Bio Catalyst Deutschland GmbH
Selbe AdresseHerstellung von flüssigen Biokraftstoffen
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Roman Andrea Freudenberg seit 21.7.2022 | Prokura |
Marc-Stefan Heemann seit 20.11.2018 | Geschäftsführer |
Ole Marten Blöhm seit 29.9.2008 | Geschäftsführer |
Manfred Blöhm seit 16.6.2005 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 52.00% | |
| 33.00% | |
| 10.00% |
Eigentümerstruktur und Kapitalverteilung des Unternehmens
3 von 4 Anteilseignern sichtbar
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Trade Con GmbHBremenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.07.2022 bis zum 30.06.2023LageberichtA. Überblick über die Geschäftstätigkeit und Rahmenbedingungen 1. Entwicklung von Branche und Gesamtwirtschaft Durch die hohe Inflation und die Folgen des Ukraine-Kriegs befindet sich die Gesamtwirtschaft in den Anfängen einer Rezession. Diese Entwicklung spiegelt sich bedingt in unserer Branche wider. 2. Überblick über die Geschäftstätigkeit a. Grundlagen der Geschäftstätigkeit Gegenstand des Unternehmens ist der Import/Export von Waren aller Art, insbesondere der Handel mit Sport- Freizeit und Haushaltsartikeln, sowie die Beschaffung von Werbemitteln. Unsere Kunden sind alle bestehenden Einzelhandelsketten und Kaufhäuser in Europa, sowie Sportvereine, mit dem Schwerpunkt Fußball Bundesliga in Deutschland. Im Fußballgeschäft wird die reine Beschaffung durch den Kauf von Lizenzrechten unterstützt. b. Umsatz- und Auftragsentwicklung Das Geschäftsjahr 2022/2023 schließt mit einem Umsatz von 39,11 Mio € und einem Jahresüberschuss von 1.124 T€ ab. Umsatz und Ertrag sind im Vergleich zum Vorjahr wesentlich gestiegen und haben die Planung weit übertroffen. In den Hauptgeschäftsbereichen Handelsbelieferung konnten zudem gegen den Trend Steigerungsraten in Umsatz und Ertrag erreicht werden. Im Bereich des Sportmerchandising war die Entwicklung vom Umsatz positiv, beim Ertrag konnte das Vorkrisenniveau noch nicht wieder erreicht werden. Insgesamt konnte die Position im Marktumfeld erneut nachhaltig gestärkt werden. c. Beschaffung Die Beschaffung unserer Produkte erfolgt im Wesentlichen in China, geringfügige Mengen werden in Deutschland und der Türkei beschafft. Einkaufskontrakte werden im Wesentlichen in USD und RMB abgeschlossen. Eine über das Geschäftsjahr äußerst ungünstige Entwicklung des Verhältnisses von USD zu EUR führte zu Nachteilen bei den Einkaufspreisen. Die Warenlogistik wird so gesteuert, dass, bis auf die Waren der Fußballbundesliga und das Brillenetuigeschäft, die Waren weitestgehend direkt an die Kunden ausgeliefert werden. Teilweise erfolgt die Übergabe bereits bei der Verschiffung. d. Investitionen 2022/2023 sind Investitionen für Software, Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung in Höhe von 1.116 T€ getätigt worden. Dem standen Abschreibungen von 165 T€ gegenüber. e. Finanzierung Die Finanzierung der Einkaufskontrakte und der daraus resultierenden Forderungen erfolgt insbesondere durch die Inanspruchnahme von Kontokorrentkrediten. f. Personal Die Gesellschaft beschäftigt im Berichtszeitraum, neben der Geschäftsführung, 55 Mitarbeiter, davon 20 Teilzeitkräfte. Daneben bestanden vier Ausbildungsverhältnisse. B. Vermögens-, Finanz- und Ertragslage 1. Vermögenslage Die Bilanzsumme ist um 12,3 % gestiegen, bedingt durch erhebliche Investitionen ins Anlagevermögen sowie einen höheren Forderungsbestand. Die liquiden Mittel haben sich gegenüber dem Vorjahr kaum verändert und sind nur marginal gesunken. Das Eigenkapital steigerte sich um 21,0 %. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind um 622 T€ reduziert worden, trotz der Aufnahme neuer Investitionsdarlehen für unser Lagersystem. Die Finanzierung des Lagersystems erfolgte zu 50 % aus Eigenkapital und zu 50 % durch ein Förderdarlehen der Bremer Aufbau-Bank. Die Eigenkapitalquote ist um 2,8 Prozentpunkte auf 39,2 % gestiegen. 2. Finanzlage Das Kreditvolumen hat sich im Geschäftsjahr erhöht, um geplantes Wachstum realisieren zu können. Unsere Bestellkontrakte werden weiterhin durch Devisentermingeschäfte abgesichert. Wir waren jederzeit in der Lage unsere finanziellen Verpflichtungen zu bedienen. Unsere Finanzlage ist daher geordnet. 3. Ertragslage Das Geschäftsjahr 2022/2023 hat mit einem Jahresergebnis in Höhe von 1.124 T€ abgeschlossen und liegt damit um 827 T€ über dem Vorjahr. Wir sind mit diesem Ergebnis zufrieden. Der Anstieg ist einerseits durch Wachstum und die sich positiv entwickelnde Geschäftslage begründet, andererseits wirkt sich die Auflösung von Risikopuffern aus dem Pandemiegeschäft mit Schutzausrüstung ergebnissteigernd aus. Aufgrund der sich entspannenden weltweiten Frachtsituation ist der prozentuale Materialaufwand gemessen am Umsatz gegenüber dem Vorjahr gesunken. Ebenso sanken die sonstigen betrieblichen Aufwendungen leicht gegenüber dem Vorjahr. Die Personalaufwendungen sind im Vergleich zum Vorjahr durch höhere ergebnisbezogene Vergütungen und Tantiemen, Neueinstellungen sowie der Übernahme eines weiteren Geschäftsbereichs gestiegen. C. Prognose, Chancen- und Risikobericht 1. Transparenz der Unternehmensabläufe Die Unternehmensorganisation baut auf einem System der abgestuften und gegenseitigen Kontrolle auf, wobei Vorgänge, die für das Unternehmen wirtschaftlich oder unternehmenspolitisch von besonderer Bedeutung sind, grundsätzlich der Prüfung der Geschäftsführung direkt unterliegen. Zur Optimierung der Auftragsverfolgung und nachhaltigen Verbesserung der Transparenz werden die Controllingabläufe und die Nachkalkulation anhand von Kostenträgerauswertungen ständig überarbeitet und die vorhandenen Systeme optimiert. Vor Ort in Asien findet eine Produktionsüberwachung zur Minimierung von Qualitätsrisiken während des Herstellungsprozesses durch eigene Mitarbeiter bzw. beauftragte Firmen statt, welche in Zeiten der Corona-Pandemie und der stark eingeschränkten Reisemöglichkeiten nach Asien einen erheblichen Wettbewerbsvorteil dargestellt hat. Die Qualitätskontrolle ist weiter verbessert und die Produktionsüberwachung deutlich verstärkt worden. 2. Risiken aus Fremdwährungen und Forderungsausfälle Bei Auftragserteilung zum Bezug von Waren in fremder Währung wird grundsätzlich eine Kurssicherung in Form eines Devisentermingeschäftes vorgenommen. Es erfolgt ein Portfolio-Hedging zwischen den Warenverbindlichkeiten und den Devisentermingeschäften. 3. Sonstige Chancen und Risiken Unser Unternehmen beliefert namenhafte Einzelhandelsunternehmen, die europaweit operieren. Dadurch ergibt sich eine wechselseitige Abhängigkeit, die auf Grund der intensiven, langjährigen und vertrauensvollen Geschäftsbeziehungen für beide Seiten als positiv und nachhaltig zu betrachten sind. Da wir in der 1. Bundesliga alle Fußballvereine und in der 2. Bundesliga alle interessanten Vereine als Lizenznehmer oder Lieferant unter Vertrag haben, ergeben sich kaum Risiken durch Auf- oder Abstiege bzw. Erfolg oder Misserfolg, da immer ein Ausgleich stattfindet. 4. Ausblick Wir rechnen im folgenden Geschäftsjahr 2023/2024 mit spürbar steigendem Umsatz, da wir insbesondere im Sportmerchandising-Bereich von weiterem Wachstum ausgehen und durch die Fußballeuropameisterschaft in Deutschland ein zusätzliches Sondergeschäft einplanen. Das Ergebnis wird geringer ausfallen, da dieses im Vergleich zum Vorjahr von keinen Sondereffekten beeinflusst werden sollte. Die Fixkosten werden nicht zuletzt durch die hohe Inflation steigen. Der Wareneinsatz wird weitestgehend konstant bleiben, da sich steigende Lohn- und Beschaffungskosten in China mit einer prognostizierten Entspannung der Frachtsituation auf dem Weltmarkt ausbalancieren.
Bremen, 22. Januar 2024 BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Ergebnisverwendung
AnhangAllgemeine Angaben zum Jahresabschluss Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht
Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Bei der Bewertung ist von der Fortführung der Unternehmenstätigkeit (§ 252 Abs. 1 Nr. 2 HGB) ausgegangen worden, da weder tatsächliche noch rechtliche Gegebenheiten dem entgegenstehen. Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Die Finanzanlagen wurden wie folgt angesetzt und bewertet: - Anteile an verbundenen Unternehmen zu Anschaffungskosten - Beteiligungen zu Anschaffungskosten - Ausleihungen zum Nennwert Soweit erforderlich, wurde der am Bilanzstichtag vorliegende niedrigere Wert angesetzt. Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt. Forderungen wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Die sonstigen Vermögensgegenstände sowie die Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nennwert angesetzt. Das Eigenkapital ist zum Nennwert angesetzt. Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern. Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Der Jahresabschluss enthält auf fremde Währung lautende Sachverhalte, die in € umgerechnet wurden. Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung sind mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. Soweit der Kurs am Tage des Geschäftsvorfalles bei Forderungen darunter bzw. bei Verbindlichkeiten darüber lag, ist dieser angesetzt. Bei Deckung durch Termingeschäfte war darüber hinaus der Terminkurs maßgebend. Die Gesellschaft hat Sicherungsmaßnahmen gegen Verluste aus Währungskursveränderungen für in US-$ zu bezahlende Warenbestellungen getroffen, um ein mögliches Währungsrisiko zu minimieren. Zu diesem Zweck werden fristenkongruente Termingeschäfte abgeschlossen. Zum Bilanzstichtag bestanden Devisentermingeschäfte in Höhe von T$ 6.595, die einem Eurobetrag in Höhe von T€ 6.052 entsprechen. Der Marktwert betrug nach den Unterlagen der Bank T€ -13. Des Weiteren wurden Sicherungsgeschäfte in Höhe von TCNY 4.136 abgeschlossen, die einem Eurobetrag in Höhe von T€ 542 entsprechen. Diese hatten zum Bilanzstichtag einen Marktwert in Höhe von T€ -20. Zusätzlich wurden Sicherungsgeschäfte über TGBP 15 abgeschlossen, die einem Eurobetrag in Höhe von T€ 17 entsprechen. Diese hatten nach den Unterlagen der Bank einen Marktwert in Höhe von T€ 1. Angaben zur Bilanz Verbundene Unternehmen:
Beteiligungen:
* = Werte zum 31.12.2021 bzw. für 2021 Die Gesellschaft hat zur Steuerung der Bilanzstruktur mit einer Factoringgesellschaft einen Vertrag hinsichtlich des laufenden Erwerbs der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen abgeschlossen, wobei die Factoringgesellschaft das Ausfallrisiko übernommen hat. Zum 30. Juni 2023 wurden Forderungen in Höhe von T€ 1.792 an die Factoringgesellschaft übertragen. Die Gesellschaft haftet zum Bilanzstichtag in dieser Höhe für den rechtlichen Bestand der Forderungen (Veritätsrisiko). Bei Aufstellung der Bilanz unter Berücksichtigung der teilweisen Ergebnisverwendung wurde im Bilanzgewinn ein Gewinnvortrag von € 3.809.093,29 einbezogen. Aus dem Bilanzgewinn vom 30. Juni 2022 ist im Geschäftsjahr eine Ausschüttung in Höhe von T€ 250 erfolgt. Im Posten sonstige Rückstellungen sind die nachfolgenden nicht unerheblichen Rückstellungsarten enthalten:
In den sonstigen Verbindlichkeiten sind Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern in Höhe von € 170.000,00 (Vorjahr: € 130.000,00) enthalten. Die Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr. Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten, die durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte gesichert sind, beträgt T€ 3.394. Dabei handelt es sich um die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten, die durch Sicherungsübereignungen von Waren und Anlagevermögen sowie der Abtretungen von Forderungen vollständig besichert sind. Der Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr beträgt € 5.544.691,77 (Vorjahr: € 5.933.205,91). Der Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr beträgt € 436.711,10 (Vorjahr: € 130.000,00). Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Die Umsatzerlöse werden im Wesentlichen im Inland erzielt. In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind periodenfremde Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von T€ 1.132 (Vorjahr: T€ 133) enthalten. In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind periodenfremde Aufwendungen aus Forderungsverlusten und der Bildung von Einzelwertberichtigungen in Höhe von T€ 18 (Vorjahr: T€ 6) enthalten. Die Steuern vom Einkommen und Ertrag betreffen das laufende Geschäftsjahr. Sonstige Angaben Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen in Höhe von rund T€ 157 bis zum Jahr 2027 Leasingverpflichtungen für Kraftfahrzeuge. Die Gesellschaft least die Fahrzeuge aus Gründen der Optimierung und Modernisierung des Fuhrparks. Darüber hinaus bestehen bis Mitte 2024 Verbindlichkeiten in Höhe von T€ 191 aus Mietverträgen für Immobilien sowie unbefristete Mietverhältnisse mit einer jährlichen Belastung von T€ 39. Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigten Arbeitnehmer betrug 55 (35 Vollzeit- und 20 Teilzeitbeschäftigte). Der Jahresüberschuss soll auf neue Rechnung vorgetragen werden. Geschäftsführer im Geschäftsjahr sind bzw. waren: Manfred Blöhm, Kaufmann, Bremen, Ole Blöhm, Kaufmann, Bremen, Marc-Stefan Heemann, Kaufmann, Hamburg
Bremen, 22. Januar 2024 Trade Con GmbH gez. Manfred Blöhm gez. Ole Blöhm gez. Marc-Stefan Heemann Anlagespiegel
sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 21.02.2024 festgestellt. BestätigungsvermerkDer vorstehende, zur Offenlegung bestimmte und nach § 327 HGB verkürzte Jahresabschluss entspricht den gesetzlichen Vorschriften. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und Lagebericht haben wir den folgenden Bestätigungsvermerk erteilt: BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Trade Con GmbH, Bremen Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Trade Con GmbH, Bremen, - bestehend aus der Bilanz zum 30. Juni 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01. Juli 2022 bis zum 30. Juni 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Trade Con GmbH, Bremen, für das Geschäftsjahr vom 01. Juli 2022 bis zum 30. Juni 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 30. Juni 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01. Juli 2022 bis zum 30. Juni 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Bremen, den 22. Januar 2024 Willer,
Kettenburg & Heyduck GmbH
gez. André Heyduck, Wirtschaftsprüfer gez. Philipp Stürken, Wirtschaftsprüfer |
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