Göbel Automobil Personalberatung GmbH
Selbe AdresseTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Kraftwagen
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Stefan Dr.-Ing. Brandner seit 23.1.2009 | Vorstandsmitglied |
Jürg Oberholzer seit 23.10.2006 | Prokura |
Markus Quicken seit 18.10.2001 | Vorstandsmitglied |
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
SupplyOn AktiengesellschaftHallbergmoosJahres- und Konzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Bilanz zum 31. Dezember 2023AKTIVA
PASSIVA
Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023
Anhang für das Geschäftsjahr 2023Allgemeine Hinweise Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des AktG aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für große Kapitalgesellschaften. Bei der Bewertung wurde gemäß § 252 Abs. 1 Nr. 2 HGB von der Fortführung der Unternehmenstätigkeit ausgegangen. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr. Die Gesellschaft ist unter der Firma SupplyOn Aktiengesellschaft mit Sitz in Hallbergmoos im Handelsregister des Amtsgerichts München unter der Nummer HRB 138283 eingetragen. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren im Wesentlichen unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend. Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten bilanziert und werden, sofern sie der Abnutzung unterliegen, entsprechend ihrer Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen nach der linearen Methode vermindert. Nachträgliche Anschaffungskosten aus der Erweiterung von immateriellen Vermögensgegenständen werden aus Vereinfachungsgründen ab Beginn des betreffenden Geschäftsjahres oder ab dem Zeitpunkt der Bereitstellung des ursprünglichen Vermögensgegenstandes planmäßig abgeschrieben. Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens sind zu Anschaffungskosten angesetzt und werden nach Maßgabe der voraussichtlichen Nutzungsdauer planmäßig linear abgeschrieben. Geringwertige Anlagegüter bis zu einem Netto-Einzelwert von EUR 800,00 sind im Jahr des Zuganges voll abgeschrieben bzw. als Aufwand erfasst worden; ihr sofortiger Abgang wurde unterstellt. Die Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens werden im Übrigen zeitanteilig vorgenommen. Die Finanzanlagen sind zu Anschaffungskosten bzw. bei Vorliegen einer voraussichtlich dauerhaften Wertminderung zu niedrigeren beizulegenden Werten bilanziert. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Allen risikobehafteten Posten ist durch die Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen; das allgemeine Kreditrisiko ist durch pauschale Abschläge berücksichtigt. Unverzinsliche oder niedrig verzinsliche Forderungen mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr sind abgezinst. Die liquiden Mittel werden mit dem Nennwert angesetzt. Das gezeichnete Kapital ist zum Nennwert angesetzt. Rückstellungen für Pensionen Bei den Altersversorgungsverpflichtungen der SupplyOn Aktiengesellschaft handelt es sich um leistungsorientierte Direktzusagen. Die Risikoabsicherung und Finanzierung der zugesagten Versorgungsleistungen erfolgt durch Abschluss entsprechender Rückdeckungsversicherungen auf das Leben des versorgungsberechtigten Mitarbeiters. Ein Teil der Rückdeckungsversicherungen ist an die versorgungsberechtigten Mitarbeiter verpfändet und somit dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogen (Deckungsvermögen i. S. d. § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB). Bei den nicht verpfändeten Rückdeckungsversicherungen ergab sich im Berichtsjahr eine Unterdeckung. Dies hat zur Folge, dass Aktiv- und Passivwert in unterschiedlicher Höhe zu bilanzieren sind. Die Altersversorgungsverpflichtungen sind wie wertpapiergebundene Versorgungszusagen zu behandeln. Wertpapiergebundene Pensionszusagen sind nach § 253 Abs. 1 Satz 3 HGB mit dem beizulegenden Zeitwert der Wertpapiere bewertet, soweit dieser den garantierten Mindestbetrag (diskontierter Erfüllungsbetrag der Garantieleistung) übersteigt. Kongruent rückgedeckte Altersversorgungszusagen, deren Höhe sich somit ausschließlich nach dem beizulegenden Zeitwert eines Rückdeckungsversicherungsanspruchs bestimmt, sind mit diesem bewertet, soweit er den garantierten Mindestbetrag (diskontierter Erfüllungsbetrag der Garantieleistung) übersteigt. Eine Rückdeckungsversicherung ist als kongruent zu bezeichnen, wenn die aus ihr resultierenden Zahlungen sowohl hinsichtlich der Höhe als auch hinsichtlich der Zeitpunkte mit den Zahlungen an den Versorgungsberechtigten deckungsgleich sind. Der beizulegende Zeitwert eines Rückdeckungsversicherungsanspruchs besteht aus dem geschäftsplanmäßigen Deckungskapital des Versicherungsunternehmens zuzüglich eines etwa vorhandenen Guthabens aus Beitragsrückerstattungen (Überschussbeteiligung). Die ausschließlich der Erfüllung der Altersversorgungsverpflichtungen dienenden, dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogenen Vermögensgegenstände (Deckungsvermögen i. S. d. § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB) wurden mit ihrem beizulegenden Zeitwert mit den Rückstellungen verrechnet. Der Effekt aus Zinsänderungen wird im Personalaufwand erfasst. Annahmen und Methoden:
Die Steuerrückstellungen und sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt. Die Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Für die Ermittlung latenter Steuern aufgrund von temporären oder quasi-permanenten Differenzen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen werden die Beträge der sich ergebenden Steuerbe- und -entlastung mit dem unternehmensindividuellen Steuersatz im Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen bewertet und nicht abgezinst. Der Berechnung wurde ein Steuersatz von 27 % zugrunde gelegt. Aktive und passive Steuerlatenzen werden verrechnet. Die Aktivierung latenter Steuern bzw. eines aktiven latenten Steuerüberhangs unterbleibt in Ausübung des dafür bestehenden Ansatzwahlrechts. Die aktiven latenten Steuern sind im Wesentlichen auf den Unterschiedsbetrag der steuerlichen und handelsrechtlichen Pensionsrückstellungen zurückzuführen. Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten wurden gemäß § 256a HGB grundsätzlich mit dem Devisenkassamittelkurs zum Abschlussstichtag umgerechnet. Bei einer Restlaufzeit von einem Jahr oder weniger sind § 253 Abs. 1 Satz 1 und § 252 Abs. 1 Nr. 4 Halbsatz 2 HGB nicht anzuwenden. Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten werden Ausgaben vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. Als passive Rechnungsabgrenzungsposten werden Einnahmen (oder fällige Anzahlungsrechnungen) vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, soweit sie Ertrag für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. Erläuterungen zur Bilanz Anlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel dargestellt. Finanzanlagen Angaben zum Anteilsbesitz
* vorläufiger Jahresabschluss 2023
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Die Forderungen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, begründen sich ausschließlich aus Lieferungs- und Leistungsbeziehungen und haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Die sonstigen Vermögensgegenstände haben in Höhe von TEUR 770 (Vj. TEUR 763) eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr. Eigenkapital Grundkapital Das Grundkapital der Gesellschaft ist eingeteilt in 54.000 auf den Inhaber lautende Stückaktien zu jeweils EUR 1,00 Nennbetrag. Bilanzgewinn Der Bilanzgewinn entwickelte sich im Geschäftsjahr wie folgt:
Rückstellungen für Pensionen Bei den bilanzierten TEUR 1.597 handelt es sich um Pensionszusagen nach Verrechnung mit den Ansprüchen aus Rückdeckungsversicherungen, die dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogen sind (die ausgewiesene Pensionsrückstellung beinhaltet eine Unterdeckung der abgeschlossenen Rückdeckungsversicherungen in Höhe von TEUR 827). Angaben zur Verrechnung der Rückstellungen für Pensionen mit dem Deckungsvermögen nach § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB:
Der Unterschiedsbetrag gemäß § 253 Abs. 6 S. 1 HGB zwischen dem Ansatz der Pensionsrückstellungen nach Maßgabe des entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren (1,82 %) und dem Ansatz der Pensionsrückstellungen nach Maßgabe des entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren (1,74 %) beträgt TEUR 20. Gewinne dürfen nur ausgeschüttet werden, wenn die nach der Ausschüttung verbleibenden frei verfügbaren Rücklagen zuzüglich eines Gewinnvortrags und abzüglich eines Verlustvortrags mindestens dem Unterschiedsbetrag entsprechen. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen wurden im Wesentlichen für Mitarbeiter-Leistungsprämien, Urlaubsansprüche, Berufsgenossenschaftsbeiträge und ausstehende Eingangsrechnungen gebildet. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen bestehen ausschließlich aus Lieferungs- und Leistungsbeziehungen. Im Geschäfts- und Vorjahr sind alle Verbindlichkeiten kurzfristig. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Es bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen in Höhe von insgesamt TEUR 9.851. Im Einzelnen betreffen diese Verpflichtungen folgende Sachverhalte:
Sämtliche Verträge enden zwischen 2024 und 2030. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Aufgliederung der Umsatzerlöse Die Umsatzerlöse lassen sich wie folgt nach Kundengruppen sowie nach geografisch bestimmten Märkten aufgliedern:
Periodenfremde Erträge und Aufwendungen Die sonstigen betrieblichen Erträge beinhalten periodenfremde Erträge in Höhe von TEUR 387 (Vj. TEUR 283), im Wesentlichen aus der Auflösung von Rückstellungen und Wertberichtigungen auf Forderungen. Im sonstigen betrieblichen Aufwand sind periodenfremde Aufwendungen von untergeordneter Bedeutung enthalten. Sonstige Angaben Aufsichtsrat Dr. Tanja Rückert (ab 20. Juni 2023)
Dr. Markus Forschner (bis 19. Juni 2023)
Stephan von Schuckmann (ab 4. April 2023)
Andreas Schick
Christoph Hagedorn
Dr. Martin Sonnenschein,
Der Aufsichtsrat erhält für das Jahr 2023 Bezüge in Höhe von TEUR 45. Vorstand Markus Quicken,
Dr. Stefan Brandner,
Bzgl. der Angabe der Gesamtbezüge des Vorstands und eines ehemaligen Mitglieds des Vorstands wurde die Schutzklausel des § 286 Abs. 4 HGB in Anspruch genommen. Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und Personen Es wurden keine Geschäfte zu marktunüblichen Bedingungen mit nahestehenden Unternehmen und Personen durchgeführt. Mitteilungspflichtige Beteiligung nach § 20 AktG Die Robert Bosch GmbH, Stuttgart, hat der SupplyOn Aktiengesellschaft 2001 mitgeteilt, dass sie seit dem 22. Dezember 2000 nicht mehr mehrheitlich an der SupplyOn Aktiengesellschaft beteiligt ist, sondern nunmehr einen Anteil von mehr als 25 %, aber weniger als 50 % der Aktien hält. Mitarbeiter Im Geschäftsjahr waren durchschnittlich 229 Mitarbeiter beschäftigt, davon 156 Akademiker und 73 Nicht-Akademiker. Gesamthonorar des Abschlussprüfers Die Angabe des Gesamthonorars des Abschlussprüfers ist im Konzernabschluss der SupplyOn Aktiengesellschaft enthalten. Konzernverhältnisse Die SupplyOn Aktiengesellschaft stellt den Konzernabschluss für den größten und kleinsten Kreis der im Anteilsbesitz genannten Beteiligungen auf. Der Konzernabschluss wird im elektronischen Bundesanzeiger veröffentlicht und einsehbar sein. Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Geschäftsjahrs eingetreten sind Mit Wirkung zum 1. Januar 2024 wurden von einer Tochtergesellschaft 23 Softwareentwickler übernommen. Die Softwareentwickler arbeiteten in der Vergangenheit bei der Tochtergesellschaft auf der Grundlage von jährlichen Dienstleistungsverträgen ausschließlich für Projekte der SupplyOn Aktiengesellschaft. GewinnverwendungsvorschlagDer Vorstand schlägt vor, den Bilanzgewinn in Höhe von EUR 36.833.346,72 auf neue Rechnung vorzutragen.
Hallbergmoos, den 28. März 2024 SupplyOn Aktiengesellschaft Markus Quicken, Vorstandsvorsitzender Dr. Stefan Brandner, Vorstand Entwicklung des Anlagevermögens
Lagebericht für das Geschäftsjahr 20231 Geschäft und Rahmenbedingungen Gegenstand des Unternehmens ist die Bereitstellung von elektronischen Informations-, Kommunikations- und Transaktionsplattformen sowie die Erbringung von Dienstleistungen im Zusammenhang mit dem Beschaffungswesen, dem Zuliefermanagement und der Produktentwicklung. Bei zukunftsbezogenen Aussagen ist darauf hinzuweisen, dass die tatsächlichen Ergebnisse wesentlich von den Erwartungen über die voraussichtliche Entwicklung abweichen können, wenn eine der genannten oder andere Unsicherheiten eintreten oder sich die den Aussagen zugrunde liegenden Annahmen als unzutreffend erweisen. Wirtschaftliche Rahmenbedingungen Trotz den verschiedenen geopolitischen und kriegerischen Krisen wie in der Ukraine oder in Israel blieb die Geschäftslage für die Digitalindustrie und für die SupplyOn AG (im Folgenden "SupplyOn") in 2023 grundsätzlich stabil. Das Wachstum im Software-Markt Deutschland war gemäß Zahlen des Branchenverbandes BITKOM in 2023 mit 10 % weiterhin positiv (Quelle: Bitkom, EITO/Januar 2024). Die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen bei SupplyOn waren weiterhin geprägt durch die aufgrund der Ukraine-Krise ausgelösten Energiekostensteigerungen und der damit verbundenen deutlich gestiegenen Inflation. Dies führte zu intensiven Verhandlungen mit unseren Dienstleistern und Kunden, um die Auswirkungen auf die wirtschaftliche Situation von SupplyOn und das Jahresergebnis möglichst gering zu halten. Weiterentwicklung Produktportfolio Die bestehenden SupplyOn-Lösungen sind im Berichtsjahr entsprechend den Anforderungen der Zielmärkte konsequent weiterentwickelt worden. Insbesondere im Bereich der Transparenz in der Fertigung ("Manufacturing Visibility") wurden neben den bereits bestehenden Lösungen für Kapazitätenmanagement und zur Teile-Rückverfolgbarkeit weitere Lösungen entwickelt. Hierzu gehören die Möglichkeit zur digitalen Abbildung von Konformitätsbescheinigungen über die gesamte Lieferkette ("Multi-Tier"), oder die Abbildung von Nachhaltigkeits- und Compliance-Assessments (u.a. hinsichtlich CO 2 -Fußabdrücken). Zur Weiterentwicklung des Produktportfolios gehört nach wie vor eine umfassende Modernisierungsstrategie, um ständig wettbewerbsfähige und skalierbare Lösungen anbieten zu können. SupplyOn ist auch an dem Catena-X Förderprojekt beteiligt, welches als Ziel hat, dezentrale Datenketten in der Automobilindustrie aufzubauen. Durch die aktive Mitarbeit wird angestrebt, dass die für die neuen Anwendungsfälle relevanten SupplyOn-Lösungen Catena-X-kompatibel sein werden. Stetiges Wachstum bei der Anzahl von Geschäftsbeziehungen Die Anzahl der für die Lieferanten kostenpflichtigen Geschäftsbeziehungen, die über die SupplyOn-Plattform abgebildet werden, konnte in 2023 um über 5.000 auf 101.000 gesteigert werden. Standardisiertes Sicherheitsmanagement Sicherheitsrisiken aus dem Betrieb der IT-Plattformen und dem Umgang mit Kundendaten werden mittels eines strukturierten Informationssicherheits-Management-Systems gehandhabt. SupplyOn erfüllt dabei die Anforderungen der internationalen Norm ISO/IEC 27001 an Informationssicherheits-Management Systeme (ISMS), sowie der ergänzenden Normen ISO/IEC 27017 (Cloud Services Security) und ISO/IEC 27018 (Datenschutz in der Cloud). Die formelle Zertifizierung wird jährlich durch ein unabhängiges Audit geprüft und ist alle drei Jahre mittels Rezertifizierung zu erneuern. Anpassung der Personalkapazität Insgesamt hat sich die Personalkapazität im Jahresdurchschnitt um 12 % auf 229 erhöht (Vj. 204). Der Personalaufwand betrug TEUR 26.737 (Vj. TEUR 23.786) und erhöhte sich korrespondierend zur Personalkapazität um 12 %. Mit Wirkung zum 1. Januar 2024 wurden von einer Tochtergesellschaft 23 Softwareentwickler übernommen. Die Softwareentwickler arbeiteten in der Vergangenheit bei der Tochtergesellschaft auf der Grundlage von jährlichen Dienstleistungsverträgen ausschließlich für Projekte der SupplyOn Aktiengesellschaft. Gesamtaussage zum Geschäftsverlauf und zur Lage der Gesellschaft Das Geschäftsjahr 2023 ist für SupplyOn in wirtschaftlicher Hinsicht sehr erfolgreich verlaufen. Der Umsatz konnte gegenüber 2022 überplanmäßig um 12 % gesteigert werden. Dadurch konnten auch die Erwartungen hinsichtlich des Ergebnisses übertroffen werden. Zusammenfassend wird die wirtschaftliche Lage der Gesellschaft vom Vorstand als sehr solide eingeschätzt. 2 Ertragslage Der Umsatz erhöhte sich gegenüber dem Vorjahr um 12% auf TEUR 70.317. Der Umsatzanstieg resultierte einerseits aus höheren Einnahmen aus dem laufenden Betrieb bei Kunden auf der Lieferantenseite ("liefernde Unternehmen") als auch auf Seiten der einkaufenden Unternehmen (u.a. aufgrund von Preisanpassungen) sowie höheren Beratungsumsätzen. Die Aufwendungen für bezogene Leistungen stiegen um 8 % im Wesentlichen aufgrund höherer Software-Entwicklungskosten und Lizenzaufwendungen auf TEUR 20.281 (Vj. TEUR 18.846). Der Personalaufwand erhöhte sich gegenüber dem Vorjahr vorwiegend aufgrund der höheren Zahl an Mitarbeitenden auf TEUR 26.737 (Vj. TEUR 23.786). Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen in Höhe von TEUR 10.351 fielen im Wesentlichen aufgrund höherer Beratungsleistungen um 17 % höher aus (Vj. TEUR 8.834). Der Anstieg der sonstigen betrieblichen Erträge von TEUR 1.234 auf TEUR 1.539 resultierte vor allem aus dem Anstieg der Projekt-Fördergelder. Insgesamt stieg das Ergebnis vor Steuern und Zinsen (EBIT) um 13,5 % von TEUR 4.390 auf TEUR 4.985. Das Finanzergebnis ohne Beteiligungserträge war positiv und erhöhte sich aufgrund der in 2023 abgeschlossenen Tilgung eines Kredites von TEUR -34 auf TEUR 10. Im Berichtsjahr wurden Gewinnausschüttungen aus verbundenen Unternehmen in Höhe von TEUR 2.573 (Vj. TEUR 3.105) vereinnahmt. Die Ertragsteuerquote lag mit 20 % geringfügig über dem Vorjahresniveau (Vj. 18 %). Aufgrund der aufgezeigten Kostensteigerungen und geringerer Beteiligungserträge ist der Jahresüberschuss von TEUR 6.050 trotz des höheren Umsatzes nahezu auf Vorjahresniveau geblieben (Vj. TEUR 6.096). 3 Finanzlage Die liquiden Mittel resultieren zum einen aus den Gebühren der liefernden Unternehmen, zum anderen aus den Gebühren der einkaufenden Unternehmen. Die liquiden Mittel lagen mit TEUR 9.229 Ende Dezember 2023 u.a. aufgrund der abgeschlossenen Tilgung eines Kredites um TEUR 2.984 über Vorjahr. Die Neu-Investitionen in die immateriellen Vermögensgegenstände beliefen sich auf TEUR 11.688 (Vj. TEUR 11.101) und dienten vor allem der weiteren Modernisierung der SCC- und Sourcing-Lösungen, der Weiterentwicklung der AirSupply-Lösung sowie weiteren allgemeinen Erweiterungen des Produktportfolios. Durch die im Vergleich zu den Neu- Investitionen niedrigeren Abschreibungen in Höhe von TEUR 9.147 (Vj. TEUR 7.888) ergab sich eine Erhöhung der immateriellen Vermögensgegenstände um TEUR 2.542 auf TEUR 22.547 (Vj. TEUR 20.005). Die Anlagenintensität liegt bei 67 % (Vj. 71 %). Der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit stieg im Jahr 2023 um 8 % auf TEUR 13.432 (Vj. TEUR 12.441). Der Cashflow aus der Investitionstätigkeit betrug TEUR -9.386 (Vj. TEUR -8.472) und enthält neben den im Vergleich zum Vorjahr höheren Investitionen in das immaterielle Anlagevermögen auch die Beteiligungserträge. Der Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit war insbesondere durch die planmäßige Rückführung der Bankverbindlichkeiten in Höhe von TEUR 1.063 gekennzeichnet. SupplyOn verfügt über ausreichend flüssige Mittel zur Finanzierung des derzeitigen Geschäftsvolumens und der geplanten Fremdkapitaltilgung. 4 Vermögenslage Das Gesamtvermögen in Höhe von TEUR 67.298 (Vj. TEUR 59.511) besteht neben den flüssigen Mitteln und immateriellen Vermögensgegenständen im Wesentlichen aus Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen sowie den im Vergleich zum Vorjahr unveränderten Anteilen an verbundenen Unternehmen. Die Erhöhung der Aktiva ist vor allem auf die höheren immateriellen Vermögensgegenstände, Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und flüssigen Mitteln zurückzuführen. Die Forderungen gegen Gesellschafter bzw. Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, lagen bei TEUR 2.774 (Vj. TEUR 2.335). Die Eigenkapitalquote hat sich v.a. aufgrund der Fremdkapitaltilgung und aufgrund des Jahresüberschusses von 59 % auf 61 % erhöht. Die Pensionsrückstellungen (TEUR 7.773) werden saldiert mit dem Deckungsvermögen (TEUR 6.175) ausgewiesen. Die passiven Rechnungsabgrenzungsposten sind aufgrund der gestiegenen Nutzungsgebühren bei liefernden Unternehmen von TEUR 10.872 auf TEUR 13.280 angestiegen. 5 Risikobericht Chancen und Risiken Die Anzahl der Geschäftsbeziehungen, die über die SupplyOn-Plattform abgebildet werden, hat auch im Geschäftsjahr 2023 weiter zugenommen. SupplyOn wird zum einen immer umfassender und intensiver genutzt, zum anderen wird die Abwicklung von Geschäftsprozessen für immer mehr Unternehmen zum Standard für die Kommunikation mit Geschäftspartnern. Vor allem die große Anzahl von bereits auf der Plattform angebundenen liefernden Unternehmen sowie die globale Ausrichtung verschaffen SupplyOn gegenüber seinen Wettbewerbern bei der Gewinnung von Neukunden einen Vorteil. Durch den erhöhten Bedarf an Anwendungsfällen im Bereich Manufacturing Visibility (z.B. Kapazitätsmanagement oder Teile-Rückverfolgbarkeit) sowie im Bereich der Nachhaltigkeits- und Compliance- Assessments ("ESG") wird zusätzliches Umsatzpotenzial erschlossen. Risiken beim Wachstum sieht der Vorstand in den nächsten Jahren weiterhin in den langen Entscheidungszyklen und in der nach wie vor hohen Wettbewerbsintensität. Der Wettbewerb bleibt geprägt von global agierenden Anbietern, welche ihr Portfolio fortwährend ergänzen. Als neue Marktbegleiter treten jüngere Unternehmen auf, die basierend auf Nachhaltigkeits- und Compliance-Assessments versuchen weitere Prozesse in der Supply Chain digital abzudecken. Weiterhin genau beobachtet werden müssen die verschiedenen kriegerischen Auseinandersetzungen, geopolitischen Veränderungen sowie schwierigen Rahmenbedingungen bei unseren Großkunden v.a. in der Automobilindustrie und davon abhängige Einflüsse auf entsprechende Investitionsentscheidungen. Die wirtschaftliche und finanzielle Stabilität von SupplyOn wäre jedoch auch bei einer zurückhaltenden Marktentwicklung weiterhin gegeben. Aufgrund der weit verbreiteten Nutzung der SupplyOn-Softwarelösungen für kritische Unternehmensprozesse, gerade bei den Großkunden, besteht ein relativ geringes Risiko in Bezug auf kurzfristige Kündigungen. Zudem sind viele Geschäftsbeziehungen über langfristige oder unbefristete Verträge abgesichert. Dem Risiko aus potenziellem Datenverlust begegnet SupplyOn mit einem umfassenden Risikomanagement im Rahmen des Information Security Management System (ISMS) auf Basis ISO/IEC 27001, ISO/IEC 27017 und ISO/IEC 27018. Zudem werden regelmäßige Sicherheitsprüfungen der Software und Audits bei den IT-Partnern durchgeführt. Risikomanagement Die geschäftliche Entwicklung von SupplyOn wird durch ein detailliertes Berichtswesen zur Umsatz-, Kosten- und Ertragslage sowie zur Markt- und Wettbewerbsentwicklung überwacht. Hierdurch können mögliche Risiken frühzeitig erkannt und entsprechende Gegenmaßnahmen eingeleitet werden. Den Risiken aus Markt und Wettbewerb begegnet SupplyOn durch folgende Schwerpunkte:
Finanzinstrumente Die bestehenden Ausfallrisiken bei Forderungen übersteigen nicht das branchenübliche Maß. Diese Risiken werden laufend analysiert und durch entsprechende Wertberichtigungen im Jahresabschluss abgebildet. Bedeutsame Währungsrisiken bestehen weder bei Forderungen noch bei Verbindlichkeiten. Ein Zinsrisiko aus der Bankenfinanzierung wird nicht gesehen, da die Darlehen mit einem festen Zinssatz vereinbart wurden. Gesamtrisikolage Im Berichtszeitraum lagen keine Risiken vor, die einzeln oder in ihrer Gesamtheit den Fortbestand der Gesellschaft gefährden oder die Vermögens- Finanz- und Ertragslage wesentlich beeinträchtigen könnten. Die weiteren Auswirkungen des volatilen Wirtschaftsumfelds, u.a. auf Grund der aktuellen kriegerischen Auseinandersetzungen, der politischen Unsicherheiten und schwierigen Rahmenbedingungen bei unseren Großkunden auf die Geschäftsentwicklung 2024 sind zum Zeitpunkt der Erstellung des Lageberichts noch nicht abschließend abschätzbar. Negative Auswirkungen auf die Umsatz- und Ergebnisentwicklung können insoweit nicht ausgeschlossen werden. 6 Prognosebericht Auch für 2024 prognostiziert der Branchenverband BITKOM für den Software-Markt in Deutschland wieder ein Wachstum von über 9 % gegenüber 2023 (Quelle: Bitkom, EITO/Januar 2024). Aufgrund der Tatsache, dass Digitalisierungs-Projekte im Allgemeinen und die Bedeutung der Transparenz in der End-to-End-Lieferkette sowie der Anforderungen an Nachhaltigkeits- und Compliance Assessments im speziellen weiter zunimmt, kann auch in 2024 mit weiterem Wachstum gerechnet werden. Damit kann SupplyOn seine Markstellung mit der Ausweitung der Geschäftsbeziehungen und Gewinnung neuer Kunden weiter festigen. Die größten Chancen bestehen weiterhin bei global tätigen Unternehmen, die Wert auf eine weltweite Abdeckung der Dienstleistungen sowie eine einheitliche und umfassende Lieferantenkommunikations-Plattform legen. Durch die Implementierung und Nutzung weiterer Anwendungsfälle im Bereich Manufacturing Visibility (z.B. Kapazitätsmanagement, Teile- Rückverfolgbarkeit, Konformitätsmanagement) sowie Nachhaltigkeits- und Compliance Assessments wird weiteres Umsatzpotenzial geschaffen und das globale Lieferanten- Netzwerk erweitert. Für SupplyOn ist es nach wie vor von größter Bedeutung, die Alleinstellungsmerkmale und Nutzenvorteile deutlich hervorzuheben. Neben einem breiten Produktportfolio, dem umfassenden Beratungs- und Dienstleistungsangebot sowie dem sicheren Betrieb der Internet- Plattform verschafft vor allem die große Anzahl von angebundenen Lieferanten und die globale Ausrichtung SupplyOn gegenüber seinen Wettbewerbern einen Vorteil. Bis Ende 2024 rechnet der Vorstand mit einem jährlichen Umsatzwachstum im niedrigen zweistelligen Prozentbereich. Durch entsprechende Effizienzsteigerungen unternimmt SupplyOn kontinuierliche Anstrengungen, die Aufwendungen für den Betrieb und die Entwicklung der SupplyOn-Plattform weiter zu optimieren. Aufgrund von erheblichen Investitionen in Wachstumsthemen wie der ESG-Suite und in die Skalierbarkeit der SupplyOn-Organisation, sowie der nach wie vor spürbaren Inflation, ist im Vergleich zum prognostizierten Umsatzanstieg ein proportionaler Anstieg der Aufwendungen zu erwarten. Das jährliche Investitionsvolumen, welches aus eigenen Mitteln finanziert werden kann, wird u.a. aufgrund der Kostensteigerungen auf Seiten der Softwareentwicklungspartner und den höheren Investitionen in die Wachstumsthemen auch in 2024 weiter ansteigen. Gesamtaussage zum Prognosebericht Basierend auf der Annahme, dass die Auswirkungen des volatilen Umfeldes, der politischen Unsicherheiten sowie der schwierigen Rahmenbedingungen bei unseren Großkunden grundsätzlich beherrschbar bleiben, ist die Zuversicht des Vorstands groß, dass sich SupplyOn weiterhin positiv entwickeln wird und sowohl Profitabilität als auch ein positiver Cashflow erhalten bleiben. Für das nächste Jahr rechnet der Vorstand mit einem konstanten EBIT bzw. Jahresergebnis.
Hallbergmoos, den 28. März 2024 SupplyOn Aktiengesellschaft Markus Quicken, Vorstandsvorsitzender Dr. Stefan Brandner, Vorstand Konzernbilanz zum 31. Dezember 2023Aktiva
Passiva
Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023
Konzernkapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr 2023
Konzerneigenkapitalspiegel für das Geschäftsjahr 2023
Konzernanhang für das Geschäftsjahr 2023Allgemeine Hinweise Der vorliegende Konzernabschluss wurde gemäß §§ 290 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des AktG aufgestellt. Die Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert. Registerinformationen Die SupplyOn Aktiengesellschaft hat ihren Sitz in Hallbergmoos und ist in das Handelsregister beim Amtsgericht München unter der Nummer HRB 138283 eingetragen. Konsolidierungskreis In den Konzernabschluss werden grundsätzlich alle Unternehmen einbezogen, auf die die Gesellschaft unmittelbar oder mittelbar einen beherrschenden Einfluss ausübt. Der Konzernabschluss umfasst die SupplyOn Aktiengesellschaft sowie die beiden folgenden inländischen Tochterunternehmen:
Die folgenden Tochterunternehmen mit geringem Geschäftsumfang werden gemäß § 296 Abs. 2 HGB nicht in den Konzernabschluss einbezogen:
Die nicht konsolidierten Tochtergesellschaften sind einzeln und in Summe hinsichtlich ihrer Vermögens-, Finanz- und Ertragslage für den Konzern von untergeordneter Bedeutung. Konsolidierungsgrundsätze Die Kapitalkonsolidierung für Unternehmen, die aufgrund eines Erwerbs erstmals konsolidiert werden, wird nach der Erwerbsmethode zum Zeitpunkt, zu dem das Unternehmen Tochterunternehmen geworden ist bzw. zum Erwerbszeitpunkt, vorgenommen. Dabei wird der Wertansatz der dem Mutterunternehmen gehörenden Anteile mit dem auf diese Anteile entfallenden Betrag des neubewerteten Eigenkapitals des Tochterunternehmens verrechnet. Das Eigenkapital wird mit dem Betrag angesetzt, der dem zum Konsolidierungszeitpunkt beizulegenden Zeitwert der in den Konzernabschluss aufzunehmenden Vermögensgegenstände, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten entspricht. Ein nach der Verrechnung verbleibender Unterschiedsbetrag wird, wenn er auf der Aktivseite entsteht, als Geschäfts- oder Firmenwert ausgewiesen. Passive Unterschiedsbeträge aus der Kapitalkonsolidierung wurden bereits ergebniswirksam in den Geschäftsjahren 2018 bis 2021 aufgelöst. Der für die Bestimmung des Zeitwerts der in den Konzernabschluss aufzunehmenden Vermögensgegenstände, Schulden, Rechnungsabgrenzungsposten und Sonderposten und der für die Kapitalkonsolidierung maßgebliche Zeitpunkt ist grundsätzlich der, zu dem das Unternehmen Tochterunternehmen geworden ist. Die Anteile an der EURO-LOG AG wurden in 2018 im Wesentlichen in drei Tranchen sukzessiv erworben. Nach Erlangung des beherrschenden Einflusses (92,22%) an der EURO-LOG AG Ende März 2018 wurden im April/Mai (6,65%) und bis Dezember 2018 weitere Anteile (1,00%) an dem Tochterunternehmen erworben (Aufstockung). Die Aufstockung wird als Erwerbsvorgang dargestellt. Zum Zeitpunkt der Aufstockung wurde aufgrund der zeitlichen Nähe zwischen Ende März 2018 und April/Mai 2018 sowie Dezember 2018 und der nur geringen Veränderung der Höhe des Zuerwerbs keine Neubewertung der Vermögensgegenstände und Schulden vorgenommen, vielmehr wurde die Aufstockung mit den zum Ende März 2018 ermittelten Zeitwerten der Vermögensgegenstände und Schulden in den Konzernabschluss einbezogen. Forderungen und Verbindlichkeiten zwischen Konzernunternehmen werden aufgerechnet. In der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung werden die Erlöse aus Innenumsätzen sowie anderen konzerninternen Erträgen mit den entsprechenden Aufwendungen verrechnet. Zwischenergebnisse innerhalb des Konsolidierungskreises werden eliminiert. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Aus rechentechnischen Gründen können in Tabellen und bei Verweisen Rundungsdifferenzen zu den sich mathematisch exakt ergebenden Werten (Geldeinheiten, Prozentangaben usw.) auftreten. Die Vermögensgegenstände und Schulden werden im Konzernabschluss einheitlich bewertet. Abweichungen aufgrund der Kaufpreisallokation im Rahmen von Unternehmenserwerben werden angepasst (Handelsbilanz II). Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens sind zu Anschaffungskosten bilanziert und werden, sofern sie der Abnutzung unterliegen, entsprechend ihrer Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen drei bzw. fünf Jahre nach der linearen Methode vermindert. Nachträgliche Anschaffungskosten aus der Erweiterung von immateriellen Vermögensgegenständen werden aus Vereinfachungsgründen ab Beginn des betreffenden Geschäftsjahres oder ab dem Zeitpunkt der Bereitstellung des ursprünglichen Vermögensgegenstandes planmäßig abgeschrieben. Auf den Ansatz selbst geschaffener immaterieller Vermögensgegenstände wird gemäß § 298 Abs. 1 i.V.m. § 248 Abs. 2 Satz 1 HGB verzichtet. Die im Rahmen von Unternehmenserwerben aktivierten Markennamen und Software werden über einen Zeitraum von vier bis sieben Jahren abgeschrieben. Die Bewertung der Marken und Software erfolgte bei der erstmaligen Erfassung mittels der Lizenzpreisanalogie- bzw. Residualwertmethode. Außerplanmäßige Abschreibungen werden vorgenommen, soweit Hinweise auf voraussichtlich dauerhafte Wertminderungen vorliegen. Der Geschäfts- oder Firmenwert resultiert ausschließlich aus einem Unternehmenserwerb und wird über einen Zeitraum von sieben Jahren linear abgeschrieben, da dieser eng mit dem Herstellungszyklus der ebenfalls erworbenen Software verbunden ist. Aufgrund der Integration in komplexe Kunden-Prozesse ist die Software tendenziell diese Zeitdauer im Einsatz. Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und wird, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens werden nach Maßgabe der voraussichtlichen Nutzungsdauer abgeschrieben. Bei den Gesellschaften sind geringwertige Anlagegüter bis zu einem Netto-Einzelwert von EUR 800,00 im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben bzw. als Aufwand erfasst worden; ihr sofortiger Abgang wurde unterstellt. Die Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens werden im Übrigen zeitanteilig vorgenommen. Bei den Finanzanlagen werden die Anteilsrechte zu Anschaffungskosten bzw. niedrigeren beizulegenden Werten angesetzt. Unfertige Leistungen (in Ausführung befindliche Aufträge) werden unter den Vorräten ausgewiesen und sind grundsätzlich auf der Basis von Herstellungskosten bewertet, wobei direkt zurechenbare Materialeinzelkosten, Fertigungslöhnen und Sondereinzelkosten berücksichtigt werden. In allen Fällen wird verlustfrei bewertet, d. h. es werden von den voraussichtlichen Verkaufspreisen Abschläge für noch anfallende Kosten und angemessenen Gewinn vorgenommen. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Allen risikobehafteten Posten ist durch die Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen; das allgemeine Kreditrisiko ist durch pauschale Abschläge berücksichtigt. Die liquiden Mittel werden mit dem Nennwert angesetzt. Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten werden Ausgaben (oder fällige Anzahlungsrechnungen) vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. Das gezeichnete Kapital ist zum Nennwert angesetzt. Rückstellungen für Pensionen Bei den Altersversorgungsverpflichtungen, die ausschließlich bei der SupplyOn Aktiengesellschaft entstanden sind, handelt es sich um leistungsorientierte Direktzusagen. Die Risikoabsicherung und Finanzierung der zugesagten Versorgungsleistungen erfolgt durch Abschluss entsprechender Rückdeckungsversicherungen auf das Leben des versorgungsberechtigten Mitarbeiters. Ein Teil der Rückdeckungsversicherungen ist an die versorgungsberechtigten Mitarbeiter verpfändet und somit dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogen (Deckungsvermögen i. S. d. § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB). Bei den nicht verpfändeten Rückdeckungsversicherungen ergab sich im Berichtsjahr eine Unterdeckung. Dies hat zur Folge, dass Aktiv- und Passivwert in unterschiedlicher Höhe zu bilanzieren sind. Die Altersversorgungsverpflichtungen sind wie wertpapiergebundene Versorgungszusagen zu behandeln. Wertpapiergebundene Pensionszusagen sind nach § 253 Abs. 1 Satz 3 HGB mit dem beizulegenden Zeitwert der Wertpapiere bewertet, soweit dieser den garantierten Mindestbetrag (diskontierter Erfüllungsbetrag der Garantieleistung) übersteigt. Kongruent rückgedeckte Altersversorgungszusagen, deren Höhe sich somit ausschließlich nach dem beizulegenden Zeitwert eines Rückdeckungsversicherungsanspruchs bestimmen, sind mit diesem bewertet, soweit er den garantierten Mindestbetrag (diskontierter Erfüllungsbetrag der Garantieleistung) übersteigt. Eine Rückdeckungsversicherung ist als kongruent zu bezeichnen, wenn die daraus resultierenden Zahlungen sowohl hinsichtlich der Höhe als auch der Zeitpunkte mit den Zahlungen an den Versorgungsberechtigten deckungsgleich sind. Der beizulegende Zeitwert eines Rückdeckungsversicherungsanspruchs besteht aus dem geschäftsplanmäßigen Deckungskapital des Versicherungsunternehmens zuzüglich eines etwa vorhandenen Guthabens aus Beitragsrückerstattungen (Überschussbeteiligung). Die ausschließlich der Erfüllung der Altersversorgungsverpflichtungen dienenden, dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogenen Vermögensgegenstände (Deckungsvermögen i. S. d. § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB) wurden mit ihrem beizulegenden Zeitwert bewertet und mit den Rückstellungen verrechnet. Der Effekt aus Zinsänderungen wird im Personalaufwand abgebildet. Annahmen und Methoden:
Die Steuerrückstellungen und sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt. Die Verbindlichkeiten werden mit den Erfüllungsbeträgen angesetzt. Für die Ermittlung latenter Steuern aufgrund von temporären oder quasi-permanenten Differenzen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen oder aufgrund steuerlicher Verlustvorträge werden diese mit den unternehmensindividuellen Steuersätzen im Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen bewertet und die Beträge der sich ergebenden Steuerbe- und -entlastung nicht abgezinst. Der Berechnung wurden unternehmensindividuelle Steuersätze von 27% und 31% zugrunde gelegt. Derartige aktive und passive Steuerlatenzen werden in den Jahresabschlüssen der Muttergesellschaft und der konsolidierten Tochterunternehmen verrechnet. Die sich auf Ebene der Jahresabschlüsse ergebenden aktiven latenten Steuern sind im Wesentlichen auf den Unterschiedsbetrag der steuerlichen und handelsrechtlichen Aktivwerte der Rückdeckungsversicherung zurückzuführen. Die Aktivierung latenter Steuern gem. § 274 Abs. 1 HGB unterbleibt in Ausübung des dafür bestehenden Ansatzwahlrechts in den Jahresabschlüssen der Muttergesellschaft und der konsolidierten Tochterunternehmen und wird im Konzernabschluss beibehalten. Zudem werden auch Differenzen, die auf Konsolidierungsmaßnahmen gemäß den §§ 300 bis 307 HGB beruhen, berücksichtigt, nicht jedoch Differenzen aus dem erstmaligen Ansatz eines Geschäfts- oder Firmenwerts bzw. eines negativen Unterschiedsbetrags aus der Kapitalkonsolidierung. Soweit im Rahmen des Erwerbs von Tochterunternehmen steuerliche Verlustvorträge mit erworben werden, für die innerhalb der nächsten fünf Jahre eine Verrechenbarkeit zu erwarten ist, wird die Möglichkeit, hierfür im Zuge der Kaufpreisaufteilung bis zum Ablauf der Anpassungsperiode i.S.d. § 301 Abs. 2 Satz 2 HGB aktive latente Steuern erfolgsneutral zu berücksichtigen, in Anspruch genommen. Aktive und passive Steuerlatenzen, die auf Konsolidierungsmaßnahmen gemäß den §§ 300 bis 307 HGB beruhen, werden unsaldiert ausgewiesen. Als passive Rechnungsabgrenzungsposten werden Einnahmen vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, soweit sie Ertrag für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. Währungsumrechnung Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten werden grundsätzlich mit dem Devisenkassamittelkurs zum Abschlussstichtag umgerechnet. Bei einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wird dabei das Realisationsprinzip (§ 298 Abs. 1 i.V.m. § 252 Abs. 1 Nr. 4 Halbsatz 2 HGB) und das Anschaffungskostenprinzip (§ 298 Abs. 1 i.V.m. § 253 Abs. 1 Satz 1 HGB) beachtet. Erläuterungen zur Konzernbilanz Anlagevermögen Die Entwicklung des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel dargestellt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Die Forderungen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, begründen sich ausschließlich aus Lieferungs- und Leistungsbeziehungen und haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Die sonstigen Vermögensgegenstände haben in Höhe von TEUR 770 (Vj. TEUR 763) eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr. Eigenkapital Das Grundkapital des Konzerns beträgt EUR 54.000 und entspricht dem der Muttergesellschaft. Es ist eingeteilt in 54.000 auf den Inhaber lautende Stückaktien zu jeweils EUR 1,00 Nennbetrag. Die Kapitalrücklage beinhaltet ausschließlich andere Zuzahlungen gem. § 272 Abs. 2 Nr. 4 HGB, die Gesellschafter der SupplyOn Aktiengesellschaft in das Eigenkapital geleistet haben. Rückstellungen für Pensionen Bei den bilanzierten TEUR 1.597 handelt es sich um Pensionszusagen nach Verrechnung mit den Ansprüchen aus Rückdeckungsversicherungen, die dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogen sind (die ausgewiesene Pensionsrückstellung beinhaltet eine Unterdeckung der abgeschlossenen Rückdeckungsversicherungen in Höhe von TEUR 827). Angaben zur Verrechnung der Rückstellungen für Pensionen mit dem Deckungsvermögen nach § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB:
Der Unterschiedsbetrag gemäß § 253 Abs. 6 S. 1 HGB zwischen dem Ansatz der Pensionsrückstellungen nach Maßgabe des entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren (1,82 %) und dem Ansatz der Pensionsrückstellungen nach Maßgabe des entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren (1,74 %) beträgt TEUR 20. Gewinne dürfen nur ausgeschüttet werden, wenn die nach der Ausschüttung verbleibenden frei verfügbaren Rücklagen zuzüglich eines Gewinnvortrags und abzüglich eines Verlustvortrags mindestens dem Unterschiedsbetrag entsprechen. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen wurden im Wesentlichen für Mitarbeiter-Leistungsprämien, Urlaubsansprüche, Berufsgenossenschaftsbeiträge und ausstehende Eingangsrechnungen gebildet. Verbindlichkeiten Im Geschäftsjahr waren alle Verbindlichkeiten kurzfristig. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten wurden im Berichtsjahr vollständig getilgt. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen bestehen gegenüber den nicht konsolidierten Tochtergesellschaften und resultieren ausschließlich aus Lieferungs- und Leistungsbeziehungen. Latente Steuern Die passiven latenten Steuern, die auf Konsolidierungsmaßnahmen und Unternehmenserwerben gemäß den §§ 300 bis 307 HGB beruhen, ergeben sich aus folgenden Sachverhalten:
Für die Berechnung wurde ein Steuersatz von 27% bzw. 31% zugrunde gelegt. Erläuterungen zur Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung Aufgliederung der Umsatzerlöse Die Umsatzerlöse des Konzerns lassen sich wie folgt nach Kundengruppen sowie nach geografisch bestimmten Märkten aufgliedern:
Periodenfremde Erträge Die sonstigen betrieblichen Erträge beinhalten periodenfremde Erträge in Höhe von TEUR 675 (Vj. TEUR 416), im Wesentlichen aus der Auflösung von Rückstellungen und Wertberichtigungen auf Forderungen. Sonstige Angaben Sonstige finanzielle Verpflichtungen Es bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen in Höhe von insgesamt TEUR 12.743. Im Einzelnen betreffen diese Verpflichtungen folgende Sachverhalte:
Die Miet- und Leasingverträge enden zwischen 2024 und 2030. Vorstand Zu Vorstandsmitgliedern der SupplyOn Aktiengesellschaft sind bestellt: Markus Quicken,
Dr. Stefan Brandner,
Bzgl. der Angabe der Gesamtbezüge des Vorstands und eines ehemaligen Mitglieds des Vorstands wurde die Schutzklausel der § 314 Abs. 3 i.V.m. § 286 Abs. 4 HGB in Anspruch genommen. Aufsichtsrat Zu Aufsichtsratsmitgliedern der SupplyOn Aktiengesellschaft sind bestellt: Dr. Tanja Rückert (ab 20. Juni 2023)
Dr. Markus Forschner (bis 19. Juni 2023)
Stephan von Schuckmann (ab 4. April 2023)
Andreas Schick
Christoph Hagedorn
Dr. Martin Sonnenschein,
Der Aufsichtsrat erhält für das Jahr 2023 Bezüge in Höhe von TEUR 45. Mitarbeiter Die durchschnittliche Zahl der Arbeitnehmer der in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen betrug 425 , davon 21 leitende Angestellte. Gesamthonorar des Konzernabschlussprüfers Das Gesamthonorar des Konzernabschlussprüfers beträgt TEUR 70 und entfällt ausschließlich auf Abschlussprüferleistungen. Konzernverhältnisse Die SupplyOn Aktiengesellschaft stellt den Konzernabschluss für den größten und kleinsten Kreis der im Anteilsbesitz genannten Beteiligungen auf. Der Konzernabschluss wird im elektronischen Bundesanzeiger veröffentlicht und einsehbar sein. Nachtragsbericht Nach dem Schluss des Konzerngeschäftsjahrs sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung eingetreten. Vorschlag für die Verwendung des Ergebnisses des MutterunternehmensDer Vorstand der Muttergesellschaft schlägt vor, den Bilanzgewinn der SupplyOn Aktiengesellschaft in Höhe von EUR 36.833.346,72 auf neue Rechnung vorzutragen.
Hallbergmoos, den 28. März 2024 SupplyOn Aktiengesellschaft Markus Quicken, Vorstandsvorsitzender Dr. Stefan Brandner, Vorstand Entwicklung des Konzernanlagevermögens im Geschäftsjahr 2023
Konzernlagebericht für des Geschäftsjahr 20231 Geschäft und Rahmenbedingungen Gegenstand des Konzerns ist die Bereitstellung von elektronischen Informations-, Kommunikations- und Transaktionsplattformen sowie die Erbringung von Dienstleistungen im Zusammenhang mit dem Beschaffungswesen, dem Zuliefermanagement und der Produktentwicklung. Bei zukunftsbezogenen Aussagen ist darauf hinzuweisen, dass die tatsächlichen Ergebnisse wesentlich von den Erwartungen über die voraussichtliche Entwicklung abweichen können, wenn eine der genannten oder andere Unsicherheiten eintreten oder sich die den Aussagen zugrunde liegenden Annahmen als unzutreffend erweisen. Struktur und Standorte der SupplyOn Gruppe Die SupplyOn Gruppe besteht aus drei führenden Anbietern von Software-Lösungen zur unternehmensübergreifenden elektronischen Kommunikation zwischen Geschäftspartnern. Dabei hält die Muttergesellschaft SupplyOn Aktiengesellschaft (im Folgenden "SupplyOn") 100% der Anteile an der Newtron GmbH (im Folgenden "Newtron") und 99,87% der EURO-LOG AG (im Folgenden "Eurolog"). Zwei kleinere Tochtergesellschaften werden aufgrund ihres unwesentlichen Einflusses auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage nicht in den Konsolidierungskreis einbezogen. SupplyOn selbst mit Sitz in Hallbergmoos bei München hat sich auf Lösungen für intelligentes Supply Chain Management für die Branchen Automotive, Aerospace, Railway und Manufacturing spezialisiert. Die als Software-as-a-Service angebotenen Lösungen sind auf die Prozessanforderungen der Fertigungsindustrie ausgerichtet und bilden unternehmensübergreifende Prozesse im Supply Chain Management, im Supplier Risk & Performance Management, in der strategischen und operativen Beschaffung sowie im Qualitäts- und Transportmanagement ab. Bei Newtron mit Sitz in Dresden liegt der Schwerpunkt auf Software-as-a-Service Lösungen für den indirekten Einkauf. Die Lösungen umfassen Lieferantenmanagement, eSourcing und eProcurement ohne spezifischen Branchenfokus. Die Newtron-Lösungen ergänzen somit das SupplyOn-Portfolio, um Kunden im Einkauf umfassend bedienen zu können. Eurolog mit Sitz in Hallbergmoos bei München bietet ebenfalls Software-as-a-Service Lösungen an. Eurolog ergänzt die SupplyOn-Platform mit einer umfassenden Transportmanagement-Lösung. Mit dieser intgrierten Plattform bietet es spezialisierte Module für B2B-Integration, Beschaffungsmanagement, Transportmanagement, Sendungsverfolgung, Behältermanagement inklusive mobiler Logistik-Lösungen. Internationale Kunden aus den Branchen Automotive, E-Commerce & Handel, Industrie und Logistik nutzen die Lösungen der Eurolog. Wirtschaftliche Rahmenbedingungen Trotz den verschiedenen geopolitischen und kriegerischen Krisen wie in der Ukraine oder in Israel blieb die Geschäftslage für die Digitalindustrie und für die SupplyOn Gruppe in 2023 grundsätzlich stabil. Das Wachstum im Software-Markt Deutschland war gemäß Zahlen des Branchenverbandes BITKOM in 2023 mit 10 % weiterhin positiv (Quelle: Bitkom, EITO/Januar 2024). Die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen bei SupplyOn waren weiterhin geprägt durch die aufgrund der Ukraine-Krise ausgelösten Energiekostensteigerungen und der damit verbundenen deutlich gestiegenen Inflation. Dies führte zu intensiven Verhandlungen mit unseren Dienstleistern und Kunden, um die Auswirkungen auf die wirtschaftliche Situation der SupplyOn Gruppe und das Jahresergebnis möglichst gering zu halten. Weiterentwicklung Produktportfolio Die bestehenden Software-Lösungen sind im Berichtsjahr entsprechend den Anforderungen der Zielmärkte konsequent weiterentwickelt worden. Insbesondere im Bereich der Transparenz in der Fertigung ("Manufacturing Visibility") wurden neben den bereits bestehenden Lösungen für Kapazitätenmanagement und zur Teile-Rückverfolgbarkeit weitere Lösungen entwickelt. Hierzu gehören die Möglichkeit zur digitalen Abbildung von Konformitätsbescheinigungen über die gesamte Lieferkette ("Multi-Tier"), oder die Abbildung von Nachhaltigkeits- und Compliance-Assessments (u.a. hinsichtlich CO 2 -Fußabdrücken). Zur Weiterentwicklung des Produktportfolios gehört nach wie vor eine umfassende Modernisierungsstrategie, um ständig wettbewerbsfähige und skalierbare Lösungen anbieten zu können. Die SupplyOn Gruppe ist auch an dem Catena-X Förderprojekt beteiligt, welches als Ziel hat, dezentrale Datenketten in der Automobilindustrie aufzubauen. Durch die aktive Mitarbeit wird angestrebt, dass die für die neuen Anwendungsfälle relevanten Lösungen Catena-X-kompatibel sein werden. Standardisiertes Sicherheitsmanagement in den Unternehmen der SupplyOn Gruppe Sicherheitsrisiken aus dem Betrieb der IT-Plattformen und dem Umgang mit Kundendaten werden mittels eines strukturierten Informationssicherheits-Management-Systems gehandhabt. Alle Unternehmen der SupplyOn Gruppe erfüllen hierzu die Anforderungen der internationalen Norm ISO/IEC 27001 an Informationssicherheits-Management Systeme (ISMS). Die formelle Zertifizierung dieser Norm wird in allen Unternehmen der Gruppe jährlich durch ein unabhängiges Audit geprüft und ist alle drei Jahre mittels Rezertifizierung zu erneuern. Gesamtaussage zum Geschäftsverlauf und zur Lage der Gesellschaft Das Geschäftsjahr 2023 ist für die SupplyOn Gruppe in wirtschaftlicher Hinsicht sehr erfolgreich verlaufen. Der Umsatz konnte gegenüber 2022 u.a. aufgrund Preisanpassungen überplanmäßig um über 10 % gesteigert werden. Durch konsequentes Kostenmanagement konnten die Erwartungen hinsichtlich des Ergebnisses übertroffen werden. Das Geschäftsergebnis ist nur noch geprägt von den Sondereffekten aus der Kaufpreisallokation von Eurolog. Diese beziehen sich auf die linearen Abschreibungen der im Zuge der Erstkonsolidierungen aktivierten Software und des Geschäfts- oder Firmenwerts von Eurolog über einen Zeitraum 7 Jahren und betrugen TEUR 2.468 (Vj. TEUR 2.468) Zusammenfassend wird vom Vorstand die wirtschaftliche Lage des Konzerns als sehr solide eingeschätzt. 2 Ertragslage Der Konzern-Umsatz in 2023 betrug TEUR 86.700 (Vj. TEUR 78.687) und entstammte aus Nutzungsgebühren der verschiedenen Software-as-a-Service-Plattformen der SupplyOn Gruppe auf Seiten der einkaufenden Unternehmen und Gebühren bei den Kunden auf der Lieferantenseite ("liefernde Unternehmen") sowie Umsätzen aus Consulting-Dienstleistungen. Der Anstieg des Umsatzes um 10,2 % ist im Wesentlichen auf höhere Einnahmen bei den liefernden Unternehmen und andererseits aus höheren Einnahmen bei den einkaufenden Unternehmen aufgrund höheren Gebühren aus dem laufenden Betrieb sowie höheren Beratungsumsätzen zurückzuführen. Neben den Aufwendungen für bezogene Leistungen (v.a. für Hosting-Dienstleistungen) wird die Kostenseite im Wesentlichen von den Personalkosten bestimmt. Die Aufwendungen für bezogene Leistungen mit TEUR 13.959 erhöhten sich im Vergleich zu den Umsatzerlösen leicht überproportional um 12,8 %, u.a. aufgrund höherer externer Entwicklungskosten. Der Personalaufwand stieg um 9,6 % auf TEUR 43.610, insbesondere aufgrund der um 7,1 % auf 425 gestiegenen durchschnittlichen Mitarbeiterzahlen. In den Abschreibungen in Höhe von TEUR 12.727 sind im Wesentlichen planmäßige Abschreibungen auf Software, Lizenzen und Marken (TEUR 10.439) und dem Geschäfts- und Firmenwert von Eurolog (TEUR 1.428 p.a.) enthalten. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen erhöhten sich u.a. aufgrund gestiegener Beratungsleistungen auf TEUR 13.295 (Vj. TEUR 11.467). Insgesamt resultierte daraus ein im Vergleich zum Vorjahr konstantes Ergebnis vor Finanzergebnis und Steuern (EBIT) in Höhe von TEUR 5.129 (Vj. TEUR 5.171). Das Finanzergebnis betrug aufgrund des höheren Zinsertrags und reduzierter Darlehenszinsen TEUR 43 (Vj. TEUR -38). Die Konzern-Steuerquote erhöhte sich von 31,1 % auf 36,2 %. Insgesamt ergab sich damit ein leicht niedrigerer Konzernjahresüberschuss in Höhe von TEUR 3.287 (Vj. TEUR 3.535). 3 Finanzlage Die Eigenkapitalquote der SupplyOn Gruppe erhöhte sich aufgrund des Konzernjahresüberschusses und der Ende des ersten Quartals 2023 abgeschlossenen Tilgung (TEUR 4.250 p.a., TEUR 1.063 in 2023) eines festverzinslichen Kredits auf 50,8 % (Vj. 49,2 %). Die Laufzeit des in 2018 aufgenommenen Kredits in Höhe von TEUR 17.000 betrug 5 Jahre mit einer Absicherung über Globalzessionen von Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. Die Neu-Investitionen in die immateriellen Vermögensgegenstände in Höhe von TEUR 11.971 (Vj. TEUR 11.408) dienten vor allem der der weiteren Modernisierung der SCC- und Sourcing-Lösungen, der Weiterentwicklung der AirSupply-Lösung sowie weiteren allgemeinen Erweiterungen des Produktportfolios. Die Anlagenintensität insgesamt betrug 46 %. Die aktivierten Entwicklungen durch Dritte entsprechen im Wesentlichen den oben aufgeführten Neu-Investitionen in immaterielle Vermögensgegenstände. Für eigene Entwicklungsleistungen in der SupplyOn Gruppe mit durchschnittlich 80 Mitarbeitern (Vj. 54) an den Standorten Dresden (Newtron) und Hallbergmoos (SupplyOn und Eurolog) zur Weiterentwicklung des Produktportfolios fielen insgesamt Aufwendungen in Höhe von TEUR 7.446 an (Vj. TEUR 5.631), z.B. für die Weiterentwicklung des Lieferantenabfrage- und Stammdaten-Tools oder die Anpassung der Eurolog Transportmanagement-Lösung. Der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit im Jahr 2023 betrug TEUR 15.329 (Vj. TEUR 16.613). Die Verminderung ist vor allem auf stichtagsbedingte höhere Forderungen aus Lieferungen und Leistungen zurückzuführen. Es bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen in Höhe von insgesamt TEUR 12.743, welche im Wesentlichen aus Zahlungsverpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen sowie aus Verträgen für Hosting-Dienstleistungen stammen. Die SupplyOn Gruppe verfügt über ausreichend flüssige Mittel zur Finanzierung des derzeitigen Geschäftsvolumens. 4 Vermögenslage Das Gesamtvermögen in Höhe von TEUR 59.500 (Vj. 54.706) besteht neben den flüssigen Mitteln und Forderungen vor allem aus den immateriellen Vermögensgegenständen in Höhe von TEUR 26.183 (Vj. 26.079). Die Forderungen gegen Gesellschafter bzw. Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, erhöhten sich leicht auf TEUR 2.774 (Vj. 2.335). Die Pensionsrückstellungen (TEUR 7.773) werden mit dem zugehörigen Deckungsvermögen (TEUR 6.175) saldiert ausgewiesen. Der Anstieg des passiven Rechnungsabgrenzungspostens von TEUR 11.460 auf TEUR 13.894, der abgegrenzte bzw. vorausbezahlte Nutzungsgebühren betrifft, entwickelte sich im Einklang mit den insgesamt gestiegenen Nutzungsgebühren bei den Kunden auf der Lieferantenseite. 5 Risikobericht Chancen und Risiken Die Anzahl der Geschäftsbeziehungen, die über die SupplyOn-Plattformen abgebildet werden, hat auch im Geschäftsjahr 2023 weiter zugenommen. Die Plattformen der SupplyOn-Gruppe werden zum einen immer umfassender und intensiver genutzt, zum anderen wird die Abwicklung von Geschäftsprozessen für immer mehr Unternehmen zum Standard für die Kommunikation mit Geschäftspartnern. Vor allem die große Anzahl von bereits auf den Plattformen angebundenen liefernden Unternehmen sowie die globale Ausrichtung verschaffen der SupplyOn Gruppe gegenüber ihren Wettbewerbern bei der Gewinnung von Neukunden einen Vorteil. Durch den erhöhten Bedarf an Anwendungsfällen im Bereich Manufacturing Visibility (z.B. Kapazitätsmanagement oder Teile-Rückverfolgbarkeit) sowie im Bereich der Nachhaltigkeits- und Compliance-Assessments ("ESG -Environmental, Social and Corporate Governance") wird zusätzliches Umsatzpotenzial erschlossen. Risiken beim Wachstum sieht der Vorstand in den nächsten Jahren weiterhin in den langen Entscheidungszyklen und in der nach wie vor hohen Wettbewerbsintensität. Der Wettbewerb bleibt geprägt von global agierenden Anbietern, welche ihr Portfolio fortwährend ergänzen. Als neue Marktbegleiter treten jüngere Unternehmen auf, die basierend auf Nachhaltigkeits- und Compliance-Assessments versuchen, weitere Prozesse in der Supply Chain digital abzudecken. Weiterhin genau beobachtet werden müssen die verschiedenen kriegerischen Auseinandersetzungen, geopolitischen Veränderungen sowie schwierigen Rahmenbedingungen bei unseren Großkunden v.a. in der Automobilindustrie und davon abhängige Einflüsse auf entsprechende Investitionsentscheidungen. Die wirtschaftliche und finanzielle Stabilität von SupplyOn wäre jedoch auch bei einer zurückhaltenden Marktentwicklung weiterhin gegeben. Aufgrund der weit verbreiteten Nutzung der SupplyOn-Softwarelösungen für kritische Unternehmensprozesse, gerade bei den Großkunden, besteht ein relativ geringes Risiko in Bezug auf kurzfristige Kündigungen. Zudem sind viele Geschäftsbeziehungen über langfristige oder unbefristete Verträge abgesichert. Dem Risiko aus potenziellem Datenverlust begegnet SupplyOn mit einem umfassenden Risikomanagement im Rahmen des Information Security Management System (ISMS) auf Basis ISO/IEC 27001, ISO/IEC 27017 und ISO/IEC 27018. Zudem werden regelmäßige Sicherheitsprüfungen der Software und Audits bei den IT-Partnern durchgeführt. Risikomanagement Die geschäftliche Entwicklung der SupplyOn Gruppe wird durch ein detailliertes Berichtswesen zur Umsatz-, Kosten- und Ertragslage sowie zur Markt- und Wettbewerbsentwicklung überwacht. Hierdurch können mögliche Risiken frühzeitig erkannt und entsprechende Gegenmaßnahmen eingeleitet werden. Den Risiken aus Markt und Wettbewerb wird durch folgende Schwerpunkte begegnet:
Finanzinstrumente Die bestehenden Ausfallrisiken bei Forderungen übersteigen nicht das branchenübliche Maß. Diese Risiken werden laufend analysiert und durch entsprechende Wertberichtigungen im Jahresabschluss abgebildet. Bedeutsame Währungsrisiken bestehen weder bei Forderungen noch bei Verbindlichkeiten. Gesamtrisikolage Im Berichtszeitraum lagen keine Risiken vor, die einzeln oder in ihrer Gesamtheit den Fortbestand der Gesellschaft gefährden oder die Vermögens- Finanz- und Ertragslage wesentlich beeinträchtigen könnten. Die weiteren Auswirkungen des volatilen Wirtschaftsumfelds, u.a. auf Grund der aktuellen kriegerischen Auseinandersetzungen, der politischen Unsicherheiten und schwierigen Rahmenbedingungen bei unseren Großkunden auf die Geschäftsentwicklung 2024 sind zum Zeitpunkt der Erstellung des Lageberichts noch nicht abschließend abschätzbar. Negative Auswirkungen auf die Umsatz- und Ergebnisentwicklung können insoweit nicht ausgeschlossen werden. 6 Prognosebericht Auch für 2024 prognostiziert der Branchenverband BITKOM für den Software-Markt in Deutschland wieder ein Wachstum von über 9 % gegenüber 2023 (Quelle: Bitkom, EITO/Januar 2024). Aufgrund der Tatsache, dass Digitalisierungs-Projekte im Allgemeinen und die Bedeutung der Transparenz in der End-to-End-Lieferkette sowie der Anforderungen an Nachhaltigkeits- und Compliance Assessments im speziellen weiter zunimmt, kann auch in 2024 mit weiterem Wachstum gerechnet werden. Damit kann die SupplyOn Gruppe ihre Markstellung mit der Ausweitung der Geschäftsbeziehungen und Gewinnung neuer Kunden weiter festigen. Die größten Chancen bestehen weiterhin bei global tätigen Unternehmen, die Wert auf eine weltweite Abdeckung der Dienstleistungen sowie eine einheitliche und umfassende Lieferantenkommunikations-Plattform legen. Durch die Implementierung und Nutzung weiterer Anwendungsfälle im Bereich Manufacturing Visibility (z.B. Kapazitätsmanagement, Teile-Rückverfolgbarkeit, Konformitätsmanagement) sowie Nachhaltigkeits- und Compliance Assessments wird weiteres Umsatzpotenzial geschaffen und das globale Lieferanten-Netzwerk erweitert. Für die SupplyOn-Gruppe ist es nach wie vor von größter Bedeutung, die Alleinstellungsmerkmale und Nutzenvorteile deutlich hervorzuheben. Neben einem breiten Produktportfolio, dem umfassenden Beratungs- und Dienstleistungsangebot sowie dem sicheren Betrieb der Internet-Plattformen verschafft vor allem die große Anzahl von angebundenen Lieferanten und die globale Ausrichtung der SupplyOn Gruppe gegenüber ihren Wettbewerbern einen Vorteil. Bis Ende 2024 rechnet der Vorstand mit einem jährlichen Umsatzwachstum im niedrigen zweistelligen Prozentbereich. Durch entsprechende Effizienzsteigerungen unternimmt die SupplyOn Gruppe kontinuierliche Anstrengungen, die Aufwendungen für den Betrieb und die Entwicklung der SupplyOn-Plattform weiter zu optimieren. Aufgrund von erheblichen Investitionen in Wachstumsthemen wie der ESG-Suite und in die Skalierbarkeit der Organisation, sowie der nach wie vor spürbaren Inflation, ist im Vergleich zum prognostizierten Umsatzanstieg ein überproportionaler Anstieg der Aufwendungen zu erwarten. Das jährliche Investitionsvolumen, das aus eigenen Mitteln finanziert werden kann, wird u.a. aufgrund der Kostensteigerungen auf Seiten der Softwareentwicklungspartner und den höheren Investitionen in die Wachstumsthemen auch in 2024 weiter ansteigen. Gesamtaussage zum Prognosebericht Basierend auf der Annahme, dass die Auswirkungen des volatilen Umfeldes, der politischen Unsicherheiten sowie der schwierigen Rahmenbedingungen bei unseren Großkunden grundsätzlich beherrschbar bleiben, ist die Zuversicht des Vorstands groß, dass sich die SupplyOn Gruppe weiterhin positiv entwickeln wird und sowohl Profitabilität als auch ein positiver Cashflow erhalten bleiben. Für das nächste Jahr rechnet der Vorstand mit einem leicht geringeren EBIT bzw. Konzernjahresüberschuss.
Hallbergmoos, den 28. März 2024 SupplyOn Aktiengesellschaft Markus Quicken, Vorstandsvorsitzender Dr. Stefan Brandner, Vorstand BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die SupplyOn Aktiengesellschaft Prüfungsurteile Wir haben den Konzernabschluss der SupplyOn Aktiengesellschaft und ihrer Tochtergesellschaften (der Konzern) - bestehend aus der Konzernbilanz zum 31. Dezember 2023, der Konzern-Gewinn und Verlustrechnung, dem Konzerneigenkapitalspiegel und der Konzernkapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Konzernanhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Konzernlagebericht der SupplyOn Aktiengesellschaft für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von den Konzernunternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Konzernlageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Konzernlagebericht erbringen zu können. Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses des Konzerns zur Aufstellung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses und Konzernlageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
München, den 28. März 2024 PKF
industrie- und Verkehrstreuhand GmbH
Hirschmann, Wirtschaftsprüfer Schretzenmayr, Wirtschaftsprüfer Bericht des Aufsichtsrats nach § 171 AktGDer Aufsichtsrat der SupplyOn AG hat im vergangenen Geschäftsjahr die Geschäftsführung des Vorstands überwacht und diesen bei der Leitung des Unternehmens beratend begleitet. Der Aufsichtsrat hat sich vom Vorstand über die unternehmerischen Belange der Gesellschaft regelmäßig und umfassend unterrichten lassen. In regelmäßigen Sitzungen befasste sich der Aufsichtsrat anhand schriftlicher und mündlicher Berichte des Vorstands eingehend mit der Lage, der Entwicklung des Unternehmens sowie den wesentlichen Vorgängen im Unternehmen. Auch außerhalb der Gremiensitzungen ließ sich der Aufsichtsratsvorsitzende vom Vorstand über die wesentlichen Vorgänge informieren. Der Aufsichtsrat hat im Geschäftsjahr 2023 drei Sitzungen abgehalten. In seinen Sitzungen hat sich der Aufsichtsrat intensiv mit der operativen Geschäftsentwicklung befasst. Unter anderem wurde die Umsatzentwicklung regelmäßig kritisch hinterfragt und mit dem geplanten Wachstum verglichen. Zudem wurden die Ergebnisentwicklung und weitere wichtige Kennzahlen zur Beurteilung des Geschäfts (u. a. Anzahl der angebundenen Unternehmen, Anzahl Mitarbeiter, Investitionen, flüssige Mittel) im Aufsichtsrat ausführlich erörtert. Trotz den verschiedenen geopolitischen Spannungen und kriegerischen Auseinandersetzungen, wie in der Ukraine oder in Israel, blieb die Geschäftslage für SupplyOn sehr stabil, sodass gegenüber 2022 ein Umsatzwachstum von 10 % erreicht werden konnte. Auch das geplante Ergebnis konnte aufgrund eines konsequenten Kostenmanagements und der Übererfüllung des Umsatzplans übertroffen werden. Nicht zuletzt gab es sehr intensive Erörterungen über die Wirtschaftsplanung der nächsten Jahre (inklusive der sich daraus ergebenen Chancen und Risiken) im Rahmen der strategischen 5- Jahresplanung. Diese sieht ein forciertes, organisches Wachstum vor. Neben der Weiterverfolgung der Modernisierungsstrategie wurde auch die kontinuierliche Weiterentwicklung des SupplyOn-Produktportfolios besprochen. Die Schwerpunkte bildeten weiterhin die Positionierung im Catena-X Netzwerk und die daraus resultierenden Handlungsoptionen, die Abbildung von Multi-Tier-Anwendungsfällen in offenen Ökosystemen sowie der Aufbau einer eigenen ESG (Environmental, Social and Corporate Governance) Suite zur Umsetzung von Nachhaltigkeits- und Compliance-Anforderungen. Die PKF Industrie- und Verkehrstreuhand GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft aus München prüfte den Jahresabschluss und den Konzernabschluss der SupplyOn AG zum 31. Dezember 2023 unter Einbeziehung der Buchführung sowie die entsprechenden Lageberichte. Sie erhob keine Einwendungen und erteilte jeweils einen uneingeschränkten Bestätigungsvermerk. Die erforderlichen Unterlagen lagen allen Mitgliedern des Aufsichtsrats vor. Der Aufsichtsrat hat sich intensiv mit den Unterlagen und den Prüfungsergebnissen befasst. Der Abschlussprüfer hat dem Aufsichtsrat über die wesentlichen Ergebnisse seiner Prüfung berichtet, die dann ausführlich besprochen wurden. Der Aufsichtsrat schloss sich dem Ergebnis der Abschlussprüfung an und erhob auch nach dem abschließenden Ergebnis seiner eigenen Prüfung keine Einwendungen. Der Aufsichtsrat billigte den Jahresabschluss und den Konzernabschluss der SupplyOn AG zum 31. Dezember 2023. Dem Vorschlag des Vorstands über die Gewinnverwendung schloss sich der Aufsichtsrat nach eigener Prüfung an.
Stuttgart, 02.05.24 Für den Aufsichtsrat Dr. Tanja Rückert, Vorsitzende Niederschrift über die ordentliche Hauptversammlung der SupplyOn AG (nachfolgend auch: "die Gesellschaft") mit Sitz in Hallbergmoos gem. § 130 Aktiengesetz (AktG), geschehen am 18. Juni 2024Der vorläufige Leiter der Hauptversammlung, Herr Jürg Oberholzer, stellte die Anwesenheit der Teilnehmer fest und beauftragte Frau Ute Leppert mit dem Protokoll der Niederschrift. I. TeilnehmerDie Einladung erfolgte fristgemäß unter Nennung der Tagesordnung mit eingeschriebenem Brief vom 13. Mai 2024. Anwesend waren:
Die Erschienenen unter C. werden im Folgenden zusammen auch "die Aktionärsvertreter" genannt. II. Vollversammlung, Tagesordnung, VerfahrenIn Abwesenheit sämtlicher Mitglieder des Aufsichtsrats - Verhinderungsanzeigen liegen vor - bestimmten die Aktionärsvertreter einstimmig Herrn Jürg Oberholzer zum Vorsitzenden der Hauptversammlung. Herr Oberholzer übernahm den Vorsitz der Hauptversammlung und eröffnete diese um 13:00 Uhr. 1. Vollversammlung Der Vorsitzende stellte fest und gab bekannt, dass den vertretenen Aktionären folgende Stimmrechte zustünden:
Sämtliche stimmberechtigte 54.000 Aktien waren vertreten. Die außerordentliche Hauptversammlung wurde somit als Vollversammlung unter Verzicht auf alle Einberufungsformalitäten und - soweit zulässig - unter Verzicht auf alle sonstigen Form- und Fristerfordernisse abgehalten. Die anwesenden oder vertretenen Aktionäre erklärten ihr Einverständnis mit der Beschlussfassung und verzichteten auf sämtliche durch Gesetz und Satzung vorgeschriebenen Formen und Fristen der Ankündigung, Einberufung, Vorbereitung und Durchführung der Hauptversammlung, insbesondere auch auf die Bekanntmachung der Tagesordnung und die Vorschläge von Vorstand und Aufsichtsrat zu den Gegenständen der Tagesordnung. Der Vorsitzende stellte sodann das Teilnehmerverzeichnis fest und unterzeichnete es. Das Teilnehmerverzeichnis lag während der gesamten Dauer der Hauptversammlung zur Einsicht aus. 2. Tagesordnung Der Vorsitzende gab als Tagesordnung bekannt:
3. Verfahren Nach entsprechender Frage stellte der Vorsitzende fest, dass keiner der Aktionärsvertreter der Beschlussfassung zu diesen Tagesordnungspunkten widersprochen hatte. Der Vorsitzende bestimmte sodann die Art (Form und Verfahren) der Abstimmung wie folgt: Die Abstimmung erfolgte durch Zuruf. Zunächst wurden die Ja-Stimmen, dann die Gegenstimmen und anschließend die Stimmenthaltungen festgestellt. Die Aktionärs-vertreter erhoben keine Einwände gegen die Art der Abstimmung. Zur Erledigung der Tagesordnung rief der Vorsitzende die Themen der Tagesordnung nacheinander auf. Die Hauptversammlung fasste sodann folgende Beschlüsse: I. Vorlage des festgestellten Jahresabschlusses und des gebilligten Konzernabschlusses der SupplyOn AG für das Geschäftsjahr 2023, des Lageberichts und des Konzernlageberichts des Vorstands für das Geschäftsjahr 2023 sowie des Berichts des Aufsichtsrats für das Geschäftsjahr 2023 Der Vorsitzende erklärte, dass der Jahresabschluss, der Konzernabschluss, der Lagebericht, der Konzernlagebericht, der Bericht des Aufsichtsrats und der Vorschlag des Vorstands und des Aufsichtsrats für die Verwendung des Bilanzgewinns von der Einberufung an in den Geschäftsräumen der Gesellschaft zur Einsicht der Aktionäre ausgelegen hätten. Herr Jürg Oberholzer gab einen Überblick über den Jahresabschluss, den Konzernabschluss, den Lagebericht und den Konzernlagebericht des Jahres 2023 der Gesellschaft. Der Vorsitzende fragte die Aktionärsvertreter, ob er weitere Einzelheiten des Jahresabschlusses und des Konzernabschlusses erläutern solle. Die Aktionärsvertreter verzichteten auf eine weitere Erläuterung. Der Aufsichtsrat genehmigte in seiner Sitzung am 02. Mai 2024 den Jahresabschluss der SupplyOn AG zum 31. Dezember 2023, den Lagebericht zum Geschäftsjahr 2023, sowie den Gewinnverwendungsvorschlag und stellte den Jahresabschluss nach Maßgabe des § 172 Aktiengesetz fest. Ebenso billigte der Aufsichtsrat in dieser Sitzung den Konzernabschluss der SupplyOn AG zum 31. Dezember 2023 und den Konzernlagebericht zum Geschäftsjahr 20232. Darüber hinaus verabschiedete der Aufsichtsrat den Bericht des Aufsichtsrats betreffend des Geschäftsjahrs 2023. Der Vorsitzende trug den nachfolgenden Vorschlag von Vorstand und Aufsichtsrat vor: Der Bilanzgewinn in Höhe von EUR 36.833.346,72 wird wie folgt verwendet:
Der Vorsitzende fragte die Aktionäre und Aktionärsvertreter, ob sie zu diesem Tagesordnungspunkt das Wort wünschten. Nachdem das nicht der Fall war, schloss der Vorsitzende die Aussprache. Die Hauptversammlung beschloss zu Tagesordnungspunkt 1 bei einer stimmberechtigten Präsenz von 54.000 Stimmen
den Vorschlag über die Verwendung des Bilanzgewinns anzunehmen. Der Vorsitzende stellte dieses Beschlussergebnis fest und verkündete es. II. Entlastung des Vorstands Vorstand und der Aufsichtsrat schlugen in der Sitzung vom 02. Mai 2024 die Entlastung des Vorstands für das Geschäftsjahr 2023 vor. Es wurde sodann beschlossen: "Dem Vorstand wird Entlastung für das Geschäftsjahr 2023 erteilt." Bei einer Präsenz von 54.000 Stimmen ergab die Abstimmung 54.000 Ja-Stimmen. Der Vorsitzende gab das Ergebnis der Abstimmung bekannt und verkündete, dass die Hauptversammlung einstimmig beschlossen habe, dem Vorstand entsprechend dem Vorschlag der Tagesordnung II. Entlastung zu erteilen. III. Entlastung des Aufsichtsrats Vorstand und Aufsichtsrat schlugen in ihrer Sitzung vom 02. Mai 2024 die Entlastung des Aufsichtsrats für das Geschäftsjahr 2023 vor. Es wurde sodann beschlossen: "Dem Aufsichtsrat wird Entlastung für das Geschäftsjahr 2023 erteilt." Bei einer Präsenz von 54.000 Stimmen ergab die Abstimmung 54.000 Ja-Stimmen. Der Vorsitzende gab das Ergebnis der Abstimmung bekannt und verkündete, dass die Hauptversammlung einstimmig beschlossen habe, dem Aufsichtsrat entsprechend dem Vorschlag der Tagesordnung III. Entlastung zu erteilen. IV. Bestellung des Abschlussprüfers Der Aufsichtsrat schlug in seiner Sitzung vom 02. Mai 2024 vor, die PKF Industrie- und Verkehrstreuhand GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, München zum Abschlussprüfer und zum Konzernabschlussprüfer der SupplyOn AG für das Geschäftsjahr 2024 zu bestellen. Es wurde sodann beschlossen: "Als Abschlussprüfer und als Konzernabschlussprüfer für das Jahr 2024 wird die PKF Industrie- und Verkehrstreuhand GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, München bestellt." Bei einer Präsenz von 54.000 Stimmen ergab die Abstimmung 54.000 Ja-Stimmen. Der Vorsitzende gab das Ergebnis der Abstimmung bekannt und verkündete, dass die Hauptversammlung einstimmig beschlossen habe, als Abschlussprüfer und Konzernabschlussprüfer für das Jahr 2024 entsprechend dem Vorschlag der Tagesordnung IV. die PKF Industrie- und Verkehrstreuhand GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, München zu bestellen. V. Neuwahlen des Aufsichtsrats (sechste Amtszeit 2024 - 2029) Der Aufsichtsrat schlägt vor, für die sechste volle Amtszeit des Aufsichtsrats, bis zum Ende der Hauptversammlung, die über die Entlastung für das Geschäftsjahr 2028 beschließt, folgende Personen in den Aufsichtsrat zu wählen:
Bei einer Präsenz von 54.000 Stimmen ergab die Abstimmung 54.000 Ja-Stimmen. Der Vorsitzende gab das Ergebnis der Abstimmung bekannt und verkündete, dass die Hauptversammlung einstimmig beschlossen habe, die folgenden Personen in den Aufsichtsrat zu wählen:
VI. Anpassung der Aufsichtsratsvergütung
Bei einer Präsenz von 54.000 Stimmen ergab die Abstimmung 54.000 Ja-Stimmen. Der Vorsitzende gab das Ergebnis der Abstimmung bekannt und verkündete, dass die Hauptversammlung einstimmig beschlossen habe, die Aufsichtsratsvergütungen (beginnend mit dem Abschluss für das Geschäftsjahr 2023) wie folgt anzupassen:
Der Vorsitzende stellte fest, dass weitere Punkte der Tagesordnung nicht zu behandeln seien, sämtliche zu Beginn der Hauptversammlung anwesende Aktionärsvertreter bei unveränderter Präsenz, 100% des Grundkapitals, jeweils an der Abstimmung teilgenommen hätten, die Abstimmung zu allen Beschlussanträgen durch ausdrückliche zustimmende Erklärungen der Aktionärsvertreter erfolgt sei und er die Beschlussergebnisse ordnungsgemäß verkündet habe. Die Anwesenden verzichten sodann vorsorglich auf die Geltendmachung der Nichtigkeit der gefassten Beschlüsse gemäß § 241 AktG und auf die Anfechtung der gefassten Beschlüsse gemäß den §§ 243 ff AktG. Der Vorsitzende schloss die Hauptversammlung um 13:45 Uhr.
Vorsitzender der Hauptversammlung Protokollführer Vorsitzende des Aufsichtsrates |
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