Stammdaten

Register
Amtsgericht Iserlohn HRB 3450
Eingetragen
3.7.1991
Branche
Bearbeitung und Veredlung von KunststoffwarenHerstellung von Baubedarfsartikeln aus KunststoffenHerstellung von Verpackungsmitteln aus Kunststoffen
Gegenstand
Die Bearbeitung und Verarbeitung sowie die Veredelung von Metallen und Kunststoffen sowie der Handel mit Metallen und Kunststoffen und Metall- und Kunststofferzeugnissen.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Sonja Minker
seit 27.7.2022
Prokura
Thomas Branscheidt
seit 2.3.2020
Prokura
Nils Kölsche
seit 24.2.2015
Geschäftsführer
Jörg Kölsche
seit 29.4.2004
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

100.00% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (1)

NameAnteil
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Kierspe
50000
100.00%

Beteiligungen

NameAnteil
55.56%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Carl August Wirth GmbH

Kierspe

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

LAGEBERICHT FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR VOM 1. JANUAR 2023 BIS 31. DEZEMBER 2023

Gliederung

I. Grundlagen des Unternehmens

1. Geschäftsmodell des Unternehmens

2. Forschung und Entwicklung

II. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

2. Geschäftsverlauf

3. Vermögens-, Finanz- und Ertragslage

4. Finanzielle Leistungsindikatoren

III. Prognosebericht

IV. Chancen- und Risikobericht

1. Risikobericht

2. Chancenbericht

3. Gesamtaussage

V. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten

VI. Bericht über Zweigniederlassungen

I. Grundlagen des Unternehmens

1. Geschäftsmodell des Unternehmens

Die Carl August Wirth GmbH hat sich als Zulieferer für Stanz- und Umformteile für die Automobilindustrie etabliert.

Aufgrund des vorhandenen Maschinenparks mit zugehöriger Peripherie können Materialstärken von 0,3 mm bis mm in Werkzeugen bis zu 500t Schließkraft verarbeitet werden.

Zudem hat sich die CAWI-Group im Bereich der Zulieferer für die Automobilbranche etabliert. Unsere Kunden suchen immer häufiger Lieferanten als einen Ansprechpartner mit breitem Fertigungsportfolio, die dem Kunden eine Gesamtlösung im Teilebereich liefern können, also stanzen, umformen, schweißen, biegen und Oberfläche.

2. Forschung und Entwicklung

Die Gesellschaft tätigt keinerlei Produktentwicklung.

II. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Die weltweite Wirtschaft ist weiterhin von den wirtschaftlichen Auswirkungen der Pandemie betroffen, einschließlich Unsicherheiten in verschiedenen wirtschaftlichen Sektoren und gestörten Lieferketten. Zusätzlich zu diesen Herausforderungen wirkt sich der Krieg in der Ukraine auf die globale Wirtschaft aus. Dieser Konflikt hat zu politischen Spannungen und wirtschaftlichen Unsicherheiten geführt. Das weltweite Wirtschaftswachstum stabilisiert sich auf niedrigen Niveau und liegt laut Bericht des Internationalen Währungsfonds (IWF) bei 0,9 Prozent.

Im Jahr 2023 war die wirtschaftliche Entwicklung in Deutschland erneut von schwierigen Rahmenbedingungen geprägt. Das Statistische Bundesamt (Destatis) berichtete, dass das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) im Jahr 2023 um 0,3 Prozent gegenüber dem Vorjahr sank. Wobei die Inflation 2023 mit 5,9 Prozent deutlich über dem Niveau des Vorjahres lag. Besonders die hohen Energiepreise wirkten sich negativ auf die wirtschaftliche Lage aus, nachdem die Preise für Energieprodukte im Jahr 2023 im Vergleich zum Vorjahr um 5,6 Prozent stiegen. Die Belastungen durch die geopolitischen Spannungen, insbesondere im Hinblick auf den Ukraine-Konflikt, sowie die weiterhin gestörten globalen Lieferketten führten zu anhaltenden Preiserhöhungen, die sich auf das gesamte Wirtschaftsgeschehen auswirkten.

Branchenentwicklung

Angesichts der wirtschaftlichen Herausforderungen konnte die Automobilindustrie ihren Umsatz aus der Inlandsproduktion im Jahr 2023 um 10 Prozent auf rund 558,1 Milliarden Euro steigern. Etwa 70 Prozent des Umsatzes entfielen auf das Auslandsgeschäft, wobei der Umsatz mit der Eurozone um 21 Prozent und der mit Nicht-Euro-Ländern um 6 Prozent stieg. Besonders die Hersteller von Kraftwagen und -motoren verzeichneten einen Anstieg von 11 Prozent auf 451,8 Milliarden Euro, was den größten Teil des Gesamtumsatzes ausmachte. Auch Zulieferer und Hersteller von Autoteilen trugen mit 9 Prozent Wachstum zum Gesamtergebnis bei. (Quelle: Verband der Automobilindustrie (VDA))

2. Geschäftsverlauf

Als Zulieferer in der Automobilindustrie ist das Unternehmen stark von der Entwicklung auf dem Automobilmarkt abhängig. Umsatz- bzw. Auftragseinbrüche in diesem Sektor wirken sich unmittelbar auf das Unternehmen aus. Im Roboterschweißbereich können Produkte mit hohen Materialanteilen durch Produkte mit hoher Wertschöpfung ersetzt werden. Die Marktsituation ist in den letzten Jahren durch eine deutliche Ausweitung des Angebotes - insbesondere durch ausländische Anbieter - gekennzeichnet. Wir begegnen dieser Entwicklung mit einer breiten Fertigungstiefe, einem hohen Maß an Qualität und verstärkten Serviceaktivitäten.

Für 2023 wurden Umsatzerlöse von 14.818,4 TEUR und Anpassung der Kosten in nahezu allen Bereichen. Insofern wurde das Geschäftsjahr mit einem positiven Geschäftsergebnis abgeschlossen. Unser Ziel ist es, das Unternehmen auf dem Markt der Automobilzulieferer zu stabilisieren und die betriebswirtschaftliche Situation zu festigen bzw. zu verbessern. Zur Zielerreichung trugen folgende Maßnahmen bei:

• Analyse, Bewertung und Optimierung der firmeninternen Prozessabläufe

• Optimierung der Fertigungsprozesse

• Transparenz der Fertigungsprozesse und Fertigungsplanung

• Reduzierung der Mitarbeiter im Produktionsprozess durch die Optimierung und Automatisierung von Prozessabläufen

• Erhöhung des Produktionsoutputs durch optimierte und automatisierte Fertigungsprozesse

• Optimierung der Materialbevorratung, abgestimmt auf die Fertigungsprozesse

• Senkung der Einkaufskosten durch aggressiveres Einkaufsverhalten am Markt, strategische Verbesserungen und Skontozahlung

• Erweiterung der Vertriebstätigkeiten in Geschäftsbereichen, die nicht im direkten Zusammenhang mit der Automobilbranche stehen - z. B. Haushaltsgeräte, Schienenverkehr, Elektrotechnik

3. Vermögens-, Finanz- und Ertragslage

Die Lage des Unternehmens ist nach wie vor gut.

a) Ertragslage

Unsere wesentlichen Ergebnisquellen waren begründet durch die Einkaufsoptimierung, insbesondere dort durch die Verbesserungen unserer Einkaufsbedingungen gegenüber unseren Lieferanten, durch betriebswirtschaftlich gesteuerte Fertigungsoptimierung und Anpassung der Kostenstruktur.

Unsere Umsatzerlöse erhöhten sich gegenüber 2022 um 3,8 Prozent auf 14.818,4 TEUR.

Der Materialaufwand konnte im Geschäftsjahr 2023 zu den Umsatzerlösen in Abhängigkeit der eingesetzten Produktart überproportional verringert werden. Die Materialeinsatzquote verringerte sich um ca. 5,3 Prozent. Der Bezug an Fremdleistungen erhöhte sich um 66,6 TEUR. Die Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren beliefen sich mit 7.429,9 TEUR auf einem um 4,8 Prozent höherem Niveau im Vergleich zum Vorjahr.

Die Personalkosten haben sich um 282,5 TEUR auf 3.251,7 TEUR erhöht. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind um 17,0 Prozent auf 3.194,8 TEUR gestiegen. Das Finanzergebnis belief sich auf 23,9 TEUR. Dabei sind die Zinsen und ähnliche Aufwendungen um -38,9 TEUR gesunken.

Beeinflusst wurde der Jahresüberschuss von Ertragssteuern in Höhe von 43,1 TEUR. Der Jahresüberschuss sank von -384,3 TEUR auf 219,7 TEUR. Die Ertragslage im Geschäftsjahr 2022 wurde unter anderem durch Wertberichtigungen beeinflusst.

b) Finanzlage

Unsere Finanzlage ist als stabil zu bezeichnen. Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist mit Skontoabzug zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen.

Unsere Kapitalstruktur hat sich moderat verändert. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind auf 430,3 TEUR gesunken. Die Rückstellungen haben sich auf 114,3 TEUR erhöht und die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen auf 1.298,7 TEUR gesunken. Die sonstigen Verbindlichkeiten erhöhten sich auf 785,0 TEUR Die Eigenkapitalquote des Unternehmens ist von 58,5 Prozent auf 63,1 Prozent gestiegen. Zwecks Finanzierung unserer Investitionen bedienen wir uns vorrangig aus dem Eigenkapital und erst dann der eingeräumten Kreditlinien unserer Banken, welche jeweils nur kurzfristig in Anspruch genommen werden. Wir verfügen über höhere Kreditlinien, als wir durchschnittlich in Anspruch nehmen.

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen befinden sich mit 12,4 Prozent der Bilanzsumme auf etwas niedrigerem Niveau wie im Vorjahr. Dabei hat sich die Bilanzsumme um 448,0 TEUR vermindert. Sämtliche Verbindlichkeiten können stets innerhalb der Zahlungsziele mit Skontoabzug beglichen werden.

Langfristige Investitionen werden durch langfristige Kreditlinien gesichert. Die kurzfristigen Forderungen und die Bankbestände decken die kurzfristigen Verbindlichkeiten. Das Net Working Capital ist von 7.237,2 TEUR auf 7.592,9 TEUR gestiegen. Hauptsächlich ist dies begründet durch den Verringerung der Verbindlichkeiten aus Lieferung und Leistungen um 687,5 TEUR und der Erhöhung der Steuer- und sonstigen Rückstellungen um 59,0 TEUR. Aufgrund der Umsatzentwicklung wurden die Vorräte um 383,1 TEUR aufgebaut. Im Ergebnis sinken die liquiden Mittel innerhalb des Geschäftsjahres um 306,6 TEUR. Es stehen ausreichend flüssige Mittel zur Verfügung, um die kurzfristigen Verbindlichkeiten zu bedienen und den Skontoabzug beim Lieferanten zu nutzen. Demnach ist die Liquiditätslage im Unternehmen stabil.

c) Vermögenslage

Die Struktur unseres kurz- und langfristig gebundenen Vermögens hat sich gegenüber 2022 verändert. Das kurzfristig gebundene Vermögen hat sich aufgrund der Verringerung der liquiden Mittel auf -3,3 Prozent reduziert. Das langfristig gebundene Vermögen hat sich leicht um 11,0 Prozent gestiegen.

4. Finanzielle Leistungsindikatoren

Wir ziehen für unsere interne Unternehmenssteuerung die Kennzahlen Umsatz pro Mitarbeiter, Materialeinsatzquote, Umsatzrendite und den Cashflow heran.

Die Umsatzrendite berechnen wir mit dem EBIT im Verhältnis zu den Umsatzerlösen, den Brutto -Cashflow aus der Summe aus Jahresergebnis, Abschreibungen und Zuschreibungen und dem Gewinn und Verlust aus Abgang des Anlagevermögens.

Der Umsatz pro Mitarbeiter ist von 84,5 TEUR auf 88,2 TEUR angestiegen. Die Umsatzrendite ist gegenüber dem Vorjahr von -2,9 Prozent auf 1,8 Prozent gesunken. Der Brutto-Cashflow ist von -30,9 TEUR auf 469,4 TEUR gesunken. Der Finanzmittelbestand ist von 215,3 TEUR auf 521,9 TEUR gesunken, welcher maßgeblich durch die Steigerung des Cashflows aus laufender Geschäftstätigkeit und aus der Finanzierungstätigkeit beeinflusst wird. Der Verlauf des Cashflows zeigt weiterhin eine zufriedenstellende Entwicklung des Unternehmens. Unsere wirtschaftliche Lage kann insgesamt als gut bezeichnet werden.

III. Prognosebericht

Um die positive Entwicklung des Unternehmens zu unterstützen, werden wir weiterhin die Kundenakquise durch Verstärkung unseres Vertriebs forcieren. Außerdem sind für die folgenden Jahre größere Investitionen in Maschinen- und Anlagen sowie Produktionsgebäude geplant.

Die Generierung von Folgeaufträgen ist aufgrund des immer stärker werdenden globalen Wettbewerbs zunehmend schwieriger. Leider ist zurzeit die tendenzielle Entwicklung der Automobilbranche, sich immer mehr auf die asiatischen und südamerikanischen Märkte zu konzentrieren.

Auch werden Zulieferstandorte zunehmend in diesen Regionen sowie in südosteuropäischen Ländern ausgebaut. Somit wird der Wirtschaftsstandort Europa, insbesondere Deutschland mit seinen vergleichsweise hohen Produktionskosten, strategisch immer umstrittener.

Dazu kommt nunmehr der Ausbau der Produktionskapazitäten für die E-Mobilität, wobei hier auch Chancen bestehen neue E-Mobility-Projekte zum Ausgleich wegfallender Produkte zu gewinnen.

Für den Bereich Vertrieb werden weiterhin neue Mitarbeiter gesucht. Anforderungen an diese Mitarbeiter: technische Kenntnisse mit gutem kaufmännischen Background sowie Erfahrungen in der Automobilbranche.

Die Umsatzerlöse im Geschäftsjahr 2024 werden auf 11,5 Mio. EUR geschätzt. Weiterhin wird ein leicht positives Jahresergebnis prognostiziert.

Wir werden auch zukünftig immer in der Lage sein, unseren Zahlungsverpflichtungen fristgerecht nachzukommen.

IV. Chancen- und Risikobericht

1. Risikobericht

Gesamtwirtschaftliche Risiken

Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung hat sich von den Auswirkungen der Corona-Krise weitgehend erholt. Allerdings beeinflusst der Krieg in der Ukraine, die immer noch hohe Inflation und die damit einhergehende Zinspolitik der Notenbanken die Weltkonjunktur negativ.

Die weltwirtschaftliche Erholung ist mit erheblichen Risiken behaftet, was auch die allgemeine Entwicklung der Branche beeinflusst, insbesondere sind hier neben den vorgenannten Punkten weiterhin die Rohstoff- und Energieknappheit sowie fehlender Transportkapazitäten hervorzuheben. Der Fachkräftemangel, insbesondere im Produktionsbereich, stellt sich als zunehmende Herausforderung dar.

Branchenspezifische Risiken

Die tendenzielle Entwicklung der Automobilbranche, sich immer mehr auf die asiatischen und südamerikanischen Märkte zu konzentrieren, stellt ein grundlegendes Risiko für die Automobilzulieferindustrie in Deutschland sowie Europa dar. Somit wird der Wirtschaftsstandort Europa, insbesondere Deutschland mit seinen vergleichsweise hohen Produktionskosten (insbesondere Personal- und Energiekosten), strategisch immer umstrittener. Daraus können für uns dann erhebliche Umsatz- und Ergebnisrisiken entstehen. Dazu kommt nunmehr der Ausbau der Produktionskapazitäten für die E-Mobilität, was zukünftig eine stagnierende bzw. rückläufige Entwicklung im Bereich der herkömmlichen Antriebe bedeuten könnte und damit zu Absatz- bzw. Umsatzrisiken führt. Jedoch bestehen in diesem Bereich auch Chancen auf neue E-Mobility-Projekte, um Reduzierungen im bisherigen Geschäft zu kompensieren.

Ertragsorientierte Risiken

Die Wettbewerbsrisiken sind ebenfalls begründet in den branchenspezifischen Risiken. Es herrscht ein großer Verdrängungsmarkt im Automotive-Sektor. Seitens der Kunden werden die Anforderungen hinsichtlich Fertigungstiefe, Qualität und deren umfangreiche Dokumentationen immer höher. Im Gegensatz zu diesen steigenden Forderungen sollen seitens der Lieferanten die Preise kontinuierlich reduziert werden. Wir gehen trotzdem davon aus, unsere Marktanteile mittelfristig weiter ausdehnen zu können. Möglicherweise sind damit jedoch im Zuge weiterer Organisationsoptimierungen außerordentliche Zusatzkosten in nicht unerheblicher Höhe verbunden.

Finanzwirtschaftliche Risiken

Aufgrund der stabilen Liquiditäts- und Eigenkapitalsituation unseres Unternehmens sind Liquiditätsrisiken derzeit nicht erkennbar.

Die Liquiditätslage ist sehr zufriedenstellend; es sind keine Engpässe zu erwarten.

2. Chancenbericht

Auf der Beschaffungsseite können wir auf eine breite Palette von Liefermöglichkeiten zurückgreifen. Unsere Qualitätsansprüche setzen wir durch Qualitätskontrollen gemäß der TS 16949 um. Auf dem Beschaffungsmarkt sehen wir durch die neue Einkaufsstrategie Möglichkeiten der Kostenreduzierung.

Dem Wettbewerb am Markt, vor allem durch die zunehmende Konkurrenz der Anbieter in unserem Segment, werden wir weiterhin mit Erfahrung, Innovation, Zuverlässigkeit und einem hohen Maß an Qualität begegnen.

3. Gesamtaussage

Risiken der künftigen Entwicklung sehen wir weiterhin in einem schwierigen Wettbewerbsumfeld, steigenden Rohstoffpreisen und Kundenansprüchen bei stagnierendem Preisniveau. Vor dem Hintergrund unserer finanziellen Stabilität sehen wir uns für die Bewältigung der künftigen Risiken aber gut gerüstet. Risiken, die den Fortbestand der Gesellschaft gefährden könnten, sind derzeit nicht erkennbar.

V. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten

Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen die gute Eigenkapitalquote, die uns weitgehend Unabhängigkeit von Kreditinstituten gibt, Forderungen, Verbindlichkeiten und Guthaben bei Kreditinstituten.

Unsere Gesellschaft verfügt über einen solventen Kundenstamm. Forderungsausfälle sind die Ausnahme, wobei bei den Forderungen zeitlich steigende Zahlungsziele seitens der Kunden zu verzeichnen sind.

Zudem besteht eine langjährige Zusammenarbeit mit einem Großteil der Kunden, die allerdings nicht automatisch die Vergabe von Neuaufträgen impliziert.

Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen mit Skontoabzug gezahlt.

Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Sicherung des Unternehmenserfolgs gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Beim Management der Finanzpositionen verfolgt das Unternehmen eine konservative Risikopolitik. Zur Absicherung wird sehr viel Wert auf aussagefähige, sehr zeitnahe betriebswirtschaftliche Zahlen und Auswertungen gelegt.

Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Zur Minimierung von Ausfallrisiken verfügt das Unternehmen über ein adäquates Debitorenmanagement. Darüber hinaus informieren wir uns vor Eingehung einer neuen Geschäftsbeziehung stets über die Bonität unserer Kunden.

VI. Bericht über Zweigniederlassungen

Zweigniederlassungen werden von der Gesellschaft nicht unterhalten.

 

Kierspe, den 30. November 2024

Carl August Wirth GmbH

gez. Jörg Kölsche

gez. Nils Kölsche

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 1.018.278,94 1.144.224,44
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 27.495,00 29.070,50
1. Geschäfts- oder Firmenwert 0,50 0,50
2. Sonstige immaterielle Vermögensgegenstände 27.494,50 29.070,00
II. Sachanlagen 990.783,94 1.115.153,94
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 85.012,00 94.916,00
2. technische Anlagen und Maschinen 676.062,50 589.168,50
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 208.893,50 293.253,50
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 20.815,94 137.815,94
B. Umlaufvermögen 9.414.944,65 9.737.582,86
I. Vorräte 2.234.773,51 1.851.707,30
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 6.658.263,72 7.670.585,46
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 2.910.333,42 2.910.333,42
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 521.907,42 215.290,10
C. Rechnungsabgrenzungsposten 14.783,88 14.196,05
Summe Aktiva 10.448.007,47 10.896.003,35

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 6.597.311,58 6.377.639,48
I. Gezeichnetes Kapital 25.564,59 25.564,59
II. Gewinnvortrag 6.352.074,89 6.736.421,38
III. Jahresüberschuss 219.672,10 -384.346,49
B. Rückstellungen 1.126.998,00 1.152.268,18
C. Verbindlichkeiten 2.723.697,89 3.366.095,69
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 430.337,87 505.337,87
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 100.000,00 155.555,56
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 330.337,87 349.782,31
2. sonstige Verbindlichkeiten 2.293.360,02 2.860.757,82
davon sonstige Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 680.000,00 680.000,00
davon mit Restlaufzeit bis zu einem Jahr 1.607.704,67 2.171.530,67
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 685.655,35 689.227,15
Summe Passiva 10.448.007,47 10.896.003,35

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 6.903.200,03 5.512.502,75
2. Personalaufwand 3.251.679,66 2.969.191,29
a) Löhne und Gehälter 2.618.745,36 2.330.597,21
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 632.934,30 638.594,08
davon für Altersversorgung 35.080,47 90.051,31
3. Abschreibungen 215.924,33 228.523,71
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 215.924,33 228.523,71
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 3.194.812,84 2.730.666,61
davon Aufwendungen nach Artikel 67 Absatz 1 und 2 EGHGB 7.170,00 7.171,00
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 30.074,98 10.895,87
davon aus verbundenen Unternehmen 24.244,37
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 6.150,63 45.017,50
davon sonstige Zinsen und ähnliche Aufwendungen aus Abzinsung 1.687,00 38.385,00
7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 43.091,45 -67.839,00
8. Ergebnis nach Steuern 221.616,10 -382.161,49
9. sonstige Steuern 1.944,00 2.185,00
10. Jahresüberschuss 219.672,10 -384.346,49

Anhang FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR VOM 1. JANUAR 2023 BIS 31. DEZEMBER 2023

I. Allgemeine Angaben zum Unternehmen

Die Carl August Wirth GmbH hat ihren Sitz in Kierspe. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Iserlohn unter HR B 3450 eingetragen.

II. Allgemeine Angaben zu Inhalt und Gliederung des Jahresabschlusses

Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften (§§ 264 ff. HGB) sowie des GmbHG aufgestellt.

Größenabhängige Erleichterungen bei der Erstellung (§§ 266 Abs. 1, 276, 288 HGB) des Jahresabschlusses wurden teilweise in Anspruch genommen.

Der vorliegende Jahresabschluss ist unter Beibehaltung der für den Vorjahresabschluss angewendeten Gliederungsgrundsätzen nach den für mittelgroße Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt (§§ 265 Abs. 1, 266 ff. HGB).

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt.

III. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Immaterielle Vermögensgegenstände

Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände, mit Ausnahme geringwertiger Software, sind mit ihren Anschaffungskosten abzüglich planmäßiger linearer Abschreibungen angesetzt. Erworbene, im Einzelfall geringwertige Software wird im Anschaffungsjahr vollständig als Aufwand verrechnet. Das Wahlrecht gemäß § 248 Abs. 2 HGB zur Aktivierung selbst erstellter immaterieller Vermögensgegenstände wird nicht ausgeübt.

Sachanlagen

Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert um die planmäßigen Abschreibungen, bewertet. Das Sachanlagevermögen wird linear abgeschrieben. Im Zugangsjahr erfolgt die Abschreibung zeitanteilig.

Geringwertige Anlagegegenstände, deren Anschaffungs- oder Herstellungskosten 800,00 EUR nicht übersteigen, werden im Jahr der Anschaffung in voller Höhe abgeschrieben.

Vorräte

In den Vorräten ausgewiesene Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sowie Waren werden zu durchschnittlichen Anschaffungskosten angesetzt, soweit am Bilanzstichtag nicht eine Abwertung auf einen niedrigeren Wert vorzunehmen ist.

Die unfertigen und fertigen Erzeugnisse wurden zu Herstellungskosten in Abhängigkeit zum Fertigstellungsgrad bewertet. Diese umfassen die Material- und Materialgemeinkosten sowie die Fertigungs- und Fertigungsgemeinkosten (§ 255 Abs. 2 HGB). Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert wurden im erforderlichen Umfang vorgenommen.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden mit dem Nennwert, unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken, bewertet. Entsprechende Einzelwertberichtigungen wurden gebildet.

Geschäftsvorfälle in fremder Währung wurden zum jeweiligen Tageskurs eingebucht. Forderungen und Verbindlichkeiten in Fremdwährung, deren Restlaufzeit nicht mehr als ein Jahr beträgt, wurden mit dem EURreferenzkurs am Bilanzstichtag bewertet (§ 256a HGB). Beträgt die Restlaufzeit mehr als ein Jahr, wurden (nur) eventuelle Kursverluste am Bilanzstichtag berücksichtigt. Gewinne und Verluste aus der Umrechnung von Fremdwährungsgeschäften werden erfolgswirksam erfasst und in der Gewinn- und Verlustrechnung gesondert unter dem Posten "sonstige betriebliche Erträge" bzw. "sonstige betriebliche Aufwendungen" ausgewiesen.

Liquide Mittel

Die flüssigen Mittel werden zum Nennwert angesetzt.

Rechnungsabgrenzungsposten

Aktiver Rechnungsabgrenzungsposten wird nach den Vorschriften des § 250 HGB gebildet.

Rückstellungen

Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen werden versicherungsmathematisch gemäß § 253 Abs. 1 und 2 HGB bewertet. Die Abzinsung erfolgt anhand des von der Bundesbank veröffentlichten durchschnittlichen Marktzinssatzes, der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt.

Steuerrückstellungen sind nach den Grundsätzen kaufmännischer Beurteilung ermittelt.

Die sonstigen Rückstellungen werden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei werden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Diese sind in Höhe des nach kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt.

Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag passiviert.

IV. Erläuterungen zur Bilanz

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

In den sonstigen Vermögensgegenständen sind antizipative Posten in Höhe von 346,1 TEUR enthalten und betreffen Steuererstattungsansprüche.

Die sonstigen Vermögensgegenstände beinhalten Forderungen gegen Gesellschafter in Höhe von 11,1 TEUR (Vorjahr: 8,3 TEUR).

Eigenkapital

Unser gezeichnetes Kapital ist noch nicht auf EUR umgestellt, es lautet auf 50.000 DM.

Rückstellungen

Die wesentlichen versicherungsmathematischen Parameter zur Bewertung der Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen sind nachstehender Tabelle zu entnehmen:

Angaben zu Pensionsrückstellungen gemäß § 285 Nr. 24 HGB
Versicherungsmathematisches Verfahren Teilwertmethode
Zugrunde gelegte Sterbetafel Heubeck Richttafeln 2018 G
pauschale durchschnittliche Restlaufzeit 15 Jahre
Zinssatz 2,71%
Erwartete Lohn- und Gehaltsentwicklung 0,00%
Erwartete Rentenentwicklung 1,75%
Durchschnittliche zu erwartende Fluktuation 0,00%

Durch die Umstellung der Bewertung der Pensionsrückstellungen nach BilMoG ergibt sich ein zusätzlicher einmaliger Rückstellungsbetrag in Höhe von 107.554,00 EUR. Wir haben von der Übergangsre gelung des Art. 67 Abs. 1 EGHGB Gebrauch gemacht. Demnach wird dieser Zuführungsbetrag jährlich mit 1/15 den Pensionsrückstellungen zugeführt.

Der noch ausstehende Zuführungsbedarf gemäß Art. 67 Abs. 1 EGHGB beträgt 35.854,00 EUR. Die außerordentliche Zuführung im Geschäftsjahr 2018 beträgt 7.170,00 EUR und ist als sonstiger betrieblicherAufwand ausgewiesen.

Aus der Abzinsung der Pensionsrückstellungen mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre ergibt sich im Vergleich zur Abzinsung mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre ein Unterschiedsbetrag in Höhe von 94.408 EUR, der ausschüttungsgesperrt ist (§ 253 Abs. 6 HGB).

Verbindlichkeiten

Der Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr beträgt 1.707.704,67 EUR (Vorjahr 2.327.086,23 EUR).

Der Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr beträgt 1.015.993,22 EUR (Vorjahr: 1.039.009,46 EUR).

Die gesamten Verbindlichkeiten sind in Höhe von 430.337,87 EUR durch Sicherheitsübereignung besichert.

Haftungsverhältnisse

Wir schätzen die Wahrscheinlichkeit, aus der angegebenen Verbindlichkeit aus Bürgschaften in Anspruch genommen zu werden, aufgrund der gegenwärtigen Bonität und des bisherigen Zahlungsverhaltens der Begünstigten als gering ein. Erkennbare Anhaltspunkte, die eine andere Beurteilung erforderlich machen würden, liegen uns nicht vor.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Angaben zu sonstigen finanziellen Verpflichtungen gemäß § 285 Nr. 3a HGB Laufzeit
aus Leasingverträgen jährlich 5,5 TEUR
aus Mietverträgen jährlich 412,1 TEUR

V. Sonstige Angaben

Mitarbeiterzahl

Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigten Arbeitnehmer betrug 78.

Angabe zur Geschäftsführung

Geschäftsführer im Geschäftsjahr waren Herr Jörg Kölsche und Herr Nils Kölsche.

Gemäß § 286 Abs. 4 HGB wird auf die Angabe nach § 285 Nr. 9a HGB über die gewährten Geschäftsführerbezüge verzichtet.

Nachtragsbericht

Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Ende des Geschäftsjahres haben sich nicht ereignet.

Ergebnisverwendungsvorschlag

Die Geschäftsführung schlägt der Gesellschafterversammlung vor, den Jahresüberschuss auf neue Rechnung vorzutragen.

 

Kierspe, den 30. November 2024

Carl August Wirth GmbH

gez. Jörg Kölsche

gez. Nils Kölsche

Geschäftsführung

Anlagenspiegel

Historische Anschaffungs- und Herstellungskosten 01.01.2023
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 345.969,73 0,00 0,00
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte, sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 295.969,73 0,00 0,00
2. Geschäfts- oder Firmenwert 50.000,00 0,00 0,00
II. Sachanlagen 6.424.684,78 92.996,83 3.018,00
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 168.506,68 0,00 0,00
2. technische Anlagen und Maschinen 4.571.207,15 90.258,10 0,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.547.155,01 2.738,73 3.018,00
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 137.815,94 0,00 0,00
6.770.654,51 92.996,83 3.018,00
Umbuchungen
EUR
Historische Anschaffungs- und Herstellungskosten 31.12.2023
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 345.969,73
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte, sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 295.969,73
2. Geschäfts- oder Firmenwert 0,00 50.000,00
II. Sachanlagen 0,00 6.514.663,61
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 0,00 168.506,68
2. technische Anlagen und Maschinen 117.000,00 4.778.465,25
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 1.546.875,74
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau -117.000,00 20.815,94
0,00 6.860.633,34
Abschreibungen kumuliert 01.01.2023
EUR
Abschreibungen Geschäftsjahr
EUR
Abgänge
EUR
Abschreibungen kumuliert 31.12.2023
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 316.899,23 1.575,50 0,00 318.474,73
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte, sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 266.899,73 1.575,50 0,00 268.475,23
2. Geschäfts- oder Firmenwert 49.999,50 0,00 0,00 49.999,50
II. Sachanlagen 5.309.530,84 214.348,83 0,00 5.523.879,67
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 73.590,68 9.904,00 0,00 83.494,68
2. technische Anlagen und Maschinen 3.982.038,65 120.364,10 0,00 4.102.402,75
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.253.901,51 84.080,73 0,00 1.337.982,24
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
5.626.430,07 215.924,33 0,00 5.842.354,40
Buchwert 31.12.2023
EUR
Buchwert 31.12.2022
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 27.495,00 29.070,50
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte, sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 27.494,50 29.070,00
2. Geschäfts- oder Firmenwert 0,50 0,50
II. Sachanlagen 990.783,94 1.115.153,94
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 85.012,00 94.916,00
2. technische Anlagen und Maschinen 676.062,50 589.168,50
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 208.893,50 293.253,50
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 20.815,94 137.815,94
1.018.278,94 1.144.224,44

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 07.03.2025 festgestellt.

Die Gesellschafterversammlung hat dem Vorschlag der Ergebnisverwendung zugestimmt.

Bestätigungsvermerk

In dem beigefügten, zur Offenlegung bestimmten verkürzten Jahresabschluss wurden die größenabhängigen Erleichterungen nach § 327 HGB in Anspruch genommen.

Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht wurde folgender Bestätigungsvermerk erteilt:

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Carl August Wirth GmbH

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Carl August Wirth GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Carl August Wirth GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Chemnitz, 20. Dezember 2024

SRS Audit GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft

gez. Claudia Richter, Wirtschaftsprüferin

gez. Tilo Heiland, Wirtschaftsprüfer

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