OilDoc GmbH
Selbe AdresseErbringung von allen anderen Unterrichtsdienstleistungen a. n. g.
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Petra Bots seit 4.7.2024 | Geschäftsführer |
Stefan Mitterer seit 9.2.2021 | Prokura |
Thomas Dr. Fischer seit 29.1.2009 | Prokura |
Paul Weismann seit 30.7.2002 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 49.00% | |
| 49.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
3 Gesellschafter
GmbH-Struktur
2 von 3 angezeigt
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
OELCHECK GmbHBrannenburgJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 20231. Grundlagen des Unternehmens OELCHECK ist das führende unabhängige Labor für Schmier- und Betriebsstoffanalysen in Europa. Firmenkunden und Endverbraucher aus allen Branchen schätzen die Zuverlässigkeit und Kompetenz von OELCHECK. In der modernen Wartung und Instandhaltung sind die OELCHECK-Analysen unverzichtbar. 1991 gründeten Barbara und Peter Weismann das Unternehmen in Brannenburg unter dem Namen WEARCHECK. Es wurde 2009 in OELCHECK umbenannt. Das Unternehmen befindet sich auch heute noch zu 100 % in Familienbesitz und ist damit vollkommen unabhängig. Barbara und Paul Weismann sind die Geschäftsführer. Öl kann sprechen, wir verstehen seine Botschaft. Aus einer Vielzahl physikalischer und chemischer Kennwerte ermittelt OELCHECK den Zustand von Öl und Maschine gleichermaßen. Damit wird der optimale Zeitpunkt für einen Ölwechsel bestimmt. Verschleißpartikel werden beschädigten Maschinenteilen gezielt zugeordnet. Sie geben wiederum Auskunft über die Situation in Anlagen und Komponenten und warnen rechtzeitig vor Schäden. Mit den OELCHECK-Analysensets lassen sich Schmierstoffproben sauber, schnell und einfach entnehmen und versenden. Für jeden Schmierstofftyp, jede Branche und jede Fragestellung stehen maßgeschneiderte Sets mit einer Kombination der dafür benötigten Prüfverfahren zur Verfügung. Die Sets werden im Voraus bezahlt. Im Preis sind die Kosten für die komplette Analyse und deren Diagnose durch einen sachverständigen Ingenieur in Deutschland enthalten. Der Untersuchungsumfang wird anhand der Deckelfarbe und durch den Schmierstofftyp sowie dessen Herkunft eindeutig definiert. Der Kunde bestellt bei OELCHECK die entsprechenden Analysensets und erhält diese per Kurierservice. Ein Set enthält ein temperaturstabiles Probengefäß mit OELCHECK-Prägung und eine voradressierte auslaufsichere Versandtasche. Ein Probenbegleitschein stellt Fragen zur Ölprobe, die möglichst vollständig beantwortet werden sollen, damit die Probe umfassend beurteilt werden kann. Auf jedem Begleitschein befindet sich ein abziehbarer Aufkleber mit einer Barcode-Nummer, der vom Kunden zur Identifikation auf das Probengefäß geklebt werden soll. Mit der Barcode-Nummer lassen sich die im Probenbegleitschein gemachten Angaben eindeutig zu einer Probe zuordnen, wenn ein Kunde gleichzeitig mehrere Proben einsendet. Diese Barcodenummer ist eine unverwechselbare Labornummer. Sie vereinfacht Rückfragen und ist neben der Probenbezeichnung das wichtigste Steuerelement besonders für Trendanalysen, die in regelmäßigen Abständen immer wieder erfolgen. Wir setzen stets auf innovative Ölanalysengeräte, neueste Software und engagierte, erfahrene Mitarbeiter. So können wir zu jeder analysierten Ölprobe innerhalb von 24 Stunden einen Bericht mit einer aussagefähigen Diagnose liefern. Unsere Experten gehen auf den Verschleißzustand, etwaige Verunreinigungen und die weitere Verwendung des Schmierstoffs ein. Zur einfachen Erkennung von Trends werden, falls vorhanden, die Ergebnisse von früheren Untersuchungen neben den aktuellen Werten aufgeführt und im Hinblick auf eventuelle Veränderungen auch entsprechend kommentiert. Unsere Datenbank umfasst derzeit mehr als 4,8 Millionen Schmier- und Betriebsstoffproben. Die Öl-, Schmierfett-, Kraftstoff- oder Kühlmittelproben stammen aus allen Bereichen wie z. B. aus Windkraftanlagen, Bau- und Landmaschinen, Gas-, Diesel- und Benzinmotoren, Hydrauliken, Industriegetrieben, Ölumlaufanlagen, Turbinen, Kompressoren, Kraftwerksanlagen, Transformatoren, Schiffen und Flugzeugen. Und täglich kommen im Durchschnitt bis zu 2.000 weitere Proben dazu. 2. Wirtschaftsbericht 2.1. Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen Im Jahr 2023 wurde die Weltwirtschaft von mehreren Faktoren beeinflusst, darunter geopolitische Spannungen, Lieferkettenunterbrechungen und Inflationsdruck. Insbesondere Europa sah sich durch den anhaltenden Ukraine-Konflikt mit erheblichen Herausforderungen konfrontiert, was zu einer Verlangsamung des Wirtschaftswachstums führte. Diese Krise beeinträchtigte die Energieversorgung und erhöhte die Unsicherheit in den Märkten. In Deutschland war das Wirtschaftswachstum im Jahr 2023 negativ. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) sank im Vergleich zum Vorjahr preisbereinigt um -0,3 %, nachdem in 2022 noch ein BIP-Wachstum von +1,4 % zu verzeichnen war. Dies spiegelte die Schwierigkeiten wider, mit denen die deutsche Wirtschaft konfrontiert war, einschließlich steigender Energiekosten und einer schwächelnden globalen Nachfrage. Diese Faktoren trugen dazu bei, dass Deutschland im Vergleich zu anderen großen EU-Staaten eine schlechtere wirtschaftliche Performance zeigte. 2.2. Branchenbezogene Entwicklung Grundsätzlich bietet das verstärkte Umweltbewusstsein und die Tatsache, dass Öl als ein nicht nachwachsender Rohstoff keinesfalls unnötig als Abfall entsorgt werden soll, eine gute Basis für eine zukünftige stabile Firmenentwicklung in den nächsten Jahren. Verbraucher von Schmierstoffen werden sowohl von Fachverbänden als auch von staatlicher Seite dazu angehalten, das Öl nicht nach starren Regeln auszutauschen oder Lagerstellen mit Schmierfett zu versorgen. Es wird vermehrt auf die Möglichkeit der Analyse des Zustandes hingewiesen. Allerdings haben die Schmierstoffhersteller, die über entsprechendes qualifiziertes Fachwissen und die notwendigen Geräte verfügen, meist kein Interesse an solchen Untersuchungen, da diese meist mit einer reduzierten Beschaffung von neuen Ölen und Fetten verbunden sind. Die Endverbraucher, die z. B. mit ihren Aggregaten Energie erzeugen oder deren Produktionsleistung von einem störungsfreien Betrieb der Maschinen abhängig sind, möchten auf Stillstände, die durch komplexe Ölwechsel bedingt sind, gerne verzichten und Produktionsstillstände so weit wie möglich vermeiden. Auch der Trend zum Einsatz von besseren, teureren Syntheseölen und von Schmierstoffen, die für einen bestimmten Einsatzfall konzipiert werden und deren Preis oft bis zum 10-fachen von konventionellen Schmierstoffen beträgt, erfordert eine regelmäßige Überwachung der Öle während ihres Langzeiteinsatzes oder zur kontinuierlichen Maschinenüberwachung. Der zunehmende Trend, bei Schmierfetten auf die Nachschmierung durch Personen zu verzichten, macht eine regelmäßige Überwachung und Beurteilung der Lagerstellen und des Zustandes von Schmierfetten durch unsere Experten erforderlich. OELCHECK ist das führende unabhängige Labor für Schmierstoff-Analysen in Europa und durch die ausführliche Interpretation der Werte durch erfahrene Tribologen einzigartig im deutschsprachigen Raum und auch in der ganzen Welt. 2.3. Geschäftsverlauf Nachdem im Geschäftsjahr 2020 aufgrund der negativen Folgen der Corona-Pandemie noch ein leichter Rückgang der Probenzahlen um -2 % zu verzeichnen war, konnten diese im Geschäftsjahr 2021 um +6,7 %, im Geschäftsjahr 2022 um +0,6 % und im Geschäftsjahr 2023 um +3,9 % jeweils im Vorjahresvergleich gesteigert werden. Der stabile Kundenstamm und eine hohe Weiterempfehlungsrate unserer Kunden und unsere im Unternehmen angesiedelten Stärken "Qualität", "Schnelligkeit" und "Kundenservice" lassen uns trotz der allgemeinen wirtschaftlichen Risiken durch die anhaltenden Folgen des russischen Angriffskrieges gegen die Ukraine weiter optimistisch in die Zukunft blicken. Wir sind uns der aktuellen Ausnahmesituation durch die Folgen des Krieges in der Ukraine bewusst und beobachten und analysieren die aktuellen Marktgegebenheiten, um auf zukünftige Entwicklungen und Herausforderungen bestmöglich vorbereitet zu sein. 2.4. Lage der Gesellschaft Ertragslage Bei gestiegenen sonstigen betrieblichen Erträgen und eines erhöhten Wareneinsatzes führte das um 8,6 % ausgeweitete Geschäftsvolumen zu einer spürbaren Verbesserung des Rohergebnisses um +1.380 T€ (+7,5 %) auf 19.691 T€. Trotz der investitionsbedingt, bezogen auf den Anstieg des Rohergebnisses, stärker gestiegenen Abschreibungen (+205 T€ bzw. +35,9°%) und des verschlechterten positiven Finanzergebnisses (2 T€; i. Vj. 49 T€) verbesserte sich das Ergebnis vor Ertragsteuern von 3.511 T€ im Vorjahr um +2.085 T€ (+59,4°%) auf 5.596 T€ im Berichtsjahr, was bei nur deutlich unterproportional (+30 T€ bzw. +0,5°%) erhöhten Personalkosten und unveränderten sonstigen Steuern (1 T€; i. Vj. 1 T€) auf die, vor allem infolge deutlich verringerter Lizenzkosten, spürbar um -986 T€ (-12,9 %) auf 6.669 T€ verminderten sonstigen betrieblichen Aufwendungen zurückzuführen ist. Nach Abzug der ertragsabhängigen Steuern (1.492 T€; i. Vj. 962 T€) ergibt sich für das Geschäftsjahr 2023 ein Jahresüberschuss in Höhe von 4.104 T€, der um +1.555 T€ (+61,0 %) deutlich über dem des Vorjahres liegt. Insgesamt kann die Ertragslage unserer Gesellschaft im Geschäftsjahr 2023 als sehr zufriedenstellend beurteilt werden. Vermögenslage Die Bilanzsumme in Höhe von 19.535 T€ hat sich im Vergleich zum Vorjahr um +9.464 T€ bzw. +94,0 % erheblich erhöht. Durch stark ausgeweitete Investitionen in immaterielle Vermögensgegenstände (5.500 T€; i. Vj. 7 T€) und Sachanlagen (3.524 T€; i. Vj. 473 T€), bei desinvestitionsbedingt um -720 T€ bzw. -64,6 % vermindertem Finanzanlagevermögen erhöhte sich das Anlagevermögen insgesamt von 4.230 T€ um +7.602 T€ bzw. +179,7 % auf 11.832 T€. Daneben trugen auch die erheblich gestiegenen flüssigen Mittel (5.070 T€; i. Vj. 2.952 T€) zum starken Anstieg der Bilanzsumme bei. Das Eigenkapital hat sich infolge des im Berichtsjahr erzielten Jahresüberschusses und auch des Umstandes, dass im Geschäftsjahr 2023 keine Gewinnausschüttung erfolgte, um +4.104 T€ auf 11.302 T€ erhöht. Trotz dieses absoluten Anstieges des Eigenkapitals verringerte sich die Eigenkapitalquote der Gesellschaft, infolge der stark gestiegenen Bilanzsumme, von 71,5 % im Vorjahr auf 57,9 % im Berichtsjahr. Finanzlage Im Geschäftsjahr 2023 konnte ein deutlich verbesserter positiver Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit in Höhe von 5.496 T€ (i. Vj. 2.713 T€) erzielt werden, was neben dem gestiegenen Jahresüberschuss auch auf die erhöhten Abschreibungen und Rückstellungen zurückzuführen ist. Im Rahmen der Investitionstätigkeit wurden für Investitionen in Immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen 9.113 T€ verwendet, während durch Desinvestitionen im Bereich der Finanzanlagen Mittel in Höhe von 1.012 T€ vereinnahmt wurden. Der Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit betrug +4.723 T€ (i. Vj. -3.629 T€) und beruht, nach Abzug der auf die Ende 2022 vorgenommenen Gewinnausschüttung entfallenden Kapitalertragsteuer nebst Solidaritätszuschlag zur Kapitalertragsteuer (-896 T€), die erst Anfang 2023 abgeführt wurde, vor allem auf der teilweisen Finanzierung von Investitionen in Immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen durch den Verkäufer (5.608 T€). Insgesamt erhöhte sich somit der Bestand an flüssigen Mitteln von 2.952 T€ im Vorjahr um +2.118 T€ auf 5.070 T€ am Bilanzstichtag. 3. Prognose, Chancen, Risikobericht 3.1. Prognose Nach einem Rückgang des preisbereinigten BIP um -0,3 % im Jahr 2023 deuten aktuelle Indikatoren noch nicht auf eine rasche konjunkturelle Erholung hin. Mit einem rückläufigen Trend der Inflation, steigenden Reallöhnen und einer allmählichen Belebung der Weltwirtschaft dürften sich zentrale Belastungsfaktoren für die deutsche Wirtschaft aber im Verlauf des Jahres 2024 verringern und eine vor allem binnenwirtschaftlich getragene Erholung einsetzen. Die Inflationsrate belief sich im Dezember 2023 noch auf 3,7 %. Im weiteren Verlauf des Jahres 2024 dominieren weiterhin inflationssenkende Faktoren (sinkende Erzeuger- und Importpreise, straffe Geldpolitik der EZB, angemessene Tarifabschlüsse sowie Normalisierung Gewinnmargen). Die Energiepreise stabilisieren sich, wenn auch auf einem höheren Niveau. Der Internationale Währungsfonds (IWF) geht für 2024 und auch für 2025 in seiner Prognose vom Oktober 2024 von einem globalen Wirtschaftswachstum von 3,2 % aus. Für Deutschland rechnet der IWF für 2024 aktuell mit einem Wachstum von 0,0 %, nachdem im Juli noch ein geringfügiges BIP-Wachstum von +0,2 % prognostiziert wurde. Die Bundesregierung rechnet aktuell für das laufende Jahr sogar mit einer Rezession von -0,2 % für Deutschland. Im kommenden Jahr 2025 werde die deutsche Wirtschaftsleistung nur um +0,8 % wachsen und damit um 0,5 %-Punkte weniger, als noch im Juli 2024 vorhergesagt, so die Daten der aktuellen IWF-Prognose. Die Bundesregierung ist mit Blick auf das deutsche Wachstum aber optimistischer als der IWF und erwartet aktuell ein Plus von 1,1 % für 2025 in Deutschland. Als Gründe nennt der IWF die Schwäche zinsempfindlicher Sektoren, rückläufige Immobilienpreise, deutlich sinkende Industrieproduktion, Fachkräftemangel sowie Restriktionen durch die Konsolidierung der öffentlichen Haushalte. Daneben belastet auch die Kaufzurückhaltung der Konsumenten die wirtschaftliche Entwicklung in Deutschland. Die Gesellschaft ist sich nicht nur aufgrund der aktuellen Ausnahmesituation des möglichen Risikos plötzlicher und unerwarteter Konjunkturschwankungen bewusst und beobachtet und analysiert die aktuellen Marktgegebenheiten daher intensiv, um auf zukünftige Entwicklungen bestmöglich vorbereitet zu sein. Auf der Basis des derzeit vorliegenden Zahlenmaterials ist, bei einer erwarteten Betriebsleistung auf dem Niveau des Jahres 2023, auch für das Geschäftsjahr 2024 mit einem deutlich positiven Ergebnis zu rechnen. Aufgrund der anhaltenden Folgen des Krieges in der Ukraine und den daraus resultierenden negativen unmittelbaren und mittelbaren Auswirkungen auf die gesamte Wirtschaft ist eine seriöse und gesicherte Einschätzung über den künftigen Verlauf der Geschäftsentwicklung der OELCHECK GmbH im Geschäftsjahr 2025 nur mit Einschränkungen möglich. 3.2. Chancen Grundsätzlich bietet das verstärkte Umweltbewusstsein, der Trend zur Entwicklung von teuren synthetischen Schmierstoffen, die Veränderungen bei der Energieerzeugung weg von fossilen Brennstoffen und die Tatsache, dass Öl als ein nicht nachwachsender Rohstoff keinesfalls unnötig als Abfall entsorgt werden soll, eine gute Basis für die weitere stabile Firmenentwicklung in den nächsten Jahren. Auch der Trend zur Langzeitüberwachung von teuren Syntheseölen und von Schmierstoffen und Komponenten, die für einen bestimmten Einsatzfall konzipiert werden, erfordert eine regelmäßige Überwachung, die am einfachsten und kostengünstigsten durch eine Analyse der Öle erfolgen kann. Der zunehmende Trend, bei Schmierfetten auf eine Nachschmierung komplett zu verzichten, macht eine regelmäßige Überwachung und Beurteilung eingesetzten Fettes zur Früherkennung von Lagerschäden durch unsere Experten erforderlich. Auch die bereits in 2020 erfolgte Erweiterung der Räumlichkeiten, die Einstellung zusätzlicher hochqualifizierter Mitarbeiter, die im Geschäftsjahr 2023 stark ausgeweiteten Investitionen in immaterielle Vermögensgegenstände und in ein bisher gemietetes Immobilienobjekt sowie die Verbesserung und Beschleunigung der Prüfverfahren und Prozesse, wie z. B. die Automatisierung der visuellen Beurteilung von Ölproben, werden dabei zur positiven Unternehmensentwicklung beitragen. Nach Einschätzung der Geschäftsführung hat sich die Chancenlage der Gesellschaft im Vorjahresvergleich nicht wesentlich verändert. 3.3. Risikobericht Branchenspezifische und wettbewerbsbezogene Risiken Wettbewerbs-Laboratorien aus dem europäischen Ausland haben keinen nennenswerten Einfluss auf unsere Kunden- und Probenzahlen. Große Umsatzeinbrüche oder Verlust von Großkunden sind nicht eingetreten. Wir können mit unserer aussagekräftigen Diagnose durch Tribologen in Deutschland, der Qualität unserer Laborwerte, unserem Kundenservice und diversen, im Probenpreis inkludierten Zusatzleistungen unsere Kunden nach wie vor begeistern und überzeugen. Unser Kundenportal im Internet, unsere Apps für eine verbesserte Probeneingabe und unsere innovativen und unbürokratischen Umsetzungen von Kundenwünschen, unsere fachliche Kompetenz bei tribologischen Fragestellungen führen zu einer Intensivierung der Kundenbindung. Personalrisiken Der Einsatz hochmotovierter und -qualifizierter Mitarbeiter ist eine der Grundlagen für den Erfolg der OELCHECK GmbH. Um den zukünftigen Erfolg sicherzustellen, benötigt die Gesellschaft qualifizierte Fachkräfte. Überhöhte Fluktuation, die Abwanderung leistungsstarken Fachpersonals und die fehlgeschlagene Bindung von Nachwuchskräften an das Unternehmen können sich negativ auf die Geschäftsentwicklung auswirken. Diesen Risiken begegnen wir, indem wir unseren Mitarbeitern umfangreiche Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten anbieten, um die Fachkompetenz zu gewährleisten. Eine Führung durch Vertrauen, der Einsatz der Mitarbeiter entsprechend ihren Neigungen und Fähigkeiten sowie die Definition und Beachtung der innerbetrieblichen Leitlinien schaffen ein positives Arbeitsklima. Die langen Betriebszugehörigkeiten dokumentieren regelmäßig die hohe Loyalität, die die Mitarbeiter der OELCHECK GmbH entgegenbringen. Das schafft Stabilität und Beständigkeit, sichert aber auch den Wissenstransfer über Generationen hinweg. IT-Risiken Beinahe die gesamte Geschäftstätigkeit des Unternehmens ist maßgeblich von einer leistungsfähigen Informationstechnologie (IT) abhängig. Die ständige Aufrechterhaltung und Optimierung der IT-Systeme erfolgt durch hochqualifizierte interne und externe Experten. Unberechtigtem Datenzugriff, Datenmissbrauch und Datenverlust wird durch Einsatz entsprechender aktueller Virensoftware, Firewalls, adäquater Zugangs- und Zugriffskonzepte und vorhandener Back-up-Systeme vorgebeugt. Für unerwartete IT-Systemausfälle existieren entsprechende Notfallpläne. Gesamtbeurteilung der Risikosituation Die Gesamtbeurteilung der gegenwärtigen Risikosituation ergibt, dass aus heutiger Sicht, trotz der gesamtwirtschaftlichen Risiken infolge der bestehenden geopolitischen Spannungen sowie insbesondere durch den Krieg in der Ukraine, keine den Fortbestand des Unternehmens gefährdenden Risiken bestehen. Auch für die Zukunft sind gegenwärtig keine Risiken erkennbar, die den Fortbestand des Unternehmens gefährden oder die Ertrags-, Finanz-, und Vermögenslage nachhaltig beeinträchtigen könnten. Nach aktueller Einschätzung sind hinsichtlich der Risikolage im Vergleich zum Vorjahr keine grundlegenden Veränderungen eingetreten. 3.4. Gesamtaussage Durch die in mehr als drei Jahrzehnten erreichte hervorragende Marktstellung, die übersichtliche Unternehmensgröße und die gegebenen Besitzverhältnisse sowie nicht zuletzt durch die solide Kapitalstruktur verbunden mit einer hohen Liquidität ist, trotz des zunehmenden Wettbewerbsdruckes, mit einer kontinuierlichen Entwicklung der Gesellschaft zu rechnen. Daher sind wir davon überzeugt auch in den folgenden Jahren deutlich positive Ergebnisse erzielen zu können.
Brannenburg, im Dezember 2024 Die Geschäftsführung Die Feststellung des Jahresabschlusses zum 31. Dezember 2023 ist am 19. Dezember 2024 erfolgt. Bilanz zum 31. Dezember 2023(mit Vergleichszahlen des Vorjahres)Aktiva
Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 01. Januar bis 31. Dezember 2023(mit Vergleichszahlen des Vorjahres)
Anhang für das Geschäftsjahr 2023Allgemeine Angaben und Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden (1) Allgemeine Angaben Die OELCHECK GmbH hat ihren Sitz in Brannenburg. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Traunstein unter HR B 14504 eingetragen. Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 ist nach den Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches und des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt. Die Posten gemäß § 275 Abs. 2 Nr. 1 bis 5 HGB wurden zu dem Posten "Rohergebnis" zusammengefasst (§ 276 Satz 1 HGB). Die gesetzlichen Gliederungsvorschriften wurden beachtet. Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft i. S. d. § 267 Abs. 2 HGB. (2) Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die dem Abschluss des Geschäftsjahres zugrunde liegenden Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze blieben gegenüber dem Vorjahr unverändert. Posten der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung, die weder im Geschäftsjahr noch im Vorjahr einen Betrag ausweisen, wurden gemäß § 265 Abs. 8 HGB nicht angegeben. Bei Aufstellung der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung wurden folgende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden angewandt: Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen bilanziert. Die Nutzungsdauer orientiert sich an der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer. Die Abschreibung erfolgt zeitanteilig linear. Der Abschreibungssatz beträgt grundsätzlich 8,33 % bis 33,33 %. Die Sachanlagen sind zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen bilanziert. Neuzugänge bis einschließlich 2019 wurden linear abgeschrieben. Für Zugänge ab 2020 erfolgte die Abschreibung regelmäßig degressiv mit maximal dem zweieinhalbfachen linearen Satz oder linear, je nachdem welche Methode zu höheren Abschreibungsbeträgen führt. Für Zugänge ab dem Geschäftsjahr 2021 wurde wieder ausschließlich die lineare Abschreibung angewandt. Es kommen Abschreibungssätze in Höhe von 3,00 % bis 33,33 % zur Anwendung. Entsprechend § 7 Abs. 1 EStG wird auf die Zugänge des Berichtsjahres die Abschreibung zeitanteilig (pro rata temporis) vorgenommen. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Einzelanschaffungspreis von bis zu EUR 800,00 werden im Zugangsjahr entsprechend den steuerlichen Vorschriften in voller Höhe abgeschrieben. Im Bruttoanlagenspiegel wird im Zugangsjahr ein Abgang unterstellt. Erhöhte Absetzungen sowie Sonderabschreibungen sind nicht vorgenommen worden. Die Finanzanlagen sind zu Anschaffungskosten bzw. gegebenenfalls bei voraussichtlich dauernder Wertminderung mit dem niedrigeren beizulegenden Wert bilanziert. Das Vorratsvermögen wird mittels körperlicher Bestandsaufnahme erfasst und mit den Einstandspreisen bzw. gegebenenfalls dem niedrigeren beizulegenden Wert am Abschlussstichtag bewertet. Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwendbarkeit usw. ergeben, werden gegebenenfalls durch angemessene Abwertung auf den niedrigeren beizulegenden Wert berücksichtigt. Die Bewertung der Vorräte entspricht den handelsrechtlichen und steuerrechtlichen Vorschriften. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen werden mit dem Nennwert ausgewiesen. Für erkennbare drohende Ausfallrisiken werden Einzelwertberichtigungen in angemessener Höhe gebildet. Das allgemeine Kreditrisiko wird gegebenenfalls durch die Bildung einer Pauschalwertberichtigung berücksichtigt. Die Posten der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind ausnahmslos mit den Nennbeträgen angesetzt. Kassenbestände und Guthaben bei Kreditinstituten sind zu Nominalwerten angesetzt. Der Rechnungsabgrenzungsposten umfasst Ausgaben, die Aufwand für einen bestimmten Zeitraum nach dem Bilanzstichtag betreffen. Die Bewertung der Pensionsrückstellungen erfolgt nach § 253 HGB unter Zugrundelegung eines Rechnungszinsfußes entsprechend dem von der Bundesbank veröffentlichten durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen 10 (i. Vj. 10) Geschäftsjahre, der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt. Zum 31. Dezember 2023 kamen für die Ermittlung der Pensionsrückstellungen folgende Parameter zur Anwendung: - Projected-Unit-Credit-Methode (PUC-Methode)
Nicht dotierte Fehlbeträge bestehen nicht. Das geschäftsplanmäßige Deckungskapital der verpfändeten Rückdeckungsversicherungen in Höhe von TEUR 188 (i. Vj. TEUR 157) für eine Pensionszusage wurde mit den Pensionsrückstellungen saldiert. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Sie wurden aufgrund der im Zeitpunkt der Bilanzaufstellung vorliegenden Erkenntnisse in Höhe der Beträge gebildet, die nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig sind. Seit der Neufassung des § 253 HGB sind Rückstellungen ab 2010 zum Erfüllungsbetrag unter Einbeziehung von Preis- und Kostensteigerungen zu bewerten. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr sind gegebenenfalls mit dem laufzeitadäquaten durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abzuzinsen. Der Zinssatz wird von der Deutschen Bundesbank ermittelt und bereitgestellt. Die Verbindlichkeiten sind mit ihren Rückzahlungs- bzw. Erfüllungsbeträgen passiviert. Geschäftsvorfälle in fremder Währung werden gegebenenfalls zum jeweiligen Tageskurs eingebucht. Forderungen und Verbindlichkeiten in Fremdwährung, deren Restlaufzeit nicht mehr als ein Jahr beträgt, werden mit dem Euroreferenzkurs am Bilanzstichtag bewertet (§ 256 a HGB). Beträgt die Restlaufzeit mehr als ein Jahr, werden gegebenenfalls (nur) eventuelle Kursverluste am Bilanzstichtag berücksichtigt. Gewinne und Verluste aus der Umrechnung von Fremdwährungsgeschäften werden gegebenenfalls erfolgswirksam erfasst und in der Gewinn- und Verlustrechnung unter dem Posten "sonstige betriebliche Erträge" bzw. "sonstige betriebliche Aufwendungen" ausgewiesen. Bilanzerläuterungen (1) Anlagevermögen Die Entwicklung der Posten des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023 ist in der Anlage zum Anhang dargestellt. (2) Vorräte Die Hilfs- und Betriebsstoffe sind grundsätzlich mit den Anschaffungskosten bewertet. (3) Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände, Guthaben bei Kreditinstituten Forderungen, Guthaben bei Kreditinstituten und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. In der Position Sonstige Vermögensgegenstände sind Posten in Höhe von TEUR 46 (i. Vj. TEUR 53) mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr enthalten. Sämtliche übrigen Posten haben, wie im Vorjahr, eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr bzw. haben keine langfristig vereinbarte Laufzeit, davon entfallen auf Forderungen gegen Gesellschafter TEUR 6 (i. Vj. TEUR 10). (4) Rechnungsabgrenzungsposten Der Ausweis entfällt im Wesentlichen auf Leasingsonderzahlungen (TEUR 5, i. Vj. TEUR 7) und Versicherungsbeiträge (TEUR 1, i. Vj. TEUR 31). (5) Aktive latente Steuern Insgesamt ergibt sich aus der unterschiedlichen Bewertung der Bilanzansätze nach Handels- und nach Steuerrecht eine künftige Steuerentlastung. Die aktiven latenten Steuern beruhen auf temporären Differenzen bei Sonstigen Vermögensgegenständen (TEUR 0; i. Vj. TEUR 2), bei Pensionsrückstellungen (TEUR 405; i. Vj. TEUR 395) und bei Sonstigen Rückstellungen (TEUR 3; i. Vj. TEUR 4). Die passiven latenten Steuern beruhen auf temporären Differenzen bei Immateriellen Vermögensgegenständen und Sachanlagen (TEUR 94; i. Vj. TEUR 93) sowie auf das mit den Pensionsrückstellungen saldierte Deckungsvermögen (TEUR 33; i. Vj. TEUR 18). Auf diese Differenzen wäre ein Steuersatz von 27 % (i. Vj. 27 %) anzuwenden, so dass sich saldiert aktive latente Steuern ergäben. Vom Wahlrecht zur Aktivierung der aktiven latenten Steuern nach § 274 Abs. 1 S. 2 HGB wurde kein Gebrauch gemacht. (6) Gezeichnetes Kapital Das im Handelsregister eingetragene voll einbezahlte Stammkapital beträgt EUR 105.000,00. (7) Gewinnvortrag Entwicklung:
(8) Rückstellungen Die Pensionsrückstellungen wurden zum Bilanzstichtag nach der "Projected-Unit-Credit-Methode" unter Anwendung der Richttafeln 2018 G (i. Vj. 2018 G) von Prof. Dr. Klaus Heubeck, dem von der Deutschen Bundesbank veröffentlichten durchschnittlichen Marktzinssatz der letzten 10 (i. Vj. 10) Geschäftsjahre in Höhe von 1,82 % (i. Vj. 1,78 %), einem Gehalts- und Rententrend von 2,0 % und einer Fluktuation von 0,0 % errechnet. Die Anwendung des aus dem durchschnittlichen Marktzinssatz der letzten 10 Geschäftsjahre abgeleiteten Diskontierungszinssatzes führt gegenüber dem durchschnittlichen Marktzinssatz der letzten 7 Geschäftsjahre zu einem um EUR 14.342,00 (i. Vj. EUR 63.215,00) geringeren Rückstellungswert und damit zu einem entsprechenden ausschüttungsgesperrten Betrag i. S. d. § 253 Abs. 6 HGB. Das geschäftsplanmäßige Deckungskapital der Rückdeckungsversicherungen für eine Pensionszusage wurde gemäß § 246 Abs. 2 S. 2 HGB mit TEUR 188 (i. Vj. TEUR 157) mit den Pensionsverpflichtungen verrechnet. Die Bilanzierung zum 31. Dezember 2023 erfolgte unter Anwendung des Passivprimats entsprechend des Wahlrechts gemäß IDW RH FAB 1.021. Die Steuerrückstellungen berücksichtigen mit TEUR 14 (i. Vj. TEUR 14) die Körperschaftsteuer (inkl. Solidaritätszuschlag) 2022 und mit TEUR 14 (i. Vj. TEUR 14) die Gewerbesteuer 2022 sowie mit TEUR 345 (i. Vj. TEUR 0) die Körperschaftsteuer (inkl. Solidaritätszuschlag) 2023 und mit TEUR 255 (i. Vj. TEUR 0) die Gewerbesteuer 2023. Daneben sind im Berichtsjahr Ertragsteuern in Höhe von TEUR 38 für die Jahre 2018 bis 2020 enthalten. Die sonstigen Rückstellungen entfallen im Wesentlichen auf Verpflichtungen im Personalbereich (TEUR 229; i. Vj. TEUR 223) sowie für Buchführungs-, Beratungs- und Abschlusskosten (TEUR 82; i. Vj. TEUR 116) und den Kosten für Aufbewahrungspflichten (TEUR 58; i. Vj. TEUR 57). (9) Verbindlichkeiten Sämtliche Verbindlichkeiten sind kurzfristig mit einer Laufzeit unter einem Jahr. Die sonstigen Verbindlichkeiten entfallen in Höhe von TEUR 519 (i. Vj. TEUR 1.094) auf Steuern sowie in Höhe von TEUR 9 (i. Vj. TEUR 12) auf Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit. Ferner sind in den sonstigen Verbindlichkeiten Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern in Höhe von TEUR 1 (i. Vj. TEUR 1) enthalten. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung (1) Das Rohergebnis in Höhe von TEUR 19.691 (i. Vj. TEUR 18.311) enthält mit TEUR 300 (i. Vj. TEUR 157) Erträge aus dem Abgang des Anlagevermögens, mit TEUR 8 (i. Vj. TEUR 19) Erträge aus der Herabsetzung von Wertberichtigungen zu Forderungen, mit TEUR 99 (i. Vj. TEUR 0) Erträge aus der Anpassung an die steuerliche Betriebsprüfung sowie mit TEUR 51 (i. Vj. TEUR 77) sonstige überwiegend periodenfremde oder neutrale Erträge. (2) Die Abschreibungen des Geschäftsjahres entfallen ausschließlich auf planmäßige Abschreibungen. (3) Sonstige betriebliche Aufwendungen:
In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind Abschreibungen auf Kundenforderungen und Veränderungen der Wertberichtigungen mit TEUR 1 (i. Vj. TEUR 13), Verluste aus Anlagenabgängen mit TEUR 23 (i. Vj. TEUR 117), Aufwendungen aus der Anpassung an die steuerliche Betriebsprüfung mit TEUR 54 (i. Vj. TEUR 0) und sonstige neutrale Aufwendungen mit TEUR 18 (i. Vj. TEUR 13) enthalten. (4) Die Zinserträge betreffen überwiegend Darlehenszinserträge (TEUR 1; i. Vj. TEUR 2), Steuererstattungszinsen (TEUR 2; i. Vj. TEUR 2), Bankzinserträge (TEUR 41; i. Vj. TEUR 3) sowie Erträge aus Rückdeckungsvermögen zu Pensionsverpflichtungen (TEUR 14; i. Vj. TEUR 33) saldiert mit Aufwendungen aus der Aufzinsung langfristiger Rückstellungen (-TEUR 13; i. Vj. -TEUR 12). In den Darlehenszinserträgen sind Zinsen von Gesellschaftern in Höhe von TEUR 0 (i. Vj. EUR 0) enthalten. (5) Die Zinsaufwendungen (TEUR 58; i. Vj. TEUR 0) betreffen die Verzinsung einer Kaufpreisrate im Zusammenhang mit Investitionen in Immaterielle Vermögensgegenstände. (6) Der Posten Steuern vom Einkommen und vom Ertrag entfällt mit TEUR 854 (i. Vj. TEUR 545) auf die Körperschaftsteuer (inkl. SolZ) und mit TEUR 638 (i. Vj. TEUR 417) auf die Gewerbesteuer. (7) Die sonstigen Steuern entfallen auf KFZ-Steuern (TEUR 1; i. Vj. TEUR 1). Sonstige Angaben (1) Haftungsverhältnisse Ausweispflichtige Eventualverbindlichkeiten i. S. d. § 251 HGB bestanden am Bilanzstichtag nicht. (2) Sonstige finanzielle Verpflichtungen Aus Immobilienmietverträgen bestanden am Bilanzstichtag Mietverpflichtungen in Höhe von TEUR 4.575 (i. Vj. TEUR 7.385). Aus Miet- und Leasingverträgen über bewegliche Anlagegüter bestanden am Bilanzstichtag Verpflichtungen in Höhe von TEUR 32 (i. Vj. TEUR 94). (3) Nicht bilanzierte Geschäfte Außerbilanzielle Geschäfte liegen in Form von Miet- und Leasingverträgen vor. Sie dienen unter anderem der Schonung der Liquidität und der Verbesserung der Bilanzstruktur bzw. der Eigenkapitalquote. Die Zahlungsverpflichtungen sind den vorstehenden Angaben zu den sonstigen finanziellen Verpflichtungen zu entnehmen. (4) Anzahl der Mitarbeiter (Jahresdurchschnitt ohne Geschäftsführer und Auszubildende)
Zum 31. Dezember 2023 waren gemäß § 267 Abs. 5 HGB 100 (i. Vj. 95) Mitarbeiter bei der Gesellschaft tätig. (5) Außergewöhnliche Erträge und Aufwendungen Im abgelaufenen Geschäftsjahr sind keine außergewöhnlichen Erträge und Aufwendungen angefallen. (6) Vorgänge nach dem Schluss des Geschäftsjahres Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Geschäftsjahres eingetreten sind, haben sich nicht ergeben. (7) Zusammensetzung der Organe und deren Bezüge Als Geschäftsführer waren im Geschäftsjahr 2023 bzw. sind aktuell bestellt: Frau Barbara Weismann, Kauffrau, Brannenburg (bis 01. Juli 2024) Herr Paul Weismann, Bachelor of Science (Chem.), Brannenburg Frau Petra Bots, Kauffrau, Brannenburg (ab 01. Juli 2024) Angaben hinsichtlich der im Geschäftsjahr an Geschäftsführer gewährte Gesamtbezüge unter-bleiben gemäß § 286 Abs. 4 HGB. (8) Beteiligungen i. S. d. § 285 Abs. 2 Nr. 11 HGB Die Gesellschaft hält sämtliche Anteile an der OilDoc GmbH, Brannenburg. Diese Tochtergesellschaft weist am Bilanzstichtag ein Stammkapital in Höhe von EUR 25.500,00 sowie ein Eigenkapital von EUR 140.182,92 aus und hat im Geschäftsjahr 2023 einen Jahresüberschuss von EUR 97.105,28 erzielt. (9) GewinnverwendungsvorschlagDer Gesellschafterversammlung wird vorgeschlagen, aus dem Bilanzgewinn in Höhe von EUR 11.197.181,48, der den Jahresüberschuss 2023 mit EUR 4.104.097,12 enthält, einen Teilbetrag von EUR 5.000.000,00 auszuschütten und den Restbetrag in Höhe von EUR 6.197.181,48 auf neue Rechnung vorzutragen.
Brannenburg, den 05. Dezember 2024 Die Geschäftsführung der OELCHECK GmbH Paul Weismann Petra Bots Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023
Als Ergebnis meiner Prüfung habe ich den folgenden uneingeschränkten Bestätigungsvermerk erteilt: "Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die OELCHECK GmbH, Brannenburg Prüfungsurteile Ich habe den Jahresabschluss der OELCHECK GmbH, Brannenburg --bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden-- geprüft. Darüber hinaus habe ich den Lagebericht der OELCHECK GmbH, Brannenburg, für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023 geprüft. Nach meiner Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 S. 1 HGB erkläre ich, dass meine Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Ich habe meine Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Meine Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" meines Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Ich bin von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und habe meine sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Ich bin der Auffassung, dass die von mir erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Meine Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen --beabsichtigten oder unbeabsichtigten-- falschen Darstellungen ist und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung übe ich pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahre eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Ich erörtere mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die ich während meiner Prüfung feststelle."
München, den 16. Dezember 2024 Sanktjohanser, Wirtschaftsprüfer |
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