Max Aicher Integrationsfachdienst gGmbH

Neißeweg 2, 84478 Waldkraiburg, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Traunstein HRB 14792
Vorher
Johann Peters gemeinnützige Stiftungsgesellschaft mbHPQG Johann Peters gemeinnützige Stiftungsgesellschaft mbH
Eingetragen
30.12.2002
Branche
Heime und Wohngruppen für Kinder und Jugendliche, stationäre Hilfen zur ErziehungPostsekundärer, nicht tertiärer Unterricht in Schulen des SozialwesensAußerunterrichtliche Betreuung für Schulkinder (ohne Jugendarbeit)
Gegenstand
Wahrnehmung der Aufgaben des Integrationsfachdienstes im Auftrag der Integrationsämter oder der Rehabilitationsträger

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Harald Senft
seit 9.3.2020
Geschäftsführer
Maximilian Schirmer
seit 9.3.2020
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Germany
60.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Konzern- und Jahresabschlüsse

PQG Johann Peters gemeinnützige Stiftungsgesellschaft mbH

Waldkraiburg

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

BILANZ

AKTIVA

in € 31.12.2023 31.12.2022
A. Anlagevermögen
I. Sachanlagen 1.243.667 1.244.115
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte 3.910 3.780
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 168.644 153.695
III. Flüssige Mittel 690.914 859.117
863.468 1.016.592
Summe Aktiva 2.107.135 2.260.707

PASSIVA

in € 31.12.2023 31.12.2022
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 60.000 60.000
II. Gewinnrücklagen 1.636.548 1.823.193
1.696.548 1.883.193
B. Rückstellungen 217.806 205.675
C. Verbindlichkeiten 154.908 171.839
Summe Passiva 2.107.135 2.260.707

ANHANG

I. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Der Jahresabschluss der PQG Johann Peters gemeinnützige Stiftungsgesellschaft mbH, Waldkraiburg (Amtsgericht Traunstein, HRB 14792), wurde nach den §§ 242 ff. und 264 ff. des HGB und den einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt.

Bei der Gesellschaft handelt es sich nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen um eine kleine Kapitalgesellschaft. Bei der Aufstellung wurden daher die größenabhängigen Erleichterungen gem. § 288 Abs. 1 HGB für kleine Kapitalgesellschaften in Anspruch genommen.

Das Geschäftsjahr entspricht dem Kalenderjahr.

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt.

Die Erstellung des Jahresabschlusses erfolgt unter Annahme der Unternehmensfortführung (§ 252 Abs. 1 Nr. 2 HGB).

II. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Allgemeines

Bei den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden die allgemeinen Vorschriften der für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Regelungen unverändert zum Vorjahr beachtet.

Zu den einzelnen Bilanzpositionen wird folgendes bemerkt:

Die Sachanlagen werden im Zeitpunkt des Übergangs des wirtschaftlichen bzw. rechtlichen Eigentums mit den Anschaffungskosten angesetzt. Sie unterliegen, soweit abnutzbar, einer planmäßigen linearen Abschreibung. Die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer beträgt zwei bis 50 Jahre.

Geringwertige Anlagegüter bis zu einem Netto-Einzelwert von EUR 250 sind im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben bzw. als Aufwand erfasst worden. Ihr sofortiger Abgang wurde unterstellt. Für Anlagegüter mit einem Netto-Einzelwert von mehr als EUR 250 bis EUR 1.000 wurde der jährlich steuerlich zu addierende Sammelposten (§ 6 Abs. 2a EStG) aus Vereinfachungsgründen in die Handelsbilanz übernommen. Von den jährlichen Sammelposten, deren Höhe insgesamt von untergeordneter Bedeutung ist, werden entsprechend den steuerlichen Vorschriften pauschalisierend jeweils 20 % im Jahr, für dessen Zugänge er gebildet wurde, und den vier darauffolgenden Jahren abgeschrieben.

Die Vorräte sind mit den Anschaffungskosten angesetzt und beinhalten ausschließlich Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Wertmäßige Korrekturen werden bei erkennbaren Risiken in Form von Einzelwertberichtigungen vorgenommen.

Der Posten Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten ist mit dem Nennwert angesetzt.

Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen werden auf der Grundlage versicherungsmathematischer Berechnungen unter Berücksichtigung der Richttafeln 2018 G von Klaus Heubeck nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren (PUC-Methode) bewertet. Nach diesem Verfahren errechnet sich die Höhe der Pensionsverpflichtungen aus der zum Bilanzstichtag erdienten Anwartschaft unter Berücksichtigung künftiger Gehaltssteigerungen. Erwartete Rentensteigerungen werden mit 0 % p. a. berücksichtigt. Für die Abzinsung des Erfüllungsbetrags wird pauschal der von der Deutschen Bundesbank veröffentlichte durchschnittliche Marktzinssatz, der sich aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren oder der sich aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt, verwendet. Die Zinseffekte aus der Änderung des Zinssatzes werden im operativen Ergebnis ausgewiesen.

Die sonstigen Rückstellungen sind mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. Zurückgestellt sind abschätzbare, dem Grunde nach bekannte oder erkennbare Risken mit dem Betrag, der unter Beachtung des Vorsichtsprinzips bei vernünftiger kaufmännischer Beurteilung anzusetzen ist. Sie berücksichtigen künftige Preis- und Kostensteigerungen. Für die Abzinsung der Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurde der laufzeitadäquate Marktzins nach Maßgabe des Einzelbewertungsgrundsatzes für jede einzelne Rückstellung ermittelt.

Die Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt.

III. Angaben zur Bilanz

1. Anlagevermögen

Hierbei handelt es sich im Wesentlichen um Grundstücke und Gebäude. Bzgl. der Aufstellung eines Anlagengitters verweisen wir auf die Befreiung gemäß § 288 Abs. 1 Nr. 1 HGB.

2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen bestehen mit EUR 0 (i. Vj.: EUR 43) aus Forderungen aus Lieferungen und Leistungen.

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie die sonstigen Vermögensgegenstände haben in Höhe von EUR 141.263 (i. Vj.: EUR 134.114) eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr. In Höhe von EUR 27.381 (i. Vj. EUR 19.581) haben diese eine Restlaufzeit über ein Jahr, aber unter fünf Jahren.

3. Rückstellungen

Die Rückstellungen umfassen im Wesentlichen Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen (EUR 145.627, i. Vj.: EUR 153.912) sowie Personalrückstellungen (EUR 54.876; i. Vj.:EUR 45.369).

4. Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten haben in Höhe von EUR 152.808 (i. Vj.: EUR 169.739) eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr. In Höhe von EUR 2.100 (i. Vj.: EUR 2.100) haben diese eine Restlaufzeit über ein Jahr, aber unter fünf Jahren.

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen bestehen mit EUR 31.163 (i. Vj.: EUR 43) gegenüber der Gesellschafterin. Mit EUR 31.181 (i. Vj.: EUR 50) bestehen die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen aus Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen.

IV. Sonstige Angaben

1. Sonstige finanzielle Verpflich tungen

Der Gesamtbetrag der sonstigen finanziellen Verpflichtungen beläuft sich auf EUR 538.523. Es handelt sich hierbei im Wesentlichen um Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen.

2. Mitarbeiter

Im Jahresdurchschnitt beschäftigte die Gesellschaft 35 (i. Vj.: 33) Kaufmännisch/technische Arbeitnehmer, 3 (i. Vj.: 4) gewerbliche Arbeitnehmer.

3. Ausschüttungssperre

Gemäß § 253 Abs. 6 HGB ist in jedem Jahr der Unterschiedsbetrag zwischen dem Ansatz der Pensionsrückstellung unter Verwendung des 7-Jahres-Durchschnittszinssatzes und dem Ansatz der Pensionsrückstellungen unter Verwendung des 10-Jahres-Durchschnittszinssatzes zu ermitteln. Dieser Unterschiedsbetrag ist für Kapitalgesellschaften ausschüttungsgesperrt. Der Unterschiedsbetrag beträgt EUR 1.251.

4. Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresfehlbetrag aus den Gewinnrücklagen zu entnehmen.

5. Konzernzugehörigkeit

Die Max Aicher Stahl AG, Freilassing, ist das Mutterunternehmen, das den Konzernabschluss und Konzernlagebericht für den kleinsten Kreis von Unternehmen aufstellt.

 

Waldkraiburg, den 27. März 2024

gez.

Harald Senft

Maximilian Schirmer

Die Feststellung bzw. Billigung des Jahresabschlusses erfolgte am: 09. April 2024

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