erheblichen Personalzuwachs ermöglicht. Die Mitarbeiterzahl belief sich im Geschäftsjahr 2018/2019 auf durchschnittlich 482 Mitarbeiter (Vorjahr 254 Mitarbeiter). Im Geschäftsjahr 2019/2020 arbeiteten bereits durchschnittlich 631 Mitarbeiter für die Luxoft GmbH. Dieser Zuwachs lässt sich hauptsächlich durch die Verschmelzung mit der Objective Software GmbH erklären. Es wird aktuell ein Zuwachs auf ca. 800 Mitarbeiter im Geschäftsjahr 2020/2021 erwartet.

Zielerreichung der Gesellschaft im Geschäftsjahr 2018/2019

Umsatzziel für 2018/2019 war die Steigerung der Umsätze gleich der Steigerung der Mitarbeiterzahl. Die Mitarbeiterzahl steigerte sich um 90%. Dies ermöglichte eine Steigerung der Umsatzerlöse um 89%, womit die Luxoft GmbH ihr Ziel zum dritten Mal in Folge sogar übertraf.

Der Jahresüberschuss konnte im Vergleich zur Planung deutlich gesteigert werden. Dies lag unter anderem an einem deutlichen Wachstum der Drittkundenprojekte im Automobilbereich mit höheren Margen.

Um eine Steigerung des Umsatzes erzielen zu können, bedarf es einer Steigerung der Mitarbeiteranzahl. Hierbei lag das Ziel für die Mitarbeiteranzahl bei 750 zum 31.3.2019. Dieses Ziel wurde nicht erreicht; am 31.3.2019 betrug die Mitarbeiteranzahl der Luxoft GmbH 525. Nichts desto trotz konnte die Luxoft GmbH ein Rekordergebnis verzeichnen.

3. Umsatz- und Ergebnisentwicklung des Unternehmens

Umsatzentwicklung

Der Umsatz der Gesellschaft im Geschäftsjahr beläuft sich auf 57.060 T€. Davon entfallen 41.224 T€ auf Intercompanyumsätze im Kost-Plus-Verfahren sowie 15.836 T€ auf Drittkundenumsätze. Hinsichtlich der wesentlichen Ursachen für diese Entwicklung verweisen wir auf die Ausführungen zur Geschäftsentwicklung 2018/2019.

Ergebnisentwicklung

Das Ergebnis vor Zinsen und Ertragsteuern (EBIT) liegt bei 3.087 T€ oder 5,4% des Umsatzes. Dies sind 1,1 Prozentpunkte weniger als im Geschäftsjahr 2017/2018 (6,5%). Die negative Entwicklung des EBIT in % geht einher mit dem andauernden Druck auf die Profitmargen der Projekte.

Der Aufwand steigerte sich entsprechend des Umsatzwachstums von 28.832 T€ im Vorjahr auf 54.090 T€. Hier spielt besonders der Personalaufwand eine wichtige Rolle. Löhne und Gehälter stiegen um 69% von 19.770 T€ im Vorjahr auf 33.354 T€, was insbesondere durch den Personalzuwachs bedingt war.

Um den Mitarbeiterzuwachs zu ermöglichen, wurden Investitionen unternommen. Diese bestehen zumeist aus Büromöbeln, Einbauten und Computern mit deren Infrastruktur und Zubehör und spiegeln sich in deutlich höheren Abschreibungen wieder, welche sich auf 1.260 T€ (Vorjahr 536 T€) beliefen.

Das Ergebnis nach Steuern beläuft sich auf 2.114 T€ (Vorjahr 1.307 T€).

Investitionen

Im GJ wurden Bruttoinvestitionen i.H.v. 11.538 T€ getätigt. Davon entfielen 483 T€ auf immaterielle Vermögensgegenstände, 1.975 T€ auf Sachanlagen und 9.080 T€ auf Finanzanlagen. Die größte Einzelanschaffung war die Übernahme der Objective Software GmbH mit einem Kaufpreis von 9.080 T€.

Es wurden keine signifikanten Einzelinvestitionen innerhalb der Sachanlagen getätigt. Der Großteil bezieht sich auf Büromöbel und Computer sowie deren Zubehör.

4. Finanz- und Vermögenslage

Vermögenslage

Die Bilanzsumme vergrößerte sich im Geschäftsjahr gegenüber dem Vorjahr um 14.778 T€ auf 25.105 T€. Das entspricht einer Veränderung von +143%. Dieser drastische Anstieg beruht insbesondere auf der Erhöhung der Investitionen durch den Kauf der Objective Software GmbH und den gestiegenen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen aufgrund der Umsatzsteigerung.

Auf der Aktivseite verringerten sich die flüssigen Mittel um 101 T€ auf 225 T€. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen erhöhten sich um 3.206 T€ auf 4.665 T€, bedingt durch einen Anstieg an Drittkundenprojekten. Aufgrund der Umstellung von quartalsweiser auf monatliche Fakturierung verringerten sich die unfertigen Leistungen um 302 T€ auf 107 T€ im Geschäftsjahr 2018/2019.

Im Anlagevermögen resultierten die oben bereits beschriebenen Investitionen in einem Anstieg des Buchwertes um 10.278 T€ auf 12.764 T€.

Auf der Passivseite ist das Eigenkapital bedingt durch den Gewinn des Berichtsjahres gegenüber der Vorperiode um 2.114 T€ auf 4.414 T€ gestiegen.

Die sonstigen Rückstellungen haben sich um 558 T€ auf 2.726 T€ erhöht. Dies resultiert vor allem aus deutlich höheren Urlaubs- und Bonusrückstellungen, die sich durch die stark gestiegene Mitarbeiterzahl ergeben. Des Weiteren beruhen die höheren Rückstellungen auf gestiegenen Abgaben für Berufsgenossenschaft, Schwerbehindertenabgabe etc.

Die Verbindlichkeiten sind um 11.618 T€ gegenüber März 2018 gestiegen, wobei dieser Anstieg hauptsächlich auf Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen beruht, die um 10.472 T€ auf 13.896 T€ anstiegen. Hauptursächlich hierfür ist die Gewährung eines Darlehens, um den Kauf der Objective Software GmbH zu vollziehen. Zum Ende des Geschäftsjahres 2018/2019 beläuft sich der Saldo des Darlehens auf 7.460 T€. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen verringerten sich um 68 T€ auf 595 T€.

Finanzlage

Die Luxoft GmbH hat sich im Berichtsjahr aus eigenen sowie durch die Aufnahme des vorstehend genannten Darlehens finanziert. Finanzverbindlichkeiten bestehen gegenüber der Schwestergesellschaft Luxoft Global Operations GmbH i.H.v. 7.460 T€. Liquide Mittel bestanden am Bilanzstichtag i.H.v. 225 T€. Obwohl die Luxoft GmbH den operativen Geschäftsbetrieb und die für das Folgejahr geplanten Investitionen in Anlagen aus dem operativen Cash Flow finanzieren kann, ist es im Geschäftsjahr 2019/2020 dennoch notwendig, den Kreditrahmen des bestehenden Intercompany-Darlehen von der Schwestergesellschaft Luxoft Global Operations GmbH zu erhöhen sowie ein weiteres Intercompany-Darlehen bei der CSC Computer Sciences International Sarl mit Sitz in Luxemburg zu beziehen, um im Geschäftsjahr 2020/2021 den Kauf der CMore Automotive GmbH mit einem Kaufpreis von 18,5 Mio.€ zu finanzieren.

Im Juni 2020 nimmt die Luxoft International Company Limited als alleiniger Gesellschafter der Luxoft GmbH eine Einzahlung in die Kapitalrücklage in Höhe eines EUR-Betrages vor, welcher unter Anwendung des EUR-Referenzkurses der Europäischen Zentralbank vom Tag der Transaktion einem Betrag von 16,8 Mio.$ entspricht.

5. Forschung und Entwicklung

Die Gesellschaft ist nicht auf dem Gebiet der Forschung tätig. Wie im Vorjahr waren die Schwerpunkte der Entwicklungstätigkeit das Programmieren von neuen Algorithmen und die Entwicklung von Software zum Gebrauch innerhalb des Luxoft Konzerns. Die mit der Entwicklung verbundenen Kosten werden im Kosten-Plus Verfahren an die Konzernschwester Luxoft Global Operations GmbH weiterberechnet.

6. Chancen- und Risikobericht

Bestandsgefährdende Risiken sind nicht ersichtlich.

Mit der Übernahme der Luxoft Gruppe durch den DXC Konzern erweitert sich das Portfolio der digitalen Angebote von DXC um bewährtes Know-how in wachstumsstarken Bereichen wie Analyse, Business-Intelligence, loT und Blockchain. Gemeinsam können herausragende Angebote für die Automobilindustrie entwickelt werden, die das Know-how von Luxoft im Bereich Fahrzeugsysteme mit den Kompetenzen von DXC im Bereich Cloud und Sicherheit für Connected-Car-Services vereinen.

DXC Technology wird weiterhin Assets erwerben, die das Wachstum beschleunigen und dadurch den Kundenservice zu verbessern. Der Schlüssel zum Erfolg liegt darin, dass die bestehenden Kunden auf ihrem Weg in die digitale Zukunft geführt werden und das der DXC Konzern mit der Leistungsfähigkeit seiner digitalen Lösungen neue Kunden gewinnt. Zudem muss sich DXC in die Lage versetzen, die Anforderungen der Kunden weltweit in einem sich schnell verändernden Markt noch besser zu erfüllen.

Die größten Wachstumspotenziale und somit Chance sieht die Luxoft GmbH trotz weltwirtschaftlicher Krise/ Rezession in der Automobilindustrie. Insbesondere die fortschreitende Digitalisierung der Fahrerkabine und das Voranschreiten globaler Trends wie dem autonomen Fahren schafft viele Einsatzgebiete für unsere Dienstleistungen und schürt die Nachfrage unserer Kunden nach einer verstärkten Zusammenarbeit.

Neben dem für die Luxoft GmbH bedeutendsten Drittkundenmarkt im Automobilumfeld: Deutschland kommt der Erbringung von Dienstleistungen an die Luxoft Global Operations GmbH im Intercompany Umfeld eine nicht minder wichtige Bedeutung zu. Hier profitiert die Luxoft GmbH von der steigenden globalen Nachfrage nach neueren Fahrzeugen, die technisch komfortabler ausgestattet sowie effizienter sein sollen.

Risiken, welche mit dem laufenden Geschäftsbetrieb einhergehen, werden zentral bewertet und nach historischen Erfahrungen, soweit sinnvoll und möglich, über entsprechende Versicherungen abgedeckt. Ein Fremdwährungsrisiko wird durch die weitest gehende Rechnungsstellung in Euro minimiert, die dafür sorgt, dass Beschaffungswährung und Umsatzwährung einander gleichen.

Durch die hohe Nachfrage sowohl im Inland als auch im Ausland ist die Beschaffung von entsprechend ausgebildetem Personal ein Risiko, das durch die globale Aufstellung des Konzerns und das Bestehen eines internen Transferprogrammes minimiert wird. Das interne Recruitment Programm ermöglicht der Luxoft GmbH einen besseren Zugang zu grenzübergreifenden Arbeitsmärkten. Hier sieht der Luxoft Konzern zusätzliche Chancen durch den Zusammenschluss mit DXC.

Zinsänderungsrisiken bestehen für die Luxoft GmbH nur indirekt, wobei das Fortbestehen der niedrigen Zinsen in Europa den Finanzbereich, der eine wichtige Umsatzquelle darstellt, weiter unter Druck setzt und eine Vergrößerung des Umsatzes mit unseren Kunden in dieser Branche erheblich erschwert.

Die Risiken des Forderungsausfalls werden durch ein aktives Forderungsmanagement mit straffem Mahnwesen gering eingeschätzt. Diese sind zusätzlich durch den großen Intercompany-Anteil an den Umsätzen minimiert.

7. Prognosebericht

Voraussichtliche Entwicklung

Starkes organisches Wachstum, sowie einige Umstrukturierungen in Deutschland und auch im Gesamtkonzern führten im Geschäftsjahr 2019/2020 zu Umsätzen von ca. 79 M€. Damit setzt sich der positive Trend in der Umsatzentwicklung fort. Der Kauf und die Verschmelzung der Objective Software GmbH auf die Luxoft GmbH belastet in starkem Maß das Ergebnis vor Steuern. Erste Projektverschiebungen und der geplante Kauf der CMore Automotive GmbH im ersten Quartal 2020 haben ebenso Einfluss auf die negative Entwicklung des EBIT. Der vorläufige Jahresfehlbetrag beläuft sich auf ca. 1,1 M€ vor Steuern.

Für das Geschäftsjahr 2020/2021 haben wir ursprünglich einen Umsatz von ca. 72 M€ erwartet. Diese Erwartung wurde aufgrund der Corona-Pandemie in der Zwischenzeit auf ca. 62 M€ reduziert. Die Erreichung unserer Umsatzziele baut auf dem geplanten Anstieg der Mitarbeiterzahl auf 800 Mitarbeiter zum 31.3.2021. Am 31.03.2020 hatten wir bereits eine Mitarbeiterzahl von 675. Die geplante Erhöhung hängt in hohem Maß sowohl von der weltweit wirtschaftlichen Entwicklung als auch der Entwicklung des Gesamtkonzerns ab. Um den Personalzuwachs zu ermöglichen werden wir weiterhin stark in unsere IT Infrastruktur und in Sachanlagen, investieren.

Weiterhin setzt die Luxoft GmbH im Geschäftsjahr 2020/2021 auf den Ausbau der Drittkundenprojekte im Bereich der Automobilindustrie, wobei weiterhin der Umsatzzuwachs im Intercompany Bereich stärker sein wird. Zunehmend werden auch Projekte in Zusammenarbeit mit dem Schwesterunternehmen Symtavision GmbH und dem Tochterunternehmen CMore Automotive GmbH durchgeführt werden, die zu einem noch komplexeren Intercompany-Umfeld führen werden. Für die Zukunft stehen Investitionen in den Ausbau des Angebotes im Bereich Digital Engineering im Interesse der Luxoft GmbH. In diesem Bereich wollen wir in Zusammenarbeit mit der Luxoft Global Operations GmbH unser Know-how aus dem Automotive Bereich in Sachen Digitalisierung in einem anderen Umfeld anbieten.

Ausblick

Die Luxoft GmbH ist mit Blick auf ihr Dienstleistungsportfolio und ihren Qualitätsstandards für weiteres Wachstum gut vorbereitet.

Für das Geschäftsjahr 2020/2021 ist ein Umsatz von ca. 62 M€ geplant und die Gesellschaft erwartet ein Ergebnis vor Steuern von ca. 2 M€. Um dieses Ziel zu erreichen investierte die Luxoft GmbH im Geschäftsjahr 2020/2021 in eine Tochtergesellschaft, die CMore Automotive GmbH, mit Sitz in Lindau, mit einer Mitarbeiteranzahl von 200 Personen und ihren weiteren Standorten in Böblingen, Frankfurt am Main, Koblenz, Krefeld und Gutmadingen. Die Gesellschaft schafft dadurch die nötigen Strukturen und Synergien um das geplante Wachstum über das Jahr 2020/2021 hinaus zu untermauern.

 

Leinfelden-Echterdingen, 31.07.2020

Jitka Steinmetz, Geschäftsführerin

Bilanz zum 31. März 2019

AKTIVA

EUR EUR 31.03.2018
EUR
A. ANLAGEVERMÖGEN
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Software, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte 980.225,00 823.311,42
2. Geleistete Anzahlungen 0,00 102.197,84
980.225,00 925.509,26
II. Sachanlagen
1. Bauten auf fremden Grundstücken 250.754,49 142.552,68
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.449.402,16 1.396.971,31
3. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 3.014,34 20.377,94
2.703.170,99 1.559.901,93
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 9.080.338,00 0,00
12.763.733,99 2.485.411,19
B. UMLAUF VERMÖGEN
I. Vorräte
Unfertige Leistungen 107.388,97 409.022,88
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 4.664.708,88 1.458.993,65
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 6.384.309,31 4.903.488,58
3. Sonstige Vermögensgegenstände 884.623,74 676.827,39
11.933.641,93 7.039.309,62
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 224.463,79 325.526,50
12.265.494,69 7.773.859,00
C. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 76.134,28 68.503,97
25.105.362,96 10.327.774,16

PASSIVA

EUR EUR 31.03.2018
EUR
A. EIGENKAPITAL
I. Gezeichnetes Kapital 25.564,59 25.564,59
II. Kapitalrücklage 15.000,00 15.000,00
III. Gewinnvortrag 2.258.959,60 952.149,53
IV. Jahresüberschuss 2.114.022,38 1.306.810,07
4.413.546,57 2.299.524,19
B. RÜCKSTELLUNGEN
1. Steuerrückstellungen 1.614.105,61 1.126.274,17
2. Sonstige Rückstellungen 2.725.596,26 2.167.855,41
4.339.701,87 3.294.129,58
C. VERBINDLICHKEITEN
1. Erhaltene Anzahlungen 0,00 249.851,03
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 595.041,24 663.231,15
3. Verbindlichkeiten gegen verbundene Unternehmen 13.896.276,17 3.424.270,27
4. Sonstige Verbindlichkeiten 1.860.797,11 396.767,94
16.352.114,52 4.734.120,39
25.105.362,96 10.327.774,16

Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. April 2018 bis 31. März 2019

EUR EUR 2017/2018
EUR
1. Umsatzerlöse 57.060.494,09 30.073.881,97
2. Verminderung (Vj. Erhöhung) des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen -301.633,91 398.946,17
3. Sonstige betriebliche Erträge 417.567,29 327.462,25
57.176.427,47 30.800.290,39
4. Materialaufwand
Aufwendungen für bezogene Leistungen -7.418.254,21 -2.091.296,03
5. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter -33.353.676,72 -19.770.085,32
b) Soziale Abgaben -5.315.209,87 -2.717.223,78
6. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -1.259.961,90 -535.558,25
7. Sonstige betriebliche Aufwendungen -6.742.435,96 -3.717.631,29
-54.089.538,66 -28.831.794,67
8. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 0,00 1.965,53
9. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -51.431,23 0,00
-51.431,23 1.965,53
10. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -921.435,20 -663.651,18
11. Ergebnis nach Steuern / Jahresüberschuss 2.114.022,38 1.306.810,07

Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr vom 01. April 2018 bis 31. März 2019

Anschaffungs- und Herstellungskosten
01.04.2018
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Umbuchungen 31.03.2019
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Software, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte 994.754,64 482.490,80 0,00 102.197,84 1.579.443,28
2. Geleistete Anzahlungen 102.197,84 0,00 0,00 -102.197,84 0,00
1.096.952,48 482.490,80 0,00 0,00 1.579.443,28
II. Sachanlagen
1. Bauten auf fremden Grundstücken 174.936,70 129.730,67 0,00 0,00 304.667,37
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.021.592,13 1.842.710,89 0,00 20.377,94 3.884.680,96
3. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 20.377,94 3.014,34 0,00 -20.377,94 3.014,34
2.216.906,77 1.975.455,90 0,00 0,00 4.192.362,67
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 9.080.338,00 0,00 0,00 9.080.338,00
3.313.859,25 11.538.284,70 0,00 0,00 14.852.143,95
Kumulierte Abschreibungen
01.04.2018
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
31.03.2019
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Software, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte 171.443,22 427.775,06 0,00 599.218,28
2. Geleistete Anzahlungen 0,00 0,00 0,00 0,00
171.443,22 427.775,06 0,00 599.218,28
II. Sachanlagen
1. Bauten auf fremden Grundstücken 32.384,02 21.528,86 0,00 53.912,88
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 624.620,82 810.657,98 0,00 1.435.278,80
3. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
657.004,84 832.186,84 0,00 1.489.191,68
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00
828.448,06 1.259.961,90 0,00 2.088.409,96
Buchwerte
31.03.2019
EUR
31.03.2018
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Software, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte 980.225,00 823.311,42
2. Geleistete Anzahlungen 0,00 102.197,84
980.225,00 925.509,26
II. Sachanlagen
1. Bauten auf fremden Grundstücken 250.754,49 142.552,68
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.449.402,16 1.396.971,31
3. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 3.014,34 20.377,94
2.703.170,99 1.559.901,93
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 9.080.338,00 0,00
12.763.733,99 2.485.411,19

Anhang für das Geschäftsjahr vom 1. April 2018 bis 31. März 2019

I. Allgemeine Angaben

Die Gesellschaft hat ihren Sitz in Leinfelden-Echterdingen und wird beim Amtsgericht Stuttgart unter HRB 745973 geführt.

Die Gesellschaft ist zum Bilanzstichtag eine große Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 3 HGB (Vorjahr: mittelgroße Kapitalgesellschaft), allerdings treten die Rechtsfolgen aus der neuen Größenklasse aufgrund von § 267 Abs. 4 HGB noch nicht ein.

Der Jahresabschluss der Luxoft GmbH, Leinfelden-Echterdingen, ist nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches sowie des GmbH-Gesetzes aufgestellt.

Für die Gewinn- und Verlustrechnung findet das Gesamtkostenverfahren Anwendung.

II. Gliederung, Vergleichbarkeit der Vorjahreszahlen und Grundsätze

Der Jahresabschluss wurde gemäß § 266 Abs. 1 Satz 2 HGB sowie § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt.

Im Interesse einer besseren Klarheit und Übersichtlichkeit werden die nach den gesetzlichen Vorschriften bei den Posten der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung anzubringenden Vermerke ebenso wie die Vermerke, die wahlweise in der Bilanz bzw. Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang anzubringen sind, insgesamt im Anhang aufgeführt.

Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Es wurden keine wesentlichen Änderungen in den Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften im Vergleich zum Vorjahr vorgenommen.

Erworbene immaterielle Anlagewerte werden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen werden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände vorgenommen. Die Anlagegüter werden linear abgeschrieben. Geringwertige Anlagegüter bis zu einem Netto-Einzelwert von EUR 800,00 sind im Jahr des Zugangs als Aufwand erfasst worden; ihr sofortiger Abgang wurde unterstellt. Die Abschreibungen auf Zugänge des Anlagevermögens werden im Übrigen zeitanteilig vorgenommen.

Die Vorräte werden zu Herstellungskosten angesetzt und verlustfrei bewertet.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden mit dem Nennwert bzw. mit dem am Bilanzstichtag beizulegenden niedrigeren Wert angesetzt. Bei Forderungen, deren Einbringlichkeit mit erkennbaren Risiken behaftet ist, werden angemessene Wertabschläge vorgenommen; uneinbringliche Forderungen werden abgeschrieben.

Die flüssigen Mittel sind zum Nennwert angesetzt.

Rückstellungen werden für alle ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei werden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Sie werden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt. Rückstellungen, die innerhalb eines Jahres fällig werden, werden nicht abgezinst.

Die Verbindlichkeiten sind zu ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt.

Fremdwährungsumrechnung

Geschäftsvorfälle in Fremdwährung werden mit dem zum Zeitpunkt der Transaktion geltenden Fremdwährungskurs erfasst. Die Bewertung von Forderungen und Verbindlichkeiten in Fremdwährung mit einer voraussichtlichen Laufzeit von über einem Jahr erfolgt zu dem jeweiligen Transaktionskurs oder dem jeweils ungünstigeren Kurs am Bilanzstichtag. Für die Umrechnung von Forderungen und Verbindlichkeiten mit einer Laufzeit von unter einem Jahr sowie für flüssige Mittel wird der Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag verwendet.

III. Angaben und Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel dargestellt.

Anteile an verbundenen Unternehmen

Der Anteilsbesitz zum 31. März 2019 setzt sich wie folgt zusammen:

Eigenkapital
in TEUR
Anteil am Gesellschaftskapital
in %
Ergebnis des letzten Geschäftsjahres
in TEUR
Objective Software GmbH, München -67 100 -1.658

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen enthalten keine Forderungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr (Vorjahr: 0,00 EUR).

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen resultieren aus Lieferungen und Leistungen. Es bestehen Forderungen gegen Gesellschafter in Höhe von 190.898,35 EUR.

Die sonstigen Vermögensgegenstände enthalten 625.690,93 EUR (Vorjahr: 355.061,23 EUR) mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr.

Das Stammkapital der Gesellschaft beträgt 25.564,59 EUR. Davon waren zum Bilanzstichtag 25.564,59 EUR eingezahlt.

Sämtliche Verbindlichkeiten bis auf das Darlehen von verbundenen Unternehmen haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr.

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen resultieren aus Lieferungen und Leistungen sowie aus einem Darlehen. Das Darlehen in Höhe von 7.460 TEUR hat eine Restlaufzeit von mehr als fünf Jahren. Es bestehen Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern in Höhe von 190.898,35 EUR.

Die sonstigen Verbindlichkeiten beinhalten Verbindlichkeiten für Steuern in Höhe von 762.944,84 EUR (Vorjahr: 366.512,41 EUR).

Es sind Erträge aus der Währungsumrechnung in Höhe von 255.554,00 EUR (Vj. 16.412,67 EUR) in den sonstigen betrieblichen Erträgen enthalten.

In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind Aufwendungen aus der Währungsumrechnung in Höhe von 113.481,19 EUR (Vj. 0,00 EUR) enthalten.

IV. Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Zum Bilanzstichtag bestehen die nachfolgenden finanziellen Verpflichtungen aus dem Abschluss von langfristigen Miet- und Leasingverträgen:

1.4.19 - 31.3.20
EUR
1.4.20 - 31.3.21
EUR
1.4.21 - 31.3.22
EUR
1.4.22 - 31.3.23
EUR
1.4.23 - 31.3.24
EUR
SUMME
EUR
Mieten und Betriebskosten für Immobillien 2.163.209 2.078.823 1.662.999 1.361.443 454.505 7.720.978
Leasing Büroausstattung 12.734 8.146 3.533 0 0 24.413

V. Sonstige Angaben

Mitarbeiter

Die Gesellschaft beschäftigte im Geschäftsjahr im Durchschnitt 482 Mitarbeiter (Vorjahr: 254).

Geschäftsführer

Frau Jitka Steinmetz, Software-Ingenieurin, München, Deutschland, ist gemäß Eintragung und Offenlegung im Handelsregister vom 23. April 2019 die alleinige Geschäftsführerin der Gesellschaft. Nicht mehr Geschäftsführer ist seit diesem Zeitpunkt Frau Elena Goryunova, Kauffrau, Zug, Schweiz.

Auf die Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführung wird gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

Wesentliche Vorgänge nach dem Bilanzstichtag (Nachtragsbericht)

Am 14. Juni 2019 gab der amerikanische Konzern DXC Technology den Abschluss des Kaufes der Luxoft Holding Inc., bekannt.

Um die Position am Markt weiter zu stärken kaufte die Luxoft GmbH am 1. April 2020 die CMore Automotive GmbH mit Sitz in Lindau für 18,5 Millionen Euro. Die Finanzierung erfolgte über eine Erhöhung des bestehenden Darlehens von der Schwestergesellschaft Luxoft Global Operations GmbH mit Sitz in Zug, Schweiz, sowie über ein Darlehen der CSC Computer Sciences International Sarl, Luxemburg.

Die Luxoft International Company Limited stimmt mit dem Gesellschafterbeschluss vom 09. Juni 2020 einer weiteren Zuzahlung in die Kapitalrücklage der Luxoft GmbH in Höhe von 16,8 Millionen USD (14,9 Millionen EUR Äquivalent) zu.

Konzern

Die Luxoft GmbH wird in den Konzernabschluss der alleinigen Gesellschafterin Luxoft International Company Limited Themistokli, 1066 Nikosia, Zypern, einbezogen, die den Konzernabschluss für den kleinsten Kreis von Unternehmen aufstellt. Die Luxoft Holding Inc, Tortola, British Virgin Islands, stellt den Konzernabschluss für den größten Kreis von Unternehmen auf. Die Abschlüsse sind jeweils am Sitz der Gesellschaft erhältlich.

Gewinnverwendungsvorschlag

Die Geschäftsführung schlägt der Gesellschafterversammlung vor, den Bilanzgewinn in Höhe von 4.372.981,98 EUR auf neue Rechnung vorzutragen.

 

Leinfelden-Echterdingen 31.07.2020

Jitka Steinmetz

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Luxoft GmbH, Leinfelden-Echterdingen

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Luxoft GmbH, Leinfelden-Echterdingen, - bestehend aus der Bilanz zum 31. März 2019 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. April 2018 bis 31. März 2019 sowie dem Anhang einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Luxoft GmbH, Leinfelden-Echterdingen, für das Geschäftsjahr vom 1. April 2018 bis 31. März 2019 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. März 2019 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. April 2018 bis 31. März 2019.

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht im Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung Sachverhalte im Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss im Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichend geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls dies Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren, Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass zukünftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Hamburg, 3. August 2020

Meyer & Pritsch Wirtschaftsprüfung GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

F. Meyer, Wirtschaftsprüfer

M. Medag, Wirtschaftsprüfer

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