MUT Schopf GmbH Metallumformtechnik

Industriestraße 13, 94518 Spiegelau, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Passau HRB 10503
Eingetragen
31.10.2018
Branche
Herstellung von Werkzeugmaschinen für die MetallbearbeitungHerstellung von Rohrform-, Rohrverschluss- und Rohrverbindungsstücken aus StahlHerstellung von Turbinen
Gegenstand
Die Herstellung und der Vertrieb von abgastechnischen Erzeugnissen, Rohren und Formstücken für abgas- und lufttechnische Anlagen, umwelttechnischen Produkten, Windkraftkomponenten, Absorptionsschalldämpfern, Maschinenteilen und Maschinengehäusen, Nutzfahrzeugzubehör, Teilefertigung aller Art, CNC-Blechbe- und -verarbeitung sowie Laserteilen.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Alexander Rieffel
seit 18.12.2024
Prokura
Ludwig-Gerhard Schopf
seit 31.10.2018
Geschäftsführer
Birgit Sylvia Rieffel
seit 31.10.2018
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

100.00% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (1)

NameAnteil
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Spiegelau
25.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

MUT Schopf GmbH Metallumformtechnik

Spiegelau

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

LAGEBERICHT für das Geschäftsjahr 2023

I. Grundlagen des Unternehmens

Geschäftstätigkeit und Unternehmensstruktur

Die MUT Schopf GmbH Metallumformtechnik wurde im Oktober 2018 gegründet und hat ihren Sitz in Spiegelau.

Die MUT Schopf GmbH Metallumformtechnik hat den Betrieb zum 01.01.2019 von der M-U-T Metallumformtechnik GmbH übernommen. Die M-U-T Metallumformtechnik GmbH verpachtet seit 01.01.2019 das gesamte Anlagevermögen (immaterielle und materielle WG) an die MUT Schopf GmbH. Die Mitarbeiter wurden ebenfalls von der MUT Schopf GmbH Metallumformtechnik übernommen.

Die MUT Schopf GmbH Metallumformtechnik ist ein Unternehmen der Metallbe- und Verarbeitung mit umfangreichen Fertigungsmöglichkeiten in der spanlosen und spanabhebenden Bearbeitung. Zu den Kernkompetenzen unseres Unternehmens gehören u. a. die Produktion von Luftkühlsystemen für Windkraftanlagen, Maschinengehäusen und Motorverkleidungen, CNC-Laser-, Fräs- und Drehteilen, Rohr- und Formstücken für abgas- und lufttechnischen Anlagen sowie Absorptionsschalldämpfer.

Insgesamt verstehen wir uns als Unternehmen, das durch die Diversität seiner Erzeugnisse und durch Flexibilität in den Produktabläufen ein breites Spektrum in den genannten Produktbereichen abdeckt.

Geschäftsführung, Verwaltung, Betriebsorganisation und Produktionsanlagen sind im Hauptwerk Spiegelau konzentriert. Lediglich Teile der Fertigmontage und Einrichtungen für Materialbeschichtung sind in das Werk Grafenau (Entfernung ca. 15 km) ausgelagert.

II. Wirtschaftsbericht 2023

1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Aktuelle Konjunkturindikatoren für 2023 deuten auf eine anhaltende Schwäche der deutschen Wirtschaft im abgelaufenen Quartal hin. Die Industrieproduktion lag im Durchschnitt des Juli und August um 1,4 Prozent unter dem Niveau des zweiten Quartals und auch aktuelle Stimmungsindikatoren deuten noch keine Belebung an. So hat sich das ifo Geschäftsklima im September zum vierten Mal in Folge verschlechtert, wobei sich die Stimmung der Unternehmen sowohl hinsichtlich der laufenden Geschäfte als auch mit Blick auf die kommenden Monate eingetrübt hat.

Die Metallerzeugung und -bearbeitung sieht sich seit 2023 mit diversen Hindernissen konfrontiert. 1 Die Gemengelage aus geringer Investitionstätigkeit, vergleichsweise hohen Energiepreisen und Überkapazitäten auf den Stahlmärkten ließen den Geschäftslageindikator, den das ifo Institut regelmäßig erhebt, tief ins Minus rutschen. 2024 bleibt die Lage weiter herausfordernd; dennoch gibt es auch positive Entwicklungen. So dürfte die verstärkte Beschaffung von Rüstungsgütern im Rahmen des Sondervermögens der Bundeswehr und die erstarkte öffentliche Bautätigkeit den Metallerzeugern zugutekommen. Darüber hinaus wird erwartet, dass auch die privaten Abnehmerbranchen ihre Ausrüstungsinvestitionen sukzessive wieder steigern. Hinsichtlich der weiteren Geschäftserwartungen hat die Skepsis in der Branche bereits nachgelassen. 2

Die ersten vier Monate des Jahres 2024 waren für die Branche von Umsatzrückgängen geprägt. So mussten etwa die Hersteller von Stahlrohren und Rohrstücken aus Stahl einen Rückgang um 16,4% hinnehmen. Kaum besser erging es der Sparte der "Sonstigen ersten Bearbeitung von Eisen und Stahl" mit einem Minus von 8%. Die mangelnde Dynamik in Kernmärkten wie der Automobilbranche, der Baubranche und dem Maschinenbau machen sich in der Metallbranche deutlich bemerkbar. Die Nachfrageschwäche hat sich auch auf die Preise ausgewirkt. Produzenten versuchten in den letzten Monaten vermehrt mit Preisnachlässen ihre Produktionskapazitäten besser auszulasten. 3 Nur im Bereich der Nichteisen-Metalle fiel der Preisrückgang etwas geringer aus. Bei Löhnen und Gehältern zeichnet sich im Vorjahresvergleich eine Entspannung ab. Zwar stiegen die Entgelte im Branchendurchschnitt im ersten Tertial 2024 erneut um 2,6% an; der Anstieg hat sich damit jedoch bereits verlangsamt. 4

1 VR Branchen special: Metallerzeugung und -bearbeitung; August 2024; S. 1.
2 Bundesverband der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken (BVR); Analyse von 31.08.2024: VR Branchen special: Metallerzeugung und -bearbeitung; S. 2
3 Bundesverband der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken (BVR); Analyse von 31.08.2024: VR Branchen special: Metallerzeugung und -bearbeitung; S. 2.
4 VR Branchen special: Metallerzeugung und -bearbeitung; August 2024; S. 3.

Die Umsatzaussichten für 2024 sind verhalten. Selbst eine Belebung der Geschäfte im Winterhalbjahr 2024/25 dürfte die Rückgänge des Frühjahrs nicht wettmachen. 2025 sollte für die Metallerzeuger hingegen wieder ein Umsatzplus möglich sein. 5

Trotz des wirtschaftlichen Gegenwinds wurde die Beschäftigung in der Branche 2023 und im ersten Quartal 2024 geringfügig ausgebaut. Gleichzeitig nahm die Kurzarbeit merklich zu. Im Mai 2024 berichteten 32,1% der Betriebe in der Metallerzeugung und -bearbeitung von Kurzarbeit; das ist der höchste Wert im Verarbeitenden Gewerbe, in dem im Durchschnitt nur 12,5% der Unternehmen von Kurzarbeit betroffen waren. Den Unternehmen ist bewusst, dass Personalabbau in wirtschaftlichen Schwächephasen angesichts des Fachkräftemangels nur schwer wieder rückgängig zu machen ist. Sollte sich die konjunkturelle Belebung wie prognostiziert einstellen, könnte sich diese Strategie für die Metallerzeuger auszahlen. 6

5 VR Branchen special: Metallerzeugung und -bearbeitung; August 2024; S. 3.
6 VR Branchen special: Metallerzeugung und -bearbeitung; August 2024; S. 3.

2. Geschäftsverlauf und Lage

Der Umsatz gegenüber dem Vorjahr ging um 9,45% zurück.

Ursache dafür war zum einen, dass die Auftragslage im Bereich "Windsektor" rückläufig war, und zum anderen, dass immer noch Nachwirkungen von der "Corona-Zeit" zu spüren sind, die bei vielen Kunden zu Planungsstopps führte.

Das Jahresergebnis hat sich um 11,4 % im Vergleich zum Vorjahr im Wesentlichen aufgrund niedrigerer Materialaufwendungen erhöht.

Die Entwicklung war für die Geschäftsleitung insgesamt zufriedenstellend.

a) Ertragslage

Ergebnisquellen Geschäftsjahr 2023 Vorjahr Veränderungen
T€ T€ T€ in %
Betriebsergebnis 839,92 768,16 71,76 9,34
Zinsergebnis -445,67 -270,47 175,20 64,78
Steuerergebnis 225,01 215,92 9,09 4,21
Jahresergebnis 612,04 549,41 62,63 11,4

Die Gesellschaft hat seit Mai 2019 eine Factoring-Vereinbarung abgeschlossen, deren Gebühren das Zinsergebnis belasten.

Das Steuerergebnis ist entsprechend dem höheren Betriebsergebnis gestiegen.

Ursache für den Anstieg des Betriebsergebnisses ist, dass der Wareneinsatz - im Wesentlichen aufgrund gesunkener Rohstoffpreise - reduziert werden konnte.

b) Finanzlage und Investitionen

Das Eigenkapital beläuft sich auf 2.968,37 T€ (Vorjahr: 2.356,33 T€) und entspricht einer Quote von 43% (Vorjahr: 33%).

Die Verbindlichkeiten belaufen sich auf 3.104,61 T€ (Vorjahr: 3.929,07 T€).

Die Gesellschaft hat im Berichtsjahr im Umfang von 400 T€ (Vorjahr:122 T€) in das Anlagevermögen investiert.

Das weiterhin konsequente, innerbetriebliche Forderungsmanagement verhindert auch 2023 entsprechende Ausfälle. Eine Warenkreditversicherung schließt zusätzlich mögliche Risiken aus. Zudem besteht seit Mai 2019 eine Factoring-Vereinbarung im Hinblick auf die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen gegen den Hauptkunden.

Der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit mit Mio TEUR 17 hat sich gegenüber dem Vorjahr mit Mio TEUR 19,6 verschlechtert. Dies lag daran, dass Verbindlichkeiten zurückgeführt wurden. Die Vorratsbestände haben sich nur minimal verändert.

Die Liquidität der Gesellschaft war im Geschäftsjahr zu jedem Zeitpunkt gewährleistet. Die liquiden Mittel sanken um TEUR 42 auf TEUR 2.637 zum 31. Dezember 2023.

c) Vermögenslage

wesentl. Bilanzposten Geschäftsjahr 2023 Vorjahr
T€ T€
Aktiva
Anlagevermögen 1.258,41 1.157,83
Vorräte 1.630,87 1.927,57
Forderungen 1.451,49 1.420,99
Liquide Mittel 2.636,68 2.678,84
Passiva
Eigenkapital 2.968,37 2.356,33
Verbindlichkeiten 3.104,61 3.929,07
Rückstellungen 910,11 909,76
Bilanzsumme 6.983,11 7.195,16

Der Anstieg des Eigenkapitals im Vergleich zum Vorjahr betrifft den Jahresüberschuss von TEUR 612.

Der Rückgang der Verbindlichkeiten resultiert im Wesentlichen aus der Tilgung eines Darlehens.

3. Finanzielle Leistungsindikatoren

Bei den finanziellen Leistungsindikatoren liegt unser Fokus auf:

Umsatz- und Ertragsentwicklung

Umsatzproduktivität/Mitarbeiter

Der Indikator "Umsatzproduktivität/Mitarbeiter" beträgt im Geschäftsjahr 2023 durchschnittlich 13.658,84 €/Monat (Vorjahr: 15.303,36 €/Monat).

Neben dem Effekt der höheren Preise ist auch ein Grund für diese positive Entwicklung, dass Arbeitsabläufe weiter angepasst werden und die Effektivität erhöht wird.

Sowohl die Umsatz- und Ertragsentwicklung als auch die Umsatzproduktivität pro Mitarbeiter waren bei der Prognose im Vorjahr auf diesem Niveau erwartet worden.

4. Gesamtaussage

Unsere Vermögens-, Finanz- und Ertragslage schätzen wir nach wie vor als sehr gut ein, was vor Allem am höheren Betriebsergebnis und der Erhöhung der finanziellen Mittel abgeleitet werden kann.

Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen. Wir konnten im Berichtsjahr bei fast allen Lieferverbindlichkeiten durch kurzfristige Zahlungen Skontoabzüge realisieren.

III. Chancen- und Risikobericht

Wesentliche Chancen

Die MUT Schopf GmbH Metallumformtechnik GmbH ist finanziell gut aufgestellt und derzeit nicht abhängig von Banken.

Unsere langjährigen Kundenbeziehungen erachten wir als Chance, diese weiter auszubauen.

Unsere langjährigen Mitarbeiter und effizienten Geschäftsprozesse stellen eine hohe Qualität unserer Produkte sicher.

Die MUT Schopf GmbH Metallumformtechnik GmbH hat ein internes Kontroll- und Risikomanagementsystem implementiert, um potenzielle Risiken frühzeitig zu erkennen, zu bewerten und entsprechende Gegenmaßnahmen zu ergreifen. Ziel ist es, mögliche negative Auswirkungen auf das Unternehmen zu minimieren und gleichzeitig Chancen zu identifizieren und zu nutzen.

Die folgende Darstellung gibt einen Überblick über das interne Kontrollsystem, das Risikomanagementsystem sowie die wesentlichen Risiken und Chancen, die unsere Geschäftstätigkeit beeinflussen können.

Internes Kontrollsystem

Das interne Kontrollsystem umfasst Richtlinien und Verfahren zur Sicherstellung einer einheitlichen und transparenten Finanzberichterstattung. Die Verantwortlichkeiten sind klar definiert und durch das Vier-Augen-Prinzip wird ein hohes Maß an Sicherheit gewährleistet.

Risikomanagementsystem

Unser Risikomanagementsystem zielt darauf ab, Risiken systematisch zu erfassen und zu bewerten, um den Fortbestand des Unternehmens zu sichern. Es berücksichtigt alle relevanten internen und externen Risikofaktoren und integriert alle Abteilungen in den Prozess.

Wesentliche Risiken

1. Finanzrisiken:

Unsere Gesellschaft ist verschiedenen Finanzrisiken ausgesetzt, wodurch eine sorgfältige Steuerung und Überwachung erforderlich ist. Zu den primären Risiken gehören Kreditrisiken, die sich aus der Möglichkeit ergeben, dass Geschäftspartner ihren Zahlungsverpflichtungen nicht nachkommen können. Diese Risiken werden durch strenge Bonitätsprüfungen bei der Auswahl von Geschäftspartnern und Kunden, durch ein strenges Forderungsmanagement sowie durch den Einsatz von Factoring minimiert, um potenzielle Ausfallrisiken zu verringern. Das Ausfallrisiko erachten wir wegen der ergriffenen Gegenmaßnahmen als geringes Risiko.

Liquiditätsrisiken, also das Risiko, dass das Unternehmen seinen finanziellen Verpflichtungen nicht termingerecht nachkommen kann, werden durch eine vorausschauende Liquiditätsplanung und das Halten von ausreichenden Liquiditätsreserven gesteuert. Die MUT Schopf GmbH Metallumformtechnik GmbH ist im abgelaufenen Geschäftsjahr jederzeit ihren finanziellen Verpflichtungen nachgekommen und geht auch in der Zukunft davon aus, jederzeit ihren finanziellen Verpflichtungen nachzukommen.

2. Marktrisiken:

Die MUT Schopf GmbH Metallumformtechnik GmbH steht in einem dynamischen Marktumfeld, das durch hohe Energiepreise und Überkapazitäten auf den Stahlmärkten sowie einem intensiven Wettbewerb gekennzeichnet ist. Diese Faktoren bilden die Grundlage für die Marktrisiken, denen das Unternehmen ausgesetzt ist. Zudem führt der zunehmende Wettbewerb, insbesondere durch neue Markteintritte und die Globalisierung der Märkte, zu einem Druck auf Preise und Margen. Die Wirtschaftsvereinigung Stahl weist auf eine historisch niedrige Produktion von Stahl hin. Insgesamt wurden 2023 in Deutschland 35,4 Mio. t Stahl hergestellt. Seit der Finanzmarktkrise 2009 ist dies das geringste Produktionsvolumen. Der Rückgang gegenüber dem Jahr 2022 beträgt 3,9%. Auf der sogenannten Elektrostahlroute war der Einbruch mit knapp 11% besonders gravierend.

Die US-Regierung hat das System der Kontingentierung für Stahlerzeugnisse aus der Europäischen Union verlängert. Damit werden für eine definierte Stahlmenge bis zum 31.12.2025 keine zusätzlichen Zölle erhoben. Überschreiten Einfuhren das Kontingent, beträgt der Zollsatz 25%. Im Gegenzug wird die Europäische Union bis zum 01.04.2025 ihre Ausgleichszölle aussetzen. Der Tarifabschluss des Jahres 2023 für die nordwestdeutsche Stahlindustrie ergab eine Lohnerhöhung um 5,5% ab 2025 und eine Inflationsausgleichsprämie von 3.000 €. Ein weiteres wichtiges Ergebnis ist ein Tarifvertrag zur Beschäftigungssicherung. Dieser kommt zum Einsatz, wenn im Rahmen der Transformation weniger Arbeitskräfte benötigt werden. Die Regelungen gelten für die nordwestdeutsche Stahlindustrie.

Um diesen Marktrisiken effektiv zu begegnen, setzt die MUT Schopf GmbH Metallumformtechnik GmbH auf enge Kundenbeziehungen und eine hohe Kundenzufriedenheit, um langfristige Partnerschaften aufzubauen und die langjährigen Kundenbindung zu stärken. Die Marktrisiken erachten wir wegen der ergriffenen Gegenmaßnahmen sowohl von der Eintrittswahrscheinlich als auch den Auswirkungen als geringes Risiko.

3. Technologische Risiken

Die von der Gesellschaft hergestellten Produkte müssen hohen Qualitätsanforderungen genügen, um im Markt gegen die Konkurrenzprodukte bestehen zu können. Neben der Fortentwicklung der eigenen Technologie widmet die Gesellschaft der Qualitätssicherung bei gleichzeitiger Senkung der Produktionskosten hohe Aufmerksamkeit. Insgesamt bestehen wie bei allen innovativen Unternehmen Risiken durch neue Produkt- und Technologiemerkmale.

4. Preisänderungsrisiken

Um Währungsrisiken auszuschließen, erfolgt die Fakturierung überwiegend in Euro. Außerdem sichert die laufende Überwachung der Herstellungskosten, dass eine adäquate Preis- und Deckungskalkulation gewährleistet ist.

Zusammenfassung zum Chancen- und Risikobericht

Nach den uns heute bekannten Informationen sind bei einer Geschäftsentwicklung in den Geschäftsjahren 2024 und 2025 entsprechend der aktuellen Risikoinventur keine Risiken ersichtlich, die den Fortbestand des Unternehmens gefährden könnten.

Chancen sehen wir in der hohen Qualität unserer Produkte sowie den langjährigen Kundenbeziehungen.

IV. Prognosebericht

Die MUT Schopf GmbH geht davon aus, dass der Umsatz in 2024 deutlich unter dem Vorjahresniveau bleiben wird. Es wird ein Umsatz von ca. 8 Mio. Euro und ein leicht negatives Jahresergebnis erwartet. Für 2025 erwarten wir einen Umsatz und ein Ergebnis auf dem Niveau von 2024. Der Indikator "Umsatzproduktivität/Mitarbeiter" wird in 2024 und 2025 leicht unter dem Niveau von 2023 liegen. Unsere Prognose steht unter der Annahme, dass sich der Ukraine-Krieg nicht weiter ausweitet und es auch sonst zu keinen globalen Marktverwerfungen kommt.

Die Aussichten sind derzeit sehr schlecht, da Amerika in Indien einkauft und China sich selbst mit Generatorenteilen für die Windkraftanlagen versorgt. Zudem hinkt der europäische Markt beim Ausbau von Windkraftanlagen hinterher. Ein weiteres Problem ist, dass getriebelose Windkraftanlagen momentan schlecht verkauft werden, was sich sehr stark auf unseren Umsatz auswirkt, da die MUT Schopf GmbH viele Kupferteile für diese Anlagen gefertigt hat.

 

Spiegelau, 13.11.2024

Ludwig Schopf, GF

Birgit Rieffel, GF

BILANZ zum 31. Dezember 2023

MUT Schopf GmbH Metallumformtechnik, Spiegelau

AKTIVA

Geschäftsjahr Vorjahr
Euro Euro
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 1,00 1,00
II. Sachanlagen
1. technische Anlagen und Maschinen 870.391,00 1.123.524,00
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 52.018,00 34.303,00
3. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 336.000,00 0,00
1.258.409,00 1.157.827,00
Summe Anlagevermögen 1.258.410,00 1.157.828,00
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 1.005.220,94 956.419,57
2. unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen 311.790,64 551.994,12
3. fertige Erzeugnisse und Waren 313.857,79 419.157,53
1.630.869,37 1.927.571,22
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 679.658,27 409.842,84
2. sonstige Vermögensgegenstände 771.831,82 1.011.145,17
1.451.490,09 1.420.988,01
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 2.636.677,55 2.678.844,05
Summe Umlaufvermögen 5.719.037,01 6.027.403,28
C. Rechnungsabgrenzungsposten 5.658,03 9.932,83
6.983.105,04 7.195.164,11

PASSIVA

Geschäftsjahr Vorjahr
Euro Euro
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 25.000,00 25.000,00
II. Gewinnvortrag 2.331.332,41 1.781.927,15
III. Jahresüberschuss 612.045,41 549.405,26
Summe Eigenkapital 2.968.377,82 2.356.332,41
B. Rückstellungen
1. Steuerrückstellungen 50.154,73 57.527,91
2. sonstige Rückstellungen 859.960,20 852.233,00
910.114,93 909.760,91
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 372.942,13 407.364,60
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 0,00 55.827,72
3. sonstige Verbindlichkeiten 2.731.670,16 3.465.878,47
- davon aus Steuern Euro 165.390,96 (Euro 241.497,96)
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit Euro 2.177,09 (Euro 2.370,97)
3.104.612,29 3.929.070,79
6.983.105,04 7.195.164,11

GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG vom 01.01.2023 bis 31.12.2023

MUT Schopf GmbH Metallumformtechnik, Spiegelau

Geschäftsjahr Vorjahr
Euro Euro
1. Umsatzerlöse 15.007.757,40 16.573.811,35
2. Verminderung des Bestandes an fertigen und unfertigen Erzeugnissen 333.818,78 509.789,93-
3. sonstige betriebliche Erträge 71.807,25 37.817,28
4. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 4.738.933,35 7.274.968,54
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 1.037.996,88 1.510.325,46
5.776.930,23 8.785.294,00
5. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 4.397.662,64 4.159.183,69
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 826.893,83 767.411,71
- davon für Altersversorgung Euro 18.180,89 (Euro 19.138,12)
5.224.556,47 4.926.595,40
6. Abschreibungen
auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 292.159,64 278.161,01
7. sonstige betriebliche Aufwendungen 2.166.506,81 2.092.739,30
8. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 15.979,93 16.900,73
9. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 461.651,21 287.370,78
10. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 225.008,03 215.919,09
11. Ergebnis nach Steuern 614.913,41 552.239,71
12. sonstige Steuern 2.868,00 2.834,45
13. Jahresüberschuss 612.045,41 549.405,26

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

MUT Schopf GmbH Metallumformtechnik

Spiegelau

Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht

Firmenname laut Registergericht: MUT Schopf GmbH Metallumformtechnik
Firmensitz laut Registergericht: Spiegelau
Registereintrag: Handelsregister
Registergericht: Amtsgericht Passau
Register-Nr.: 10503

Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft gemäß § 267 Abs. 2 HGB auf.

Der Jahresabschluss der MUT Schopf GmbH wurde gem. §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB sowie den einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften.

Größenabhängige Erleichterungen wurden in Anspruch genommen.

Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt.

Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Die auf den vorhergehenden Jahresabschluss angewendeten Ansatz- und Bewertungsmethoden werden stetig angewendet.

Die Erstellung des Jahresabschlusses erfolgt unter der Annahme der Unternehmensfortführung gemäß § 252 Abs. 1 HGB.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

In die Herstellungskosten wurden neben den unmittelbar zurechenbaren Kosten auch notwendige Gemeinkosten und durch die Fertigung veranlasste Abschreibungen einbezogen.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear und degressiv vorgenommen.

Die im Geschäftsjahr angeschafften geringwertigen Wirtschaftsgüter bis zu einem Wert in Höhe von € 250,00 wurden in voller Höhe als Aufwand behandelt.

Für Zugänge bei den geringwertigen Wirtschaftsgütern wird ein Sammelposten gebildet und über fünf Jahre aufgelöst.

Werkzeuge, die regelmäßig ersetzt werden und deren Gesamtwert von untergeordneter Bedeutung ist, wurden gem. § 240 Abs. 3 HGB mit einem Festwert i.H.v. TEUR 10 angesetzt. Eine körperliche Bestandsaufnahme erfolgt alle drei Jahre. Aufgrund der geringen Bedeutung in Bezug auf Größe, Wert und Zusammensetzung ergeben sich keine wesentlichen Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage.

Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die beizulegenden Werte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt.

Die Bewertung der fertigen und unfertigen Erzeugnisse und unfertigen Leistungen erfolgte zu den je nach Fertigungsgrad angefallenen Herstellungskosten. Die angesetzten Herstellungskosten enthalten die Fertigungs- und Materialeinzelkosten, die Sonderkosten der Fertigung, ferner angemessene Teile der Material- und Fertigungsgemeinkosten sowie die Kosten des Wertverzehrs des Anlagevermögens, soweit dieser durch die Fertigung veranlasst ist. Zur verlustfreien Bewertung werden bei Bedarf auf Einzelermittlungen beruhende Abwertungen vorgenommen.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden grundsätzlich zum Nominalwert angesetzt. Bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurden erkennbare Einzelrisiken durch angemessene Wertberichtigungen berücksichtigt. Dem allgemeinen Ausfall- und Kreditrisiko wurde durch eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von 1% auf die Netto-Forderungen ausreichend Rechnung getragen.

Bei der Bemessung der Einzelwertberichtigungen wurde berücksichtigt, dass die Forderungen teilweise durch eine Warenkreditversicherung abgesichert sind.

Die liquiden Mittel werden mit dem Nominalwert angesetzt.

Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten betreffen die Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tage darstellen; die Auflösung des Postens erfolgt entsprechend dem Zeitablauf.

Die Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewisse Verpflichtungen auf der Grundlage einer vorsichtigen kaufmännischen Beurteilung mit dem notwendigen Erfüllungsbetrag. Bei Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden künftige Preis - und Kostensteigerungen berücksichtigt und eine Abzinsung auf den Abschlussstichtag vorgenommen. Als Abzinsungssätze werden die Restlaufzeiten der Rückstellungen entsprechend den durchschnittlichen Marktzinssätzen der vergangenen sieben Geschäftsjahren verwendet, wie sie von der Deutschen Bundesbank monatlich bekannt gegeben werden.

Bei der Ermittlung der Gewährleistungsrückstellungen wurden Erfahrungswerte der Branche berücksichtigt.

Die Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt.

Die angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden entsprechen grundsätzlich den im Vorjahr angewandten Methoden.

Angaben und Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung

I. Bilanz

Anlagevermögen

Die Entwicklung der in der Bilanz erfassten Anlagegegenstände im Jahre 2023 ist in einer Anlage zum Anhang dargestellt (Anlagenspiegel). Dort werden auch die Abschreibungen des Geschäftsjahres vermerkt.

Forderungen

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben alle, wie im Vorjahr, eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurde zum Abschlussstichtag eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von € 5.874,00 (Vorjahr: € 3.731,00) gebildet.

Eigenkapital

Die Darstellung des Eigenkapitals erfolgt gem. § 272 HGB. Die Bilanz wird ohne Verwendung des Jahresergebnisses aufgestellt.

Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen:

Personal € 654.279,20
Gewährleistung € 150.596,00

Verbindlichkeiten

Die nachfolgende Darstellung zeigt Restlaufzeiten der in der Bilanz aufgeführten Verbindlichkeiten.

davon mit einer Restlaufzeit
alle Angaben in € Gesamtbetrag zum 31.12.2023 bis zu einem Jahr von einem bis zu fünf Jahren über fünf Jahre
gegenüber Kreditinstituten 0,00 0,00 0,00 0,00
aus Lieferungen und Leistungen 372.942,13 372.942,13 0,00 0,00
gegenüber verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00
sonstige Verbindlichkeiten 2.731.670,16 511.409,25 290.000,00 1.930.260,91
Gesamt 3.104.612,29 884.351,38 290.000,00 1.930.260,91
davon mit einer Restlaufzeit
alle Angaben in € Gesamtbetrag zum 31.12.2022 bis zu einem Jahr von einem bis zu fünf Jahren über fünf Jahre
gegenüber Kreditinstituten 0,00 0,00 0,00 0,00
aus Lieferungen und Leistungen 407.364,60 407.364,60 0,00 0,00
gegenüber verbundenen Unternehmen 55.827,72 55.827,72 0,00 0,00
sonstige Verbindlichkeiten 3.465.878,47 765.617,56 770.000,00 1.930.260,91
Gesamt 3.929.070,79 1.228.809,88 770.000,00 1.930.260,91

Nicht in der Bilanz enthaltene finanzielle Verpflichtungen:

Mietvertrag Grundstück Industriestr. 13, 94518 Spiegelau:

Jahresmiete € 727.679,30

Der Mietvertrag über das Grundstück besteht gegenüber der MUT Metall-Umform-Technik GmbH und kann mit einer Frist von 6 Monaten gekündigt werden.

Leasingverträge Fahrzeuge:

Jahresverpflichtung € 32.316,03

II. Gewinn- und Verlustrechnung

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

In der Position "Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung" sind Aufwendungen für Altersversorgung in Höhe von € 18.180,89 (Vorjahr: € 19.138,11) enthalten.

Sonstige Pflichtangaben

Namen der Geschäftsführung

Ludwig Schopf, Technischer Geschäftsführer

Birgit Rieffel, Kaufmännische Geschäftsführerin, Bürokauffrau

Von der Erleichterungsvorschrift nach § 286 Abs. 4 HGB wurde Gebrauch gemacht.

Personal

Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer beträgt:

Anzahl
Angestellte 8
Gewerbliche Arbeitnehmer 95
Gesamt 103

Gewinnverwendung (§285 Nr. 34 HGB)

Das Jahresergebnis wird auf neue Rechnung vorgetragen.

Unterschrift der Geschäftsführung

 

Spiegelau, den 13. November 2024

Ludwig Schopf, Geschäftsführer

Birgit Rieffel, Geschäftsführerin

ANLAGENSPIEGEL zum 31. Dezember 2023

MUT Schopf GmbH Metallumformtechnik, Spiegelau

Anschaffungs-, Herstellungskosten 01.01.2023 Zugänge Abgänge Umbuchungen Anschaffungs-, Herstellungskosten 31.12.2023
Euro Euro Euro Euro Euro
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 6.536,00 0,00 0,00 0,00 6.536,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 6.536,00 0,00 0,00 0,00 6.536,00
II. Sachanlagen
1. technische Anlagen und Maschinen 1.404.993,86 26.100,71 0,00 0,00 1.431.094,57
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 69.489,00 33.797,83 0,00 0,00 103.286,83
3. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 336.000,00 0,00 0,00 336.000,00
Summe Sachanlagen 1.474.482,86 395.898,54 0,00 0,00 1.870.381,40
Summe Anlagevermögen 1.481.018,86 395.898,54 0,00 0,00 1.876.917,40
kumulierte Abschreibung 01.01.2023 Abschreibung Geschäftsjahr Abgänge Umbuchungen kumulierte Abschreibung 31.12.2023
Euro Euro Euro Euro Euro
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 6.535,00 0,00 0,00 0,00 6.535,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 6.535,00 0,00 0,00 0,00 6.535,00
II. Sachanlagen
1. technische Anlagen und Maschinen 281.469,86 279.233,71 0,00 0,00 560.703,57
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 35.186,00 16.082,83 0,00 0,00 51.268,83
3. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Sachanlagen 316.655,86 295.316,54 0,00 0,00 611.972,40
Summe Anlagevermögen 323.190,86 295.316,54 0,00 0,00 618.507,40
Zuschreibung Geschäftsjahr Buchwert Geschäftsjahr 31.12.2023 Buchwert Vorjahr 31.12.2022
Euro Euro Euro
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 1,00 1,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 1,00 1,00
II. Sachanlagen
1. technische Anlagen und Maschinen 0,00 870.391,00 1.123.524,00
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 52.018,00 34.303,00
3. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 336.000,00 0,00
Summe Sachanlagen 0,00 1.258.409,00 1.157.827,00
Summe Anlagevermögen 0,00 1.258.410,00 1.157.828,00

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die MUT Schopf GmbH Metallumformtechnik, Spiegelau

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der MUT Schopf GmbH Metallumformtechnik - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der MUT Schopf GmbH Metallumformtechnik für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir die Darstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

München, den 11. Februar 2025

WirtschaftsTreuhand GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft

Dr. André Fiebiger, Wirtschaftsprüfer

Andreas Weinberger, Wirtschaftsprüfer

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