Stammdaten

Register
Amtsgericht Frankfurt am Main HRB 49321
Vorher
Wallrich Asset Management AktiengesellschaftWallrich Wolf Asset Management AG
Eingetragen
13.4.2000
Branche
Alle anderen Finanzdienstleistungen a. n. g.Effekten- und WarenterminhandelGeld- und Wertdienste
Gegenstand
Das Erbringen von Finanzdienstleistungen in Form der Anlageberatung im Sinne von § 2 Abs. 2 Nr. 4 WplG, der Abschlussvermittlung im Sinne von § 2 Abs. 2 Nr. 5 WplG, der Finanzportfolioverwaltung im Sinne von § 2 Abs. 2 Nr. 9 WplG und die Anlagevermittlung im Sinne des § 2 Abs. 2 Nr. 3 WplG.

Finanzübersicht

Historie

Keine Bekanntmachungen für diesen Filter verfügbar

Management

NameRolle
Thomas Hellener
seit 23.7.2025
Vorstandsmitglied
Andrea Traiser
seit 23.5.2019
Prokura
Stefan Wallrich
seit 5.10.2004
Vorstandsmitglied

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Wallrich Asset Management AG

Frankfurt am Main

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.07.2022 bis zum 30.06.2023

Lagebericht

1. Geschäftsverlauf und Geschäftsergebnis

Geschäftsverlauf und Geschäftsergebnis haben sich im Geschäftsjahr 2022/2023 positiv entwickelt. Die Wallrich Asset Management AG hat Erträge i.H.v. insgesamt TEUR 1.159 (Vorjahr: TEUR 779) und Aufwendungen i.H.v. TEUR 885 (Vorjahr: TEUR 801) erzielt. Daraus ergab sich ein Jahresüberschuss i.H.v. TEUR 274 (Vorjahr: Jahresfehlbetrag i.H.v. TEUR 22). In den Gesamterträgen sind einmalige Erträge aus der Veräußerung einer Beteiligung i.H.v. TEUR 290 enthalten, die das Ergebnis positiv beeinflusst haben. Bereinigt um diesen Effekt ergäbe sich ein Jahresüberschuss i.H.v. TEUR 42.

Sowohl im Bereich des Fondsmanagements als auch im Bereich der Vermögensverwaltung konnten die betreuten Volumina gesteigert werden. Es wurden Provisionserträge i.H.v. TEUR 788 (Vorjahr: TEUR 731) erzielt, was einer Steigerung um 8% entspricht. Dadurch konnte das Ergebnis aus dem Wertpapierdienstleistungsgeschäft i.H.v. TEUR 662 (Vorjahr: TEUR 606) um 9% erhöht werden.

Der wesentliche Beitrag zu dieser Entwicklung resultiert aus dem Fondsmanagement. Unsere konsequent umgesetzte Strategie der Fokussierung auf die Weiterentwicklung, das Management und den Vertrieb unserer Investmentfonds hat sich als Erfolgsfaktor erwiesen. In allen Fonds konnten wir eine sehr gute Performance erzielen, wodurch neue Investoren und Zuwächse in den Fondsvolumina zu verzeichnen waren. Die Hauptwachstumskomponente bilden dabei die Algorithmus-basierten Fonds Wallrich AI Libero und Wallrich AI Peloton, die mittels künstlicher Intelligenz optimiert werden und menschliche Emotionen bei Anlageentscheidungen ausschließen.

Auch die im Geschäftsjahr durchgeführten Marketingmaßnahmen und Vertriebsstrategien lassen neues Wachstum erkennen. Daher werden wir die eingeschlagenen Strategien weiter verfolgen.

2. Lage zum Bilanzstichtag

Die Vermögenslage der Wallrich Asset Management AG ist unverändert stabil und geordnet. Das Eigenkapital liegt mit TEUR 613 (Vorjahr: TEUR 402) bei einer Eigenkapitalquote von 70% (Vorjahr: 75%). Auf der Vermögensseite bestehen 70% (Vorjahr: 33%) aus kurzfristig realisierbaren Forderungen. Insgesamt sind 28% (Vorjahr: 61%) des Vermögens in Wertpapieren und Beteiligungen angelegt.

Die Finanzlage ist ebenfalls unverändert stabil und geordnet. Das Institut finanziert sich überwiegend aus Eigenmitteln. Zahlungsmittelüberschüsse werden in Form liquider Mittel auf den Geschäftskonten der Gesellschaft gehalten. Kurzfristige Forderungen an Kreditinstitute belaufen sich zum 30.06.2023 auf TEUR 519 (Vorjahr: TEUR 92). Dies sind 59% (Vorjahr: 17%) des Gesamtvermögens.

Zur Ertragslage siehe Abschnitt 1 Geschäftsverlauf und Geschäftsergebnis.

3. Prognose der voraussichtlichen Entwicklung

Nach Konsolidierung des Geschäftsbetriebs, Stabilisierung des Geschäftsumfangs und Reduzierung der Kosten auf das notwendige Maß war das Geschäftsjahr 2022/2023 von der Umsetzung unserer Geschäftsstrategie hin zur Fokussierung auf das Management und den Vertrieb unserer Algorithmus-basierten Fonds geprägt. Hier ist eine positive Wertentwicklung zu verzeichnen, so dass wir - eine einigermaßen stabile Entwicklung der Kapitalmärkte vorausgesetzt - im Folgejahr mit wachsenden Erträgen rechnen.

Entsprechend gehen unsere Prognosen von einer stabilen Entwicklung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage für die folgenden beiden Geschäftsjahre aus. Unseren Annahmen liegen Erfahrungswerte, relativ sicher prognostizierbare Provisionserträge aus bestehenden Kunden- und Vertragsbeziehungen und relativ konstante Kosten zugrunde.

Unternehmensinterne Einflussfaktoren auf die voraussichtliche Entwicklung sind direkt durch uns steuerbar. Externe Einflussfaktoren, wie geopolitische Prozesse, die Kapitalmarktentwicklung oder aufsichtsrechtliche Rahmenbedingungen, sind dagegen durch uns nicht beeinflussbar. Hier zielen unsere unternehmensinternen Steuerungsmaßnahmen auf Risikofrüherkennung und rechtzeitige Gegenmaßnahmen ab.

Chancen für die künftige Entwicklung sehen wir insbesondere im Bereich Fondsmanagement. Hohes Wachstumspotenzial liegt in unseren Algorithmus-basierten Fonds (siehe oben), weshalb wir unsere Anstrengungen und Investitionen auf die Optimierung des Algorithmus konzentrieren.

4. Risiken und Risikomanagement

Risiken für die künftige Entwicklung sehen wir in nicht durch uns beeinflussbaren externen Umfeldbedingungen, insbesondere Kapitalmarktentwicklung sowie permanent steigende rechtliche und regulatorische Anforderungen, die Fehlerpotenzial beinhalten sowie kosten- und zeitintensiv sind. Auch Risiken aus der Zwangsmitgliedschaft in der EdW und der daraus resultierenden Inanspruchnahme für fremde Haftungsfälle sind für unser Unternehmen relevant.

Adressenausfall- und Marktpreisrisiken sind für unser Institut als unbedeutend einzustufen und mit den durch uns vorgesehenen Maßnahmen zur Risikosteuerung angemessen zu begrenzen. Ertrags- und Liquiditätsrisiken könnten sich im Falle signifikanter Kundenabgänge, negativer Entwicklung des betreuten Kundenvermögens durch negative Kapitalmarktentwicklung sowie nicht beeinflussbare Kostensteigerungen (z.B. EdW-Sonderumlagen, zunehmende aufsichtsrechtliche Anforderungen) ergeben. Zur Steuerung dieser Risiken haben wir umfangreiche Maßnahmen eingeführt, die auf Risikofrüherkennung und Risikobegrenzung abzielen.

 

Frankfurt am Main, 29. September 2023

Stefan Wallrich, Vorstand

Bilanz

Aktiva

30.6.2023
EUR
30.6.2022
EUR
1. Barreserve 93,33 26,11
a) Kassenbestand 93,33 26,11
3. Forderungen an Kreditinstitute 519.233,07 91.666,19
a) täglich fällig 487.918,19 61.721,63
b) andere Forderungen 31.314,88 29.944,56
4. Forderungen an Kunden 76.814,54 73.663,33
Aktien und andere nicht festverzinsliche Wertpapiere 242.694,32 222.206,87
7. Beteiligungen 4.681,38 104.210,39
darunter: an Kreditinstituten 98.060,00
11. Immaterielle Anlagewerte 1,00 213,00
12. Sachanlagen 14.531,00 35.089,00
14. Sonstige Vermögensgegenstände 7.279,13 6.070,63
15. Rechnungsabgrenzungsposten 10.459,55 4.892,75
Summe der Aktiva 875.787,32 538.038,27

Passiva

30.6.2023
EUR
30.6.2022
EUR
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 20.167,05
b) mit vereinbarter Laufzeit oder Kündigungsfrist 20.167,05
5. Sonstige Verbindlichkeiten 93.762,66 45.225,36
6. Rechnungsabgrenzungsposten 4.999,99
6a. Passive latente Steuern 23.700,00 20.500,00
7. Rückstellungen 102.988,74 49.767,89
12. Eigenkapital 650.335,93 402.377,97
a) Eingefordertes Kapital 375.000,00 375.000,00
Gezeichnetes Kapital 375.000,00 375.000,00
c) Gewinnrücklagen 37.500,00
ca) gesetzliche Rücklage 37.500,00
d) Bilanzgewinn 237.835,93 27.377,97
Summe der Passiva 875.787,32 538.038,27

Gewinn- und Verlustrechnung

1.7.2022 - 30.6.2023
EUR
1.7.2021 - 30.6.2022
EUR
1. Zinserträge 1.092,86 24,93
a) aus Kredit- und Geldmarktgeschäften 1.092,86 24,93
2. Zinsaufwendungen 393,58 1.045,94
Ergebnis 1. - 2. 699,28 -1.021,01
3. Laufende Erträge 2.820,64 2.332,98
a) aus Aktien und anderen nicht festverzinslichen Wertpapieren 2.820,64 2.332,98
5. Provisionserträge 788.481,41 731.282,63
6. Provisionsaufwendungen 126.016,56 125.351,74
Ergebnis 5. - 6. 662.464,85 605.930,89
8. Sonstige betriebliche Erträge 56.222,02 43.260,62
10. Allgemeine Verwaltungsaufwendungen 745.212,33 656.786,10
a) Personalaufwand 424.919,09 373.728,50
aa) Löhne und Gehälter 387.742,19 327.680,73
ab) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 37.176,90 46.047,77
darunter: für Altersversorgung 14.712,88 14.975,72
b) andere Verwaltungsaufwendungen 320.293,24 283.057,60
11. Abschreibungen und Wertberichtigungen auf immaterielle Anlagewerte und Sachanlagen 10.469,82 16.223,29
12. Sonstige betriebliche Aufwendungen 250,00
Erträge aus Zuschreibungen zu Beteiligungen, Anteilen an verbundenen Unternehmen und wie Anlagevermögen behandelten Wertpapieren 310.651,45 1.703,26
Ergebnis -15. + 16. 310.651,45 1.703,26
19. Ergebnis der normalen Geschäftstätigkeit 277.176,09 -21.052,65
23. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 2.968,13 1.675,82
Ergebnis 23. + 24. 2.968,13 1.675,82
28. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 1.127,97 50.106,44
Ergebnis 27. bis 28b. 275.335,93 27.377,97
Ergebnis 27. bis 29. 275.335,93 27.377,97
Ergebnis 27. bis 30. 275.335,93 27.377,97
Ergebnis 27. bis 31. 275.335,93 27.377,97
32. Einstellung in Gewinnrücklagen 37.500,00
a) in die gesetzliche Rücklage 37.500,00
Ergebnis 27. bis 32. 237.835,93 27.377,97
34. Bilanzgewinn 237.835,93 27.377,97

Anhangangaben

I. Angaben zur Form der Darstellung und zur Gliederung des Jahresabschlusses

Die Wallrich Asset Management AG mit dem Sitz in Frankfurt am Main, eingetragen im Handelsregister des Amtsgerichts Frankfurt am Main unter der Nummer HRB 49321, ist ein Wertpapierinstitut i.S.d. § 2 Abs. 1 WpIG und hat gem. § 340 Abs. 4a HGB die Vorschriften zur Rechnungslegung gem. §§ 340 ff. HGB anzuwenden. Unabhängig von Größe und Rechtsform haben Rechnungslegung und Jahresabschluss den Vorschriften für große Kapitalgesellschaften zu entsprechen.

Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB), des Aktiengesetzes (AktG), des Wertpapierinstitutsgesetzes (WpIG) und der Verordnung über die Rechnungslegung der Kreditinstitute und Wertpapierinstitute (RechKredV) aufgestellt.

Die Bilanz ist in Kontoform aufgestellt worden. Die in Formblatt 1 der RechKredV bezeichneten Posten sind gesondert und in der vorgeschriebenen Reihenfolge ausgewiesen. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist in Staffelform nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt worden, die in Formblatt 3 der RechKredV bezeichneten Posten sind gesondert und in der vorgeschriebenen Reihenfolge ausgewiesen. Abweichungen oder Änderungen in der Form der Darstellung oder in der Gliederung hat es nicht gegeben.

II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

1. Grundsätze

Bilanzierung und Bewertung erfolgten gem. §§ 242 ff., 264 ff. HGB sowie 340 ff. HGB i.V.m. Abschnitt 2 bis 4 RechKredV. Abweichungen von den Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften oder Änderungen der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr sind nicht vorgekommen.

2. Bargeldbestände und Forderungen

Bargeldbestände sowie Forderungen an Kreditinstitute und Kunden sind mit ihrem Nennbetrag angesetzt worden. Forderungsverluste würden im Jahr ihres Eintritts direkt abgeschrieben werden. Erkennbare Ausfallrisiken würden über Einzel- oder Pauschalwertberichtigungen berücksichtigt werden. Im Geschäftsjahr 2022/2023 waren keine Abschreibungen oder Wertberichtigungen vorzunehmen.

3. Finanzanlagevermögen

Wertpapiere und Beteiligungen wurden nach den Grundsätzen der Einzelbewertung und des Vorsichtsprinzips bewertet. Sie wurden zunächst mit ihren Anschaffungskosten angesetzt. Dauernde Wertminderungen wurden über Abschreibungen auf den niedrigeren Kurswert am Bilanzstichtag und Wertaufholungen durch Zuschreibungen höchstens bis zu den ursprünglichen Anschaffungskosten berücksichtigt. Im Geschäftsjahr 2022/2023 erfolgten Zuschreibungen zu Wertpapieren i.H.v. EUR 20.487. Abschreibungen waren nicht vorzunehmen.

4. Immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen

Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände sowie Sachanlagen wurden gem. § 253 Abs. 1 HGB mit ihren Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, bewertet. Die Anschaffungskosten wurden gem. § 255 Abs. 1 HGB ermittelt. Planmäßige Abschreibungen erfolgten gem. § 253 Abs. 3 HGB linear und zeitanteilig nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer. Außerplanmäßige Abschreibungen auf einen niedrigeren beizulegenden Wert oder Wertaufholungen waren nicht vorzunehmen.

5. Sonstige Vermögensgegenstände und Aktive Rechnungsabgrenzungsposten

Sonstige Vermögensgegenstände wurden mit ihrem Nennbetrag angesetzt. Aktive Rechnungsabgrenzungsposten wurden gem. § 250 Abs. 1 i.V.m. § 252 Abs. 1 Nr. 4 und 5 HGB entsprechend der Verursachung der Aufwendungen gebildet. Sie enthalten vor dem Bilanzstichtag getätigte Ausgaben für nach dem Stichtag zu erfassenden Aufwand.

6. Verbindlichkeiten und Rückstellungen

Verbindlichkeiten sind gem. § 253 Abs. 1 HGB mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt worden. Rückstellungen wurden gem. § 249 Abs. 1 Satz 1 HGB gebildet. Der Wertansatz erfolgte gem. § 253 Abs. 1 HGB in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags zur Abdeckung der erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen.

7. Passive Rechnungsabgrenzungsposten und passive latente Steuern

Passive Rechnungsabgrenzungsposten wurden gem. § 250 Abs. 2 i.V.m. § 252 Abs. 1 Nr. 4 und 5 HGB entsprechend der Realisierung der Erträge gebildet. Sie enthalten vor dem Bilanzstichtag zugeflossene Einnahmen, die erst nach dem Stichtag Erträge darstellen.

Latente Steuerverpflichtungen resultieren aus dem unterschiedlichen Wertansatz der Pensionsverpflichtungen (siehe Abschnitt III. Ziffer 4. dieses Anhangs) in Handels- und Steuerbilanz. Die aus der Abweichung mit einem durchschnittlichen Steuersatz von 31,925% ermittelten Steuerdifferenzen wurden gem. § 274 Abs. 1 Satz 1 HGB passiviert.

8. Eigenkapital

Das Eigenkapital wurde zum Nennbetrag bilanziert und setzt sich aus dem satzungsmäßigen Grundkapital, der gesetzlichen Rücklage gem. § 150 AktG und dem zum 30.06.2023 ausgewiesenen Bilanzgewinn zusammen.

III. Angaben und Erläuterungen zu den Posten des Jahresabschlusses

1. Fristengliederung gem. § 9 RechKredV

Gesamtbetrag davon mit einer Restlaufzeit von
EUR täglich fällig
EUR
bis 3 Monate
EUR
Forderungen an Kreditinstitute 519.233 487.918 31.315
Forderungen an Kunden 76.815 0 76.815
Sonstige Vermögensgegenstände 7.279 0 0
Sonstige Verbindlichkeiten 93.763 0 0
Rückstellungen 102.989 0 0
Summe 800.078 487.918 108.129
über 3 Monate bis zu 1 Jahr
EUR
1 bis 5 Jahre
EUR
mehr als 5 Jahre
EUR
Forderungen an Kreditinstitute 0 0 0
Forderungen an Kunden 0 0 0
Sonstige Vermögensgegenstände 7.279 0 0
Sonstige Verbindlichkeiten 93.763 0 0
Rückstellungen 101.989 0 1.000
Summe 203.031 0 1.000

2. Aufgliederung börsenfähiger Wertpapiere

Die im Finanzanlagevermögen ausgewiesenen Wertpapiere und Beteiligungen sind in voller Höhe börsenfähig:

börsennotiert nicht börsennotiert
30.06.2023
EUR
30.06.2022
EUR
30.06.2023
EUR
30.06.2022
EUR
Aktien und andere nicht festverzinsliche Wertpapiere 242.694 222.207 0 0
Beteiligungen 0 0 4.681 104.210

3. Anlagenverzeichnis zum 30. Juni 2023

Anschaffungskosten/Herstellungskosten
Stand 01.07.2022
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Stand 30.06.2023
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. EDV-Software 25.129,23 0,00 0,00 25.129,23
2. Website 2.139,00 0,00 0,00 2.139,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 27.268,23 0,00 0,00 27.268,23
II. Sachanlagen
1. Fahrzeuge 30.064,85 0,00 30.064,85 0,00
2. Geschäftsausstattung 31.302,22 0,00 4.678,97 26.623,25
3. Büroeinrichtung 109.689,81 0,00 44.947,80 64.742,01
4. Wirtschaftsgüter Sammelposten 1.059,67 0,00 0,00 1.059,67
5. Geringwertige Wirtschaftsgüter 6.210,68 1.223,82 0,00 7.434,50
Summe Sachanlagen 178.327,23 1.223,82 79.691,62 99.859,43
III. Finanzanlagen
1. Nicht festverzinsliche Wertpapiere 277.472,41 0,00 0,00 277.472,41
2. Beteiligungen 114.236,46 0,00 99.529,01 14.707,45
Summe Finanzanlagen 391.708,87 0,00 99.529,01 292.179,86
Gesamtsumme 597.304,33 1.223,82 179.220,63 419.307,52
Abschreibungen
Stand 01.07.2022
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Stand 30.06.2023
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. EDV-Software 25.129,23 0,00 0,00 25.129,23
2. Website 1.926,00 212,00 0,00 2.138,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 27.055,23 212,00 0,00 27.267,23
II. Sachanlagen
1. Fahrzeuge 17.037,85 1.503,00 18.540,85 0,00
2. Geschäftsausstattung 28.188,22 2.976,00 4.678,97 26.485,25
3. Büroeinrichtung 90.741,81 4.555,00 44.947,80 50.349,01
4. Wirtschaftsgüter Sammelposten 1.059,67 0,00 0,00 1.059,67
5. Geringwertige Wirtschaftsgüter 6.210,68 1.223,82 0,00 7.434,50
Summe Sachanlagen 143.238,23 10.257,82 68.167,62 85.328,43
III. Finanzanlagen
1. Nicht festverzinsliche Wertpapiere 55.265,54 0,00 20.487,45 34.778,09
2. Beteiligungen 10.026,07 0,00 0,00 10.026,07
Summe Finanzanlagen 65.291,61 0,00 20.487,45 44.804,16
Gesamtsumme 235.585,07 10.469,82 88.655,07 157.399,82
Buchwerte
Stand 30.06.2022
EUR
Stand 30.06.2023
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. EDV-Software 0,00 0,00
2. Website 213,00 1,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 213,00 1,00
II. Sachanlagen
1. Fahrzeuge 13.027,00 0,00
2. Geschäftsausstattung 3.114,00 138,00
3. Büroeinrichtung 18.948,00 14.393,00
4. Wirtschaftsgüter Sammelposten 0,00 0,00
5. Geringwertige Wirtschaftsgüter 0,00 0,00
Summe Sachanlagen 35.089,00 14.531,00
III. Finanzanlagen
1. Nicht festverzinsliche Wertpapiere 222.206,87 242.694,32
2. Beteiligungen 104.210,39 4.681,38
Summe Finanzanlagen 326.417,26 247.375,70
Gesamtsumme 361.719,26 261.907,70

4. Forderungen

In den täglich fälligen Forderungen an Kreditinstitute sind auf Fremdwährungen lautende Posten enthalten, die zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag in Euro umgerechnet worden sind. Der Gesamtbetrag beläuft sich auf EUR 158 (Vorjahr: EUR 259).

5. Aufgliederung der Rückstellungen

30.06.2023
EUR
30.06.2022
EUR
Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 0 12.000
Rückstellungen für Personalkosten 60.489 1.208
Rückstellungen für Abschluss- und Prüfungskosten 32.000 26.060
Rückstellungen für Archivierung und Aufbewahrung 1.000 1.000
Sonstige Rückstellungen 9.500 9.500
102.989 49.768

6. Rückstellungen für Pensionsverpflichtungen

Es besteht eine Pensionsverpflichtung gegenüber dem Vorstand (Versorgungsberechtigter), die auf einer wertpapiergebundenen beitragsorientierten Leistungszusage im Wege einer arbeitgeber- und arbeitnehmerfinanzierten Direktzusage beruht. Zur Rückdeckung wurde ein Wertpapierdepot eingerichtet und an den Versorgungsberechtigten verpfändet. Die Pensionsverpflichtung des Arbeitgebers (Erfüllungsbetrag) besteht in Höhe des beizulegenden Zeitwerts der Wertpapiere zuzüglich des in der Pensionsrückstellung ausgewiesenen Betrags, mindestens jedoch in Höhe des garantierten Mindestbetrags.

Zur Bewertung wurde ein versicherungsmathematisches Gutachten nach den gem. HGB geltenden Bewertungsvorschriften für Pensionsrückstellungen unter Berücksichtigung der Stellungnahme des Hauptfachausschusses des Instituts der Wirtschaftsprüfer (IDW RS HFA 30) erstellt. Gem. § 253 Abs. 1 Satz 3 HGB ist die Pensionsrückstellung mit dem beizulegenden Zeitwert der Wertpapiere anzusetzen, soweit dieser den garantierten Mindestbetrag übersteigt.

Der aus dem garantierten Mindestbetrag resultierende Erfüllungsbetrag bestimmt sich nach der Höhe des zum 30.06.2023 ermittelten Barwerts der zeitratierlich erdienten Versorgungsanwartschaften (Gegenwartswert). Gem. § 253 Abs. 2 HGB wurden folgende Parameter zugrunde gelegt:

□ Methode: Stellungnahme des Hauptfachausschusses des Instituts der Wirtschaftsprüfer e.V. - IDW RS HFA 30

□ Biometrische Berechnungsgrundlagen: Richttafeln 2018 G von Dr. Klaus Heubeck

□ Rechnungszinssatz im 10-Jahres-Durchschnitt: 1,80% p.a. gem. Rückstellungsabzinsungsverordnung

□ Anwendung der Vereinfachungsregelung: pauschale Restlaufzeit von 15 Jahren

□ Verzicht auf die Berücksichtigung einer Ausscheidewahrscheinlichkeit durch Fluktuation

Die Bewertung der Wertpapiere erfolgte gem. § 253 Abs. 1 Satz 4 HGB zum beizulegenden Zeitwert nach Bestätigung durch die Depotbank. Zum 30.06.2023 übersteigt der beizulegende Zeitwert der Wertpapiere den garantierten Mindestbetrag, so dass der Zeitwert maßgeblich ist. Der Rückstellungsbetrag für die Pensionsverpflichtung und der Aktivwert der Wertpapierdepots wurden gem. § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB miteinander verrechnet.

Laut versicherungsmathematischem Gutachten ergibt sich kein Unterschiedsbetrag gem. § 253 Abs. 6 HGB, da der Zeitwert maßgeblich ist.

Nach steuerlichen Vorschriften ergibt sich ein höherer Wertansatz der Rückstellung. Die daraus resultierende Steuerdifferenz wurde gem. § 274 Abs. 1 Satz 1 HGB als passive latente Steuerverpflichtung ausgewiesen.

EUR
Bilanz zum 30.06.2023
Aktivwert des Wertpapierdepots (beizulegender Zeitwert) 145.907
Passivwert der Pensionsverpflichtung (Erfüllungsbetrag) 145.907
Ausweis nach Verrechnung gem. § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB 0
Gewinn- und Verlustrechnung für 2022/2023
Erfüllungsbetrag gem. § 253 Abs. 1 Satz 2 HGB per 30.06.2022 124.530
Zinsergebnis 9.377
Zinsänderungsergebnis 0
Sonstiges Ergebnis (Personalaufwand) 12.000
Erfüllungsbetrag gem. § 253 Abs. 1 Satz 2 HGB per 30.06.2023 145.907

7. Gewinn- und Verlustrechnung

In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind periodenfremde Erträge i.H.v. EUR 6.520 (Vorjahr: EUR 629) enthalten. In den Verwaltungsaufwendungen sind periodenfremde Aufwendungen i.H.v. EUR 5.045 (Vorjahr: EUR 4.540) enthalten. Künftige Belastungen aus diesen Positionen ergeben sich nicht. Außerordentliche Erträge oder Aufwendungen sind nicht enthalten. Eine Aufgliederung der Erträge nach geographischen Märkten unterbleibt, da die Erträge ausschließlich in Europa erzielt werden, was als einheitlicher geographischer Markt gilt.

IV. Vorschlag über die Verwendung des Bilanzgewinns

Der Bilanzgewinn zum 30.06.2023 ermittelt sich wie folgt:

EUR
Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 1.128
Jahresüberschuss des Geschäftsjahres 274.208
Einstellungen in die gesetzliche Rücklage gem. § 150 AktG -37.500
Bilanzgewinn vor Verwendung 237.836

Der Vorstand beabsichtigt gem. § 170 Abs. 2 AktG folgenden Vorschlag über die Verwendung des Bilanzgewinns:

EUR
1. Verteilung an die Aktionäre 236.250
2. Einstellung in Gewinnrücklagen 0
3. Vortrag auf neue Rechnung 1.586
4. Bilanzgewinn nach Verwendung 237.836

V. Sonstige Pflichtangaben

1. Grundkapital und Aktien

Das Grundkapital beträgt EUR 375.000 und ist eingeteilt in 375.000 Stück auf den Namen lautende nennbetragslose Stückaktien. Alle Aktien sind als Stammaktien ausgestaltet und haben die gleichen Gewinnbezugs- und Stimmrechte. Vorzugsaktien oder Genussrechte wurden nicht ausgegeben. Genehmigtes Kapital ist in der Satzung nicht enthalten.

2. Vorstand

Vorstand der Gesellschaft war im Geschäftsjahr 2022/2023:

Stefan Wallrich, Dipl.-Kaufmann, Geiselbach

Auf die Angabe der Bezüge des Vorstands wird unter Verweis auf § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

3. Aufsichtsrat

Dem Aufsichtsrat gehörten im Geschäftsjahr 2022/2023 an:

Prof. Dr. Hartwig Webersinke, Dekan, Aufsichtsratsvorsitzender

Robert Weiher, Bankkaufmann, Stellvertretender Aufsichtsratsvorsitzender

Christopher Esche, Master of Science, Aufsichtsrat

Die Bezüge des Aufsichtsrats betrugen für das Geschäftsjahr 2022/2023 insgesamt EUR 7.000.

Vorschüsse oder Kredite an den Vorstand oder an Aufsichtsratsmitglieder wurden nicht gewährt. Haftungsverhältnisse zugunsten des Vorstands zugunsten von Aufsichtsratsmitgliedern wurden nicht eingegangen. Bezugsrechte oder sonstige aktienbasierte Vergütungen wurden nicht an den Vorstand oder an Aufsichtsratsmitglieder ausgegeben.

4. Personal

Die Gesellschaft hatte im Geschäftsjahr 2022/2023 neben dem Vorstand durchschnittlich 2 Mitarbeiter.

5. Beteiligungen und Anteile an verbundenen Unternehmen

Die Gesellschaft hält zum 30.06.2023 folgende Beteiligungen i.S.d. § 271 Abs. 1 Satz 1 HGB:

Gesellschaft Sitz Nennbetrag der Beteiligung
EUR
Ergebnis letzter Jahresabschluss
TEUR
PartnerFonds AG i.L. Planegg 4.681 5.214
(per 31.12.2022)

Dies ist keine Beteiligung an einer großen Kapitalgesellschaft, die 5% der Stimmrechte überschreitet. Vorstand und Mitarbeiter nehmen keine Mandate in gesetzlich zu bildenden Aufsichtsgremien großer Kapitalgesellschaften wahr und halten keine Beteiligungen an großen Kapitalgesellschaften, die 5% der Stimmrechte überschreiten.

6. Honorar des Abschlussprüfers

Honorar für 2022/2023
EUR
Abschlussprüfungsleistungen 6.800
andere Bestätigungsleistungen 4.200
Steuerberatungsleistungen 0
sonstige Leistungen 2.760
13.760

7. Ereignisse nach dem Bilanzstichtag

Nach dem Schluss des Geschäftsjahres 2022/2023 sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung eingetreten, die sich auf die Beurteilung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft wesentlich auswirken.

 

Frankfurt am Main, 29. September 2023

Stefan Wallrich, Vorstand

Bericht des Aufsichtsrats

der Wallrich Asset Management AG gemäß § 171 Absatz 2 AktG

Der Aufsichtsrat hat sich bei Aufnahme seiner Amtsgeschäfte durch den Vorstand ausführlich über die Situation der Gesellschaft und grundsätzliche Fragen der Unternehmenspolitik unterrichten lassen. In der darauffolgenden Zeit wurde der Aufsichtsrat und zusätzlich der Aufsichtsratsvorsitzende regelmäßig mündlich über das per 30. Juni 2023 abgeschlossene Geschäftsjahr der Wallrich Asset Management AG informiert. Am 17. November 2022 und am 26. April 2023 fanden turnusgemäße Aufsichtsratssitzungen statt, an denen der Vorstand teilgenommen hat.

Den Mitgliedern des Aufsichtsrats wurde der Jahresabschluss des Geschäftsjahres vom 1. Juli 2022 bis 30. Juni 2023 vom Vorstand rechtzeitig zugeleitet.

Dem Ergebnis des Jahresabschlusses, der von der Gesellschaft erstellt und von HM Hessler Mosebach Wirtschaftsprüfer, Steuerberater, Frankfurt, geprüft worden ist, stimmt der Aufsichtsrat zu. Nach dem abschließenden Ergebnis der Prüfung durch den Aufsichtsrat bestehen keinerlei Einwendungen gegen den vom Vorstand vorgelegten Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 1. Juli 2022 bis zum 30. Juni 2023. Der Aufsichtsrat hat deshalb den Jahresabschluss der Wallrich Asset Management AG zum 30. Juni 2023 gebilligt, der damit festgestellt ist. Der Aufsichtsrat schließt sich dem Vorschlag des Vorstands über die Verwendung des Bilanzgewinns an.

 

Frankfurt am Main, den 08. November 2023

Prof. Hartwig Webersinke

Robert Weiher

Christopher Esche

Beschlüsse

Beschlussfassung über die Verwendung des Bilanzgewinns der Wallrich Asset Management AG zum 30. Juni 2023

1. Aufsichtsrat und Vorstand schlagen vor, den Bilanzgewinn in Höhe von Euro 237.836 wie folgt zu verwenden:

Verteilung an die Aktionäre EUR 236.250,00

Gewinnvortrag in Höhe von EUR 1.586,00.

2. Abstimmung

3. Der Vorsitzende stellte fest, dass der Vorschlag mit 375.000 Ja-Stimmen angenommen wurde.

sonstige Berichtsbestandteile

Der Jahresabschluss wurde am 8. November 2023 festgestellt.

 

Frankfurt, den 8. November 2023

Stefan Wallrich, Vorstand

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Wallrich Asset Management AG, Bockenheimer Landstr. 64, 60323 Frankfurt am Main

VERMERK ÜBER DIE PRÜFUNG DES JAHRESABSCHLUSSES UND DES LAGEBERICHTS

Prüfungsurteile

Ich habe den Jahresabschluss der Wallrich Asset Management AG, Frankfurt am Main, - bestehend aus der Bilanz zum 30. Juni 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Juli 2022 bis zum 30. Juni 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus habe ich den Lagebericht der Wallrich Asset Management AG, Frankfurt am Main, für das Geschäftsjahr vom 1. Juli 2022 bis zum 30. Juni 2023 geprüft. Nach meiner Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 30. Juni 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Juli 2022 bis zum 30. Juni 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erkläre ich, dass meine Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Ich habe meine Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Meine Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" meines Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Ich bin von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und habe meine sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Ich bin der Auffassung, dass die von mir erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Meine Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Die Website des Instituts der Wirtschaftsprüfer (IDW) enthält unter

https://www.idw.de/idw/verlautbarungen/bestaetigungsvermerk/hgb-ja-non-pie

eine weitergehende Beschreibung der Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Diese Beschreibung ist Bestandteil meines Bestätigungsvermerks.

 

Frankfurt am Main, 17. Oktober 2023

Petra Mosebach, Wirtschaftsprüferin

Nachrichten & Medien

Insolvenzbekanntmachungen

Aktuelle Insolvenzverfahren

Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen

Handelsregister Dokumente

Gesellschafterliste
Aktueller Abdruck
Chronologischer Abdruck

Organisationen an dieser Adresse

48 nahegelegene Organisationen

Liste von Unternehmen und Organisationen an oder in der Nähe dieser Geschäftsadresse. Die Daten umfassen Firmennamen, Adressen, Registrierungsdetails und Branchenklassifikationen.
Die Informationen auf dieser Seite stammen aus öffentlichen Quellen, offiziellen Registern oder werden von Drittanbietern bereitgestellt. Fusionbase übernimmt keine Garantie für die Richtigkeit, Vollständigkeit oder Aktualität der Daten. Melde dich bei Fragen oder Anregungen über unser Kontaktformular.