LUCANO LED-Leuchttechnik GmbHLiquidiert

Stammdaten

Register
Amtsgericht Schweinfurt HRB 5321
Eingetragen
10.3.2008
Branche
Herstellung von Lampen und LeuchtenHerstellung von elektrischem InstallationsmaterialHerstellung von Prüfmaschinen
Gegenstand
Vertrieb von LED-Leuchtmitteln

Historie

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Management

NameRolle
Bernd Pfülb
seit 22.8.2011
Liquidator

Konzern- und Jahresabschlüsse

LUCANO LED-Leuchttechnik GmbH

Oberthulba

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 10.03.2008 bis zum 31.12.2008

Bilanz

Aktiva

31.12.2008
EUR
A. Anlagevermögen 1.861,00
I. Sachanlagen 1.861,00
B. Umlaufvermögen 4.261,07
I. Vorräte 2.929,22
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 884,73
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 447,12
C. nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag 11.071,45
Bilanzsumme, Summe Aktiva 17.193,52

Passiva

31.12.2008
EUR
A. Eigenkapital 0,00
I. gezeichnetes Kapital 25.000,00
II. Bilanzverlust 36.071,45
III. nicht gedeckter Fehlbetrag 11.071,45
B. Rückstellungen 800,00
C. Verbindlichkeiten 16.393,52
davon mit Restlaufzeit bis 1 Jahr 16.393,52
Bilanzsumme, Summe Passiva 17.193,52

Anhang



der LUCANO LED-Leuchttechnik GmbH
97723 Oberthulba

A.  Erläuterungen zur Bilanz (§ 284 HGB)
 
1. Allgemeine Erläuterungen

Der vorliegende Jahresabschluss ist nach den Vorschriften des Dritten Buches des HGB (§§ 238 ff) unter Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für Kapitalgesellschaften (§§ 264 ff) aufgestellt worden.

Nach § 267 Abs. 1 HGB ist die Gesellschaft den kleinenKapitalgesellschaften zuzuordnen. Von den größenabhängigen Erleichterungen wurde Gebrauch gemacht.

Die Gliederung der Bilanz entspricht den Bestimmungen des § 266 HGB. Die Bilanz ist in Kontenform aufgestellt.

Die auf den Jahresabschluss angewendeten Darstellungsgrundsätze sind beibehalten worden.

Zusätzliche Angaben wegen der Nichtvergleichbarkeit einzelner Positionen des Jahresabschlusses mit denen des Vorjahres sind nicht notwendig. Der Jahresabschluss vermittelt ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes
Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage.

Die Posten der Aktivseite sind nicht mit den Posten der Passivseite, Aufwendungen nicht mit Erträgen und Grundstücksrechte nicht mit Grundstückslasten verrechnet.

Das Anlage- und Umlaufvermögen, das Eigenkapital, die Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten sind in der Bilanz gesondert ausgewiesen und hinreichend gegliedert.

Dem Anlagevermögen sind nur Gegenstände zugeordnet, die dem Geschäftsbetrieb dauernd zu dienen geeignet und bestimmt sind.

Die Gesellschaft schuldete dem Gesellschafter Bernd Pfülb aus erhaltenen Darlehen insgesamt EUR 507,23 .
Ein gesonderter Bilanzausweis dieser Posten erfolgte nicht. Sie sind in den Sonstigen Verbindlichkeiten enthalten.
Die Verzinsung erfolgte vertragsgemäß mit 5 %.

2. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Im Jahresabschluss sind sämtliche Vermögensgegenstände, Schulden, Rechnungsabgrenzungsposten, Aufwendungen und Erträge enthalten, soweit gesetzlich nichts anderes bestimmt ist.

Die Bilanzierungsverbote nach § 248 HGB wurden beachtet.

Rückstellungen sind nur im Rahmen des § 249 Abs. 1 HGB gebildet. Die Auflösung der Rückstellung erfolgte nach bestimmungsgemäßem Verbrauch.

Rechnungsabgrenzungsposten wurden nur im Rahmen der Bestimmungen des
§ 250 HGB gebildet.

Soweit Haftungsverhältnisse i.S.d. § 251 HGB bestehen, sind diese gemäß
§ 268 Abs. 7 HGB im Anhang angegeben.

Die angewandten Bewertungsmethoden orientieren sich grundsätzlich an den steuerrechtlichen Bestimmungen; handelsrechtliche Bestimmungen standen dem nicht entgegen.

Die Wertansätze der Eröffnungsbilanz des Geschäftsjahres stimmen mit denen der Schlussbilanz des vorhergehenden Geschäftsjahres überein.

Bei der Bewertung wird von der Fortführung der Unternehmenstätigkeit  ausgegangen. Dem stehen weder tatsächliche noch rechtliche Gründe entgegen.

Die Vermögensgegenstände und Schulden sind einzeln bewertet worden. Es ist  vorsichtig bewertet worden. Namentlich sind alle Risiken und Verluste, die bis zum Abschlussstichtag entstanden sind, berücksichtigt, selbst wenn diese erst zwischen Abschlussstichtag und dem Tag der Aufstellung des Jahresabschlusses bekannt geworden sind.

Gewinne wurden nur berücksichtigt, soweit diese am Abschlussstichtag realisiert waren. Aufwendungen und Erträge sind unabhängig von den Zeitpunkten der entsprechenden Zahlungen im Jahresabschluss erfasst.

Die Bewertung des Sachanlagevermögens erfolgte zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibung.

Die Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände und entsprechend den steuerlichen Vorschriften linear vorgenommen. Vermögensgegenstände im Einzelwert zwischen EUR 150,00 und EUR 1.000,00, angeschafft ab dem 1.01.2008, werden aufgrund der steuerlichen Sondervorschriften auf 5 Jahre abgeschrieben.

Vermögensgegenstände im Einzelwert unter EUR 150,00 werden im Zugangsjahr nach § 6 Abs. 2 EStG sofort in voller Höhe abgeschrieben.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Erforderliche Einzelwertberichtigungen wurden durchgeführt. Das allgemeine Kreditrisiko wurde durch eine ausreichende Pauschalwertberichtigung berücksichtigt.

Das gezeichnete Kapital ist zum Nennwert angesetzt.

Die Steuerrückstellungen und sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewisse Verpflichtungen und sind in Höhe ihrer voraussichtlichen Inanspruchnahme angesetzt. Soweit handelsrechtlich zulässig, wurden im Einklang mit den steuerlichen Vorschriften stehende Berechnungsverfahren verwendet.

Die Verbindlichkeiten sind mit dem Rückzahlungsbetrag angesetzt.

3. Eigenkapital

Das ausgewiesene Stammkapital entspricht den gesellschaftsvertraglichen Vereinbarungen bzw. dem eingetragenen Haftkapital.

Das ausgewiesene Stammkapital ist durch den Verlust zum Bilanzstichtag aufgezehrt.

Gemäß § 64 Abs.1 Satz 2 GmbHG, § 130a Abs. 1 Satz 1 HGB und § 19 InsO liegt eine bilanzielle Überschuldung i.H. von € 11.071,45 vor, da das Vermögen der Gesellschaft nicht mehr die Schulden deckt.

Dieser Kapitalfehlbetrag im Gründungsjahr 2008 ist durch den bisher erworbenen Firmenwert abgedeckt.

Das Jahresergebnis 2009 wird voraussichtlich bereits ausgeglichen sein und für 2010 wird eine positive Entwicklung erwartet, so dass einer Unternehmensfortführung nichts im Wege steht.

B. Sonstige Pflichtangaben (§ 285 HGB) 

  1. Verbindlichkeiten

Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als fünf Jahren bestanden am Bilanzstichtag nicht.

2. Mitglieder der Geschäftsführung

Als Geschäftsführer war im Geschäftsjahr folgende Person bestellt:

Herr Bernd Pfülb

Die inhaltliche Richtigkeit und Vollständigkeit des Jahresabschlusses in dieser Fassung wird hiermit bestätigt.

Oberthulba, 24.02.2010
____________________
Geschäftsführer
  

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