tabe Holding GmbH
Selbe AdresseManagementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Gabor Csomor seit 12.5.2020 | Geschäftsführer |
Tanja Thielk seit 22.3.2018 | Geschäftsführer |
Olaf Cichocki seit 29.8.2016 | Prokura |
Klaus Dieter Kröger seit 29.8.2016 | Prokura |
Bernd Thielk seit 30.4.2002 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 25.05% | |
| 25.05% |
| Name | Anteil |
|---|---|
Freie und Hansestadt Hamburg, vertreten durch die Finanzbehörde | 49.90% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
9 Gesellschafter
GmbH-Struktur
5 von 9 angezeigt
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
willy.tel GmbHHamburgJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht 20231. Grundlagen des UnternehmensDie willy.tel GmbH ist ein regionales Telekommunikationsunternehmen und versorgt über das eigene und unabhängige Glasfasernetz im Großraum Hamburg ca. 157.000 Haushalte mit Internet, Telefonie, TV und Mobilfunk. willy.tel legt hierbei einen besonderen Fokus auf moderne, stabile und dabei günstige Kommunikationsdienste auf einem sehr hohen technischen Niveau. Das Angebot mit umfassendem persönlichem Service richtet sich an Unternehmen, an die Wohnungswirtschaft und an private Endkunden. Die Gesellschaft bietet Ihre Leistungen in Hamburg und dem Hamburger Umland an. 2. Wirtschaftsbericht2.1 Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen Die Telekommunikationsbranche bewegt sich im Jahr 2023 weiterhin auf stabil hohem Niveau. Der Wettbewerb zwischen den etablierten Kommunikationsnetzbetreibern, egal ob glasfaser- oder kabelnetzbasiert, ist intensiv und wird voraussichtlich intensiv bleiben. Neue, auf dem Markt tätige Glasfasernetzanbieter, welche sehr hohe Anfangsinvestitionen und eine deutlich gestiegene Zinslast tragen müssen, zeigen im Vergleich zu den Vorjahren ein etwas vorsichtigeres Vorgehen, da Investitionsentscheidungen aufgrund des dynamischen Marktumfeldes strenger geprüft werden. Grundsätzlich sind die Marktteilnehmer aber weiterhin zu großen Investitionen bereit, diverse Unternehmen verlegen im ländlichen und städtischen Umfeld neue Glasfasertrassen. Diese modernen Kommunikationsnetze sind die Basis für die zunehmende Digitalisierung der Gesellschaft und die damit einhergehende Flexibilisierung des Arbeitens, Lernens und Kommunizierens. Der steigende Bandbreitenbedarf kann zukünftig nur durch performante Glasfasernetze gedeckt werden. Hierfür ist die Glasfaser mindestens bis in das Gebäude (FTTB - fiber to the building) bzw. heute schon bis zum Endkunden in die Wohnung (FTTH - fiber to the home) zu verlegen. 2.2 Geschäftsverlauf Die willy.tel GmbH kann auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr zurückblicken. Der Telekommunikationsmarkt erfährt weiterhin eine positive Entwicklung. Die Nachfrage nach schnellen Internetzugängen in den eigenen vier Wänden zu sozialverträglichen Preisen ist stark gestiegen. Insbesondere die willy.tel hat von dieser Entwicklung profitiert - so konnte die Kundenanzahl und der Marktanteil im Großraum Hamburg weiter gesteigert werden. Die Investitionen in den weiteren Ausbau des Glasfasernetzes im öffentlichen Bereich wurden fortgeführt. Des Weiteren wurde in 2023 das Großprojekt zum Aufrüsten von mehreren zehntausend Wohnungen mit FTTH im Bestand intensiviert. Hierdurch wird willy.tel ihren Kunden im Vergleich weiterhin die schnellsten und verlässlichsten Netze und Dienste zur Verfügung stellen können. 2.3 Lage Die Lage des Unternehmens ist unverändert positiv. Das Umsatzwachstum hat sich im Jahr 2023 fortgesetzt, auch die Ertragslage ist stabil. 2.3.1 Ertragslage Der Geschäftsverlauf der willy.tel GmbH entsprach im Geschäftsjahr 2023 den Erwartungen der Geschäftsführung. Das Jahresergebnis ist im Verhältnis zum Vorjahr um TEUR 148 von TEUR 7.411 auf TEUR 7.558 gestiegen. Das Wachstum der Kundenbasis im Bereich "Internet" von 73 Tsd. auf 78 Tsd. eigene Kunden resultierte in weiter steigenden Umsätzen. Die Gesellschaft konnte so den Marktanteil der eigenen Kunden in den von der Gesellschaft versorgten Gebäuden auf 50% steigern. In Verbindung mit stabilen Produktmargen konnte der Rohertrag um 8,7% oder TEUR 2.394 von TEUR 27.580 auf TEUR 29.974 erhöht werden. Um das weitere Wachstum abzusichern wird ein starker Fokus auf die Gewinnung und das Halten von spezialisiertem Fachpersonal gelegt. Es sind in 2023 neue Mitarbeiter eingestellt worden und die Gesamtvergütung für das bestehende Personal wurde marktgerecht angepasst. Dies spiegelt sich in einer gestiegenen Personalaufwandsquote von 14,3% wider. Der Personalaufwand hat sich gegenüber dem Vorjahr um 23,4% von TEUR 5.168 auf TEUR 6.377 erhöht. Zusätzlich wird die Mitarbeiterzufriedenheit durch weitere "Feel-Good"-Maßnahmen, welche von einer internen "Feel-Good"-Mitarbeiterin entwickelt werden, weiter gesteigert. Durch weiterhin hohe Investitionen in das Glasfasernetz im öffentlichen Grund (FTTB) sowie auch in den Gebäuden (FTTH) sind die Abschreibungen von TEUR 7.398 in 2022 auf TEUR 8.781 in 2023 gestiegen. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind von TEUR 3.751 auf TEUR 4.094 gestiegen, insbesondere getrieben durch höhere EDV-Kosten aufgrund mehrerer Digitalisierungsprojekte. Die Beendigung eines jahrelangen Rechtsstreits über die Durchleitungsentgelte der öffentlich-rechtlichen Programmanbieter resultierte in einer Einmalzahlung für die vergangenen Jahre und hat einen positiven einmaligen Effekt in Höhe von Mio. EUR 1,1 auf das Jahresergebnis. Hierdurch ist auch Rechtssicherheit bis 2028 für die zukünftigen, jährlichen Zahlungen der entsprechenden Entgelte geschaffen worden. 2.3.2 Vermögenslage Durch weiterhin starke Investitionen in den Ausbau des Glasfasernetzes ist das Anlagevermögen um 14,9 % von TEUR 69.505 auf TEUR 79.868 gestiegen. Dies ist der wesentliche Grund für die gestiegene Bilanzsumme, welche sich um TEUR 14.789 von 82.128 auf TEUR 96.917 erhöht hat. Das Sachanlagevermögen beträgt 81,5% der Bilanzsumme und ist zum großen Teil durch Eigenkapital sowie langfristiges Fremdkapital finanziert. Das Umlaufvermögen ist um TEUR 4.356 von TEUR 12.454 auf TEUR 16.810 gestiegen. Die wesentlichen Gründe hierfür sind ein um TEUR 2.781 höherer Kassenbestand sowie ein um TEUR 1.330 höherer Forderungsbestand aus Lieferungen und Leistungen. Das Eigenkapital steigt in 2023 um TEUR 7.558 auf TEUR 54.351, die Eigenkapitalquote sinkt von 57,0 auf 56,1%. Für die Finanzierung der weiterhin intensiven Investitionstätigkeiten ist das Fremdkapital um TEUR 7.230 auf TEUR 42.565 erhöht worden. Die Fremdkapitalquote steigt von 43,0% auf 43,9%. 2.3.3 Finanzlage Die Gesellschaft finanziert das starke Umsatzwachstum, das auf Investitionen in das Glasfasernetz für die Erschließung weiterer Gebäude und Wohneinheiten beruht, im Wesentlichen durch langfristige Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sowie dem laufenden Cashflow. So stehen dem negativen Cashflow aus der Investitionstätigkeit in Höhe von -TEUR 18.171 die positiven Cashflows aus der Finanzierungstätigkeit in Höhe von TEUR 5.884 und aus der laufenden Geschäftstätigkeit in Höhe von TEUR 15.068 gegenüber. Insgesamt sind die langfristigen Verbindlichkeiten in 2023 um TEUR 6.351 von TEUR 27.550 auf TEUR 33.901 gestiegen. Gleichzeitig wird durch die Thesaurierung der Vorjahresgewinne das Eigenkapital gestärkt, so dass die Gesellschaft weiterhin eine sehr solide Finanzierungsstruktur aufweist. 3. Prognosebericht In 2023 wurden die beiden Ausbaustufen 21. und 22. des Multimedianetzes begonnen und abgeschlossen. Im vierten Quartal 2023 wurde die 23. Ausbaustufe gestartet, welche Anfang 2024 abgeschlossen sein wird. Um den ständig steigenden Marktanforderungen im Zusammenhang mit dem Endkundengeschäft entsprechen zu können, stehen die Bereiche Vertrieb, Marketing und Kundenbetreuung weiterhin im Fokus des Personalaufbaus. Ein hoher Stellenwert wird auf qualifizierte Aus- und Weiterbildungsprogramme gelegt, die den Marktanforderungen und Kundenbedürfnissen Rechnung tragen. Die Geschäftsführung geht für 2024 von weiterem Umsatzwachstum im Produktsegment "Internet" aus. Dies wird begründet durch weiter steigende Kundenzahlen und einer wachsenden Nachfrage nach höherwertigeren/-preisigeren Internetdiensten. Für das Jahr 2024 wird ein um Kündigungen bereinigtes Wachstum von ca. 5-6 Tsd. Kunden erwartet. Im Produktsegment "Kabel-TV" erwartet die Geschäftsführung einen deutlichen Umsatzrückgang in 2024. Aufgrund von Änderungen im Telekommunikationsgesetz und der Betriebskostenverordnung zum 30. Juni 2024 wird ein erheblicher Teil der bisherigen TV-Sammelnutzerverträge mit der Wohnungswirtschaft ab dem 1. Juli nicht fortgeführt. Stattdessen wird die Gesellschaft Einzelnutzerverträge mit den Bewohnern der Wohnanlagen schließen. Erste Erfahrungen aus solchen Umstellungen in 2023 zeigen, dass hierbei eine Akzeptanzquote von 40-50% erzielt werden kann. Dies führt zu entsprechenden Umsatz- und Ertragsrückgängen in diesem Bereich. In 2024 können die erwarteten rückläufigen Umsätze und Erträge im Segment "Kabel-TV" nicht vollständig durch die positive Entwicklung im Segment "Internet" kompensiert werden. Daher wird insgesamt in 2024 gegenüber dem Vorjahr ein um ca. 5 % niedrigerer Umsatz und bereinigt um den positiven Einmaleffekt von Mio. EUR 1,1 aus der Beendigung des Rechtsstreits um die Durchleitungsentgelte ein um ca. Mio. EUR 3,0 geringeres Jahresergebnis in Höhe von ca. Mio. EUR 3,5 für die Gesellschaft erwartet. Aufgrund der weiterhin positiven Entwicklung im Segment "Internet" wird erwartet, dass die negativen Effekte aus der Änderung des Telekommunikationsgesetzes sowie der Betriebskostenverordnung im Jahr 2027 vollständig kompensiert werden können. 4. Chancen- und Risikobericht 4.1 Risikobericht Die Geschäftsführung sieht ein gewisses Risiko in dem Umstand, dass die Kredite künftig restriktiver bzw. zu schlechteren Konditionen vergeben werden könnten. Dies hätte gegebenenfalls Auswirkungen auf die Finanzierungskosten zukünftig geplanter Investitionen in das Multimedianetz. Aufgrund der kontinuierlich hohen Investitionen von willy.tel in modernste Netze und Technologien wird das Risiko der technologischen Entwicklung auf die Geschäftsentwicklung als sehr gering eingeschätzt. Um den Auswirkungen der TKG-Novelle ab dem 1. Juli 2024 zu begegnen wurden die bisherigen Geschäftsmodelle angepasst. Insbesondere gibt es einen stärkeren Fokus auf die Vermarktung höherpreisigerer Dienste um positive Impulse für die Umsatz-/ Ertragsentwicklung zu generieren. Eine noch schwächere Akzeptanzquote bei der Einführung von TV-Einzelnutzerverträgen könnte entsprechend negativere Umsatz-/ Ertragsentwicklungen zur Folge haben. Ferner könnte sich der Fachkräftemangel zunehmend als Wachstumsbremse erweisen. Dem begegnet die Gesellschaft damit, dass Sie eigene Mitarbeiter ausbildet und Führungsnachwuchskräfte gezielt fördert. 4.2 Chancenbericht Die willy.tel GmbH als familiengeführtes Unternehmen hat sich zum Ziel gesetzt, in der Hamburger Metropolregion attraktive Produkte und perfekten Service zu einem fairen Preis anzubieten. Dazu arbeitet die Gesellschaft mit zuverlässigen und starken Kooperationspartnern zusammen und kann aufgrund der flachen Unternehmensstrukturen schnell und individuell auf Marktveränderungen und Kundenwünsche reagieren. Aufgrund dieser Wettbewerbsvorteile eröffnet sich trotz des umkämpften Marktes die Chance, weiterhin die Anzahl der versorgten Wohnungen zu steigern. Die Vermarktung von Internetanschlüssen an Privatkunden konnte wie geplant auch im intensiven Wettbewerbsumfeld erfolgreich fortgeführt werden. Auch Mobilfunkleistungen unter der eigenen Marke "willy.tel" werden angeboten. Damit ist die willy.tel GmbH in der Lage, alle Leistungen rund ums Telefon, Internet und TV aus einer Hand anzubieten. Für 2024 ist weiterhin geplant, mit entsprechenden Marketingmaßnahmen und Bündelangeboten neue Internetkunden zu gewinnen. Um sich weiterhin positiv gegenüber den Wettbewerbern abzugrenzen, soll das Qualitätsversprechen an die Endkunden weiterhin eingehalten werden. Hierbei spielt das großzügige und moderne Servicecenter in Hamburg-Wandsbek auch eine große Rolle. Weiterhin sollen Serviceberater und Vertriebsmitarbeiter vor Ort beim Kunden verstärkt über die Produkte und Dienste der willy.tel GmbH informieren und gleichzeitig auch gewünschte Serviceleistungen, wie z.B. den Anschluss und die Installation von Geräten, erbringen. Für diesen Ausbau des kundenorientierten Service ist in 2024 beabsichtigt, weiteres Personal einzustellen. Die willy.tel GmbH verzeichnet eine weiterhin stabile Nachfrage nach hochwertigen Internet-Produkten sowie -Dienstleistungen. Der Trend in Richtung höherer Nachfrage nach schnelleren und höherpreisigeren Internetprodukten ist sichtbar. Im Vergleich zu den vergangenen Jahren gab es bisher keine wesentliche Veränderung in der Zahlungsausfallquote und es wird auch kein nennenswerter Anstieg für das kommende Jahr erwartet. Die Gesellschaft hat in 2023 Gespräche über eine mögliche Minderheitsbeteiligung der Freien und Hansestadt Hamburg an der willy.tel GmbH geführt. Im Rahmen der Verhandlungen wurde auch eine detaillierte Due Diligence vorgenommen. Im Anschluss wurde im Juni 2024 eine Einigung über den Erwerb der Minderheitsbeteiligung (49,9 %) der Freien und Hansestadt Hamburg an der willy.tel GmbH erzielt. Der Vollzug der Transaktion wird für Ende 2024 erwartet. Mit der Beteiligung bestehen Chancen den Glasfaserausbau in Hamburg zu beschleunigen. 4.3 Gesamtaussage Für das Jahr 2024 geht die Geschäftsführung aufgrund der Ausführungen in Abschnitt 3. Prognosebericht von einem ca. 5%-igen Umsatzrückgang gegenüber 2023 aus. Der um den Einmaleffekt bereinigte Jahresergebnis wird um Mio. EUR 3,0 geringer bei Mio. EUR 3,5 erwartet. 5. Bericht über Zweigniederlassungen Zweigniederlassungen unterhält die Gesellschaft nicht.
Hamburg, den 25. Oktober 2024 Die Geschäftsführung gez. Bernd Thielk gez. Tanja Thielk gez. Gábor Csomor BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangA. Allgemeine Angaben zum JahresabschlussDie Gesellschaft ist im Handelsregister beim Amtsgericht Hamburg, HRB 47054, unter der Firma willy.tel GmbH eingetragen. Sitz der Gesellschaft ist Hamburg. Die Gliederung der Bilanz sowie der Gewinn- und Verlustrechnung entspricht den Bestimmungen der §§ 266 und 275 HGB. Die Bilanz ist in Kontoform, die Gewinn- und Verlustrechnung in Staffelform nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. In der Bilanz und in der G. u. V. ist zu jedem Posten der entsprechende Wert des vorhergehenden Geschäftsjahres angegeben. Die Posten der Aktivseite sind nicht mit Posten der Passivseite und Aufwendungen nicht mit Erträgen verrechnet. Das Anlage- und Umlaufvermögen, das Eigenkapital, die Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten sind in der Bilanz gesondert ausgewiesen und hinreichend gegliedert. Dem Anlagevermögen sind nur Gegenstände zugeordnet, die dem Geschäftsbetrieb dauernd zu dienen geeignet und bestimmt sind. Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern sind in der Bilanz nicht gesondert ausgewiesen. Der Ausweis erfolgt in der Bilanz unter den Posten "Sonstige Vermögensgegenstände" bzw. "Sonstige Verbindlichkeiten". Der Jahresabschluss vermittelt ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Schluss des Geschäftsjahres liegen nicht vor. B. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden I. Bilanzierungsmethoden Im Jahresabschluss sind sämtliche Vermögensgegenstände, Schulden, Rechnungsabgrenzungsposten, Aufwendungen und Erträge enthalten, soweit gesetzlich nichts anderes bestimmt ist. Die Bilanzierungsverbote nach § 248 HGB werden beachtet. Rückstellungen sind nur im Rahmen des § 249 Abs. 1 HGB gebildet. Die Auflösung der Rückstellungen erfolgt nach bestimmungsgemäßem Verbrauch. Rechnungsabgrenzungsposten werden nur im Rahmen der Bestimmungen des § 250 HGB gebildet. Soweit Haftungsverhältnisse i. S. d. § 251 HGB bestehen, sind diese gemäß § 268 Abs. 7 HGB im Anhang angegeben. II. Bewertungsmethoden Die angewandten Bewertungsmethoden orientieren sich an den handelsrechtlichen Bestimmungen. Die Wertansätze der Eröffnungsbilanz des Geschäftsjahres stimmen mit denen der Schlussbilanz des vorhergehenden Geschäftsjahres überein. Bei der Bewertung wird von der Fortführung der Unternehmenstätigkeit ausgegangen. Dem stehen weder tatsächliche noch rechtliche Gründe entgegen. Die Vermögensgegenstände und Schulden sind einzeln bewertet worden. Es ist vorsichtig bewertet worden. Namentlich sind alle vorhersehbaren Risiken und Verluste, die bis zum Abschlussstichtag entstanden sind, berücksichtigt, selbst wenn diese erst zwischen Abschlussstichtag und dem Tag der Aufstellung des Jahresabschlusses bekannt geworden sind. Gewinne wurden nur berücksichtigt, soweit diese am Abschlussstichtag realisiert waren. Aufwendungen und Erträge sind unabhängig von den Zeitpunkten der entsprechenden Zahlungen im Jahresabschluss erfasst. Die immateriellen Vermögensgegenstände und die Gegenstände des Sachanlagevermögens sind zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten vermindert um planmäßige Abschreibungen angesetzt. Bei der Bemessung der planmäßigen Abschreibungen wurde von der voraussichtlichen Nutzungsdauer, die sich an der steuerlichen Abschreibungstabelle orientiert, ausgegangen. Es wurde ausschließlich von der linearen Abschreibungsmethode Gebrauch gemacht. Das bilanzierte Glasfasernetz wird überwiegend über eine betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer von 20 Jahren abgeschrieben. Vermögensgegenstände im Einzelwert bis EUR 250,00 werden im Zugangsjahr analog zu § 6 Abs. 2 EStG sofort in voller Höhe als Betriebsausgaben abgezogen. Anlagegüter mit einem Anschaffungspreis über EUR 250,- bis EUR 800,- werden aktiviert und im Jahr der Anschaffung in voller Höhe abgeschrieben. Die Finanzanlagen sind zu Anschaffungskosten bewertet. Die Vorräte sind zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten bewertet. Sofern sich aus einem Börsen- oder Marktpreis ein niedrigerer Wert ergab, wurden Abschreibungen bis zu diesem niedrigeren Wert vorgenommen. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind grundsätzlich mit dem Nennbetrag angesetzt. Erforderliche Einzelwertberichtigungen wurden durchgeführt. Das allgemeine Kreditrisiko wurde durch eine Pauschalwertberichtigung berücksichtigt. Die liquiden Mittel sind zu Nominalbeträgen angesetzt. Unter den aktiven Rechnungsabgrenzungsposten sind nur Ausgaben vor dem Bilanzstichtag, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach dem Bilanzstichtag darstellen, ausgewiesen. Das gezeichnete Kapital ist zum Nennbetrag angesetzt. Die Bewertung der Pensionsrückstellungen erfolgte mit dem Erfüllungsbetrag der Pensionsverpflichtungen. Die Höhe der Pensionsrückstellungen ergibt sich aus dem versicherungsmathematischen Gutachten, bei dem die "Richttafeln 2018 G" von Klaus Heubeck und die Projected Unit Credit Method (PUC) zugrunde gelegt wurden. Es wird von einem Abzinsungszinssatz von 1,82% ausgegangen und unterstellt, dass keine Gehaltssteigerungen erfolgen. Aus der Abzinsung der Pensionsrückstellungen mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre ergibt sich im Vergleich zur Abzinsung mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre ein Unterschiedsbetrag in Höhe von EUR 3.084,-. Dabei fand das Deckungskapitalverfahren zur Berücksichtigung des IDW RH FAB 1.021 Anwendung. Das Vorgehen gemäß der Aktivprimat- und Passivprimat-Ermittlung führt zu gleichen Ergebnissen. Die sonstigen Rückstellungen enthalten alle bekannten Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten. Die Bewertung erfolgt mit dem Erfüllungsbetrag im Rahmen einer vernünftigen kaufmännischen Beurteilung. Die Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. C. Angaben zur Bilanz I. Anlagevermögen Die Entwicklung des Anlagevermögens ist dem als Anlage beigefügten Anlagenspiegel zu entnehmen. II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Forderungen aus Lieferungen und Leistungen i.H.v. EUR 879.551,32,- (i.Vj. EUR 989.495,-) haben eine Restlaufzeit von über einem Jahr. In den sonstigen Vermögensgegenständen ist eine Darlehensforderung in Höhe von EUR 158.086,- (i.Vj. EUR 228.150,-) gegenüber einer Grundstücksgemeinschaft ausgewiesen, an der ein Gesellschafter-Geschäftsführer zu 50% beteiligt ist. Das Darlehen hat eine Restlaufzeit von über einem Jahr und wird mit 0,45% verzinst und monatlich getilgt. III. Rechnungsabgrenzungsposten Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten enthält ein Disagio von EUR 45.000,- (i.Vj. EUR 60.000,-). IV. Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen enthalten im Wesentlichen Personalrückstellungen (EUR 651.364,93,-), Rückstellungen für ausstehende Rechnungen (EUR 849.238,37,-) sowie Steuerrückstellungen (EUR 706.596,21,-). V. Verbindlichkeitenspiegel Die Verbindlichkeiten sind nach der Restlaufzeit in folgendem Verbindlichkeitenspiegel dargestellt:
Die Gesamtverbindlichkeiten von über einem Jahr Restlaufzeit betragen EUR 23.170.982,- (Vorjahr: EUR 20.674.351,-). Die in den sonstigen Verbindlichkeiten enthaltenen Verbindlichkeiten aus Steuern betragen zum Bilanzstichtag EUR 541.748,- (im Vorjahr: EUR 826.174,-) und die Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit betragen am Bilanzstichtag EUR 14.261,- (im Vorjahr: EUR 9.753,-). Darüber hinaus werden unter den sonstigen Verbindlichkeiten Darlehensverbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern in Höhe von EUR 965.000,- (im Vorjahr: EUR 965.000,-) ausgewiesen. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind zum Teil durch Forderungsabtretungen besichert. VI. Haftungsverhältnisse Haftungsverhältnisse i. S. d. § 251 HGB bestanden am Bilanzstichtag nicht. D. Angaben zur G u V Die Personalaufwendungen enthalten Aufwendungen für Altersversorgung von EUR 10.069,- (i.Vj. EUR 6.750,-). Die Zinsaufwendungen enthalten Zinsen aus der Aufzinsung von Rückstellungen von EUR 6.326,- (i. Vj. EUR 6.360,-). Auf Basis eines Vergleichs mit der ARD hat die willy.tel GmbH für die Jahre 2009 bis 2022 einen Erlös von EUR 814.386,- erzielt, der unter den übrigen sonstigen betrieblichen Erträgen ausgewiesen ist. Die in diesem Zusammenhang entstandenen Zinserträge von EUR 786.080,- sind unter den sonstigen Zinsen und ähnliche Erträge ausgewiesen. Darüber hinaus enthalten die Posten der Gewinn- und Verlustrechnung in keinem nennenswerten Umfang außergewöhnliche oder periodenfremde Aufwendungen und Erträge. E. Sonstige Angaben I. Mitarbeiter Die Anzahl der im Geschäftsjahr in Vollzeit beschäftigten Arbeitnehmer betrug neben den drei Geschäftsführern 79 Angestellte. Daneben beschäftigte die Gesellschaft im Geschäftsjahr 17 Teilzeitkräfte, davon 11 geringfügig Beschäftigte. II. Geschäftsführungsorgane Während des laufenden Geschäftsjahres wurden die Geschäfte der Gesellschaft durch die Geschäftsführer Frau Tanja Thielk, Kauffrau, Hamburg, und Herrn Bernd Thielk, Kaufmann, Hamburg, sowie Herr Gábor Csomor, Dipl. Kfm., Hamburg, geführt. Die Gesamtbezüge der Geschäftsführung betragen EUR 927.444,-. III. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Es bestehen folgende, nach § 285 Nr. 3 HGB anzugebende, nicht in der Bilanz ausgewiesene oder vermerkte finanzielle Verpflichtungen, die für die Beurteilung der Finanzlage von Bedeutung sind: Mietverpflichtungen bis 2026 in Höhe von EUR 320.490,- Mietverpflichtungen bis 2029 in Höhe von EUR 569.070,- Mietverpflichtungen bis 2040 in Höhe von EUR 1.730.058,32,-. IV. ErgebnisverwendungsvorschlagDie Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss vollständig auf neue Rechnung vorzutragen.
Hamburg, den 25. Oktober 2024 Die Geschäftsführung gez. Bernd Thielk gez. Tanja Thielk gez. Gábor Csomor sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 12.11.2024 festgestellt. Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die willy.tel GmbH, Hamburg Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der willy.tel GmbH, Hamburg, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der willy.tel GmbH, Hamburg, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unser Prüfungsurteil zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zu Grunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zu Grunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zu Grunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Rendsburg, am 25. Oktober 2024 CURACON
GmbH
Schönrock, Wirtschaftsprüfer Dreyer, Wirtschaftsprüfer" |
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