Green Vision Two GmbH & Co. KG
Selbe AdresseWagniskapital-Beteiligungsgesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Ann-Christin Tiemann seit 12.3.2025 | Prokura |
Robert Emanuel Dr. Pfund seit 30.7.2015 | Geschäftsführer |
Barbara Alexandropoulou seit 7.10.2009 | Prokura |
Theofanis Alexandropoulos seit 17.9.2009 | Geschäftsführer |
Andreas Karl-Heinz Kokott seit 17.9.2009 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Eigentümerstruktur und Kapitalverteilung des Unternehmens
5 von 11 Anteilseignern sichtbar
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
DEVnet GmbHGrünwaldJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.20231. Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023DEVnet GmbH, Grünwald1.1. Geschäftsmodell In einer zukunftsfähigen und nachhaltigen Geschäftswelt liegt der Schlüssel zum Erfolg in der optimalen Nutzung von Daten und Technologien, immer mit dem Fokus auf die Bedürfnisse der Menschen und den Erhalt einer lebenswerten Gesellschaft und Umwelt. Als Experte für digitale Lösungen steht die DEVnet GmbH, gemeinsam mit ihren Schwesterunternehmen der DEVnet Gruppe, Unternehmen zur Seite, um die Herausforderungen der Digitalisierung zu meistern. DEVnet's Ziel ist es, gemeinsam mit Ihren Kunden Wissen und Fähigkeiten auszubauen und tragfähige Lösungen in einer datengetriebenen Welt zu entwickeln. Die DEVnet Experten vereinen interdisziplinäre Technologie- und Datenkompetenz, spezifisches Branchenwissen und langjährige Praxiserfahrung, um qualitativ hochwertige Lösungen über die gesamte Wertschöpfungskette mit ihren Partnern auf der Kundenseite hinweg zu entwickeln. Mit einem erfahrenen Team von mehr als 140 Beratern unterstützt das DEVnet Team führende Unternehmen in den Branchen Versicherungen, Logistik, Energie und Finanzdienstleistungen im Kontext ihrer digitalen Transformation. Angetrieben von der Leidenschaft für Daten, Technologie und mit fundierten Branchenkenntnissen entwickeln die DEVnet Teams partnerschaftlich mit ihren Kunden innovative Lösungen mit dem Ziel, deren Leistungs- und Wettbewerbsfähigkeit zu stärken. Der Schlüssel zu unserem Erfolg ist die gezielte Kombination unserer Fähigkeiten, die sich auf vier eng miteinander verknüpfte Wissensgebiete konzentrieren: 1. Integration und Organisation von Daten mit dem Ziel Datenströme entlang der gesamten Wertschöpfungskette zu optimieren, um deren Beitrag und Qualität zu steigern. Mit einer ganzheitlichen Perspektive vereinen unsere Spezialisten Technologie, Methodik und das Verständnis für die jeweilige Organisation, um hochwertige Informationsflüsse bei unseren Kunden zu schaffen. 2. Unsere Software Engineering Teams sorgen für die Automatisierung von Abläufen, entwickeln digitale Plattformen und Analytics-Lösungen, um die Wertschöpfungsketten ihrer Kunden digital und skalierbar zu gestalten. 3. Durch Datenanalysen liefern DEVnet's Data Engineers und Data Scientists unseren Kunden Einblicke, die Innovation ermöglichen. Das Spektrum reicht dabei von Business Itelligence Ansätzen bis zur Entwicklung leistungsstarker Analytics auf Basis mathematischer und statistischer Methoden im Data Science Kontext. 4. Die DEVnet Teams begleiten ihre Kunden in der digitalen Transformation und arbeiten dabei eng mit den relevanten Interessensgruppen zusammen, um einen ganzheitlichen Fortschritt zu erreichen. Unser Ziel dabei ist es, die Mitarbeiter aktiv einzubeziehen und kontinuierliches Lernen in Ihrer Organisation zu fördern. Dabei stellen wir den Menschen in den Mittelpunkt aller Prozesse und Projekte. Hierfür nutzen wir bewährte Methoden aus den Bereichen Change Management, Teamlernen, bedürfnisorientierte Kommunikation, agile Methoden und Design Thinking. Die DEVnet GmbH mit Sitz in Grünwald und Repräsentanzen in Frankfurt, Hamburg und Wrocław (Polen) bündelt die Leistungen der DEVnet Gruppe und ist ihr zuverlässiger Ansprechpartner. Wir investieren kontinuierlich in den Ausbau unserer Innovations-, Lösungs- und Kommunikationskompetenz sowie in die Weiterentwicklung unseres fachlichen und technologischen Spektrums. Zudem setzen wir gezielt Ressourcen für die Entwicklung digitaler Geschäftsstrategien ein. 1.2. Wirtschaftsbericht 1.2.1. Aktuelles Marktumfeld und Branchensituation Die deutsche Wirtschaft verzeichnete in 2022 noch ein Wachstum von 1,8 %, litt jedoch 2023 unter den Nachwirkungen der Energiekrise, der geopolitischen Spannungen im Zusammenhang mit dem Krieg in der Ukraine und der straffen Geldpolitik. Die hohe Inflation schwächte die Kaufkraft und Nachfrage und ließ die Finanzierungskosten steigen, während ein Einbruch des Staatskonsums ebenso die Wirtschaftsleistung weiter dämpfte, die überdies durch den anhaltenden Arbeitskräftemangel und Lieferengpässe belastet war. Dieser Einbruch resultierte hauptsächlich aus dem Ende der umfangreichen Corona-Maßnahmen, die während der Pandemie hohe Staatsausgaben verursacht hatten. Die deutsche Wirtschaft befindet sich seit dem Winterhalbjahr 2023/24 in einer Rezession. Das BIP schrumpfte 2023 um 0,3 %. Die IT- und Telekommunikationsbranche wuchs hingegen moderat um 2,1 %. Die Inflationsrate sank auf 5,9 %, und das Staatsdefizit belief sich auf 2,0 %. Europäische und globale Wirtschaften kühlten sich ebenfalls ab, wobei die USA ein robustes Wachstum aufgrund eines starken privaten Konsums zeigte. 2024 wird ein geringes Wirtschaftswachstum von 0,1-0,7 % für Deutschland erwartet. Die globale Wirtschaft soll um 2,2-2,9 % wachsen. Die globalen Finanzierungskosten stiegen deutlich, was die Investitionsbudgets unserer Kunden negativ beeinflusst. Trotz Hoffnung auf Erholung bleiben die gesamtwirtschaftlichen Aussichten eingetrübt, insbesondere weil auch im zweiten Quartal das BIP nach leichtem Zuwachs im ersten Quartal 2024 wieder um 0,1% geschrumpft ist. Deutschland lag damit schon zu Jahresbeginn leicht unter dem EU-Durchschnitt und hinkt nun weiter hinterher. Denn die gesamte Euro-Zone verzeichnete im zweiten Quartal - trotz der Schwäche in Deutschland - ein überraschend starkes Wachstum: Die Wirtschaft in der Euro-Zone wuchs um 0,3 Prozent im Vergleich zum ersten Quartal, wie das EU Statistikamt berechnet hat. Laut Alexander Krüger, Chefvolkswirt der Hauck Aufhäuser Lampe Privatbank, sind schwierige Standortfaktoren und die verunsichernde Wirtschaftspolitik Hauptursachen für die derzeitige Lage. Das stetig sinkende Auftragspolster in der Industrie gefährdet Arbeitsplätze. Der Gegenwind für die deutsche Wirtschaft ist stark: China hat als Wachstumstreiber auf den Weltmärkten an Schwung verloren, und im Inland steigt die Zahl der Firmenpleiten. Eine erste Zinssenkung der Europäischen Zentralbank im Juni hat noch keine wesentliche Besserung gebracht. Viele Ökonomen hatten einen Aufschwung für die zweite Jahreshälfte erwartet. Doch Konjunkturbarometer zeigten bereits vor der Veröffentlichung der BIP-Zahlen einen Fehlstart ins zweite Halbjahr: Der ifo-Geschäftsklimaindex, ein wichtiger Frühindikator für Europas größte Volkswirtschaft, sank im Juli den dritten Monat in Folge. "Die deutsche Wirtschaft steckt in der Krise fest", so ifo-Präsident Clemens Fuest. Obwohl das Geschäftsklima in der IT- und Kommunikationsbranche durchaus besser ist als in der Gesamtwirtschaft, sehen wir, dass der Bitkom-Ifo-Digitalindex seit der zweiten Jahreshälfte 2021 sinkt. Der Index bildet die aktuelle Geschäftslage und die Geschäftserwartungen für die kommenden drei Monate ab und berechnet daraus das Geschäftsklima. Er liegt aktuell etwa 31 % unterhalb des Standes zu Beginn des Jahres 2020, vor Beginn der Pandemie. Seit Mai 2023 dokumentiert der Index kontinuierlich die negativen Geschäftserwartungen in der Branche. Schaut man auf die Umsatzzuwächse in der IT- und Kommunikationsbranche dann gibt es eine große Spreizung zwischen den einzelnen Segmenten. Das größte Wachstum kann wie in den Vorjahren die Informationstechnik verbuchen und hier insbesondere die Softwarebranche welche der stärkste Wachstumstreiber in 2023 war. KI-Plattformen legten dabei um 41% zu. Die Umsätze mit IT-Dienstleistungen stiegen in 2023 um 5,3 Prozent auf 49,4 Milliarden Euro. Dieses Geschäftssegment ist zumeist langfristig angelegt und wird weniger stark von Konjunkturschwankungen beeinflusst. Für 2024 wird ein Wachstum der Umsätze mit IT-Dienstleistungen um 4,5 Prozent auf 51,6 Milliarden Euro erwartet. Dieser positiven Erwartung stehen jedoch die insgesamt nach unten korrigierten Investitionsvorhaben der Unternehmen in Deutschland für das laufende Jahr entgegen. Die ifo Investitionserwartungen fielen deutlich auf -0,1 Punkte Ende des ersten Quartals 2024, nach +1,2 Punkten im 4.Quartal 2023. "Die globale Nachfrage nach Investitions- und Vorleistungsgütern bleibt schwach und wirtschaftspolitische Unsicherheiten bestehen weiter. Viele Unternehmen verschieben daher ihre Investitionsentscheidungen", sagt Lara Zarges, Konjunkturexpertin am ifo Institut. Schaut man auf die Branchen, in denen wir tätig sind, ergibt sich folgendes Bild. Mit der Zinswende steigt die Rentabilität von Deutschlands Finanzdienstleistern. Doch vielerorts erzwingt sie auch hohe Abschreibungen und Wertberichtigungen. Bei zahlreichen Institutsgruppen geht die Rendite daher zurück. Gut die Hälfte der Marktteilnehmer verdient kaum Geld. Innerhalb von zwölf Monaten konnten die drei Großbanken in Deutschland ihre Eigenkapitalrendite nach Steuern auf 6,5 Prozent erhöhen. Die tiefgreifende Transformation der vergangenen Jahre verbunden mit einer Fokussierung des Geschäftsmodells und umfangreichen Effizienzprogrammen zahlt sich aus. Dies erleichtert es den im harten internationalen Wettbewerb stehenden Häusern, in Zukunftsthemen wie künstliche Intelligenz zu investieren und so ihre starke Stellung im Markt zu festigen. Trotz positiver Signale bei den Großbanken befindet sich der für uns größte Markt, die Finanzdienstleitungsbranche weiterhin in einer tiefgreifenden Transformation. Obwohl die Übergangsphase zu steigenden Zinsen begonnen hat, wird das Bild von anhaltend neuen Regulierungsanforderungen einerseits, von steigenden Verwaltungsaufwendungen, von verändertem Kundenverhalten sowie den besonderen Herausforderungen der Digitalisierung andererseits geprägt Im Fokus stehen die Optimierung und Vereinfachung sämtlicher Geschäftsprozesse. Schwerpunkte bilden die längst noch nicht überall erfolgte Beseitigung von Doppelfunktionen sowie der konsequente Ersatz manueller Prozesse durch digitale und KI-Lösungen. Ebenso wichtig ist eine ressourcenoptimierte Ausrichtung des Portfolios, die digitalen Produkten und Services Vorrang einräumt. Damit verbunden ist auf der einen Seite eine Stärkung der digitalen Vertriebskanäle und auf der anderen Seite eine fortgesetzte Straffung des Filialnetzes. Die Gewinner der Branche vereinen ein digitales Kundenerlebnis mit eingebetteten auf Nachhaltigkeit orientierte Finanzdienstleistungen, schlanke interne Prozesse und einen Fokus auf kontinuierliche Innovation. Je höher die Kundenzufriedenheit ausfällt, desto größer sind die Chancen auf zusätzliche Erträge mit der bestehenden Klientel. Zudem lassen sich so verstärkt neue Kundinnen und Kunden gewinnen. Mit fortgeschrittener Digitalisierung und einer Reduktion der Komplexität steigt auch die Mitarbeiterzufriedenheit. Von Routinetätigkeiten entlastet haben sie mehr Möglichkeiten, nah an der Kundschaft zu arbeiten, sich zu spezialisieren und weiterzubilden Verbunden damit ist die Notwendigkeit eines Kulturwandels mit häufig signifikanten organisationellen Veränderungen, sei es bereichsübergreifende Digitalisierungsinitiativen, die Einführung von agilen Projektorganisationen, interdisziplinäre Teamorganisation, Strukturen zur Unterstützung von Innovationsprozessen, Zusammenarbeit mit Inkubatoren oder Accelerator-Programmen u.a.. Die Investitionen in diesem Umfeld sind bereits in den vergangenen Jahren gestiegen und wir erwarten, dass dieser Trend grundsätzlich weiterhin anhalten wird. Die Unternehmensberatung Bain formuliert Ihre Erwartungen für die Zukunft der Banken wie folgt: "Kreditinstitute, die in fünf Jahren zu den Gewinnern im deutschen Bankenmarkt zählen wollen, müssen sich vor allem mit drei Themen auseinandersetzen: Nachhaltigkeit (ESG), Dienstleistungen jenseits des klassischen Bankgeschäfts (Beyond Banking) sowie Web3-Technologien einschließlich Digital Assets". Ähnlich verhält sich auch der Markt der Energiedienstleister, unserem zweiten Branchenschwerpunkt. Zur Bekämpfung der Klimakrise, zur Gewährleistung einer zugänglichen und erschwinglichen Energie für alle sowie zur Bewältigung der Abhängigkeit der EU von russischen fossilen Brennstoffen ist es von entscheidender Bedeutung, einen umfassenden digitalen und nachhaltigen Wandel unseres Energiesystems vorzunehmen. Eine Verringerung der Treibhausgasemissionen um 55 % und ein Anteil von 45 % erneuerbarer Energien im Jahr 2030 kann nur erreicht werden, wenn das Energiesystem bereit ist, dieses zu unterstützen. Energie- und Ressourceneffizienz, Dekarbonisierung, Elektrifizierung, Sektorintegration und Dezentralisierung des Energiesystems erfordern massive Anstrengungen in der Digitalisierung. Aus diesen Entwicklungen heraus ist zu verstehen, dass die digitale Transformation der Energiewirtschaft ein integraler Bestandteil der Energiewende ist. Der Ausbau von Netzen und die Entwicklung innovativer digitalen Lösungen zur Verteilung der dezentral erzeugten erneuerbaren Energien wird weitergehen (Smart Cities und Smart Regions). Immer mehr Energieversorger reagieren auf diesen Trend und bündeln ihre Ideen in Digitalisierungsstrategien. Die dabei wachsenden Datenmengen aus Netzbetrieb, Smart Metering und Abrechnungssystemen, Services für E-Mobilität oder den Partnerschaften mit externen Einspeisern ermöglichen den Versorgern mehr über die Bedürfnisse ihrer Kunden zu erfahren und so innovative Geschäftsmodelle zu entwickeln. Auf diese Weise trägt Digitalisierung dazu bei, dass sich bisherige Grenzen zwischen Wertschöpfungsstufen verändern oder gar auflösen, neue Geschäftsmodelle und Wettbewerber entstehen und Kunden ihre individuellen Wünsche noch mehr in den Mittelpunkt rücken. Das klassische Geschäft der Versorger wird sich somit nachhaltig verändern. Mit neuen IT- und Kommunikationstechnologien wie Big Data Analytics, Künstliche Intelligenz, Cloud oder Mobile Computing können Energieversorgungsunternehmen den spezifischen Anforderungen der Digitalisierung in der Energiewirtschaft begegnen. Neben der Energiewende und dem daraus resultierenden Veränderungsdruck spielen auch neuere gesetzliche Vorgaben wie zum Beispiel das IT-Sicherheitsgesetz oder das Gesetz zur Digitalisierung der Energiewende eine entscheidende Rolle und beeinflussen die Digitalisierung in der Energiewirtschaft nachhaltig. Obwohl die hier beschriebene Dynamik mittel- bis langfristig Potenzial für die geschäftliche Fortentwicklung der DEVnet Gruppe bietet, sehen wir zum aktuellen Zeitpunkt, trotz Erholung der Energie und Rohstoffpreise, bei unseren Kunden eine deutliche Zurückhaltung. Die Rückschlagsrisiken durch den aktuellen geopolitischen Kontext bleiben sehr hoch, und die wirtschaftliche Lage ist weiterhin sehr fragil. Trotz einiger Entspannung der Budgetsituation bei einigen unserer Kunden, rechnen wir mit einer weiterhin möglicherweise geringeren Investitionstätigkeit, umfangreichen Sparprogrammen und damit auch erheblichen Reduzierungen der IT-Budgets. 1.2.2. Geschäftsverlauf 2023 Die finanziellen Leistungsindikatoren der DEVnet GmbH sind der Umsatz und das Ergebnis vor Steuern. In Anbetracht der im vorigen Kapitel skizzierten Marktentwicklungen wird klar, dass die Unternehmen zwar vielfach ohne externe Dienstleistungen die vielschichtigen und teilweise komplexen Aufgaben nicht allein bewältigen können, die Nachfrage nach technologiegetriebene Beratungsleistungen in 2023 sich im Vergleich zu den Vorjahren insgesamt eher abgeschwächt hat. DEVnet ist schwerpunktmäßig in einer integrativen Fach- und IT-Beratung tätig, mit Anteilen an Individual-Softwareentwicklung und Systemintegration im Sinne von "Change the Business" (Change) als auch in geringerem Umfang in "Run the Business" (Run) Aktivitäten wie Betrieb, Wartungs- und Supportleistungen für geschäftskritische Anwendungsumgebungen in Form von eigenständigen Managed Service Angeboten. Im Jahr 2023 konnte der Umsatz aus dem Vorjahr nicht erreicht werden (15,3 Mio. EUR, Vorjahr 16,2 Mio. EUR). Der Umsatzrückgang geht auf einen reduzierten Einsatz von externen Projektmitarbeitern zurück. Aufgrund des immer noch hohen Anteils an "Remote-Arbeit" geschieht der größte Teil der Interaktion mit unseren Kunden online. Das verändert auch die Möglichkeiten des Vertriebs und damit die Entwicklung von neuen Projekten und Kunden. Wir profitieren von unseren gewachsenen und vertrauensvollen Kundenbeziehungen, jedoch besteht auch die Notwendigkeit unser Kundenportfolio kontinuierlich auszubauen. Die Stärkung der Vertriebsaktivitäten war ein besonderer Schwerpunkt im Geschäftsjahr 2023 und wird auch in 2024 fortgesetzt werden. Das Ergebnis liegt mit 28,6 TEUR über dem Vorjahresniveau (7,9 TEUR; Vj.-prognose: aufgrund der herausfordernden gesamtwirtschaftlichen und geopolitischen Rahmenbedingungen und der daraus resultierenden verhaltenen Investitionsfreude unserer Kunden sowie potenzieller Kunden ist schwierig.). Der Bilanzgewinn liegt bei 4,14 Mio. EUR (Vorjahr 4,14 Mio. EUR). In unserer geschäftlichen Entwicklung der letzten Jahre und insbesondere im Jahr 2023 sind folgende wesentliche Trends zu beobachten: Wir sehen eine deutliche Nachfrage an Projekten, die sich mit der Organisation von Datenströmen sowie mit Digitalisierungsinitiativen bzw. der Integration digitaler Initiativen in die Back-End Landschaften unserer Kunden, auseinandersetzen. Bis auf die Einstellungspause während der Hauptzeit der Pandemie hat DEVnet sich in den letzten Jahren kontinuierlich mit erfahrenen Spezialisten, mit branchenspezifischem Know-how, Expertise in Datenorganisation und -technologien, Business Intelligence sowie in Data Science verstärkt und kann in diesem interessanten Umfeld entsprechend attraktive Beratungsdienstleistungen anbieten. Jedoch ist die Nachfrage nach Experten in diesem Bereich im Markt sehr hoch, was den zeitnahen Aufbau von zusätzlichen Kapazitäten in diesem Know-how Feld erschwert. Auf Basis dieser Kompetenzen ist es uns gelungen Projektaktivitäten mit dem Fokus Data Science und Analytics Beratung erstmalig auch im Rahmen von Digitalisierungsinitiativen in der Versicherungswirtschaft zu starten und auch in 2023 weiterzuentwickeln. Im Bereich der Applikationsentwicklung sehen wir einerseits, dass der Druck auf eine effizientere Organisation von Change und Run der geschäftskritischen Applikationsökosysteme gestiegen ist, mit der Konsequenz, dass der Fokus auf Kostensenkung und damit auch der Druck auf erzielbare Tagessätze und Margen zunimmt. Hier können wir häufig unsere Kunden durch unseren ganzheitlichen und integrativen Beratungsansatz mit hoher Qualitätsorientierung überzeugen und Synergien zwischen Change und Run heben. Dabei profitieren wir auch durch die gewachsenen Erfahrungen mit dem in 2011 gestarteten Entwicklungszentrum in Polen, mit dem wir deutlich an Flexibilität hinsichtlich der Skalierbarkeit von Change-Aktivitäten gewonnen haben. Da wo es die Rahmenbedingungen bei unseren Kunden zulassen, ist auch eine Kombination von Change und Run mit einem Team unter Beteiligung von "Near shore" Mitarbeitern eine attraktive Alternative. Gleichzeitig verbessern sich bei größeren, paneuropäisch agierenden Kunden wie z.B. der UniCredit die eigenen "Near shore"-Fähigkeiten, und auch die Verlagerung von IT-Kompetenzen in andere wettbewerbsfähige Standorte in Europa ist zu beobachten. In Einzelfällen führt dies auch zu einem deutlichen Rückgang des Umsatzes, der in relativ kurzer Zeit nicht durch vergleichbare Anschlussgeschäfte bei anderen Kunden zu kompensieren ist, insbesondere in Zeiten angespannter Wirtschaftslage. Als weitere Beobachtung seit dem Geschäftsjahr 2022 lässt sich feststellen, dass bei den Transformations-Initiativen im Bankensektor für uns häufig die Herausforderung besteht, dass Teilprojekte gebündelt und an große wirtschaftsprüfungsnahe Beratungsgesellschaften vergeben werden, denen es häufig an der IT-Kompetenz fehlt. Die Kooperationen mit großen Beratungsgesellschaften sind nur bedingt sinnvoll und erfolgreich. Hier erleben wir deutlich höhere Akquisitionsaufwände, um unsere Kompetenzen erfolgreich zu platzieren. Eine Kooperation mit anderen mittelständischen IT-Unternehmen bietet da eine erfolgreiche Herangehensweise, so dass wir unsere Beziehungen zu solchen Unternehmen kontinuierlich pflegen und weiterentwickeln. Unsere Aktivitäten in der Asset Management Branche konnten wir stabilisieren und haben hier ein attraktives Kundenportfolio mit Asset Management Gesellschaften, mit einem verwalteten Vermögen im dreistelligen Milliardenbereich, als auch mit mittleren und kleineren spezialisierten Gesellschaften im ein- und zweistelligen Milliardenbereich, aufgebaut. Die Branche des Asset Managements sowie auch unsere besondere Branchenexpertise scheint uns strategisch geeignet für eigene Digitalisierungsansätze. Daher nutzen wir Forschungs- und Entwicklungskapazitäten in der DEVnet Gruppe und kooperieren auch mit unserem strategischen Partner Assenagon. Als strategische interessante Option sehen wir die Möglichkeiten über die Abbildung von Assets mittels digitaler Entitäten sogenannte "Tokenisierung" die Wertschöpfungskette effizienter zu orchestrieren und signifikante Vorteile für Kunden und Asset Manager zu generieren. Die Abstimmungen mit den Regulierungsbehörden sind ein wichtiger Baustein auf diesem Weg. Das positive Feedback aus diesen Gesprächen kann als Erfolg gewertet werden, jedoch ist diese Digitalisierungs-Thematik in ihrer fachlichen, wirtschaftlichen und technologischen Vernetzung eine Herausforderung für die beteiligten Parteien. Mit der Veröffentlichung von Verordnungen wie MiCAR klären sich die regulatorischen Rahmenbedingungen Schritt für Schritt, was uns mehr Investitionssicherheit und Rechtssicherheit für Innovationen im Zusammenhang mit der Distributed-Ledger-Technologie schafft. 1.2.3. Personalentwicklung und Planung Die DEVnet GmbH arbeitete im Jahr 2023 mit durchschnittlich 45 (im Vorjahr 43) eigenen Mitarbeitern und hat damit insgesamt Zugriff auf über 140 Mitarbeiter der Gruppe in Deutschland und Polen, mit denen in einem herausfordernden Marktumfeld profitabel zusammengearbeitet wird. Die allgemeine problematische Wirtschaftslage hat auch Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt. Große Player im Markt stellen vermehrt aus. Während bis Ende 2022 noch von einem Bewerbermarkt gesprochen werden kann, dreht sich das Bild ab 2023 und hoch qualifizierte Fachspezialisten sind verfügbarer. Die sich ergebenden Chancen haben wir dazu genutzt, ganz gezielt Mitarbeiter zu rekrutieren, die uns in der Entwicklung unserer Wissensgebiete unterstützen. Vor allem im Bereich des Senior-Recruitings hat DEVnet in Deutschland und Polen das eigene Active Sourcing weiter spezialisiert, um von diesem Trend zu profitieren und Spezialisten mit mehrjähriger Berufserfahrung für sich gewinnen zu können. Angepasst an den Geschäftsverlauf wurden in 2023 gezielt neue Spezialisten in den DEVnet Know-how-Feldern eingestellt. Darüber hinaus hat die DEVnet GmbH auf Basis, der im Jahr 2022 durchgeführten Trainings der bedürfnisorientierten Kommunikation in Polen und Deutschland Initiativen angestoßen, um diese Kommunikationsstrategie weiter im Unternehmen zu verankern. So wurden beispielsweise Trainingsgruppen gebildet, die auf Basis ihres Projektalltags Kommunikationsszenarien mit unterschiedlichen Perspektiven erarbeiten. Für uns ist es essenziell unsere Projektteams zu befähigen in einem ganzheitlichen Beratungsansatz technologische, fachliche und organisationale Perspektiven mit einem klaren Blick für die Bedürfnisse unserer Kunden zu verknüpfen. Gleichzeitig ist es in der aktuellen Größe der DEVnet der Führungsmannschaft wichtig, ihre eigene Perspektive zu erweitern und die Realitäten, Erwartungen, Wünsche und Sichtweisen verschiedener Mitarbeitergruppen unternehmerisch in die weitere Entwicklung mit einzubeziehen. Neben der Verankerung der bedürfnisorientierten Kommunikation spielt die Skillerweiterung und die Know-how Entwicklung für uns eine wichtige Rolle. Hier wurde eine Trainingsplattform geschaffen, die es den Mitarbeitenden ermöglicht, sich in Eigenregie weiterzubilden. Jeder Mitarbeiter soll die Möglichkeit haben, seinen eigenen Weg mitzugestalten. Gleichzeitig ist es eine Möglichkeit, auf die Bedürfnisse im Markt zu reagieren und relevante Themen zur Ausbildung zu bringen. Für die Verwaltung der Gesellschaft wird mit der Muttergesellschaft DEVnet Equity Partners AG kooperiert, um Synergien in der DEVnet Gruppe zu heben. 1.3. Ertrags-, Vermögens- und Finanzlage 1.3.1. Ertragslage und Ergebnis Mit EUR 15,25 Mio. konnte das Umsatzvolumen gegenüber dem Vorjahr nicht erreicht werden (Vorjahr: 16,24 Mio.). Das Ergebnis nach Steuern belief sich auf 30,7 TEUR (Vorjahr 7,9 TEUR). Verwaltungskosten: Durch eine straffe Organisation und Synergien innerhalb der DEVnet Gruppe, ist es uns möglich die Verwaltungskosten im angemessenen Rahmen zu halten. Sonstige betriebliche Aufwendungen: Die nach dem Corona-Lockdown im Jahr 2022 leicht angestiegenen Reisekosten haben sich noch einmal um 16,5% erhöht. Wir gehen jedoch nach wie vor davon aus, dass das Vor-Pandemie-Niveau der erforderlichen Reisetätigkeiten nicht mehr erreicht wird. Die Aufwände für das Recruiting sind deutlich gestiegen. 1.3.2. Vermögenslage Die Bilanzsumme belief sich in 2023 auf 6.940 TEUR (Vorjahr 8.048 TEUR). Das Sachanlagevermögen besteht im Wesentlichen aus der Büroausstattung und dem hochwertigen IT-Equipment (39 TEUR gegenüber 79 TEUR im VJ:). Die Möglichkeit der verkürzten Abschreibungszeiten für IT-Equipment wird seit 2022 genutzt. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen betrugen am Stichtag 31.12.2023 2.544 TEUR (Vorjahr 2.531 TEUR), die Veränderung ist projekt- und stichtagsbedingt. Das Bankguthaben belief sich auf 4.172 TEUR (Vorjahr 5.065 TEUR). Abgesehen von den flüssigen Mitteln sowie den kurzfristigen Forderungen liegt das Vermögen der Gesellschaft in immateriellen Werten wie Kundenbeziehungen, Mitarbeitern sowie dem vorhandenen Intellectual Property. Ein nicht betriebsnotwendiges Vermögen ist nicht vorhanden. 1.3.3. Finanzlage Kapitalstruktur: Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie gegenüber verbundenen Unternehmen belaufen sich auf 659 TEUR (Vorjahr 1.318 TEUR). Sonstige Verbindlichkeiten bestehen in Höhe von 252 TEUR (Vorjahr 178 TEUR). Die passive Rechnungsabgrenzung wurde mit 162 TEUR gegenüber 138 TEUR im Vorjahr verbucht. Das Eigenkapital ist stabil bei ca. 4,7 Mio. EUR, die Eigenkapitalquote liegt bei 68% (Vorjahr 58%). Finanzierung: Seit der Gründung 1998 hat sich die DEVnet GmbH grundsätzlich aus ihren laufenden Erträgen selbstfinanziert. Der Finanzmittelbestand (flüssige Mittel) lag am 31.12.2023 bei 4.172 TEUR (Vorjahr 5.066 TEUR).
Die Liquiditätsveränderungen ggü. dem Vorjahr sind projekt- und stichtagsbedingt. Die vorhandenen Mittel sind nach Einschätzungen der Geschäftsführung ausreichend, um bestehende Zahlungsverpflichtungen vereinbarungsgemäß zu erfüllen und mögliche Risiken abzufedern. Gesamtaussage zum Geschäftsverlauf Die Ertragslage konnte im Jahr 2023 gegenüber 2022 nicht ganz erreicht werden. Die Geschäftsführung schätzt die Finanz- und Vermögenslage der Gesellschaft, insbesondere in der unsicheren Zeit der weltpolitischen Lage, als insgesamt ausreichend ein. Zusammenfassend zeigt die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage, dass sich die Gesellschaft zum Zeitpunkt der Erstellung des Lageberichtes in einer soliden wirtschaftlichen Situation befindet. Diese spiegelt sich auch in den jährlichen Beurteilungen durch Dun & Bradstreet (D&B Score 1527, Bonitätsindex 87, bei einem Branchendurchschnitt von 46 und einer Ausfallwahrscheinlichkeit von 0,11%) sowie Creditreform (Bonitätsindex 185 entsprechend "sehr gute Bonität") wider. 2. Chancen- und Risiko-Management in 2023 2.1. Risikobericht Eine Identifizierung der möglichen Risiken erfolgt regelmäßig. Identifizierte Risiken werden nach Eintrittswahrscheinlichkeit und Risikoauswirkung (Schadenshöhe) analysiert und bewertet. Die Entwicklung der Risikosituation und der finanziellen Ziele, sowie ggf. erforderliche Steuerungskorrekturen sind Gegenstand der regelmäßigen Geschäftsführungsbesprechungen. Die Erreichung der finanziellen Ziele wird regelmäßig vom Controlling abgeglichen. Die Erreichung der finanziellen Ziele ist, wie im Beratungsmarkt üblich, im Wesentlichen von den beiden Faktoren Auslastung und Tagessätze abhängig. Risiken aus Werk- oder Festpreisverträgen sowie ein zunehmender Margendruck der Kunden können zu sinkenden Gewinnen führen. Dem Risiko von Projekt- oder Kundenverlusten kann die DEVnet ggf. durch verminderten Zukauf an Fremdleistungen entgegenwirken, das Zahlungsverhalten von Kunden wird durch ausreichende Liquiditätslinien berücksichtigt. Als größtes Risiko sind Stopps der größeren Projekte durch kurzfristige Kosten- oder Restrukturierungsmaßnahmen bei unseren Kunden anzusehen. Hier sehen wir die Stärkung unserer vertrieblichen Aktivitäten mit Erhöhung unserer Sichtbarkeit im Markt in Verbindung mit entsprechender Reservenbildung als Vorsorgestrategie zur Risikomitigation an. Dem Risiko von unzureichenden personellen Ressourcen oder Know-how begegnen wir durch die weitere Intensivierung unserer Active Sourcing Aktivitäten und die entsprechende Aus- und Weiterbildung unserer Mitarbeiter. Wir beabsichtigen, die aktuelle Marktsituation zu unserem Vorteil zu nutzen und unser Team vor allem in den mittleren und höheren Senioritätsstufen zu stärken. Dies könnte phasenweise zu einer geringeren Auslastung führen, bis unsere verstärkten Vertriebsaktivitäten positive Ergebnisse zeigen. Dabei wird sich unser Risiko vorübergehend erhöhen, da auch die allgemeine wirtschaftliche Entwicklung mit erheblichen Risiken verbunden ist. Dies spiegelt sich auch in größeren Unsicherheiten bei der Verlängerung und Entwicklung neuer Projekte unserer Kunden wider. Die DEVnet GmbH kooperiert in vielen IT-Entwicklungsprojekten mit ihrer polnischen Schwestergesellschaft in Breslau/Wrocław. Am polnischen Markt erwarten wir eine leicht geringere Nachfrage nach IT-Fachkräften insbesondere im Raum Breslau, da sich die Lage am Arbeitsmarkt für IT-Spezialisten aufgrund der Stellenabbauprogramme seit Ende 2022 in der Tech-Industrie deutlich entspannt hat. Dieser Trend ist unserer Einschätzung nach weiterhin intakt. Im polnischen IT-Sektor gibt es eine deutlich höhere Abhängigkeit von angelsächsischen Firmen. Daher sehen wir das Risiko der Abwanderung wichtiger Personen bzw. die Hürden für eine personelle Verstärkung niedriger an als in den Vorjahren. Durch eine entsprechende Betriebshaftpflichtversicherung werden Risiken aus möglichen Schäden abgesichert. Die Deckung wird laufend überwacht und angepasst. Die seit 2018 gültige Datenschutzverordnung wurde in einem Projekt umgesetzt, Prozesse werden regelmäßig geprüft, Mitarbeiter regelmäßig geschult. Risikobericht in Bezug auf die Verwendung von Finanzinstrumenten Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Forderungen, Guthaben bei Kreditinstituten und Verbindlichkeiten. Das Risiko aus Forderungsausfällen beurteilt die Geschäftsführung als niedrig, da die Gesellschaft nur über einen solventen und namhaften Kundenstamm verfügt. Mit dem Großteil der Kunden besteht eine langjährige Zusammenarbeit / Geschäftsbeziehung. Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen gezahlt, die Gesellschaft finanziert sich überwiegend mittels Lieferantenkrediten und Verbindlichkeiten im Verbundbereich. Das Wertänderungsrisiko von Fremdwährungstransaktionen im Zusammenhang mit Dienstleistungen unserer polnischen Schwestergesellschaft wurde durch unterjährig abgeschlossene Devisensicherungsgeschäfte abgesichert. Zum Bilanzstichtag bestehen keine offenen Devisentermingeschäfte. Gesamtaussage zu den dargestellten Risiken Die Auswirkungen der weltpolitischen Situation sowie der Kriegsherde und damit einhergehenden gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Veränderungen weltweit und in unserer geschäftlichen Region sind zum jetzigen Zeitpunkt weiterhin nicht abschätzbar. Es ist damit zu rechnen, dass die Rahmenbedingungen auch im laufenden Kalenderjahr fragil bleiben, was uns grundsätzlich zur Beibehaltung unserer im Jahr 2022 weiterentwickelten Risikostrategie veranlasst. Die Geschäftsführung sieht sich in Bezug auf die Mitigation dieser geschäftsspezifischen Risiken zum Zeitpunkt der Berichterstattung sinnvoll aufgestellt. Als Einzelrisiko wären hier die weiteren konjunkturellen Auswirkungen der Entwicklung der Inflation und Energiepreise, der Sanktionen aufgrund des Ukraine-Kriegs, die bedrohliche Eskalation im Nahen Osten sowie die teilweise immer noch fortdauernden Lieferkettenprobleme auf die Weltwirtschaft und einzelne Märkte zu nennen. Eine dauerhafte gesamtwirtschaftliche Abschwächung könnte dann zu einem massiven Kostendruck und einer starken Verringerung der Investitionsbudgets im Markt generell und bei den Kunden der Gesellschaft im Besonderen führen. In einem solchen unsicheren und schwankungsanfälligen Geschäftsklima können sich kurzfristig die geschäftsspezifischen Risiken stark erhöhen und besondere Maßnahmen nötig machen. Für das Eintreten unserer Annahmen und Schätzungen spielt daher insbesondere die weitere konjunkturelle Entwicklung eine entscheidende Rolle. Andererseits befinden wir uns im Unterschied zur Pandemiezeit, während der wir sehr zurückhaltend bei Neueinstellungen agiert haben, aktuell auf einem personellen Wachstumspfad, der mit einer entsprechenden Personalkostensteigerung als höchste Einzelkostenart verbunden ist. Daraus ergibt sich im Vergleich zu den Vorjahren ein höheres Geschäftsrisiko. Ein stärkerer Fokus auf den Vertrieb sowie der Blick auf die bisher aufgebauten Reserven lassen uns jedoch optimistisch in die Zukunft blicken. Darüber hinaus sehen wir keine Einzelrisiken, die den Fortbestand der Gesellschaft gefährden könnten. 2.2. Chancenbericht Die geschärfte Positionierung der DEVnet als Experte für digitale Lösungen, die den Menschen in den Mittelpunkt stellt, findet bei Kunden und Mitarbeitern positive Resonanz. Dabei spezialisiert sich DEVnet darauf, Ihre Kunden in vier zentralen und miteinander vernetzten Themenfeldern zu unterstützen: - Die Integration und Optimierung von Datenströmen - Das Software-Engineering digitaler Plattformen - Die Entwicklung von Data Analytics zur Generierung von Erkenntnissen sowie - Die Begleitung der Menschen und Organisationen in ihrer digitalen Transformation. Dieser Ansatz zielt darauf ab, die Wettbewerbsfähigkeit und Anpassungsfähigkeit unserer Kunden in einem schnelllebigen digitalen Umfeld zu stärken. Auch wenn das gesamtwirtschaftliche Umfeld weiterhin eher schwierig ist, bieten die strukturellen und technologischen Änderungen im Markt neue geschäftliche Möglichkeiten, insbesondere für Unternehmen, die in der Lage sind mit Fach-, Daten- und Technologiekompetenz die anstehenden Veränderungsprozesse integrativ zu gestalten. Die Differenzierung über Problemlösungskompetenz, die eine Synthese schafft aus datenzentrischen Softwarelösungen in Verbindung mit Nearshoring und Managed Service Angeboten sowie der Begleitung von Veränderungsprozessen in denen Betroffene zu Beteiligten werden, wird für eine zukunftsfähige Unternehmensstrategie gehalten, die weiterhin gezielt verfolgt wird. Der bereits angestoßene Wandel zum Anbieter ganzheitlicher, nachhaltiger Lösungen mit der Fokussierung auf spezifische Themenschwerpunkte erfordert eine Weiterentwicklung der organisationellen und persönlichen Fähigkeiten im Unternehmen und eine Schärfung der Unternehmenskultur und des Rollenverständnisses. Die Gestaltung dieser Transformation ist seit einigen Jahren ein Schwerpunktthema des Managements. Wir sind überzeugt, dass wir aufbauend auf unserer Expertise und langjährigen Erfahrungen im Bereich der Finanz- und Commodity Märkte mit unseren Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten in der DEVnet Gruppe zum digitalen Wandel im Energie- und Finanzdienstleistungsbereich gestaltend beitragen können. 3. Ausblick 2024 Trotz der herausfordernden gesamtwirtschaftlichen und geopolitischen Rahmenbedingungen und der anhaltend hohen regulatorischen Komplexität sehen wir die sich weiter verstärkenden Digitalisierungstrends als Herausforderung und Geschäftspotential für die kommenden Jahre. Die durch die Pandemie bedingten Veränderungen in der Arbeitswelt und den Zusammenarbeitsmodellen haben sich als Katalysator für die Digitalisierung erwiesen. Sie eröffnen uns mit unserem spezifischen Fähigkeitsprofil die Möglichkeit, neue Geschäftspotenziale zu erschließen. Dies wird uns jedoch nur gelingen, wenn wir kontinuierlich in unsere Lösungs-, Innovations- und interpersonellen Kompetenzen sowie in die Erweiterung unseres fachlichen und technologischen Spektrums investieren. Die Fokussierung und Stärkung unserer vertrieblichen Aktivitäten ist dabei ein wichtiger Schlüsselfaktor. 3.1. Kundenfokus und digitale Transformation Wir sehen folgende Herausforderungen bei unseren Kunden, auf die wir unsere Angebote, Wissen und Kompetenzen weiter ausrichten werden. Übergreifende Digitalisierungsstrategie: Eine konsequente Ausrichtung auf die digitale Transformation bei steigenden Sicherheitserfordernissen durch eine integrative Business- und IT-Strategie. Automatisierung und Modernisierung: Automatisierung von Kernprozessen, die Modernisierung der IT-Landschaft und die Digitalisierung der Kundenschnittstellen. Eine Integration dieser Kundenschnittstellen in die Back-End-Systeme ist essenziell. Die Orientierung auf durchgängige (automatisierte) Prozesse ist hierbei ein Schlüsselelement für Skalierung und Effizienz. Datenwachstum und -komplexität: Die wachsende Komplexität und die wachsenden Datenmengen führen dazu, dass Unternehmen nach Lösungen zur Neuorganisation ihrer Datenflüsse und zur besseren Unterstützung ihrer Geschäftssteuerung suchen, ohne dabei den operativen Betrieb zu gefährden. - Kultureller und organisatorischer Wandel: Es braucht einen begleitenden kulturellen und organisatorischen Wandel damit die digitale Transformation erfolgreich wird. Dazu gehört eine radikale Kundenausrichtung, die Einbeziehung der Kunden in die Produktinnovation und Entwicklung digitaler Dienstleistungen, sowie die agilere Gestaltung der internen Organisation und Abläufe. - Innovationsfähigkeit: Innovationsfähigkeit entsteht durch die Vernetzung von interdisziplinärem Wissen, Fähigkeiten und Mentalitäten, und nicht in isolierten Silos, insbesondere in einem durch überwiegend von Remote-Kollaboration geprägten Arbeitsalltag. 3.2. Erwartete Nachfrage und Markttrends Kundenseitig erwarten wir in 2024 eine anhaltende Nachfrage bei Themen der Neuorganisation von Datenflüssen und -architekturen, der technologischen Erneuerung von IT-Architekturen sowie Modernisierung von Applikationen, bei der Cloudfähigkeit eine immer stärkere Rolle spielt, die Automatisierung von Geschäftsprozessen, Ausloten der Einsatzmöglichkeiten von AI sowie der Integration von digitalisierten Geschäftsabläufen in die Back-End-Systeme. In der Projektdurchführung geht der Trend unserer Kunden eindeutig in die Richtung komplette Teams von 5-15 Mitarbeiter, je nach Projektgröße, einzusetzen. 3.3. Strategie und Wachstum Zielsetzung ist es in 2024 in den Standorten Frankfurt, München und Hamburg das Kundennetzwerk weiter auszubauen. Wir verstärken uns dort, wo sich uns aufgrund der Marktentwicklung Chancen bieten, angepasst an den Geschäftsverlauf, mit fachlich gut qualifizierten Mitarbeitern. Dementsprechend gilt es vertrieblich die Neukunden- und die Projektentwicklung zielgerichtet darauf abzustimmen. Daher erwarten wir phasenweise eine niedrigere Auslastung. Die verstärkte Nachfrage nach größeren Teams bedeutet Anpassungen in unserem Delivery Ansatz. Unserem Ansatz in der DEVnet Gruppe, mit gezielten Investitionen die Entwicklung eigener digitaler Services voranzutreiben, bleiben wir nach den bisherigen Erfahrungen und ersten Rückmeldungen aus dem Markt auch in 2024 treu. 3.4. Finanzielle Prognose und Risikomanagement Eine Prognose der Umsatzentwicklung für 2024 bleibt nicht zuletzt aufgrund der herausfordernden gesamtwirtschaftlichen und geopolitischen Rahmenbedingungen und der daraus resultierenden verhaltenen Investitionsfreude unserer Kunden sowie potenzieller Kunden schwierig. Zudem haben wir uns in den letzten Monaten personell verstärkt, was unser Risiko durch deutliche geringere Auslastung im Vergleich zu den Vorjahren erhöht hat. Aufgrund der hervorragenden Reputation am Markt sowie der Fähigkeit flexibel auf Nachfrageschwankungen reagieren zu können und nicht zuletzt auch aufgrund der soliden finanziellen Basis, dürfte die Gesellschaft in der Lage sein, die Risiken und deren finanzielle Auswirkungen abfedern zu können.
Grünwald, den 05.09.2024 Gezeichnet: Theofanis Alexandropoulos Andreas Kokott Dr. Robert Pfund BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Anhang zum 31.12.2018DEVnet GmbH Beratung, Softwareentwicklung, Wartung, Analyse, 82031 GrünwaldAllgemeine Angaben zum Jahresabschluss Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB und des GmbHG aufgestellt. Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne von § 267 HGB. Die größenabhängigen Aufstellungserleichterungen und Schutzklauseln wurden soweit zutreffend in Anspruch genommen. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert. Angaben zur Identifikation der Gesellschaft
Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Im Jahresabschluss sind sämtliche Vermögensgegenstände, Schulden, Rechnungsabgrenzungsposten, Sonderposten, Aufwendungen und Erträge enthalten, soweit gesetzlich nichts anderes bestimmt ist. Die Posten der Aktivseite sind nicht mit Posten der Passivseite, Aufwendungen nicht mit Erträgen verrechnet worden, soweit dies nach den Vorschriften des § 246 HGB nicht ausdrücklich gefordert wird. Die Wertansätze der Eröffnungsbilanz des Geschäftsjahres stimmen mit denen der Schlussbilanz des vorangegangenen Geschäftsjahres überein. Die Vermögensgegenstände und Schulden wurden einzeln bewertet. Bei der Bewertung wurde von der Fortführung des Unternehmens ausgegangen. Es ist vorsichtig bewertet worden, namentlich sind alle vorhersehbaren Risiken und Verluste, die bis zum Abschlussstichtag entstanden sind, berücksichtigt worden, selbst wenn diese erst zwischen Abschlussstichtag und der Aufstellung des Jahresabschlusses bekannt geworden sind. Gewinne sind, soweit dies gesetzlich nicht ausdrücklich gefordert wird, nur berücksichtigt worden, wenn sie bis zum Abschlussstichtag realisiert wurden. Aufwendungen und Erträge des Geschäftsjahres sind unabhängig vom Zeitpunkt der Zahlung berücksichtigt worden. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Die Nutzungsdauer der anderen Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung liegt zwischen 1 -13 Jahren. Geringwertige Anlagegüter mit Anschaffungskosten bis zu EUR 800 werden im Anschaffungsjahr voll abgeschrieben, wobei im Zugangsjahr auch der Abgang unterstellt wird. Forderungen werden zum Nennbetrag beziehungsweise zu Anschaffungskosten oder niedrigeren Tageswerten angesetzt. Bei den Forderungen werden erkennbare Einzelrisiken durch Wertberichtigungen berücksichtigt. Die liquiden Mittel sind zum Nennwert bilanziert. Die Steuerzahlungen bzw. -erstattungen beinhalten die das Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern. Die Rückstellungen wurden mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag angesetzt und für alle ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Alle erkennbaren Risiken wurden berücksichtigt. Die übrigen Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten werden zum Nennwert bzw. Erfüllungsbetrag bewertet. Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung werden im Rahmen der Zugangsbewertung mit dem Kurs am Tage des Geschäftsvorfalls bewertet. Verluste aus Kursänderungen bis zum Abschlussstichtag werden stets, Gewinne aus Kursänderungen nur bei Restlaufzeiten von einem Jahr oder weniger berücksichtigt. Der passive Rechnungsabgrenzungsposten enthält Einnahmen vor dem Stichtag, soweit diese Erträge für einen bestimmten Zeitraum nach dem Stichtag darstellen, und ist zum Nennwert bilanziert. Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden. Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt. Angaben zur Bilanz Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen.
Angabe zu Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr In den sonstigen Vermögensgegenständen ist ein Betrag in Höhe von EUR 67.928,87 (Vorjahr: EUR 68.897,67) mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr enthalten. Eigenkapital Der Bilanzgewinn zum 31. Dezember 2023 enthält einen Gewinnvortragaus dem Vorjahr i.H.v. EUR 4.139.671,42 (Vorjahr EUR 4.131.743,36). Angaben und Erläuterungen zu Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen betragen EUR 1.142.264,06 (Vorjahr: EUR 1.712.136,24) und setzen sich wie folgt zusammen:
Verbindlichkeiten Der Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr beträgt EUR 911.586,94 (Vorjahr: EUR 1.496.537,72). Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr sind nicht vorhanden. Bei den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen und dem Gesellschafter handelt es sich um Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen. i.H.v. EUR 284.672,02 (Vorjahr: EUR 573.515,50). Sonstige Angaben Sonstige finanzielle Verpflichtungen Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen in Höhe von EUR 496.532,78 sonstige finanzielle Verpflichtungen. Im Einzelnen handelt es sich um Mieten und Leasingverträge mit einer Laufzeit längstens bis Ende 2026. Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigten Arbeitnehmer betrug 45. Davon waren 45 Mitarbeiter vollzeitbeschäftigt. Alle Mitarbeiter sind als Consultants beschäftigt. Namen der Geschäftsführer Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt: Geschäftsführer: Theofanis Alexandropoulos ausgeübter Beruf: Geschäftsführer Geschäftsführer: Andreas Kokott ausgeübter Beruf: Geschäftsführer Geschäftsführer: Theodor Maier ausgeübter Beruf: Geschäftsführer Geschäftsführer: Dr. Robert Pfund ausgeübter Beruf: Geschäftsführer Vorschlag bzw. Beschluss zur ErgebnisverwendungDie Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern vor, den Bilanzgewinn in Höhe von EUR 4.168.302,28 - bestehend aus dem Jahresüberschuss in Höhe von EUR 28.630,86 und dem Gewinnvortrag in Höhe von EUR 4.139.671,42 auf neue Rechnung vorzutragen. Nachtragsbericht Es sind keine Ereignisse nach dem Schluss des Geschäftsjahres eingetreten, die Auswirkung auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage haben. Unterschrift der Geschäftsführung
Grünwald, den 29. August 2024 sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 16.12.2024 festgestellt. BESTäTIGUNGSVERMERK DES UNABHäNGIGEN ABSCHLUSSPRüFERSAn die DEVnet GmbH, Grünwald Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der DEVnet GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der DEVnet GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse § entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und § vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus § identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. § gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. § beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. § ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. § beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. § beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens. § führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
München, den 14. August 2024 Nexia GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Steuerberatungsgesellschaft Zelger, Wirtschaftsprüfer Schön, Wirtschaftsprüfer |
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