HTL Peter Messner GmbH Handel-Transport-Logistik

Ferdinand-Porsche-Straße 6, 71711 Murr, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Stuttgart HRB 310496
Vorher
HTL - Transporte u. Lagerung Peter Messner GmbH
Eingetragen
29.3.1988
Branche
Erbringung von LogistikdienstleistungenVermittlungstätigkeiten für die GüterbeförderungHerstellung von Verpackungsmitteln aus Kunststoffen
Gegenstand
Gegenstand geändert; nun: Betrieb eines Logistikunternehmens. Hierzu gehören unter anderem der Aufbau von Verpackungen, der Handel mitVerpackungsmaterialien, die Lagerung und Aufbewahrung von Gütern, die Überlassung von Lagerflächen, die industrielle Reinigung, Konservierung und Nachbearbeitung von Produktionsteilen, der Gütertransport sowie sonstige Logistikdienstleistungen.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Prokura
Aldo Bonfilio
seit 16.5.2017
Geschäftsführer
Michael Messner
seit 8.1.2014
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

100.00% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (2)

NameAnteil
64.00%
36.00%

Gesellschafter

2 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Hemmingen
32.000 DM
64.00%
Murr
18.000 DM
36.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

HTL Peter Messner GmbH Handel-Transport-Logistik

Murr

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2021 bis zum 31.12.2021

Bilanz zum 31. Dezember 2021

Aktiva

Stand am 31.12.2021 Stand am 31.12.2020
EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte 78.658,00 30.104,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 5.484.221,00 5.709.439,00
2. Technische Anlagen und Maschinen 1.418.623,00 1.662.554,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.080.144,00 879.452,00
7.982.988,00 8.251.445,00
III. Finanzanlagen
1. Genossenschaftsanteile 3.519,89 3.361,89
2. Sonstige Ausleihungen 79.208,23 89.569,47
82.728,12 92.931,36
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 577.867,54 295.048,35
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 4.523.168,56 2.783.893,63
2. Sonstige Vermögensgegenstände 270.738,86 783.661,12
4.793.907,42 3.567.554,75
III. Flüssige Mittel 2.286.898,74 982.066,44
C. Rechnungsabgrenzungsposten 42.990,92 58.781,31
15.846.038,74 13.277.931,21

Passiva

Stand am 31.12.2021 Stand am 31.12.2020
EUR EUR
A. Eigenkapital
I. Eingefordertes Kapital
1. Gezeichnetes Kapital 25.564,59 25.564,59
2. Nicht eingeforderte ausstehende Einlagen -12.782,30 -12.782,30
12.782,29 12.782,29
II. Bilanzgewinn 10.079.572,33 8.635.363,61
10.092.354,62 8.648.145,90
B. Rückstellungen
1. Rückstellungen für Pensionen 1.300.256,00 1.270.202,00
2. Steuerrückstellungen 395.084,48 217.990,20
3. Sonstige Rückstellungen 1.748.163,68 985.397,67
3.443.504,16 2.473.589,87
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 459.906,73 749.096,62
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.504.891,70 1.160.459,38
3. Sonstige Verbindlichkeiten 345.381,53 246.639,44
2.310.179,96 2.156.195,44
15.846.038,74 13.277.931,21

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2021

2021 2020
EUR EUR
1. Rohergebnis 25.796.739,25 15.195.652,91
2. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 7.433.460,32 5.846.103,78
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung 1.595.454,25 1.368.279,30
9.028.914,57 7.214.383,08
3. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 996.748,98 908.274,08
4. Sonstige betriebliche Aufwendungen 13.937.713,17 7.852.776,88
1.833.362,53 -779.781,13
5. Erträge aus Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 2.275,92 2.526,62
6. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 39.677,88 22.767,11
7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 71.622,86 75.040,98
8. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 302.381,75 60.472,56
-332.050,81 -110.219,81
9. Ergebnis nach Steuern 1.501.311,72 -890.000,94
10. Sonstige Steuern 57.103,00 56.167,66
11. Jahresüberschuss (i. V. Jahresfehlbetrag) 1.444.208,72 -946.168,60
12. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 8.635.363,61 9.581.532,21
13. Bilanzgewinn 10.079.572,33 8.635.363,61

Anhang für das Geschäftsjahr 2021

A. Rechnungslegungsgrundsätze

Bei der Bilanzierung und Bewertung sind im Jahresabschluss der HTL Peter Messner GmbH Handel-Transport-Logistik, Murr (Amtsgericht Stuttgart HRB 310496) die Vorschriften des HGB für große Kapitalgesellschaften angewandt worden.

Für die Angaben und Erläuterungen im Anhang wurden die größenabhängigen Erleichterungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften in Anspruch genommen.

Darstellung, Gliederung, Ansatz und Bewertung des Jahresabschlusses entsprechen den Vorjahresgrundsätzen.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen bewertet. Die Abschreibungen werden linear über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer von drei bzw. vier Jahren vorgenommen.

Das Sachanlagevermögen ist mit den aktivierungspflichtigen Anschaffungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauern liegen hierbei regelmäßig zwischen zwei und 33 Jahren.

Zugänge im beweglichen Sachanlagevermögen werden entsprechend dem tatsächlichen Werteverzehr nach der linearen Methode (in Vorjahren zum Teil degressiv) abgeschrieben. Von der Möglichkeit des Übergangs von der degressiven auf die lineare Abschreibung wird Gebrauch gemacht, sofern dies zu einer höheren Abschreibung führt.

Abnutzbare bewegliche geringwertige Anlagegüter wurden bis zum Wirtschaftsjahr 2017 mit Anschaffungskosten über EUR 150,00 bis EUR 1.000,00 in einen Sammelposten eingestellt und linear über einen Zeitraum von fünf Jahren abgeschrieben.

Abnutzbare bewegliche geringwertige Anlagegüter mit Anschaffungskosten bis EUR 800,00 werden sofort voll abgeschrieben.

Soweit der nach vorstehenden Grundsätzen ermittelte Wert von Gegenständen des Anlagevermögens über dem Wert liegt, der ihm am Bilanzstichtag beizulegen ist, wird dem durch außerplanmäßige Abschreibungen Rechnung getragen. Stellt sich in einem späteren Geschäftsjahr heraus, dass die Gründe hierfür nicht mehr bestehen, so wird der Betrag dieser Abschreibungen im Umfang der Werterhöhung unter Berücksichtigung der Abschreibungen, die inzwischen vorzunehmen gewesen wären, zugeschrieben.

Finanzanlagen sind zu Anschaffungskosten bzw. Nennwerten bewertet.

Die Bewertung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe erfolgt zu Anschaffungskosten einschließlich Anschaffungsnebenkosten oder niedrigeren Zeitwerten.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zu Nennwerten angesetzt.

Alle erkennbaren Einzelrisiken werden bei der Bewertung berücksichtigt. Für das allgemeine Kreditrisiko ist eine Pauschalwertberichtigung für Forderungen aus dem Liefer- und Leistungsverkehr mit 1 % gebildet.

Die Pensionsverpflichtungen werden nach anerkannten versicherungsmathematischen Grundsätzen unter Zugrundelegung biometrischer Wahrscheinlichkeiten (Richttafeln 2018 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck) nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren ermittelt. Zukünftig erwartete Rentensteigerungen werden bei der Ermittlung der Verpflichtung berücksichtigt. Dabei wird derzeit von jährlichen Anpassungen von 3,0 % bei den Renten ausgegangen. Die Bewertung berücksichtigt eine unternehmensspezifische Fluktuationsrate sowie einen Gehaltstrend von jeweils 0,0 %. Bei der Festlegung des laufzeitkongruenten Rechnungszinssatzes wird in Anwendung des Wahlrechts nach § 253 Abs. 2 Satz 2 HGB bei der Abzinsung pauschal eine durchschnittliche Restlaufzeit von 15 Jahren unterstellt.

Der Rechnungszinssatz basiert entsprechend § 253 Abs. 2 Satz 1 HGB auf dem von der Deutschen Bundesbank ermittelten durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre in Höhe von 1,87 % (i. V. 2,30 %).

Aus der Abzinsung der Rückstellungen für Pensionen mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre ergibt sich zum 31. Dezember 2021 im Vergleich zur Abzinsung mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre (1,35 %) eine Verminderung der Rückstellungen für Pensionen in Höhe von EUR 93.636,00 (Unterschiedsbetrag).

Erfolgswirkungen aus der Änderung des Diskontierungssatzes werden im Personalaufwand gezeigt.

Die übrigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen und sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags bewertet. Zukünftige Preis- und Kostensteigerungen werden berücksichtigt, sofern ausreichend objektive Hinweise für deren Eintritt vorliegen. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr sind mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre, der von der Deutschen Bundesbank zum Bilanzstichtag ermittelt wurde, abgezinst.

Die Verbindlichkeiten werden zum Erfüllungsbetrag passiviert.

B. Erläuterungen zur Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung

Bilanz

1. Anlagevermögen

Die gesondert dargestellte Entwicklung des Anlagevermögens ist integraler Bestandteil des Anhangs.

Die sonstigen Ausleihungen betreffen in Höhe von EUR 79.208,23 (i. V. EUR 89.569,47) Gesellschafter bzw. deren nahe stehende Personen.

2. Sonstige Vermögensgegenstände

Unter den sonstigen Vermögensgegenständen sind antizipative Forderungen in Höhe von EUR 44.555,06 (i. V. EUR 29.155,02) enthalten, die rechtlich nach dem Abschlussstichtag entstehen.

Unter den sonstigen Vermögensgegenständen sind Forderungen gegenüber Gesellschaftern in Höhe von EUR 2.052,36 (i. V. EUR 1.626,61) ausgewiesen.

Die sonstigen Vermögensgegenstände haben in Höhe von EUR 0,00 (i. V. EUR 234.638,26) eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr.

3. Flüssige Mittel

Der Posten enthält die Kassenbestände und Guthaben bei Kreditinstituten.

4. Eigenkapital

Aus der Abzinsung der Rückstellungen für Pensionen mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre im Vergleich zur Abzinsung mit dem durchschnittlichen Marktzins der vergangenen sieben Jahren ergibt sich zum Bilanzstichtag ein Unterschiedsbetrag in Höhe von EUR 93.636,00. Dieser ist nach § 253 Abs. 6 Satz 2 HGB ausschüttungsgesperrt.

Aus dem Bilanzgewinn stehen somit für Ausschüttungszwecke EUR 9.985.936,33 zur Verfügung.

Der Bilanzgewinn zum 31. Dezember 2021 hat sich wie folgt entwickelt:

EUR
Bilanzgewinn zum 1.1.2021 8.635.363,61
Gewinnausschüttung 2021 0,00
Gewinnvortrag 8.635.363,61
Jahresüberschuss 2021 1.444.208,72
Bilanzgewinn zum 31.12.2021 10.079.572,33

5. Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten setzen sich wie folgt zusammen:

Gesamt Restlaufzeit davon Restlaufzeit
bis 1 Jahr größer 1 Jahr 1 - 5 Jahre über 5 Jahre Gesamt
EUR EUR EUR EUR EUR EUR
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 456.906,73 348.273,19 111.633,54 111.633,54 0,00 749.096,62
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.504.891,70 1.504.891,70 0,00 0,00 0,00 1.160.459,38
Sonstige Verbindlichkeiten 345.381,53 345.381,53 0,00 0,00 0,00 246.639,44
2.307.179,96 2.198.546,42 111.633,54 111.633,54 0,00 2.156.195,44
Vorjahr
Restlaufzeit
bis 1 Jahr größer 1 Jahr
EUR EUR
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 372.059,34 377.037,28
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.160.459,38 0,00
Sonstige Verbindlichkeiten 246.639,44 0,00
1.779.158,16 377.037,28

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind in Höhe von TEUR 173 durch Grundpfandrechte auf eigenen Grundstücken sowie auf Grundstücken der Grundstücksgesellschaft Ferdinand-Porsche-Straße 4 - 6 Traudlind und Peter Messner GbR besichert. Weiterhin sind Darlehensverbindlichkeiten in Höhe von TEUR 287 durch Sicherungsübereignungen von einer Maschine der technischen Anlagen und Maschinen sowie vier Fahrzeuge der Betriebs- und Geschäftsausstattung besichert.

Für die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bestehen branchenübliche Eigentumsvorbehalte an den gelieferten Gegenständen.

Die sonstigen Verbindlichkeiten setzen sich wie folgt zusammen:

31.12.2021 31.12.2020
EUR EUR
Verbindlichkeiten aus Steuern 292.524,31 193.833,42
Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit 13.301,15 18.970,27
Übrige sonstige Verbindlichkeiten 39.556,07 33.835,75
345.381,53 246.639,44

Gewinn- und Verlustrechnung

1. Personalaufwand

Im Posten "Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung" sind Aufwendungen für Altersversorgung in Höhe von EUR 48.515,28 (i. V. EUR 41.892,63) enthalten. Etwaige Erstattungsansprüche von Sozialversicherungsbeiträgen wurden aktiviert und mit dem Personalaufwand verrechnet (TEUR 24).

Im Personalaufwand sind ferner die Erfolgsauswirkungen aus der Änderung des Diskontierungssatzes der Pensionsrückstellungen enthalten.

2. Finanzergebnis

Die Zinsen und ähnliche Aufwendungen betreffen in Höhe von EUR 24.719,43 (i. V. EUR 29.025,99) Aufwendungen aus der Aufzinsung von Rückstellungen.

Die sonstigen Zinsen und ähnliche Erträge enthalten in Höhe von EUR 3.741,48 (i. V. EUR 1.047,85) Erträge aus der Abzinsung von Rückstellungen.

3. Periodenfremde bzw. außergewöhnliche Erträge und Aufwendungen nach § 285 Nr. 31 und Nr. 32

In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind periodenfremde Erträge in Höhe von TEUR 232 enthalten. Diese betreffen Erträge aus dem Abgang von Anlagevermögen (TEUR 4), Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen (TEUR 51), Erträge aus Kostenerstattungen für Vorjahre (TEUR 22), Erträge aus der Ausbuchung von Verbindlichkeiten (TEUR 33) sowie Erträge aus Schadenersatzleistungen (TEUR 122).

In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind Aufwendungen für Schadenersatzverpflichtungen in Höhe von TEUR 58 enthalten.

Die Zinsen und ähnliche Erträge enthalten periodenfremde Erträge nach § 233a AO in Höhe von TEUR 36.

Die sonstigen Zinsen und ähnliche Aufwendungen enthalten periodenfremde Aufwendungen nach § 233a AO in Höhe von TEUR 16.

Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag enthalten periodenfremde Erträge für Körperschaftsteuer und Gewerbesteuer für Vorjahre von insgesamt TEUR 67.

C. Sonstige Angaben

1. Personal

Die durchschnittliche Arbeitnehmerzahl (exklusive Geschäftsführung und Auszubildende) belief sich im Geschäftsjahr 2021 auf 193 Arbeitnehmer. Durchschnittlich wurden dabei 35 Angestellte, 151 gewerbliche Mitarbeiter sowie sieben Teilzeitkräfte beschäftigt.

2. Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Transaktionen sind weiterhin folgende Geschäfte aufzuzeigen:

Art der außerbilanziellen Geschäfte Zweck
Leasinggeschäfte Beschaffung liquider Mittel für Investitionen in die Betriebsausstattung, insbesondere Fuhrpark

Es bestehen Leasingverpflichtungen in Höhe von TEUR 775 bzw. Verpflichtungen aus Miet- und Pachtverträgen in Höhe von TEUR 30.405 bis zum Ende der Vertragslaufzeit.

Die Verpflichtungen aus Miet- und Pachtverträgen bestehen in Höhe von TEUR 1.632 gegenüber Gesellschaftern bzw. deren nahestehende Personen.

Ferner bestehen finanzielle Verpflichtungen aus ungekündigten Versicherungsverträgen in Höhe von TEUR 352.

Aus Sachinvestitionen besteht zum Bilanzstichtag ein Bestellobligo in Höhe von TEUR 171. Darüber hinaus liegt dieses im Rahmen der üblichen Geschäftstätigkeit.

3. Organe der Gesellschaft

Geschäftsführer sind:

 

Michael Messner (Geschäftsführer, geprüfter Verkehrsfachwirt), Hemmingen

 

Aldo Bonfilio (Geschäftsführer Vertrieb), Gerlingen

Die Geschäftsführer sind von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit.

Bezüglich der Angaben über die Gesamtbezüge der tätigen sowie früheren Mitglieder der Geschäftsführung sowie hinsichtlich Angaben über die gebildeten Rückstellungen für Anwartschaften auf Pensionen eines ausgeschiedenen Geschäftsführers wird die Schutzklausel nach § 286 Abs. 4 HGB in Anspruch genommen.

Gegenüber einem Geschäftsführer besteht ein Organkredit nach § 285 Nr. 9c) HGB in Form einer langfristigen Ausleihung, die zum 31. Dezember 2021 mit TEUR 79 valutiert. Der Darlehensbetrag betrug ursprünglich nominal TEUR 156. Die Ausleihung wird marktüblich mit 2,5 % p.a. verzinst und hat eine Laufzeit von 15 Jahren. Die Rückzahlung erfolgt ab dem 31. Dezember 2013 in monatlichen Raten. In 2013 bis 2021 wurden insgesamt TEUR 77 getilgt. Für die Kündigung gelten die gesetzlichen Bestimmungen der §§ 489, 490 BGB.

4. Ergebnisverwendung

Die Geschäftsleitung schlägt vor, den Bilanzgewinn zum 31. Dezember 2021 in Höhe von EUR 10.079.572,33 auf neue Rechnung vorzutragen.

5. Nachtragsbericht

Der Kriegsausbruch zwischen der Russischen Föderation und der Ukraine birgt eine höhere Unsicherheit betreffend der wirtschaftlichen Planbarkeit des aktuellen Geschäftsjahres. Bedingt durch die weltweiten Auswirkungen besteht ein potenzielles Risiko unerwarteter Auftrags- und damit Umsatzeinbrüche. Insofern ist nicht auszuschließen, dass es hierdurch zu deutlich spürbaren Beeinträchtigungen in der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage kommen kann.

Darüber hinaus haben sich Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Ende des Geschäftsjahres, über die an dieser Stelle zu berichten wäre, nicht ereignet.

 

Murr, 17. Juni 2022

HTL Peter Messner GmbH Handel-Transport-Logistik

Geschäftsführung

Michael Messner

Aldo Bonfilio

Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2021

Anschaffungs-/Herstellungskosten
Stand am 1.1.2021 Zugänge Abgänge Stand am 31.12.2021
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte 191.216,78 89.980,00 0,00 281.196,78
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 8.323.296,52 165.831,24 0,00 8.489.127,76
2. Technische Anlagen und Maschinen 3.073.453,49 9.566,80 0,00 3.083.020,29
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.890.641,64 581.944,25 132.896,41 3.339.689,48
14.287.391,65 757.342,29 132.896,41 14.911.837,53
III. Finanzanlagen
1. Genossenschaftsanteile 3.361,89 158,00 0,00 3.519,89
2. Sonstige Ausleihungen 89.569,47 0,00 10.361,24 79.208,23
92.931,36 158,00 10.361,24 82.728,12
14.571.539,79 847.480,29 143.257,65 15.275.762,43
Kumulierte Abschreibungen
Stand am 1.1.2021 Zugänge Abgänge Stand am 31.12.2021
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte 161.112,78 41.426,00 0,00 202.538,78
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 2.613.857,52 391.049,24 0,00 3.004.906,76
2. Technische Anlagen und Maschinen 1.410.899,49 253.497,80 0,00 1.664.397,29
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.011.189,64 310.775,94 62.420,10 2.259.545,48
6.035.946,65 955.322,98 62.420,10 6.928.849,53
III. Finanzanlagen
1. Genossenschaftsanteile 0,00 0,00 0,00 0,00
2. Sonstige Ausleihungen 0,00 0,00 0,00 0,00
0,00 0,00 0,00 0,00
6.197.059,43 996.748,98 62.420,10 7.131.388,31
Buchwerte
Stand am 31.12.2021 Stand am 31.12.2020
EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte 78.658,00 30.104,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 5.484.221,00 5.709.439,00
2. Technische Anlagen und Maschinen 1.418.623,00 1.662.554,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.080.144,00 879.452,00
7.982.988,00 8.251.445,00
III. Finanzanlagen
1. Genossenschaftsanteile 3.519,89 3.361,89
2. Sonstige Ausleihungen 79.208,23 89.569,47
82.728,12 92.931,36
8.144.374,12 8.374.480,36

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2021

Grundlagen des Unternehmens

Die HTL Peter Messner GmbH Handel-Transport-Logistik mit Stammsitz in Murr ist als Logistikdienstleister für die Automobilindustrie und auch andere Industriezweige tätig. Die Schwerpunkte der Geschäftstätigkeiten liegen in den Bereichen Beschaffung, Lagerung, Aufbau und Konfektionierung von Industrieverpackungen, Reinigung, Konservierung, Kommissionierung und Verpackung von Teilen, Montagearbeiten sowie die dazu gehörige Güterbeförderung.

Markt und Absatzentwicklung

Ein Großteil der Geschäfte hängt von der Auslandsnachfrage nach Automobilen in Schwellenländern ab. Die weltweite Ausbreitung der Corona-Pandemie hat im Jahr 2020 weltweit erhebliche Einschnitte bedeutet und auch noch im Jahr 2021 die allgemeine Marktsituation spürbar beeinträchtigt. Die sich infolgedessen zunächst entwickelten Unsicherheiten sowie zurückhaltenden Investitionsabsichten erholten sich erfreulicherweise seit Vorjahresende kontinuierlich und es entwickelte sich ein erheblich gesteigertes Nachfrageverhalten nahezu vergleichbar mit dem Niveau kurz vor Ausbruch der Corona-Pandemie.

Auch die durch den Kriegsausbruch zwischen der Russischen Föderation und der Ukraine hervorgerufene Staaten- und Versorgungskrise führte - anders als in der Automobilindustrie oder in deren endmontierenden Zuliefererunternehmen - in unseren Logistiksparten zunächst zu einer Verschiebung von Aufträgen, jedoch noch nicht zu einem allgemeinen Auftragseinbruch. Hierdurch kamen nicht zuletzt das erweiterte Leistungsspektrum aus den in den Jahren 2020 und 2021 gewonnenen Großaufträgen der unternehmerischen Stabilität zugute. Diese bestand in diesem Zusammenhang bis heute anhaltend fort.

Ein kleinerer Teil der Geschäfte hängt von der Wirtschaftslage auf den europäischen Märkten ab. Diese waren im Geschäftsjahr 2021 nach wie vor noch beeinträchtigt, sicherten jedoch für HTL eine zwar verringerte, aber dennoch erneut stabile Auftragslage. Besondere Bedeutung kommt hierbei den Wirtschaftsnationen Deutschland und Frankreich zu.

Umsatz- und Auftragsentwicklung

Das Geschäftsjahr 2021 weist gegenüber dem Vorjahr eine erheblich gesteigerte Umsatzentwicklung (93,3 %) aus und stellt damit das bisher umsatzstärkste Jahr in der Firmengeschichte dar.

Durch die im Jahr 2016 erfolgte Aufgabe der mit eigenem Fuhrpark durchgeführten Speditionsdienstleistungen wurden auch in diesem Geschäftsjahr im Bereich Spedition keine Umsätze aus eigenen Fahrleistungen mehr generiert. Der Teilbereich des Frachtenhandels blieb dabei zwar erhalten, jedoch ist hiermit nur noch ein Umsatz in Höhe von EUR 0,4 Mio. (i. V. EUR 0,2 Mio.) erreicht worden.

Die generierten Umsätze steigerten sich im Geschäftsjahr 2021 neben den im Wesentlichen aufgrund der im Corona-Jahr 2020 gewonnenen Logistikausschreibungen eines Automobilkunden, welche die Dienstleistungssparten des Unternehmens erheblich auslasteten sowie hierbei zusätzlich um weitere Geschäftsfelder, wie das Ladungsträgermanagement und die direkte Versorgung von automotiven Produktionslinien, erweiterten. Darüber hinaus konnte auch der Handelsumsatz aufgrund höherer Nachfrage sowie merklich gestiegenen Holzrohstoffpreisen gesteigert werden. Der Bereich industrielle Reinigung blieb weitestgehend unverändert.

Unselbständige Niederlassungen bzw. Außenlager

Unser Unternehmen betreibt neben dem Stammsitz in Murr noch unselbständige Niederlassungen in Bietigheim, Bremen, Durlangen, Esslingen, Köngen, Lorch, Plochingen, Remseck, Schlierbach, Stuttgart und Winnenden.

Investitionen

An den unselbstständigen Niederlassungen in Esslingen III und Schlierbach wurden im Jahr 2021 aufgrund deren Neugründung weitgehende Investitionen zu deren Akquise sowie der erstmaligen Errichtung einer Logistikinfrastruktur und prozessoptimierter Arbeitsmittel für die effiziente Abwicklung neu gewonnener Aufträge und perspektivische Entwicklung flexibler Logistikstandorte zur Erbringung kurzfristig benötigter, vielseitiger Dienstleistungsaufträge in direkter Kundennähe getätigt. Gleichzeitig wurde die unselbstständige Niederlassung Durlangen um eine örtlich nahgelegene Niederlassung in Lorch erweitert, um auftragsbedingt notwendige Kapazität zu erhöhen.

Des Weiteren wurde an der unselbständigen Niederlassung Esslingen zur Abwicklung des neu generierten Logistikauftrags im Bereich der direkten Produktionsversorgung weiterhin in die Errichtung eines neuen Lagerkonzepts sowie insbesondere einer sachgerechten IT-Infrastruktur investiert.

Alle anderen Investitionen in das Sachanlagevermögen betreffen die Betriebs- und Geschäftsausstattungen (insbesondere Lastkraftfahrzeuge, Gabelstapler und EDV).

Personalentwicklung und nicht finanzielle Leistungsindikatoren

Insgesamt wurden im Geschäftsjahr 2021 inklusive Auszubildende und Geschäftsführung durchschnittlich 195 eigene Mitarbeiter (i. V. 198) beschäftigt. Hinzu kommt je nach Auftragslage ein teilweise hoher und schwankender Anteil von gewerblichen Leiharbeitnehmern. Der flexible Einsatz von Zeitarbeitskräften ist unabdingbar.

Die Sicherstellung einer hohen Mitarbeiterzufriedenheit und die langfristige Besetzung von qualifiziertem Fachpersonal an Schlüsselpositionen spielt neben der ständigen Überwachung und Optimierung unserer Prozesse für die langfristige Kundenbindung eine entscheidende Rolle.

Unsere Kundenstruktur kann derzeit eine überdurchschnittlich hohe Kundenbindung vorweisen.

Für das nachhaltige Bestehen und die Verbesserung der essenziellen Indikatoren wird unser Qualitätsmanagement in regelmäßigen Abständen entsprechend der ISO-Normen 9001:2015, 14001 und 45001 zertifiziert.

Vermögens-, Finanz- und Ertragslage

Die Bilanzsumme zum 31. Dezember 2021 hat sich um rd. EUR 2,6 Mio. erhöht. Auf der Aktivseite erhöhten sich insbesondere die liquiden Mittel um rd. EUR 1,3 Mio., was vorwiegend auf die planmäßige Begleichung bislang offener Forderungen sowie das deutlich positive Betriebsergebnis zurückzuführen ist. Darüber hinaus haben sich die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen aufgrund des erhöhten Umsatzvolumens um rd. EUR 1,7 Mio. erhöht. Das Sachanlagevermögen hat trotz getätigter Investitionen über die linearen Abschreibungen von Wirtschaftsgütern um rd. EUR 0,3 Mio. abgenommen. Gegenläufig haben sich die Rohstoffvorräte um rd. EUR 0,3 Mio. erhöht.

Auf der Passivseite erhöhte sich das Eigenkapital aufgrund des positiven Jahresergebnisses um rd. EUR 1,4 Mio. Gelichzeitig wurden gegenüber dem Vorjahr um rd. EUR 1,0 Mio. höhere Rückstellungen gebildet, welche maßgeblich auf gewinnabhängige Lohnbestandteile und weiteren Personalverpflichtungen zurückzuführen sind. Ferner haben sich auch die Steuerrückstellungen um rd. EUR 0,2 Mio. aufgrund des Jahresergebnisses aufgebaut. Die bislang bestehenden Bankverbindlichkeiten konnten trotz einer Kreditaufnahme zur Finanzierung des Anlagevermögens durch planmäßige Tilgungen um rd. EUR 0,3 Mio. weiter abgebaut werden. Daneben belaufen sich die Lieferverbindlichkeiten aufgrund der jahresübergreifenden Begleichung fälliger Rechnungen um rd. EUR 0,3 Mio. über Vorjahresniveau.

Zum 31. Dezember 2021 betrugen die flüssigen Mittel der Gesellschaft rd. EUR 2,3 Mio. (i. V. EUR 1,0 Mio.). Der operative Cashflow zeigt sich im Geschäftsjahr mit knapp EUR 2,3 Mio. (i. V. EUR 0,7 Mio.) durch das Betriebs- und Jahresergebnis positiv und deutlich über Vorjahresniveau. Diese Entwicklung wird darüber hinaus u.a. durch den stichtagsbedingten Aufbau von Rückstellungen und Lieferantenverbindlichkeiten im Geschäftsjahr 2021 begünstigt. Belastet wird der operative Cashflow durch den gegenüber 2020 deutlich höheren Forderungsaufbau (EUR 1,7 Mio. bzw. im Vorjahr EUR 0,2 Mio.).

Die Investitionen in das Sachanlagevermögen konnten rechnerisch aus dem Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit getätigt werden.

Die langfristigen Ausleihungen wurden im abgelaufenen Geschäftsjahr planmäßig getilgt.

Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen zum Ablauf des Geschäftsjahres in Höhe von EUR 31,5 Mio. betreffen Miet- und Leasingverpflichtungen sowie ungekündigte Versicherungsverträge. Hierunter entfallen EUR 1,6 Mio. auf Gesellschafter bzw. deren nahestehenden Personen.

Bezugnehmend auf die gesteigerte Umsatzentwicklung erhöhte sich der Aufwand für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe um EUR 3,7 Mio., gleichermaßen erhöhten sich die Fremdleistungen um EUR 3,3 Mio. Der Rohertrag stieg dabei um knapp 72 % auf EUR 25,5 Mio. (i. V. EUR 14,8 Mio.). Dieser Effekt resultiert aus dem auftragsbedingten Unternehmenswachstum sowie erheblich gestiegenen Preisen bei der Rohstoff- und Handelswarenbeschaffung.

Gleichermaßen erhöhten sich die weiteren operativen Aufwendungen um ca. EUR 8,0 Mio. Hervorzuheben sind insbesondere gestiegene Personalkosten (EUR 1,8 Mio.) infolge zugenommener Arbeitsstunden und Lohnerhöhungen sowie die Zunahme der sonstigen betrieblichen Aufwendungen in Höhe von ca. EUR 6,1 Mio. Letztere sind zurückzuführen auf die auftragsangepasste Erweiterung bestehender Logistikflächen und damit von Mieten und Raumkosten (EUR 4,3 Mio.), auf die gleichermaßen notwendige Erweiterung der Frachtkosten durch Fremdfrachtführer (EUR 1,1 Mio.) sowie auftragsbedingt bedingt gestiegene Kosten des Fuhrparks (EUR 0,1 Mio.), der sonstigen Instandhaltungen (EUR 0,3 Mio.) sowie der übrigen betrieblichen Aufwendungen (EUR 0,3 Mio.). Die Entwicklung dieser betrieblichen Aufwendungen ist insbesondere in Zusammenhang mit der wirtschaftlichen Erholung nach der ersten Corona-Krise sowie der in den Vorjahren neu gewonnenen und sich nun auswirkenden Großaufträgen begründet.

Insgesamt erhöhte sich im Jahr 2021 das Ergebnis vor Steuern (EUR 1,7 Mio.) spürbar gegenüber dem Geschäftsjahr 2021 (+ EUR 2,6 Mio.).

Die Eigenkapitalquote reduzierte sich trotz des positiven Ergebnisses leicht und beträgt 63,7 % (i. V. 65,1 %) was in der überproportionalen Zunahme des Fremdkapitals aufgrund der kurzfristigen Rückstellungen begründet ist.

Der Geschäftsverlauf des Jahres 2021 entspricht im Wesentlich der im Vorjahr prognostizierten Entwicklung. Es zeichnete sich bereits in der Vorjahresbewertung ein spürbar steigender Umsatz für das Geschäftsjahr ab, jedoch entwickelte sich dieses mit einem Umsatzwachstum von rd. 93,3 % besser als erwartet. Die zuletzt abgegebene Ergebnisprognose eines angemessen positiven Ergebnisses vor Steuern wurde erreicht. Die weltweite Einflussnahme der Corona-Pandemie sowie die damit verbundenen wirtschaftlichen Auswirkungen haben sich im Rahmen unseres Unternehmens verhältnismäßig schnell erholt und wir konnten uns als Logistikdienstleister einer überdurchschnittlich stark ausgeprägten automotiven Kundenstruktur mit neu akquirierten Großaufträgen sowie stark gefragter Flexibilität wieder nachhaltig stabilisieren.

Insgesamt war das Geschäftsjahr 2021 aus unserer Sicht zufriedenstellend und eröffnet uns unter Berücksichtigung der gegenwärtigen Ausgangssituation ansprechende Chancen für eine aussichtsreiche Zukunft.

Sozialbericht

Die Gesamtaufwendungen für Sozialleistungen betrugen im Geschäftsjahr TEUR 1.519 (i. V. TEUR 1.308). Die Aufwendungen des abgelaufenen Geschäftsjahres für die betriebliche Altersversorgung betrugen TEUR 49 (i. V. TEUR 42).

Darüber hinaus wurden freiwillige Sozialaufwendungen in Form von Jubiläumsgratifikationen sowie Aus- und Weiterbildungen geleistet.

Forschung und Entwicklung

Es bestehen derzeit keine Aktivitäten im Bereich Forschung und Entwicklung.

Risikomanagementziele und -methoden

Das bereits installierte Risikomanagement-System, das der fortlaufenden Identifizierung und Bewertung des unternehmerischen Risikos dient, wurde weiterentwickelt. Das System beruht im Wesentlichen auf Normforderungen der DIN EN ISO 9001:2015.

Risikoanalysen stellen Veränderungen im Risikoportfolio im Sinne eines Frühwarnsystems dar. Kontinuierlich werden in unterschiedlichen Bereichen Korrektur- und Vorbeugungsmaßnahmen eingeleitet, dokumentiert und verfolgt. Im Bereich des Cash-Managements erfolgt ebenfalls ständig eine umfassende Risikobewertung. Regelmäßig werden ausstehende Forderungen überprüft sowie monatlich abteilungsweise Umsätze, Material- /Personaleinsatzquoten und Deckungsbeiträge verfolgt. Ausgaben/Investitionen werden jährlich im Voraus eingeplant und abgestimmt. Die Maßnahmen sind angemessen und ausreichend.

Wesentliche Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung (Chancen- und Risikobericht)

Chancen

Durch die kontinuierliche Erweiterung des Dienstleistungsspektrums, die Gewinnung strategischer Logistikstandorte sowie der zwischenzeitlich weite Unternehmensteile unserer Kunden erreichte gute Ruf entstehen eine breitere Basis, eine Risikoverteilung und neue Geschäftschancen. Die Geschäftsbereiche der individuellen, kundenspezifischen Dienstleistung und Produktionsversorgung könnten in Zukunft dafür sorgen, dass man nicht nur vom Export, sondern auch vom Binnenmarkt und der trendmäßigen Auslagerung von vorbereitenden Tätigkeiten, insbesondere der Automobilindustrie, profitiert.

Die Logistikdienstleistungen wurden von unseren Kunden in den vergangenen Jahren stetig strategisch an externe Dienstleistungsunternehmen ausgelagert, sodass wir uns vermehrt den Anforderungen flexibel angepasst haben. Darüber hinaus sind diese schwer zu verlagern und sollten auch in Zukunft vermehrt gefragt sein.

Dabei könnte auch die voranschreitende Entwicklung der E-Mobilität sowie Umstellung auf nachhaltigere Mobilitätskonzepte für die Erschließung neuer und Erweiterung bestehender Tätigkeitsfelder eine entscheidende Rolle spielen.

Die Kernkompetenzen von HTL befinden sich in einer Marktnische.

Risiken

Durch den anhaltenden Krieg zwischen der Russischen Föderation und der Ukraine erwartet die OECD, dass die Konjunktur hierdurch gebremst und die Inflation weltweit um mindestens 2,5 Prozentpunkte ansteigen wird. Darüber hinaus ist mit einem global um mehr als 1 Prozentpunkt geringeren Wirtschaftswachstum zu rechnen, wobei die Folgen in den 19 Ländern der Eurozone deutlicher zu spüren sein würden (-1,4 %) als beispielsweise den Vereinigten Staaten von Amerika (-0,88 %). Gezielt platzierte Ausgabenprogramme und Steuersenkungen könnten den Schaden teilweise begrenzen, jedoch ist dies unter anderem auch von der weiteren Entwicklung der weltweiten Inflationsrate abhängig.

Insbesondere steigende Rohstoff- und Energiepreise sowie damit einhergehende Rohstoffverknappungen lassen aktuell keine zuverlässigen Planungen zu und könnten sowohl die eigenen Abnahmeverträge als auch notwendige Versorgungsketten wirtschaftlich durchaus gefährden. Eine weltweit steigende Inflationsrate birgt zudem das Risiko einer nachlassenden Kaufkraft innerhalb des Binnenmarkts und der globalen Marktwirtschaft, was sich erfahrungsgemäß auch unmittelbar auf die Automobilbranche niederschlägt.

Es besteht weiterhin eine starke Abhängigkeit von der Automobilbranche und deren Lieferanten. In den relevanten Märkten der Schwellenländer ist die Entwicklung mittelfristig unvorhersehbar. Entscheidend ist nicht nur die Nachfrage und Kaufkraft, sondern auch die Wirtschaftspolitik dieser Länder.

Eine Einschätzung der Marktentwicklung im Zielsegment und der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung ist seit Ausbruch des Kriegs zwischen der Russischen Föderation und der Ukraine sowie aufgrund der nach wie vor nicht vollumfänglich bewältigten Corona-Krise mit höheren Unsicherheiten behaftet und kann nicht verlässlich erbracht werden.

Zur Vermeidung nachteiliger Auswirkungen des SARS-CoV-2-Virus auf das Unternehmen wurden zahlreiche präventive Maßnahmen getroffen. Hierzu zählen unter anderem die Einführung eines strukturierten Pandemieplans, die Erhöhung der Möglichkeiten des Gesundheitsschutzes sowie Einhaltung präventiver Schutzmaßnahmen, um Krankheitsausfälle oder gar Schließungen von Betriebsteilen zu verhindern. Daneben wurde die Personalstruktur überarbeitet, effizienzsteigernd Aufgabenfelder zusammengefasst und der Personalbedarf optimiert, sodass unnötige Fixkosten vermieden und die unternehmerische Finanzlage stabil durch Krisenzeiten gehalten werden kann.

Durch den unternehmerischen Schwerpunkt im Dienstleistungssegment bestehen bei HTL als Kontraktdienstleister derzeit keine zukunftsgefährdenden Abhängigkeiten von der Rohstoff- und Warenversorgung aus dem Ausland, sodass unabhängig davon die Leistungsschwerpunkte auch zukünftig erbracht werden können. Darüber hinaus ist auch im Falle eines zeitweisen kundenseitigen Produktionsausfalls nicht von einem schwerwiegenden Auftragsrückgang auszugehen, da erfahrungsgemäß bei kurzfristigen Materialengpässen andere, hiervon nicht betroffenen Produktionsbereiche und Prozesse zeitweise fortgesetzt werden. Etwaige hierdurch kundenseitig entstehende Überkapazitäten führen aufgrund deren mehrheitlich knapp bemessener Lagerflächen regelmäßig zu einer erweiterten Anfrage nach unseren Dienstleistungen. Kurzfristige Produktionsstillstände bei unseren Kunden können somit je nach Schwere und Umfang kurzfristig ausgeglichen oder umgeschichtet werden. Eine längerfristige Stilllegung der Produktionsbereiche unseres Kunden birgt jedoch das Risiko erheblich spürbarer wirtschaftlicher Einbußen. Daneben bestehen Risiken in der nachhaltigen gesamtwirtschaftlichen Abkühlung bzw. ausbleibender Erholung der europäischen Binnenkonjunktur sowie in der wirtschaftspolitischen Lage in China für europäische Automobilkonzerne. Insgesamt wird in der Automobilbranche eine langfristige Bekennung zum Produktionsstandort Deutschland für die weitere Entwicklung von Bedeutung sein.

Die aktuell bestehenden Unsicherheiten bei der mittelfristigen Haltbarkeit des Verbrennungsmotors sowie die letztendlich nur bedingte Zuverlässigkeit bei der Planung künftiger Antriebstechnologien lassen eine präzise Einschätzung der Dienstleistungssegmente nicht zu. Infolgedessen ergeben sich weitere Risiken durch relativ kurze Vertragslaufzeiten, vage Abnahmeverpflichtungen sowie schwer planbare und auch knappe Ressourcen.

Durch überwiegend langfristig geschlossene Liefer- und Dienstleistungsverträge verbunden mit Indexierungsklauseln zur Weitergabe von Preissteigerungen auf dem Beschaffungsmarkt bestehen derzeit keine Preisrisiken, welche einen erheblichen Einfluss auf die künftige Geschäftslage zur Folge haben könnten. Dennoch können Beschaffungsrisiken bezüglich der erforderlichen Verfügbarkeit von Rohmaterial, insbesondere Holz zumindest kurzfristige Lieferengpässe nach sich ziehen sowie verteuernde Verbrauchsstoffe, wie Dieselkraftstoff, Reduktionsmittel und Energie das Betriebsergebnis beeinträchtigen.

Trotz unserer Maßnahmen zur Flächenerweiterung durch eigenen Neubau in Murr und weiteren Gewerbeanmietungen kann es zu räumlichen Engpässen kommen. Die Ressourcenknappheit von Fläche und Personal im Raum Stuttgart gestaltet das kurzfristige und flexible Bedienen der Kunden schwieriger.

Es bestehen daneben keine bestandsgefährdenden Risiken für die HTL Peter Messner GmbH Handel-Transport-Logistik. Die Risikosituation hat sich im Hinblick auf verbleibende Unsicherheiten durch die noch nicht vollumfänglich bewältigte Corona-Pandemie, auch mit Blick auf die Entwicklung im Ausland insbesondere in China, sowie der gegenwärtigen "Ukraine-Krise" gegenüber dem Vorjahr hinsichtlich der Planbarkeit und Zuverlässigkeit von Geschäftsfeldern insoweit verändert. Mit Auftragsausfällen und -verlagerungen muss insofern gerechnet werden, diese können daher nicht ausgeschlossen werden.

Prognosebericht (Ausblick)

Bedingt durch die Auswirkungen des anhaltenden Kriegs zwischen der Russischen Föderation und der Ukraine sowie den noch immer nicht vollumfänglich abschätzbaren Folgen der Corona-Pandemie können die mittel- bis langfristigen Auswirkungen auf die Konjunktur der Automobilindustrie nicht zuverlässig abgeschätzt werden. Neben der "Corona-Krise" übt insbesondere die "Ukraine-Krise" innerhalb des laufenden Geschäftsjahrs einen ersten - wenn auch noch überschaubaren - Einfluss auf die Auftragslage aus, jedoch können die Auswirkungen bzw. etwaig die noch folgenden Auswirkungen auf die Gesellschaft sowie auf die weltweite Marktwirtschaft und Rohstoffverfügbarkeit nicht abschließend abgeschätzt werden. Durch bereits in den Vorjahren gewonnene Großprojekte und getätigte Investitionen sowie unsere vielseitigen Dienstleistungsspektren werden diese potenziellen Einschränkungen unserer Einschätzung nach in den darauffolgenden Wirtschaftsjahren weitestgehend kompensiert. Für das laufende Geschäftsjahr zeichnet sich bereits eine weiterhin konstante Umsatzentwicklung ab. Daneben bieten vielversprechende Neuaufträge, Anfragen neuer Produktionswerke der Automobilindustrie und der fortwährende Ausbau der Dienstleistungsspektren weitere Wachstumspotenziale für die darauffolgenden Geschäftsjahre. Wir gehen davon aus, dass aufgrund der äußeren Umstände im laufenden Geschäftsjahr mit einem leicht rückläufigen Geschäftsvolumen zu rechnen ist, sofern die Ukraine-Krise zu keinen schwerwiegenden Auftragseinbrüchen führt. Für die darauffolgenden Jahre ist aufgrund der stabilen Auftragslage und der derzeitigen Perspektiven von einer vergleichbaren Entwicklung auszugehen.

Die bisherige Entwicklung des laufenden Geschäftsjahres verläuft nach weitgehender Bewältigung der "Corona-Krise" sowie nach den uns bislang nicht allzu schwer getroffenen Auswirkungen der "Ukraine-Krise" insgesamt noch weitgehend planmäßig. In den ersten vier Monaten des neuen Geschäftsjahres liegt der Umsatz auf einem gegenüber dem Vorjahr spürbar höheren Niveau. Für die folgenden Monate ist von einer stabilen, jedoch leicht rückläufigen Umsatzentwicklung auszugehen.

Wir rechnen daher für 2022 auf Basis der Auftragslage sowie der Umsatz- und Ergebnisentwicklung in den ersten vier Monaten des neuen Geschäftsjahres mit einem gegenüber dem Vorjahr leicht rückläufigen Umsatz nahe dem Niveau des Geschäftsjahres 2021. Des Weiteren gehen wir jedoch für das Jahr 2022 von einem deutlich schwächeren, aber insgesamt noch ausgeglichenen Ergebnis vor Steuern aus. Die Prognosen basieren einerseits auf gewonnenen Neu- und Folgebeauftragungen für ausgeschriebene Projekte sowie perspektivisch angelegten Erweiterungsinvestitionen, insbesondere Standorterweiterungen und die damit verbundene Lagerinfrastruktur, die mit vergleichsweise höheren Kosten für die Anmietung verbunden sind. Andererseits beruhen die Annahmen auf einer Auftragsentwicklung, welche von Nachfrageeinbrüchen infolge des Ukraine-Kriegs sowie verbleibender Unsicherheiten aus der Corona-Krise zwar tangiert, aber nicht schwerwiegend beeinträchtigt wird.

 

Murr, 17. Juni 2022

HTL Peter Messner GmbH Handel-Transport-Logistik

Geschäftsführung

Michael Messner

Aldo Bonfilio

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

Zum Zwecke der Offenlegung wird der Jahresabschluss im Rahmen der Offenlegungserleichterungen nach § 326 ff. HGB gekürzt wiedergegeben. Der nachfolgende Bestätigungsvermerk bezieht sich auf den vollständigen Jahresabschluss und Lagebericht:

An die HTL Peter Messner GmbH Handel-Transport-Logistik, Murr

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der HTL Peter Messner GmbH Handel-Transport-Logistik, Murr, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2021 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2021 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der HTL Peter Messner GmbH Handel-Transport-Logistik, Murr, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2021 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2021 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2021 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Stuttgart, 20. Juni 2022

Ebner Stolz GmbH & Co. KG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft

Christoph Brauchle, Wirtschaftsprüfer

Christian Klekler, Wirtschaftsprüfer

Angabe gemäß § 328 HGB

Der Jahresabschluss der HTL - Transporte u. Lagerung Peter Messner GmbH, Murr, für das Geschäftsjahr 2021 ist durch Beschluss der Gesellschafterversammlung vom 6. Oktober 2022 festgestellt worden.

Angabe gemäß § 325 Abs. 1b S. 2 HGB

Die Gesellschafter beschließen mit Beschluss vom 6. Oktober 2022 den Vortrag des Bilanzgewinns in Höhe von EUR 10.079.572,33 auf neue Rechnung.

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