Erbringung von Logistikdienstleistungen
Streck Transsped GmbH
Blankreutestraße 3, 79108 Freiburg im Breisgau, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Bernd Eckert seit 21.8.2018 | Geschäftsführer |
Gerald Karl Penner seit 21.8.2018 | Geschäftsführer |
Bernd Friedrich Schäfer seit 17.11.2017 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich BerechtigteBeta
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
Streck Transport-gesellschaft m.b.H. | 100.00% |
GesellschafterBeta
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
4 Gesellschafter
GmbH-Struktur
3 von 4 angezeigt
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Streck Transportgesellschaft mit beschränkter HaftungLörrachKonzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022KONZERNLAGEBERICHT FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2022DER STRECK TRANSPORTGESELLSCHAFT MIT BESCHRÄNKTER HAFTUNG, LÖRRACHI. Grundlagen der Streck-Gruppe 1. Geschäftsmodell der Gruppe Die im Familienbesitz befindliche Streck-Firmengruppe (kurz: Streck, Streck-Gruppe oder Streck-Konzern) ist im Speditions- und Logistikgeschäft im In- und Ausland an verschiedenen Standorten tätig. Sie bedient sich dabei eines Netzes von internationalen Partnerschaften sowohl im Bereich Luftfracht Übersee, mit den WCA- und der WIN-Kooperationspartnern, als auch in Deutschland und Europa mit den Netzwerken der System Alliance und der CargoLine-Gruppe. 2. Struktur der Gruppe In den Konzernabschluss einbezogen ist die Streck Transportgesellschaft mit beschränkter Haftung, Lörrach, die als Muttergesellschaft das operative Speditionsgeschäft unterhält. Sie gewährleistet durch Personalunion auch die Leitungs- und Kontrollfunktion der nachfolgenden Tochtergesellschaften. Die Streck Transsped GmbH, Freiburg, besitzt und verwaltet die Liegenschaften der Niederlassung Freiburg, die zum überwiegenden Teil von der Muttergesellschaft angemietet sind. Die E.F.K. Gütertransport GmbH, Lörrach, führt Frachtführertätigkeiten ausschließlich für Gruppenunternehmen durch. Die Streck-LS Aircargo GmbH, Bremen ist ein Gemeinschaftsunternehmen mit der Firma LS-Cargo GmbH, Bremen. Der Konzernanteil am Stammkapital beträgt 51%. Geschäftsziel der Gesellschaft ist die Präsenz im Luftfrachtgeschäft in der Region Bremen. Die CARGO HANDLING RAUNHEIM GMBH, Lörrach übernimmt das Luftfrachthandling am Flughafen Frankfurt. Die Streck-Organisation besteht derzeit aus 15 aktiven rechtlich selbständigen Unternehmen in Deutschland und in der Schweiz, die entweder verbunden, alliiert oder verwandt sind. Von diesen 15 Unternehmen befinden sich 10 in mittelbarem oder unmittelbarem Familienbesitz. An fünf Unternehmen hält die Familie direkt oder indirekt 50 % der Anteile. Die Streck Transportgesellschaft mit beschränkter Haftung erstellt einen Konzernabschluss nach den Vorschriften des HGB. In diesen Abschluss werden jedoch nur ein Teil der Unternehmen der Streck Gruppe einbezogen, weshalb eine Aussage über die gesamte Kapital- und Ertragsstärke der Firmengruppe nicht gegeben ist. Die Hauptniederlassungen der Streck Transportgesellschaft mit beschränkter Haftung sind in Freiburg und Lörrach (Firmensitz). Daneben befinden sich in Deutschland an 7 Flughäfen Standorte für die Luft- und Seefracht: Hamburg (Norderstedt), Münster (Greven), Düsseldorf, Frankfurt a.M. (Raunheim), Nürnberg, Stuttgart (Filderstadt) und München. Ein weiterer Standort besteht am Flughafen Bremen durch eine vollkonsolidierte Tochtergesellschaft. II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) war im Jahr 2022 nach Angaben des Statistischen Bundesamtes um 1,9 % höher als im Vorjahr, nach einem Anstieg von 2,7 % im Vorjahr. Sorge bereitet jedoch die Entwicklung zum Jahresende: Im 4. Quartal 2022 ist das Bruttoinlandsprodukt gegenüber dem Vorquartal um 0,4 Prozent gesunken. Durch den Krieg in der Ukraine stiegen die Energiekosten in Deutschland massiv an und lösten eine Energiekrise aus. In nahezu allen Konsumbereichen kam es zu einem Preisanstieg, die Inflation kletterte in Rekordhöhe. All diese Faktoren wirken sich negativ auf die konjunkturelle Lage in Deutschland aus und bremsen das Wirtschaftswachstum. Der IFO-Geschäftsklimaindex lag im Dezember 2022 bei 88,6 Punkten, nach 94,8 Punkten im Vorjahr. Der Tiefpunkt mit 84,3 Punkten war im September zu verzeichnen. Der Index stellt den Mittelwert zwischen der tatsächlichen Lage und der Erwartungshaltung der befragten Unternehmen dar. Im ganzen Jahr war die Lagebeurteilung besser als die Erwartungshaltung. Im Januar lagen beide Indizes noch nah beieinander und sind aber mit Beginn des Angriffskrieges extrem voneinander abgewichen. Am stärksten leiden Handel und das Bauhauptgewerbe unter der aktuellen Situation. Die Geschäftslage im Speditionswesen allgemein hatte als herausragende Komponente die hohen Frachtraten im Luft- und Seefrachtbereich. Diese haben sich zum Jahresende wieder an ein normales Niveau angenähert, auch weil Lockdowns kein Thema mehr sind und damit die Staus in der Lieferkette abgebaut haben. Die Geschäftslage im deutschen Speditionswesen im dritten Corona-Jahr war dennoch zufriedenstellend. Das Transportwesen als Teil der kritischen Basisinfrastruktur war gefragt und konnte seinen Zweck erfüllen. Das gezeigte Wachstum ist preis- und nicht mengengetrieben. Im Jahresverlauf gab es viele wechselnde Ertrags- und Auslastungsszenarien in der Branche. Gesamthaft gab es im grenzüberschreitenden Transport die größten Herausforderungen. Die Digitalisierung, die durch die Corona-Pandemie einen Schub bekommen hat, wird ausgebaut und harmonisiert. Dies auch zum Vorteil der Beschäftigten mit Einsatz von mobilen Arbeitsmodellen. Relativ neu am Markt sind sog. "Digitale Speditionen", die dem Gewerbe für das Buchen von Transporten zur Verfügung gestellt werden. Die mittelständisch geprägten nationalen Stückgutkooperationen CargoLine und System Alliance begegnen der fortschreitenden Konzentration durch punktuelle Zusammenarbeit und Harmonisierung der Prozesse. Die Streck Transportges. mbH begrüßt diese Entwicklung. Probleme bei der generationenübergreifenden Unternehmensfortführung sowie verbreitete Ertragsschwäche sind wesentliche Treiber der Konzentration. 2. Geschäftsverlauf i. Allgemeine Angaben Der Umsatz stieg enorm um 20,8 % an bei einer um 5 % rückläufigen Sendungsanzahl. Die transportierte Tonnage war in Summe um 2 % leicht unter Vorjahresniveau. Alle Bereiche verzeichneten deutliche Umsatzzuwächse. Bedingt durch die Corona-Pandemie kam es im Verlauf des Jahres durch kurzfristig angekündigte regionale Lockdowns, Flughafensperrungen, usw. zu unterschiedlichen Auslastungen einzelner Geschäftsbereiche und Handelshemmnissen aller Art. Es war eine große Herausforderung, die Lieferketten aufrecht zu erhalten, was der Gesellschaft dank guter und stabiler weltweiter Netzwerkpartner sehr gut gelang. Insgesamt war die Lage weniger dramatisch als im Vorjahr. Der Transportaufwand stieg fast identisch mit 21,5 %. Damit konnte der Deckungsbeitrag um 19,2 % gesteigert werden. Die größten Einsparungen konnten durch die Rückgabe von Mietflächen und durch den Wegfall der Negativzinsen erzielt werden. Ansonsten sind die Kosten auf breiter Front gestiegen, vor allem im Energiesektor, Fuhrpark und durch die Wiederaufnahme der Reisetätigkeit. Die IT-Kosten lagen unter dem Vorjahr, da der Aufwand der Erstausstattung für das mobile Arbeiten im Vorjahr verbucht wurde. Das Betriebsergebnis von T€ 21.193 (Vorjahr: T€ 13.562) liegt somit rund 56,3 % über dem Vorjahr. Die Sendungsentwicklung und die Tonnage lagen in einem Korridor von - 9 %/ -6 % zum Budget. Wesentlich war die Veränderung des Preis- und Kostenniveaus, vor allem in der Luft- und Seefracht. Die Erträge im Lager-/ Logistikbereich sind nach wie vor nicht zufriedenstellend. Ein verbessertes Controlling zur Ermittlung der Rendite pro Kunde erhöhte die Transparenz und sichert Preiszugeständnisse nach unten ab. Die Streck Transportges. mbH als Gründungsmitglied beteiligt sich aktiv an der Neuaufstellung der System Alliance. Die Gründung im Jahr 2021 der System Alliance Netzwerk GmbH und der System Alliance Hub Betriebsgesellschaft GmbH erleichtern die Aufnahme neuer Gesellschafter. Zum Jahreswechsel löste die NG.network GmbH die System Alliance Netzwerk GmbH ab. Als Innovationsgemeinschaft des deutschen Stückgutmarkts setzt die Kooperation in der Logistik Standards im Hinblick auf die Kundenorientierung. Kurz nach der Gründung 2021 hat sich Streck an der Cargo Digital World AG beteiligt. Ziel des Unternehmens ist es als sog. Digitalspedition technologiebasierte Logistiklösungen anzubieten, die neue Standards hinsichtlich Kundenzentrierung, Effizienz, Transparenz und Nachhaltigkeit setzen. Das Ergebnis im Jahr 2022 übertrifft die Erwartung der Geschäftsführung deutlich. Der Hauptgrund liegt im hohen Ratenniveau in der Luft- und Seefracht. ii. Absatzbereich Die Streck-Gruppe ist in 3 wesentlichen Geschäftsbereichen tätig:
Der Umsatz im Luft- und Seefrachtbereich ist gegenüber dem Vorjahr um 30,1 % gestiegen. Die Landverkehrsumsätze sind um 9,0 % gestiegen und die Logistikumsätze um 13,8 % ebenfalls. iii. Einkauf von Speditionsdienstleistungen Innerhalb der nationalen Netzwerke der System Alliance und CargoLine ist der Einkauf von Speditionsdienstleistungen weitgehend vereinheitlicht. Gemeinsame Arbeitskreise legen gegenseitige Verrechnungsstrukturen fest, innerhalb derer sich die Verrechnungspreise bewegen. Zu lokalen, nationalen und internationalen Frachtführern bestehen in der Regel - schon aus Qualitätsgründen - langfristige Beziehungen. Daneben werden Frachtdienstleistungen zu Tagespreisen eingekauft. Zu den regelmäßigen Herausforderungen gehört das Management von Kapazitäten und Mengen auch im Zusammenhang mit klimatischen Einflüssen. Ökologische Anforderungen üben kontinuierlich einen größeren Einfluss aus, z.B. der Verzicht auf Schweröl als Treibstoff in der Seefracht. Die Bereitschaft von Transportdienstleistern teure Kapazitäten vorzuhalten und aufzubauen ist gering. Der Mangel an Fachkräften, der auch in der Corona-Pandemie anhält, insbesondere von Fahrpersonal, trägt hierzu auch bei. Der Markt reagiert auf Nachfrageschwankungen volatil und schnell. Das letzte Jahr war geprägt vom Auslaufen der Corona-Pandemie mit einem Rückgang der übertriebenen Frachtraten im Überseebereich vor allem zum Jahresende hin. Das Raten-Niveau im Landverkehr hat sich an der allgemeinen Rekord-Inflation orientiert. Staus von nicht entladenen Schiffen vor Frachthäfen konnten im letzten Quartal weitestgehend abgebaut werden. iv. Personal- und Sozialbereich Im Jahr 2022 waren im Unternehmen durchschnittlich 634 (Vorjahr: 618) Mitarbeiter (ohne Auszubildende) auf Vollzeitbasis beschäftigt. Die Streck Transportges. mbH bildete zum Stichtag insgesamt 50 männliche und weibliche Auszubildende in den Berufen Kaufmann/-frau für Spedition und Logistikdienstleistung, Fachkraft für Lagerlogistik, Fachlageristen, Berufskraftfahrer und Fachinformatiker aus. Fünf Studenten absolvieren ihr Duales Bachelor-Studium in den Studienbereichen BWL-Spedition, Transport und Logistik sowie Wirtschaftsinformatik an der Dualen Hochschule Lörrach. Im Jahr 2022 wurden 20 neue Ausbildungs- und Studienverträge geschlossen. 8 Auszubildende konnten nach bestandener Abschlussprüfung in ein unbefristetes Arbeitsverhältnis übernommen werden. Die Gewinnung von Auszubildenden gestaltet sich jährlich aufwändiger. Um dem entgegenzuwirken, wurden altbewährte Maßnahmen, wie zum Beispiel den Einsatz unserer Ausbildungsbotschafter in den Schulen und Teilnahme an Messen beibehalten und wenn möglich ausgeweitet. Da die Ausbildungsplatzsuche junger Menschen tendenziell immer mehr in Richtung digitale Medien ausgerichtet ist, wurden die Werbeaktionen in diesem Bereich erweitert. So wurden zwei weitere Online Portale mit unseren Stellenausschreibungen beauftragt. Die Aktion "Mitarbeiter werben Mitarbeiter" wird von unseren Auszubildenden sehr gut angenommen, sodass wir hier weiter auf die "Mund-zu-Mund-Werbung" setzen und dafür Sorge tragen, dass sich unsere Azubis im Unternehmen wohl fühlen und sehr gut betreut sind. Für das Jahr 2023 planen wir einen neuen Messeauftritt, sodass wir uns als ein moderner Arbeitgeber repräsentieren können. Alle aus der Vergangenheit bewährten Maßnahmen werden nachhaltig weiterverfolgt. Um die Nachhaltigkeit sicherzustellen sowie neue Ideen auszuarbeiten, wurde ein Arbeitskreis mit dem Marketing-Team gebildet. 3. Lage i. Ertragslage Die Umsatzerlöse stiegen um 20,8 % auf Mio. € 246,3 (Vorjahr: Mio. € 203,9). Für die Erbringung der Transportleistungen setzt die Gesellschaft vielfach unabhängige Transportunternehmer ein. Der entsprechende Speditionsaufwand hierfür stieg von Mio. € 142,3 auf Mio. € 172,8 um 21,5 % an, u.a. durch stark gestiegene Luftfrachtraten und Treibstoffkosten, die an die Kunden weitergegeben wurden. Der Bruttospeditionsertrag konnte um 11,8 Mio. € gesteigert werden. Der größte Zuwachs in den Gemeinkosten war in den Personalkosten zu verzeichnen bedingt durch die tarifliche Erhöhung und freiwilligen übertariflichen Leistungen der Gesellschaft. Die Gewinn- und Verlustrechnung schließt mit einem Konzernjahresüberschuss von T€ 15.198. Die nachfolgenden Kennziffern belegen diese Entwicklung:
ii. Finanzlage a. Kapitalstruktur Die Finanzierung der deutschen Gruppe erfolgt im Wesentlichen durch Darlehen aus der eigenen Firmengruppe.
Streck hat im Geschäftsjahr 2022 keine kurzfristigen Bankkredite in Anspruch genommen. b. Investitionen Die Zugänge zum Sachanlagevermögen und bei immateriellen Wirtschaftsgütern betrugen im Geschäftsjahr 2022 Mio. € 5,9. Die wesentlichen Anschaffungen betreffen Investitionen in die Softwarelösung CargoSuite , in das mobile Arbeiten sowie Lagerausstattung. Die Investitionen der Streck Transportges. mbH wurden ausschließlich aus eigenen Mitteln aus dem Cashflow finanziert. c. Liquidität Zu den im Unternehmen bestehenden Instrumenten zur Liquiditätssteuerung zählen das Management der Forderungen, der Verbindlichkeiten und die Steuerung der Guthaben bei Kreditinstituten. Finanzielle Risiken bestehen hauptsächlich im Forderungsbestand bei Luftfrachtpartnern im asiatischen und südamerikanischen Raum, wo oft längerfristige Zahlungsziele üblich sind. Konsequentes und kontinuierliches Debitorenmanagement erkennt die Einzelrisiken und steuert die Maßnahmen zur Risikominimierung. Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen gezahlt. Im kurzfristigen Bereich finanziert sich die Gesellschaft überwiegend mittels Eigenmittel und Lieferantenkrediten. Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Absicherung des Unternehmenserfolgs gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Beim Management der Finanzpositionen verfolgt das Unternehmen eine konservative Risikopolitik. Zur Absicherung gegen das Liquiditätsrisiko wird regelmäßig ein Liquiditätsplan erstellt, der einen Überblick über die Geldaus- und -eingänge vermittelt. Unter diesen Bedingungen erzielte die Gesellschaft im Geschäftsjahr einen operativen Cashflow in Höhe von T€ 23.954. Vor dem Hintergrund des Cashflows aus der Investitionstätigkeit von T€ -5.816 sowie desjenigen aus der Finanzierungstätigkeit in Höhe von T€ -5.957, erhöhte sich der Liquiditätsbestand zum Stichtag auf T€ 31.565 (Vorjahr: T€ 19.384). Die Gesellschaft war im Geschäftsjahr 2022 jederzeit in der Lage sämtlichen Zahlungsverpflichtungen nachzukommen. iii. Vermögenslage Aufgrund der getätigten Investitionen v.a. in das neue ERP-System Cargo-Suite und Lagerausstattung sowie aufgrund der planmäßigen Abschreibungen erhöhte sich das Anlagevermögen insgesamt um T€ 2.125. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen liegen trotz der Umsatzausweitung leicht unter dem Vorjahr. Gleichzeitig lagen die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen nur um T€ 360 über Vorjahresniveau. Die Bilanzsumme erhöhte sich um 16,3 % von Mio. € 97,1 auf Mio. € 113,0 Mio. Dieses hat 2 wesentliche Ursachen:
4. Finanzielle und nichtfinanzielle Leistungsindikatoren Streck nutzt nichtfinanzielle Leistungsindikatoren vor allem im Bereich der Qualität. Das Risikomanagement mit dem internen Kontrollsystem ist eng mit dem Qualitätsmanagementsystem verbunden. Im Geschäftsjahr 2022 wurden folgende Audits und Zertifizierungen erfolgreich abgeschlossen:
Zur Steigerung des operativen Geschäftes verfügt die Streck Transportges. mbH über ein umfangreiches Kennzahlensystem hinsichtlich Erlös, Kosten und Leistung, abgestimmt auf die jeweiligen Geschäftsbereiche. III. Prognose-, Chancen- und Risikobericht 1. Prognosebericht Es gibt bezüglich der BIP Prognose für das Jahr 2023 in Deutschland eine Bandbreite der einschlägigen Institute von -0,5 % (Bundesbank), - 0,3 % (IMK) bis zu einem leichten Wachstum von 0,2 % (EU). In der EU erwartet die EU-Kommission ein Wachstum von 0,9 %, der IWF prognostiziert ein weltweites Wachstum von 2,9 %. Das ist unter dem Durchschnitt der Jahre 2000 - 2019 von 3,8 %. Die Bundestagswahl Ende September 2021 brachte Deutschland eine Ampelkoalition. Zu erwarten ist eine ökologischere Ausrichtung der Politik. Deren konsequente Umsetzung fällt nicht immer leicht. Hohe Förderquoten z.B. für wasserstoffbetriebene LKWs treffen auf ein dünnes Netz von geeigneten Tankstellen und zu lange Lieferzeiten und verhindern einen raschen Umstieg. Vergleichbare Aussagen gelten für E-LKWs in Verbindung mit leistungsfähigen Ladestationen. Die Erbringung nachhaltiger Dienstleistungen (Green Logistics) wird in Zukunft immer notwendiger, um im Markt bestehen zu können. Auf der Rohstoffseite war die Entwicklung des Rohölpreises 2022 - wie schon oft - starken Schwankungen unterworfen und lag z.T. auf doppeltem Vorjahresniveau. In Supermarktregalen sichtbare Versorgungsengpässe, staatlich verordnetes Energiesparen mit Absenkung der Raumtemperatur prägten die öffentliche Diskussion im vergangenen Jahr und sorgen für eine gewisse Zurückhaltung im privaten Konsum. Erste staatliche Maßnahmen zur Abmilderung der negativen Effekte greifen z.T. ab 2023 (Energiepreisbremsen) oder ab Ende 2022 (steuerfreie Inflationsprämie). Die Abkehr von der bisher sehr investitionsfördernden Zinspolitik wurde notwendig um die Geldwertstabilität wieder herzustellen. Diese verteuert aber Finanzierungen. Verbunden mit der hohen Inflation stellt sich ein enormer Kaufkraftverlust ein. Das belastet die privaten Haushalte und erhöht den Druck auf die Lohn- und Gehaltsverhandlungen 2023. Immer mehr Menschen leben in Großstädten. Diese Entwicklung hat auch Auswirkungen auf die Transport- und Logistikbranche, da die Belieferung von ländlichen Regionen mit einer geringeren Bevölkerungsdichte zunehmend unattraktiver und gleichzeitig eine effiziente Belieferung der Großstädte schwieriger wird. Die weitere Verschiebung des privaten Konsums in Richtung E-Commerce, auch für nichtpaketfähige Ware, wird die Speditionsbranche auch in den kommenden Jahren beschäftigen. Die Corona-Pandemie leistete hier der Entwicklung Vorschub in Bezug auf Digitalisierung der Haushalte und möglichst kontaktloser Abwicklung aller Vorgänge. Streck ist über eine Beteiligung an der Weiterentwicklung der Digitalspedition beteiligt. Die Streck-Gruppe hat zum Jahreswechsel die Umstellung auf ein zukunftsweisendes, mit Finanzbuchhaltung und Controlling, voll integriertes Transportmanagementsystem im Landverkehr auf Basis von Microsoft Dynamics vollzogen. Finanzbuchhaltung und Controlling wurden bereits 2019 erfolgreich umgestellt. Erfreulich ist hier die Beobachtung, dass gemeinsame Synergien geschaffen werden, die durch die Zusammenarbeit mittelständischer Logistiker über Kooperationsgrenzen hinweg entstehen. Mittelständische Logistiker sind gezwungen sich enger und rationeller zu verbinden, um dem Kunden ein komplettes weltweites Produktportfolio anbieten zu können. Sie nutzen dazu einheitliche IT-Plattformen zum Datenaustausch und bieten harmonisierte Produkte an. Gesamthaft erwarten wir ein Jahr 2023 auf hohem Ertragsniveau aber unter dem Vorjahr. Aufgrund der genannten Entwicklungen sowie Prozessoptimierungen plante die Streck Transportges. mbH für das Jahr 2022 ein Betriebsergebnis in Höhe von T€ 16.850 sowie einen Gesamtumsatz von T€ 227.100. 2. Risikobericht i. Risikomanagement Das Risikomanagement mit konkreten personellen Verantwortlichkeiten ist als grundlegendes Element der Geschäftspraxis im Unternehmen eingerichtet. Die Aufgaben bestehen in der Erkennung und in der Vermeidung von Ereignissen, die den Geschäftsverlauf negativ beeinflussen. Damit einher geht eine Verbesserung der internen Transparenz risikobehafteter Prozesse sowie der Schärfung des Risikobewusstseins bei allen Mitarbeitern. Zu den Risiken gehören:
Die Maßnahmen zur Reduzierung und Absicherung von Risiken aus dem operativen Geschäft sowie von finanziellen und rechtlichen Risiken werden durch eine offene und schnelle Kommunikation mit den verantwortlich handelnden Mitarbeitern im Unternehmen unterstützt. ii. Risiken Währungs- und Zinsrisiken sind von untergeordneter Bedeutung. Die IT-Netzwerksicherheit wird durch Ausfallpläne des Rechenzentrums gewährleistet. Gleichzeitig sorgen Berechtigungs- und Sicherheitssysteme für die Abwehr von unberechtigten Zugriffen auf die IT- und Kommunikationssysteme. Die Investitionen in Cybersicherheit werden innerhalb der Firmengruppe im Jahr 2023 wesentlich erhöht. Die Erträge aus Investitionen werden - soweit möglich - im Rahmen sorgfältiger Investitionsrechnungen geplant. Die Risiken aus den getätigten Investitionen sind überschaubar. Umweltrisiken im Bereich des Fuhrparks und der Logistik oder speziell im Bereich "Gefahrgut" begegnet das Unternehmen mit laufender Überprüfung und Verbesserung umweltrelevanter Prozesse und Auditierungen der entsprechenden Umweltzertifikate. Wie bereits im Rahmen der Feststellungen zum Verlauf des Geschäftsjahres ausgeführt, stellt die Gewinnung von geeignetem und qualifiziertem Personal nach wie vor eine Herausforderung und ein zu beachtendes Risiko dar. Unlängst begegnet die Gesellschaft, wie alle Unternehmen der Region, einer angespannten Marktsituation bei der Personalbeschaffung, da die Nachfrage das Angebot nunmehr nachhaltig übersteigt. Mit unseren Maßnahmen zur Steigerung der Arbeitgeberattraktivität sowie weiteren Aktionen im Personalwesen begegnen wir dieser Situation frühzeitig, um qualifizierte Mitarbeiter zu gewinnen und zu halten. Wir gehen davon aus, dass diese Schritte geeignet und wirkungsvoll sind, um die Risiken aus dem derzeitigen Marktumfeld im Bereich Personal zu minimieren. Die im Jahresverlauf ansteigende Inflation mit einem Jahresmittel von 7,9 % wurde vor allem von einer extremen Verteuerung von Energieprodukten und Nahrungsmitteln getrieben. Das geht spürbar zu Lasten des privaten Konsums und erhöht den Druck auf kommende Lohn- und Gehaltsrunden. Als weltweit operierendes Unternehmen sind wir auf funktionierende Infrastrukturen rund um den Globus angewiesen. Durch die Verringerung der Produktion oder Ausfälle aufgrund von nicht mehr funktionierenden Lieferketten bei unseren Kunden kann sich die Sendungsanzahl vermindern. Der Angriffskrieg von Russland gegen die Ukraine spaltet die Welt. Wir beobachten speziell die Spannungen zwischen China und USA, welche große Märkte für unsere Kunden darstellen. Die negativen Auswirkungen der Corona-Pandemie haben zu Beginn des Wirtschaftsjahres eine große Rolle gespielt. Nachdem nun auch China von der Null-Covid Politik abgekehrt ist, sehen wir eine geringere Gefahr von Lockdowns. Als Ergebnis der Risikobetrachtung kann festgehalten werden, dass aktuell keine Risiken erkennbar sind, die den Bestand des Unternehmens gefährden könnten. 3. Chancenbericht Die Streck Transportges. mbH sieht sich als regionaler Marktführer im Dreiländereck Deutschland, Schweiz und Frankreich. Das Unternehmen deckt alle speditionellen Leistungen sowohl in den Landverkehren, der Luft- und Seefracht als auch der Logistik ab. Die Chancen liegen darin, das Produktangebot an die spezifischen Wünsche der Kunden anzupassen und die entsprechenden Kapazitäten anzubieten. Das Unternehmen hat hier in den vergangenen Jahren gezielt investiert. Dazu gehört der Ausbau der Logistikanlagen, ein spezialisiertes Dienstleistungsangebot im Bereich der Luftfrachtsicherheit, mit den dazugehörigen Anlagen. Besonderes Augenmerk legen wir auch auf die weitere Entwicklung einer hohen IT- und Projektmanagementkompetenz. Die Einbindung in die nationalen und internationalen Netzwerke der System Alliance, deren Gründungsgesellschafter wir sind und ebenso als Partner der CargoLine, garantiert eine hohe, gleichbleibende Qualität unserer Dienstleistungen. Durch die Zusammenarbeit innerhalb der Netzwerke profitieren die Streck Transportges. mbH sowie alle Partner zudem vom gegenseitigen Wissensaustausch. Der Netzwerkstandort Freiburg ist regelmäßig einer der Qualitätsführer innerhalb der Kooperationen. Ein Wettbewerbsvorteil kann eine hohe Qualität der Arbeit im Bereich der Luft- und Seefrachtabfertigung darstellen. Diese Qualität wird auch extern bestätigt, so erreichte die Streck Transportges. mbH innerhalb des globalen Luftfracht-Netzwerkes WIN 2021 den ersten Platz im Qualitätsranking. Die Chancen in diesen Bereichen liegen in den internationalen Agentenbeziehungen einerseits, andererseits in der intensiven Betreuung und Beratung der zugelassenen bekannten Versender in Baden-Württemberg und bundesweit. Durch gezielte Marketingstrategien präsentiert sich das Unternehmen seinen Kunden und erhöht seinen Bekanntheitsgrad regional und überregional. IV. Erklärung zur Unternehmensführung des Mutterunternehmens (§ 315d i.V.m. § 289 Buchst, f HGB) Die Muttergesellschaft hat bisher keine Festlegung eines Verhältnisses von Männern und Frauen in der Besetzung von Beirat, Geschäftsführung und Führungsebene unterhalb der Geschäftsleitung vorgenommen. Daher wurden bisher auch keine Fristen zur Umsetzung solcher Richtwerte festgelegt. Wir danken den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie den Gesellschaftern für ihren Einsatz.
Lörrach, den 31. März 2023 Streck Transportgesellschaft mit beschränkter Haftung gez. Bernd Schäfer, Vorsitzender der Geschäftsführung gez. Gerald Penner gez. Ralph Diringer KONZERNBILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2022DER STRECK TRANSPORTGESELLSCHAFT MIT BESCHRÄNKTER HAFTUNG, LÖRRACHAKTIVA
PASSIVA
KONZERN-GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DIE ZEIT VOM 1. JANUAR 2022 BIS 31. DEZEMBER 2022DER STRECK TRANSPORTGESELLSCHAFT MIT BESCHRÄNKTER HAFTUNG, LÖRRACH
KONZERNKAPITALFLUSSRECHNUNG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2022DER STRECK TRANSPORTGESELLSCHAFT MIT BESCHRÄNKTER HAFTUNG, LÖRRACH
KONZERNEIGENKAPITALSPIEGEL FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2022DER STRECK TRANSPORTGESELLSCHAFT MIT BESCHRÄNKTER HAFTUNG, LÖRRACH
KONZERNANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2022DER STRECK TRANSPORTGESELLSCHAFT MIT BESCHRÄNKTER HAFTUNG, LÖRRACHI. Allgemeine Angaben Die Streck Transportgesellschaft mit beschränkter Haftung hat ihren Sitz in Lörrach und ist in das Handelsregister beim Amtsgericht Freiburg i. Br. unter der Nummer HRB 410317 eingetragen. Der Jahresabschluss wurde nach den deutschen handelsrechtlichen Rechnungslegungsvorschriften sowie den Regelungen des GmbH-Gesetzes erstellt. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert. Die Streck Transportgesellschaft mit beschränkter Haftung, Lörrach, hat die Regelungen der §§ 290 ff. HGB zu beachten. Danach ist die Gesellschaft verpflichtet einen Konzernabschluss zu erstellen und prüfen zu lassen. Um im Konzernabschluss zum 31. Dezember 2022 ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage darstellen zu können, wurde zum 31. Dezember 2022 eine Kapitalkonsolidierung, eine Schuldenkonsolidierung und eine Aufwands- und Ertragskonsolidierung durchgeführt. Auf eine Zwischenerfolgseliminierung wurde nach § 304 Abs. 2 HGB verzichtet, da diese nur einen unwesentlichen Einfluss auf die Darstellung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns hätte. II. Darstellung der Konzernverhältnisse 1. Allgemeine Angaben zum Konsolidierungskreis Die Abgrenzung des Konsolidierungskreises erfolgt nach den Grundsätzen der §§ 294 - 296 HGB. 2. Anteilsliste In den Konzernabschluss wurden gemäß § 294 Abs. 1 HGB neben der Streck Transportgesellschaft mit beschränkter Haftung, Lörrach, als Mutterunternehmen folgende inländische Tochterunternehmen nach den Grundsätzen der Vollkonsolidierung (§§ 300 - 309 HGB) einbezogen:
Die nachfolgenden Beteiligungen wurden als assoziierte Unternehmen nach den Vorschriften zur Equity-Bilanzierung (§§ 311, 312 HGB) in den Konzernabschluss einbezogen:
1 Die Komplementärin der HS-Grundbesitz
GmbH & Co. KG ist die HS-Grundbesitz Verwaltungs GmbH.
Alle in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen haben einen Jahresabschluss auf den Bilanzstichtag des Mutterunternehmens zum 31. Dezember 2022 aufgestellt. 3. Befreiende Wirkung nach § 264 Abs. 3 HGB Der Konzernabschluss entfaltet befreiende Wirkung nach § 264 Abs. 3 HGB für folgende Gesellschaften:
III. Angaben zu Bilanzierung und Bewertung 1. Angewandte Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Für die Bilanzierung der in den Konzernabschluss übernommenen Vermögensgegenstände und Schulden sind die im Jahresabschluss des Mutterunternehmens angewandten Bewertungsmethoden maßgeblich. Sofern Bilanzansätze im Konzernabschluss abweichend zu den Einzelabschlüssen bzw. von in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen wesentlich von den Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätzen des Mutterunternehmens abweichen, führt das Mutterunternehmen grundsätzlich eine Bilanzierungs- und Bewertungskorrektur mit Hilfe einer Überleitung auf eine Handelsbilanz II durch. Die Umrechnung von Geschäftsvorfällen in fremder Währung erfolgte bei den Forderungen und Verbindlichkeiten mit dem Devisenkassamittelkurs zum Abschlussstichtag. Bei einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurde dabei das Realisationsprinzip (§ 252 Abs. 1 Nr. 4 Halbsatz 2 HGB) und das Anschaffungskostenprinzip (§ 253 Abs. 1 Satz 1 HGB) beachtet. Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände wurden zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen entsprechend ihrer voraussichtlichen Nutzungsdauer bewertet. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen bewertet. Für die Ermittlung der Abschreibungen wurden regelmäßig betriebsgewöhnliche Nutzungsdauern angesetzt. Vermögensgegenstände mit Einzelanschaffungskosten bis zu EUR 800 wurden im Zugangsjahr voll abgeschrieben. Der Abgang dieser Vermögensgegenstände wird im Jahr des Zugangs unterstellt. Die Bewertung der Anteile an assoziierten Unternehmen erfolgt nach der Buchwertmethode gemäß § 312 HGB. Das übrige Finanzanlagevermögen wurde zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertet. Die Ausleihungen werden zu Nominalwerten, abzüglich planmäßiger Tilgungen bewertet. Falls der beizulegende Wert der Forderung unter dem Nennwert lag, wurde ersterer angesetzt. Die Bewertung der Vorräte erfolgt zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten. Die unfertigen Leistungen werden in Höhe der verauslagten Kosten bewertet. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind grundsätzlich zum Nominalwert angesetzt. Erkennbaren Ausfallrisiken wurden durch Einzelwertberichtigungen Rechnungen getragen. Dem allgemeinen Kreditrisiko wurde durch eine Pauschalwertberichtigung Rechnung getragen. Flüssige Mittel werden zu Nennwerten bilanziert. Soweit die Ergebnisentwicklung einzelner in den Konzernabschluss einbezogener Unternehmen erwarten lässt, dass zeitliche Unterschiedsbeträge zwischen Buchwerten in der Bilanz und den steuerlichen Bilanzwerten zukünftig zu steuerlichen Belastungen führen, wurden latente Steuern abgegrenzt. Hierbei wurden latente Steuern auf Abweichungen zwischen Steuerbilanz und Handelsbilanz - im Wesentlichen aus dem Bereich der Gebäude und Außenanlagen sowie der Rückstellungen - berücksichtigt. Das Wahlrecht des § 274 Abs. 1 Satz 2 i.V.m. § 308 Abs. 1 Satz 2 HGB aus Aktivüberhängen wurde dahingehend ausgeübt, dass diese angesetzt und mit den passiven latenten Steuern saldiert ausgewiesen werden. Bei den latenten Steuern aus den Einzelabschlüssen wurde jeweils der unternehmensindividuelle Steuersatz mit 15,83% bei Personengesellschaften sowie zwischen 28,43% und 30,43% bei Kapitalgesellschaften angesetzt. Die ausgewiesenen Pensionsverpflichtungen wurden nach versicherungsmathematischen Grundsätzen ermittelt. Die Bewertung der Pensionsverpflichtungen erfolgte nach den anerkannten Grundsätzen der Versicherungsmathematik mittels der Projected unit-credit-method (PUC-Methode). Als biometrische Grundlagen wurden die "Richttafeln 2018 G" von Prof. Dr. Klaus Heubeck verwendet. Der Rückstellungsbetrag wurde unter Berücksichtigung folgender Parameter ermittelt:
Der für Zwecke der Ermittlung des Unterschiedsbetrags nach § 253 Abs. 6 HGB verwendete durchschnittliche Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre beträgt 1,44% (Vorjahr: 1,35%). Der Unterschiedsbetrag nach § 253 Abs. 6 HGB beträgt TEUR 159 (Vorjahr: TEUR 249). Die Steuerrückstellungen und sonstigen Rückstellungen umfassen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen und wurden mit den vorsichtig geschätzten Erfüllungsbeträgen angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst. Die Verbindlichkeiten sind mit den jeweiligen Erfüllungsbeträgen passiviert. 2. Angabe bei Abweichung von einheitlicher Bewertung Abweichend von den vom Mutterunternehmen angewandten Bewertungsmethoden wurde bei der Bewertung der Gebäude und Außenanlagen im Konzernabschluss eine Nutzungsdauer von 50 Jahren zugrunde gelegt. IV. Angaben und Erläuterungen zu den Konsolidierungsmethoden 1. Kapitalkonsolidierung Die Kapitalkonsolidierung der Tochterunternehmen erfolgt vor Inkrafttreten des Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes nach der Buchwertmethode gemäß § 301 Abs. 1 Nr. 1 HGB a.F. durch Verrechnung des Buchwerts der Anteile mit dem Eigenkapital im Zeitpunkt des erstmaligen Einbezugs in den Konzernabschluss, der Gründung oder des Erwerbs der Tochterunternehmen. Nach Inkrafttreten des Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes erfolgt die Kapitalkonsolidierung der Tochterunternehmen nach der Neubewertungsmethode gemäß § 301 Abs. 1 Nr. 2 HGB durch Verrechnung des Buchwerts der Anteile mit dem beizulegenden Wert des Eigenkapitals im Zeitpunkt der Gründung der Tochterunternehmen. 2. Assoziierte Unternehmen Der Wertansatz der in den Konzernabschluss einbezogenen assoziierten Unternehmen erfolgte gemäß § 312 Abs. 1 HGB unter Anwendung der Buchwertmethode im Zeitpunkt der erstmaligen Einbeziehung in den Konzernabschluss. Die oben genannten Beteiligungsquoten entsprechen dem Anteil an den Stimmrechten. Die Höhe der Anschaffungskosten der HS-Grundbesitz GmbH & Co. KG, Neu-Ulm, betrugen TEUR 51, das anteilige Eigenkapital der Gesellschaft beträgt TEUR 152. Die Höhe der Anschaffungskosten der HS-Grundbesitz Verwaltungs GmbH, Neu-Ulm, betrugen TEUR 13, das anteilige Eigenkapital der Gesellschaft beträgt TEUR 53. Die Höhe der Anschaffungskosten der NG.network GmbH (vormals: System Alliance Netzwerk GmbH), Niederaula betrugen TEUR 156, das anteilige Eigenkapital der Gesellschaft beträgt TEUR 319. Die Höhe der Anschaffungskosten der System Alliance Hub Betriebsgesellschaft mbH, Niederaula betrugen TEUR 106, das anteilige Eigenkapital der Gesellschaft beträgt TEUR 135. Die Höhe der Anschaffungskosten der System Alliance Immobilien GmbH, Niederaula betrugen TEUR 348, das anteilige Eigenkapital der Gesellschaft beträgt TEUR 776. Der Wertansatz der in den Konzernabschluss einbezogenen assoziierten Unternehmen System Alliance Immobilien GmbH er folgte gemäß unter Anwendung der Buchwertmethode zum 31.12.2022, dem Zeitpunkt der erstmaligen Einbeziehung des assoziierten Unternehmens in den Konzernabschluss. Das assoziierte Unternehmen HS-Grundbesitz GmbH & Co. KG wendet in seinem Jahresabschluss in Einzelfällen (Nutzungsdauer von Gebäuden und Außenanlagen) vom Konzernabschluss abweichende Bewertungsmethoden an. Eine Anpassung an die konzerneinheitlichen Bewertungsmethoden wurde vorgenommen. Das assoziierte Unternehmen System Alliance Immobilien GmbH wendet in ihrem Jahresabschluss vom Konzernabschluss abweichende Bewertungsmethoden an. Eine Anpassung an die konzerneinheitlichen Bewertungsmethoden wurde nicht vorgenommen. Der aus der erstmaligen Anwendung der Buchwertmethode resultierende technische Unterschiedsbetrag zwischen dem Buchwert der Beteiligung (System Alliance Immobilien GmbH) und dem anteiligen Eigenkapital des assoziierten Unternehmens beträgt TEUR. 109. Bei dem Unterschiedsbetrag handelt es sich um die Gewinn die seit der Eigentümerstellung thesauriert wurden. Der Unterschiedsbetrag wurde erfolgsneutral in die Konzerngewinnrücklage eingestellt. V. Angaben und Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung 1. Anlagevermögen Die Entwicklung des Anlagevermögens ist auf der nachfolgenden Seite dargestellt: ENTWICKLUNG DES ANLAGEVERMÖGENS
2. Forderungen Forderungsspiegel zum 31. Dezember 2022:
Die Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht enthalten Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 937 (Vorjahr: TEUR 488). Die Forderungen gegen nahestehende Unternehmen enthalten Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 595 (Vorjahr: TEUR 451). 3. Gezeichnetes Kapital Das gezeichnete Kapital lautet unverändert auf DM 1.200.000,00 (umgerechnet EUR 613.550,26). 4. Pensionsrückstellungen Die Verpflichtungen aus Pensionszusagen sind teilweise durch Rückdeckungsversicherungen gesichert. Die Rückdeckungsversicherungen dienen ausschließlich der Erfüllung der Pensionsverpflichtungen und sind dem Zugriff übriger Gläubiger entzogen. Der Zeitwert der Rückdeckungsversicherungen entspricht dem versicherungsmathematisch ermittelten Aktivwert sowie den Anschaffungskosten und beträgt EUR 187.263. Der Erfüllungsbetrag der Pensionsrückstellung beläuft sich auf EUR 642.390. Eine Verrechnung des Erfüllungsbetrages mit dem Aktivwert wurde nicht vorgenommen. Der Unterschiedsbetrag zwischen dem Ansatz der Pensionsrückstellungen nach Maßgabe des durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren und dem Ansatz der Pensionsrückstellungen nach Maßgabe des durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren beträgt TEUR 159 (Vorjahr: TEUR 249). Der Unterschiedsbetrag ist nach § 253 Abs. 6 S. 2 HGB ausschüttungsgesperrt. 5. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen umfassen im Wesentlichen Rückstellungen für Tantiemen, ausstehende Rechnungen und sonstige Rückstellungen aus dem Personalbereich. Daneben kommen die üblichen Verbindlichkeitenrückstellungen zum Ausweis. 6. Verbindlichkeiten Verbindlichkeitenspiegel zum 31. Dezember 2022:
Die Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht enthalten Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 54 (Vorjahr: TEUR 371). Die Verbindlichkeiten gegenüber nahestehenden Unternehmen enthalten Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 212 (Vorjahr: TEUR 146). Des Weiteren enthalten die Verbindlichkeiten gegenüber nahestehenden Unternehmen, sonstige Verbindlichkeiten in Höhe von TEUR 240 (Vorjahr TEUR 240). 7. Latente Steuern Die folgende Tabelle zeigt die latenten Steueransprüche und -schulden vor Saldierung für einzelne Bilanzpositionen:
8. Umsatzerlöse
Die Umsatzerlöse werden sowohl mit inländischen Auftraggebern (65,4 %) als auch mit Auftraggebern aus dem EU-Ausland (5,3 %) und dem Drittland (29,3 %) erzielt. 9. Erträge aus Beteiligungen an assoziierten Unternehmen In der Position "Erträge aus Beteiligungen an assoziierten Unternehmen" sind positive und negative Ergebnisanteile verschiedener assoziierter Unternehmen saldiert ausgewiesen.
10. Aufwendungen aus der Aufzinsung von Rückstellungen In der Position "Zinsen und ähnliche Aufwendungen" sind Aufwendungen aus der Aufzinsung von Pensionsrückstellungen in Höhe von TEUR 89 (Vorjahr: TEUR 213) enthalten. 11. Ergebnisverwendung Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss 2022 des Mutterunternehmens gemäß den Vorgaben des Gesellschaftsvertrages zu 35% an die Gesellschafter auszuschütten und den verbleibenden Betrag in die anderen Gewinnrücklagen einzustellen. VI. Angaben und Erläuterungen zum Konzerneigenkapitalspiegel Zum Bilanzstichtag stehen TEUR 67.762 zur Ausschüttung bei der Muttergesellschaft an die Gesellschafter zur Verfügung. Zum 31. Dezember 2022 unterliegt ein Gesamtbetrag in Höhe von TEUR 159 (Vorjahr: TEUR 249) der Ausschüttungs- bzw. Abführungssperre. Der Betrag betrifft in Höhe von TEUR. 159 den Unterschiedsbetrag aus dem Vergleich des unter V.4. erläuterten Bilanzansatzes der Pensionsrückstellungen, der mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen zehn Jahren ermittelt wurde, mit dem Wert, der sich bei Ermittlung mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen sieben Jahren ergibt. VII. Sonstige Pflichtangaben 1. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen bestehen in Mietverträgen für Grundstücke sowie in Leasingverträgen für Betriebs- und Geschäftsausstattung. Aus diesen ergibt sich eine Verpflichtung in Höhe von TEUR 5.081 (Vorjahr: TEUR 5.972) bis zur frühestmöglichen Kündigung. 2. Organe der Gesellschaft Im Geschäftsjahr wurde die Geschäftsführung der Muttergesellschaft durch
wahrgenommen. Der Beruf der Geschäftsführer entspricht ihrer Organstellung. Der Beirat der Muttergesellschaft setzte sich im Geschäftsjahr wie folgt zusammen:
Die Gesamtbezüge des Beirats betrugen im Geschäftsjahr 2022 TEUR 100 (Vorjahr TEUR 0) 3. Durchschnittliche Zahl der Beschäftigten Die durchschnittliche Zahl von Beschäftigten setzte sich im Geschäftsjahr wie folgt zusammen:
4. Abschlussprüferhonorar Das im Geschäftsjahr erfasste Honorar für den Abschlussprüfer des Konzernabschlusses setzt sich wie folgt zusammen:
Lörrach, den 31. März 2023 Streck Transportgesellschaft mit beschränkter Haftung gez. Bernd Schäfer, Vorsitzender der Geschäftsführung gez. Gerald Penner gez. Ralph Diringer BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Streck Transportgesellschaft mit beschränkter Haftung, Lörrach Prüfungsurteile Wir haben den Konzernabschluss der Streck Transportgesellschaft mit beschränkter Haftung, Lörrach, und ihrer Tochtergesellschaften (der Konzern) - bestehend aus der Konzernbilanz zum 31. Dezember 2022 und der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung, der Konzernkapitalflussrechnung und dem Konzerneigenkapitalspiegel für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 sowie dem Konzernanhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Konzernlagebericht der Streck Transportgesellschaft mit beschränkter Haftung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 geprüft. Die Erklärung zur Unternehmensführung nach § 289f Abs. 4 i.V.m. § 315d HGB (Angaben zur Frauenquote) haben wir in Einklang mit den deutschen gesetzlichen Vorschriften nicht inhaltlich geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von den Konzernunternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht zu dienen. Sonstige Informationen Die gesetzlichen Vertreter sind für die sonstigen Informationen verantwortlich. Die sonstigen Informationen umfassen die Erklärung zur Unternehmensführung nach § 289f Abs. 4 i.V.m. 315d HGB (Angaben zur Frauenquote). Unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht erstrecken sich nicht auf die sonstigen Informationen, und dementsprechend geben wir weder ein Prüfungsurteil noch irgendeine andere Form von Prüfungsschlussfolgerung hierzu ab. Im Zusammenhang mit unserer Konzernabschlussprüfung haben wir die Verantwortung, die sonstigen Informationen zu lesen und dabei zu würdigen, ob die sonstigen Informationen
Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Beirats für den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Konzernlageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Konzernlagebericht erbringen zu können. Der Beirat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses des Konzerns zur Aufstellung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses und Konzernlageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Freiburg, den 31. März 2023 BANSBACH
GmbH
gez. Schell, Wirtschaftsprüfer gez. Schmitt, Wirtschaftsprüfer Gewinnverwendung des Mutterunternehmens Die Hauptversammlung vom Mutterunternehmen hat am 25. April 2023 beschlossen, aus dem Jahresüberschuss zum 31. Dezember 2022 in Höhe von 14.695.372,84 € ein Betrag von 5.200.000,00 € an die Gesellschafter auszuschütten. Der übrige Gewinn wird in die Gewinnrücklage eingestellt. Angaben zur Feststellung Der Konzernabschluss wurde am 25.04.2023 gebilligt. |
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