Herstellung von elektrischem Installationsmaterial
Habia Cable GmbH
Oststraße 91, 22844 Norderstedt, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Carl Gunnar Modigh seit 7.1.2020 | Geschäftsführer |
BeteiligungenBeta
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Habia Cable GmbHNorderstedtJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht 2023I. Grundlagen des Unternehmens Am 14. Oktober 2022 wurde die Übernahme der Habia Cable AB, der alleinigen Gesellschafterin der Habia Cable GmbH, durch die HEW-KABEL Holding GmbH, Wipperfürth, abgeschlossen und damit ein Fusionsprozess eingeleitet. Dieser Fusionsprozess ist im Jahr 2023 abgeschlossen worden. II. Darstellung des Geschäftsverlaufs 1. Entwicklung von Branche und Gesamtwirtschaft Gemäß den vorläufigen Daten des Statistischen Bundesamtes sank das Bruttoinlandsprodukt in Deutschland um 0,3% im Jahr 2023. Verursacht vor allem durch hohe Preise und hohe Zinsen und durch eine geringe Nachfrage im In- und Ausland. Laut Konjunkturinformationen des Zentralverbands Elektrotechnik- und Elektronikindustrie e.V. (ZVEI) stiegen die Umsätze in der Branche in Deutschland um 7,6% gegenüber dem Vorjahr. Nach einem Wachstum von 25,3% im Vorjahr verzeichnete die Habia Cable GmbH in 2023 einen Rückgang der Umsatzerlöse um 9,4%. 2. Produkte Die Habia Cable GmbH produziert und vertreibt Kabel für zahlreiche industrielle Anwendungen u.a. für Telekommunikation, Mess- und Regeltechnik, Maschinenbau sowie Automobilindustrie. 3. Absatz- und Beschaffungspolitik Die Umsätze wurden fast zur Hälfte in Deutschland erzielt (42%; Vorjahr: 45%). Auf übrige EU-Länder entfielen 39% (Vorjahr 35%). Nord- und Mittelamerika erreichten 2% (Vorjahr 3%), 17% (Vorjahr 17%) entfielen auf übrige Länder. Die Habia Cable GmbH verkauft ganz überwiegend die am eigenen Produktionsstandort in Norderstedt hergestellten Kabelprodukte. Sie kauft im Übrigen unverändert bei Produktionsgesellschaften der Habia Gruppe, insbesondere bei ihrer Muttergesellschaft Habia Cable AB in Schweden und bei ihrer Schwestergesellschaft Habia Cable China Ltd. zum Weiterverkauf an ihre Kunden bestimmte Kabelprodukte ein. Die Habia Cable GmbH ist über die Habia Gruppe zertifiziert. Im Jahr 2023 fand ein DIN ISO 9001:2015 Qualitätsmanagementaudit statt. Die Habia Cable GmbH ist gem. folgender Normen zertifiziert:
4. Investitionen Im Berichtsjahr wurden Investitionen in Höhe von 387 T€ getätigt. Dabei handelte es sich im Wesentlichen um eine Anlage zur Abgasreinigung. Hinzu kamen Anlagen im Bau. 5. Personal Die Habia Cable GmbH ist bestrebt, die Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu fördern. Daher werden Teilzeitarbeitsplätze angeboten. 6. Umweltschutz Die Gesellschaft hat sich zur kontinuierlichen Verbesserung der Leistungen im Umweltschutz und Sicherheit verpflichtet. Aus diesem Grund wird besonders Wert auf einen schonenden und effizienten Umgang mit den eingesetzten Ressourcen gelegt. So weit wie möglich wird auf den Einsatz belastender Stoffe verzichtet. Reststoffe werden konsequent recycelt und Abfälle systematisch getrennt. 7. Forschung und Entwicklung Forschung und Entwicklung (§ 289 Abs. 2 Nr. 3 HGB) werden nicht betrieben. III. Lage des Unternehmens 1. Vermögenslage Die Bilanzsumme hat sich gegenüber dem Vorjahr um 3.871 T€ auf 13.431 T€ verringert. Die Gesellschaft konnte für 2023 einen Jahresüberschuss von 877 T€ verzeichnen. Das bilanzielle Eigenkapital macht jetzt mit 2.900 T€ 21,6 % (Vorjahr: 2.023 T€ 11,7 %) der Bilanzsumme aus. Die Erhöhung ist auf den erzielten Jahresüberschuss in Höhe von 877 T€ zurückzuführen. 2. Finanzlage Die Habia Cable GmbH ist seit Ende September 2015 in den Global Cash Pool der Habia Cable AB eingegliedert. Zum Bilanzstichtag wird eine Verbindlichkeit in Höhe von 5.765 T€ (Vorjahr 6.895 T€) gegenüber der Habia Cable AB ausgewiesen. Im Geschäftsjahr wurden keine langfristigen Kreditverpflichtungen eingegangen. Das Eigenkapital beträgt zum Bilanzstichtag 2.900 T€, was einem Anteil an der Bilanzsumme von 21,6% (Vorjahr: 11,7%) entspricht. 3. Ertragslage Nach einem Rekordjahr 2022 verzeichnete die Gesellschaft für das Geschäftsjahr 2023 einen starken Rückgang im Auftragseingangsvolumen auf 19.767 T€ (Vorjahr 30.687 T€). Der Umsatz lag mit 30.049 T€ um 3.128 T€ unter dem Vorjahresniveau. Das stark gesunkene Auftragsvolumen und der geringere Umsatz gehen einher mit der allgemein schwächelnden Wirtschaftsleistung in Deutschland. Vor allem zu beobachten im zweiten Halbjahr 2023. So ist auch der Rückgang des Auftragseingangs hauptsächlich im zweiten Halbjahr zu verzeichnen gewesen. Dies spiegelte sich auch im Auftragsbestand zum Jahresende wider. Dieser ist mit 6.418 T€ gegenüber dem Vorjahr um 5.737 T€ gesunken, was wiederum ausschlaggebend dafür war, dass der Umsatz nur verhältnismäßig leicht zurückgegangen ist. Die Aufwendungen für Personal (7.128 T€, Vorjahr 6.805 T€) sind im Vergleich zum Vorjahr nur leicht angewachsen. Die Aufwendungen für Material (15.570 T€, Vorjahr 23.572 T€) sind aufgrund des deutlich geringeren Auftragseingangs und der geringeren Umsatzerlöse entsprechend gesunken, vor allem aber auch durch den Abbau der Vorräte. Der prognostizierte Jahresüberschuss für 2023 von 1.101 T€ Euro konnte aufgrund des schwachen zweiten Halbjahres nicht ganz erreicht werden. Demnach wurde im Ergebnis ein Jahresüberschuss von 877 T€ verzeichnet. Zu Beginn des Jahres 2024 hat sich der verhaltene Trend beim Auftragseingang weiter fortgesetzt, auch wenn dieser etwas besser war als erwartet. Die wirtschaftliche Lage der Gesellschaft kann nichtsdestotrotz zusammenfassend weiterhin als positiv beurteilt werden. Finanzielle Leistungsindikatoren
Bei den finanziellen Leistungsindikatoren werden zum einen das Wachstum der Habia Cable GmbH mit dem Wachstum der Elektroindustrie in Deutschland verglichen und zum anderen die Erfüllung der Zielrendite von 3,7% (Ergebnis nach Steuern vom Jahresumsatz). IV. Wesentliche Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung sowie Prognosebericht 1. Wesentliche Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung Chancen und Risiken ergeben sich aus der gesamtwirtschaftlichen Situation (Konjunkturschwankungen, gesellschaftspolitische Ereignisse, Wechselkurs- und Zinsentwicklungen, Änderungen der rechtlichen und steuerlichen Rahmenbedingungen) und aus dem operativen Geschäft (Beschaffung, Auftragseingang und Auftragsabwicklung). Marktrisiken, die z.B. durch Unsicherheiten im Vorgehen der Wettbewerber oder in der Entwicklung der Nachfrage nach unseren Produkten bestehen, versuchen wir durch den Einsatz von Frühwarnsystemen in der Form eines zeitnahen und aussagefähigen Reporting zu begegnen. Risiken aufgrund unzureichender Produkteigenschaften versuchen wir schon im Produktionsprozess bzw. dessen Vorbereitung zu begegnen (einheitliche Richtlinien und Verfahrensanweisungen zum Qualitätsmanagement, zur Produkt- und Arbeitssicherheit und zum Umweltschutz, Lieferantenauswahl, klar formulierte Arbeitsanweisungen, Schulung von Personal, zeitnahe Fehleranalyse, Feedback-Gespräche mit den Mitarbeitern, Überwachung geänderter Routinen). Wesentliche Risiken aufgrund wirtschaftlicher und/oder rechtlicher Bestandsgefährdungspotentiale (Reklamationen, Rechtsstreitigkeiten) sehen wir derzeit nicht. Die Gesellschaft geht davon aus, dass sie mit den getroffenen Maßnahmen und der flexiblen Organisation gut auf die Rahmenbedingungen und Entwicklungen im Jahr 2024 reagieren kann. Besondere Chancen, die sich im Geschäftsjahr 2024 positiv auf die Gesellschaft auswirken, werden nicht gesehen, abgesehen von einer konjunkturellen Erholung. 2. Prognosebericht Die Bundesregierung und die EU-Kommission rechnen im Jahr 2024 mit einem Wachstum der Gesamtwirtschaft von 0,2% - 0,3%. Allerdings gibt es auch Prognosen mit Minus-Vorzeichen. Die Konjunktur-Prognosen ändern sich schnell. Das spiegelt die Unsicherheit in Folge der Kriege in der Ukraine und Israel, aber auch zu Chinas Wirtschaft wider. Zudem hinterlassen das Schuldenurteil des Verfassungsgerichts und die Haushaltsbeschlüsse der Bundesregierung Spuren. Ausschlaggebend wird auch im Jahr 2024 die Entwicklung der Inflation sein, welche durch hohe Energiepreise in Folge des russischen Angriffs auf die Ukraine die deutsche Wirtschaft getroffen haben. Das ifo Institut sagt für 2024 eine Kerninflationsrate von nur noch 2,2% voraus. Im Jahr 2023 waren es im Jahresschnitt noch 5,9%. Die hohe Inflation hat bereits im Vorjahr zu Steigerungen in den Personalkosten geführt. Des Weiteren ist es entscheidend, wie sich die Materialpreise insbesondere für Leitermaterialien und Kunststoffe entwickeln werden. Die Erwartung ist, dass die Materialpreise im Jahr 2024 konjunkturbedingt leicht sinken könnten. Für 2024 werden weiter sinkende Energiepreise erwartet. Entsprechende Verträge konnten geschlossen werden, zumindest für das erste Halbjahr 2024. Unabsehbar sind im Moment noch die möglichen Auswirkungen eines umfassenden PFAS-Verbots auf Kunststoffprodukte und -vorprodukte. Ein erster Trend in den ersten beiden Monaten 2024 lässt zumindest hoffen, dass sich der Auftragseingang etwas erholt. Die weiteren mittelbaren Auswirkungen des russischen Krieges gegen die Ukraine und des Krieges in Israel und Gaza sind ebenfalls nicht absehbar. Die Habia Cable GmbH geht im kommenden Jahr 2024 von einer leichten Erholung des Auftragseingangs aus. Beim Umsatz wird jedoch ein Rückgang erwartet, was hauptsächlich im Handelsgeschäft mit Telekommunikationskunden begründet liegt. Für das Jahr 2024 erwartet die Gesellschaft einen Umsatz von rund 26.370 T€. Es wird mit einer Umsatzrendite nach Steuern von 6,2% geplant. Der prognostizierte Jahresüberschuss beträgt 1.632 T€.
Norderstedt, den 14. März 2024 gez. Carl Modigh, Geschäftsführer gez. Frank Thiergarten, Geschäftsführer Bilanz zum 31. Dezember 2023AKTIVA
PASSIVA
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023
Anhang zum 31. Dezember 2023A. Allgemeine Angaben Der Jahresabschluss der Gesellschaft für das Geschäftsjahr 2023 wurde unter Anwendung der Vorschriften des Handesgesetzbuches (HGB) erstellt, dabei wurden die Vorschriften des GmbH-Gesetzes berücksichtigt. Handelsregister
Größenklasse Die Gesellschaft ist nach den in § 267 Abs. 2 HGB bezeichneten Größenmerkmalen eine mittelgroße Kapitalgesellschaft. Geschäftsführer Carl Modigh, Stockholm/Schweden, Ingenieur Frank Thiergarten, Holm/Deutschland, Ingenieur Durch Gesellschafterbeschluss vom 6. März 2024 ist Herr Thiergarten mit Wirkung zum Ablauf des 31. März 2024 nicht mehr Geschäftsführer. Die Gesamtbezüge der Geschäftsführer für die Tätigkeiten im Berichtsjahr werden gemäß § 286 Abs. 4 HGB nicht angegeben. Mitarbeiter Die Gesellschaft beschäftigte im Jahresdurchschnitt 112 Mitarbeiter (Vorjahr 116), davon 73 gewerbliche Arbeiter (Vorjahr 77) und 39 Angestellte (Vorjahr 39). Konzernabschluss Die HEW-Kabel Holding GmbH, Wipperfürth, stellt als Mutterunternehmen unserer alleinigen Gesellschafterin, der Habia Cable AB, Täby, Schweden, den Konzernabschluss zugleich für den größten und kleinsten Kreis von Unternehmungen auf. Der Konzernabschluss wird im Unternehmensregister (https://www.unternehmensregister.de) offengelegt. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Es bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Leasing- und Mietkaufverträgen in Höhe von T€ 129 (Vorjahr T€ 118). B. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden sind gegenüber dem Vorjahr unverändert. Das Anlagevermögen wird zu Anschaffungskosten und, soweit abnutzbar vermindert um planmäßige nutzungsbedingte Abschreibungen, angesetzt. Die linearen Abschreibungen werden entsprechend den steuerlichen Vorschriften mit einer Nutzungsdauer von 3 bis 10 Jahren berechnet. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten bis zu je € 800,00 werden im Zugangsjahr voll abgeschrieben und als Abgang angesetzt. Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten bilanziert. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sowie Waren werden zu durchschnittlichen Anschaffungskosten unter Beachtung des Niederstwertprinzips angesetzt. Die fertigen und unfertigen Erzeugnisse werden zu Herstellungskosten unter Beachtung des Niederstwertprinzips bewertet. Die Herstellungskosten beinhalten die Material- und Fertigungseinzelkosten sowie den angemessenen Teil der Material- und Fertigungsgemeinkosten. Zur Berücksichtigung von Bestandsrisiken werden Bewertungsabschläge mittels Gängigkeitsabschreibungen vorgenommen. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind mit dem Nennwert vermindert um angemessene Pauschalwertberichtigungen ausgewiesen. Der Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten sind mit dem Nominalwert ausgewiesen. Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten umfassen Ausgaben bis zum Abschlußstichtag, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. Die Steuerrückstellungen berücksichtigen nicht durch Vorauszahlungen bis zum Bilanzstichtag gedeckte Steuern. Die sonstigen Rückstellungen werden mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Betrag angesetzt und berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten in angemessenem Umfang. Verbindlichkeiten sind mit ihren Erfüllungsbeträgen angesetzt. Forderungen und Verbindlichkeiten in Fremdwährung werden zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag umgerechnet. C. Angaben zur Bilanz Die Entwicklung des Anlagevermögens ist in dem beigefügten Anlagenspiegel dargestellt. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen resultieren aus Lieferungen und Leistungen und setzen sich wie folgt zusammen:
Die sonstigen Vermögensgegenstände (T€ 149, Vorjahr T€ 257) bestehen im Wesentlichen aus Steuerforderungen. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit von nicht mehr als einem Jahr. Die sonstigen Rückstellungen wurden für Berufsgenossenschaftsbeiträge (T€ 69; Vorjahr T€ 57), Boni (T€ 152; Vorjahr T€ 187), sonstige Personalkosten (T€ 105; Vorjahr T€ 158) Jahresabschlusskosten (T€ 59; Vorjahr T€ 72), ausstehende Rechnungen (T€ 64; Vorjahr T€ 47) und Gewährleistungverpflichtungen (T€ 10; Vorjahr T€ 20) gebildet. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten beinhalten ein im Juni 2021 aufgenommenes Darlehen in Höhe € 4.000.000,00 bei der schwedischen Filiale der finnischen Nodea Bank. Das Darlehen dient der Umschuldung der Cashpool Vereinbarung mit der Habia Cable AB. Als Zinssatz sind 2 % über dem Dreimonats-Euribor vereinbart. Die Tilgung beträgt € 250.000,00 vierteljährlich bis zum 30. Juni 2025. Von dem Saldo zum Bilanzstichtag in Höhe von € 1.500.000,00 hat ein Teilbetrag von € 1.000.000,00 eine Restlaufzeit von nicht mehr als einem Jahr. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von T€ 6.864 (Vorjahr T€ 10.388) betreffen Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von T€ 1.099 (Vorjahr T€ 3.493) und Cash-Pool Verbindlichkeiten in Höhe von T€ 5.765 (Vorjahr T€ 6.895). Bei den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bestehen branchenübliche Eigentumsvorbehalte. Sämtliche Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr.
Die sonstigen Verbindlichkeiten enthalten Verbindlichkeiten aus Steuern in Höhe von € 111.230,54 (Vj.: € 63.318,19) und haben eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr. Von den gesamten Verbindlichkeiten in Höhe von € 9.440.094,80 haben eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr € 8.606.980,50. D. Nachtragsbericht Es gab keine weiteren Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Geschäftsjahresende, die Auswirkungen auf die Geschäftstätigkeit, den Fortbestand oder die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Unternehmens haben, über die nicht bereits berichtet wurde. E. Ergebnisverwendung Der Jahresüberschuss für das Geschäftsjahr in Höhe von € 876.935,10 wird nach Verrechnung mit dem Gewinnvortrag auf neue Rechnung vorgetragen.
Norderstedt den 14. März 2024 Habia Cable GmbH gez. Carl Modigh, Geschäftsführer gez. Frank Thiergarten, Geschäftsführer Anlagenspiegel 2023
E. Wiedergabe des Bestätigungsvermerks und Schlussbemerkung Nach dem abschließenden Ergebnis meiner Prüfung habe ich mit Datum vom 14. März 2024 den folgenden uneingeschränkten Bestätigungsvermerk erteilt: "BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Habia Cable GmbH Prüfungsurteile Ich habe den Jahresabschluss der Habia Cable GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus habe ich den Lagebericht der Habia Cable GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach meiner Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erkläre ich, dass meine Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Ich habe meine Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Meine Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" meines Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Ich bin von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und habe meine sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Ich bin der Auffassung, dass die von mir erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Besonders wichtige Prüfungssachverhalte in der Prüfung des Jahresabschlusses Ich habe bestimmt, dass es keine besonders wichtigen Prüfungssachverhalte gibt, die in meinem Bestätigungsvermerk mitzuteilen sind. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Meine Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung übe ich pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahre eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Ich erörtere mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die ich während meiner Prüfung feststelle. Ich bestimme von den Sachverhalten, die ich mit den für die Überwachung Verantwortlichen erörtert habe, diejenigen Sachverhalte, die in der Prüfung des Jahresabschlusses für den aktuellen Berichtszeitraum am bedeutsamsten waren und daher die besonders wichtigen Prüfungssachverhalte sind. Ich beschreibe diese Sachverhalte im Bestätigungsvermerk, es sei denn, Gesetze oder andere Rechtsvorschriften schließen die öffentliche Angabe des Sachverhalts aus."
Düsseldorf, den 14. März 2024 Dipl.-Kfm. Volck, Wirtschaftsprüpfer Eine Verwendung des oben wiedergegebenen Bestätigungsvermerks außerhalb dieses Prüfungsberichts bedarf meiner vorherigen Zustimmung. Bei Veröffentlichungen oder Weitergabe des Jahresabschlusses und/oder des Lageberichts in einer von der bestätigten Fassung abweichenden Form bedarf es zuvor einer erneuten Stellungnahme, sofern hierbei mein Bestätigungsvermerk zitiert oder auf meine Prüfung hingewiesen wird; auf § 328 HGB wird verwiesen. |
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