HCM EXPERT GROUP GmbH
Selbe AdresseErbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der Informationstechnologie
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Sven Diekhof seit 4.5.2016 | Geschäftsführer |
Abduallah Jameel A. Taibah seit 16.3.2015 | Geschäftsführer |
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
FLABEG FE GmbHFurth im WaldJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2016 bis zum 31.12.2016Bilanz zum 31. Dezember 2016AKTIVA
Gewinn- und Verlustrechnung für 2016
Anhang für das Geschäftsjahr 20161. Allgemeine HinweiseDie Gesellschaft wurde durch Gesellschaftsvertrag vom 9.9.2013 von der Istydama technologies GmbH, München, gegründet. Die Geschäftsanteile sind voll eingezahlt. Mit Kaufvertrag vom 2./10.8.2013 und Nachtrag vom 15.11.2013 hat die Sun & Life LLC, Riyadh/Saudi-Arabien, Vermögensgegenstände der insolventen Gesellschaften Flabeg GmbH und FLABEG Holding GmbH vom Insolvenzverwalter erworben und die Rechte und Pflichten aus dem Kaufvertrag am 28.11.2013 gemäß § 22.3 des Kaufvertrages mittels Übertragungsvertrag auf die FLABEG FE GmbH übertragen. Die Gesellschaft ist am 12.9.2013 in das Handelsregister eingetragen worden. Die Geschäftstätigkeit wurde am 9.12.2013 aufgenommen. Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Nachtragsbericht Auch das Core team wurde momentan freigesetzt um weiter Kosten einzusparen, die Firma wird jedoch weiter geführt und wird bei entsprechender Auftragslage den Geschäftsbetrieb bzw. die Produktion wieder aufnehmen. Zwischenzeitlich vertreibt die Flabeg FE GmbH die Nutzungsrechte an der UT Technologie und ist in Gesprächen mit verschiedenen Investoren um ggf. zukünftig eine Joint Venture zu formieren. Die Bilanzierung erfolgt unter Going Concern, da der Shareholder der Flabeg FE GmbH nicht die Absicht hat die Firma zu schließen, weitere Geschäftsaktivitäten anstehen und der finanziell Rückhalt durch die ACWA Holding konkret sichergestellt ist. 2. Bilanzierungs- und BewertungsmethodenFür die Aufstellung des Jahresabschlusses waren im Wesentlichen unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend. Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten bilanziert und werden, sofern sie der Abnutzung unterliegen, entsprechend ihrer Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Marke "FLABEG" wird entsprechend dem geplanten Wertverlauf der wertbestimmenden Faktoren über einen Zeitraum von 15 Jahren abgeschrieben, Patente über 5 Jahre und die Entwicklungskosten "Ultimate Trough" über 8 Jahre. Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungskosten angesetzt und wird, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Nutzungsdauer beträgt 2 bis 5 Jahre. Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens werden nach Maßgabe der voraussichtlichen Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Abschreibungen erfolgen nach der linearen Methode und Zugänge werden zeitanteilig abgeschrieben. Für neu angeschaffte geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten von € 150,00 bis € 1.000,00 wird ein Sammelposten im Jahr des Zugangs gebildet. Dieser Sammelposten wird über fünf Jahre abgeschrieben. Die Vorräte werden zu Anschaffungskosten bzw. Herstellungskosten angesetzt. Die Bestände an Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen sind zu durchschnittlichen Einstandspreisen oder zu niedrigeren Tagespreisen am Bilanzstichtag aktiviert. Die fertigen und unfertigen Erzeugnisse sind auf der Basis von Kalkulationen zu Herstellungskosten bewertet. Neben den direkt zurechenbaren Materialeinzelkosten, Fertigungslöhnen und Sondereinzelkosten werden auch angemessene Teile der Material- und Fertigungsgemeinkosten sowie der Wertverzehr des Anlagevermögens, soweit dieser durch die Fertigung veranlasst ist, gemäß § 255 Abs. 2 S. 1 und 2 HGB, berücksichtigt. In allen Fällen wurde verlustfrei bewertet, d. h. es wurden von den voraussichtlichen Verkaufspreisen Abschläge für noch anfallende Kosten vorgenommen. Handelswaren sind zu Anschaffungskosten oder niedrigeren Marktpreisen bilanziert. Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, sind durch angemessene Abwertungen berücksichtigt. Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Erkennbare Einzelrisiken werden durch Wertberichtigungen berücksichtigt. Die Bewertung der flüssigen Mittel erfolgt zum Nennwert. Für die Ermittlung der Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen wurde der Abzinsung ein Zinssatz in Höhe von 4,01 % (Vorjahr: 3,89 %) zugrunde gelegt. Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen wurden nach versicherungsmathematischen Grundsätzen unter Anwendung des Anwartschaftsbarwertverfahrens unter Verwendung der "Richttafeln 2005 G" der Heubeck-Richttafeln-GmbH, Köln, ermittelt. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags (d. h. einschließlich zukünftiger Kosten- und Preissteigerungen) angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr sind bei der Gesellschaft nicht vorhanden. Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Für die Ermittlung latenter Steuern aufgrund von temporären oder quasi-permanenten Differenzen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen oder aufgrund steuerlicher Verlustvorträge werden die Beträge der sich ergebenden Steuerbe- und -entlastung mit den unternehmensindividuellen Steuersätzen im Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen bewertet und nicht abgezinst. Aktive und passive Steuerlatenzen werden verrechnet ausgewiesen. Die Aktivierung latenter Steuern unterbleibt in Ausübung des dafür bestehenden Ansatzwahlrechts. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen wurden - soweit im Inland erhalten - brutto, d. h. mit Umsatzsteueranteil ausgewiesen. Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten wurden grundsätzlich mit dem Devisenkassamittelkurs zum Abschlussstichtag umgerechnet. Bei einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurde dabei das Realisationsprinzip (§ 252 Abs. 1 Nr. 4 Halbsatz 2 HGB) und das Anschaffungskostenprinzip (§ 253 Abs. 1 S. 1 HGB) beachtet. 3. Erläuterungen zur BilanzDie Entwicklung des Anlagevermögens wird gesondert im Anlagenspiegel dargestellt. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände weisen eine Restlaufzeit von unter einem Jahr auf. In den Forderungen gegen verbundene Unternehmen ist eine Forderung gegen Gesellschafter in Höhe von T€ 276 enthalten. Im Rahmen des Übertragungsvertrages vom 28.11.2013 wurde eine Kapitalrücklage in Höhe von T€ 5.350 ausgewiesen. Sie ist zum 31. Dezember 2016 unverändert. Der Unterschiedsbetrag i.S.d. § 253 Abs. 6 S. 1 HGB aus der Abzinsung der Rückstellungen für Altersversorgungsverpflichtungen mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren beträgt im Vergleich zur Abzinsung der Rückstellungen mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren T€ 17. Dieser Betrag unterliegt einer Ausschüttungssperre gemäß § 253 Abs. 6 S. 2 HGB. Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten sind im Verbindlichkeitenspiegel im Einzelnen dargestellt. Verbindlichkeitenspiegel in T€:
In den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern in Höhe von T€ 2.420 enthalten. Als Garantiegeber gegenüber den Banken treten die Muttergesellschaft, die Abdulkadir Al-Muhaldib and Sons Company, Riad/Saudi-Arabien, sowie die Abdullah Abunayyan Trading Company Limited, Riad/Saudi-Arabien, auf. Außerbilanzielle Geschäfte Wartungs-, Miet- und Leasingverträge Die Gesellschaft hat diverse Dienstleistungs-, Leasing- und Wartungsverträge abgeschlossen, deren Kündigungstermine zwischen 2017 und 2018 liegen. Für die Beurteilung der Vermögenslage sind die Verträge unbedeutend. Ein Mietvertrag mit einer monatlichen Belastung von T€ 16 hat eine Laufzeit bis zum 30. September 2017, ein zweiter Mietvertrag mit einer monatlichen Belastung von T€ 26 hat eine Laufzeit bis zum 1. Dezember 2018. 4. Erläuterungen zur Gewinn- und VerlustrechnungDie sonstigen betrieblichen Erträge entfallen im Wesentlichen auf Erträge aus der Kostenverrechnung mit der FLABEG Deutschland GmbH im Rahmen der Nutzung von gemeinsamen Lägern bzw. Maschinen (T€ 394) und auf Erstattungen für Förderprojekte (T€ 213). Darüber hinaus sind außergewöhnliche Erträge in Höhe von T€ 6.460 aus einem Forderungsverzicht der ACWA Holding enthalten. Der Personalaufwand enthält mit T€ 700 außergewöhnliche Aufwendungen für die Zuführung zu Rückstellungen für Restrukturierungen. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten im Wesentlichen Vermittlungsprovisionen (T€ 1.074), Miet- und Leasingkosten (T€ 677), Kosten für diverse Dienstleistungen (T€ 569), Rechts- und Beratungskosten (T€ 134), Reisekosten (T€ 122), Instandhaltungsaufwendungen (T€ 527) und Versicherungen (T€ 119). 5. Sonstige AngabenGeschäftsführung Die Geschäftsführung setzt sich wie folgt zusammen: - Herr Christian Josef Hanke, München (bis 30.4.2016) - Herr Abduallah Jameel A. Taibah, Riad/Saudi-Arabien - Herr Sven Diekhof, München (seit 4.5.2016) Mitarbeiter Die Gesellschaft beschäftigte im Jahresdurchschnitt (Vorjahr: 129) folgende Mitarbeiter:
Konzernverhältnisse Die ACWA Holding, P.O. Box 321 Riyadh 11411 Königreich Saudi-Arabien, erstellt als Mutterunternehmen einen Konzernabschluss.
Furth im Wald, 7. Juli 2017 gez. Geschäftsführung Entwicklung des Anlagevermögens zum 31. Dezember 2016(Anlagenspiegel)
Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 01. Januar bis 31. Dezember 2016der FLABEG FE GmbH, Furth im WaldGeschäftsmodell und aktuelle RahmenbedingungenDie Aktivitäten bestehen im Wesentlichen aus der Produktion von Spiegeln für konzentrierte Solaranwendungen (Parabolspiegel, Fresnel, Heliostaten/Solartürme, Dish-Sterling-Anlagen und konzentrierte Photovoltaik) und Engineering-Dienstleistungen in diesem Bereich. Im Geschäftsjahr 2016 haben sich die Rahmenbedingungen für den Abschluss von Neugeschäften im Bereich von CSP-Kraftwerken (Concentrated Solar Power) nicht verbessert. Leider wurden alle in 2016 erwarteten Aufträge aus Parabolrinnen-Kraftwerken sowie aus Solar-Turm-Kraftwerken über das Jahr immer wieder von den Auftraggebern verschoben, sodass keine Aufträge für 2017 und Folgejahre vorliegen. Der im November 2015 erhaltene Großauftrag für die Spiegel des Solar-TurmKraftwerkes NOOR 3 wurde zum größten Teil in 2016 abgearbeitet. Das Produktionswerk in Furth im Wald konnte daher in 2016 nur mit Unterstützung der Gesellschafter weiterbetrieben werden. Für das Jahr 2018 wird eine deutliche Erholung des Marktes und der Auftragslage erwartet, welche die Projektpipeline wieder nachhaltig füllen soll. Der Bedarf an speicherbarer erneuerbarer Energie, der gegenwärtig nur durch CSP-Kraftwerke gedeckt werden kann, wurde in vielen Ländern erkannt und entsprechende Förderprogramme und Einspeisevergütungen wurden angekündigt. Einige Länder haben angekündigt ihre Anstrengungen und geplanten Ausgaben deutlich erhöhen. Zu nennen sind hier vor allem China, Indien und Saudi Arabien. In China wurden 20 Projekte für erneuerbare Energien von der Staatsregierung bewilligt und freigegeben. Bei den in China geplanten Technologien ist ein ausgeglichener Mix aus Parabolrinnen-Technologie, Solar-Turm-Technologie, Linear Fresnel und konzentrierter Photovoltaik (CPV) vertreten. Mittelfristig ist bei der Solar-Turm-Technologie, konzentrierter Photovoltaik (CPV) als auch aus Sterling-DishSystemen ein weiterer Zuwachs zu erwarten. FLABEG FE GmbH kann alle CSP-Anwendungen mit entsprechenden Spiegeln bedienen. Aktuelle internationale Marktstudien gehen davon aus, dass mit solarthermischen Kraftwerken im Jahr 2040 weltweit mehr Strom erzeugt werden wird als heute mit Atom- und Wasserkraft. Bis 2040 könnten mit einer Kapazität von 600 Gigawatt rund 5 % der weltweit verbrauchten Elektrizität aus CSP-Kraftwerken stammen (unter der Annahme einer Verdoppelung des weltweiten Stromverbrauchs). Während die Photovoltaik (PV) ihren Industrialisierungsprozess und die damit verbundenen Skaleneffekte in den Jahren bis 2013 realisiert hat, werden die CSP-Technologien diesen Skalen- und Technologieschub erst in den Jahren 2016-2020 realisieren. Die FLABEG FE GmbH sieht insbesondere durch den neu entwickelten "Ultimate Trough" in Kombination mit geschmolzenem Salz als Wärmeträger die Möglichkeit gegenüber PV und anderen regenerativen Energien signifikant aufzuholen. Dies wird die Wettbewerbsfähigkeit der Technologie weiter erheblich verbessern und das Alleinstellungsmerkmal der thermischen Energiespeicherung solarthermischer Kraftwerke wird wieder verstärkt in den Vordergrund rücken. Bereits heute wird in einigen spanischen CSPKraftwerken nach Sonnenuntergang 8-16 Stunden unter Voll-Last weiter Strom produziert. Gesamtwirtschaftliche RahmenbedingungenDer Internationale Währungsfonds (IWF) hat ein verhaltenes Bild von der weiteren Entwicklung der Weltwirtschaft gezeichnet. Als charakteristisch für die weitere Konjunkturentwicklung bezeichnete der IWF ein sich verschiebendes Wachstumsbild zwischen den weit entwickelten Industrieländern und den in den vergangenen Jahren sehr dynamischen Schwellen- und Entwicklungsländern. Während letztere an Wachstumskraft verlören, rückten nun die etablierten Industrieländer wieder stärker in den Vordergrund. Allerdings bleibe das Wachstum in den Schwellen- und Entwicklungsländern weiterhin deutlich höher. Organisatorische und rechtliche Struktur der GesellschaftDer Unternehmensgegenstand ist die Herstellung und der Vertrieb von Spiegeln für Solarthermische Anwendungen. Dazu gehören u.a. Parabolrinnenkraftwerke, Solar-Turm-Kraftwerke, Anlagen mit konzentrierter Photovoltaik etc. Des Weiteren besteht eine Betriebsstätte in Köln, die sich mit der Entwicklung von Solarkollektoren bzw. mit der Auslegung von Solarfeldern beschäftigt. Die Erträge erfolgen über die Lizenzierung der Kollektoren bzw. den Verkauf von Engineering-Dienstleistungen, wie z.B. bei der Auslegung von Solarfeldern. Die Gesellschaft ist eine 100%-ige Tochter der Istydama technologies GmbH. Der Sitz der Firma wurde Anfang März 2017 von München nach Nürnberg verlegt. Die Muttergesellschaft ist eine Finanz- und Dienstleistungsholding, die ihre Tochtergesellschaften mit kaufmännischen Dienstleistungen unterstützt. Mit Gesellschafterbeschluss vom 04. Mai 2016 wurde Herr Christian Hanke abberufen und gleichzeitig Herr Sven Diekhof zum neuen Geschäftsführer der FLABEG FE GmbH bestellt. Herr Abduallah Jameel A. Taibah ist weiterhin Geschäftsführer der FLABEG FE GmbH. Weitere gesellschaftsrechtliche Veränderungen wurden in dem Geschäftsjahr 2016 nicht durchgeführt. MitarbeiterDie FLABEG FE GmbH beschäftigt zum 31.12.2016 insgesamt 119 Mitarbeiter. Davon arbeiten 9 Projektingenieure in der Betriebsstätte in Köln. Forschung und EntwicklungDie F&E beschäftigte sich weiterhin im Wesentlichen mit der Weiterentwicklung eines Zweischichtlackes sowie der chemischen Härtung der Spiegel. Dies wird die Abhängigkeit von der bisherigen Lieferantenkette reduzieren, bessere Produktionsmöglichkeiten bieten sowie neue Marktchancen eröffnen. Die Verwendung des Zweischichtlackes wird eine Kostenreduktion ermöglichen und die Produktion von Sonderformaten erleichtern. Aktuell wird an verschiedenen Förderprojekten mit externen Partnern gearbeitet. Bei einem dieser Projekte wird in Zusammenarbeit mit einem Lackhersteller und einem Entwickler für Applikationsanlagen ein Schutzlack mit erhöhter Korrosionsstabilität für Standorte in korrosiver Umgebung entwickelt. Ein anderes Projekt befasst sich damit, eine verbesserte schmutzabweisende Vorderseitenbeschichtung zu entwickeln, die in allen Klimabereichen wirksam ist. Zukunftsweisend ist die Entwicklung und Erprobung eines optimierten Herstellungsverfahrens für vergrößerte Solarspiegel, die zum Einsatz in einer neuen Generation von Parabolrinnenkollektoren kommen sollen. Die Möglichkeiten, die Lebensdauer der Funktionsschichten bei der CSP-Technologie zu verlängern, stehen bei einem EU-geförderten Projekt im Vordergrund. Dabei wird auch die Korrelation zwischen Labor- und Feldversuchen intensiver betrachtet. Produktion und InvestitionenEin Schwerpunkt war die Investition in die Produktionsertüchtigung für neue Parabol- und Flachspiegelformate. Die Kostenstrukturen wurden weiter optimiert und damit die Wettbewerbsfähigkeit weiter verbessert. Finanz- und VermögenslageDas Anlagevermögen setzt sich im Wesentlichen aus den durch Abschreibungen reduzierten Werten der Kaufpreisaufteilung zusammen. Hier wurden bei den immateriellen Vermögensgegenständen 1.119 T€ auf die Entwicklung des Solarkollektors "Ultimate Trough" allokiert, 794 T€ auf die Marke "FLABEG" und 395 T€ auf Patente. Die Sachanlagen im Gesamtwert von 2.349 T€ umfassen primär unsere Maschinen und Anlagen. Das Umlaufvermögen umfasst Vorräte mit 2.049 T€, Forderungen aus Lieferungen und Leistungen mit 4.568 T€, Flüssige Mittel mit 392 T€ und sonstige Vermögensgegenstände mit 750 T€ sowie Forderungen gegen verbundene Unternehmen i.H.v. 30 T€ und Abgrenzungsposten von 55 T€. Die Rückstellungen umfassen 1.790 T€ und beinhalten im Wesentlichen Rückstellungen aus dem Personalbereich in Höhe von 469 T€ sowie eine Restrukturierungs-Rückstellung in Höhe von 700 T€. Der Rest setzt sich aus Rückstellungen für ausstehende Rechnungen von 173 T€ und Gewährleistung von 211 T€ zusammen. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen betragen 1.227T€, außerdem bestehen sonstige Verbindlichkeiten i.H.v. 180 T€. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten belaufen sich auf 8.074 T€, erhaltene Anzahlungen auf 674 T€. Darüber hinaus bestehen Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen i.H.v. 2.681 TE. ErtragslageIm Geschäftsjahr 2016 wurde aus den in den Rahmenbedingungen genannten Gründen ein Umsatzerlös von 14,6 Mio. € erzielt, der weit hinter den Erwartungen zurück blieb. Da dies nicht Kosten deckend war, entstand nach Abschreibung und Zinsaufwand ein Verlust von 2,6 Mio. E, dies war durch den sehr mäßigen Geschäftsverlauf bereits früh erkennbar und ist geprägt durch einen substantiellen Forderungsverzicht der Muttergesellschaft ACWA Holding in Höhe von 6,46 Mio. € (mit Datum 15.12.2016), der den Jahresfehlbetrag stark gemindert hat. Das Mutterunternehmen ACWA Holding hat die Finanzierung der FLABEG FE GmbH für die vorhersehbare Zukunft weiterhin in einem Schreiben zugesichert. RisikomanagementRisikomanagementsysteme Das Management von Risiken und Chancen ist fest in unser Managementsystem eingebunden. Dazu gehören regelmäßige Abteilungsleitertreffen, monatliche Management Meetings und die Überwachung von Kunden- und Marktentwicklungen. Im Rahmen des QM- und Umweltmanagementsystems ist ein Risikomanagement installiert. Dieses wird jährlich bei den Audits bewertet. Chancen und RisikenMarktrisiken Der CSP-Markt befindet sich nach wie vor im Umbruch. Neue Technologien wurden in den letzten Jahren entwickelt und befinden sich derzeit in der Markteinführung bzw. Erprobungsphase. Die Akzeptanz dieser Neuentwicklungen kann aber noch nicht endgültig beurteilt werden. Erst nach einer mehrjährigen Erprobungsphase unter realen Bedingungen kann eine endgültige Beurteilung erfolgen. Der von FLABEG vorrangig bediente Markt der Parabolrinnen-Kraftwerke kann auf eine mehr als 20jährige Erfahrung zurückgreifen - eine durch die kontinuierliche Weiterentwicklung gewährleistete Steigerung der Wirkungsgrade bei gleichzeitig sinkenden Stromgestehungskosten lässt erwarten, dass auch zukünftig vorrangig diese Technologie verwendet wird. Zahlreiche Länder beschäftigen sich mit Fördermöglichkeiten und der Einführung von Feed-In-Tarifs, das heißt garantierte Preise zur Einspeisung ins Stromnetz bzw. langfristige Steuervergünstigungen über 20 Jahre. Diese Rahmenbedingungen sind wiederum notwendig, um den erheblichen Anfangskapitalbedarf über umfangreiche Finanzierungen von weltweit operierenden Banken zu erhalten. So gibt es inzwischen mehrere Länder wie Marokko, Südafrika, China und Italien, die solche Regularien etabliert haben und weitere Länder, die kurz davor stehen (Saudi Arabien, Tunesien, Pakistan, Chile etc.). Der Umfang, Zeitpunkt und die Höhe dieser Einspeisevergütungen werden lokal und fallweise bestimmt, eine globale Einschätzung ist daher nach wie vor kaum möglich. Erhebliche neue Risiken kommen aus dem direkten Wettbewerb in der anhaltend sehr schwachen Marktsituation. Nicht zu unterschätzen ist der Effekt aus der Akquisition der Schott Solar durch einen direkten Wettbewerber. Hieraus ergibt sich die Möglichkeit "Paketlösungen" aus Solar-Spiegeln und Receiver-Tubes zu einem Paketpreis anzubieten und damit einen erheblichen Wettbewerbsvorteil gegenüber der FLABEG FE GmbH zu erzielen. Daneben wurden in den Boomphasen der vergangenen Jahre speziell im asiatischen und spanischen Markt erhebliche Investitionen in Fertigungskapazitäten getätigt. Einige dieser Wettbewerber haben sich jedoch bereits wieder aus dem Markt zurückgezogen. Speziell im Falle der asiatischen Wettbewerber ist die fehlende Projekterfahrung ein Vorteil für die etablierten europäischen Hersteller. Besonders in der MENA-Region wird auf etablierte Hersteller mit ausgereiften Produkten gesetzt. Dennoch müssen die neuen Fertigungskapazitäten in den Schwellenländern als nicht unerhebliches mittel- und langfristiges Risiko gesehen werden. Bei der momentan zu erwartenden Erholung des Marktes ab 2017 ist mittelfristig von einer Auslastung der Kapazitäten aller Wettbewerber auszugehen. Die eigentliche Hauptkonkurrenz kommt jedoch nicht von den direkten Glaswettbewerbern als vielmehr aus der Konkurrenz mit anderen Technologien, die durch die hohe Attraktivität des Marktes der regenerativen Energien bedingt ist. Photovoltaik, Wind und die unterschiedlichen CSPTechnologien, um nur die Wichtigsten zu nennen, stehen im wechselseitigen Wettbewerb und die erwartete Kostenentwicklung treibt Unternehmen und Projektierer. Durch die permanente Weiterentwicklung in den Industrien kommt es immer wieder zu schwer absehbaren Marktverschiebungen. Welche Technologie sich wann und mit welchen Stromgestehungskosten etabliert bzw. sich mit neuer Produktgeneration weiterentwickelt, ist nur schwer abschätzbar. Bei verschiedenen Neuentwicklungen von CSP-Technologien wird nicht auf Lieferkette und Machbarkeit geachtet, so dass z.B. riesige Spiegelformate eingesetzt werden sollen, die mit bestehenden Fertigungsmitteln nicht zu fertigen sind. Die Kosteneffizienz, d.h. die Gesamtkosten der Stromgestehung der einzelnen Technologien, sinkt jährlich zwischen 5%-20%. Der Einbruch des Ölpreises wird jedoch eine Netzparität mit den fossilen Energieträgern zumindest mittelfristig nicht zulassen. Hauptgrund für zukünftige, weitere staatliche Subventionen in die CSP-Technologie werden die Klimaziele der einzelnen Länder sein. Marktchancen Die Chancen der CSP-Industrie sind vielfältig. Zahlreiche Länder starten mit Förderprogrammen im CSP-Bereich, da neben der Abdeckung der Energiebedarfe am Tag durch die Photovoltaik auch die intensiven Energiebedarfe nach Sonnenuntergang abgedeckt werden müssen. Die Speicherung von thermischer Energie und deren Freisetzung nach Sonnenuntergang macht diese Technologie besonders wertvoll und stellt eine ideale Ergänzung der Photovoltaik dar. Große Potentiale sehen wir bei der Gewinnung von Aufträgen für solarthermische Kraftwerke in der MENA-Region und in China. Auch eine Wiederbelebung des Marktes in USA ist für 2018 vorhersehbar. Voraussetzung ist dabei allerdings die zeitnahe Schaffung politischer Rahmenbedingungen mit staatlichen Fördergeldern sowie politische Stabilität für die Errichtung und bzw. oder Betreibung solarthermischer Kraftwerke. Die größten Chancen für die FLABEG FE GmbH sehen wir in der Neuentwicklung unseres neuen "Ultimate Trough"-Kollektors. Seit Ende 2016 fertigt FLABEG FE GmbH den ersten Auftrag für die hauseigene "Ultimate Trough"-Technologie für ein Großkraftwerk in Saudi Arabien. Weitere Aufträge werden im Laufe des Jahres 2017 und 2018 erwartet. Dieser Technologiedurchbruch in Kombination mit weiteren Einsparpotentialen im Gesamtkraftwerk wird uns helfen, verlorengegangene Marktanteile wieder zurückzugewinnen. Die CSP-Technologie hat ihren Hauptvorteil in der thermischen Speicherbarkeit. Im Gegensatz zur Photovoltaik und Windenergie kann die solare Energie in Wärmespeicher überführt werden und kommt dann zur Nutzung, sobald die Sonne untergeht. Thermische Speicher mit 4-8 Stunden Speicherkapazität sind inzwischen die Regel. Die meisten Länder haben inzwischen erkannt, dass nur über einen ausgeglichenen Mix der Gesamtbedarf an Energie abgedeckt werden kann. Durch eine zunehmende Akquisitionsarbeit in den angesprochenen Wachstumsregionen und unseren neuen Investor aus der Region mit dem größten Wachstumspotential und den Vorteilen aus der Speicherbarkeit sind wir davon überzeugt, dass sich unsere Wettbewerbssituation gegenüber den anderen "grünen" Technologien in den nächsten Jahren deutlich verbessern wird. Beschaffungsrisiken Die größten Beschaffungspositionen sind Rohglas, Energie, Belegematerial (hier insbesondere Silber) und Verpackung. Unsere Beschaffungsstrategie baut auf langfristig angelegten Lieferantenbeziehungen, projektbezogenen oder jährlichen Lieferverträgen und ein konsequentes Dual Sourcing. Durch kontinuierliche Beobachtung unserer Lieferanten werden Versorgungsrisiken aufgrund von Lieferantenausfällen wirkungsvoll vermieden. Kostenrisiken werden durch längerfristige Verträge und bei Bedarf Hedging minimiert. Personalrisiken Aufgrund der demografischen Entwicklung und der niedrigen Arbeitslosenquote im Landkreis Cham kommt es immer wieder zu Engpässen bei qualifiziertem Personal. Die jüngste Vergangenheit hat uns aber gezeigt, dass eine nachhaltige, positive und vertrauensvolle Unternehmenskultur der wichtigste Garant für gute Mitarbeiter ist. Wir arbeiten deshalb vertrauensvoll mit den Betriebsratsgremien zusammen. Parallel dazu sollen Mitarbeitergespräche, die Nachfolgeplanung sowie eine individuell abgestimmte Qualifizierung sicherstellen, dass talentierte Nachwuchskräfte, Leistungs- und Know-how-Träger an das Unternehmen gebunden und weiter gefördert werden. Da viele der Mitarbeiter sich über die Jahre spezielles Produktionswissen angeeignet haben, kann es bei einer Wiederaufnahme der Produktion zu personellen und Knowhow Engpässen kommen, speziell auch durch die gute Arbeitsmarkts Lage sind die personellen Resourcen in der Region limitiert. Liquiditäts- und Finanzierungsrisiken Das Unternehmen wurde zu Anfang komplett durch das Mutterunternehmen finanziert. Sowohl der Kaufpreis als auch die Mittel für den Wiederanlauf wurden durch verbundene Unternehmen zur Verfügung gestellt. Seit 2015 erfolgten Projektfinanzierungen und Investitionen durch externe Bankfinanzierungen, die in 2016 wieder zum großen Teil durch die Muttergesellschaft erbracht wurden. Zum aktuellen Zeitpunkt erfolgt die Finanzierung ausschließlich über die ACWA Holding P.O. Box 321, Riyadh 11411, Königreich Saudi-Arabien (kurz: ACWA Holding). Die ACWA Holding hat Mitte April 2017 sämtliche Bankverbindlichkeiten abgelöst. Zwei Forderungsverzichte in Höhe von 6,46 Mio. € (mit Datum 15.12.2016) und 2,9 Mio. € (mit Datum 31.1.2017) wurden von der Muttergesellschaft gegenüber der FLABEG FE GmbH derzeit ausgesprochen. Das Mutterunternehmen ACWA Holding hat die Finanzierung der FLABEG FE GmbH für die vorhersehbare Zukunft weiterhin in einem Schreiben bis Ende 2018 zugesagt und trägt Sorge dafür, dass alle Fremdverbindlichkeiten termingerecht bedient werden. Auch in Zukunft können markt- und kundenbedingte Risiken nicht ausgeschlossen werden. Fehlende oder verzögerte Vorfinanzierungen bei Neuaufträgen, Projektverzögerungen und Projektabsagen können auch weiterhin zu Herausforderungen beim Cashflow führen. Der mittelfristige Finanzbedarf wird jedoch in jedem Fall durch bestehende liquide Mittel und entsprechende Banklinien gemäß aktueller Budgetplanung ausreichend gedeckt. Währungs- und Rohstoffrisiken werden in Zukunft durch entsprechende Sicherungsgeschäfte minimiert. Auch bei einer temporären Stilllegung des Geschäftsbetriebs sind die finanziellen Resourcen der Flabeg FE GmbH durch fest finanzielle Zusagen der ACWA Holding abgesichert. Gesamtaussage/-bewertung Bestandsgefährdende Risiken bestehen vor dem Hintergrund begrenzter liquider Mittel durch weiterhin rückläufigen Umsatz sowie Ausgaben zur Umsetzung der dann notwendigen zusätzlichen Restrukturierungsmaßnahmen. Die Fortführung der Unternehmenstätigkeit der Gesellschaft ist insoweit davon abhängig, dass die ACWA Holding weiterhin ausreichende Zahlungsmittel zur Deckung der entstandenen Verluste gewährt, dies wurde schriftlich zugesagt. PrognoseberichtDie in 2016 eingesetzte Flut neuer Bekanntgebungen über geplante Projekte lässt auf Anfragen in 2017 und größere Projekte in 2018 hoffen. Die FLABEG FE GmbH wird 2017 nutzen um zu restrukturieren, rationalisieren und konsolidieren. Die Kapazitäten in Furth im Wald werden gebündelt, d.h. der Standort Köln wird im Laufe des Jahres 2017 aufgegeben, die Produktion in Furth im Wald wird bis Ende des Jahres still gelegt, einerseits um Kosten zu sparen, anderseits an die Optionen für eine eingehende Restrukturierung zu schaffen. In der Zeit des Produktionsstillstandes werden die Produktionsanlagen gewartet, teils modernisiert und optimiert. Es wurde eine Sozialplanrückstellung in Höhe von 700 T€ gebildet, um die Möglichkeiten zu schaffen zu rationalisieren, um wettbewerbsfähiger zu werden. Marktchancen werden ab 2018 besser, dann will man die optimierte Produktion wieder hochfahren, parallel werden Koopertionspartner in den Schlüsselmärkten gesucht. NachtragsberichtAuch das Core team wurde momentan freigesetzt um weiter Kosten einzusparen, die Firma wird jedoch weiter geführt und wird bei entsprechender Auftragslage den Geschäftsbetrieb bzw. die Produktion wieder aufnehmen. Zwischenzeitlich vertreibt die Flabeg FE GmbH die Nutzungsrechte an der UT Technologie und ist in Gesprächen mit verschiedenen Investoren um ggf. zukünftig eine Joint Venture zu formieren. Die Bilanzierung erfolgt unter Going Concern, da der Shareholder der Flabeg FE GmbH nicht die Absicht hat die Firma zu schließen, weitere Geschäftsaktivitäten anstehen und der finanziell Rückhalt durch die ACWA Holding konkret sichergestellt ist.
Furth im Wald, 7. Juli 2017 FLABEG FE GmbH gez. Sven Diekhof gez. Abduallah Jameel A. Taibah BescheinigungDer vorstehende, zur Offenlegung bestimmte und nach § 327 HGB verkürzte Jahresabschluss zum 31. Dezember 2016 entspricht den gesetzlichen Vorschriften. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht haben wir den folgenden Bestätigungsvermerk erteilt: "Bestätigungsvermerk des AbschlussprüfersWir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der FLABEG FE GmbH, Furth im Wald, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2016 bis zum 31. Dezember 2016 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den gesetzlichen Vorschriften, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Ohne diese Beurteilung einzuschränken, weisen wir auf die Ausführungen der Gesellschaft im Lagebericht hin. Die Gesellschaft hat in der Vergangenheit kontinuierlich stark schwankende Umsatzerlöse erfahren und verfügt daher nicht über einen stabilen Zufluss aus liquiden Mitteln aus operativem Geschäft. Die Fortführung der Unternehmenstätigkeit der Gesellschaft ist insoweit davon abhängig, dass die Gesellschafter eine weitere finanzielle Unterstützung und Versorgung mit liquiden Mitteln leisten. Darüber hinaus verweisen wir ebenfalls auf die Ausführungen im Lagebericht "Nachtragsbericht" hinsichtlich der Bilanzierung unter Going Concern.
Nürnberg, 7. Juli 2017 Roever
Broenner Susat Mazars GmbH & Co. KG
Jürgen Engel, Wirtschaftsprüfer Ekkehard Lorenz, Wirtschaftsprüfer" HRB 14059Feststellung des JahresabschlussesDer Jahresabschluss zum 31. Dezember 2016 wurde am 27.9.2017 festgestellt. |
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Tätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Möbeln
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Einzelhandel mit Krafträdern, Kraftradteilen und -zubehör
Managementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Echtzeit-Dokumentenabruf aus dem Handelsregister
Echtzeit-Prüfung auf Insolvenzbekanntmachungen der Registergerichte
Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen