FENNOX GmbH
40mErbringung von Logistikdienstleistungen
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Daniel Michael Messner seit 26.1.2026 | Prokura |
Aldo Bonfilio seit 16.5.2017 | Geschäftsführer |
Michael Messner seit 8.1.2014 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 64.00% | |
| 36.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
2 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
HTL Peter Messner GmbH Handel-Transport-LogistikMurrJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2021 bis zum 31.12.2021Bilanz zum 31. Dezember 2021Aktiva
Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2021
Anhang für das Geschäftsjahr 2021A. Rechnungslegungsgrundsätze Bei der Bilanzierung und Bewertung sind im Jahresabschluss der HTL Peter Messner GmbH Handel-Transport-Logistik, Murr (Amtsgericht Stuttgart HRB 310496) die Vorschriften des HGB für große Kapitalgesellschaften angewandt worden. Für die Angaben und Erläuterungen im Anhang wurden die größenabhängigen Erleichterungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften in Anspruch genommen. Darstellung, Gliederung, Ansatz und Bewertung des Jahresabschlusses entsprechen den Vorjahresgrundsätzen. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen bewertet. Die Abschreibungen werden linear über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer von drei bzw. vier Jahren vorgenommen. Das Sachanlagevermögen ist mit den aktivierungspflichtigen Anschaffungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauern liegen hierbei regelmäßig zwischen zwei und 33 Jahren. Zugänge im beweglichen Sachanlagevermögen werden entsprechend dem tatsächlichen Werteverzehr nach der linearen Methode (in Vorjahren zum Teil degressiv) abgeschrieben. Von der Möglichkeit des Übergangs von der degressiven auf die lineare Abschreibung wird Gebrauch gemacht, sofern dies zu einer höheren Abschreibung führt. Abnutzbare bewegliche geringwertige Anlagegüter wurden bis zum Wirtschaftsjahr 2017 mit Anschaffungskosten über EUR 150,00 bis EUR 1.000,00 in einen Sammelposten eingestellt und linear über einen Zeitraum von fünf Jahren abgeschrieben. Abnutzbare bewegliche geringwertige Anlagegüter mit Anschaffungskosten bis EUR 800,00 werden sofort voll abgeschrieben. Soweit der nach vorstehenden Grundsätzen ermittelte Wert von Gegenständen des Anlagevermögens über dem Wert liegt, der ihm am Bilanzstichtag beizulegen ist, wird dem durch außerplanmäßige Abschreibungen Rechnung getragen. Stellt sich in einem späteren Geschäftsjahr heraus, dass die Gründe hierfür nicht mehr bestehen, so wird der Betrag dieser Abschreibungen im Umfang der Werterhöhung unter Berücksichtigung der Abschreibungen, die inzwischen vorzunehmen gewesen wären, zugeschrieben. Finanzanlagen sind zu Anschaffungskosten bzw. Nennwerten bewertet. Die Bewertung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe erfolgt zu Anschaffungskosten einschließlich Anschaffungsnebenkosten oder niedrigeren Zeitwerten. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zu Nennwerten angesetzt. Alle erkennbaren Einzelrisiken werden bei der Bewertung berücksichtigt. Für das allgemeine Kreditrisiko ist eine Pauschalwertberichtigung für Forderungen aus dem Liefer- und Leistungsverkehr mit 1 % gebildet. Die Pensionsverpflichtungen werden nach anerkannten versicherungsmathematischen Grundsätzen unter Zugrundelegung biometrischer Wahrscheinlichkeiten (Richttafeln 2018 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck) nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren ermittelt. Zukünftig erwartete Rentensteigerungen werden bei der Ermittlung der Verpflichtung berücksichtigt. Dabei wird derzeit von jährlichen Anpassungen von 3,0 % bei den Renten ausgegangen. Die Bewertung berücksichtigt eine unternehmensspezifische Fluktuationsrate sowie einen Gehaltstrend von jeweils 0,0 %. Bei der Festlegung des laufzeitkongruenten Rechnungszinssatzes wird in Anwendung des Wahlrechts nach § 253 Abs. 2 Satz 2 HGB bei der Abzinsung pauschal eine durchschnittliche Restlaufzeit von 15 Jahren unterstellt. Der Rechnungszinssatz basiert entsprechend § 253 Abs. 2 Satz 1 HGB auf dem von der Deutschen Bundesbank ermittelten durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre in Höhe von 1,87 % (i. V. 2,30 %). Aus der Abzinsung der Rückstellungen für Pensionen mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre ergibt sich zum 31. Dezember 2021 im Vergleich zur Abzinsung mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre (1,35 %) eine Verminderung der Rückstellungen für Pensionen in Höhe von EUR 93.636,00 (Unterschiedsbetrag). Erfolgswirkungen aus der Änderung des Diskontierungssatzes werden im Personalaufwand gezeigt. Die übrigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen und sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags bewertet. Zukünftige Preis- und Kostensteigerungen werden berücksichtigt, sofern ausreichend objektive Hinweise für deren Eintritt vorliegen. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr sind mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre, der von der Deutschen Bundesbank zum Bilanzstichtag ermittelt wurde, abgezinst. Die Verbindlichkeiten werden zum Erfüllungsbetrag passiviert. B. Erläuterungen zur Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung Bilanz 1. Anlagevermögen Die gesondert dargestellte Entwicklung des Anlagevermögens ist integraler Bestandteil des Anhangs. Die sonstigen Ausleihungen betreffen in Höhe von EUR 79.208,23 (i. V. EUR 89.569,47) Gesellschafter bzw. deren nahe stehende Personen. 2. Sonstige Vermögensgegenstände Unter den sonstigen Vermögensgegenständen sind antizipative Forderungen in Höhe von EUR 44.555,06 (i. V. EUR 29.155,02) enthalten, die rechtlich nach dem Abschlussstichtag entstehen. Unter den sonstigen Vermögensgegenständen sind Forderungen gegenüber Gesellschaftern in Höhe von EUR 2.052,36 (i. V. EUR 1.626,61) ausgewiesen. Die sonstigen Vermögensgegenstände haben in Höhe von EUR 0,00 (i. V. EUR 234.638,26) eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr. 3. Flüssige Mittel Der Posten enthält die Kassenbestände und Guthaben bei Kreditinstituten. 4. Eigenkapital Aus der Abzinsung der Rückstellungen für Pensionen mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre im Vergleich zur Abzinsung mit dem durchschnittlichen Marktzins der vergangenen sieben Jahren ergibt sich zum Bilanzstichtag ein Unterschiedsbetrag in Höhe von EUR 93.636,00. Dieser ist nach § 253 Abs. 6 Satz 2 HGB ausschüttungsgesperrt. Aus dem Bilanzgewinn stehen somit für Ausschüttungszwecke EUR 9.985.936,33 zur Verfügung. Der Bilanzgewinn zum 31. Dezember 2021 hat sich wie folgt entwickelt:
5. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten setzen sich wie folgt zusammen:
Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind in Höhe von TEUR 173 durch Grundpfandrechte auf eigenen Grundstücken sowie auf Grundstücken der Grundstücksgesellschaft Ferdinand-Porsche-Straße 4 - 6 Traudlind und Peter Messner GbR besichert. Weiterhin sind Darlehensverbindlichkeiten in Höhe von TEUR 287 durch Sicherungsübereignungen von einer Maschine der technischen Anlagen und Maschinen sowie vier Fahrzeuge der Betriebs- und Geschäftsausstattung besichert. Für die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bestehen branchenübliche Eigentumsvorbehalte an den gelieferten Gegenständen. Die sonstigen Verbindlichkeiten setzen sich wie folgt zusammen:
Gewinn- und Verlustrechnung 1. Personalaufwand Im Posten "Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung" sind Aufwendungen für Altersversorgung in Höhe von EUR 48.515,28 (i. V. EUR 41.892,63) enthalten. Etwaige Erstattungsansprüche von Sozialversicherungsbeiträgen wurden aktiviert und mit dem Personalaufwand verrechnet (TEUR 24). Im Personalaufwand sind ferner die Erfolgsauswirkungen aus der Änderung des Diskontierungssatzes der Pensionsrückstellungen enthalten. 2. Finanzergebnis Die Zinsen und ähnliche Aufwendungen betreffen in Höhe von EUR 24.719,43 (i. V. EUR 29.025,99) Aufwendungen aus der Aufzinsung von Rückstellungen. Die sonstigen Zinsen und ähnliche Erträge enthalten in Höhe von EUR 3.741,48 (i. V. EUR 1.047,85) Erträge aus der Abzinsung von Rückstellungen. 3. Periodenfremde bzw. außergewöhnliche Erträge und Aufwendungen nach § 285 Nr. 31 und Nr. 32 In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind periodenfremde Erträge in Höhe von TEUR 232 enthalten. Diese betreffen Erträge aus dem Abgang von Anlagevermögen (TEUR 4), Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen (TEUR 51), Erträge aus Kostenerstattungen für Vorjahre (TEUR 22), Erträge aus der Ausbuchung von Verbindlichkeiten (TEUR 33) sowie Erträge aus Schadenersatzleistungen (TEUR 122). In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind Aufwendungen für Schadenersatzverpflichtungen in Höhe von TEUR 58 enthalten. Die Zinsen und ähnliche Erträge enthalten periodenfremde Erträge nach § 233a AO in Höhe von TEUR 36. Die sonstigen Zinsen und ähnliche Aufwendungen enthalten periodenfremde Aufwendungen nach § 233a AO in Höhe von TEUR 16. Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag enthalten periodenfremde Erträge für Körperschaftsteuer und Gewerbesteuer für Vorjahre von insgesamt TEUR 67. C. Sonstige Angaben 1. Personal Die durchschnittliche Arbeitnehmerzahl (exklusive Geschäftsführung und Auszubildende) belief sich im Geschäftsjahr 2021 auf 193 Arbeitnehmer. Durchschnittlich wurden dabei 35 Angestellte, 151 gewerbliche Mitarbeiter sowie sieben Teilzeitkräfte beschäftigt. 2. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Transaktionen sind weiterhin folgende Geschäfte aufzuzeigen:
Es bestehen Leasingverpflichtungen in Höhe von TEUR 775 bzw. Verpflichtungen aus Miet- und Pachtverträgen in Höhe von TEUR 30.405 bis zum Ende der Vertragslaufzeit. Die Verpflichtungen aus Miet- und Pachtverträgen bestehen in Höhe von TEUR 1.632 gegenüber Gesellschaftern bzw. deren nahestehende Personen. Ferner bestehen finanzielle Verpflichtungen aus ungekündigten Versicherungsverträgen in Höhe von TEUR 352. Aus Sachinvestitionen besteht zum Bilanzstichtag ein Bestellobligo in Höhe von TEUR 171. Darüber hinaus liegt dieses im Rahmen der üblichen Geschäftstätigkeit. 3. Organe der Gesellschaft Geschäftsführer sind:
Die Geschäftsführer sind von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. Bezüglich der Angaben über die Gesamtbezüge der tätigen sowie früheren Mitglieder der Geschäftsführung sowie hinsichtlich Angaben über die gebildeten Rückstellungen für Anwartschaften auf Pensionen eines ausgeschiedenen Geschäftsführers wird die Schutzklausel nach § 286 Abs. 4 HGB in Anspruch genommen. Gegenüber einem Geschäftsführer besteht ein Organkredit nach § 285 Nr. 9c) HGB in Form einer langfristigen Ausleihung, die zum 31. Dezember 2021 mit TEUR 79 valutiert. Der Darlehensbetrag betrug ursprünglich nominal TEUR 156. Die Ausleihung wird marktüblich mit 2,5 % p.a. verzinst und hat eine Laufzeit von 15 Jahren. Die Rückzahlung erfolgt ab dem 31. Dezember 2013 in monatlichen Raten. In 2013 bis 2021 wurden insgesamt TEUR 77 getilgt. Für die Kündigung gelten die gesetzlichen Bestimmungen der §§ 489, 490 BGB. 4. Ergebnisverwendung Die Geschäftsleitung schlägt vor, den Bilanzgewinn zum 31. Dezember 2021 in Höhe von EUR 10.079.572,33 auf neue Rechnung vorzutragen. 5. Nachtragsbericht Der Kriegsausbruch zwischen der Russischen Föderation und der Ukraine birgt eine höhere Unsicherheit betreffend der wirtschaftlichen Planbarkeit des aktuellen Geschäftsjahres. Bedingt durch die weltweiten Auswirkungen besteht ein potenzielles Risiko unerwarteter Auftrags- und damit Umsatzeinbrüche. Insofern ist nicht auszuschließen, dass es hierdurch zu deutlich spürbaren Beeinträchtigungen in der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage kommen kann. Darüber hinaus haben sich Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Ende des Geschäftsjahres, über die an dieser Stelle zu berichten wäre, nicht ereignet.
Murr, 17. Juni 2022 HTL Peter Messner GmbH Handel-Transport-Logistik Geschäftsführung Michael Messner Aldo Bonfilio Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2021
Lagebericht für das Geschäftsjahr 2021Grundlagen des Unternehmens Die HTL Peter Messner GmbH Handel-Transport-Logistik mit Stammsitz in Murr ist als Logistikdienstleister für die Automobilindustrie und auch andere Industriezweige tätig. Die Schwerpunkte der Geschäftstätigkeiten liegen in den Bereichen Beschaffung, Lagerung, Aufbau und Konfektionierung von Industrieverpackungen, Reinigung, Konservierung, Kommissionierung und Verpackung von Teilen, Montagearbeiten sowie die dazu gehörige Güterbeförderung. Markt und Absatzentwicklung Ein Großteil der Geschäfte hängt von der Auslandsnachfrage nach Automobilen in Schwellenländern ab. Die weltweite Ausbreitung der Corona-Pandemie hat im Jahr 2020 weltweit erhebliche Einschnitte bedeutet und auch noch im Jahr 2021 die allgemeine Marktsituation spürbar beeinträchtigt. Die sich infolgedessen zunächst entwickelten Unsicherheiten sowie zurückhaltenden Investitionsabsichten erholten sich erfreulicherweise seit Vorjahresende kontinuierlich und es entwickelte sich ein erheblich gesteigertes Nachfrageverhalten nahezu vergleichbar mit dem Niveau kurz vor Ausbruch der Corona-Pandemie. Auch die durch den Kriegsausbruch zwischen der Russischen Föderation und der Ukraine hervorgerufene Staaten- und Versorgungskrise führte - anders als in der Automobilindustrie oder in deren endmontierenden Zuliefererunternehmen - in unseren Logistiksparten zunächst zu einer Verschiebung von Aufträgen, jedoch noch nicht zu einem allgemeinen Auftragseinbruch. Hierdurch kamen nicht zuletzt das erweiterte Leistungsspektrum aus den in den Jahren 2020 und 2021 gewonnenen Großaufträgen der unternehmerischen Stabilität zugute. Diese bestand in diesem Zusammenhang bis heute anhaltend fort. Ein kleinerer Teil der Geschäfte hängt von der Wirtschaftslage auf den europäischen Märkten ab. Diese waren im Geschäftsjahr 2021 nach wie vor noch beeinträchtigt, sicherten jedoch für HTL eine zwar verringerte, aber dennoch erneut stabile Auftragslage. Besondere Bedeutung kommt hierbei den Wirtschaftsnationen Deutschland und Frankreich zu. Umsatz- und Auftragsentwicklung Das Geschäftsjahr 2021 weist gegenüber dem Vorjahr eine erheblich gesteigerte Umsatzentwicklung (93,3 %) aus und stellt damit das bisher umsatzstärkste Jahr in der Firmengeschichte dar. Durch die im Jahr 2016 erfolgte Aufgabe der mit eigenem Fuhrpark durchgeführten Speditionsdienstleistungen wurden auch in diesem Geschäftsjahr im Bereich Spedition keine Umsätze aus eigenen Fahrleistungen mehr generiert. Der Teilbereich des Frachtenhandels blieb dabei zwar erhalten, jedoch ist hiermit nur noch ein Umsatz in Höhe von EUR 0,4 Mio. (i. V. EUR 0,2 Mio.) erreicht worden. Die generierten Umsätze steigerten sich im Geschäftsjahr 2021 neben den im Wesentlichen aufgrund der im Corona-Jahr 2020 gewonnenen Logistikausschreibungen eines Automobilkunden, welche die Dienstleistungssparten des Unternehmens erheblich auslasteten sowie hierbei zusätzlich um weitere Geschäftsfelder, wie das Ladungsträgermanagement und die direkte Versorgung von automotiven Produktionslinien, erweiterten. Darüber hinaus konnte auch der Handelsumsatz aufgrund höherer Nachfrage sowie merklich gestiegenen Holzrohstoffpreisen gesteigert werden. Der Bereich industrielle Reinigung blieb weitestgehend unverändert. Unselbständige Niederlassungen bzw. Außenlager Unser Unternehmen betreibt neben dem Stammsitz in Murr noch unselbständige Niederlassungen in Bietigheim, Bremen, Durlangen, Esslingen, Köngen, Lorch, Plochingen, Remseck, Schlierbach, Stuttgart und Winnenden. Investitionen An den unselbstständigen Niederlassungen in Esslingen III und Schlierbach wurden im Jahr 2021 aufgrund deren Neugründung weitgehende Investitionen zu deren Akquise sowie der erstmaligen Errichtung einer Logistikinfrastruktur und prozessoptimierter Arbeitsmittel für die effiziente Abwicklung neu gewonnener Aufträge und perspektivische Entwicklung flexibler Logistikstandorte zur Erbringung kurzfristig benötigter, vielseitiger Dienstleistungsaufträge in direkter Kundennähe getätigt. Gleichzeitig wurde die unselbstständige Niederlassung Durlangen um eine örtlich nahgelegene Niederlassung in Lorch erweitert, um auftragsbedingt notwendige Kapazität zu erhöhen. Des Weiteren wurde an der unselbständigen Niederlassung Esslingen zur Abwicklung des neu generierten Logistikauftrags im Bereich der direkten Produktionsversorgung weiterhin in die Errichtung eines neuen Lagerkonzepts sowie insbesondere einer sachgerechten IT-Infrastruktur investiert. Alle anderen Investitionen in das Sachanlagevermögen betreffen die Betriebs- und Geschäftsausstattungen (insbesondere Lastkraftfahrzeuge, Gabelstapler und EDV). Personalentwicklung und nicht finanzielle Leistungsindikatoren Insgesamt wurden im Geschäftsjahr 2021 inklusive Auszubildende und Geschäftsführung durchschnittlich 195 eigene Mitarbeiter (i. V. 198) beschäftigt. Hinzu kommt je nach Auftragslage ein teilweise hoher und schwankender Anteil von gewerblichen Leiharbeitnehmern. Der flexible Einsatz von Zeitarbeitskräften ist unabdingbar. Die Sicherstellung einer hohen Mitarbeiterzufriedenheit und die langfristige Besetzung von qualifiziertem Fachpersonal an Schlüsselpositionen spielt neben der ständigen Überwachung und Optimierung unserer Prozesse für die langfristige Kundenbindung eine entscheidende Rolle. Unsere Kundenstruktur kann derzeit eine überdurchschnittlich hohe Kundenbindung vorweisen. Für das nachhaltige Bestehen und die Verbesserung der essenziellen Indikatoren wird unser Qualitätsmanagement in regelmäßigen Abständen entsprechend der ISO-Normen 9001:2015, 14001 und 45001 zertifiziert. Vermögens-, Finanz- und Ertragslage Die Bilanzsumme zum 31. Dezember 2021 hat sich um rd. EUR 2,6 Mio. erhöht. Auf der Aktivseite erhöhten sich insbesondere die liquiden Mittel um rd. EUR 1,3 Mio., was vorwiegend auf die planmäßige Begleichung bislang offener Forderungen sowie das deutlich positive Betriebsergebnis zurückzuführen ist. Darüber hinaus haben sich die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen aufgrund des erhöhten Umsatzvolumens um rd. EUR 1,7 Mio. erhöht. Das Sachanlagevermögen hat trotz getätigter Investitionen über die linearen Abschreibungen von Wirtschaftsgütern um rd. EUR 0,3 Mio. abgenommen. Gegenläufig haben sich die Rohstoffvorräte um rd. EUR 0,3 Mio. erhöht. Auf der Passivseite erhöhte sich das Eigenkapital aufgrund des positiven Jahresergebnisses um rd. EUR 1,4 Mio. Gelichzeitig wurden gegenüber dem Vorjahr um rd. EUR 1,0 Mio. höhere Rückstellungen gebildet, welche maßgeblich auf gewinnabhängige Lohnbestandteile und weiteren Personalverpflichtungen zurückzuführen sind. Ferner haben sich auch die Steuerrückstellungen um rd. EUR 0,2 Mio. aufgrund des Jahresergebnisses aufgebaut. Die bislang bestehenden Bankverbindlichkeiten konnten trotz einer Kreditaufnahme zur Finanzierung des Anlagevermögens durch planmäßige Tilgungen um rd. EUR 0,3 Mio. weiter abgebaut werden. Daneben belaufen sich die Lieferverbindlichkeiten aufgrund der jahresübergreifenden Begleichung fälliger Rechnungen um rd. EUR 0,3 Mio. über Vorjahresniveau. Zum 31. Dezember 2021 betrugen die flüssigen Mittel der Gesellschaft rd. EUR 2,3 Mio. (i. V. EUR 1,0 Mio.). Der operative Cashflow zeigt sich im Geschäftsjahr mit knapp EUR 2,3 Mio. (i. V. EUR 0,7 Mio.) durch das Betriebs- und Jahresergebnis positiv und deutlich über Vorjahresniveau. Diese Entwicklung wird darüber hinaus u.a. durch den stichtagsbedingten Aufbau von Rückstellungen und Lieferantenverbindlichkeiten im Geschäftsjahr 2021 begünstigt. Belastet wird der operative Cashflow durch den gegenüber 2020 deutlich höheren Forderungsaufbau (EUR 1,7 Mio. bzw. im Vorjahr EUR 0,2 Mio.). Die Investitionen in das Sachanlagevermögen konnten rechnerisch aus dem Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit getätigt werden. Die langfristigen Ausleihungen wurden im abgelaufenen Geschäftsjahr planmäßig getilgt. Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen zum Ablauf des Geschäftsjahres in Höhe von EUR 31,5 Mio. betreffen Miet- und Leasingverpflichtungen sowie ungekündigte Versicherungsverträge. Hierunter entfallen EUR 1,6 Mio. auf Gesellschafter bzw. deren nahestehenden Personen. Bezugnehmend auf die gesteigerte Umsatzentwicklung erhöhte sich der Aufwand für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe um EUR 3,7 Mio., gleichermaßen erhöhten sich die Fremdleistungen um EUR 3,3 Mio. Der Rohertrag stieg dabei um knapp 72 % auf EUR 25,5 Mio. (i. V. EUR 14,8 Mio.). Dieser Effekt resultiert aus dem auftragsbedingten Unternehmenswachstum sowie erheblich gestiegenen Preisen bei der Rohstoff- und Handelswarenbeschaffung. Gleichermaßen erhöhten sich die weiteren operativen Aufwendungen um ca. EUR 8,0 Mio. Hervorzuheben sind insbesondere gestiegene Personalkosten (EUR 1,8 Mio.) infolge zugenommener Arbeitsstunden und Lohnerhöhungen sowie die Zunahme der sonstigen betrieblichen Aufwendungen in Höhe von ca. EUR 6,1 Mio. Letztere sind zurückzuführen auf die auftragsangepasste Erweiterung bestehender Logistikflächen und damit von Mieten und Raumkosten (EUR 4,3 Mio.), auf die gleichermaßen notwendige Erweiterung der Frachtkosten durch Fremdfrachtführer (EUR 1,1 Mio.) sowie auftragsbedingt bedingt gestiegene Kosten des Fuhrparks (EUR 0,1 Mio.), der sonstigen Instandhaltungen (EUR 0,3 Mio.) sowie der übrigen betrieblichen Aufwendungen (EUR 0,3 Mio.). Die Entwicklung dieser betrieblichen Aufwendungen ist insbesondere in Zusammenhang mit der wirtschaftlichen Erholung nach der ersten Corona-Krise sowie der in den Vorjahren neu gewonnenen und sich nun auswirkenden Großaufträgen begründet. Insgesamt erhöhte sich im Jahr 2021 das Ergebnis vor Steuern (EUR 1,7 Mio.) spürbar gegenüber dem Geschäftsjahr 2021 (+ EUR 2,6 Mio.). Die Eigenkapitalquote reduzierte sich trotz des positiven Ergebnisses leicht und beträgt 63,7 % (i. V. 65,1 %) was in der überproportionalen Zunahme des Fremdkapitals aufgrund der kurzfristigen Rückstellungen begründet ist. Der Geschäftsverlauf des Jahres 2021 entspricht im Wesentlich der im Vorjahr prognostizierten Entwicklung. Es zeichnete sich bereits in der Vorjahresbewertung ein spürbar steigender Umsatz für das Geschäftsjahr ab, jedoch entwickelte sich dieses mit einem Umsatzwachstum von rd. 93,3 % besser als erwartet. Die zuletzt abgegebene Ergebnisprognose eines angemessen positiven Ergebnisses vor Steuern wurde erreicht. Die weltweite Einflussnahme der Corona-Pandemie sowie die damit verbundenen wirtschaftlichen Auswirkungen haben sich im Rahmen unseres Unternehmens verhältnismäßig schnell erholt und wir konnten uns als Logistikdienstleister einer überdurchschnittlich stark ausgeprägten automotiven Kundenstruktur mit neu akquirierten Großaufträgen sowie stark gefragter Flexibilität wieder nachhaltig stabilisieren. Insgesamt war das Geschäftsjahr 2021 aus unserer Sicht zufriedenstellend und eröffnet uns unter Berücksichtigung der gegenwärtigen Ausgangssituation ansprechende Chancen für eine aussichtsreiche Zukunft. Sozialbericht Die Gesamtaufwendungen für Sozialleistungen betrugen im Geschäftsjahr TEUR 1.519 (i. V. TEUR 1.308). Die Aufwendungen des abgelaufenen Geschäftsjahres für die betriebliche Altersversorgung betrugen TEUR 49 (i. V. TEUR 42). Darüber hinaus wurden freiwillige Sozialaufwendungen in Form von Jubiläumsgratifikationen sowie Aus- und Weiterbildungen geleistet. Forschung und Entwicklung Es bestehen derzeit keine Aktivitäten im Bereich Forschung und Entwicklung. Risikomanagementziele und -methoden Das bereits installierte Risikomanagement-System, das der fortlaufenden Identifizierung und Bewertung des unternehmerischen Risikos dient, wurde weiterentwickelt. Das System beruht im Wesentlichen auf Normforderungen der DIN EN ISO 9001:2015. Risikoanalysen stellen Veränderungen im Risikoportfolio im Sinne eines Frühwarnsystems dar. Kontinuierlich werden in unterschiedlichen Bereichen Korrektur- und Vorbeugungsmaßnahmen eingeleitet, dokumentiert und verfolgt. Im Bereich des Cash-Managements erfolgt ebenfalls ständig eine umfassende Risikobewertung. Regelmäßig werden ausstehende Forderungen überprüft sowie monatlich abteilungsweise Umsätze, Material- /Personaleinsatzquoten und Deckungsbeiträge verfolgt. Ausgaben/Investitionen werden jährlich im Voraus eingeplant und abgestimmt. Die Maßnahmen sind angemessen und ausreichend. Wesentliche Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung (Chancen- und Risikobericht) Chancen Durch die kontinuierliche Erweiterung des Dienstleistungsspektrums, die Gewinnung strategischer Logistikstandorte sowie der zwischenzeitlich weite Unternehmensteile unserer Kunden erreichte gute Ruf entstehen eine breitere Basis, eine Risikoverteilung und neue Geschäftschancen. Die Geschäftsbereiche der individuellen, kundenspezifischen Dienstleistung und Produktionsversorgung könnten in Zukunft dafür sorgen, dass man nicht nur vom Export, sondern auch vom Binnenmarkt und der trendmäßigen Auslagerung von vorbereitenden Tätigkeiten, insbesondere der Automobilindustrie, profitiert. Die Logistikdienstleistungen wurden von unseren Kunden in den vergangenen Jahren stetig strategisch an externe Dienstleistungsunternehmen ausgelagert, sodass wir uns vermehrt den Anforderungen flexibel angepasst haben. Darüber hinaus sind diese schwer zu verlagern und sollten auch in Zukunft vermehrt gefragt sein. Dabei könnte auch die voranschreitende Entwicklung der E-Mobilität sowie Umstellung auf nachhaltigere Mobilitätskonzepte für die Erschließung neuer und Erweiterung bestehender Tätigkeitsfelder eine entscheidende Rolle spielen. Die Kernkompetenzen von HTL befinden sich in einer Marktnische. Risiken Durch den anhaltenden Krieg zwischen der Russischen Föderation und der Ukraine erwartet die OECD, dass die Konjunktur hierdurch gebremst und die Inflation weltweit um mindestens 2,5 Prozentpunkte ansteigen wird. Darüber hinaus ist mit einem global um mehr als 1 Prozentpunkt geringeren Wirtschaftswachstum zu rechnen, wobei die Folgen in den 19 Ländern der Eurozone deutlicher zu spüren sein würden (-1,4 %) als beispielsweise den Vereinigten Staaten von Amerika (-0,88 %). Gezielt platzierte Ausgabenprogramme und Steuersenkungen könnten den Schaden teilweise begrenzen, jedoch ist dies unter anderem auch von der weiteren Entwicklung der weltweiten Inflationsrate abhängig. Insbesondere steigende Rohstoff- und Energiepreise sowie damit einhergehende Rohstoffverknappungen lassen aktuell keine zuverlässigen Planungen zu und könnten sowohl die eigenen Abnahmeverträge als auch notwendige Versorgungsketten wirtschaftlich durchaus gefährden. Eine weltweit steigende Inflationsrate birgt zudem das Risiko einer nachlassenden Kaufkraft innerhalb des Binnenmarkts und der globalen Marktwirtschaft, was sich erfahrungsgemäß auch unmittelbar auf die Automobilbranche niederschlägt. Es besteht weiterhin eine starke Abhängigkeit von der Automobilbranche und deren Lieferanten. In den relevanten Märkten der Schwellenländer ist die Entwicklung mittelfristig unvorhersehbar. Entscheidend ist nicht nur die Nachfrage und Kaufkraft, sondern auch die Wirtschaftspolitik dieser Länder. Eine Einschätzung der Marktentwicklung im Zielsegment und der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung ist seit Ausbruch des Kriegs zwischen der Russischen Föderation und der Ukraine sowie aufgrund der nach wie vor nicht vollumfänglich bewältigten Corona-Krise mit höheren Unsicherheiten behaftet und kann nicht verlässlich erbracht werden. Zur Vermeidung nachteiliger Auswirkungen des SARS-CoV-2-Virus auf das Unternehmen wurden zahlreiche präventive Maßnahmen getroffen. Hierzu zählen unter anderem die Einführung eines strukturierten Pandemieplans, die Erhöhung der Möglichkeiten des Gesundheitsschutzes sowie Einhaltung präventiver Schutzmaßnahmen, um Krankheitsausfälle oder gar Schließungen von Betriebsteilen zu verhindern. Daneben wurde die Personalstruktur überarbeitet, effizienzsteigernd Aufgabenfelder zusammengefasst und der Personalbedarf optimiert, sodass unnötige Fixkosten vermieden und die unternehmerische Finanzlage stabil durch Krisenzeiten gehalten werden kann. Durch den unternehmerischen Schwerpunkt im Dienstleistungssegment bestehen bei HTL als Kontraktdienstleister derzeit keine zukunftsgefährdenden Abhängigkeiten von der Rohstoff- und Warenversorgung aus dem Ausland, sodass unabhängig davon die Leistungsschwerpunkte auch zukünftig erbracht werden können. Darüber hinaus ist auch im Falle eines zeitweisen kundenseitigen Produktionsausfalls nicht von einem schwerwiegenden Auftragsrückgang auszugehen, da erfahrungsgemäß bei kurzfristigen Materialengpässen andere, hiervon nicht betroffenen Produktionsbereiche und Prozesse zeitweise fortgesetzt werden. Etwaige hierdurch kundenseitig entstehende Überkapazitäten führen aufgrund deren mehrheitlich knapp bemessener Lagerflächen regelmäßig zu einer erweiterten Anfrage nach unseren Dienstleistungen. Kurzfristige Produktionsstillstände bei unseren Kunden können somit je nach Schwere und Umfang kurzfristig ausgeglichen oder umgeschichtet werden. Eine längerfristige Stilllegung der Produktionsbereiche unseres Kunden birgt jedoch das Risiko erheblich spürbarer wirtschaftlicher Einbußen. Daneben bestehen Risiken in der nachhaltigen gesamtwirtschaftlichen Abkühlung bzw. ausbleibender Erholung der europäischen Binnenkonjunktur sowie in der wirtschaftspolitischen Lage in China für europäische Automobilkonzerne. Insgesamt wird in der Automobilbranche eine langfristige Bekennung zum Produktionsstandort Deutschland für die weitere Entwicklung von Bedeutung sein. Die aktuell bestehenden Unsicherheiten bei der mittelfristigen Haltbarkeit des Verbrennungsmotors sowie die letztendlich nur bedingte Zuverlässigkeit bei der Planung künftiger Antriebstechnologien lassen eine präzise Einschätzung der Dienstleistungssegmente nicht zu. Infolgedessen ergeben sich weitere Risiken durch relativ kurze Vertragslaufzeiten, vage Abnahmeverpflichtungen sowie schwer planbare und auch knappe Ressourcen. Durch überwiegend langfristig geschlossene Liefer- und Dienstleistungsverträge verbunden mit Indexierungsklauseln zur Weitergabe von Preissteigerungen auf dem Beschaffungsmarkt bestehen derzeit keine Preisrisiken, welche einen erheblichen Einfluss auf die künftige Geschäftslage zur Folge haben könnten. Dennoch können Beschaffungsrisiken bezüglich der erforderlichen Verfügbarkeit von Rohmaterial, insbesondere Holz zumindest kurzfristige Lieferengpässe nach sich ziehen sowie verteuernde Verbrauchsstoffe, wie Dieselkraftstoff, Reduktionsmittel und Energie das Betriebsergebnis beeinträchtigen. Trotz unserer Maßnahmen zur Flächenerweiterung durch eigenen Neubau in Murr und weiteren Gewerbeanmietungen kann es zu räumlichen Engpässen kommen. Die Ressourcenknappheit von Fläche und Personal im Raum Stuttgart gestaltet das kurzfristige und flexible Bedienen der Kunden schwieriger. Es bestehen daneben keine bestandsgefährdenden Risiken für die HTL Peter Messner GmbH Handel-Transport-Logistik. Die Risikosituation hat sich im Hinblick auf verbleibende Unsicherheiten durch die noch nicht vollumfänglich bewältigte Corona-Pandemie, auch mit Blick auf die Entwicklung im Ausland insbesondere in China, sowie der gegenwärtigen "Ukraine-Krise" gegenüber dem Vorjahr hinsichtlich der Planbarkeit und Zuverlässigkeit von Geschäftsfeldern insoweit verändert. Mit Auftragsausfällen und -verlagerungen muss insofern gerechnet werden, diese können daher nicht ausgeschlossen werden. Prognosebericht (Ausblick) Bedingt durch die Auswirkungen des anhaltenden Kriegs zwischen der Russischen Föderation und der Ukraine sowie den noch immer nicht vollumfänglich abschätzbaren Folgen der Corona-Pandemie können die mittel- bis langfristigen Auswirkungen auf die Konjunktur der Automobilindustrie nicht zuverlässig abgeschätzt werden. Neben der "Corona-Krise" übt insbesondere die "Ukraine-Krise" innerhalb des laufenden Geschäftsjahrs einen ersten - wenn auch noch überschaubaren - Einfluss auf die Auftragslage aus, jedoch können die Auswirkungen bzw. etwaig die noch folgenden Auswirkungen auf die Gesellschaft sowie auf die weltweite Marktwirtschaft und Rohstoffverfügbarkeit nicht abschließend abgeschätzt werden. Durch bereits in den Vorjahren gewonnene Großprojekte und getätigte Investitionen sowie unsere vielseitigen Dienstleistungsspektren werden diese potenziellen Einschränkungen unserer Einschätzung nach in den darauffolgenden Wirtschaftsjahren weitestgehend kompensiert. Für das laufende Geschäftsjahr zeichnet sich bereits eine weiterhin konstante Umsatzentwicklung ab. Daneben bieten vielversprechende Neuaufträge, Anfragen neuer Produktionswerke der Automobilindustrie und der fortwährende Ausbau der Dienstleistungsspektren weitere Wachstumspotenziale für die darauffolgenden Geschäftsjahre. Wir gehen davon aus, dass aufgrund der äußeren Umstände im laufenden Geschäftsjahr mit einem leicht rückläufigen Geschäftsvolumen zu rechnen ist, sofern die Ukraine-Krise zu keinen schwerwiegenden Auftragseinbrüchen führt. Für die darauffolgenden Jahre ist aufgrund der stabilen Auftragslage und der derzeitigen Perspektiven von einer vergleichbaren Entwicklung auszugehen. Die bisherige Entwicklung des laufenden Geschäftsjahres verläuft nach weitgehender Bewältigung der "Corona-Krise" sowie nach den uns bislang nicht allzu schwer getroffenen Auswirkungen der "Ukraine-Krise" insgesamt noch weitgehend planmäßig. In den ersten vier Monaten des neuen Geschäftsjahres liegt der Umsatz auf einem gegenüber dem Vorjahr spürbar höheren Niveau. Für die folgenden Monate ist von einer stabilen, jedoch leicht rückläufigen Umsatzentwicklung auszugehen. Wir rechnen daher für 2022 auf Basis der Auftragslage sowie der Umsatz- und Ergebnisentwicklung in den ersten vier Monaten des neuen Geschäftsjahres mit einem gegenüber dem Vorjahr leicht rückläufigen Umsatz nahe dem Niveau des Geschäftsjahres 2021. Des Weiteren gehen wir jedoch für das Jahr 2022 von einem deutlich schwächeren, aber insgesamt noch ausgeglichenen Ergebnis vor Steuern aus. Die Prognosen basieren einerseits auf gewonnenen Neu- und Folgebeauftragungen für ausgeschriebene Projekte sowie perspektivisch angelegten Erweiterungsinvestitionen, insbesondere Standorterweiterungen und die damit verbundene Lagerinfrastruktur, die mit vergleichsweise höheren Kosten für die Anmietung verbunden sind. Andererseits beruhen die Annahmen auf einer Auftragsentwicklung, welche von Nachfrageeinbrüchen infolge des Ukraine-Kriegs sowie verbleibender Unsicherheiten aus der Corona-Krise zwar tangiert, aber nicht schwerwiegend beeinträchtigt wird.
Murr, 17. Juni 2022 HTL Peter Messner GmbH Handel-Transport-Logistik Geschäftsführung Michael Messner Aldo Bonfilio Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersZum Zwecke der Offenlegung wird der Jahresabschluss im Rahmen der Offenlegungserleichterungen nach § 326 ff. HGB gekürzt wiedergegeben. Der nachfolgende Bestätigungsvermerk bezieht sich auf den vollständigen Jahresabschluss und Lagebericht: An die HTL Peter Messner GmbH Handel-Transport-Logistik, Murr Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der HTL Peter Messner GmbH Handel-Transport-Logistik, Murr, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2021 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2021 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der HTL Peter Messner GmbH Handel-Transport-Logistik, Murr, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2021 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Stuttgart, 20. Juni 2022 Ebner
Stolz GmbH & Co. KG
Christoph Brauchle, Wirtschaftsprüfer Christian Klekler, Wirtschaftsprüfer Angabe gemäß § 328 HGBDer Jahresabschluss der HTL - Transporte u. Lagerung Peter Messner GmbH, Murr, für das Geschäftsjahr 2021 ist durch Beschluss der Gesellschafterversammlung vom 6. Oktober 2022 festgestellt worden. Angabe gemäß § 325 Abs. 1b S. 2 HGBDie Gesellschafter beschließen mit Beschluss vom 6. Oktober 2022 den Vortrag des Bilanzgewinns in Höhe von EUR 10.079.572,33 auf neue Rechnung. |
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