First Climate Markets GmbH
Selbe AdresseErbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der Informationstechnologie
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Leon Pfeifer seit 5.2.2026 | Prokura |
Ioannis Siskos seit 5.2.2026 | Prokura |
Petrus Johannes Plug seit 5.2.2026 | Geschäftsführer |
Gernot Koop seit 5.2.2026 | Prokura |
Patrick Pascal Rauh seit 5.2.2026 | Geschäftsführer |
Patric Dr. Kleineidam seit 5.2.2026 | Prokura |
Rebecca Leder seit 5.2.2026 | Prokura |
Laura Schuchmann seit 5.2.2026 | Prokura |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 33.33% |
| Name | Anteil |
|---|---|
moguntial GmbHEigenbeteiligung | 66.67% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Lahmeyer International GmbH (vormals: Tractebel Engineering GmbH)Bad VilbelJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 20231. Grundlagen der Gesellschaft Gegenstand des Unternehmens Die Lahmeyer International GmbH (vormals Tractebel Engineering GmbH) ist ein beratendes und planendes Ingenieurunternehmen, welches bis März 2025 als Bestandteil der Tractebel-Gruppe ebenso Bestandteil des ENGIE S.A.-Konzerns war. Im März 2025 wurden die Anteile an der Lahmeyer International GmbH vollständig an die Thasos Holding GmbH veräußert, welche Teil der Palero-Gruppe mit Sitz in München ist. Gegenstand des Unternehmens ist die Beratung und Planung im Rahmen der gesamten Projektlebenszyklen großer Infrastrukturprojekte in den Bereichen Energie und Wasser & Wasserkraft. Hierzu zählen im Geschäftsbereich Energie die Teilbereiche Stromerzeugung (konventionell oder erneuerbar), Stromübertragung sowie alle Stufen der Gasversorgungskette einschließlich LNG-Terminals. Im Geschäftsbereich Wasser & Wasserkraft zählen hierzu die Teilbereiche Wasserkraft, Hydraulische Infrastrukturen sowie Wasserversorgung. Zu unseren überwiegend internationalen Kunden gehören in hohem Maße Kunden der öffentlichen Hand, deren Beauftragung im Rahmen internationaler Ausschreibungsverfahren erfolgt. Unsere Kunden sind insbesondere in Schwellen- und Entwicklungsländern in Asien, Afrika und Südamerika ansässig, zunehmend aber auch in Deutschland und Europa. Finanziert werden die Projekte mehrheitlich von internationalen Geberinstitutionen oder den Budgets der nationalen Regierungen. Die Lahmeyer International GmbH unterhält vor diesem Hintergrund im Ausland Niederlassungen in Athen/Griechenland, Doha/Katar, Nairobi/Kenia, Seoul/Südkorea, Lalitpur/Nepal, Lahore/Pakistan und Colombo/Sri Lanka. Bei diesen Niederlassungen handelt es sich um nicht nach außen auftretende unselbstständige Niederlassungen. Darüber hinaus werden Projektbüros in ca. 20 Ländern unterhalten. Die Lahmeyer International GmbH verfügte im Geschäftsjahr 2023 über Beteiligungsgesellschaften im In- und Ausland. Hierzu gehören im Inland die Tractebel Hydroprojekt GmbH (Weimar, 100%), die Lahmeyer Deutschland GmbH (Bad Vilbel, 100%) sowie die Tractebel Overdick GmbH (Hamburg, 100%), welche mit Wirkung zum 31.12.2024 verkauft worden sind, sowie die DOC Deutsche Offshore Consult GmbH (ehemals Tractebel DOC Offshore GmbH, Bremen, 100%). Im Ausland gehören hierzu Beteiligungen in Qatar, Nigeria, Botswana sowie Oman. Eine weitere Beteiligung an einer russischen Gesellschaft wurde in 2023 verkauft. Die Beteiligung in Qatar wurde in 2023 liquidiert. Die Beteiligung in Botswana befindet sich in Liquidation, welche voraussichtlich in 2025 abgeschlossen werden wird. Die Beteiligung im Oman wurde im März 2025 veräußert. Allgemeines In der internationalen Rangliste der weltweit tätigen Ingenieurunternehmen, die von der Fachzeitschrift ENR (Engineering News Record) jährlich ermittelt wird, rangiert die Tractebel Gruppe, zu der die Lahmeyer International GmbH im Geschäftsjahr 2023 gehörte, jeweils auf den vorderen Plätzen in den Bereichen Wasserkraft, Transmission und Distribution und auch für erneuerbare Energie (Wind und Solar). 2. Wirtschaftsbericht Darstellung des Geschäftsverlaufs und der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) für Deutschland lag in 2023 It. Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) um 0,3 % niedriger als im Jahr 2022. Insbesondere gestiegene Finanzierungskosten und eine geringere Nachfrage aus dem In- und Ausland beendeten somit die Erholung der BIP der Jahre 2021 (+3,2 % im Vergleich zu 2020) und 2022 (+1,8 % im Vergleich zu 2021). Die Planungsbranche bedient einen der wirtschaftlichen Schlüsselbereiche in Deutschland sowie weltweit und ist maßgeblich an der Umsetzung zukunftsgerichteter, gesellschaftspolitischer Vorhaben beteiligt. Die Arbeit der Planungsbranche ermöglicht Mobilität, Klimaschutz und die immer wichtiger werdende Energiesicherheit. Gleichzeitig ist die Planungsbranche - speziell Architektur- und Ingenieurbüros - mit großen Veränderungsprozessen konfrontiert. Der seit 2015 wachsende Ingenieurmangel, bei gleichzeitig sehr hoher Nachfrage nach Ingenieurleistungen, stellt eine signifikante Herausforderung der Planungsbranche dar. Hinzu kommen weiterhin die, u.a. durch den Angriff Russlands auf die Ukraine, gestiegenen Materialpreise für Bauprojekte (Anstieg der Inflationsrate von mindestens 10 Prozent seit Ende September 2022), die teilweise zum Rückzug bereits beauftragter Projekte führen. Eine Prognose für die konjunkturelle Entwicklung der Bau- und Planungsbranche ist aktuell schwer abzugeben. Sicher ist aber, dass der Branche schwierige Zeiten bevorstehen, die die bereits existierenden Probleme, wie den gravierenden Fachkräftemangel oder die erheblichen Preissteigerungen, nochmals verstärken werden. Die Lahmeyer International GmbH profitiert in diesem Umfeld von der Spezialisierung auf große Energie-Infrastrukturprojekte. Der weltweite Bedarf an zuverlässiger Energieversorgung ist ungebrochen, so dass die Auftragseingänge, die während der Corona- Pandemie rückläufig waren, sich in 2022 bereits wieder deutlich gesteigert haben und in 2023 die Ziele wieder erreicht werden konnten. Diese Situation gilt sowohl im Geschäftsbereich Energie als auch im Geschäftsbereich Wasser. Zu den beauftragten Projekten gehören wiederum große Infrastrukturmaßnahmen, die aufgrund der langen Projektvorbereitungs- und Realisierungszeit konjunkturunabhängig realisiert werden. Der im Geschäftsbereich Energie bestehende Trend zu kleineren Projekten im Rahmen der Energiewende setzt sich zwar insgesamt fort, wobei aber auch in allen Bereichen wieder größere Auftragseingänge verzeichnet werden konnten. Auftragseingangs- und Umsatzentwicklung Die Lahmeyer International GmbH hat im Geschäftsjahr 2023 Auftragseingänge in Höhe von TEUR 59.225 (Vj. TEUR 36.610) erzielt. Die Umsatzerlöse betrugen im Geschäftsjahr 2023 TEUR 38.719 (Vj. TEUR 45.085), davon entfielen auf den Geschäftsbereich Energie TEUR 18.277 (Vj. TEUR 24.129) und auf den Geschäftsbereich Wasser und Wasserkraft TEUR 19.129 (Vj. TEUR 19.996) und Zentrale TEUR 1.313 (Vj. TEUR 959). Der Auftragsbestand zum 31.12.2023 erreicht TEUR 149.558 (Vj. TEUR 146.136). Geschäftsentwicklung der Lahmeyer International GmbH Innerhalb der Lahmeyer International GmbH werden die verschiedenen Aufgabengebiete von den beiden operativen Geschäftsbereichen Energie, bzw. Wasser und Wasserkraft wahrgenommen. Die in 2022 intensivierte Bündelung der Geschäftsaktivitäten mit den Schwestergesellschaften der Tractebel-Gruppe in Belgien und Frankreich, soweit es inhaltliche Überschneidungen und keine anderen Einschränkungen gibt, wurde auch im Geschäftsjahr 2023 fortgeführt. Es wurde eine transversale Leitung implementiert, die sich anhand der Unternehmensbereiche und Produkte untergliedert. Darüber hinaus wurden die Aktivitäten in den Bereichen Geschäftsentwicklung und Vertrieb neu ausgerichtet. Im Geschäftsbereich Energie wurde 2023 ein Auftragseingang in Höhe von TEUR 25.931 (Vj. TEUR 17.947) erreicht. Der Auftragsbestand des Geschäftsbereichs zum 31.12.2023 beträgt TEUR 75.268 (Vj. TEUR 84.188). Die Umsatzerlöse 2023 betragen TEUR 18.277 (Vj. TEUR 24.129) und liegen somit unter dem Niveau des Vorjahres. Der Teilbereich Stromübertragung ist zudem seit 2018 in einem langfristigen Projekt für einen deutschen Auftraggeber tätig. Ein handelsrechtlicher Umsatz kann bisher nicht realisiert werden. Folglich werden die hiermit im Zusammenhang stehenden Herstellkosten in Höhe von TEUR 19.630 (Vj. TEUR 11.770) als unfertige Leistungen ausgewiesen und eingehende Kundenzahlungen im Bereich der erhaltenen Anzahlungen. Nach handelsrechtlichen Grundsätzen wird die auf dieses Projekt entfallende Marge ebenfalls erst im Zeitpunkt der Umsatzrealisierung berücksichtigt. Die hierdurch entstehende Belastung des Ergebnisses ist signifikant, da das Projekt in 2023 große Fortschritte erzielt hat. Der erste Teilabschnitt im Projekt konnte in 2024 abgeschlossen werden. Der Teilbereich Thermische Energie befindet sich derzeit im Umbruch, nachdem die Nachfrage in dieser Produktkategorie zuletzt nachgelassen hat. Der Bereich fokussiert sich vermehrt auf den Bereich Wasserstoff und die Umrüstung bestehender Thermalkraftwerke auf die Produktion von Wasserstoff. Mit der Fortschreibung der Nationalen Wasserstoffstrategie im Juli 2023 hat die Deutsche Bundesregierung wiederum die Notwendigkeit von in Deutschland befindlichen Wasserstoffherstellungskapazitäten bekräftigt, und u.a. den Ausbau der Elektrolyseleistung von 5 auf mindestens 10 GW bis zum Jahr 2023 als wichtiges Ziel benannt. Auch die KfW steht zur Finanzierung von Investitionen in das Wasserstoff-Kernnetz bereit. Noch entspricht die Auftragslage jedoch nicht dem ambitionierten Vorhaben. Im Geschäftsbereich Wasser und Wasserkraft wurde 2023 ein Auftragseingang in Höhe von TEUR 33.294 (Vj. TEUR 18.662) erreicht. Der Auftragsbestand des Geschäftsbereichs zum 31.12.2023 beträgt TEUR 74.291 (Vj. TEUR 61.948). Die Umsatzerlöse 2023 betragen TEUR 19.129 (Vj. TEUR 19.996) und liegen somit in etwa auf dem Niveau des Vorjahres. Hervorzuheben ist hierbei insbesondere die Akquisition eines weiteren Großprojektes in Indonesien mit einem Auftragseingang von TEUR 13.364. Darstellung der Ertragslage der Lahmeyer International GmbH Zur Steuerung der Gesellschaft verwendet die Lahmeyer International GmbH im Wesentlichen Leistungsindikatoren, die sich aus operativen Kennzahlen der Gewinn- und Verlustrechnung (Umsatz, EBIT) sowie aus den Kennzahlen Auftragseingang und Auslastung ergeben, die größtenteils weiter oben bereits erläutert wurden. Die bedeutsamsten finanziellen Leistungsindikatoren sind die Gesamtleistung und das EBIT. Der Umsatz ist im Geschäftsjahr im Vergleich zum Vorjahr um 14% (TEUR 6.366) auf TEUR 38.719 zurückgegangen. Der Rückgang entfällt im Wesentlichen auf den Bereich Energie. Im Gegenzug zu dieser Entwicklung beläuft sich das Ergebnis der Bestandsveränderung auf TEUR 10.631, wovon ein erheblicher Teil auf das bereits beschriebene Langzeit-Projekt im Bereich Stromübertragung entfällt (TEUR 7.860). Das EBIT (berechnet als Ergebnis vor Steuern und Zinsen) beträgt für das Geschäftsjahr TEUR -6.927 vs. TEUR -10.476 im Vorjahr. Damit entspricht das EBIT in etwa der Prognose von MEUR -6,9. Ursächlich für das erneut negative EBIT sind neben der ausstehenden Margenrealisierung für das Langzeit-Stromübertragungsprojekt u.a. die Veräußerung einer Darlehensforderung gegenüber einem in 2023 aus der Unternehmensgruppe verkauften Beteiligungsunternehmen, welche zu einem Verlust in Höhe von ca. MEUR 5 geführt hat, sowie vorgenommene Einzelwertberichtungen auf Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von insgesamt TEUR 4.243. Die Auslastung berechnet sich aus der Anzahl der produktiven Stunden im Verhältnis zu den Gesamtarbeitsstunden. Im Jahr 2023 wurde eine Auslastung in Höhe von 57,3% erzielt. Im Vergleich zum Vorjahr (58,3%) ist die Auslastung um 1%-Punkt gefallen. Ursächlich hierfür ist u.a. eine systematische Umgliederung der Stunden für das Projektcontrolling. Während das Projektcontrolling bis 2022 die auf die operativen Projekte entfallenden Stunden zu den produktiven Stunden gezählt worden sind, werden diese ab 2023 hier nicht mehr berücksichtigt. Der Auftragseingang in 2023 in Höhe von MEUR 59,2 liegt 15% über dem prognostizierten Auftragseingang von MEUR 51,5 Mio. EUR und hat sich im Vergleich zum Vorjahr um MEUR 22,2 Mio. signifikant erhöht. Die Lahmeyer International GmbH hatte im Geschäftsjahr 2023 einen Jahresfehlbetrag vor der Ergebnisabführung an die Gesellschafterin Lahmeyer Holding GmbH in Höhe von TEUR 8.490 (Vj. Jahresfehlbetrag TEUR 12.611) zu verzeichnen. Gemäß dem abgeschlossenen Ergebnisabführungsvertrag wird das Ergebnis durch die Gesellschafterin ausgeglichen. Die Gesamtleistung (Umsatzerlöse + Bestandsveränderungen) beträgt TEUR 49.350 (Vj. TEUR 48.252) und entspricht somit in etwa der prognostizierten Gesamtleistung in Höhe von MEUR 49 (+1,6%). Die sonstigen betrieblichen Erträge in Höhe von TEUR 6.078 (Vj. TEUR 4.689) sind um 29,6% höher ausgefallen als im Vorjahr. Hiervon entfallen TEUR 3.139 auf Währungskursgewinne und TEUR 1.297 auf Erträge aus abgeschriebenen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. Der Materialaufwand sinkt im Vorjahresvergleich um 9% von TEUR 16.474 auf TEUR 14.941. Die Materialintensität (Materialaufwand / Gesamtleistung) sinkt somit von 34,1% auf 30,3%. Die Materialintensität beruht zu 99% auf den Einsatz von bezogenen Leistungen. Der Personalaufwand betrug TEUR 23.939 (Vj. TEUR 29.016) und verringert sich im Vergleich zum Vorjahr um 17,5%. Ursächlich hierfür ist eine deutliche Reduktion der Mitarbeiterzahlen bereits während des Geschäftsjahres 2022 durch Fluktuation. Hier waren zwar im Durchschnitt noch 331 Mitarbeiter beschäftigt, zum 31.12.2022 betrug die Zahl aber nur noch 278. Der Durchschnitt in 2023 betrug zwar auch lediglich 271, konnte sich zum 31.12.2023 jedoch wieder leicht auf 281 erhöhen. Infolgedessen ist auch die Personalintensität (Personalaufwand / Gesamtleistung) im Vergleich zum Vorjahreswert von 60,1% auf nunmehr 48,5% gesunken. Einen weiteren Grund für den Rückgang des Personalaufwands stellte die Verminderung der Aufwendungen für Altersversorgung dar, insbesondere begründet durch die Verminderung der Pensionsrückstellungen. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen betrugen TEUR 27.446 (Vj. TEUR 17.320), dies entspricht einer Erhöhung im Vergleich zum Vorjahr von 58%. Ursächlich hierfür sind maßgeblich der Verlust aus Abgängen von Finanzanlagen in Höhe von TEUR 5.541, Kursverluste in Höhe von TEUR 4.754 sowie stark gestiegene Kosten für Reiseaktivitäten, Versicherungen und die Managementumlage innerhalb der Tractebel Gruppe. Das Beteiligungsergebnis (Erträge aus Gewinnabführungsverträgen und Gewinnausschüttungen) ist im Vergleich zum Vorjahr auf TEUR 4.382 (Vj. TEUR 2.088) gestiegen. Ursächlich hierfür war eine bessere Ertragssituation der entsprechenden Beteiligungsunternehmen. Der Anstieg der Erträge aus Ergebnisabführungsverträgen ergibt sich auch daraus, für das Geschäftsjahr 2023 zusätzliche Ergebnisabführungsverträge für zwei Tochtergesellschaften abgeschlossen wurden. Das Finanzergebnis liegt bei TEUR 908 (Vj. TEUR -48). Wesentlicher Aufwandsposten ist wie im Vorjahr der Zinsanteil auf die Pensionsrückstellungen TEUR 918 (Vj. TEUR 1.290). Der Zuwachs der Zinserträge in Höhe von TEUR 502 im Vergleich zum Vorjahr (TEUR 1.663) ist im Wesentlichen auf Zinserträge aus Forderungen gegen verbundene Unternehmen (+TEUR 225) zurückzuführen. Darstellung der Vermögens- und Finanzlage der Lahmeyer International GmbH Das Anlagevermögen weist zum Bilanzstichtag einen Wert in Höhe von TEUR 19.690 aus und liegt somit um TEUR 2.257 über dem Vorjahreswert (TEUR 17.434). Hierin enthalten sind immaterielle Vermögensgegenstände in Höhe von TEUR 121 (Vj. TEUR 177), die im Berichtsjahr entgeltlich erworbene Software betrifft. Der in den Vorjahren enthaltene Geschäfts- bzw. Firmenwert, der 2007 im Rahmen des Betriebsüberganges von der Alleingesellschafterin Lahmeyer Holding GmbH auf die Lahmeyer International GmbH übertragen wurde, ist auf Grund der Langfristigkeit des Geschäfts der Gesellschaft linear über einen Zeitraum von 15 Jahren planmäßig und somit letztmalig in 2022 abgeschrieben worden. Die verbleibenden TEUR 107 betreffen einen aus einer Unternehmenstransaktion aus dem Jahr 2020 hervorgegangenen Geschäfts- und Firmenwert, der ebenfalls über 15 Jahre planmäßig abgeschrieben wird. Das Anlagevermögen besteht zu 96% aus unter den Finanzanlangen ausgewiesenen Beteiligungen an verbundenen Unternehmen. Die Bewertung der Beteilungen erfolgte zu Anschaffungskosten, aufgrund der wirtschaftlichen Situation der Beteiligungsunternehmen ergaben sich keine Anhaltspunkte für eine vorübergehende oder dauerhafte Wertminderung. Das Umlaufvermögen weist zum Bilanzstichtag einen Wert in Höhe von TEUR 98.296 aus und liegt somit um TEUR 11.104 unter dem Vorjahreswert (TEUR 109.400). Ursächlich hierfür ist zum einen die Reduzierung der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen von TEUR 31.943 auf nunmehr TEUR 25.454 (TEUR -6.489) sowie die Reduzierung der Liquiden Mittel von TEUR 15.400 auf nunmehr TEUR 8.670 (TEUR - 6.730), die nur teilweise durch die Erhöhung der Vorräte aufgefangen worden ist. Im Rahmen der Vorräte hat sich zwar der Wert der unfertigen Leistungen um TEUR 10.361 auf TEUR 27.430 erhöht (Vj. TEUR 16.800), diese Erhöhung ging aber zusätzlich mit der Erhöhung der verrechenbaren erhaltenen Anzahlungen um TEUR 8.426 auf TEUR 21.077 (Vj. TEUR 12.651) einher. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen (TEUR 25.454, Vj. TEUR 31.943) sowie die Forderungen gegen verbundene Unternehmen (TEUR 55.130, Vj. TEUR 56.396) stellen die wesentlichen Positionen im Bereich des Umlaufvermögens dar (zusammen TEUR 80.584, Vj. TEUR 88.339). Im Rahmen der Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind insbesondere Forderungen aus Verlustausgleichsansprüchen gegenüber der Muttergesellschaft in Höhe von TEUR 40.039, Forderungen aus Darlehen in Höhe von TEUR 635 sowie Forderungen aus Geldanlagen im Konzern in Höhe von TEUR 4.815 enthalten. Diese Forderungen wurden in Vorbereitung auf den Verkauf des Unternehmens in den Geschäftsjahren 2024 und 2025 in wesentlichem Umfang durch Verrechnung mit Verbindlichkeiten und Zahlungen ausgeglichen. Das Eigenkapital beträgt zum Bilanzstichtag unverändert TEUR 43.910, die Eigenkapitalquote ist im Vergleich zum Vorjahr um 2,4%-Punkte auf nunmehr 37,0% gestiegen (Vj. 34,6%), was im Wesentlichen auf die Reduzierung der Bilanzsumme von TEUR 127.082 auf nunmehr TEUR 118.644 zurückzuführen ist (TEUR -8.437). Die Rückstellungen haben sich von TEUR 65.696 per 31. Dezember 2022 auf TEUR 56.644 zum 31. Dezember 2023 um 13,8% verringert. Ursächlich hierfür sind neben der Anpassung der Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen (TEUR -3.493) auch der Rückgang der sonstigen Rückstellungen (TEUR -5.528) für ausstehende Rechnungen, die im Vorjahr aufgrund der Wiederaufnahme umfangreicher Aktivitäten im internationalen Ausland nach den Beschränkungen der Corona-Pandemie zunächst gestiegen waren. Die Verbindlichkeiten sind im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 621 (3,6%) leicht gestiegen. Ursächlich hierfür ist die Zunahme der nicht mit den Vorräten verrechneten erhaltenen Anzahlungen (+ TEUR 1.622), bei gleichzeitiger Abnahme der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen (- TEUR 1.146). Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen (- TEUR 34) sind nahezu unverändert, wobei die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen gegenüber Verbundenen Unternehmen von TEUR 565 auf TEUR 2.660 gestiegen sind (+ TEUR 2.095), während die Verbindlichkeiten aus Darlehen von TEUR 3.033 auf TEUR 866 (- TEUR 2.200) gesunken sind. Ursächlich hierfür ist die intensivierte Zusammenarbeit der Gruppengesellschaften. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen gegenüber verbundenen Unternehmen wurden im Geschäftsjahr 2024 nahezu vollständig ausgeglichen. Der Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit ist im Geschäftsjahr negativ und beträgt TEUR -16.663 (Vorjahr TEUR -5.218). Wesentlich beeinflusst ist der negative Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit durch das negative Jahresergebnis vor Verlustausgleich in Höhe von TEUR -8.490. Ursächlich hierfür vor allem ist die mangelnde Profitabilität des Projektgeschäfts. Daneben wirkte sich im Berichtsjahr auch die Verminderung der Rückstellungen negativ aus. Die Deckung des negativen Cash-Flows aus der laufenden Geschäftstätigkeit und der Investitionen in das Anlagevermögen erfolgte durch den Abbau von bestehenden Darlehensforderungen bzw. den Aufbau von entsprechenden Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen. Unter Berücksichtigung der Mittelabflüsse für getätigte Investitionen von TEUR 2.582 ergab sich insgesamt ein Mittelabfluss aus der Investitionstätigkeit von TEUR 686. Der Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit belief sich auf TEUR 10.619. Die Gesellschaft war im Geschäftsjahr jederzeit in der Lage, ihren finanziellen Verpflichtungen nachzukommen. Gesamtaussage Die Gesamtleistung des Geschäftsjahres beträgt TEUR 49.350 und liegt damit über dem Niveau des Vorjahres (TEUR 48.252). Der Jahresfehlbetrag der Gesellschaft vor Verlustausgleich beläuft sich auf TEUR -8.490 (Vj. TEUR -12.611). Die Gesellschaft befindet sich insgesamt seit 2017 in einer anhaltenden Verlustsituation, mit entsprechend negativen Cash-Flows auf der operativen Geschäftstätigkeit. Die entstehenden Finanzierungslücken wurden bislang durch Mittelzuflüsse aus der Rückzahlung von an Konzernunternehmen bestehende Forderungen geschlossen. Die Geschäftsführung ging auch weiterhin bis zum Verkauf des Unternehmens von entsprechenden Mittelzuflüssen aus dem Abbau von Konzernforderungen bzw. wenn notwendig durch Aufbau von Konzernverbindlichkeiten aus. Auf Ebene der Tractebel-Gruppe wurden zur Verbesserung der Profitabilität folgende Maßnahmen beschlossen: Die Geschäftsaktivitäten aller Gruppen-Unternehmen werden stärker gebündelt, soweit es inhaltliche Überschneidungen und keine darüber hinaus gehenden Einschränkungen gibt. Zur Förderung der übergreifenden Zusammenarbeit wurde 2022 eine transversale Leitung implementiert, die sich anhand der Unternehmensbereiche und Produkte untergliedert. Des Weiteren wurden die Aktivitäten in den Bereichen Geschäftsentwicklung und Vertrieb neu ausgerichtet. Für das laufende Projektmanagement und die Überwachung der operativen Ergebnisse wurden gruppenweit einheitliche IT-Tools ausgewählt. Mit der Implementierung wurde bereits 2021/2022 begonnen, die finale Inbetriebnahme erfolgte zum 01.01.2023 und zeigte im Geschäftsjahr 2023 bereits erste positive Auswirkungen, die aber noch nicht zu einem Break-even führen konnten. Darüber hinaus wurde im Geschäftsjahr 2024 durch den Engie-Konzern der geografische Leistungsbereich erneut stark eingeschränkt und in Folge dessen der Beschluss zum Verkauf der Lahmeyer International GmbH gefasst, welche auch im März 2025 erfolgreich durchgeführt worden ist. Für weitere Einzelheiten hierzu wird sowohl auf die Erläuterungen im Chancen- und Risikobericht als auch auf den Prognosebericht als Bestandteil dieses Berichtes verwiesen. Mitarbeiterqualifikation / Ethik- und Compliancerichtlinien Im Geschäftsjahr 2023 hat die Lahmeyer International GmbH durchschnittlich 271 (Vj. 331) Mitarbeiter beschäftigt. Darin enthalten sind Mitarbeiter, die auf Basis lokaler Arbeitsverträge in unseren Betriebsstätten und Projektbüros im Ausland angestellt sind. Zum 31.12.2023 waren 281 Mitarbeiter beschäftigt (Vj. 278). Die Mitarbeiter werden permanent „on the job“ weitergebildet. Dabei werden begleitend diverse interne und externe Schulungsangebote zur Verfügung bereitgestellt, um sicherzustellen, dass das Know-how auf aktuellem Stand ist, damit unsere Kunden adäquat beraten werden. Neben den üblichen Sozialleistungen bietet die Gesellschaft ihren Mitarbeitern entsprechende Altersversorgungsmodelle an. Für die gesamte Engie-Unternehmensgruppe und somit auch unsere Unternehmen gelten einheitliche Ethik- und Compliancerichtlinien. Die Einhaltung dieser Richtlinien soll sicherstellen, dass unsere Mitarbeiter sich verpflichtend an Recht und Gesetz halten sowie im Umgang mit Kunden, Lieferanten und Kollegen sich ethisch korrekt verhalten. Unsere Mitarbeiter nehmen dafür an entsprechenden Schulungen teil und müssen diese Verhaltensgrundsätze bestätigen und in der täglichen Arbeit auch anwenden. Auch nach dem Gesellschafterwechsel in 2025 gelten diese Regelungen inhaltlich weiter fort. Das eingeführte Lahmeyer Compliance Managementsystem entspricht in allen wesentlichen Punkten den bisherigen Richtlinien. Alle Gesellschaften der Tractebel-Gruppe sind über ETHIC Intelligence, einer vom ANSI- ASQ National American Board (ANAB) akkreditierten Zertifizierungsstelle, ISO 37001:2016 nach der internationalen Norm ISO 37001: 2016 zertifiziert. Diese Norm legt die Anforderungen fest und enthält Leitlinien für die Einrichtung, Implementierung, Aufrechterhaltung, Überprüfung und Verbesserung eines Compliance-Managementsystems mit dem Fokus auf Anti-Korruption. Auch das nach dem Gesellschafterwechsel eingeführte Lahmeyer Compliance-Managementsystem entspricht den Anforderungen der ISO 37001:2016UN Global Compact, ILO-Standards sowie den Anti-Korruptions- und Anti-Betrugsrichtlinien unserer Kunden und Institutionellen Geschäftspartner (IFI's). 3. Chancen- und Risikobericht Die weltweite Energiewende eröffnet Ingenieurunternehmen vielfältige Chancen. Der steigende Bedarf an erneuerbaren Energien - insbesondere in Entwicklungs- und Schwellenländern - führt zu einer wachsenden Nachfrage nach technischer Planung, Projektmanagement und innovativen Lösungen. Internationale Förderprogramme und multilaterale Klimaziele wie das Pariser Abkommen oder die Agenda 2030 unterstützen diese Entwicklung zusätzlich. Gleichzeitig ermöglichen technologische Fortschritte in Bereichen wie Energiespeicherung, Digitalisierung und Wasserstoffwirtschaft neue Geschäftsfelder für Ingenieurdienstleister. Das Pariser Abkommen von 2015 legt das globale Ziel fest und erkennt die allgemeine Herausforderung an, die Anfälligkeit von Menschen, Lebensgrundlagen und Ökosystemen zu schützen und zu verringern. Die Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung, die 2015 von allen Mitgliedstaaten der Vereinten Nationen angenommen wurde, fordert ebenfalls nachdrücklich eine Aufforderung zum Handeln, um den Klimawandel und seine Auswirkungen zu bekämpfen. Sowohl das Pariser Klimaabkommen als auch die Agenda 2030 der Vereinten Nationen bilden weiterhin den globalen Rahmen für nachhaltige Entwicklung und Klimaschutz. Trotz breiter internationaler Zustimmung - 195 Länder haben das Pariser Abkommen ratifiziert - bleibt die Umsetzung vieler Maßnahmen hinter den gesteckten Zielen zurück. Für Unternehmen im Bereich der Ingenieurleistungen ergeben sich daraus sowohl Chancen - etwa durch die Nachfrage nach nachhaltiger Infrastruktur - als auch Herausforderungen, insbesondere im Hinblick auf regulatorische Unsicherheiten und die Notwendigkeit integrierter Lösungsansätze. Im Zuge der Umsetzung des Pariser Abkommens und der Agenda 2030 ergeben sich für den deutschen Markt erhebliche Chancen. Der notwendige Ausbau der erneuerbaren Energiequellen, der Strom- und Wasserstoffinfrastruktur sowie die Modernisierung bestehender Netze schaffen ein dynamisches Projektumfeld. Gleichzeitig stellen Fachkräftemangel, komplexe Genehmigungsverfahren und steigende Baukosten erhebliche Herausforderungen dar. Genau in diesen Bereichen steht die Lahmeyer International GmbH mit ihrem umfangreichen Leistungsportfolio im Bereich Energie zur Verfügung. Aufgrund unserer langjährigen Projekterfahrung insbesondere im Ausland, aber zunehmend auch im Inland, konnte bereits eine umfassende Expertise aufgebaut werden. Zur Abdeckung und Sicherherstellung deutscher regulatorischer Besonderheiten setzen wir auf eine enge Zusammenarbeit mit den Tochtergesellschaften, die überwiegend im Inland aktiv sind und hier über die erforderliche Expertise verfügen. Im Rahmen der strategischen Neuausrichtung des ENGIE-Konzerns wurde jedoch im Laufe des Jahres 2024 die Entscheidung getroffen, sich von der Lahmeyer International GmbH zu trennen. Ziel u.a. dieser Maßnahme war es, die Konzernstruktur zu vereinfachen, Risiken zu reduzieren und die Aktivitäten der Tractebel-Gruppe auf ausgewählte Kernregionen zu fokussieren. Die Lahmeyer International GmbH passte mit ihrem breiten internationalen Engagement und ihrer eigenständigen Marktpositionierung nicht mehr in das künftige Portfolio. Der Verkauf an die Thasos Holding GmbH wurde im ersten Quartal 2025 erfolgreich abgeschlossen. Die neue Eigentümerstruktur soll der Gesellschaft die erforderlichen unternehmerischen Freiräume sichern und eine fokussierte Weiterentwicklung ohne konzerninterne Restriktionen ermöglichen. Erste Maßnahmen zur strategischen Neuausrichtung wurden bereits umgesetzt, darunter die Optimierung der Vertriebsstruktur, die Einführung neuer IT-Tools sowie gezielte Effizienzmaßnahmen. Darüber hinaus wurde die Lahmeyer International GmbH im Hinblick auf den Verkauf von wesentlichen belastenden Verpflichtungen gegenüber der Lahmeyer Holding GmbH entlastet und mit Finanzmitteln versehen, die auch die erforderlichen Restrukturierungsmaßnahmen zur Optimierung des Geschäftsbetriebs für die kommenden Jahre absichert. Des Weiteren werden durch den Wegfall des Konzernumfelds die Belastungen durch Konzernumlagen und zusätzliche administrative Aufgaben, u.a. für die Verwaltung der Tochtergesellschaften, entfallen. Liquiditätsrisiken Die Gesellschaft befindet sich seit dem Geschäftsjahr 2017 überwiegend in einer Verlustsituation. Im Rahmen des Verkaufsprozesses wurden wesentliche Verflechtungen zwischen der Lahmeyer International GmbH und der bisherigen Muttergesellschaft aufgelöst. In diesem Zusammenhang wurden die Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen konsolidiert und verbleibende Forderungen beglichen. Durch diese Maßnahmen und den Verkauf diverser Tochtergesellschaften verfügt die Lahmeyer International GmbH über ausreichende liquide Mittel, um die noch anstehenden Restrukturierungsmaßnahmen bis zu Erreichung des angestrebten Break Evens in 2026 zu finanzieren. Darüber hinaus steht die Gesellschaft im ständigen Austausch mit der neuen Gesellschafterin, um mögliche Liquiditätsengpässe frühzeitig zu erkennen und die Finanzierung zu sichern. Auch hierzu erfolgt eine engmaschige Überwachung der liquiden Bestände und eine regelmäßige Abschätzung der Liquiditätsbedürfnisse. Projekt-Risiken Die Lahmeyer International GmbH übernimmt sowohl Planungs- und Beratungsleistungen sowie Bauüberwachung als auch Management- oder Controllingaufträge für langlaufende Projekte mit bis zu 5 Jahren Laufzeit im Geschäftsbereich Energie und bis zu 15 Jahren im Geschäftsbereich Wasser und Wasserkraft. Die Bewertung und Steuerung dieser Projekte erfolgt anhand eines definierten Ablaufprozesses mit hierfür geeigneten Controlling-Instrumenten. Hierbei steht die ständige Ermittlung projektbezogener Ergebnisrisiken zwecks frühzeitiger Gegensteuerung im Vordergrund. Als Teil des Risikomanagementsystems werden z.B. die Umsatz- und Kostenentwicklungen der jeweiligen Projekte in regelmäßigen Abständen kritisch durchgesehen, um ggf. rechtzeitig Korrekturmaßnahmen einleiten zu können. Fremdwährungsrisiken Die Geschäftstätigkeit der Lahmeyer International GmbH in ihren Auslandsmärkten beinhaltet teilweise ein Fremdwährungsrisiko. Deshalb ist es das Ziel, Kursverluste zu vermeiden und planbare Erlös- und Zahlungsströme der in Fremdwährung abgeschlossenen Aufträge zu erhalten. In diesem Zusammenhang werden Vertragssummen in anderen Währungen als EUR oder USD nur insoweit akzeptiert, als das Geld vor Ort im Rahmen der Durchführung der Aufträge benötigt wird. Dennoch bleibt die aktuelle Volatilität der Wechselkurse - beeinflusst durch geopolitische Entwicklungen, Zinspolitik und wirtschaftliche Trends - ein Risikofaktor im Hinblick auf langfristige Kalkulationen. Die Lahmeyer International GmbH prüft derzeit vor diesem Hintergrund die Einbindung konkreter Hedging-Maßnahmen. Mitarbeiter Die Mitarbeiter stellen einen wichtigen Erfolgsfaktor für die Lahmeyer International GmbH dar. Daher ist es von herausragender Bedeutung, qualifizierte und langjährig erfahrene Mitarbeiter auf dem Arbeitsmarkt zu gewinnen. Auf Grund der anhaltenden wirtschaftlichen Situation gelingt es teilweise nur unter Einsatz fremden Personals, qualifizierte Projektteams für die auftragsgemäße Abwicklung der Projekte zu bilden. Der in Deutschland gegenwärtige Fachkräftemangel ist jedoch spürbar, so dass die Akquirierung von neuen angestellten Mitarbeitern auch künftig weiterhin herausfordernd wird. Länderrisiken Die Lahmeyer International GmbH erwirtschaftet derzeit den größten Teil ihrer Umsätze im Ausland. Die daraus entstehenden spezifischen Länderrisiken können politische oder wirtschaftliche Hintergründe haben. Nachteilige politische Veränderungen z. B. Einschränkung des Wettbewerbs oder wirtschaftliche Veränderungen wie Konjunkturkrisen, Einschränkung des Kapitalverkehrs oder Hochinflation können sich ergeben. Die Lahmeyer International GmbH tätigt das Auslandsgeschäft vornehmlich in Entwicklungs- und Schwellenländern. Hierbei werden die spezifischen Länderrisiken insbesondere durch Mitarbeiter/innen von Lahmeyer International GmbH vor Ort ständig kritisch beobachtet und bei der Bewertung der Projekte berücksichtigt. Gegebenenfalls werden, in Abstimmung mit den Geschäftsbereichsleitungen, kurzfristig Maßnahmen zur Risikovermeidung oder Minimierung veranlasst. Dies gilt insbesondere für politische Risiken, während wirtschaftliche Risiken z. B. durch Verringerung eines nicht konvertiblen Landeswährungsanteils am Auftragswert etc. beherrschbar sind. Ausfallrisiken Forderungen bei Kunden in Entwicklungs- und Schwellenländern müssen, verglichen mit Westeuropa, unter erheblich veränderten Bewertungsmaßstäben gesehen werden. Hierbei sind fällige Forderungen älter als 180 oder 360 Tage nicht ungewöhnlich. Das ständige Beobachten und Bewerten der Forderungen sowie der Kontakt vor Ort mit dem Kunden zur Veranlassung der Zahlung sind deshalb Bestandteil des Lahmeyer International GmbH Risikomanagementsystems. Im Rahmen des Risikomanagements wird das Ausfallrisiko ständig überwacht und im Zweifel werden kurzfristige Maßnahmen durchgeführt. Compliance Die Lahmeyer International GmbH hat ein Compliance Management System implementiert. In diesem Zusammenhang werden regelmäßig Schulungen der Mitarbeiter zu Compliance Themen abgehalten. Laufende Rechtsstreitigkeiten Derzeit sind keine wesentlichen laufenden Rechtsstreitigkeiten anhängig. Grundsätzlich bestehen allerdings Risiken aufgrund der der teilweise begrenzten Rechtssicherheit in einigen Ländern, in welchen die Lahmeyer International GmbH aktiv ist. Geopolitische Unruhen Am 24. Februar 2022 sind russische Streitkräfte in die souveräne Ukraine einmarschiert. Die internationale Staatengemeinschaft hat in großer Geschlossenheit u.a. mit Sanktionen gegen Russland reagiert. Das von Sanktionen betroffene Russland ist für uns kein bedeutender Markt. Auch insofern sind keine direkten wesentlichen Einflüsse auf den zukünftigen Geschäftsverlauf zu erwarten. Die Beteiligung an unserer russischen Tochtergesellschaft wurde im April 2023 veräußert. Die im Geschäftsjahr 2023 gesunkenen Kosten für Energie (- TEUR 88) beinhalten in 2023 auch die durch die Bundesregierung eingeführten Preisbremsen (- TEUR 58). Die Versorgungssicherheit in Deutschland wird nach wie vor als hoch eingestuft, so dass hieraus kein erhöhtes Risiko abgeleitet wird. Darüber hinaus ergibt sich ein erhöhtes Risiko aus sog. Cyberangriffen, die erhebliche negative Auswirkungen für unser Unternehmen haben könnten. Wir begegnen diesem Risiko durch verschärfte IT-Sicherheitsmaßnahmen. Seit dem 15. April 2023 kommt es zu schweren bewaffneten Auseinandersetzungen zwischen dem sudanesischen Militär (SAF) und der paramilitärischen Gruppe Rapid Support Forces (RSF) in Khartum und anderen Landesteilen. Aufgrund der veränderten Sicherheitslage haben wir alle Aktivitäten vor Ort in 2023 eingestellt und alle Mitarbeiter aus dem Gebiet zurückgeholt. Vor dem Hintergrund bereits bestehender Schwierigkeiten im Rahmen der Finanzierung dieser Projekte waren die Aktivitäten jedoch bereits im Vorfeld reduziert worden. Prognosebericht Aufgrund der im Laufe des Jahres 2024 beschlossenen Neuausrichtung des ENGIE- Konzerns und der sich daraus ergebenden Auswirkungen auf die Tractebel-Gruppe dem Grunde nach bzw. auf die Lahmeyer International GmbH im Besonderen wurden die ursprünglichen Ziele für das Geschäftsjahr 2024 nicht erreicht. Insbesondere die deutliche Reduzierung der Angebotsabgaben führte zu einem Einbruch im Auftragseingang (TEUR 37.447; geplant waren TEUR 45.000) und somit auch in der Gesamtleistung des Geschäftsjahres 2024. Für das Jahr 2024 wird nach vorläufigen Zahlen die Gesamtleistung rund 41 Mio. EUR betragen, davon entfallen 53 Mio. EUR auf die Umsatzerlöse und ca. -12 Mio. EUR auf die Bestandsveränderung der teilfertigen Leistungen. Geplant war für das Jahr 2024 eine Gesamtleistung von 49,5 Mio. EUR. Das EBIT 2024 beträgt voraussichtlich ca. 1,3 Mio. EUR gegenüber einem geplanten Wert von EUR -1,8 Mio. Dieses Ergebnis wird zum einen durch den Verkauf der deutschen Tochtergesellschaften positiv beeinflusst. Zum anderen konnten erste Teilabschnitte in dem einem langfristigen großen Leitungsbauprojekt abgeschlossen und entsprechende Umsatzrechnungen gestellt werden. Negativ beeinflusst wurde das EBIT 2024 im Wesentlichen durch Restrukturierungsaufwendungen sowie signifikant gestiegene Konzernumlagen. Im Jahr 2025 werden im Rahmen des Eigentümerwechsels die Restrukturierungsmaßnahmen intensiviert, was zu einem nochmals erhöhten Restrukturierungsaufwand führen wird. Durch die in 2024 eingeschränkten Rahmenbedingungen bei der Neuakquise von Projekten ist für 2025 von einer Betriebsleistung in Höhe von rund 37 Mio. EUR auszugehen. Für 2025 wird ein EBIT vor Restrukturierungsaufwendungen von ca. -3 Mio. EUR erwartet. Die Aufwendungen für Restrukturierungen liegen in 2025 voraussichtlich im unteren bis mittleren einstelligen Mio. EUR-Bereich. Ab dem Geschäftsjahr 2026 wird mit einem neutralen und ab 2027 mit einem positiven EBIT gerechnet. Die Gesellschaft sieht sich durch die eingeleiteten Maßnahmen gut aufgestellt, um ab 2026 wieder nachhaltig profitabel zu wirtschaften.
Bad Vilbel, 06. Oktober 2025 Lahmeyer International GmbH Arne Amann Christiane Schneeberg Bilanz zum 31. Dezember 2023AKTIVA
PASSIVA
Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1.1. bis zum 31.12.2023
HRB 80852, Frankfurt am MainAnhang für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023Allgemeine Angaben Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß den §§ 242 ff. HGB und den §§ 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Aus Gründen der Übersichtlichkeit erfolgen die Wertangaben im Anhang in Tausend Euro. Die Lahmeyer International GmbH (vormals Tractebel Engineering GmbH) ist eine große Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 HGB. Der Jahresabschluss wurde unter Beachtung der Vorschriften des HGB für Kapitalgesellschaften dieser Größenklasse erstellt. Im Interesse der Klarheit und besseren Übersichtlichkeit haben wir die nach den gesetzlichen Vorschriften bei den Posten der Bilanz bzw. GuV-Rechnung anzubringenden Angaben zur Mitzugehörigkeit zu anderen Posten und davon-Vermerke teilweise im Anhang aufgeführt. Die Lahmeyer International GmbH wurde im Geschäftsjahr 2025 von der bisherigen Alleingesellschafterin, der Lahmeyer Holding GmbH, an die Thasos Holding GmbH verkauft. Mit der Lahmeyer Holding GmbH, Bad Vilbel, als Organträgerin bestand bis einschließlich zum Ablauf des Geschäftsjahres 2024 ein Beherrschungs- und Ergebnisabführungsvertrag. Durch den Verkauf im Geschäftsjahr 2025 ist die Lahmeyer International GmbH aus dem ENGIE-Konzern unter der Leitung der Engie SA ausgeschieden. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgeblich, die gegenüber dem Vorjahr unverändert beibehalten worden sind. Immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen werden zu Anschaffungskosten abzüglich planmäßiger linearer Abschreibung sowie abzüglich notwendiger außerplanmäßiger Abschreibungen bewertet. Die geschätzte betriebsübliche Nutzungsdauer unter Verwendung der steuerlichen AfA-Tabellen betrug je nach Anlagegegenstand zwischen 3 und 15 Jahren. Es haben sich keine Anhaltspunkte ergeben, dass die gewählten Nutzungsdauern von den betriebsindividuellen Nutzungsdauern deutlich abweichen. Im Rahmen der in Vorjahren erfolgten Übertragung des Geschäftsbetriebs der Lahmeyer Holding GmbH auf die Gesellschaft wurde ein Geschäfts- oder Firmenwert, der Markenname Lahmeyer International sowie der Auftragsbestand für die bestehenden Kundenaufträge bilanziert. Der Geschäfts- oder Firmenwert wird auf Grund der Langfristigkeit des Geschäfts der Gesellschaft linear über einen Zeitraum von 15 Jahren abgeschrieben. Bei den Finanzanlagen sind die Anteile an verbundenen Unternehmen, Beteiligungen und Ausleihungen zu Anschaffungskosten, ggf. gemindert um außerplanmäßige Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert bei dauerhafter Wertminderung, bewertet. Die Unfertigen Leistungen sind unter Berücksichtigung des Niederstwertprinzips zu Herstellungskosten bewertet, welche neben Material- und Fertigungskosten auch angemessene Teile der Kosten der allgemeinen Verwaltung sowie der Abschreibungen beinhalten. Von dem Wahlrecht der Aufnahme von Fremdkapitalzinsen in die Herstellungskosten wird Gebrauch gemacht. Zum Zwecke verlustfreier Bewertung werden Abschläge auf den niedrigeren beizulegenden Wert vorgenommen unter Berücksichtigung der voraussichtlichen Verkaufspreise sowie der noch anfallenden Kosten. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sowie Kassenbestände und Guthaben bei Kreditinstituten sind zu Anschaffungskosten unter Abzug gebotener Wertberichtigungen bilanziert. Pensionsrückstellungen werden versicherungsmathematisch nach der Anwartschaftsbarwertmethode ermittelt. Rückstellungen für laufende Pensionen und Anwartschaften auf Pensionen werden pauschal mit dem von der Deutschen Bundesbank veröffentlichte durchschnittlichen Marktzins der vergangenen zehn Jahre gemäß § 253 Abs. 2 Satz 2 HGB abgezinst, der sich bei einer angenommenen Laufzeit von 15 Jahren ergibt. Den ermittelten Werten liegt unter Verwendung der Richttafeln 2018 G von Klaus Heubeck ein Rechnungszinsfuß von 1,83% (Vj. 1,78%), ein Rententrend von 2,15% (Vj. 2,27%) und ein Gehaltstrend von 3,00% (Vj. 3,00%) zu Grunde. Unter Inanspruchnahme des Wahlrechts nach Art. 67 Abs. 1 Satz 1 EGHGB wird der sich aus der Änderung der Rückstellungsbilanzierung nach §§249 Abs. 1 Satz 1, 253 Abs. 1 Satz 2, Abs. 2 HGB durch das BilMoG ergebende Zuführungsbetrag über den Höchstzeitraum von 15 Jahren gleichmäßig verteilt. Die Unterdeckung der Pensionsrückstellung zum Abschlussstichtag beträgt T€ 0 (Vj. T€ 412). Rückdeckungsversicherungsansprüche werden auf Basis von Mitteilungen der Versicherer zum Aktivwert bewertet. Die unter Beachtung des Niederstwertprinzips fortgeführten Anschaffungskosten und damit der beizulegende Zeitwert i.S.d. § 255 Abs. 4 Satz 4 HGB entsprechen hier dem Deckungskapital des Versicherungsvertrags. Die an die Mitarbeiter verpfändeten und dadurch dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogenen Ansprüche werden als Deckungsvermögen i. S. d. § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB mit den Verpflichtungen aus den betreffenden Altersversorgungszusagen verrechnet ausgewiesen. Ergibt sich aus der Verrechnung ein Verpflichtungsüberhang, so wird dieser unter den Rückstellungen ausgewiesen. Sollte das Deckungsvermögen die Verpflichtung übersteigen, so wird diese Differenz als aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung dargestellt. Aufwendungen aus der Aufzinsung der Verpflichtungen werden mit den Erträgen aus dem Deckungsvermögen verrechnet ausgewiesen. Erfolgswirkungen aus versicherungsmathematischen Annahmen werden grundsätzlich im Personalaufwand ausgewiesen, bis auf die Erfolgswirkungen aus einer Änderung des Abzinsungssatzes, welche im Zinsaufwand ausgewiesen werden. Die Steuerrückstellungen und sonstigen Rückstellungen sind für ungewisse Verbindlichkeiten gebildet. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages (d.h. einschließlich zukünftiger Kosten- und Preissteigerungen) angesetzt. Rückstellungen für drohende Verluste aus schwebenden Geschäften werden mit dem Verpflichtungsüberschuss bewertet. Dabei werden die erzielbaren Umsätze und die bis zur Veräußerung noch anfallenden Aufwendungen vorsichtig geschätzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr sind mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst. Bei der Ermittlung der Rückstellungen wurden voraussichtliche Preis- bzw. Kostensteigerungen berücksichtigt. Verbindlichkeiten werden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten wurden grundsätzlich gemäß § 256a HGB mit dem Devisenkassamittelkurs zum Abschlussstichtag umgerechnet. Bei einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurde dabei das Realisationsprinzip (§252 Abs. 1 Nr. 4 Halbsatz 2 HGB) und das Anschaffungskostenprinzip (§253 Abs. 1 Satz 1 HGB) beachtet. Auf Grund des bis zum 31.12.2024 mit der Lahmeyer Holding GmbH, Bad Vilbel, bestehenden Ergebnisabführungsvertrages werden latente Steuern der Organgesellschaft beim Organträger angesetzt. Erläuterungen zur Bilanz Anlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel dargestellt. Eine Auflistung der im Finanzanlagevermögen enthaltenen Beteiligungen ist in der Beteiligungsübersicht dargestellt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
Bei den Forderungen gegen verbundene Unternehmen handelt es sich wie im Vorjahr um sonstige Forderungen aus Darlehen und kurzfristigen Ausleihungen aus Unternehmensverträgen. Die unter den Forderungen gegen verbundene Unternehmen ausgewiesenen Forderungen gegen die Gesellschafterin bestehen in Höhe von T€ 43.070 (Vj. T€ 33.233). Die sonstigen Vermögensgegenstände bestehen im Wesentlichen aus
Es bestehen, wie im Vorjahr, ausschließlich Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Eigenkapital
Rückstellungen
Der Erfüllungsbetrag der Pensionsverpflichtungen beträgt T€ 42.160 (Vj. T€ 45.549). Nach Verrechnung mit dem zum Zeitwert bewerteten Deckungsvermögen in Höhe von T€ 1.519 (Vj. T€ 1.416) ergibt sich ein saldierter Ausweis von T€ 40.641 (Vj. T€ 44.133). Aus der Abzinsung mit den durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangen zehn Jahre im Vergleich zum durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre ergibt sich eine um 269 T€ geringere Pensionsrückstellung. Dieser Unterschiedsbetrag ist nach § 253 Abs. 6 S.2 HGB nicht zur Abführung gesperrt. Die Steuerrückstellungen beinhalten Rückstellungen für ausländische Steuern vom Einkommen und Ertrag in Höhe von T€ 804 (Vj. T€ 794) sowie Rückstellungen für ausländische Lohnsteuer in Höhe von T€ 564 (Vj. T€ 606). Die sonstigen Rückstellungen betreffen insbesondere Rückstellungen für ausstehende Kosten von T€ 5.015 (Vj. T€ 9.207), Rückstellungen für ausstehende Rechnungen von T€ 5.166 (Vj. T€ 5.555) sowie Personalrückstellungen von T€ 2.877 (Vj. T€ 3.678). Verbindlichkeiten
Von den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen haben T€ 214 (Vj, T€ 3.033) eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr. Durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte gesicherte Verbindlichkeiten liegen nicht vor. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen bestehen mit T€ 866 (Vj. T€ 3.033) aus Darlehensinanspruchnahmen sowie mit T€ 2.679 (Vj. T€ 546) aus Lieferungs- und Leistungsbeziehungen. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Umsatzerlöse nach Tätigkeitsbereichen
In den sonstigen Umsatzerlösen sind Erträge aus Dienstleistungen sowie Mieterträge enthalten. Umsatzerlöse nach Regionen
Sonstige betriebliche Erträge Die sonstigen betrieblichen Erträge beinhalten unter anderem periodenfremde Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von T€ 758 (Vj. T€ 1.682), Erträge aus der Auflösung von Einzelwertberichtigungen T€ 1.297 (Vj. T€ 141), sowie sonstige periodenfremde Erträge in Höhe von T€ 316 (Vj. T€ 57). Die periodenfremden Erträge addieren sich auf einen Gesamtbetrag von T€ 2.371 (Vj. T€ 1.880). Kursgewinne aus Währungsumrechnung ergaben sich in Höhe von T€ 3.139 (Vj. T€ 1.700). Finanzergebnis
Die Zinsen und ähnliche Aufwendungen beinhalten einen Zinsanteil für die Aufzinsung der Pensionsrückstellungen in Höhe von T€ 918 (Vj. T€ 1.290). Sonstige betriebliche Aufwendungen In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind zum Stichtag unter Berücksichtigung der spezifischen Länderrisiken und der nach Einzelbetrachtung berücksichtigten Projektrisiken Aufwendungen für die Bildung von Wertberichtigungen auf Forderungen in Höhe von T€ 4.253 (Vj. T€ 4.751) enthalten. Es handelt sich hierbei um Aufwendungen von Außergewöhnlicher Größenordnung nach § 285 Nr. 31 HGB. Zudem wurden Kursverluste in Höhe von T€ 4.754 (Vj. T€ 2.228) aus der Fremdwährungsumrechnung berücksichtigt. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag Bei den Steuern vom Einkommen und vom Ertrag handelt es um Ertragsteuern auf Einkünfte ausländischer Betriebsstätten und aus der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit im Ausland. Aufgrund des Ergebnisübernahmevertrags und der bestehenden einkommen- und ertragsteuerlichen Organschaft zwischen der Lahmeyer International GmbH (Organgesellschaft) und der Lahmeyer Holding GmbH (Organträgerin) fallen sonst keine laufenden bzw. latenten Steuern bei der Gesellschaft an. Aufwendungen aus deutschen und ausländischen Mindeststeuergesetzen haben sich für das Geschäftsjahr nicht ergeben und werden auch für die Zukunft nicht erwartet. Sonstige Angaben Gesellschafter und Beherrschung Die Gesellschaftsanteile wurden im Geschäftsjahr 2023 vollständig von der Lahmeyer Holding GmbH, Bad Vilbel, gehalten. Mit Wirkung zum 26. März 2025 wurde die Lahmeyer International GmbH von der Lahmeyer Holding GmbH an die Thasos Holding GmbH, München, die Teil der Palero-Gruppe mit Sitz in München ist, verkauft. Beteiligungsbesitz Der Beteiligungsbesitz ist in der Aufstellung zum Anteilsbesitz dargestellt. Haftungsverhältnisse Mit Ausnahme der Haftungsverhältnisse aus den bestehenden ARGE-Verträgen bestehen zum Bilanzstichtag keine Bürgschaftsverpflichtungen oder andere Haftungsverhältnisse. Die Lahmeyer International GmbH haftet branchenüblich für die Vertragserfüllung der ARGE-Partner aus Gewährleistungsverträgen in Höhe von TEUR 25.117. Das Risiko für die Inanspruchnahme wird als gering eingeschätzt und fortlaufend überwacht. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Zum Bilanzstichtag bestanden sonstige finanzielle Verpflichtungen aus langfristigen Mietverträgen für das Bürogebäude in Bad Vilbel und das Büro in Verden in Höhe von T€ 6.603 (Vj. T€ 7.403). Hiervon haben T€ 1.281 eine Laufzeit bis zu einem Jahr, bis zu fünf Jahren T€ 4.285 und über fünf Jahren T€ 1.037. Ansonsten bestehen im geschäftsgewöhnlichen Rahmen insbesondere Mietverhältnisse für Büros im Ausland, aus denen Verpflichtungen im Gesamtbetrag von T€ 444 (Vj. T€ 298) resultieren. Aus Wartungsverträgen bestehen finanzielle Verpflichtungen in Höhe von T€ 67 (Vj. T€ 52), T€ 469 (Vj. T€ 545) für Verpflichtungen im Bereich der EDV-Dienstleistungen und T€ 143 (Vj. T€ 132) für Verpflichtungen aus Leasingverträgen für Kraftfahrzeuge und Fahrräder. Honorar des Abschlussprüfers gemäß § 285 Nr. 17 HGB Das Honorar des Abschlussprüfers für das Geschäftsjahr 2023 beträgt T€ 130 und betrifft ausschließlich Abschlussprüfungsleistungen. Organe der Gesellschaft Die Geschäftsführung setzt sich wie folgt zusammen
Auf die Angabe der Geschäftsführerbezüge wird mit Verweis auf § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. Im Berichtsjahr wurden insgesamt T€ 255 (Vj. T€ 255) Jahresrente an ehemalige Geschäftsführer gezahlt. Für Pensionen an ehemalige Geschäftsführer bestehen Rückstellungen in Höhe von T€ 1.859 (Vj. T€ 2.016). Mitarbeiter Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Mitarbeiter beträgt 271 (Vj. 331), hiervon 162 Projektingenieure, 13 Mitarbeiter im Bereich Business Development und 96 Mitarbeiter im administrativen Bereich. Konzernverhältnisse Die ENGIE S.A. (vormals: GDF SUEZ S.A.), Courbevoie (Frankreich), stellt im Sinne des § 285 Nr. 14 HGB für den größten und kleinsten Kreis von Unternehmen den Konzernabschluss auf. Die Jahresabschlüsse der Lahmeyer International GmbH und ihrer Tochterunternehmen wurden für das Geschäftsjahr 2023 in den Konzernabschluss der ENGIE S.A., Courbevoie (Frankreich), einbezogen. Der Konzernabschluss ist im Handelsregister von Paris unter der Registernummer 542 107 651 offengelegt. Die Lahmeyer International GmbH war für das Geschäftsjahr 2023 von der Pflicht zur Erstellung eines Konzernabschlusses befreit, da der befreiende Konzernabschluss gemäß § 291 HGB durch die ENGIE S.A., Courbevoie (Frankreich) aufgestellt und veröffentlicht wird. Er wird in deutscher Sprache bei der Unternehmensregister führenden Stelle unter der Registernummer HRB 140624 (Amtsgericht Berlin (Charlottenburg)) veröffentlicht. Nachtragsbericht Der ENGIE-Konzern hat unter der Leitung der ENGIE S.A. eine Verschärfung der strategischen Ausrichtung hinsichtlich der EBIT-Zielmarke für das Geschäftsjahr 2026 beschlossen. Im Zuge dieser Neuausrichtung liegt der Fokus nun verstärkt auf der Vereinfachung und Risikoreduzierung der geschäftlichen Aktivitäten des Konzerns. Vor diesem Hintergrund wurde entschieden, die geografische Ausbreitung der geschäftlichen Aktivitäten der Tractebel-Gruppe auf ausgewählte Regionen zu beschränken. Diese Entscheidung beeinträchtigt die zukünftigen Geschäftschancen der Lahmeyer International GmbH erheblich, weshalb der Verkauf dieser Gesellschaft aus dem Konzernverbund beschlossen wurde. Der Verkauf wurde im März 2025 vollzogen, so dass die Lahmeyer International GmbH mit dem Übergang der Gesellschaftsrechte von der Lahmeyer Holding GmbH auf die Thasos Holding GmbH aus dem ENGIE-Konzern ausgeschieden ist. Im Zusammenhang mit der v.g. Veräußerung wurde bereits mit Wirkung zum 31. Dezember 2024 der Ergebnisabführungsvertrag zwischen der Lahmeyer International GmbH und der Lahmeyer Holding GmbH beendet. Mit Wirkung zum 31.12.2024 wurden die Verpflichtungen aus der Schuldübernahme von Pensionsverpflichtungen i.H.v. EUR Mio. 27,0 gegenüber Rentnern und ausgeschiedenen Mitarbeitern der Lahmeyer Holding GmbH abgelöst. Am 27.02.2025 wurde eine Treuhandvereinbarung zur Sicherung von Versorgungsansprüchen von Aktiven und ausgeschiedenen Mitarbeitern der Gesellschaft geschlossen und nachfolgend EUR Mio. 9,0 an den Treuhänder gezahlt. Darüber hinaus wurden die Beteiligungen an der Tractebel Hydroprojekt GmbH, der Lahmeyer Deutschland GmbH sowie der Tractebel Overdick GmbH, ebenfalls mit Wirkung zum 31.12.2024, veräußert. Bestehende Ergebnisabführungsverträge mit diesen Gesellschaften wurden in diesem Zusammenhang ebenfalls beendet. Die Beteiligung an Tractebel Engineering Consultancy L.L.C., Oman wurde mit Wirkung zum 26. März 2025 verkauft.
Bad Vilbel, 06. Oktober 2025 Lahmeyer International GmbH Arne Amann Christiane Schneeberg Anlagenspiegel zum 31.12.2023
Aufstellung der Beteiligungen
(1)
Mittelbare Beteilung BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Lahmeyer International GmbH (vormals: Tractebel Engineering GmbH), Bad Vilbel Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Lahmeyer International GmbH (vormals: Tractebel Engineering GmbH), Bad Vilbel, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Lahmeyer International GmbH (vormals: Tractebel Engineering GmbH), Bad Vilbel, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt „Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts“ unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte im Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel in internen Kontrollen, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Frankfurt am Main, den 6. Oktober 2025 Deloitte GmbH Gerd Kreuzburg, Wirtschaftsprüfer Rene Haag, Wirtschaftsprüfer Registergericht: Frankfurt am Main Registerart: Handelsregister Abteilung B (HRB) Registernummer: 80852 Die Feststellung bzw. Billigung des Jahresabschlusses erfolgte am: 15.10.2025. |
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