PGFI Vierte Beteiligungs-GmbH
Selbe AdresseBeteiligungsgesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Harald Wortberg seit 8.5.2025 | Geschäftsführer |
Markus Zender seit 8.5.2025 | Geschäftsführer |
Sebastian Loewenberg seit 8.5.2025 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
PHO P GmbHWeißenfelsKonzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.03.2023 bis zum 29.02.2024Inhaltsverzeichnis Konzernabschluss und Konzernlagebericht Geschäftsjahr 2023 BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS Inhalt Konzernbilanz zum 29. Februar 2024 Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. März 2023 bis zum 29. Februar 2024 Konzern-Eigenkapitalspiegel zum 29. Februar 2024 Konzern-Kapitalflussrechnung für die Zeit vom 1. März 2023 bis zum 29. Februar 2024 Konzernanhang Erläuterung der Grundlagen und Methoden des Konzernabschlusses Erläuterungen zur Konzernbilanz Erläuterungen zur Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung Sonstige Angaben Kreis der einbezogenen Unternehmen Konzernlagebericht Grundlagen des Konzerns Geschäftsentwicklung Wesentliche nichtfinanzielle Leistungsindikatoren zu Umwelt- und Arbeitnehmerbelangen Chancen- und Risikobericht Rechnungslegungsbezogenes internes Kontroll- und Risikomanagementsystem Prognosebericht Konzernbilanz zum 29. Februar 2024Aktivseite
Passivseite
Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. März 2023 bis zum 29. Februar 2024
Konzern-Eigenkapitalspiegel zum 29. Februar 2024
Das Konzern-Eigenkapital entspricht dem Eigenkapital des Mutterunternehmens. Konzern-Kapitalflussrechnung für die Zeit vom 1. März 2023 bis zum 29. Februar 2024
KonzernanhangErläuterung der Grundlagen und Methoden des Konzernabschlusses Allgemeine Hinweise Der Konzernabschluss der PHO P GmbH, Weißenfels (Amtsgericht Stendal, HRB Nr. 25485), zur Schwarz Produktion gehörig, zum 29. Februar 2024 wurde erstmalig für das Geschäftsjahr 2023 im Rahmen der Erstkonsolidierung der Maxauer Papierfabrik GmbH, Karlsruhe, zum 1. März 2023, nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt. Das Mutterunternehmen wird in keinen übergeordneten Konzernabschluss einbezogen. Die Deutschen Rechnungslegungs Standards (DRS) wurden nicht beachtet, soweit sie gesetzliche Wahlrechte einschränken oder zusätzliche Angaben fordern. Der Kreis der einbezogenen Unternehmen sowie der Hinweis auf die Inanspruchnahme von Erleichterungsvorschriften sind ab S. 16 dargestellt. Zur Klarheit und Übersichtlichkeit des Konzernabschlusses wurden einzelne Posten der Konzernbilanz sowie der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung zusammengefasst. Die Posten sind im Konzernanhang gesondert erläutert. Die für die einzelnen Posten geforderten Zusatzangaben wurden ebenfalls in den Konzernanhang übernommen. Die Angaben im Konzernanhang erfolgen in T€. Die Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Immaterielle Vermögensgegenstände sowie Sachanlagen wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten vermindert um planmäßige und außerplanmäßige Abschreibungen bewertet. Das Anlagevermögen wird mit Nutzungsdauern zwischen 3 und 25 Jahren abgeschrieben. Geringwertige Vermögensgegenstände wurden im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben und als Abgang erfasst. Die Bewertung der Vorräte erfolgte zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten bzw. zum niedrigeren beizulegenden Wert. Die Herstellungskosten enthalten Einzelkosten zuzüglich angemessener Gemeinkosten (aktivierungspflichtige Bestandteile gem. § 255 Abs. 2 HGB). Fremdkapitalkosten wurden bei der Ermittlung der Herstellungskosten nicht einbezogen. Durch die angewandten Bewertungsverfahren wurde die Einhaltung des strengen Niederstwertprinzips sichergestellt. Unentgeltlich staatlich zugeteilte Schadstoffemissionsrechte werden zum Erinnerungswert bewertet und unter den Vorräten ausgewiesen. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden zu Nennwerten abzüglich der Wertabschläge für Einzelrisiken bilanziert. Das gezeichnete Kapital wird zu Nennwerten bilanziert. Ein aus der Kapitalkonsolidierung verbleibender passiver Unterschiedsbetrag wird planmäßig über die gewichtete durchschnittliche Restnutzungsdauer der erworbenen abnutzbaren Vermögensgegenstände von 12 Jahren aufgelöst. Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen wurden nach versicherungsmathematischen Grundsätzen ermittelt und mit dem Barwert angesetzt. Es lagen Gutachten nach der Anwartschaftsbarwertmethode mit Zinssätzen von 1,8% bis 1,9% vor. Darin kamen Gehaltssteigerungen von 2,5% und Rentensteigerungen von 2,0% sowie die Richttafel 2018 G von Klaus Heubeck zur Anwendung. Der Konzern hat Rückdeckungsversicherungsverträge zur Finanzierung unmittelbarer Pensionszusagen abgeschlossen. Die Rückdeckungsversicherungsansprüche werden unter Beachtung des IDW RH FAB 1.021 bewertet. Die Rückstellungen für Verpflichtungen aus Altersteilzeit wurden nach versicherungsmathematischen Grundsätzen ermittelt und mit dem Barwert angesetzt. Es lagen Gutachten nach der Anwartschaftsbarwertmethode mit einem Zinssatz von 1,2% für bereits abgeschlossene bzw. 1,3% für zukünftige potenzielle Vereinbarungen vor. Darin kamen Gehaltssteigerungen von 2,5% sowie die Richttafel 2018 G von Klaus Heubeck zur Anwendung. Rückstellungen wurden in Höhe des voraussichtlichen Erfüllungsbetrags angesetzt. Sonstige Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden mit einem Zinssatz von 1,8% abgezinst. Die Verbindlichkeiten wurden mit dem Erfüllungsbetrag passiviert. Bei der Ermittlung latenter Steuern gem. § 274 HGB wurden temporäre Differenzen zwischen handels- und steuerbilanziellen Wertansätzen sowie werthaltige steuerliche Zins- und Verlustvorträge berücksichtigt. Die sich ergebenden Steuerbe- und -entlastungen wurden mit einem Steuersatz von 31,6% bewertet. Die sich im Wesentlichen aus dem Anlagevermögen sowie den Rückstellungen ergebenden latenten Steuern wurden verrechnet. Ein verbleibender Überhang aktiver latenter Steuern wurde in Ausübung des gesetzlichen Wahlrechts nicht angesetzt. Konsolidierungsgrundsätze Die Kapitalkonsolidierung erfolgte nach der Neubewertungsmethode zum Erwerbszeitpunkt. Die Bewertung der Vermögensgegenstände und Schulden des erworbenen Unternehmens erfolgte zu Marktwerten. Ein passiver Unterschiedsbetrag aus der Verrechnung der neubewerteten Vermögensgegenstände und Schulden mit den Anschaffungskosten des erworbenen Unternehmens wird als Unterschiedsbetrag aus der Kapitalkonsolidierung ausgewiesen. Forderungen und Verbindlichkeiten sowie Erträge und Aufwendungen innerhalb des Konsolidierungskreises wurden eliminiert. Auf Konsolidierungsmaßnahmen wurden latente Steuern gem. § 306 HGB gebildet. Die sich ergebenden Steuerbe- und-entlastungen wurden mit einem konzerneinheitlichen Steuersatz von 30,0% bewertet und verrechnet. Währungsumrechnung Die Bewertung von auf fremde Währung lautenden Vermögensgegenständen und Schulden erfolgte gem. § 256a HGB. Erträge und Aufwendungen, die ursprünglich auf fremde Währung lauteten, wurden zum Devisenkurs im Zeitpunkt der Entstehung umgerechnet. Erläuterungen zur Konzernbilanz Anlagevermögen
Die Zugänge im Anlagevermögen beinhalten im Wesentlichen Zugänge in Höhe von T€ 1.434.459 aus der erstmaligen Vollkonsolidierung der Maxauer Papierfabrik GmbH, Karlsruhe. Die Abgänge im Sachanlagevermögen betreffen im Wesentlichen den Verkauf von Immobilien. In den Zugängen zu den Abschreibungen sind laufende Abschreibungen in Höhe von T€ 40.077 sowie Zugänge in Höhe von T€ 1.053.709 aus der erstmaligen Vollkonsolidierung der Maxauer Papierfabrik GmbH, Karlsruhe enthalten. In den laufenden Abschreibungen des Geschäftsjahres sind außerplanmäßige Abschreibungen auf Sachanlagen in Höhe von T€ 10.321 enthalten. Vorräte
Bei den unter den Vorräten bilanzierten Schadstoffemissionsrechten handelt es sich um staatlich zugeteilte unentgeltliche Schadstoffemissionsrechte. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
In den sonstigen Vermögensgegenständen sind Forderungen in Höhe von T€ 1.187 enthalten, die rechtlich erst nach dem Abschlussstichtag entstehen und Erstattungsansprüche aus Steuern betreffen. Unterschiedsbetrag aus der Kapitalkonsolidierung Der aus vorteilhaften Erwerbskonditionen resultierende passive Unterschiedsbetrag mit Eigenkapitalcharakter in Höhe von T€ 80.793 wird planmäßig über die gewichtete durchschnittliche Restnutzungsdauer der erworbenen abnutzbaren Vermögensgegenstände von 12 Jahren aufgelöst. Im Geschäftsjahr 2023 belief sich die ergebniswirksame Auflösung des passiven Unterschiedsbetrags auf T€ 6.697. Rückstellungen
Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen wurden im abgelaufenen Geschäftsjahr mit den entsprechenden Ansprüchen aus Rückdeckungsversicherungen saldiert. Die Anschaffungskosten der Rückdeckungsansprüche betrugen zum 29. Februar 2024 T€ 183. Der beizulegende Zeitwert des Deckungsvermögens, der sich aus der verzinslichen Ansammlung der geleisteten Sparanteile der Versicherungsprämien zuzüglich etwa vorhandener Guthaben aus Überschussbeteiligungen ergibt, beläuft sich auf T€ 272. Der Erfüllungsbetrag der verrechneten Verpflichtung betrug T€ 305. Aus der Umstellung der Pensionsrückstellungen im Rahmen des BilMoG zum 1. Januar 2010 (BilMoG-Eröffnungsbilanz) ergab sich ein Zuführungsbetrag im Vergleich zum alten Ansatz zum 31. Dezember 2009 von T€ 7.057. Von dem Wahlrecht nach Art. 67 Abs. 1 Satz 1 EGHGB wird Gebrauch gemacht, so dass der Aufwand aus der Umstellung linear über einen Zeitraum von 15 Jahren zu verteilen ist. Im Geschäftsjahr 2023 wurden T€ 470 gem. den Vorschriften des BilRUG in den sonstigen betrieblichen Aufwendungen erfasst. Zum 29. Februar 2024 beläuft sich die Unterdeckung bei den Pensionsrückstellungen somit auf T€ 392. Der gem. § 253 Abs. 6 HGB zur Ausschüttung gesperrte Betrag beläuft sich auf T€ 201 und entspricht dem Unterschiedsbetrag zwischen dem Ansatz der Pensionsrückstellungen nach Maßgabe des durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren (1,9% p. a.) und dem Ansatz der Pensionsrückstellungen nach Maßgabe des entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren (1,8% p. a.). In den sonstigen Rückstellungen sind Verpflichtungen aus Altersteilzeitvereinbarungen enthalten. Diese wurden mit den entsprechenden Ansprüchen aus Wertpapierguthaben saldiert. Die Anschaffungskosten der Wertpapiere betrugen zum 29. Februar 2024 T€ 767. Der beizulegende Zeitwert des Deckungsvermögens beläuft sich auf T€ 791. Der Erfüllungsbetrag der verrechneten Verpflichtungen betrug T€ 2.827. Die sonstigen Rückstellungen beinhalten im Wesentlichen Rückstellungen für ausstehende Rechnungen sowie Rückstellungen für Mitarbeiter und Soziales. Verbindlichkeiten
Bei den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bestanden außer den branchenüblichen Eigentumsvorbehalten keine weiteren Sicherheiten. Passive latente Steuern In diesem Posten werden passive latente Steuern gem. § 306 HGB ausgewiesen. Im Rahmen der Erstkonsolidierung der Maxauer Papierfabrik GmbH, Karlsruhe zum 1. März 2023 wurden passive latente Steuern in Höhe von T€ 78.588 gebildet. Zum 29. Februar 2024 beliefen sich die passiven latenten Steuern auf T€ 62.244. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen werden abgezinst ausgewiesen und betragen T€ 59.367. Erläuterungen zur Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung Umsatzerlöse Die Umsatzerlöse beinhalten im Wesentlichen Erlöse aus dem Verkauf von Magazinpapieren in Europa. Sonstige betriebliche Erträge In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind periodenfremde Erträge in Höhe von T€ 18.332 enthalten. Hierbei handelt es sich im Wesentlichen um Erträge aus Beihilfeerstattungen für indirekte CO2 -Kosten. Materialaufwand Der Materialaufwand beinhaltet Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe in Höhe von T€ 130.713 und Aufwendungen für bezogene Leistungen in Höhe von T€ 47.012. Personalaufwand
Durchschnittliche Anzahl der im Geschäftsjahr beschäftigten Arbeitnehmer:
Sonstige betriebliche Aufwendungen Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen beinhalten sonstige Steuern in Höhe von T€ 291. Zudem sind periodenfremde Aufwendungen in Höhe von T€ 1.744 enthalten. Hierbei handelt es sich um Anlageabgänge. Zinsen und ähnliche Aufwendungen In den Zinsen und ähnlichen Aufwendungen sind Zinsen in Höhe von T€ 754 aus der Aufzinsung von Rückstellungen enthalten. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag In den Steuern vom Einkommen und vom Ertrag sind latente Steuererträge in Hohe von T€ 17.075 enthalten. Sonstige Angaben Ergebnisverwendung des Mutterunternehmens Gemäß Gewinnverwendungsvorschlag des Mutterunternehmens soll der Jahresüberschuss in Höhe von T€ 12.238 nach Verrechnung des Verlustvortrags in die Gewinnrücklagen eingestellt werden. Honorare des Konzernabschlussprüfers Die Honorare des Konzernabschlussprüfers für im Geschäftsjahr erbrachte Leistungen betrugen T€ 107 für die Abschlussprüfung. Bezüge der Geschäftsleitung Auf die Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführung gem. § 314 Abs. 1, Nr. 6 HGB wird gem. § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. Nachtragsbericht Vorgänge, die für die Beurteilung der Vermögens-, Finanz- oder Ertragslage des Konzerns wesentlich wären, sind nach Abschluss des Geschäftsjahres nicht eingetreten. Kreis der einbezogenen Unternehmen Einbezogen wurden alle Gesellschaften, auf die ein beherrschender Einfluss ausgeübt werden konnte. Der Kreis der einbezogenen Unternehmen zum 29. Februar 2024 ist im Folgenden tabellarisch dargestellt. Die mit 1 gekennzeichnete Gesellschaft nimmt die Erleichterungen des § 264 Abs. 3 HGB in Anspruch.
Weißenfels, 23. Mai 2024 Jens Balakin, Geschäftsführer Dr. Frank Schmidt, Geschäftsführer Olaf Richtscheid, Geschäftsführer
KonzernlageberichtGrundlagen des Konzerns Geschäftstätigkeit Der Konzernabschluss der PHO P GmbH, Weißenfels, zur Schwarz Produktion gehörig, zum 29. Februar 2024 wurde erstmalig für das Geschäftsjahr 2023 im Rahmen der Erstkonsolidierung der Maxauer Papierfabrik GmbH, Karlsruhe, zum 1. März 2023 aufgestellt. Die Geschäftstätigkeit des Konzerns umfasst die Herstellung und den Vertrieb von Papierroh- und-halbstoffen sowie Papier und Erzeugnissen der Papierverarbeitung für die Unternehmen der Schwarz Gruppe sowie für den externen Markt. Darstellung Geschäfts- und Rahmenbedingungen1 Der Euro-Raum verzeichnete beim Bruttoinlandsprodukt (BIP) einen Anstieg um 0,5% und lag damit deutlich unter der Entwicklung der Weltwirtschaft. Die Energiekrise und die daraus resultierenden wirtschaftlichen Verwerfungen führten zwar nicht zu einem Rückgang des BIP, jedoch hat die Wirtschaftsleistung im Währungsgebiet kaum mehr als stagniert. Der Anstieg der Verbraucherpreise beläuft sich im Euro-Raum auf 5,5% und ist im Wesentlichen durch die gestiegenen Energie- und Lebensmittelkosten getrieben. Angesichts der weiterhin erhöhten Inflation hat die Europäische Zentralbank den im Vorjahr begonnenen Kurs der schrittweisen Erhöhung des Leitzinses im Jahr 2023 fortgesetzt. Der private Konsum expandierte vor dem Hintergrund sinkender Realeinkommen lediglich um 0,6%. Die Bruttoanlageinvestitionen wuchsen im Umfeld höherer Realzinsen ebenfalls nur verhalten um 1,4%. Die Erwerbslosenquote ging um 0,2 Prozentpunkte auf 6,5% zurück. Das Jahr 2023 war für Deutschland ein schwieriges Jahr. Die Konjunktur wurde in allen Bereichen durch ein anhaltend hohes Preisniveau gedämpft. Zusätzlich belasteten ungünstige Finanzierungsbedingungen infolge steigender Zinsen und eine nachlassende Nachfrage aus dem In- und Ausland die Wirtschaft. Während das preisbereinigte BIP im Vorjahr noch um 1,9% gewachsen ist, ist im Jahr 2023 ein Rückgang um 0,3% zu verzeichnen. Die privaten Konsumausgaben gingen um 0,7% gegenüber dem Vorjahr zurück, was im Wesentlichen durch die hohen Verbraucherpreise und den dadurch verursachten Reallohn- und Kaufkraftverlusten bedingt ist. Erstmals seit zwei Jahrzehnten nahmen die staatlichen Konsumausgaben ab. Preisbereinigt sanken sie um 1,7%. Der Rückgang des Staatskonsums dürfte vorwiegend auf das Wegfallen coronabezogener Aufwendungen zurückzuführen sein. Die Bauinvestitionen sind infolge der hohen Baupreise sowie der deutlich gestiegenen Finanzierungskosten um 2,7% gesunken. Die Entwicklung des Außenbeitrags hat sich mit einem geringen Wachstumsbeitrag positiv auf das BIP ausgewirkt. Im Detail nahmen die Importe um 3,4% gegenüber dem Vorjahr ab, die Exporte gingen um 2,2% zurück. Im Jahr 2023 stieg die Arbeitslosenquote um 0,4 Prozentpunkte auf 5,7%. Zum zweiten Mal in Folge ist die Verbraucherpreisinflation mit 5,9% (Vorjahr 6,9%) sowie Energiepreisinflation mit 5,3% (Vorjahr 29,7%) im Wesentlichen aufgrund der Kriegs- und Krisensituationen (Ukraine-Krieg, Energiekrise und Lieferengpässe) gestiegen. In diesem Zusammenhang waren Nahrungsmittel insgesamt um 12,4% teurer. Die deutsche Papierindustrie blickt im Jahr 2023 auf einen gravierenden Rückgang bei Produktion, Umsatz und Absatz zurück. Wertmäßig fielen sowohl die Produktionsmenge um rd. 14,0% auf 18,6 Mio. t als auch der Branchenumsatz um 27% auf 15,5 Mrd. €. Nach wie vor ist der Konkurrenzdruck im nationalen Wettbewerb angespannt. Die stark gestiegenen Energie-, Rohstoff- und Transportkosten belasten weiterhin die Ertragslage der industriellen Hersteller von Papier, Karton und Pappe in Deutschland. Darüber hinaus wirkt sich die zunehmende Planungsunsicherheit durch kurzfristige politische Kurswechsel negativ auf die Branche aus. Der Gesamtabsatz deutscher Papierfabriken für Papier, Karton und Pappe ging 2023 um 13,1% gegenüber dem Vorjahr auf rd. 18,8 Mio. t zurück. Davon wurden 9,2 Mio. t aus deutscher Produktion ins Ausland abgesetzt. Geschäftsentwicklung Die Entwicklung des Konzerns im Geschäftsjahr 2023 war maßgeblich geprägt durch die betriebs- und finanzwirtschaftliche Integration der Geschäftstätigkeit in die Schwarz Produktion. Insofern ist die Darstellung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage hierdurch beeinflusst. Die operative Steuerung des Konzerns erfolgte für das Geschäftsjahr 2023 über die Umsatzerlöse, Umsatzrendite und das Jahresergebnis. Ertragslage Im Geschäftsjahr 2023 wurden Umsatzerlöse in Höhe von T€ 307.209 erzielt. Die Umsatzerlöse beinhalten im Wesentlichen Umsätze aus dem Verkauf von Magazinpapieren. Das Geschäftsjahr war geprägt von der Umstellung der Kunden- und Auftragsstruktur mit Fokus auf die Belieferung an die Unternehmen der Schwarz Gruppe in Europa. Das Produktions-/Absatzziel für das Geschäftsjahr 2023 konnte weitgehend erreicht werden.
Ergebnisentwicklung Das Geschäftsjahr war weiterhin durch einen intensiven Konkurrenzdruck im Wettbewerb sowie durch außerplanmäßige Abschreibungen auf das Sachanlagevermögen geprägt. Der sonstige Aufwand abzgl. Ertrag war im Wesentlichen durch Wartungs- und Instandhaltungsaufwendungen beeinflusst. Gegenläufig wirkten sich die Erträge aus Beihilfeerstattungen für indirekte CO2 -Kosten aus. Die Integration des Konzerns in die Geschäftstätigkeit der Schwarz Produktion wirkte sich positiv auf das EBIT aus. Das EBIT beläuft sich auf T€ -3.093. Die Umsatzrendite bezogen auf das EBIT liegt bei -1,0%. Negativ wirkte sich das weiterhin hohe Zinsniveau auf das Konzernjahresergebnis aus. Das Konzernjahresergebnis beläuft sich auf T€ -12.129. Vermögenslage Das Gesamtvermögen beläuft sich auf T€ 360.591.
Im Zuge der Integration der Geschäftstätigkeit in die Schwarz Produktion wurde Sachanlagevermögen mit einem Restbuchwert in Höhe von T€ 66.997 veräußert. Die Investitionen in das Anlagevermögen beliefen sich im Geschäftsjahr auf insgesamt T€ 393.304 und betreffen im Wesentlichen die erstmalige Vollkonsolidierung der Maxauer Papierfabrik GmbH, Karlsruhe (T€ 380.750). Im Geschäftsjahr 2023 wird das Anlagevermögen mit 9,8% durch Eigenkapital gedeckt. Unter Einbeziehung des lang- und mittelfristigen Fremdkapitals ergibt sich eine Anlagendeckung in Höhe von 53,6%.
Das Umlaufvermögen beträgt T€ 74.271 und ist im Wesentlichen durch Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie Vorräte geprägt. Finanzlage Der Konzern weist zum Bilanzstichtag ein Eigenkapital von T€ 27.984 aus. Die Eigenkapitalquote liegt damit bei 7,8%.
Zu dem Unterschiedsbetrag aus der Kapitalkonsolidierung wird auf S. 10 verwiesen. Das lang- und mittelfristige Fremdkapital betrifft im Wesentlichen passive latente Steuern sowie Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen. Das kurzfristige Fremdkapital beinhaltet insbesondere kurzfristige Verbindlichkeiten aus Cash-Pool Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen der Schwarz Produktion sowie Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen. In der Kapitalflussrechnung sind die Zahlungsströme nach laufender Geschäfts-, Investitions- und Finanzierungstätigkeit gegliedert. Eine ausführliche Darstellung der Finanzlage ist auf S. 5 dargestellt.
Die Kapitalflussrechnung des Konzerns war maßgeblich durch die Integration in die Geschäftstätigkeit der Schwarz Produktion geprägt. Gesamtaussage zur wirtschaftlichen Lage Das Geschäftsjahr war weiterhin durch einen intensiven Konkurrenzdruck im Wettbewerb sowie die betriebs- und finanzwirtschaftliche Eingliederung des Konzerns in die Geschäftstätigkeit der Schwarz Produktion geprägt. Der sonstige Aufwand abzgl. Ertrag war im Wesentlichen durch Wartungs- und Instandhaltungsaufwendungen beeinflusst. Gegenläufig wirkten sich die Erträge aus Beihilfeerstattungen für indirekte CO2 -Kosten aus. Das EBIT beläuft sich auf T€ -3.093. Die Umsatzrendite bezogen auf das EBIT liegt bei -1,0%. Negativ wirkte sich das weiterhin hohe Zinsniveau auf das Konzernjahresergebnis aus. Das Konzernjahresergebnis beläuft sich auf T€ -12.129. Wesentliche nichtfinanzielle Leistungsindikatoren zu Umwelt- und Arbeitnehmerbelangen „Wir übernehmen in unserem täglichen Handeln ökonomische, soziale und ökologische Verantwortung“. Gemäß diesem Grundsatz setzt sich der Konzern kontinuierlich dafür ein, Nachhaltigkeit in den Bereichen Umwelt und Mitarbeiter zu verbessern. Umweltbelange Bei der Rohstoffbeschaffung sowie der Herstellung unserer Papierprodukte setzt der Konzern auf Nachhaltigkeit. Dabei achten wir bei der Auswahl unserer Rohstoffe darauf, dass diese aus nachhaltig bewirtschafteten Wäldern bezogen und ressourcenschonend produziert wurden. Diverse Zertifizierungen bestätigen unser Engagement im Bereich der Nachhaltigkeit. Mitarbeiter Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind einer unserer wichtigsten Erfolgsfaktoren. Daher betreibt der Konzern kontinuierliche Personalentwicklungsmaßnahmen sowie eine vorausschauende Personalpolitik. Im Geschäftsjahr 2023 waren im Konzern durchschnittlich 470 Mitarbeiter beschäftigt. Chancen- und Risikobericht Branchenbezogene Chancen und Risiken Auf den Beschaffungsmärkten besteht das Risiko steigender Preise und schlechterer Verfügbarkeit für produktionsnotwendige Rohstoffe. Markt- und Ausfallrisiken auf der Beschaffungsseite werden laufend beobachtet, mögliche Anpassungsszenarien diskutiert und entsprechende Maßnahmen bei Bedarf umgesetzt. Durch die enge Kundenbindung können Absatzabweichungen umgehend festgestellt und Produktionskapazitäten angepasst werden. Finanzwirtschaftliche Chancen und Risiken Die Liquidität des Konzerns wird kontinuierlich beobachtet, um Chancen und Risiken daraus frühzeitig zu erkennen. Über den erwirtschafteten Cash Flow sowie bestehende Kreditlinien wird die Liquiditätsversorgung sichergestellt. Aufgrund kurzfristiger Zinsbindungen beeinflusst das veränderte Zinsniveau das Ergebnis. Die weitere Zinsentwicklung wird kontinuierlich analysiert. Personalchancen und -risiken Bedingt durch die demografische Entwicklung und den immer intensiveren Wettbewerb um Fach- und Führungskräfte, können sich Engpässe bei der Rekrutierung qualifizierter Mitarbeiter ergeben. Ein attraktives Arbeitsumfeld sowie regelmäßige Weiterbildungen schaffen Entwicklungsmöglichkeiten sowohl für die berufliche als auch die persönliche Entwicklung der Mitarbeiter und tragen somit zu einer langfristigen Bindung an das Unternehmen bei. Rechtliche und steuerliche Risiken Rechtliche Risiken resultieren vor allem aus arbeits- und zivilrechtlichen sowie aus kartell- oder patentrechtlichen Verfahren. Für diese Risiken wurden, sofern die Verpflichtungen hinreichend konkretisiert sind, Rückstellungen gebildet. Steuerliche Risiken werden regelmäßig geprüft und bei hinreichender Konkretisierung durch eine angemessene Risikovorsorge berücksichtigt. Der Produktionsstandort des Konzerns wird derzeit unter anderem von den Belastungen der KWKG-Umlage sowie der Offshore-Netzumlage nach der besonderen Ausgleichsregelung befreit. Wir haben ein Energiemanagement-System (nach DIN ISO 50001) eingerichtet, um unseren Energiebedarf bestmöglich zu überwachen und zu optimieren. Informationstechnische Risiken Die Anforderungen unserer Geschäftsprozesse an die Informationstechnologie steigen kontinuierlich, unter anderem durch zunehmende regulatorische Anforderungen. Hieraus resultieren unterschiedliche Risiken, z.B. hinsichtlich der Verfügbarkeit, Vertraulichkeit und Integrität von Informationen. Modernste Sicherheitstechnologien werden zum Schutz unserer Systeme und Daten eingesetzt. Darüber hinaus wurden Vorkehrungen getroffen, um Ausfallzeiten unserer Systeme auf ein Minimum zu verkürzen. Beurteilung der Gesamtrisiken Auf den obersten Verantwortungs- und Entscheidungsinstanzen werden wesentliche Chancen und Risiken diskutiert und grundsätzliche Entscheidungen zur Risikovermeidung bzw. Risikoreduzierung getroffen, die durch die operativen Ebenen umgesetzt und durch die interne Revision überwacht werden. Aus derzeitiger Sicht ergeben sich keine erkennbaren Risiken, die eine direkte Auswirkung auf den Fortbestand und die Liquidität des Konzerns haben. Grundlegende Änderungen der Risikolage werden derzeit nicht erwartet. Rechnungslegungsbezogenes internes Kontroll- und Risikomanagementsystem Das rechnungslegungsbezogene interne Kontroll- und Risikomanagementsystem des Konzerns dient der Sicherung der Ordnungsmäßigkeit der externen Rechnungslegung, indem mögliche Risiken, die zu einem fehlerhaften Abschluss führen können, erkannt und minimiert werden. Das interne Kontrollsystem unterteilt sich dabei in vorgelagerte Steuerungskontrollen, Kontrollen im Rahmen des Abschlusserstellungs bzw. Konsolidierungsprozesses sowie in unabhängige Kontrollen durch interne bzw. externe Revisoren. Kontrollen im Rahmen des Steuerungsprozesses Kern der Kontrollen sind die konzernweit gültigen Bilanzierungsrichtlinien. Diese werden jährlich überarbeitet, mit dem Konzernabschlussprüfer abgestimmt und dem Tochterunternehmen vorgestellt. Innerhalb dieser Richtlinien werden konzernweite Mindestvorgaben zur Durchführung von rechnungslegungsbezogenen Kontrollen definiert, die von dem jeweiligen Tochterunternehmen zu berücksichtigen sind. Weiterhin wird zur Planung und Steuerung der Abschlusserstellung ein zentraler Terminplan definiert. Dabei werden die Erstellungs- und Prüfungszeiträume mit dem Tochterunternehmen und dem Abschlussprüfer im Vorfeld abgestimmt. Die Termineinhaltung wird zentral überwacht, so dass jederzeit eine Statusverfolgung der Abschlusserstellung sichergestellt ist. Um die Sicherheit der Informationstechnik zu gewährleisten, sind Zugriffsregelungen in den rechnungslegungsbezogenen EDV-Systemen definiert, die zentral verwaltet werden. Durch die zentrale Vergabe von Berechtigungen wird sichergestellt, dass die Nutzer nur auf die Systeminformationen Zugriff haben, die sie zur Erfüllung ihrer Aufgaben benötigen. Kontrollen im Rahmen des Abschlusserstellungs- und Konsolidierungsprozesses Die Erstellung der Abschlüsse der einbezogenen Unternehmen erfolgt in SAP ERP-Systemen. Haupt- und Nebenbuchhaltungen, wie zum Beispiel die Anlagen- oder Materialbuchhaltung, sind organisatorisch getrennt. Durch die konsequente Umsetzung von Funktionstrennungen in Verbindung mit definierten Genehmigungsprozessen wird das Vier-Augen-Prinzip bei allen wesentlichen rechnungslegungsrelevanten Prozessen gewährleistet. Die originäre Erstellung des Konzernabschlusses erfolgt in einem zentralen SAP-Konsolidierungssystem (SEM-BCS). Die Datenbereitstellung aus den SAP ERP-Systemen erfolgt durch automatisierte Datenflüsse ohne Möglichkeit manueller Eingriffe. Im SAP SEM-BCS werden auf allen Ebenen des Erstellungsprozesses umfangreiche Prüf- und Validierungsroutinen durchgeführt. Darüber hinaus werden die einzelnen Konsolidierungsschritte sowohl systemtechnischen als auch manuellen Kontrollen unterzogen, die in einem SAP basierten Risiko- und Kontrollsystem hinterlegt sind. Diese Kontrollen werden jährlich überarbeitet und stehen dem Abschlussprüfer zur Verfügung. Weiterhin werden Analysen des Konzernabschlusses erstellt und Veränderungen einzelner Posten im Vergleich zum Vorjahr auf Plausibilität geprüft. Kontrollen durch interne Revision und externe Prüfung In Abstimmung mit den Geschäftsführern entwickelt die Interne Revision einen jährlichen Prüfungsplan, der rollierend die wesentlichen Führungs- und Geschäftsprozesse beinhaltet. Darin enthalten ist die Prüfung des Abschlusserstellungsprozesses dahingehend, ob die konzernweit vorgegebenen Mindestvorgaben an Kontrollen durchgeführt und die Bilanzierungsrichtlinien angewendet wurden. Der Konzernabschlussprüfer der PHO P GmbH prüft die wesentlichen Abschlüsse der einbezogenen Unternehmen daraufhin, ob die anzuwendenden Rechnungslegungsvorschriften eingehalten wurden und bestätigt schriftlich deren vollständige Anwendung. Danach prüft der Konzernabschlussprüfer den Konzernabschluss der PHO P GmbH und erteilt den Bestätigungsvermerk. Prognosebericht Gesamtwirtschaftliche Entwicklung2 Für die Wirtschaftsleistung im Euro-Raum wird von einer langsamen Belebung ausgegangen. Im Jahresverlauf wird die konjunkturelle Dynamik allmählich zunehmen. Vor allem der private Konsum wird von wieder steigenden Reallöhnen Impulse erhalten. Anregend sollte sich auch die Auslandsnachfrage im Prognosezeitraum auswirken. Darüber hinaus wird eine Belebung der Investitionen durch sinkende Finanzierungskosten erwartet. Insgesamt wird für das Jahr 2024 im Euro-Raum ein Wachstum des Bruttoinlandsprodukts von 0,7% prognostiziert. Die Arbeitslosenquote dürfte konstant bei 6,5% bleiben. Weiterhin dürften die Energiepreise den allgemeinen Preisauftrieb dämpfen, so dass die Inflationsrate weiter zurückgeht. Durchschnittlich wird sie im Laufe des Jahres voraussichtlich bei 2,4% liegen. Die Aussichten für die deutsche Wirtschaft deuten derzeit auf keine wesentliche Trendwende hin, so dass die Wirtschaftsleistung in 2024 lediglich um 0,1% zunehmen sollte. Das schwache Wachstum wird vor allem durch die privaten Konsumausgaben gestützt, die um 0,9% steigen sollten. Bei den Bauinvestitionen wird hingegen ein Rückgang um 2,2% prognostiziert. Beim Außenbeitrag wird wiederum ein gering positiver Beitrag auf das BIP durch den Rückgang der Exporte um 1,0% und der Importe um 1,2% erwartet. Im Jahr 2024 wird von einer steigenden Arbeitslosenquote infolge der konjunkturellen Schwäche und dem damit verbundenen verlangsamten Beschäftigungsaufbau um 0,1 Prozentpunkte auf 5,8% ausgegangen. Die Verbraucherpreise dürften um 2,3% steigen. Entwicklung des Konzerns Die weiterhin vorhandene Unsicherheit hinsichtlich der Entwicklung der Inflation und der Zinsen können Auswirkungen auf die Entwicklung des Konzerns haben. Die Planung für das Geschäftsjahr 2024 unterliegt aus diesen Gründen unvorhersehbaren Faktoren, die die aktuelle Prognose beeinflussen können. Im Geschäftsjahr 2024 sind hohe Investitionen geplant. Für das kommende Geschäftsjahr erwartet der Konzern eine moderate Umsatzsteigerung sowie ein Konzernjahresergebnis deutlich über dem Vorjahresniveau.
Weißenfels, 23. Mai 2024 BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die PHO P GmbH, Weißenfels Prüfungsurteile Wir haben den Konzernabschluss der PHO P GmbH, Weißenfels, und ihrer Tochtergesellschaft (der Konzern) - bestehend aus der Konzernbilanz zum 29. Februar 2024, der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung, dem Konzerneigenkapitalspiegel und der Konzernkapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. März 2023 bis zum 29. Februar 2024 sowie dem Konzernanhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Konzernlagebericht der PHO P GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. März 2023 bis zum 29. Februar 2024 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt „Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts“ unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von den Konzernunternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Konzernlageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Konzernlagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses und Konzernlageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Leipzig, den 23. Mai 2024 PricewaterhouseCoopers GmbH Werner Horn, Wirtschaftsprüfer ppa. Kati Höfer, Wirtschaftsprüferin |
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