Beyer Baustoff Handelsgesellschaft mbH
Robert-Bosch-Straße 19, 55129 Mainz, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Oliver Juli seit 17.11.2022 | Prokura |
Alexander Beyer seit 9.11.2005 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Identifizierte Personen (3)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 45.00% | |
| 45.00% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
3 Gesellschafter
GmbH-Struktur
2 von 3 angezeigt
Beteiligungen
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% | |
| 3.44% |
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Beyer Baustoff Handelsgesellschaft mbHMainzJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Bilanz zum 31. Dezember 2023Aktiva
Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023
ANHANG für das Geschäftsjahr 2023A. Allgemein Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches sowie den ergänzenden Bestimmungen des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung erstellt. Soweit für Pflichtangaben ein Wahlrecht besteht, diese in der Bilanz bzw. der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang darzustellen, sind diese aus Gründen der Übersichtlichkeit im Anhang aufgeführt. Die Gewinn- und Verlustrechnung wird nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert. Die Ausweisstetigkeit wurde gewahrt. Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft (§ 267 Abs. 2 HGB). Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht:
B. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterliegen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Abschreibungen werden linear vorgenommen. Das Sachanlagevermögen wird ebenfalls zu Anschaffungskosten angesetzt und soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Planmäßige Abschreibungen werden nach den voraussichtlichen (betrieblichen) Nutzungsdauern der Vermögensgegenstände vorgenommen. Dabei werden Abschreibungen nach der linearen Methode vorgenommen. Die Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten bewertet. Sofern dauernde oder vorübergehende Wertminderungen vorliegen, werden diese durch den Ansatz des niedrigeren beizulegenden Wertes zum Abschlussstichtag berücksichtigt. Vorräte werden zu Anschaffungskosten bewertet (Durchschnittswertmethode). Wenn ihre beizulegenden Werte niedriger sind, werden diese angesetzt. Als beizulegende Werte werden bei Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen die Wiederbeschaffungskosten angesetzt. Bei Waren werden die erzielbaren Verkaufserlöse abzüglich der bis zum Verkauf noch anfallenden Kosten oder niedrigere Wiederbeschaffungskosten angesetzt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zum Nennwert unter Berücksichtigung aller erkennbaren Einzelrisiken sowie des allgemeinen Forderungsrisikos angesetzt. Diesen Risiken wird durch Bildung von Einzel- und pauschalen Wertberichtigungen Rechnung getragen. Flüssige Mittel sind zum Nominalbetrag angesetzt. Das Eigenkapital wird zum Nennbetrag ausgewiesen. Die Rückstellung für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen wurde nach dem versicherungsmathematischen Teilwertverfahren gebildet. Es wurden folgende Annahmen für die Berechnung berücksichtigt: Rechnungszins gemäß § 253 Abs.2 Satz 2 HGB von 1,83 % p. a. (im Vorjahr: 1,79 p. a.), Rentenanpassung von 2% p. a. und Rechnungsgrundlagen "Richttafeln 2018 G" von Dr. Klaus Heubeck. Der Rechnungszins basiert auf den von der Bundesbank veröffentlichten durchschnittlichen Marktzinssätzen der vergangenen zehn Jahre aus einer pauschal angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren. Rückstellungen werden in Höhe des Erfüllungsbetrags angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Zukünftige Preis- und Kostensteigerungen werden berücksichtigt, sofern ausreichende und objektive Hinweise für deren Eintritt vorliegen. Rückstellungen mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre abgezinst. Gewährleistungsrisiken wird durch Bildung einer Pauschalrückstellung Rechnung getragen. Die Pauschalrückstellung wird durch Anwendung eines Prozentsatzes auf die geschätzten, garantiebehafteten Umsätze der beiden letzten Jahre ermittelt. Rückbauverpflichtungen aus Mietvertragen werden über die Laufzeit des Mietvertrags angesammelt. Verbindlichkeiten werden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. C. Erläuterungen zur Bilanz Das Anlagevermögen ist mit den Anschaffungskosten, den Zugängen und Abgängen sowie Umbuchungen und Abschreibungen des Geschäftsjahres sowie den kumulierten Abschreibungen je einzelnen Posten des Anlagevermögens aus Anlage 3, Blatt 5 ersichtlich. Die fertigen Erzeugnisse und Waren umfassen Handelswaren für den Einzelhandel und für den Großhandel. Die Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, betreffen im Wesentlichen - gegenüber dem Vorjahr unverändert - Forderungen aus Rückvergütungen (TEUR 451; im Vorjahr: TEUR 570). Die sonstigen Vermögensgegenstände beinhalten im Wesentlichen Forderungen aus Lieferantenboni (TEUR 117; im Vorjahr: TEUR 134), Steuerforderungen (TEUR 388; im Vorjahr: TEUR 220), sowie aus gewährten kurzfristigen Krediten (TEUR 1; im Vorjahr: TEUR 5). Sie haben in Höhe von TEUR 9 (im Vorjahr: TEUR 9) eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr. Der Posten beinhaltet antizipative Forderungen in Höhe von TEUR 117 (im Vorjahr: TEUR 134). Unter Inanspruchnahme des Art. 67 Abs. 1 Satz 1 EGHGB wird der sich aus der Änderung der Rückstellungsbilanzierung nach §§ 248 Abs. 1 Satz 1, 253 Abs. 1 Satz 2 HOB durch das Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz (kurz BilMoG) ergebende Zuführungsbetrag über den Zeitraum von 15 Jahren verteilt. Hieraus ergeben sich keine verbleibenden Zuführungsbeträge mehr. Der gemäß § 253 Abs. 6 HGB bestehende Unterschiedsbetrag aus der Verwendung des 7-Jahres-Durchschnitts-Marktzinssatzes im Vergleich zur Verwendung des 10-Jahres-Durchschnitts-Marktzinssatzes beträgt TEUR 180; er unterliegt der Ausschüttungssperre gemäß §253 Abs. 6 HGB. Die Steuerrückstellungen umfassen die Rückstellung für ausstehende Steuern vom Einkommen und vom Ertrag für das laufende Geschäftsjahr (TEUR 0; im Vorjahr: TEUR 135). Die sonstigen Rückstellungen beinhalten im Wesentlichen Gewährleistungsrisiken, Rückstellungen für unterlassene Instandhaltungen und für Verpflichtungen aus der Aufbewahrung von Geschäftsunterlagen. Ferner beinhalten sie Rückzahlungsverpflichtungen aus den Überbrückungshilfeprogrammen des Bundes in Höhe von TEUR 728 (im Vorjahr: TEUR 728). Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind innerhalb eines Jahres fällig. Bei Lieferungs- und Leistungsverbindlichkeiten bestehen die üblichen Eigentumsvorbehalte. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen beinhalten ausschließlich Verbindlichkeiten gegenüber dem 100%-igen Tochterunternehmen Beton Alzey, Transportbeton - und Betonfertigteil GmbH Alzey & Co. KG und sind innerhalb eines Jahres fällig. Die Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, sind - wie im Vorjahr - innerhalb eines Jahres fällig. Sie betreffen mit TEUR 593 (im Vorjahr: TEUR 679) Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen. Die sonstigen Verbindlichkeiten sind - wie im Vorjahr - innerhalb eines Jahres fällig. Wesentliche sonstige finanzielle Verpflichtungen bestehen in Form diverser Miet- und Leasingverträge. Diese betragen bis zum Ablauf der jeweiligen Grundmietzeiten TEUR 2.457, davon sind TEUR 983 innerhalb eines Jahres fällig. D. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Die Umsatzerlöse werden im Inland realisiert. Sie betreffen mit TEUR 10.822 den Großhandel, mit TEUR 9.577 den Einzelhandel und mit TEUR 7.419 den Transportbeton. Die sonstigen betrieblichen Erträge beinhalten periodenfremde Erträge aus der Auflösung von Wertberichtigungen und Rückstellungen (TEUR 48; im Vorjahr: TEUR 109), Erträge aus Wertpapiergeschäften und Zuschreibungen auf Wertpapiere (TEUR 400; im Vorjahr: TEUR 408). Erträge aus Anlagenabgängen (TEUR 40; im Vorjahr: TEUR 45) und Erträge aus Schadenersatzleistungen (TEUR 24; im Vorjahr TEUR 38). Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen beinhalten im Wesentlichen Raumkosten (TEUR 1.652; im Vorjahr: TEUR 1.990), Fahrzeugkosten (TEUR 628; im Vorjahr: TEUR 546), Gebühren, Beiträge u++nd Versicherungen (TEUR 254; im Vorjahr: TEUR 272), Betriebs- und Instandhaltungsaufwendungen (TEUR 462; im Vorjahr: TEUR 343), Verwaltungskosten (TEUR 387; im Vorjahr: TEUR 431) sowie Vertriebskosten (TEUR 555; im Vorjahr: TEUR 726). Die Abschreibungen auf Finanzanlagen umfassen ausschließlich außerplanmäßige Abschreibungen (TEUR 486, im Vorjahr: TEUR 1.003) auf Wertpapiere. Die Erträge aus Beteiligungen umfassen in Höhe von TEUR 197 (im Vorjahr: TEUR 245) Erträge aus verbundenen Unternehmen. E. Sonstige Angaben Gewinnverwendung Die Geschäftsführung schlägt der Gesellschafterversammlung vor, den Gewinnvortrag und das Jahresergebnis auf neue Rechnung vorzutragen. Der Jahresabschluss wurde vor Ergebnisverwendung aufgestellt. Die Gesellschafterversammlung vom 21. Dezember 2023 hat den Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2022 festgestellt. Mitglieder des Geschäftsführungsorgans Während des Geschäftsjahres 2023 wurden die Geschäfte des Unternehmens geführt durch Herrn Joachim Alexander Beyer (wohnhaft in Nieder-Olm, ausgeübter Beruf: Kaufmann). Der Anteilsbesitz gemäß § 285 Nr. 11 HOB stellt sich wie folgt dar:
Die Zahl der im Geschäftsjahr 2023 durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer betrug 104 , davon entfallen 63 Mitarbeiter auf den Baumarkt, 34 auf Großhandel sowie 7 Mitarbeiter auf die Betonwerke.
Mainz, im November 2024 Joachim Alexander Beyer ANLAGENSPIEGEL für das Geschäftsjahr 2023
LAGEBERICHT für das Geschäftsjahr 2023A. Geschäft und Rahmenbedingungen A.I. Beyer Baustoffhandelsgesellschaft mbH Die Firma Beyer Baustoffhandelsgesellschaft mbH hat ihren Geschäftssitz in Mainz. Die Gesellschaft ist zentral organisiert und betreibt ihr Geschäft in angemieteten Räumen eines nahestehenden Unternehmens. Die Gesellschaft betreibt einen Hagebau-Baumarkt (Einzelhandel) und einen Baustoffhandel (Großhandel). Ferner produziert die Gesellschaft über zwei Tochterunternehmen Transportbeton an den Standorten Alzey und Mainz. Hauptlieferant der Gesellschaft ist gegenüber dem Vorjahr unverändert die Hagebau-Gruppe. Ziel der Gesellschaft ist ein deutliches Umsatzwachstum in 2024 in sämtlichen Geschäftsbereichen. Im Bereich des Baumarktes wird der Bereich der neuen Medien ausgeweitet und hiermit gezielt, neben den bisherigen werblichen Maßnahmen, zusätzlich investiert. Die Anzahl der Werbebeilagen in den Printmedien und auch in den digitalen Medien werden im Vergleich zum laufenden Jahr stark erhöht. Hierdurch soll die Kundenfrequenz erhöht werden. A.II. Wirtschaftliche Rahmenbedingungen Entwicklung der Gesamtwirtschaft Die gesamtwirtschaftliche Lage in Deutschland war 2023 weiterhin geprägt von den Folgen des Ukrainekrieges, Material- und Lieferengpässen, massiv steigenden Preisen, Fachkräftemangel und der Corona-Pandemie. Bezogen auf das Basisjahr 2022 lag die Teuerungsrate im Mittel bei 5, 9 Prozent, wobei die Inflation im vierten Quartal besonders deutlich anstieg. Wesentliche Treiber der Inflation waren die starken Preisanstiege bei Mineralölprodukten, Erdgas und Strom. Trotz dieser negativen Vorzeichen behauptete sich die deutsche Wirtschaft insgesamt gut. Das Bruttoinlandsprodukt 2023 (BIP) sank preisbereinigt um 0,3 Prozent (Vorjahr: + 1,9 Prozent). Die Baukonjunktur kühlte sich weiterhin deutlich ab. Entwicklung der Branche Das Bauhauptgewerbe musste wie bereits im Jahr 2022 einen Umsatzrückgang um real 5,0 Prozent (Vorjahr: - 5,5 Prozent) hinnehmen. Die Bauinvestitionen nahmen preisbereinigt um 4,4 Prozent ab (Vorjahr: - 1,6 Prozent). Dämpfend wirkten neben dem Fachkräfte- und Materialmangel vor allem die hohen Baukosten und die zunehmend schlechteren Finanzierungsbedingungen durch den Anstieg der Leitzinsen. Vor allem im Wohnungsbau ging die Bautätigkeit stark zurück. Im Berichtsjahr wurden nur noch rund 294.400 Wohnungen fertiggestellt und somit 14.400 mehr als im Vorjahr (280.000 Wohneinheiten). Das entspricht einem Plus von 5,1 Prozent. Für 2024 wird ein weiterer Rückgang auf 235. 000 Wohnungen erwartet, was ein Minus von 20,2 Prozent bedeuten würde. B. Lage der Gesellschaft B. L Grundsätzliches Nach einer Steigerung der Umsatzerlöse im Jahr 2022 verringerten sich die Umsatzerlöse im Jahr 2023. Sie betragen nunmehr TEUR 27.818 (im Vorjahr: TEUR 36.734). Das Betriebsergebnis EBIT verbesserte sich und beträgt TEUR 694 (im Vorjahr: TEUR 170), bereinigt um neutrale Effekte sowie Effekte aus Finanzanlagen beträgt es TEUR 294 (im Vorjahr: TEUR -238). Die Prognosen des Vorjahres konnten erreicht werden. Vor dem Hintergrund der schwierigen Rahmenbedingungen sieht die Geschäftsführung die Entwicklung der Lage der Gesellschaft als zufriedenstellend an. B. II. Ertragslage Im Geschäftsjahr 2023 sanken die Umsatzerlöse. Das Umsatzminus betrug 24,3 %; die Umsatzerlöse betragen TEUR 27.818 (im Vorjahr: TEUR 36. 734). Im Bereich Baustofffachhandel verzeichnete unser Unternehmen ein Umsatzminus von 28,2 %, die Umsatzerlöse betragen TEUR 10.822 (im Vorjahr: TEUR 15.073). Im Geschäftsbereich Einzelhandel war ein Umsatzminus von 6,3 % im Geschäftsjahr 2023 zu verzeichnen. Er belief sich auf TEUR 9.577 (im Vorjahr: TEUR 10.216). Die Umsatzerlöse im Bereich Transportbeton sanken ebenfalls. Die Umsätze verringerten sich um TEUR 4.026 auf TEUR 7.419. Die Abnahme der Umsatzerlöse führte zu einer Verringerung der Materialaufwendungen (TEUR 18.358; im Vorjahr TEUR 27.149), das Rohergebnis verschlechterte sich um TEUR 150 auf TEUR 10.085 (im Vorjahr: TEUR 10.235). Das Rohergebnis beträgt 36,3 % (im Vorjahr: 27,9%) der Gesamtleistung. Die sonstigen betrieblichen Erträge sind um TEUR 24 auf TEUR 625 (im Vorjahr: TEUR 649) gesunken; darin enthalten sind Erträge aus der Veräußerung von Finanzanlagen in Höhe von TEUR 400 (im Vorjahr: TEUR 408). Die Personalaufwendungen sanken um TEUR 320 auf TEUR 4.768 (im Vorjahr: TEUR 5.088). Die Personalintensität beträgt 17,1% (im Vorjahr: 13,8%). Die Abschreibungen sind gegenüber dem Vorjahr nahezu unverändert (TEUR 357; im Vorjahr TEUR 381). Das Betriebsergebnis EBIT ist um TEUR 524 auf TEUR 694 (im Vorjahr: TEUR 170) gestiegen; die EBIT-Rendite beträgt 2,5 % (im Vorjahr: 0,5 %). Die Erträge aus Beteiligungen sind gesunken (TEUR 198; im Vorjahr: TEUR 410), sie betreffen größtenteils verbundene Unternehmen. Das Finanzergebnis beträgt insgesamt TEUR -83 (im Vorjahr: TEUR -352). Rechnet man zum Finanzergebnis die in den sonstigen betrieblichen Erträgen ausgewiesenen Erträge aus der Veräußerung von Finanzanlagen hinzu, wäre das Finanzergebnis um TEUR 261 auf TEUR 317 (im Vorjahr: TEUR 56) gestiegen. Die außerplanmäßigen Abschreibungen auf Finanzanlagen betragen TEUR 486 (im Vorjahr: TEUR 1.003). Die Steuerbelastung beträgt TEUR 178 (im Vorjahr: TEUR 76), darin enthalten sind auch periodenfremde Steuern in Höhe von TEUR 26 (im Vorjahr: TEUR -18). Das Ergebnis beträgt TEUR 385 (im Vorjahr TEUR -307). B. III. Vermögenslage Die Finanzanlagen haben sich um TEUR 90 auf TEUR 11.355 (im Vorjahr: TEUR 11.265) erhöht. Dabei sind insbesondere die Wertpapiere des Anlagevermögens um TEUR 68 auf TEUR 9.196 (im Vorjahr: TEUR 9.128) gestiegen. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind am Bilanzstichtag gestiegen; sie betragen TEUR 2.988 (im Vorjahr: TEUR 2.896). Es wurden Wertberichtigungen von TEUR 189 (im Vorjahr: TEUR 191) gebildet. Die Zahlungsmittel stiegen um TEUR 423 auf TEUR 1.130 (im Vorjahr: TEUR 707). Das Eigenkapital beträgt TEUR 14.871 (im Vorjahr: TEUR 14.485) und ist wegen des Jahresüberschusses gestiegen. Die Gesamtkapitalrendite beträgt 1,8 % (im Vorjahr: -1,4 %). Die Rückstellungen sind um TEUR 275 gesunken (TEUR 5.087; im Vorjahr: TEUR 5.362). Sie enthalten insbesondere eine Rückzahlungsverpflichtung aus Coronahilfen in Höhe von TEUR 728 (im Vorjahr: TEUR 728). Die Verbindlichkeiten betragen TEUR 1.230 (im Vorjahr: TEUR 1 .612). Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen betragen TEUR 2.457 (im Vorjahr: TEUR 3.440) und betreffen im Wesentlichen Mietverpflichtungen gegenüber einem nahestehenden Unternehmen. Im Jahr 2024 sind wesentliche Investitionen in das Sachanlagevermögen in einer Größenordnung von TEUR 50 geplant. B. IV. Finanzlage Wesentliche Finanzierungsmaßnahmen waren nicht erforderlich. Investitionen wurden im Wesentlichen aus dem laufenden Bankguthaben getätigt. Die Finanzlage kann insgesamt als stabil bezeichnet werden. Die Gesellschaft konnte ihren Zahlungsverpflichtungen jederzeit nachkommen. C. Wirtschaftliche Lage des Unternehmens Im Hinblick auf die vorstehend dargelegte Entwicklung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage sehen wir die wirtschaftliche Entwicklung insgesamt als positiv und stabil an. D. Personal- und Sozialbereich D.I. Angaben zur Arbeitnehmerschaft Unsere Gesellschaft beschäftigte im Jahresdurchschnitt 82 Vollzeitmitarbeiter, 20 Teilzeitbeschäftigte bzw. geringfügig Beschäftigte und 2 Auszubildende. D.IL Angaben zur Struktur des Personalaufwandes Die Gesellschaft beschäftigt Lohn- und Gehaltsempfänger. Die Lohnempfänger erhalten eine individuelle Stundenvergütung, zzgl. einer Überstundenzulage. Die Gehaltsempfänger erhalten 12 gleiche Monatsgehälter, zzgl. Urlaubs- und Weihnachtsgeld, oder Gratifikationen gemäß individuellen Vereinbarungen sowie eine freiwillige Jubiläumszuwendung entsprechend der Dauer der Betriebszugehörigkeit. Für die Geschäftsführung bestehen ergebnisabhängige Tantiemen- Vereinbarungen. D. III. Angaben zu betrieblichen Sozialleistungen Auf Wunsch der Mitarbeiter beteiligt sich die Firma an Vermögenswirksamen Leistungen und offeriert eine betriebliche Altersvorsorge. D. IV. Angaben zur Aus- und Weiterbildung Die Mitarbeiter werden innerbetrieblich geschult. Daneben werden mit den Mitarbeitern fortlaufend innerbetriebliche Weiterbildungsmaßnahmen durchgeführt. Spezielle Anforderungsprofile werden durch externe Schulungen abgedeckt. E. Umweltschutz Neben den normalen, allgemein üblichen Umweltschutzmaßnahmen, wie z. B. dem Einsatz von katalysatorgetriebenen Kraftfahrzeugen, achten wir insbesondere bei der Entsorgung von Sondermüll auf fachgerechte Ausführung. Daneben achten wir auf die getrennte Müllentsorgung. Sämtliche Hydrauliken bei den Kranfahrzeugen sind mit Biohydrauliköl bestückt, damit bei einem eventuellen Schaden keine Umweltbelastung auftreten kann, da das Öl biologisch abbaubar ist. F. Prognosebericht Der Hauptverband der Deutschen Bauindustrie hat seine Prognose für die Baukonjunktur 2024 nach unten korrigiert. Die Branche erwartet nunmehr eine Entwicklung im Bauhauptgewerbe zwischen Null und -3,0 %. Bis zum 30. September 2024 sind die Umsatzerlöse gegenüber dem Vorjahr wieder gesunken, das Ergebnis gegenüber dem Vorjahresvergleichszeitraum wird nicht erreicht. Der Großhandel konnte in diesem Zeitraum ein Umsatzminus von 24,1 % gegenüber dem Vorjahreszeitraum verzeichnen. Der Einzelhandel konnte in diesem Zeitraum ein Umsatzminus von 6,8 % gegenüber dem Vorjahreszeitraum verzeichnen. Die Betonwerke erzielten 36.2 % weniger Umsatz als im Vorjahreszeitraum. Es ist zu erwarten, dass für das Jahr 2024 kein positives Jahresergebnis realisiert werden kann. G. Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung Die Risiken der künftigen Entwicklung der Gesellschaft sehen wir vorwiegend in der weiteren Entwicklung der Konjunktur, insbesondere der des Bauhauptgewerbes. Ein weiteres Risiko für die künftige Entwicklung der Gesellschaft besteht in der Insolvenzgefahr unserer Kunden. Darüber hinaus sehen wir uns in der Zukunft einem verstärkten Wettbewerb ausgesetzt. Wir versuchen, diesen Risiken durch permanente Bonitäts- und Qualitätsüberwachung sowie dem Abschluss einer Kreditversicherung entgegenzuwirken. Zukünftige Chancen sehen wir in der verstärkten Kundenorientierung im Baumarktbereich und den positiven Effekten aus der sich erholenden Wirtschaftslage und der daraus resultierenden Binnenmarktnachfrage.
Mainz, im November 2024 Joachim Alexander Beyer BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Beyer Baustoff Handelsgesellschaft mbH, Mainz Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Beyer Baustoff Handelsgesellschaft mbH, Mainz, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Beyer Baustoff Handelsgesellschaft mbH, Mainz, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichtes geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichtes in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichtes" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichtes, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichtes in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichtes Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichtes getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
München, den 20. Dezember 2024 Rota-Treuhand
GmbH
Schuon, Wirtschaftsprüfer |
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