OZEANEUM Stralsund GmbHLiquidiert

Katharinenberg 14, 18439 Stralsund, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Stralsund HRB 7267
Eingetragen
19.9.2007
Branche
Organisationen der Bildung, Wissenschaft und ForschungMuseen und SammlungenOrganisationen der Kultur
Gegenstand
Die Gesellschaft verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts -Steuerbegünstigte Zwecke- der Abgabenordnung (§§ 51-68 AO). Zweck der Gesellschaft ist in erster Linie die Förderung von Kultur, Wissenschaft und Forschung. Dieser Zweck wird dadurch verwirklicht, in dem sie das OZEANEUM als allgemein bildende, wissenschaftliche, kulturelle und gemeinnützige Einrichtung betreibt. Zweck der Gesellschaft ist auch die ideelle und finanzielle Förderung des Deutschen Meeresmuseums, Museum für Meereskunde und Fischerei-Aquarium, Stiftung des bürgerlichen Rechts, insbesondere durch Beschaffung von Mitteln gemäß § 58 Nr. 1 AO. Das OZEANEUM hat als Museum die Aufgabe, die Naturräume des Weltmeeres und seiner Küsten, die Fauna und Flora des Meeres und ihre Erforschung sowie wirtschaftliche Nutzung und den Schutz dieser Lebensräume wissenschaftlich zu bearbeiten, mit musealen Methoden darzustellen und mit museumspädagogischen Programmen allgemeinverständlich zu vermitteln.

Historie

Keine Bekanntmachungen für diesen Filter verfügbar

Management

NameRolle
Nils Janzen
seit 10.1.2019
Liquidator

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
Deutsches Meersmuseum Museum für Meereskunde und Fischerei-Aquarium Stiftung bürgerlichen Rechts
100.00%

Gesellschafter
Beta

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
Deutsches Meersmuseum Museum für Meereskunde und Fischerei-Aquarium Stiftung bürgerlichen Rechts
Germany
25.000 €
100.00%

Konzern- und Jahresabschlüsse

OZEANEUM Stralsund GmbH

Stralsund

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2019 bis zum 31.12.2019

BILANZ

AKTIVA

Einzelposten
Geschäftsjahr
EUR

Gesamt
Geschäftsjahr
EUR

Einzelposten
Vorjahr
EUR

Gesamt
Vorjahr
EUR

A. Anlagevermögen

0,00 231.508,00

I. Immaterielle Vermögensgegenstände

0,00 38.654,00

II. Sachanlagen

0,00 192.854,00

B. Umlaufvermögen

934.207,93 3.449.710,82

I. Vorräte

0,00 68.851,67

II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

0,00 202.785,62

III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks

934.207,93 3.178.073,53

C. Rechnungsabgrenzungsposten

1.142,40 23.272,32

Summe Aktiva

935.350,33 3.704.491,14



PASSIVA

Einzelposten
Geschäftsjahr
EUR

Gesamt
Geschäftsjahr
EUR

Einzelposten
Vorjahr
EUR

Gesamt
Vorjahr
EUR

A. Eigenkapital

79.704,44 686.534,53

I. Gezeichnetes Kapital

25.000,00 25.000,00

II. Gewinnvortrag

74.997,97 1.004.119,45

III. Jahresfehlbetrag

-20.293,53 -342.584,92

B. Sonderposten für Zuschüsse und Zulagen

0,00 80.171,00

C. Rückstellungen

5.000,00 1.216.136,14

D. Verbindlichkeiten

850.645,89 1.713.749,39

davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr

6.800,00 1.713.749,39

davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr

843.845,89 0,00

E. Rechnungsabgrenzungsposten

0,00 7.900,08

Summe Passiva

935.350,33 3.704.491,14

ANHANG

Allgemeine Angaben

Die

OZEANEUM Stralsund GmbH i.L.,
Katharinenberg 14-20, 18439 Stralsund,
im Handelsregister eingetragen beim Amtsgericht Stralsund unter Nr. HRB 7267
(nachfolgend auch "Gesellschaft" genannt)

ist eine kleine Kapitalgesellschaft nach § 267 Abs. 1 HGB.

Der Jahresabschluss für das Geschäftsjahr wurde gemäß den Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches für Kaufleute (§§ 242 ff. HGB) und den ergänzenden Vorschriften für Kapitalgesellschaften (§§ 264 ff. HGB) aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften wurden die Regelungen des GmbH-Gesetzes beachtet.

Nach dem Gesellschaftsvertrag sind für die Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichtes die Vorschriften des Dritten Buches des Handelsgesetzbuches für große Kapitalgesellschaften anzuwenden. Der Jahresabschluss ist ohne Ergebnisverwendung aufzustellen.

Die Offenlegungserleichterungen nach § 326 HGB wurden in Anspruch genommen.

Die Gesellschaft ist eine 100%ige Tochtergesellschaft der Stiftung Deutsches Meeresmuseum - Museum für Meereskunde und Fischerei Aquarium, die institutionell mit Mitteln aus dem Bundeshaushalt, dem Haushalt des Landes Mecklenburg-Vorpommern und der Hansestadt Stralsund gefördert wird. Aus diesem Grund gelten die zuwendungsrechtlichen Bestimmungen auch für die Tochtergesellschaft, insbesondere bezüglich der Verwendung ihrer Überschüsse als Drittmittel für die Stiftung Deutsches Meeresmuseum - Museum für Meereskunde und Fischerei Aquarium zur Deckung von Ausgaben im Rahmen der institutionellen Förderung.

Bei der Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren nach § 275 Abs. 2 HGB angewandt.

Entgegen dem Vorjahr werden die Instandsetzungsverpflichtungen (31.12.2018 TEUR 1.081, 31.12.2019 TEUR 844) nicht mehr unter den sonstigen Rückstellungen ausgewiesen. Aufgrund der Konkretisierung der Verpflichtungen der Höhe nach erfolgt der Ausweis im vorliegenden Jahresabschluss unter den sonstigen Verbindlichkeiten.

Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden entsprechen den Vorschriften des Handelsgesetzbuches (§§ 238 bis 263 HGB) und den Bestimmungen des Gesellschaftsvertrages. Darüber hinaus hat die Gesellschaft die ergänzenden Vorschriften zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden für Kapitalgesellschaften beachtet.

Am 14. Dezember 2018 hat die Stiftung Deutsches Meeresmuseum - Museum für Meereskunde und Fischerei Aquarium (im folgenden "DMM") als Gesellschafterin der OZEANEUM Stralsund GmbH i.L. (im folgenden "OZEANEUM") die Zusammenlegung beider Unternehmen beschlossen. Durch Kauf- und Übertragungsvertrag ist das Inventar des OZEANEUMs zum 1. Januar 2019 im Zuge eines Asset Deals auf das DMM übertragen worden. Der Vertrag schreibt vor, dass grundsätzlich alle Aktiva und Passiva auf das DMM zum oben genannten Stichtag zu einem symbolischen Wert von EUR 1,00 übergehen und der gesamte Geschäftsbetrieb vom DMM fortgeführt wird. Ausgenommen sind Verpflichtungen aus dem bis zum 31. Dezember 2018 bestehenden Mietvertrag sowie zur Erfüllung dieser Verpflichtungen notwendige liquide Mittel und eine Rücklage zur Deckung der Liquidationskosten. Die Übertragung der Vermögensgegenstände und Schulden wurde analog den bilanziellen Grundsätzen einer Abspaltung im Sinne von §§ 123 ff. UmwG abgebildet, da der für die beschlossene Zusammenlegung beider Unternehmen notwendige Asset Deal in seinen wirtschaftlichen und auch rechtlichen Auswirkungen einer derartigen Abspaltung entsprechen. Eine Abspaltung gemäß § 123 Abs. 2 UmwG war im vorliegenden Fall nicht möglich, da es sich beim DMM in der Rechtsform einer Stiftung um keinen umwandlungsfähigen Rechtsträger handelt. Die Übertragung der Aktiva und Passiva zu einem Veräußerungspreis von insgesamt EUR 1,00 und die daraus resultierende Korrektur der Buchwerte der übergehenden Vermögensgegenstände und Schulden wurden unter wirtschaftlicher Betrachtungsweise als ein zusammenhängender einheitlicher Vorgang begriffen. Der aus diesem Gesamtvorgang entstandene Übertragungsverlust in Höhe von TEUR 587 wurde den Grundsätzen einer Abspaltung entsprechend (vgl. IDW Stellungnahme zur Rechnungslegung: Auswirkungen einer Spaltung auf den handelsrechtlichen Jahresabschluss - IDW RS HFA 43) zum 1. Januar 2019 erfolgsneutral, d.h. ohne Berührung der Gewinn- und Verlustrechnung direkt eigenkapitalmindernd gebucht. Der von der Gesellschafterin veranlasste Verlust des Eigenkapitals hat das Stammkapital des OZEANEUMs nicht angegriffen, so dass der Grundsatz der Kapitalerhaltung gewahrt wurde.

Entgeltlich von Dritten erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die selbstgeschaffenen immateriellen Vermögensgegenstände wurden mit den Entwicklungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens wurden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Grundlage der planmäßigen Abschreibung war die voraussichtliche Nutzungsdauer des jeweiligen Vermögensgegenstandes.

Bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens bis zu einem Wert von EUR 800 wurden im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben.

Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und sofern ein entsprechender Sachverhalt vorlag, auf den niedrigeren Börsen- und Marktpreis am Abschlussstichtag abgeschrieben. Soweit ein Börsen- oder Marktpreis nicht feststellbar war, wurden sie auf den niedrigeren beizulegenden Wert abgeschrieben.

Die Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden grundsätzlich mit dem Nennbetrag angesetzt. Erkennbare Einzelrisiken wurden durch Einzelwertberichtigungen berücksichtigt. Das allgemeine Kreditrisiko bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurde durch eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von 1 % berücksichtigt.

Die liquiden Mittel wurden zum Nennwert angesetzt.

Ausgaben, vor dem Bilanzstichtag, die Aufwand für eine Zeit nach dem Bilanzstichtag sind, werden unter dem aktiven Rechnungsabgrenzungsposten aktiviert.

Das gezeichnete Kapital wurde zum Nennwert angesetzt.

Erhaltene Investitionszuschüsse auf Sachanlagen werden unter dem "Sonderposten für Investitionszuschüsse zur Finanzierung des Anlagevermögens" ausgewiesen. Sie werden gleichmäßig über die Nutzungsdauer des betreffenden Vermögensgegenstandes ertragswirksam aufgelöst.

Die Rückstellungen wurden in Höhe des nach kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages passiviert. Bei Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden künftige Preis- und Kostensteigerungen berücksichtigt und eine Abzinsung auf den Bilanzstichtag vorgenommen. Als Abzinsungssätze wurden die den Restlaufzeiten der Rückstellungen entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssätze der vergangenen sieben Geschäftsjahre verwendet, wie sie von der Deutschen Bundesbank gemäß Rückstellungsabzinsungsverordnung monatlich ermittelt und bekannt gegeben werden.

Die Verbindlichkeiten wurden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt.

Einnahmen vor dem Bilanzstichtag, die Ertrag für eine bestimmte Zeit nach dem Bilanzstichtag sind, werden unter dem passiven Rechnungsabgrenzungsposten ausgewiesen.

Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz - AKTIVA

Der Posten "Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten" beinhaltet die zur Erfüllung von Instandhaltungsverpflichtungen notwendigen Mittel (843.240,69 EUR) sowie in Höhe von 90.967,24 EUR Guthaben zum Ausgleich von Kosten im Zuge der Liquidation.

In den aktiven Rechnungsabgrenzungsposten wurden Aufwendungen für Versicherungen, die wirtschaftlich dem Jahr 2020 zuzuordnen sind, eingestellt.

Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz - PASSIVA

Der im Zuge des Asset Deals mit dem DMM entstandene Verlust in Höhe von 587 TEUR wurde den Grundsätzen einer Abspaltung entsprechend (vgl. IDW Stellungnahme zur Rechnungslegung: Auswirkungen einer Spaltung auf den handelsrechtlichen Jahresabschluss - IDW RS HFA 43) eigenkapitalmindernd gebucht. In Folge dessen ist der Gewinnvortrag in entsprechender Höhe in Anspruch genommen worden.

Unter den Verbindlichkeiten gegenüber der Gesellschafterin werden die für die Erstellung des Jahresabschlusses 2019 abgerechneten Kosten ausgewiesen.

Die sonstigen Verbindlichkeiten beinhalten Instandsetzungsverpflichtungen aus dem zum 31. Dezember 2018 aufgelösten Mietvertrag in Höhe von 843.240,69 EUR. Im Zuge der Beendigung des Mietverhältnisses wurde vereinbart, dass die zum Auflösungszeitpunkt bestehenden Verpflichtungen weiterhin durch das OZEANEUM zu erbringen sind.

Haftungsverhältnisse

Am Abschlussstichtag liegen weder Eventualverbindlichkeiten noch andere nicht aus der Bilanz ersichtliche wesentliche Haftungsverhältnisse i. S. d. § 251 HGB vor.

Sonstige Angaben

Aufsichtsrat

Familienname

Vorname

Ausgeübter Beruf

Steffen
(Vorsitzende)

Sonja

Dozentin, Rechtsanwältin, Mitglied des Deutschen Bundestages

Emmerlich

Manuel

Referatsleiter beim Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur Mecklenburg-Vorpommern

Lastovka

Hendrik

Rechtsanwalt

Die Mitglieder des Aufsichtsrates erhielten im Geschäftsjahr 2019 keine Vergütungen.

Liquidator

Familienname

Vorname

Janzen

Nils

Die Gesamtbezüge (Aufwandsvergütungen) des Liquidators beliefen sich im Geschäftsjahr 2019 auf EUR 3.600,00.

Liquidation der Gesellschaft

Die Liquidation der Gesellschaft wurde am 7. Dezember 2018 zum 1. Januar 2019 beschlossen. Die Eintragung erfolgte am 10. Januar 2019 beim Handelsregister des Amtsgerichts Stralsund.

Zum alleinvertretungsberechtigten Liquidator wurde mit Wirkung ab 1. Januar 2019 Herr Nils Janzen bestellt.

Abschlussprüferhonorar

Das für die Prüfung des Jahresabschluss 2019 vereinbarte Honorar des Abschlussprüfers beträgt TEUR 4.

Ergebnisverwendung

Der Liquidator schlägt vor, den im Geschäftsjahr 2019 angefallenen Fehlbetrag in Höhe von EUR -20.293,53 mit dem bestehenden Gewinnvortrag zu verrechnen.

Die Gesellschafterversammlung wird über die Ergebnisverwendung abschließend beschließen.

 

Stralsund, den 25. Juni 2020

gez. Janzen

Die Feststellung bzw. Billigung des Jahresabschlusses erfolgte am: 27. November 2020

Nachrichten & Medien

Insolvenzbekanntmachungen

Aktuelle Insolvenzverfahren

Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen

Handelsregister Dokumente

Gesellschafterliste
Aktueller Abdruck
Chronologischer Abdruck

Organisationen an dieser Adresse

12 nahegelegene Organisationen

Liste von Unternehmen und Organisationen an oder in der Nähe dieser Geschäftsadresse. Die Daten umfassen Firmennamen, Adressen, Registrierungsdetails und Branchenklassifikationen.
Die Informationen auf dieser Seite stammen aus öffentlichen Quellen, offiziellen Registern oder werden von Drittanbietern bereitgestellt. Fusionbase übernimmt keine Garantie für die Richtigkeit, Vollständigkeit oder Aktualität der Daten. Melde dich bei Fragen oder Anregungen über unser Kontaktformular.