EventGalerie am Neckar GmbH
Selbe AdresseErbringung von sonstigen Dienstleistungen für Veranstaltungen nicht künstlerischer Art
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Joachim Beigel seit 12.12.2016 | Prokura |
Lars Schmidt seit 30.4.2014 | Geschäftsführer |
Julian Metzger seit 1.4.2010 | Geschäftsführer |
Wolfgang Metzger seit 4.5.2006 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 75.00% | |
| 25.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
2 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Metzger-Druck GmbHObrigheimJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2017 bis zum 31.12.2017Lagebericht1. Geschäftsverlauf und Lage der Branche und der Gesellschaft 1.1. Langfristige Tendenzen des Druckgewerbes: Im traditionsreichen deutschen Druckgewerbe überwiegen - bedingt durch die handwerklichen Ursprünge des Druckgewerbes - unverändert Betriebe kleinerer und mittlerer Größe. 53 % der Unternehmen des Druckgewerbes realisieren weniger als 250 T€ Umsatz p.a., lediglich 6 % der Unternehmen erwirtschaften mehr als 6.000 T€ Umsatz p.a. Die Branche ist kleinbetrieblich bis mittelständisch geprägt und handwerklich verankert. Die Wertschöpfungskette der Druckereien umfasst sämtliche Schritte von der Medienvorstufe (Datenerfassung in Text und Bild, Scan, Digitalfotografie, Bildbearbeitung und Datenservice) über den eigentlichen Druck, die Weiterverarbeitung (z.B. Binden) bis zum Service für den Kunden (z.B. Lettershop, Versand, Lagerung, Online-Dienste). Die verschiedenen, aufeinander aufbauenden Bearbeitungsprozesse der Wertschöpfungskette werden regelmäßig nicht alle im gleichen Betrieb ausgeführt. Lediglich eine geringe Anzahl von Betrieben ist in der Lage, die gesamte Wertschöpfungskette im Unternehmen als "Vollstufer" zu realisieren. Breite Vorstufen- und Medienkompetenz einhergehend mit einer starken Abstimmung der Prozessstufen innerhalb der Wertschöpfungskette tragen wesentlich zum Erfolg eines Unternehmens bei. Unter den Druckverfahren dominiert der Offsetdruck (Bogen- und Rollenoffset). Wachstumstreiber des Druckgewerbes sind nach wie vor die digitalen Medien und der Digitaldruck. Unverändert werden Druckaufträge von der Massenproduktion auf kleinere, personalisierte und individuellere Auflagen im Digitaldruck umgeschichtet, bzw. als digitale Medien ins Internet gestellt. Im Digitaldruck ist das stärkste Entwicklungspotenzial zu sehen. Bei starker Orientierung der Druckbranche auf den Binnenmarkt ist die Druckindustrie in überwiegendem Maße abhängig von der Konjunktur in Deutschland. Diese Konjunkturabhängigkeit wird seit Jahren von der andauernden Strukturanpassung der gesamten Druckbranche überlagert. Die sehr rasch voranschreitende Digitalisierung unserer Gesellschaft und der gesamten Wirtschaft vollzieht sich in rasanter Geschwindigkeit. Daraus ergibt sich eine permanente Veränderung der Mediennutzung und damit einhergehend auch eine strukturelle, in ihren Auswirkungen erhebliche Veränderung des Werbemarkts und hier in erster Linie der herkömmlichen Druckerzeugnisse, die größtenteils werbeabhängig ist. Aus diesem seit Jahren zu erlebenden Strukturwandel der Branche folgt eine rückläufige Produktionstätigkeit, eine rückläufige Anzahl von Druckunternehmen sowie bedauerlicherweise auch eine rückläufige Anzahl der Beschäftigtenzahlen. Der Produktionswert von Werbedrucken ist nach Berechnungen des Zentralverbands der Werbewirtschaft erneut leicht gesunken. So ist z.B. der Bereich "Anzeigenblätter" um 3,1 % zurückgegangen. Demgegenüber sind die Werbeeinnahmen der Branche im Bereich der Online-Medien um mehr als 8 % gestiegen. Die deutsche Wirtschaft bzw. das verarbeitende Gewerbe ist in 2017 und 2018 bis dato gewachsen. Demgegenüber ist der nominale Umsatz des Druckgewerbes weiterhin unter dem Niveau des Jahres 2016 geblieben. Es wurde ein Rückgang von 0,8 % verzeichnet. Es ist festzustellen, dass das konjunkturelle Umfeld für die Druckindustrie auch im Jahr 2017 schwierig gewesen ist. Für den Teilbereich des reinen Offsetdrucks musste erneut ein Rückgang der Produktion und der Umsatzerlöse in 2017 gegenüber dem Jahr 2016 festgestellt werden. Am ehesten ist hier für den Teilbereich des Digitaldrucks zu erwarten, dass diesem Trend entgegengewirkt werden kann. Aktuell entwickeln sich die Auftragsbestände und die Kapazitätsauslastung in der Branche erneut rückläufig. Dies ist Resultat der Tatsache, dass die dt. Wirtschaft zwar insgesamt wächst, demgegenüber in der Druckbranche aber weiterhin Überkapazitäten vorhanden sind und eine Verlagerung der Werbeausgaben weg von "Print" hin zu "digitalen Medien" zu verzeichnen ist. 1.2. Geschäftsverlauf und Lage der Gesellschaft: Die Firma Metzgerdruck GmbH besitzt in diesem überaus schwierigen Umfeld der Drucksachenherstellung im Offsetdruck mit nach wie vor stetig rückläufigen Auflagenhöhen, der weiterhin zunehmenden Verlagerung von Werbeaktivitäten in Onlinemedien, daraus resultierend dem erhöhten Wettbewerbsdruck aufgrund vorhandener Überkapazitäten in der Branche und dem daraus folgenden Preisdruck eine immer noch gute Marktakzeptanz und eine weiterhin breite Kundenbasis. Der Absatz (Gesamtleistung) ist in 2017 gegenüber 2016 gewachsen. Die Vertriebsaktivitäten wurden in 2017 weiter forciert. Forciert wurde auch der Absatzbereich Digitaldruck und Dienstleistung nach dem eigentlichen Druck bzw. Online-Dienstleistung für bisherige und für neue Kunden. Die im Jahr 2016 gezeichnete, 100 %-ige Beteiligung an einem Druckereiunternehmen im Rhein-Neckar Kreis hat sich als sinnvolle Maßnahme gezeigt. So wurde im Jahr 2017 begonnen, die Geschäftsprozesse zu vereinheitlichen und Wissen sowie Kenntnisse zwischen den Gesellschaften auszutauschen. Auch in 2017 wurde wiederum festgestellt, dass sowohl die durchschnittliche Auflage je Auftrag als auch die realisierbaren Preise - wie in den Vorjahren auch - weiter sinken. Der Material- und Fremdleistungsanteil der Firma Metzgerdruck GmbH sind - wie in der gesamten Branche - deutlich gestiegen. Der prozentuale Personalkostenanteil hat sich in 2017 gegenüber dem Jahr 2016 leicht erhöht. Maßnahmen zur Produktivitätssteigerung sowie zur Reduktion der Personalkosten sind in 2017 eingeleitet worden und wurden in 2018 weiter vorangebracht. So wurde z.B. im Frühjahr 2018 in eine moderne 8 Farben-Druckmaschine investiert. Der Rückgang des Sachanlagevermögens um 465 T€ resultiert im Wesentlichen aus Abschreibungen. Zu- und Abgänge im Sachanlagevermögen haben sich nahezu ausgeglichen. Durch Auflösung von Finanzanlagen wurden Ansprüche unter den sonstigen Vermögensgegenständen begründet, die in 2018 zur Stärkung der Liquidität verendet wurden. Durch Verrechnungen wurden Ansprüche an verbundene Unternehmen begründet. Der ausgewiesene Verlust führt zur Minderung des Eigenkapitals. Schon seit Jahren wachsen die Anforderungen an Flexibilität und Schnelligkeit aufgrund sehr kurzfristiger Vergabe von Aufträgen. Die vorhandenen Überkapazitäten in der Branche führen unvermindert dazu, dass Mitbewerber zur "Sicherung" des kurzfristigen Überlebens zu bei Weitem nicht auskömmlichen Preisen produzieren und auch aktiv mit Dumpingpreisen in den Wettbewerb gehen. Stabilisierend wirkt hierbei der bei Metzgerdruck in den zurückliegenden Jahren intensiv ausgebaute Dienstleistung der Weiterverarbeitung der Produkte nach der eigentlichen Druckproduktion, sowie das Angebot der Nutzung digitaler Medien und des Digitaldrucks. Die maschinelle und technische Ausstattung sämtlicher Verarbeitungsstufen unseres Unternehmens - insbesondere auch zur Erstellung digitaler Medien, der Digitaldruck und der nachgelagerten Inhouse-Dienstleistung - ist auf dem aktuellen Stand der Technik. Die Umsatzerlöse bzw. die Gesamtleistung konnte in 2017 gegenüber 2016 gesteigert werden. Grund für diese Steigerung ist die Ausweitung der Druckleistung gegenüber verbundenen Unternehmen. Die Abschreibungen sind in Folge der Änderung der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauern der Druckmaschinen gesunken. Dem Einmalertrag aus Weiterbelastung von Personalkosten mit 206 T€ an verbundene Unternehmen steht in diesem Jahr ein Einmalbetrag mit 110 T€ aus Nachbelastungen für Druckleistungen durch verbundene Unternehmen gegenüber. Insgesamt wurde im Jahr 2017 ein deutlicher Jahresfehlbetrag realisiert, der mit den vorhandenen Gewinnvorträgen zu verrechnen ist. Der Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit war im Geschäftsjahr 2017 nahezu ausgeglichen, da das negative Periodenergebnis im Wesentlichen durch Abschreibungen und durch die Zunahme von Rückstellungen gedeckt ist. Durch den Abgang von Ansprüchen aus Rückdeckungsversicherungen bei gleichzeitiger Ausgeglichenheit von Auszahlungen für Investitionen und Einzahlungen aus Sachanlagenabgängen konnte ein positiver Cashflow aus der Investitionstätigkeit erzielt werden. Der Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit war im Geschäftsjahr 2017 negativ in Folge der Rückführung von Finanzdarlehen und gezahlter Zinsen. Die Firma Metzgerdruck bietet unverändert als "vollstufiger Betrieb" mit modernster Ausstattung und Technik die komplette Angebotspalette der Druckindustrie, vom Entwurf bis hin zur Lagerung und falls gewünscht auch bis zur Rechnungsstellung für den Kunden incl. Mahnwesen und vorbereitender Buchhaltung an. Die Bereiche "digitale Medien und Digitaldruck" sowie "druckbegleitende Dienstleistungen nach der Druckproduktion" werden verstärkt angeboten, um dem gerade stattfindenden Strukturwandel in der Druckbranche Rechnung zu tragen und somit durch erweiterte Inhouse-Dienstleistungen dem anhaltenden Preisdruck zu begegnen und zusätzlichen Umsatz zu realisieren. Die seit Jahren verfolgte Geschäftspolitik, gewachsene Geschäftsverbindungen zu Stammkunden in sehr hohem Maße zu pflegen und Neukunden wie Stammkunden flexibel, qualitativ herausragend und termintreu zu bedienen, wurde auch in 2017 sowie in 2018 weiter verfolgt. Die Kundenstruktur ist weiterhin mit überschaubarem Risiko behaftet und ausreichend diversifiziert. In Folge der Zeichnung einer 100%-igen Beteiligung an einer Druckerei mit Sitz im Rhein-Neckar Kreis in 2016 werden die Kompetenzen beider Gesellschaften zukünftig weiter gebündelt, Synergien erschlossen und die weitergehende Professionalisierung sämtlicher Leistungsstufen auf dem Weg zu einem digitalen Dienstleistungs- und Medienhaus forciert. Unverändert ist festzustellen, dass - um eine gegebene Umsatzgröße für eine Periode zu erzielen - eine immer intensivere Marktbearbeitung notwendig ist. Festzustellen ist, dass Neukunden in einem äußerst umkämpften Markt fast ausschließlich über Preiszugeständnisse gewonnen werden können. Trotz diesem schwierigen Umfeld spricht es für Metzgerdruck GmbH, dass ein hoher Anteil von Neukundenkontakten über ausgesprochene Empfehlungen von Stammkunden zustande kommt. Eine immer bedeutendere, zwischenzeitlich zentrale Rolle bei Neukunden spielt jedoch der Preis. Ein in diesem schwierigen Umfeld entscheidender Wettbewerbsvorteil ist das von unserem Hause offerierte, sehr umfassende Dienstleistungsangebot, das in dieser Bandbreite nur von sehr wenigen Wettbewerbsunternehmen angeboten werden kann. Folgerichtig ist bei diesen Leistungen der Preisdruck weit geringer, als bei reinen Druckdienstleistungen. Die Bedeutung von Kostenaspekten in Folge der schwierigen konjunkturellen Entwicklung nimmt auch in der Druckindustrie einen existenziellen Raum ein. Bedeutungsvoll ist und bleibt hierbei die Risikominimierung durch Kundendiversifizierung, der Einsatz modernster Produktionsmittel sowie das ständige, nachhaltige Kostenmanagement sowie die Erschließung von Produktivitätspotenzialen, um die notwendige Ertragskraft des Unternehmens wieder herzustellen. Im Jahr 2018 hat sich die Gesamtleistung - entgegen unseren Erwartungen und Planungen - vermindert. Für 2018 hat sich erneut ein negatives Ergebnis von rund - 200 T€ ergeben. Die Personalausstattung sowie die Personalkosten wurden in Folge der Reinvestition in eine 8 Farben-Druckmaschine im Jahr 2018 deutlich reduziert, so dass nunmehr für das Jahr 2019 nach eingeleiteten, weitergehenden Maßnahmen im Bereich der Produktion, des Vertriebs und der Finanzierung ein ausgeglichenes bis leicht positives Ergebnis erwartet wird. 2. Risiken und Chancen der künftigen Entwicklung: Risiken für die Gesellschaft sind vor allem in der weiteren konjunkturellen Entwicklung der Gesamtwirtschaft (Vertrauenskrise - USA, Türkei, etc.) sowie in der überaus schwierigen Branchenentwicklung (Strukturwandel in der Druckindustrie) zu sehen. Entscheidend wird sein, wie schnell der Strukturwandel abgeschlossen sein wird, insbesondere in welchem Zeitraum die vorhandenen Überkapazitäten in der Branche abgebaut werden. Es ist davon auszugehen, dass die nunmehr seit mehreren Jahren laufende Marktbereinigung in der Branche zum Abbau der Drucküberkapazitäten noch erhebliche Zeit bzw. noch viele Jahre andauern wird. Als weiteres Risiko für die Gesellschaft sowie für die ganze Branche ist der Effekt der Verlagerung von weiteren Marktanteilen ins Internet sowie das durch die demographische Entwicklung veränderte Kauf- und Leseverhalten zu nennen. Der Trend geht eindeutig zu "Online". In dieser weitergehenden Entwicklung liegt ein bedeutsames Risiko für unsere Gesellschaft. Maßnahmen zur Erhöhung der Produktivität sowie zur weiteren Kostenreduktion sind bereits eingeleitet. Als Chance sind der Aufbau und der weitere Ausbau der Bereiche "Digitaldruck", "digitales Datenhandling" und "druckbegleitende Dienstleistungen" (Konfektionierung, Versand, Einlagerung) zu nennen. Der Zukauf von 100 % der Anteile an einem Druckereiunternehmen im Rhein-Neckar Kreis im Laufe des Jahres 2016, das sich schon seit mehreren Jahren schwerpunktmäßig mit der Erstellung von webshops, der Entwicklung von App's und der Herstellung diverser Codes befasst und die damit einhergehende strategische und operative Zusammenarbeit eröffnet vielfältige Chancen, dem Kunden ein noch breiteres Leistungsspektrum anzubieten. Risiken bestehen in diesem Zusammenhang in der Notwendigkeit, die Prozesse der Gesellschaften weitgehend zu vereinheitlichen und Spezialisierungen zu implementieren. Unser Unternehmen ist in seinen Strukturen und Fähigkeiten, insbesondere aufgrund der modernen und neuwertigen Ausstattung - auch durch den Erwerb von 100 % der Anteile an einer Druckerei im Rhein-Neckar Kreis zukunftsfähig ausgerichtet. Sämtliche Betriebskosten werden kontinuierlich in Soll-Ist-Vergleichen beobachtet. Der elektronische work-flow bietet auch die notwendigen Informationen zur Auftrags- und Auslastungssteuerung, so dass permanent an der Optimierung der Auslastungsquoten im Unternehmen gearbeitet wird. In unserem Vorsprung der technologischen Ausstattung sowie im branchenspezifischen know-how unserer Mitarbeiter auch weiterhin auf qualitativ sehr hohem Niveau unsere Kunden mit unserem breiten Dienstleistungsspektrum zu überzeugen, sehen wir unseren besten Vorteil. Unserer Meinung nach liegen unsere größten Chancen in der kontinuierlichen Ausweitung der Leistungspalette im Bereich des Digitaldrucks sowie im Bereich der vor- und nachgelagerten Dienstleistung "rund um den reinen Druck". Dem bezüglich des Standorts Obere Au 1 in 74847 Obrigheim bestehenden Risiko eines Hochwassers durch den Neckar wurde mit Schutzmaßnahmen am und im Gebäude sowohl als auch auf dem Grundstück in erheblichem Umfang weiter entgegengewirkt. Weiterhin ist das Risiko voll umfänglich durch einen Versicherungsschutz / Hochwasserversicherung / Betriebsunterbrechungsversicherung abgedeckt. Eine weitgehend hochwassersichere Lagermöglichkeit für Produkte der Gesellschaft wurde durch die Errichtung eines Verbindungsbaus an der Adresse Obere Au 1 in Obrigheim geschaffen. 3. Prognosebericht - Voraussichtliche Entwicklung der Gesellschaft Vorgänge von besonderer Bedeutung Die Geschäftsleitung stellt für das Jahr 2018 einen vorläufigen, weitergehenden Verlust mit rund 200 T€ fest. Für das Jahr 2019 wird eine Stagnation bzw. geringe Minderung der Gesamtleistung gegenüber dem Niveau der Jahre 2017/2018 erwartet. Bei konstanten Material- und Fremdleistungseinsatz, dem Abbau von Produktionskapazitäten und dadurch deutlich sinkenden Personalkosten wird im Jahr 2019 ein wesentlich verbessertes, ausgeglichenes bis leicht positives Ergebnis erwartet. Die Erfolgs- und Liquiditätsplanung der Jahre 2019 bis 2021 sehen verschiedene Maßnahmen zur Ergebnisverbesserung und Liquiditätsstärkung vor, die im Wesentlichen schon umgesetzt sind bzw. zeitnah umgesetzt werden. Derzeit ist nicht ersichtlich, dass sich, trotz anhaltender konjunktureller Krise im Druckgewerbe (Offsetdruck), das Geschäftsumfeld der Firma Metzgerdruck GmbH nochmals wesentlich verschlechtern wird. Nach wie vor werden die Vertriebsaktivitäten erheblich ausgeweitet und die Produktionsprozesse im Unternehmen stetig weiter optimiert. Aufgrund des derzeitigen Auftragsvolumens ist die Kapazität auf ca. 4 Wochen im Drei-Schichtbetrieb gesichert. Wir rechnen in den folgenden Monaten des Jahres 2019 mit einer Auslastung oberhalb des Niveaus der Jahre 2017/2018.
Obrigheim, den 03. Juni 2019 Wolfgang Metzger, Geschäftsführer Dipl.-Wirtsch.Ing. Julian Metzger, Geschäftsführer Lars Schmidt, Geschäftsführer BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangAllgemeine Angaben zum Jahresabschluss Der Jahresabschluss der Firma Metzger-Druck GmbH wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuchs, in der Fassung des BilRUG, aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten. Angaben, die wahlweise in der Bilanz, in der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang gemacht werden können, sind insgesamt im Anhang aufgeführt. Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft. Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht Firmenname laut Registergericht: Metzger-Druck GmbH Firmensitz laut Registergericht: Obrigheim Registereintrag: Handelsregister Registergericht: Mannheim Register-Nr.: 440660 Angabe und Erläuterung von nicht vergleichbaren Vorjahreszahlen Der Jahresabschluss enthält einzelne Posten, deren Werte mit den Vorjahreszahlen nicht vergleichbar sind. Die folgende Aufstellung zeigt die betreffenden Posten: Im Vorjahr wurden Beteiligungen in Höhe von 700,0 T€ gezeigt. Im Jahr 2017 werden diese als Anteile an verbundenen Unternehmen gezeigt. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betragen im Jahr 2017 1.085,6 T€. Im Vorjahr wurden die Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von 924,8T€ unter den sonstigen Vermögensgegenstände bzw. unter den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen ausgewiesen. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. In die Herstellungskosten wurden neben den unmittelbar zurechenbaren Kosten auch notwendige Gemeinkosten und durch die Fertigung veranlasste Abschreibungen einbezogen. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear und degressiv vorgenommen. Der Übergang von der degressiven zur linearen Abschreibung erfolgt in den Fällen, in denen dies zu einer höheren Jahresabschreibung führt. Geringwertige Wirtschaftsgüter bis 410,00 € (ohne Umsatzsteuer) werden sofort abgeschrieben. Die Finanzanlagen wurden wie folgt angesetzt und bewertet: - Anteile an verbundenen Unternehmen zu Anschaffungskosten Soweit erforderlich, wurde der am Bilanzstichtag vorliegende niedrigere Wert angesetzt. Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Die Herstellungskosten enthalten die Einzelkosten, Sonderkosten der Fertigung, angemessene Material- und Fertigungsgemeinkosten sowie den Werteverzehr des Anlagevermögens, soweit dieser durch die Fertigung veranlasst ist. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt. Die Herstellungskosten der unfertigen und fertigen Leistungen wurden in Abhängigkeit des Fertigstellungsgrad und unter Zugrundelegung des betriebsindividuellen Betriebsabrechnungsbogens bzw. den hinterlegten Kalkulationssätzen (Material, Personal) bewertet und in einem zweiten Schritt zur verlustfreien Bewertung retrograd, anhand der erzielten Preise nach Abschlag von Gewinn sowie Vertriebskosten unter der Berücksichtigung des Produktionsfortschritts, bewertet. Forderungen sind mit dem Nominalbetrag angesetzt. Erkennbaren Risiken ist durch die Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen, dem allgemeinen Ausfall- und Kreditrisiko durch eine Pauschalwertberichtigung ausreichend Rechnung getragen worden. Sonstige Vermögensgegenstände sind mit dem Nominalbetrag angesetzt. Der Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten sind mit ihrem Nennwert aktiviert. Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen, sind unter dem Rechnungsabgrenzungsposten aktiv abgegrenzt. Für ungewisse Verbindlichkeiten aus Pensionsverpflichtungen wurden Rückstellungen gebildet. Die Rückstellungsbildung wurde gem. § 253 Abs. 1 Satz 2 HGB in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags bewertet. Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die bisher üblichen Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden in den folgenden Fällen geändert: Die Nutzungsdauer der Fünf-Farben-Maschine sowie der Sechs-Farben-Maschine wurde von 10 auf 13 Jahre verlängert. Der Methodenwechsel war mit Blick auf die geänderten wirtschaftlichen und technischen Gegebenheiten notwendig. Die neuen Gegebenheiten werden voraussichtlich auch in den Folgejahren vorliegen. Die Methodenänderungen beeinflussen die für einen Leser des Jahresabschlusses typischen Kennzahlen. Im Einzelnen sind zu nennen: - Minderung der Abschreibung Aus der Verlängerung der Nutzungsdauern ergibt sich eine Minderung der Abschreibung um 200 T€ im Berichtsjahr und in den Folgejahren. Dementsprechend vermindert sich das Gesamtvermögen im Jahr 2017 und in den kommenden Jahren jährlich um 200 T€ weniger und das jeweilige Jahresergebnis vor Steuern vom Einkommen und Ertrag stellt sich um jeweils 200 T€ besser dar. Angaben zur Bilanz Mitzugehörigkeitsvermerke Einzelne Sachverhalte können im vorliegenden Gliederungsschema mehreren Bilanzposten zugeordnet werden. Aus Gründen der Klarheit und Übersichtlichkeit wird dazu folgende Erläuterung gegeben: Die Mitzugehörigkeitsvermerke betreffen folgende Posten und Sachverhalte: In den Forderungen gegen verbundene Unternehmen, sind Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 124.067,01 Euro enthalten. In den Verbindlichkeiten gegen verbundene Unternehmen sind Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 14.495,36 Euro enthalten. Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen. Ausschüttungssperre Der Gesamtbetrag, der gem. § 268 Abs. 8 HGB der Ausschüttungssperre unterliegt, beträgt Euro 263.023,50. Im Einzelnen gliedert sich der Gesamtbetrag wie folgt:
Pensionsrückstellungen Zur Ermittlung der Pensionsrückstellung wurde das Anwartschaftsbarwertverfahren angewendet. Für die Berechnungen wurden folgende Annahmen getroffen:
Bei den Rückstellungen für Altersversorgungsverpflichtungen ergibt sich zwischen dem Ansatz nach dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren und dem Ansatz nach dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren ein Unterschiedsbetrag im laufenden Geschäftsjahr in Höhe von Euro 171.896,00. Angaben und Erläuterungen zu Rückstellungen Im Posten sonstige Rückstellungen sind die nachfolgenden nicht unerheblichen Rückstellungsarten enthalten.
Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit > 5 Jahre und der Sicherungsrechte Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren beträgt TEuro 61,39 (Vorjahr: TEuro 119,67). Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten, die durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte gesichert sind, beträgt TEuro 4.027,94. Aufgliederung der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit >5 Jahre und Sicherungsrechte Die nachfolgende Darstellung zeigt Restlaufzeiten und Sicherungsrechte der in der Bilanz aufgeführten Verbindlichkeiten.
Die Nummern der Sicherungsvermerke bedeuten: 1 = Pfandrecht an unbeweglichen Sachen 2 = Pfandrecht an beweglichen Sachen 3 = Pfandrecht an übertragbaren Rechten 4 = Sicherungsübereignung Vorräte 5 = Sicherheitsabtretung Forderungen 6 = Eigentumsvorbehalt Angabe zu Restlaufzeitvermerken Der Betrag der Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr beträgt Euro 0,00 (Vorjahr: Euro 0,00).
Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten Verbindlichkeiten gemäß § 251 HGB Neben den in der Bilanz aufgeführten Verbindlichkeiten sind die folgenden Haftungsverhältnisse zu vermerken:
Sonstige finanzielle Verpflichtungen Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen in Höhe von Euro 539,47 sonstige finanzielle Verpflichtungen. Im Einzelnen beinhalten diese Verpflichtungen folgende Sachverhalte:
Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Erläuterung der Erträge und Aufwendungen von außergewöhnlicher Größenordnung oder außergewöhnlicher Bedeutung Erläuterung der periodenfremden Erträge In der Erfolgsrechnung sind periodenfremde Erträge in Höhe von Euro 76.000,00 enthalten. Die Erträge wurden im Posten sonstige betriebliche Erträge erfasst. Es handelt sich hierbei um die Weiterberechnung von Personalkosten aus früheren Jahren. Erläuterung der periodenfremden Aufwendungen In der Erfolgsrechnung sind periodenfremde Aufwendungen in Höhe von Euro 110.000,00 enthalten. Die Aufwendungen wurden im Posten sonstige Aufwendungen erfasst. Es handelt sich hierbei um die Schlussberechnung von Leistungen aus früheren Jahren. Sonstige Angaben Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:
Namen der Geschäftsführer Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:
Angaben über den Anteilsbesitz an anderen Unternehmen von mind. 20 Prozent der Anteile Gemäß § 285 Nr. 11 HGB wird über nachstehende Unternehmen berichtet:
Vorgänge von besonderer Bedeutung Trotz einer bis April 2019 angespannten Liquiditätslage wurde auf Basis einer Erfolgs- und Liquiditätsplanung der Jahre 2019 bis 2021 bei der Bewertung der im Jahresabschluss ausgewiesenen Vermögensgegenstände und Schulden von der Fortführung der Unternehmenstätigkeit ausgegangen. Die Erfolgs- und Liquiditätsplanung der Jahre 2019 bis 2021 sehen verschiedene Maßnahmen zur Ergebnisverbesserung und Liquiditätsstärkung vor, die im Wesentlichen schon umgesetzt sind bzw. zeitnah umgesetzt werden. Ansonsten gab es keine wesentlichen Ereignisse nach dem Bilanzstichtag. Vorschlag bzw. Beschluss zur ErgebnisverwendungDie Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende Ergebnisverwendung vor: Der Jahresfehlbetrag beträgt Euro 631.459,17. Auf neue Rechnung werden Euro 631.459,17 vorgetragen. Unterschrift der Geschäftsführung
Obrigheim, den 03. Juni 2019 gez. Wolfgang Metzger, Geschäftsführer Julian Metzger, Geschäftsführer Lars Schmidt, Geschäftsführer Anlagespiegel
sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 02.07.2019 festgestellt. BestätigungsvermerkDer folgende Bestätigungsvermerk der Firma Wissler & Protzen GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft bezieht sich auf den vollständigen Jahresabschluss. Wir weisen darauf hin, dass der Jahresabschluss wegen der Inanspruchnahme von Erleichterungen nur teilweise offen gelegt wird (§ 328 Abs. 1 Nr. 1 HGB). Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Metzger-Druck GmbH für das Geschäftsjahr vom 01.01 bis 31.12.2017 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags und vermitteltunter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den gesetzlichen Vorschriften, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Baden-Baden, den 17.06.2019 Wissler
& Protzen GmbH
Matthias Protzen, Wirtschaftsprüfer |
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