Stammdaten

Register
Amtsgericht Memmingen HRB 8462
Vorher
Kollinger Metallbau GmbH
Eingetragen
12.1.1983
Branche
Herstellung von Baubedarfsartikeln aus KunststoffenHerstellung von MetallkonstruktionenHerstellung von Türen und Fenstern aus Kunststoffen
Gegenstand
Herstellung und Vertrieb von Waren aus Metall, Holz, Kunststoffen und anderen Materialien

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Geschäftsführer
Markus Daufratshofer
seit 20.2.2025
Prokura
Thomas Bender
seit 28.5.2003
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

Daten zu wirtschaftlich Berechtigten sind nur für registrierte Nutzer zugänglich.

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Germany
99.000 €
90.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

CB Kollinger Metallbau GmbH (vormals: Kollinger Metallbau GmbH)

Hawangen

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Bilanz zum 31. Dezember 2023

AKTIVA

Geschäftsjahr Vorjahr
Euro Euro Euro
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 533.840,00 50.876,00
II. Sachanlagen 1.765.503,00 1.734.246,97
2.299.343,00 1.785.122,97
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte 2.858.193,96 2.198.329,15
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 1.687.959,15 2.027.049,05
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 4.507,22 373.432,45
4.550.660,33 4.598.810,65
C. Rechnungsabgrenzungsposten 22.155,42 23.073,85
6.872.158,75 6.407.007,47

PASSIVA

Geschäftsjahr Vorjahr
Euro Euro Euro
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 110.000,00 110.000,00
II. Kapitalrücklage 346.168,95 346.168,95
III. Gewinnvortrag 1.883.169,40 1.468.103,42
IV. Jahresfehlbetrag 986.284,05 -415.065,98
Summe Eigenkapital 1.353.054,30 2.339.338,35
B. Rückstellungen 317.000,00 506.194,00
C. Verbindlichkeiten 5.202.104,45 3.561.475,12
6.872.158,75 6.407.007,47

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023

Geschäftsjahr Vorjahr
Euro Euro
1. Rohergebnis 10.459.468,84 11.925.482,69
2. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter -5.805.520,90 -6.076.284,18
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -1.430.047,50 -1.395.456,93
- davon für Altersversorgung Euro -76.871,97 (Euro -53.215,03)
-7.235.568,40 -7.471.741,11
3. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -301.559,89 -266.276,85
4. sonstige betriebliche Aufwendungen -3.896.212,45 -3.656.826,62
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 18.298,96 1.030,00
- davon aus verbundenen Unternehmen Euro 18.298,96 (Euro 0,00)
6. Abschreibungen auf Finanzanlagen und auf Wertpapiere des Umlaufvermögens -1.067,75 0,00
7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -144.335,73 -40.329,04
- davon Zinsaufwendungen aus der Abzinsung von Rückstellungen Euro 0,00 (Euro -94,75)
8. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 116.253,07 -74.214,43
9. Ergebnis nach Steuern -984.723,35 417.124,64
10. sonstige Steuern -1.560,70 -2.058,66
11. Jahresfehlbetrag -986.284,05 415.065,98

Anhang 2023

Allgemeine Angaben zum Unternehmen

Die Kollinger Metallbau GmbH mit Sitz in 87749 Hawangen ist im Handelsregister des Amtsgerichts Memmingen unter der Nummer HRB 8462 eingetragen.

Allgemeine Angaben zu Inhalt und Gliederung des Jahresabschlusses

Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbH-Gesetz aufgestellt. Die Gesellschaft erfüllt nach den Zahlen des Jahresabschlusses zum 31. Dezember 2023 die Merkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft.

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 wurde unter Beibehaltung der für den Vorjahresabschluss angewendeten Gliederungsgrundsätze nach den für mittelgroße Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches (§§ 265 Abs. 1 und 2, 266 ff. HGB) aufgestellt.

Von den Erleichterungsvorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften wurde Gebrauch gemacht. Die zur Veröffentlichung bestimmte Fassung des Jahresabschlusses enthält lediglich die verkürzte Bilanz nach § 327 HGB in Verbindung mit § 266 Abs. 1 Satz 3 HGB. Darüber hinaus werden in der Gewinn- und Verlustrechnung die Posten § 275 Abs. 2 Nr. 1 bis 5 HGB nach Anwendung des § 276 Satz 1 HGB unter der Bezeichnung "Rohergebnis" zusammengefasst.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

Angaben zur Mitzugehörigkeit zu anderen Posten der Bilanz werden im Anhang gemacht, wenn dies zur Aufstellung eines klaren und übersichtlichen Jahresabschlusses erforderlich erscheint.

Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend:

Immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und soweit abnutzbar um planmäßige Abschreibungen vermindert. Grundlage der planmäßigen Abschreibung ist die voraussichtliche Nutzungsdauer des jeweiligen Vermögensgegenstandes. Die planmäßigen Abschreibungen für Zugänge ab dem 1. Januar 2011 erfolgen ausschließlich linear. Die Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens erfolgen grundsätzlich zeitanteilig.

Geringwertige Anlagegüter unter € 800 werden im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben. Im Zeitpunkt der Vollabschreibung wird der Abgang unterstellt.

Die Bewertung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe erfolgt zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten oder zu niedrigeren Tageswerten. Abwertungen für Bestandsrisiken, die sich aus geminderter Verwertbarkeit ergeben, sind in angemessenem und ausreichendem Umfang berücksichtigt.

Die unfertigen und fertigen Erzeugnisse werden mit ihren Herstellungskosten bewertet. Neben Einzelkosten sind auch die der Produktion zuzurechnenden Teile der Material- und Fertigungsgemeinkosten enthalten. Verwaltungskosten, Zinsen und Vertriebskosten sind nicht berücksichtigt.

Forderungen und Sonstige Vermögensgegenstände sind grundsätzlich zum Nominalwert angesetzt. Einzelrisiken werden, sofern erforderlich, durch Einzelwertberichtigungen und das allgemeine Kreditrisiko durch eine Pauschalwertberichtigung berücksichtigt. Ansonsten erfolgt der Ansatz zum Nennwert.

Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen werden mit dem Erfüllungsbetrag bewertet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Grundlage hierfür ist das Anwartschaftsbarwertverfahren (Projected Unit Credit Method).

In den übrigen Rückstellungen sind alle im Zeitpunkt der Bilanzerstellung erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten mit den Beträgen berücksichtigt, die nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung zu deren Erfüllung erforderlich sind.

Die Verbindlichkeiten sind mit ihrem jeweiligen Erfüllungsbetrag bilanziert.

Erläuterungen zur Bilanz

Gesonderte Bilanzpostenangaben nach § 327 HGB

31.12.2023 31.12.2022
Grundstücke und Bauten 0,00 48,00
technische Anlagen und Maschinen 1.299.922,00 850.347,00
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 465.581,00 317.733,00
geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 566.118,97
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 4.295.778,75 2.225.237,95

Anlagevermögen

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel auf Seite 9 des Anhangs dargestellt.

Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte

Der Posten betrifft ausschließlich Entwicklungskosten. Im Geschäftsjahr wurden erstmals interne Entwicklungskosten in Höhe von T€ 505 aktiviert.

Forderungen und Sonstige Vermögensgegenstände

In den Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind Forderungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr in Höhe von € 558.333,33 (Vorjahr € 0,00) enthalten. Alle übrigen Forderungen des Geschäftsjahres und des Vorjahres weisen eine Restlaufzeit von unter einem Jahr auf.

In den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von € 237.319,75 (Vorjahr € 0,00) enthalten.

Gezeichnetes Kapital

Das gezeichnete Kapital lautet auf € und beträgt unverändert € 110.000,00.

Rückstellungen für Pensionen / saldiertes Deckungsvermögen

Zum 31.12.2023 besteht keine Pensionsrückstellung mehr. Im Geschäftsjahr 2023 wurde die Pensionsverpflichtung durch Zahlung eines Einmalbertrags auf einen Pensionsfonds ausgelagert. Im Gegenzug konnte die Pensionsrückstellung aufgelöst werden und die Rückdeckungsversicherung wurde ausgezahlt. Durch diese Maßnahme wurde das Ergebnis des Geschäftsjahres mit einem Betrag in Höhe von € 29.076,58 belastet.

Zu den Werten zum Vorjahresstichtag, dem 31.12.2022, ist wie folgt auszuführen:

Der Unterschiedsbetrag nach § 253 Abs. 6 Satz 1 HGB aus der Abzinsung der Rückstellungen für Pensionen mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre (1,78 %) im Vergleich zum durchschnittlichen Marktzinsatz der vergangen sieben Jahre (1,44 %) belief sich unter erstmaliger Anwendung des IDW RH FAB 1.021 zum 31.12.2022 auf € 362,00. Dieser Unterschiedsbetrag unterlag nach § 253 Abs. 6 Satz 2 HGB einer Ausschüttungssperre.

Die Versorgungsverpflichtung war rückgedeckt. Die Aktivwerte der Rückdeckungsversicherungen waren aufgrund der Verpfändung an die Begünstigten gemäß der Regelung des § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB, soweit möglich, saldiert. Der beizulegende Zeitwert des saldierten Vermögens betrug zum 31.12.2022 € 568.981. Hierbei handelte es sich um den nach allgemein üblichen versicherungsmathematischen Grundsätzen ermittelten Aktivwert von Rückdeckungsversicherungen. Die historischen Anschaffungskosten des saldierten Vermögens betrugen € 427.840,75.

31.12.2022
Pensionsverpflichtung 574.215,00
Deckungsvermögen zum beizulegenden Zeitwert -568.981,00
Pensionsrückstellung 5.234,00

Verbindlichkeitenspiegel

Restlaufzeit
Art der Verbindlichkeit bis 1 Jahr mehr als 1 Jahr Gesamt 31.12.2023 davon mehr als 5 Jahre
T€ T€ T€ T€
Gesamt 4.020 1.181 5.202 539
(Vorjahr) (2.576) (986) (3.562) (527)

In den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von € 2.446,64 (Vorjahr € 0,00) enthalten.

Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen

Eventualverbindlichkeiten und aus der Bilanz nicht ersichtliche Haftungsverhältnisse bestehen nicht.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen von Bedeutung ergeben sich im Wesentlichen aus dem Miet- und Pachtvertrag über die betrieblich genutzten Immobilien inkl. Produktionsausstattung in Hawangen mit jährlichen Mietaufwendungen in Höhe von T€ 1.171 und Mietaufwendungen über die gesamte Laufzeit in Höhe von T€ 18.263. Der wesentlichste Miet- und Pachtvertrag hat eine Laufzeit bis zum 30. September 2036, aus dem T€ 1.134 innerhalb eines Jahres, T€ 14.664 später als nach einem Jahr zur Zahlung fällig sind.

Weiterhin bestehen verschiedene Leasing- und Wartungsverträge für Einrichtungen, den Fuhrpark und Gegenstände der Betriebs- und Geschäftsausstattung in Höhe von insgesamt T€ 1.820. Davon sind T€ 452 innerhalb eines Jahres, T€ 1.297 über ein Jahr und bis zu fünf Jahren und über fünf Jahre T€ 71 fällig.

Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Sonstige betriebliche Erträge

Der Posten beinhaltet im Wesentlichen Erträge aus dem Weiterverkauf von Gegenständen des Anlagevermögens im Rahmen von Sale & Lease-Back-Transaktionen. Der Veräußerungserlös beläuft sich auf € 623.096,91.

Sonstige betriebliche Aufwendungen

Bei den sonstigen betrieblichen Aufwendungen handelt es sich vorwiegend um Aufwendungen für Betrieb, Verwaltung und Vertrieb einschließlich der Pachtaufwendungen und der Leasing- und Lizenzgebühren sowie sonstige Personalkosten außerhalb des Postens "Personalaufwand". In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind Aufwendungen aus dem Abgang von Anlagevermögen im Rahmen von Sale & Lease-Back-Transaktionen in Höhe von € 632.498,44 enthalten.

Zinsen und ähnliche Aufwendungen

Die Zinsen und ähnliche Aufwendungen umfassen im laufenden Geschäftsjahr keine Aufwendungen aus der Verzinsung der Pensionsrückstellung. Im Vorjahr waren Aufwendungen in Höhe von € 9.685,00 enthalten, welche mit Erträgen aus den Rückdeckungsversicherungen saldiert wurden.

sonstige Zinsen und ähnliche Erträge

Die sonstigen Zinsen und ähnlichen Erträge umfassen in voller Höhe Zinsen aus Darlehen gegenüber verbundenen Unternehmen.

Sonstige Angaben

Angabe nach § 285 Nr. 14 HGB

CB group GmbH, Ungerhausen

Geschäftsführung

Zum Geschäftsführer ist bestellt:

 

Herr Thomas Bender, Schlossermeister, Memmingen

Mitarbeiter

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Mitarbeiter:

2023 2022
Gewerbliche Arbeitnehmer 100 108
Angestellte 39 37
Auszubildende 6 5
145 150

Ausschüttungsgesperrte Beträge gemäß § 268 Abs. 8 HGB

Es liegen ausschüttungsgesperrte Beträge aus der Aktivierung von selbst erstellter immaterieller Vermögensgegenstände des Anlagevermögens (Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte) in Höhe von € 505.218,00 vor.

Gewinnverwendungsvorschlag

Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresfehlbetrag in Höhe von € 986.284,05 ins neue Geschäftsjahr vorzutragen und mit dem Gewinnvortrag in Höhe von € 1.883.169,40 zu verrechnen.

Nachtragsbericht

Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Ende des Geschäftsjahres 2023 sind nicht eingetreten.

 

Hawangen, den 4. Juni 2024

Die Geschäftsführung

Thomas Bender

Anlagespiegel zum 31. Dezember 2023

Anschaffungs-, Herstellungskosten 01.01.2023 Zugänge Abgänge Umbuchungen Anschaffungs-, Herstellungskosten 31.12.2023
Euro Euro Euro Euro Euro
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 272.735,53 510.065,40 94.278,77 688.522,16
II. Sachanlagen 4.317.852,14 306.007,52 228.611,93 0,00 4.395.247,73
Summe Anlagevermögen 4.590.587,67 816.072,92 322.890,70 0,00 5.083.769,89
kumulierte Abschreibung 01.01.2023 Abschreibung Geschäftsjahr Abgänge Umbuchungen kumulierte Abschreibung 31.12.2023
Euro Euro Euro Euro Euro
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 221.859,53 27.101,40 94.278,77 154.682,16
II. Sachanlagen 2.583.605,17 274.458,49 228.318,93 2.629.744,73
Summe Anlagevermögen 2.805.464,70 301.559,89 322.597,70 2.784.426,89
Zuschreibung Geschäftsjahr Buchwert 31.12.2023
Euro Euro
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 533.840,00
II. Sachanlagen 1.765.503,00
Summe Anlagevermögen 2.299.343,00

Lagebericht 2023

I. Grundlagen des Unternehmens

1. Geschäftstätigkeit

Die Kollinger Metallbau GmbH produziert seit über 50 Jahren hochwertige Bauteile und Lösungen aus Metall. Unsere Stärken sind eine hohe Fertigungstiefe und ein Full Service-Angebot von der Konstruktion bis zur Logistik. Damit sind wir heute einer der führenden Metallbau-Zulieferer für namhafte Unternehmen aus den unterschiedlichsten Branchen.

Aus unserer Historie heraus sind wir stark im Bereich der Zulieferung für den Ladenbau und Objekteinrichter spezialisiert. Auch die Entwicklung und Herstellung von Displays zählt zu unseren Stärken. Ferner haben wir uns als Zulieferer im Industriebereich etabliert, insbesondere in den Segmenten Maschinen- und Fahrzeugbau.

Als führender Zulieferer für Ladenbauer, Objekteinrichter und Möbelhersteller erstellen wir aus individuellen Konzeptionen die perfekte Lösung. Im Bereich der Industriekunden sehen wir uns als leistungsstarker Metallbau-Zulieferer. Ob einfaches Bauteil oder komplexe Baugruppe, hohe Losgröße oder Kleinserie, dank unserer computergestützten Produktion und einer außergewöhnlich hohen Fertigungstiefe finden wir schnell und flexibel für jede Aufgabe die optimale Lösung.

Im Jahr 2021 erfolgte ein Gesellschafterwechsel wodurch die Kollinger Metallbau GmbH ein Teil der "CB Gruppe" wurde. Seitdem entwickeln und produzieren wir für die Schwestergesellschaft, die CB-tec GmbH, Heizeinsätze, Kaminöfen und Outdoorprodukte. Dies wird im nachfolgenden Punkt "2. Forschung und Entwicklung" detaillierter beschrieben.

Im Jahr 2022 wurde begonnen neue Märkte für hochwertige Bauteile aus Metall zu generieren. Im Jahr 2023 konnten, unterstützt durch ein externes Vertriebsbüro, Neukunden im Bereich der Energiebranche (z.B. Gehäuse für Wärmepumpen) akquiriert werden.

2. Forschung und Entwicklung

Im Jahr 2008 wurde die Zertifizierung nach DIN / ISO 9001/2008 erfolgreich abgeschlossen. Seitdem wird diese in einem jährlichen Turnus durch den TÜV Süd erneuert bzw. verlängert.

Im Berichtsjahr wurde die Entwicklung des Kamineinsatzes P200h für unsere Schwestergesellschaft, die CB-tec GmbH, nahezu abgeschlossen. Dieser wird zum einen in die eigenen Ofenprodukte der CB-tec GmbH eingebaut, zum anderen aber auch als Verkaufsprodukt über den Großhandel vertrieben. Der Fokus liegt dabei auf hochwertigste Verbrennungstechnik, optimalen Wirkungsgrad und geringen Feinstaubausstoß. Der Kamineinsatz erfüllt bereits die strengen Anforderungen der EU-Norm EN 16510. Diese ist seit dem 01.01.2024 gültig. In den nächsten zwei Jahren müssen aufgrund der neuen EU-Norm nun sich alle in der EU im Umlauf befindlichen Feuerstätten nach dieser neuen Norm geprüft und ggfs. ausgetauscht werden. Zusätzlich erhielt der Heizeinsatz die RLU Zulassung als raumluftunabhängige Feuerstätte inkl. der DIBT-Zertifizierung.

Im Jahr 2023 wurde zudem die Entwicklung des Kaminofen VAIO IQ fertiggestellt, deren Heizeinsatz ebenfalls von uns vollständig, in Abstimmung mit der CB-tec GmbH, entwickelt wurde.

Bereits im Vorjahr wurde das Produktportfolio im Bereich Outdoor um Outdoorküchen, Planchas und Grillwägen erweitert. Im Jahr 2023 wurde die Outdoorküche zusammen mit dem Schwester-unternehmen CB-tec GmbH stark weiter- bzw. neu entwickelt und aufgewertet.

II. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche Lage 2023

Die Weltwirtschaft hat sich 2023 aus dem Tal gekämpft, die geopolitischen Risiken bleiben dennoch sehr hoch. So ist die Weltwirtshaft im Jahr 2023 um 3,9 % gewachsen, und auch im Jahr 2024 wird ein Wachstum von 3,5 % prognostiziert.

Die deutsche Wirtschaft wurde im vergangenen Jahr dagegen durch eine schwache Nachfrage aus dem In- und Ausland ausgebremst und das lastet weiterhin auf ihr. Nachdem die Wirtschaftsleistung im Jahr 2023 drei Quartale stagnierte, ging sie im Schlussquartal um 0,3 Prozent zum Vorquartal zurück. Das gleiche Minus schlug auch im Gesamtjahr zu Buche. Während die Nachfrage aus dem Ausland wegen der schwächelnden globalen Industrieproduktion nachließ, dämpften die wiederholten Zinsanhebungen der Europäischen Zentralbank (EZB) sowie die hohen Inflationsraten auch die Binnennachfrage. Obwohl die Verbraucherpreise seit Anfang 2023 insbesondere wegen rückläufiger Energiepreise fast durchgehend weniger zulegten, lag die Inflationsrate im Jahresdurchschnitt noch bei 5,9 Prozent.

Immerhin ließen hohe Lohnabschlüsse im Jahresverlauf die Reallöhne leicht steigen. Diese konnten die vorangegangenen Kaufkraftverluste der Verbraucher*innen jedoch nicht ausgleichen. Die Einkommens- und die Preisentwicklung führten zu anhaltender Verunsicherung, was die Kauflaune trübte und den privaten Konsum im Gesamtjahr 2023 deutlich sinken ließ.

2. Konjunkturelles Umfeld/Entwicklung der Branchen

Die zuvor dargestellte gesamtwirtschaftliche Lage trifft auch auf unsere Branche zu bzw. hat auch unsere Geschäftstätigkeit beeinflusst.

In unserem Kernsegment haben sich die Auswirkungen der Coronakrise extrem stark bemerkbar gemacht. Viele kleine Einzelhändler mussten ihre Geschäfte schließen, größere Einzelhandelsketten haben ihre Investitionen massiv zurückgefahren bzw. gestoppt.

Ähnliche Auswirkungen hatte auch der immer noch andauernde Ukraine - Krieg, neben den Problemen am Beschaffungsmarkt zu Jahresanfang hat der Krieg große Teile unserer Kundschaft zu einem sehr vorsichtigen Verhalten bewegt.

Aufgrund der schwierigen Situation in unserem Kernsegment in den Vorjahren haben wir uns auf Produktentwicklungen für unsere Schwestergesellschaft CB-tec GmbH konzentriert, insbesondere auf die Entwicklung von Heizeinsätzen / Öfen und auf Outdoorprodukte.

Ein weiterer Fokus wurde auf den stetigen Ausbau der Geschäftsbeziehungen zu unseren Industriekunden gelegt.

Bereits im Jahr 2022 wurde mit Erfolg die Energiebranche in den Fokus genommen und die ersten Großkunden konnten hinzugewonnen werden. Dies wurde im Jahr 2023 weiter ausgebaut.

3. Geschäftsverlauf

Die Umsatzerlöse des Geschäftsjahres 2023 lagen mit 25,7 % unter denen des Vorjahres. Die Gründe des Umsatzrückgangs liegen in den oben beschriebenen Punkten des konjunkturellen Umfelds und der damit zusammenhängenden negativen Entwicklung unserer Branchen.

Trotz dieser negativen Umsatzentwicklung wurden die verschiedenen Entwicklungsprojekte in der Kaminofenbranche und Outdoorbranche mit hohem Aufwand vorangebracht, dieser Aufwand spiegelt sich in der Aktivierung der Entwicklungskosten in Höhe von T€ 505 wider.

Die Materialeinsatzquote konnte um 0,5 %-Punkte von 33,6% auf 33,1 % verbessert werden. Dadurch lag der Rückgang des Rohergebnisses im Vergleich zum Vorjahr unter dem Rückgang der Umsatzerlöse und bei "nur" 16,3 %.

Unsere grundsätzliche Personalstrategie, der möglichst geringe Einsatz von Leiharbeitern verbunden mit einer Einstellung höher qualifizierter Arbeiter, erweist sich weiterhin als richtiger Weg unsere Unternehmensziele zu erreichen. Der anhaltende Facharbeitermangel ist trotz aller Bemühungen zu merken, damit verbunden ist eine höhere Fluktuation. Aus diesem Grund mussten wir im abgelaufenen Geschäftsjahr wieder verstärkt auf Leiharbeitskräfte zurückgreifen. Dadurch konnten auch die Schwankungen im Produktionsbereich besser aufgefangen werden.

Bei einer um durchschnittlich 5 Personen verringerten Belegschaft verringerte sich die Personalkosten (inklusive sonstiger Personalkosten, wie der Aufwendungen für Leiharbeitskräfte) um T€ 543, was einer Einsparung von 6,8 % entspricht.

Die Summe der sonstigen Aufwendungen im Rahmen der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit haben sich gegenüber dem Vorjahr um rund 0,5 % verringert. Die Pachtaufwendungen erhöhten sich u.a. aufgrund gestiegener Energiekosten um 6,2 %. Die Investitionen in den Jahren 2021 und 2022 in den Maschinenpark führten zu gestiegen Betriebsaufwendungen sowie zu gestiegenen Abschreibungen. Der Umsatzrückgang hatte zur Folge, dass im Vergleich zum Jahr 2022 sich die Vertriebsaufwendungen (insbesondere Kosten für Verpackung und Ausgangsfrachten) um 29,1% verringerten. Die Verwaltungskosten stiegen dagegen um 16,3% von T€ 416 auf T€ 484.

Das Finanzergebnis beläuft sich auf T€ -126 und hat sich gegenüber dem Vorjahr (T€ -39) um T€ 87 vermindert. Dies ist auf eine höhere Inanspruchnahme der Kreditlinien zurückzuführen, infolge der Investitionen aus den Vorjahren sowie auf das rückläufige Rohergebnis.

Durch das Zusammenspiel der vorgenannten Entwicklungen wurde ein Jahresfehlbetrag in Höhe von T€ -986 (Vj. Jahresüberschuss T€ +415) erzielt.

4. Lage

a) Ertragslage

Aus der Gewinn- und Verlustrechnung der Jahresabschlüsse des Geschäftsjahres und des Vorjahres ergibt sich nach Zusammenfassungen und Saldierungen folgende Übersicht:

2023 2022 Veränderung
T€ % T€ % T€ %
Rohergebnis 9.779 100,0 11.677 100,0 -1.898 -16,3
Personalkosten (inkl. Personalnebenkosten) -7.398 -75,7 -7.941 -68,0 543 -6,8
Abschreibungen -303 -3,1 -266 -2,3 -37 13,9
Sonstige Steuern -2 -0,0 -2 -0,0 0 0,0
Sonstige betriebliche Aufwendunger -3.110 -31,8 -3.125 -26,8 15 0,5
Summe betrieblicher Aufwand -10.755 -110,0 -11.149 -95,5 394 -3,5
Betriebsergebnis -976 -10,0 528 4,5 -1.504 ---
Finanzergebnis -126 -1,3 -39 -0,3 -87 223,1
Jahresergebnis vor Ertragsteuern -1.102 -11,3 489 4,2 -1.591 ---
Ertragsteuern 116 1,2 -74 -0,6 190 ---
Jahresüberschuss -986 -10,1 415 3,6 -1.401 ---

b) Finanzlage

Trotz der zum Stichtag erhöhten Inanspruchnahme der Kreditlinien ist unsere Finanzlage als stabil zu bezeichnen. Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfristen zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen.

Aufgrund der durch die selbst geschaffenen immateriellen Vermögensgegenstände und der angestiegenen Vorräte verlängerten Bilanzsumme und des Jahresfehlbetrages ist die Eigenkapitalquote von 36,5 % auf 19,7 % gesunken. Die Kapitalstruktur stellt sich für das abgelaufene Geschäftsjahr wie folgt dar:

2023 2022 Veränderung
T€ % T€ % T€ %
Eigenkapital 1.353 19,7 2.339 36,5 -986 -42,2
Rückstellungen 317 4,6 507 7,9 -190 -37,5
Verbindlichkeiten 5.202 75,7 3.561 55,6 1.641 46,1
Bilanzsumme 6.872 100,0 6.407 100,0 465 7,3

Der Saldo aus Bankguthaben und Bankverbindlichkeiten beläuft sich T€ -4.291, während er sich im Vorjahr auf T€ -1.851 belief.

c) Vermögenslage

Die Vermögensstruktur ist durch folgende Anteile an der Bilanzsumme gekennzeichnet:

2023 2022 Veränderung
T€ % T€ % T€ %
Anlagevermögen 2.299 33,5 1.785 27,9 514 28,8
Umlaufvermögen 4.545 66,1 4.225 65,9 320 7,6
Liquide Mittel 5 0,1 374 5,8 -369 -98,7
Rechnungsabgrenzungsposten 22 0,3 23 0,4 -1 -4,3
Bilanzsumme 6.871 100,0 6.407 100,0 464 7,2

Im Bereich des Anlagevermögens wurden im abgelaufenen Geschäftsjahr Investitionen in Höhe von insgesamt T€ 816 getätigt. Der überwiegende Anteil entfällt auf aktivierte Entwicklungskosten im Bereich der selbst geschaffenen immateriellen Vermögensgegenstände.

Bei einer zum Bilanzstichtag, im Vergleich zum Vorjahr verbesserten Auftragslage ist der Bestand an Vorräten gegenüber dem Vorjahr um T€ 660 (30,0 %) gestiegen (Vj.: -T€ 90; -3,9%). Die Ursache für diese Erhöhung liegt im Bereich der Kaminofenbranche, die durch längere Beschaffungszeiten einen höheren Lagerbestand erfordert.

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind stichtagsbezogen um T€ 522 auf T€ 834 zurückgegangen. Dagegen belaufen sich, aufgrund der intensivierten Geschäftsbeziehung zur Schwestergesellschaft CB-tec GmbH, die Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen auf T€ 923. Der Saldo aus Bankguthaben und Bankverbindlichkeiten hat sich gegenüber dem Vorjahr um T€ 2.440 verringert. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen belaufen sich zum 31.12.2023 auf T€ 378 und liegen damit um T€ 96 (-20,3 %) unter dem Vorjahreswert.

5. Finanzielle Leistungsindikatoren

Für die interne Unternehmenssteuerung werden neben den vorgenannten Kennzahlen der Umsatz pro Mitarbeiter und der Cash-Flow aus der laufenden Geschäftstätigkeit herangezogen.

Infolge der vorab beschriebenen Faktoren konnte kein positiver Mittelzufluss aus laufender Geschäftstätigkeit erwirtschaftet werden.

6. Personal

Die durchschnittliche Zahl der Beschäftigten betrug im Berichtsjahr 145 Mitarbeiter und lag damit um 5 Personen unter der durchschnittlichen Anzahl des Vorjahres. In dieser Zahl sind die Auszubildenden (6 Personen) sowie die Geschäftsführer (1) berücksichtigt.

III. Prognosebericht

Der Ausblick auf das Jahr 2024 ist weiterhin mit großen Unsicherheiten verbunden. Der Sachverständigenrat Wirtschaft erwartet für das Jahr 2024 nur ein Wachstum von 0,2% sowie für das Jahr 2025 von 0,9 %. Die Inflationsrate normalisiert sich allmählich. Nach 5,9 % im Jahr 2023 soll diese im Jahr 2024 spürbar auf 2,2 % sowie im Jahr 2025 auf 1,7 % zurückgehen.

Einen Anstieg unserer Geschäftstätigkeiten in den Bereichen Ladenbau und Objekteinrichtung erwarten wir in der nahen Zukunft nicht. Die Entwicklung vieler verschiedener Eigenprodukte im Bereich der Outdoorbranche und vor allem im Bereich der Heizungs- und Energiebranche lassen jedoch zuversichtlich nach vorne blicken.

Zudem wird im Jahr 2024 der Fokus auf die Etablierung der mit der Schwestergesellschaft eigens entwickelten Heizeinsätze und der Kaminofenserie VAIO IQ gelegt werden. Ferner sollen im Bereich der Industriezulieferung neue Kunden gewonnen werden. Nach einem schwierigen Start in das Jahr 2024 erwarten wir daher für dieses Jahr ein ausgeglichenes Ergebnis. Sobald die Konjunktur sich aber erholt, hoffen wir auf Nachholeffekte im Bereich des Ladenbaus. Sofern dazu unsere Akquisebemühungen im Bereich der Industriekunden erfolgreich sind, rechnen wir mit einem nachhaltig positiven Ergebnis.

IV. Chancen- und Risikobericht

Die heutige wirtschaftliche Entwicklung wird von einer Vielzahl von Chancen und Risiken geprägt, die eng miteinander verknüpft sind und einen erheblichen Einfluss auf Unternehmen, Märkte und die globale Wirtschaft insgesamt haben.

Die Inflation bewegt sich derzeit auf dem höchsten Niveau seit vielen Jahrzehnten, auch wenn der Höhepunkt überschritten scheint. Die Zentralbanken verfolgten den seit langem restriktivsten geldpolitischen Kurs mit deutlich steigenden Zinsen. Der Höchststand wurde dabei im September 2023 erreicht, im Juni 2024 wurden die Zinsen erstmalig wieder gesenkt. Zudem wird in Europa durch die andauernde Energiekrise zumindest temporär eine rückläufige Nachfrage erwartet. Unklar sind hierbei in erster Linie der genaue Zeitraum und die Intensität der Wachstumsschwäche.

Risiken:

Im Rahmen unserer Geschäftstätigkeit ist es vielfach unumgänglich, Risiken einzugehen, um Chancen im Markt wahrzunehmen.

Globale wirtschaftliche Unsicherheiten, wie beispielsweise Handelskonflikte, geopolitische Spannungen oder Finanzmarktvolatilität, können zu Marktturbulenzen, geringer Investitionsbereitschaft und Unsicherheit führen.

Eine drohende Rezession würde sich aber unmittelbar auf unsere Kunden und damit auch auf unser Unternehmen auswirken. Die Risiken können sowohl im Bereich des Einkaufs, durch angespannte oder abreißende Lieferketten, wie auch auf dem Absatzmarkt auftreten. Beide Risiken haben sowohl einzeln als auch gemeinsam eine Auswirkung auf unsere Liquidität. In Abhängigkeit von der Dauer und der Ausprägung könnte dies generell zu einer Bestandsgefährdung führen. Vor diesem Hintergrund liegt der Schwerpunkt unseres Risikomanagements auf der vorrausschauenden Überwachung unserer Liquidität. Aufgrund unserer stabilen Finanzierungssituation sehen wir aktuell aber keine Existenzgefährdung des Unternehmens.

Branchenspezifische Risiken sehen wir in der Weise, dass sich der Preisdruck künftig noch weiter verstärken wird.

Ferner herrscht in unserer Region ein extremer Mangel an qualifizierten Arbeitskräften. Dies kann die Fähigkeit von unserem Unternehmen einschränken, ihre Wachstumspläne umzusetzen und innovative Projekte voranzutreiben. Durch den Einsatz ausländischer Fachkräfte sehen wir eine Möglichkeit, hier gegenzusteuern.

Chancen:

Dank unserer Vielseitigkeit und strategischen Investitionen eröffnet uns der schnelle technologische Wandel, insbesondere in der Energie- und Heizungsbranche, neue Möglichkeiten. Die Entwicklung innovativer Produkte ermöglicht es uns, effizienter zu arbeiten, neue Geschäftsmodelle zu erschließen und unsere Marktposition weiter auszubauen.

Da die im Bereich Forschung und Entwicklung dargestellten Produktentwicklungen vor dem Abschluss stehen, werden wir uns im Jahr 2024 besonders auf die Markteinführung unserer, Heizeinsätze und der Kaminofenserie VAIO IQ fokussieren.

Der zunehmende Fokus auf Nachhaltigkeit bietet uns die Gelegenheit, umweltfreundliche Produkte und Dienstleistungen anzubieten. Investitionen in grüne Technologien können nicht nur ökologische Vorteile bringen, sondern auch zu Kosteneinsparungen und einer positiven Markenwahrnehmung führen.

Unternehmen, die die digitale Transformation erfolgreich meistern, können ihre Prozesse optimieren, die Kundenbindung stärken und personalisierte Erlebnisse bieten, was wiederum ihre Wettbewerbsfähigkeit steigert. Auch wir arbeiten intensiv an diesen Zielen.

Fazit:

Die heutige wirtschaftliche Entwicklung bietet eine Vielzahl von Chancen und Risiken für unser Unternehmen.

Der richtige Umgang mit diesen Faktoren erfordert eine sorgfältige Abwägung und Anpassung von Geschäftsstrategien. Unternehmen, die in der Lage sind, auf technologische Innovationen zu reagieren, Nachhaltigkeit zu integrieren und sich an sich ändernde Marktbedingungen anzupassen, können ihre Chancen maximieren und Risiken minimieren. Eine enge Beobachtung der wirtschaftlichen Entwicklung, verbunden mit Flexibilität und Anpassungsfähigkeit, wird in dieser dynamischen Umgebung entscheidend sein.

Daher blicken wir, trotz der weiterhin schwierigen allgemeinen Wirtschaftslage in Deutschland durch Inflation, allgemeiner Unsicherheit, Zinsanstieg und einer relativ schwachen Weltwirtschaft, verhalten optimistisch auf das weitere Jahr 2024 und das Jahr 2025.

V. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten

Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Forderungen, Verbindlichkeiten und Guthaben bei Kreditinstituten.

Die Gesellschaft verfügt über einen solventen Kundenstamm. Forderungsausfälle sind die Ausnahme. Soweit Ausfall- oder Bonitätsrisiken zu erkennen sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen.

Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen beglichen.

Das Finanz- und Risikomanagement erfolgt auf konservativer Basis mit der Zielsetzung, die Sicherung des Unternehmenserfolgs zu gewähren und finanzielle Risiken zu minimieren.

VI. Bericht über Zweigniederlassung

Zweigniederlassungen werden von der Gesellschaft nicht unterhalten.

 

Hawangen, im Juni 2024

Die Geschäftsführung

Wiedergabe des Bestätigungsvermerks

Für den vorstehenden Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 der Kollinger Metallbau GmbH, Hawangen, wurde die Erleichterungsvorschrift des § 327 HGB in Anspruch genommen. Gemäß § 328 Abs. 1 Nr. 1 S. 3 HGB weisen wir darauf hin, dass der nachfolgend wiedergegebene Bestätigungsvermerk sich auf den vollständigen Jahresabschluss bezieht. Zu dem vollständigen Jahresabschluss erteilten wir mit Datum vom 4. Juni 2024 den folgenden Bestätigungsvermerk:

"BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Kollinger Metallbau GmbH

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Kollinger Metallbau GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Kollinger Metallbau GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen."

 

Memmingen, den 4. Juni 2024

M&K Audit GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Dieter Wildburger, Wirtschaftsprüfer

Martin Möntmann, Wirtschaftsprüfer

Sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 wurde durch Beschluss der Gesellschafter am 4. Juni 2024 festgestellt.

Ergebnisverwendungsbeschluss:

Auszug aus dem Gesellschafterbeschluss vom 4. Juni 2024:

"Der Jahresfehlbetrag in Höhe von € 986.284,05 wird unter Einbeziehung des Gewinnvortrags in Höhe von € 1.883.169,40 auf neue Rechnung vorgetragen."

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